Tag Archives: Veranstaltung

Wandertag am Hechlinger See

Altmühlfranken-Wandertag: Jetzt anmelden und am 28. April dabei sein

Der Hahnenkammsee ist heuer der Ausgangspunkt und das Ziel des Altmühlfranken-Wandertags. Foto: Falk

Am Sonntag, 28. April 2024, findet zum dritten Mal der Altmühlfranken-Wandertag statt. Organisiert wird die Veranstaltung von der Zukunftsinitiative altmühlfranken. Ab 10.00 Uhr können sich Wanderinnen und Wanderer rund um Hechlingen am See in die idyllische Natur begeben. Drei unterschiedlich lange Routen sind an diesem Tag ausgeschildert. Eine Anmeldung ist erwünscht, da für die Führungen nur eine bestimmte Anzahl an Plätzen zur Verfügung stehen.

„Der Altmühlfranken-Wandertag stärkt das Wir-Gefühl im Landkreis und bietet den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, den Landkreis und seine facettenreiche Landschaft kennenzulernen“, so Landrat Manuel Westphal. Das Projekt wird durch das Regionalmanagement Bayern unterstützt. Der erste Wandertag hat 2022 in Burgsalach am Römererlebnispfad stattgefunden, der zweite Wandertag im vergangenen Jahr in Haundorf.

„Der Wandertag richtet sich an alle, egal ob ambitionierte Wanderer oder als Möglichkeit für einen Familienausflug. Drei verschieden lange Routen stehen zur Auswahl“, erklärt der Organisator seitens der Zukunftsinitiative altmühlfranken Vinzenz Sommerer. Einer Familienroute (Route 1) mit einer Länge von 3,5 km, die um den Hahnenkammsee führt. Auf der mittleren Route 2 mit 5,9 km laden die Hohlwege der Region zum Entdecken ein. Route 3 mit einer Länge von 8,9 km verläuft über die Hügellandschaft, die Hechlingen am See eindrucksvoll einrahmt.

Entlang des Weges finden Wandernde zwei Genussstationen mit regionalen Produkten und zusätzlich entlang der langen Route eine Getränkestation.

Geführte Wanderungen werden um 10.00 Uhr für alle drei Routen angeboten. Um 11.00 Uhr starten nochmals die Familienroute und die mittlere Route. Treffpunkt für die Führungen ist am Sport- und Schützenheim Hechlingen am See (Seestraße 2, 91719 Heidenheim) direkt am Hahnenkammsee. Ausreichend Parkplätze stehen dort zur Verfügung.

Um das leibliche Wohl kümmern sich Hechlinger Vereine am Sport- und Schützenheim und ab 11.30 Uhr bietet „Holm“ einen musikalischen Rahmen mit Live-Musik für einen stimmungsvollen Nachmittag.

Die Zukunftsinitiative altmühlfranken bittet um Anmeldung zu den geführten Touren, gerne auch für den Fall, dass Sie die Wanderwege auf eigene Faust erkunden möchten, denn alle angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten unterwegs eine kleine Stärkung. Für die Führungen ist nur ein begrenztes Kontingent vorhanden!

Der Wandertag findet auch bei Regen statt. An festes Schuhwerk ist zu denken.

Weitere Informationen und ein Anmeldeformular finden Sie unter www.altmuehlfranken.de/wandertag.

Fragen zum Wandertag beantwortet Vinzenz Sommerer von der Zukunftsinitiative altmühlfranken gerne telefonisch unter 09141 902-191 oder per Mail an vinzenz.sommerer@altmuehlfranken.de.

Betriebswirtschaft studieren

Einladung zur Online-Infoveranstaltung am 16. Apri

Sichern Sie sich jetzt Ihren Studienplatz im berufsbegleitenden Studiengang
„Strategisches Management“ der staatlichen Hochschule Ansbach.

Im modern ausgestatteten Campus in Weißenburg findet das Studium in Kleingruppen mit individueller und persönlicher Betreuungstatt.

Wir laden Interessierte zu folgenden Online-Infoveranstaltungen ein:

„Strategisches Management“ (SMA)

Dienstag, 16.04.2024, 17:30 – 18:30 Uhr oder

Dienstag, 07.05.2024, 17:00 – 18:00 Uhr

Während der einstündigen Veranstaltung wird der Studienablauf vorgestellt. Unser Studiengangleiter, Herr Prof. Slama, beantwortet hier auch sehr gerne individuelle Fragen.

Die Vorteile des berufsbegleitenden Studiums:

  1. Sie können weiterhin Vollzeit arbeiten – Ihr Einkommen bleibt gesichert.
  2. Vorlesungen in drei Blöcken (Mi. – Sa.) pro Semester
  3. Eine Weiterbildung zum Fachwirt, Betriebswirt, Meister oder Techniker kann das Studium von 11 auf 6 Präsenzsemester verkürzen.

Alle Fachmodule des Studiengangs können auch einzeln belegt werden. So dass diese nach jeweiligem Interesse ausgesucht und gebucht werden können.

Das Studium kann mit oder ohne Abitur absolviert werden:

Ohne Abitur ist zulassungsberechtigt, wer die berufliche Qualifikation durch eine betriebliche Ausbildung und dreijährige Berufserfahrung nachweist.

Anmeldung bis zum Vortag der Veranstaltung unter sma@hs-ansbach.de. Sie erhalten die Zugangsdaten zum Zoom-Meeting per E-Mail.

Einschreibung zum Studium ab dem Wintersemester 2024 ist ab 2. Mai 2024 möglich.

Auskunft erteilt:

Gabriele Walloschke

Studiengangsassistentin

Strategisches Management

09141 874669-304

gabriele.walloschke@hs-ansbach.de

www.hs-ansbach.de/sma

Hochschule Ansbach

Studienzentrum Campus Weißenburg

im kunststoffcampus bayern

Richard-Stücklen-Straße 3

91781 Weißenburg

Altersbedingte Hinfälligkeit

Mythos oder Wirklichkeit? Das Sturzsyndrom aus medizinischer Sicht

Dr. Markus Wach ist Chefarzt am Klinikum.

Vortragsveranstaltung mit Chefarzt Dr. Markus Wach; im Anschluss Präsentation von Gerhard Fürbaß zum Thema „Technische Hilfsmittel für Senioren und Menschen mit Einschränkungen“. Die beiden Vorträge findet am Dienstag, 23. April 2024, im Rahmen der Vortragsreihe „Gesundheit im Dialog“ im Konferenzraum „Brombachsee“ im EG des Klinikums Altmühlfranken Gunzenhausen statt. Dr. Markus Wach beginnt um 19 Uhr; im Anschluss daran folgt die Präsentation von Herrn Fürbaß für rund eine Stunde. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Chefarzt Dr. med. Markus Wach informiert in seinem Vortrag über das gehäufte Stürzen bei Menschen im hohen Alter.  Im Nachgang der Veranstaltung können Interessierte gerne Fragen stellen.

Eine große Sorge vieler älterer Menschen ist, dass sie stürzen, sich eine Fraktur zuziehen und anschließend auf Pflege angewiesen sein könnten. Diese Angst ist ebenso verständlich wie bewegungshemmend, denn tatsächlich stürzen Menschen mit zunehmendem Alter häufiger: Statistisch betrachtet fällt etwa ein Drittel der über 65-Jährigen mindestens einmal im Jahr, bei den über 85-jährigen oder Bewohner/innen von Pflegeheimen sind es nochmals deutlich mehr. Die Sturzfolgen sind nicht selten gravierend.

So ereignen sich in Deutschland etwa 120.000 so genannte hüftgelenksnahe Frakturen pro Jahr, ca. 80% davon entfallen auf Personen mit einem Lebensalter von 70 Jahren oder mehr. So verständlich die Sorge also ist, zu stürzen, so bewegungshemmend wirkt sie sich auf viele Senioren aus. Wer jedoch aus Angst vor dem Fallen immer weniger läuft, hat am Ende ein weit größeres Risiko zu stürzen, als jemand, der sich täglich ausreichend bewegt.

 Welche Ursachen gibt es für gehäufte Sturzneigung? Kann man das „Sturzrisiko“ messen und Konsequenzen daraus ziehen?

Dr. Markus Wach, Chefarzt der Inneren Medizin und Geriatrie am Klinikum Altmühlfranken Gunzenhausen, geht in seinem Vortrag im Rahmen der Reihe „Gesundheit im Dialog“ auf bekannte und weniger bekannte Risikofaktoren für „Hinfälligkeit“ ein. Dabei gibt es durchaus auch überraschende Aspekte und es geht um die Frage: Gibt es ein „Sturzsyndrom“- und ist dieses erhöhte Sturzrisiko Schicksal oder gibt es effektive Wege zur Vorbeugung?  

Nach dem Vortrag von Chefarzt Dr. Markus Wach präsentiert Gerhard Fürbaß, ehrenamtlicher Senioren- und Wohnberater des Landratsamts Weißenburg-Gunzenhausen, technische Hilfsmittel für Senioren und Menschen mit Einschränkungen.

Gerhard Füßbaß geht dabei allem voran auf Hintergründe und Möglichkeiten der technischen Hilfestellung ein und veranschaulicht die Hilfsmittelwahl anhand von mitgebrachten Exponaten. Besonderes Augenmerk legt Gerhard Fürbaß dabei auf Senioren mit angeborenen oder erworbenen Einschränkungen sowie auf pflegende Angehörige. Heutzutage gibt es zahlreiche technische Möglichkeiten und Dienstleistungen, die das Alltagsleben erleichtern, damit Betroffene möglichst lange ein eigenständiges Leben in ihrem vertrauten Wohnumfeld genießen können. Darüber hinaus erhalten Interessierte wissenswerte Informationen zur Nutzung/Anwendung, zu Preisen und einer etwaigen Bezuschussung.

Im Anschluss an die Vortragsveranstaltung nehmen sich Dr. Markus Wach und Gerhard Fürbaß gerne Zeit für Fragen aus dem Publikum.

Dialog zur Heiztechnik

Experten informieren die Gebäudeeigentümer im Kreis Ansbach

Lena Navarro Ortiz, Klimaschutzmanagerin am Landratsamt Ansbach, lädt Gebäudeeigentümer zum Energiedialog in die Realschule Herrieden ein. Foto: Landratsamt Ansbach/Fabian Hähnlein

Die Suche nach einer passenden Heiztechnik für die eigene Immobilie kann Gebäudeeigentümer vor große Herausforderungen mit vielen offenen Fragen stellen. Das Klimaschutzmanagement des Landkreises Ansbach möchte bei dieser wichtigen Entscheidung Hilfestellungen geben und lädt am Mittwoch, 24. April 2024, zur Premiere eines neuen Veranstaltungsformates ein: Der Energiedialog bietet informative Beiträge von Experten über die Verwendung von erneuerbare Energien für Heizzwecke. „Ziel ist es, Gebäudeeigentümern eine Orientierung bei der Wahl ihrer künftigen Heiztechnik zu geben“, so Klimaschutzmanagerin Lena Navarro Ortiz.

Zur Auswahl stehen dreiviertelstündige Vorträge als „Themeninseln“, von denen jeder Teilnehmende zwei auswählen kann. „Wärme und Strom von der Sonne“ werden von Willi Krauß thematisiert. Er ist neutraler Berater im Bereich erneuerbare Energien und wird zum Beispiel Solar-Warmwasser, Photovoltaik, Speicher und kombinierte Anlagen ansprechen. Nahwärmenetze sind das Thema von Norbert Flachenecker von der WÄRME.natürlich GbR. Er spricht über Planung, Bau, Betrieb und die Vorteile für Anschlussnehmer. Wer sich für Wärmepumpen im Bestand interessiert, ist bei Hans Schmidt vom Beratungsbüro für Versorgungstechnik und regenerative Energie richtig. Er gibt auf seiner Themeninsel Einblick in die Historie der Wärmepumpentechnologie sowie die verschiedenen Arten und deren Anwendung. Im Fokus steht der Einsatz in Bestandsgebäuden. Biomasseheizungen sind ein weiterer inhaltlicher Schwerpunkt. Experte hier ist Marco Hauf vom Fachzentrum für Energie und Landtechnik Triesdorf. Er spricht über die verfügbare Technik und deren Funktionen. Außerdem benennt er aktuelle Fördermöglichkeiten und liefert konkrete Umsetzungsbeispiele. In der Zwischenpause bleibt Zeit für den Austausch mit Fachleuten und anderen Gebäudeeigentümern.

Der Energiedialog ist eine kostenlose Veranstaltung, die vom Klimaschutzmanagement des Landkreises Ansbach organisiert wird und in den Räumlichkeiten der Staatlichen Realschule Herrieden, Steinweg 6, 91567 Herrieden stattfindet. Veranstaltungsbeginn ist 17:45 Uhr.

Um Anmeldung bis 16. April wird gebeten – entweder unter www.landkreis-ansbach.de, Stichwort „Energiedialog“, oder telefonisch unter der Nummer 0981/468-1030.

„Notfalltag“ in Altmühlfranken

Fachvorträge und Workshops zogen zahlreiche Teilnehmende an

Der 7. Notfalltag Altmühlfranken war sehr gut besucht und bot ein breitgefächertes Programm mit vielfältigen Vorträgen und Workshops. Bild: Klinikum Altmühlfranken

Zum 7. Mal fand der inzwischen fest etablierte „Notfalltag Altmühlfranken“ statt. Veranstaltungsort in diesem Jahr war der Kunststoffcampus Weißenburg, zu dem zahlreiche Mitarbeitende aus Rettungsdienst, Kliniken sowie Notärztinnen und Notärzte strömten.

Dr. Maune, Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin am Standort Weißenburg des Klinikums Altmühfranken und selbst Notfallmediziner, hatte erneut ein interessantes Programm zusammengestellt und zu der Fachveranstaltung eingeladen.

In Zusammenarbeit mit Chef- und Oberärzten verschiedener Abteilungen des Klinikums sowie externen Referenten wurde den Anwesenden wieder interessante Vorträge und Workshops angeboten.

Von einem Update der Therapieoptionen beim Akuten Koronarsyndrom (Chefarzt Dr. Heiko Priesmeier, Innere Medizin Gunzenhausen) bis zur rettungsdienstlichen Versorgung von Verletzungen des Brustkorbs (Chefarzt Dr. Marius Ghidau, Abdominal-/Viszeral-und Thoraxchirurgie Weißenburg) reichten die medizinischen Fachthemen.

Privatdozent Dr. Kallmünzer (Leitender Oberarzt der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen) stellte die aktuellen Leitlinien in der Schlaganfallversorgung vor. Ergänzt wurde das Programm durch eine Podiumsdiskussion über Vorteile und Verbesserungspotentiale bei „IVENA“, einer schon seit längerem bestehenden Softwarelösung für den Rettungsdienst, mit der für Patienten ohne Zeitverlust eine geeignete Aufnahmeklinik gefunden werden kann.

Praktische Tipps und die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch hatten ihren Platz innerhalb der zwei Workshops zum Thema „Intraossäre Zugänge“ und „Patienten mit Trachealkanülen im Rettungsdienst“.

Der Moderator der Veranstaltung, Dr. Christian Maune, schloss den 7. Notfalltag Altmühlfranken mit den Worten ab: „Schön, dass wir auch in diesem Jahr wieder gemeinsam die Gelegenheit nutzen konnten, uns zum Wohle unserer Patientinnen und Patienten fortzubilden und auszutauschen. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Notfalltag im März 2025.“

Mit Hubert im Ochsenstall

Traditioneller Bieranstich des Ellinger Josefibocks

Fürst Carl Christian und Fürstin Katalin (rechts) prosteten mit Minister Aiwanger, den Bierköniginnen, dem Braumeister und der Geistlichkeit (links). Fotos: Falk

Hubert ist in aller Munde. So auch beim Josefibock-Anstich der Fürst Carl Schlossbrauerei in Ellingen. Der bayerische Wirtschaftsminister war heuer Ehrengast der Veranstaltung im historischen Ochsenstall. 280 Gäste aus allen Teilen der Gesellschaft waren der Einladung von Fürst Carl Christian von Wrede und Fürstin Katalin gefolgt.

Die halbstündige Verzögerung der Ankunft des stellvertretenden Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger brachte die Zeitplan gehörig durcheinander, aber nicht die Regisseure des Abends. So durften sich die Gäste bei Lachsröllchen, Rinderroulade und buntem Pflücksalat schon einmal vorab stärken bis es zum Anstich des Josefibocks kam. Den erledigte der prominente Ehrengast aus Niederbayern bei Assistenz des fürstlichen Paares mit zwei treffsicheren Schlägen. Die evangelische Pfarrerin Sibylle Bloch und der katholische Stadtpfarrer, Domvikar Dr. Thomas Stübinger, segneten mit durchaus launigen Bemerkungen den Josifibock. Jens Lohmüller und seine Wirtshausmusikanten präsentierten sich in einer Performance, die dem Anlass alle Ehre machte.

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger im Kreis der Gastgeber und Ehrengäste. Fotos: Falk

Aiwanger verzichtete auf verbale Hiebe gegen den politischen Gegner und hielt sich somit an die Ratschläge von Maxi Schafroth, die alle Politiker anlässlich des Starkbieranstrichs auf dem Münchner Nockherberg bekommen hatten. In geschliffener freier Rede äußerte sich der Politiker der Freien Wähler zu den aktuellen gesellschafts- und staatspolitischen Themen. Er gab sich als Repräsentant der schweigenden Mehrheit im Lande, wies übertriebene Forderungen von Minderheiten zurück und forderte die Menschen auf, von ihrem gesunden Menschenverstand Gebrauch zu machen statt immerzu nur dem Mainstream hinterher zu laufen. Er forderte dazu auf, sich zu engagieren  und das Feld nicht denen zu überlassen, die mit ihrer Politik Deutschland schädigen wollen. Nicht wenige hatten sich auf eine verbale Schlacht mit populistischen Ausschlägen eingestellt und wohl eine Neuauflage des Aschermittwochstheaters gehofft, da endete der Auftritt des Niederbayern und Hubert Aiwanger wünschte einen schönen Abend.

Den hatten die Gäste, denn „Bruder Barnabas“ alias Alexander Höhn übertraf sich und lieferte nach dem Urteil aller die beste Büttenrede ab, die in Ellingen in den letzten Jahren zu hören war. Er nahm nicht nur die „Öllinger“ Gegebenheiten ins kritische Visier, sondern widmete sich in kabarettistischer Manier den Akteuren der Weltpolitik, auf jeden Fall denen in Berlin und München.  

Unter den Gästen des Abends waren auch der neue Bezirkstagspräsident Peter Daniel Forster, MdB Artur Auernhammer, MdL Wolfgang Hauber, der frühere 1. FCN-Präsident Gerd Schmelzer, Dr. Lothar Ebbertz (Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Brauerbunds) und die Altmühlfränkische Bierkönigin Luisa Dudel. Natürlich durfte die lokale Prominenz, angeführt von dem langjährigen Europaabgeordneten Dr. Ingo Frieddrich, nicht fehlen. Stammgäste sind seit vielen Jahren die treuen Geschäftsfreunde des fürstlichen Hauses.

Der Josefibock, gepaart mit dem dreigängigen Menü des Döckinger Cateringunternehmens Stadelmann, war schließlich die Gewähr für einen feuchtfröhlichen Abend. Alle waren sich einig: Der Josefibock-Bieranstich gehört zum gesellschaftlichen Leben im Barockstädtchen. Möge die Verbundenheit der Menschen aus der Region mit der jungen fürstlichen Familie noch lange währen!

WERNER FALK

Fischessen im „Alten Rathaus“

Politische Aschermittwochfeier in Gunzenhausen


Mit dem traditionellen Fischessen im Gasthaus „Altes Rathaus“ wurde auch dieses Jahr wieder der Politische Aschermittwoch des Ortsverbandes der CSU Gunzenhausen gefeiert. Insgesamt fanden sich dazu 40 Mitglieder ein, darunter auch Bürgermeister Karl Heinz Fitz. Selbst die SPD im Nebenzimmer lauschte aufmerksam den Worten von Mister Europa.
Der CSU Ortsvorsitzende Manuel Blenk lobte in seinen Grußworten die Veranstaltung als wichtigen Beitrag zur politischen Kultur in Gunzenhausen. Er betonte die Bedeutung des politischen Austauschs, besonders in einer Zeit, in der komplexe Herausforderungen bewältigt werden müssen.
Höhepunkt des Abends war zweifellos die Rede des Gunzenhausener Ehrenbürgers und ehemaligen Abgeordneten des Europäischen Parlaments, Ingo Friedrich, zur aktuellen Lage in Europa. Dabei ging er insbesondere auf die Herausforderungen der transatlantischen Beziehungen, die anstehende Europawahl und die Rolle der CSU in Bezug auf die künftige Europapolitik ein.
Die Aschermittwochsveranstaltung der CSU in Gunzenhausen bot den Teilnehmern nicht nur die Möglichkeit, sich über aktuelle politische Themen zu informieren, sondern auch, ihre Anliegen und Ideen einzubringen. In angenehmer Atmosphäre wurde sich über verschiedene politische Fragen ausgetauscht und die Teilnehmer konnten direkt mit den Rednern in den Dialog treten.
Die CSU in Gunzenhausen kann auf eine erfolgreiche Aschermittwochsveranstaltung zurückblicken, die gezeigt hat, dass politisches Interesse und Engagement auch auf lokaler Ebene lebendig sind.

Soll ich Vollmacht geben?

Information der Ärzte am 12. März

Dr. Sommerer

Überraschend kann ein Unfall oder eine schwere Erkrankung eine Situation herbeiführen, in der man von einem Moment auf den anderen den eigenen Willen nicht mehr äußern kann. Für diesen Fall sollte man eine Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung vorbereitet haben um festzulegen, wer wichtige Entscheidungen zur Behandlung trifft, sollte man selbst dazu nicht mehr in der Lage sein.

Dr. med. Thomas Sommerer, Leitender Oberarzt der Anästhesie am Klinikum Altmühlfranken Gunzenhausen, informiert über die rechtlichen Rahmenbedingungen und gibt Tipps und Hilfestellung zur Anpassung der Patientenverfügung an die Wirklichkeit des medizinischen Alltags.

Ab dem 1. Januar 2023 traten zudem einige Neuerungen nach § 1358 BGB in Kraft, auf die unsere Referenten eingehen werden.

So wird es Ehegatten seit Beginn des Jahres beispielsweise ermöglicht, sich gegenseitig in Themen der Gesundheitsvorsorge zu vertreten, wenn einer der beiden Partner nicht mehr in der Lage ist, selbst Entscheidungen zu treffen. Auf diese und weitere Änderungen werden die beiden Ärzte in ihren Vorträgen ebenfalls eingehen.

Darüber hinaus sollte in einer Patientenverfügung auch die Entscheidung über eine mögliche Organspende geregelt werden. Mitten im Leben fällt es naturgemäß nicht leicht, eine Entscheidung für oder gegen eine Organspende nach dem Tod zu treffen. Dennoch ist es wichtig, sich zu Lebzeiten mit diesem Thema zu beschäftigen und eine persönliche Entscheidung zu treffen. Dr. med. Marc Gutsche, Chefarzt der Anästhesie und Transplantationsbeauftragter am Klinikum Altmühlfranken Gunzenhausen, möchte mit seinem Vortrag dazu anregen, sich mit diesem wichtigen Thema auseinanderzusetzen und eine Entscheidung pro oder contra Organspende zu treffen.

Nach der Veranstaltung können Interessierte den beiden Referenten gerne ihre Fragen stellen.

Die Vorträge zum Thema „Patientenverfügung und Organspende“ finden am Dienstag, 12. März 2024, im Rahmen der Vortragsreihe „Gesundheit im Dialog“ des Klinikums Altmühlfranken statt. Beginn ist um 19:00 Uhr im Gotischen Rathaus, Marktplatz 1, in Weißenburg.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Förderzentrum geleitet

Klaus Freitag in Herrieden verabschiedet

Landrat Dr. Jürgen Ludwig (links) verabschiedete den langjährigen Leiter der Wolfhard-Schule, Klaus Freitag (Mitte), in den Ruhestand. Gute Wünsche gab es unter anderem von Robert Lenz von der Regierung von Mittelfranken. Foto: Susanne Kernstock

Mit lobenden Worten hat Landrat Dr. Jürgen Ludwig den aktuell dienstältesten Schulleiter an einer Schule des Landkreises Ansbach in den Ruhestand verabschiedet. Klaus Freitag war über 18 Jahre lang Schulleiter des Sonderpädagogischen Förderzentrums Herrieden. In der als „Wolfhard-Schule“ bekannten Einrichtung prägte Freitag entscheidende Weiterentwicklungen wie die Digitalisierung und den Ausbau inklusiver Arbeitsfelder. Für die täglich geleistete Arbeit, jungen Menschen mit erhöhtem Förderbedarf eine Zukunftsperspektive zu bieten, sprach der Landrat Klaus Freitag höchsten Dank und Anerkennung aus. Außerdem lobte er die „stets gute, vertrauensvolle und von gegenseitiger Wertschätzung geprägte“ Zusammenarbeit.

Mobiler sonderpädagogischer Dienst, mobile sonderpädagogische Hilfe, Kooperationsklassen, Schulen mit dem Schulprofil Inklusion, Ganztagsangebote: Schlaglichtartig nannte Dr. Jürgen Ludwig zahlreiche Neuerungen, denen sich die Wolfhard-Schule im Lauf der Jahre erfolgreich gestellt hat. Aktuell sind der Schule mit 155 Schülern außerdem vier Gruppen von schulvorbereitenden Einrichtungen (SVE) in Herrieden und Feuchtwangen zugeordnet. Mit dem beabsichtigten Ausstieg von Diakoneo aus der Trägerschaft stehe der nächste Umbruch, den man gemeinsam bewältigen werde, bevor, so der Landrat. Auch im Bereich der Digitalisierung gab es starke Entwicklungen, die der Landkreis Ansbach mit Investitionen begleitet hat. „Es wird in diesem Tempo weitergehen“, sagte Dr. Ludwig. Insgesamt investiert der Landkreis Ansbach im Rahmen der Förderprogramme über neun Millionen Euro für die Digitalisierung der Schulen.

Gute Wünsche zum Abschied von Klaus Freitag gab es auch von Robert Lenz von der Regierung von Mittelfranken sowie von Schulamtsdirektorin Karoline Domröse. An der Verabschiedung ihres Kollegen nahmen auch die Leiter einiger anderer Schulen des Landkreises Ansbach teil.

Der passionierte Sportler, Musik- und Theaterfreund Freitag bedankte sich bewegt für die vielen anerkennenden Worte. Nachdem er zuvor seit 1987 als Schulpsychologe und Beratungsrektor jeweils für ein größeres Einzugsgebiet zuständig gewesen war, sei der Wechsel in die Schulleitung für ihn 2005 Neuland gewesen. Es habe ihm dann jedoch schnell große Freude bereitet, nicht wie vorher nur punktuell zu wirken, sondern mitgestalten und mitentwickeln zu können. „Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten“: Mit diesem Zitat von Konfuzius fasste Klaus Freitag seine Schulleitertätigkeit an der Wolfhard-Schule zusammen. Dank des großen Zusammenhalts in der Schulfamilie seien auch in schwierigen Zeiten und Situationen in der Regel konstruktive Lösungen zum Wohle der Kinder und Jugendlichen gefunden worden.

Im Namen des Lehrerkollegiums bedankte sich Konrektor Christian Fischer für die Leistungen und das Wirken des scheidenden Schulleiters und nahm Bezug auf das von Landrat Dr. Jürgen Ludwig zu Beginn der Veranstaltung in Erinnerung gebrachte Bild des „Käpt‘n Freitag“, das Regierungsschuldirektorin Margit Weidner bei der Ernennungsfeier im Jahr 2006 gezeichnet hatte. „Du hast über 20 Jahre hinweg als Teamplayer flache Hierarchien und einen stets empathischen und konstruktiven Dialog auf Augenhöhe mit allen Gesprächspartnern gepflegt“, betonte Fischer. Das habe dazu beigetragen, dass „Käpt’n Freitag“ eine zukunftstaugliche Flotte mit intakten Mannschaften in den Schulvorbereitenden Einrichtungen in Feuchtwangen und Herrieden, an der Wolfhard-Schule und an der Schule für Kranke am Bezirksklinikum Ansbach hinterlasse. Mit Blick auf seine musikalische Leidenschaft ging der Kapitän mit dem von der Lehrerband intonierten Klassiker „Route 66“ von Bord.

 

Tablets im Kindergarten?

Fortbildungsprogramm für Kitas, Horte und Schulen

Die Stiftung „Kinder forschen“ bietet zahlreiche thematisch unterschiedliche Fortbildungen an: Forschen mit Luft oder Wasser gehören dabei genauso dazu wie Erlebnisse mit Zahlen oder Technik, Ideen für mehr Nachhaltigkeit und Umweltbildung oder die Erkundung des menschlichen Körpers. Foto: Christoph Wehrer/Stiftung Kinder forschen

Mit dem Brückenschlag zwischen Digitalisierung und Erziehung beschäftigt sich das Bündnis für Familie im Landkreis Ansbach mit neuen Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen. Sie richten sich gezielt an Fachkräfte in Kitas, Horten und Schulen. Alle Formate und Termine, die in Kooperation mit der Stiftung „Kinder forschen“ (vormals „Haus der kleinen Forscher“) angeboten werden, sind für pädagogische Fach- und Lehrkräfte im Landkreis Ansbach kostenlos.

Leitmotiv der Angebote ist das gemeinsame Entdecken und Forschen mit Kindern im pädagogischen Alltag. „Kinder haben großes Interesse daran, die Welt zu verstehen und zu erforschen. Darauf bauen die Konzepte der Stiftung „Kinder forschen“ auf. Naturwissenschaftlich-technische Zusammenhänge des Alltags sollen für Kinder erfahr- und begreifbar gemacht werden“, erklärt Klaus Miosga, Vorsitzenderdes Projektteams Familie. Und er ergänzt: „Besonders wichtig ist uns, aktuelle Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen aufzugreifen und Kinder spielerisch an die Themen heranzuführen.“ So widmet sich ein zweiteiliger Fachtag mit Trainerin Margit Hintermeier am Dienstag, 5. März 2024, sowie am Montag, 11. März 2024, dem Thema „digital vernetzte Welt“. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten konkrete Praxisanregungen, wie sie zusammen mit Kindern die Funktionsweise von Internet und Robotern entdecken und erforschen können. Darüber hinaus erhalten sie Impulse zum gemeinsamen Philosophieren mit Kindern über wichtige Fragen, etwa „Warum ist es wichtig mitzubestimmen, wer meine Daten sehen kann?“ und „Was wäre, wenn im Internet alles sichtbar wäre?“.

Das „Blended-Learning-Format“ „Geheimnisvolles Erdreich – die Welt unter unseren Füßen“, bei welchem die Vorteile von Präsenzveranstaltung und E-Learning kombiniert werden sollen, sowie die Hybrid-Veranstaltung „Stadt, Land, Wald – Lebensräume erforschen und mitgestalten“ geben Anregungen, wie Kindern der Schutz natürlicher Ressourcen vermittelt werden kann. Die zweiteilige Fortbildung zum Thema Erdboden findet am Donnerstag, 2. Mai 2024, sowie am Dienstag, 14. Mai 2024, statt. Praxisideen für die pädagogische Arbeit zu Lebensräumen bekommen Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Donnerstag, 18. April 2024, und Dienstag, 23. April 2024.

Das Webinar „Mint geht digital – entdecken und forschen mit digitalen Medien“ widmet sich der digitalen Bildung. Das Seminar gibt Tipps, wie digitale Medien in Kitas und Grundschulen sinnhaft und zielgerichtet eingesetzt werden können. Damit soll Kindern aufgezeigt werden, wie digitale Medien verantwortungsvoll genutzt, aber die Verwendung dennoch kritisch reflektiert werden sollte. Die Fortbildung findet am Dienstag, 27. Februar 2024, statt und dient auch zur Vorbereitung auf den bundesweiten MINTmachtag 2024 „Entdecken, Forschen, Freisein“ am Montag, 3. Juni 2024.

Neben den terminierten Schulungen werden ebenfalls kostenlose Inhouse-Schulungen angeboten, die nach Bedarf und individuell auf die jeweilige Kita, Hort oder Schule zugeschnitten werden. „Unser Ziel ist es, die Qualität der Bildung im Landkreis Ansbach kontinuierlich zu verbessern. Durch die kostenlosen Angebote sollen Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher in Kitas sowie Betreuungspersonen in Horten darin gestärkt werden, ihren Bildungsauftrag bestmöglich zu erfüllen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Gelegenheit, ihre pädagogischen Fähigkeiten zu vertiefen und ihre Kenntnisse in relevanten Themenbereichen zu erweitern“, so die beiden Mitarbeiterinnen des Bündnisses für Familie im Landkreis Ansbach, Maria Ultsch und Manuela Seiß.

Das vollständige Fortbildungsprogramm sowie das entsprechende Anmeldeformular sind auf der Internetseite des Bündnisses für Familie im Landkreis Ansbach unter https://www.familienlandkreis.de/Bildung/Stiftung-Kinder-forschen/ zu finden.