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Aufruf zur Sachlichkeit

Gemeinsame Erklärung von Landrat Westphal und Bürgermeister Huber

Leider entwickelt sich die öffentliche Diskussion um das Ansiedlungsvorhaben von Center Parcs in Langlau immer mehr in eine – wie wir finden – äußerst kritische Richtung. Bürgerinnen und Bürger, egal ob Befürworter oder Kritiker des Vorhabens, die sich derzeit an dieser öffentlich geführten Diskussion beteiligen, aber auch Mandatsträger und Kommunalpolitiker werden derzeit im zunehmenden Maße nicht nur in den sozialen Medien in persönlich verletzender Weise bzw. mit nichtzutreffenden Unterstellungen angegriffen. Es sollten daher alle Diskussionsteilnehmer an sich selbst arbeiten und zu einer sachlichen Argumentationsebene zurückkehren. Jeder soll sich an der Diskussion beteiligen können, ohne Angst zu haben, sich persönlichen Vorwürfen oder Angriffen ausgesetzt zu sehen. Alles andere wäre einem demokratischen Diskurs auch nicht angemessen.

Zu einigen Vorwürfen, die in den vergangenen Wochen gemacht wurden, möchten wir heute als Vertreter der öffentlichen Planungsträger (Zweckverband Brombachsee und Gemeinde Pfofeld) gemeinsam Stellung nehmen.

Immer wieder wird behauptet, dass an allen kommunalen Gremien vorbei und ohne mit den Bürgerinnen und Bürgern gesprochen zu haben, dem Investor von den kommunalpolitisch Verantwortlichen Tür und Tor geöffnet wird. Das ist nicht zutreffend, denn zum jetzigen Zeitpunkt wurden von den zuständigen öffentlichen Planungsträgern  gegenüber dem Investor weder Zusicherungen abgegeben, noch weitere Weichenstellungen in Form von kommunalpolitischen Entscheidungen getroffen.

Bislang ergab sich noch keine Notwendigkeit einer entsprechenden kommunalpolitischen Entscheidung, da vor dem öffentlichen Bieterverfahren kein Erstzugriffsrecht in Form eines Rechtsanspruchs für Landkreis und Gemeinde bestand und mangels kommunaler Aufgabenstellung auch nicht geltend gemacht werden konnte (zudem kostenintensive Entwicklungsrisiken des Geländes, bestehende Ansiedlungsinteressen von Center Parcs sowie weiterer Investoren sowie kommunalrechtliche Unzulässigkeit eines Verhinderungsankaufs – siehe Statement von Landrat Manuel Westphal im Kreistag am 21.09.2020).

Aber auch hinsichtlich der Durchführung öffentlich-rechtlicher Planungs- und Genehmigungsverfahren (siehe Raumordnungsverfahren, Flächennutzungsplan- sowie Bebauungsplanverfahren) waren bislang von den zuständigen Stellen (Gemeinde und Zweckverband) noch keine kommunalpolitischen Entscheidungen zu treffen, da Center Parcs dafür erst die notwendigen Verfahrensunterlagen erstellen und vorbereiten muss (wie z.B. Erstellung einer Vorhabensbeschreibung sowie eines Masterplans, umfassende Umweltverträglichkeitsuntersuchungen). Die Entscheidung der zuständigen Planungsträger (Zweckverband, Gemeinde) zur Einleitung eines Raumordnungsverfahrens steht noch aus. Diese wird und kann erst nach Vorlage der entsprechenden Unterlagen erfolgen.

Zur Prüfung des Entwicklungsvorhabens des Investors benötigen Gemeinde und Zweckverband als zuständige öffentlich-rechtliche Planungsträger sowie die verantwortlichen Kommunalpolitiker eine umfassende Faktengrundlage. Dem Investor muss im Vorfeld auch die Möglichkeit bzw. Zeit eingeräumt werden, die notwendigen Verfahrensunterlagen fachlich fundiert erstellen zu lassen. Erst danach sind dann von Seiten des Zweckverbandes und der Gemeinde die notwendigen Entscheidungen zu treffen, ob sie überhaupt die Weichenstellungen für die Durchführung eines Raumordnungsverfahrens, eines Flächennutzungsplan- sowie Bebauungsplanverfahrens treffen wollen und können. Alle gestarteten Verfahren werden dabei ohne Vorfestlegungen völlig ergebnisoffen durchgeführt.

Prüfenswerte Belange im Rahmen eines Raumordnungsverfahrens, das von der Regierung von Mittelfranken durchgeführt wird, sind dabei insbesondere

• nachhaltige Raumentwicklung

• Siedlungsstruktur

• Verkehrsinfrastruktur

• Wirtschaftsstrukturen

• Energieversorgung

• Naturschutz

• Landschaftspflege, Landschaftsbild

• Wasserwirtschaft oder

• soziale und kulturelle Infrastruktur  

Im Zuge einer umfassenden Umweltverträglichkeitsuntersuchung erfolgt eine Beschreibung und Bewertung der Auswirkungen eines Ferienparks auf Menschen, Tiere, Pflanzen, Boden, Wasserhaushalt (Grundwasser und Oberflächengewässer), Luft, Klima und Landschaft einschließlich der jeweiligen Wechselwirkungen sowie auf Kultur- und sonstige Sachgüter in der betroffenen Region. Zudem müssen in dieser Umweltverträglichkeitsuntersuchung Maßnahmen zur Eingriffsvermeidung, zum Ausgleich und zum Ersatz der Eingriffe bzw. Einwirkungen in Naturhaushalt und Landschaftsbild sowie eine Strategie zur Verringerung von Konflikten aufgezeigt werden. Konkrete Eingriffe in Natur und Landschaft sowie der dauerhafte Flächenverbrauch müssen zudem durch Ausgleichsmaßnahmen vom Investor kompensiert und diese Kompensation muss dann in einem späteren Bauleitplanverfahren auch entsprechend nachgewiesen werden.

Mit der Darstellung dieser hohen Anforderungen und dem umfassenden Prüfungsmaßstab eines Raumordnungsverfahrens sowie eines anschließenden Bauleitplanverfahrens verbinden wir den ausdrücklichen Appell an die Bevölkerung, die gesetzlich garantierten Mitspracherechte in diesen Verfahren entsprechend wahrzunehmen und dahingehend auch mehr Vertrauen in diese bewährten rechtsstaatlichen Verfahren zu entwickeln.

Darüber hinaus ist auch darauf hinzuweisen, dass von Seiten des Landkreises, Zweckverbandes und der Gemeinde sowohl gegenüber den verantwortlichen kommunalpolitischen Gremien als auch den Bürgerinnen und Bürgern eine transparente Informationspolitik unter Einbindung der Presse- und Medienvertreter erfolgt ist.

Beispiele dafür sind

  • die durchgeführten Informationsveranstaltungen,
  • die bereits erfolgten Gesprächsrunden mit Bund Naturschutz, IHK, Unternehmern aus dem Bereich Tourismus sowie anderen Wirtschaftsbereichen,
  • Herausgabe eines Bürgerbriefs der Gemeinde Pfofeld
  • Herausgabe eines monatlichen Newsletters für Kreistag und Zweckverband,
  • Informationsfahrt mit Pressebegleitung zum Ferienpark nach Leutkirch,
  • bereits erfolgte Besichtigungen des ehemaligen Muna-Geländes mit Gemeinderat, Fraktionsvorsitzenden des Kreistages sowie mit den Mitgliedern der Verbandsversammlung des Zweckverbandes usw.
  • Gesprächsangebote des Landrats an die Bürgerinitiative – diese wurden bislang nicht angenommen.

Auch Center Parcs hat sich öffentlich dahingehend erklärt, dass man eine transparente Informationspolitik unter Einbeziehung der Region möchte. Viele Ansatzpunkte, wie Homepage, Infobroschüre und Bürgertelefon sind ein Beleg für entsprechende Bemühungen des Investors. An diesem Versprechen müsse man Center Parcs natürlich auch in Zukunft messen.

Auch entspricht es schlicht nicht den Tatsachen, dass seitens Landrat Westphal eine Diskussion im Kreistag zu dem Thema Ansiedlung von Center Parcs unterbunden worden wäre.

Fakt ist, dass der Antrag eine Unterbindung der Vertragsverhandlungen zwischen der BImA und Center Parcs über das MUNA-Grundstück in Langlau herbeizuführen bzw. zu befördern in der Sitzung des Kreistages am 21.09.2020 mit einer deutlichen Mehrheit von 41 zu 14 abgelehnt wurde. Davor hatte eine längere und ausführliche Diskussion zu diesem Ansiedlungsprojekt stattgefunden, die dann letztendlich nach einem Geschäftsordnungsantrag auf Schluss der Debatte durch einen Mehrheitsbeschluss beendet wurde. Dieses Vorgehen entsprach voll und ganz der Geschäftsordnung, die sich der Kreistag einstimmig zu Beginn der Wahlperiode gegeben hatte. Exakt nach dieser Geschäftsordnung hatte Landrat Westphal zum Zeitpunkt der Antragstellung keinen rechtlichen sowie zeitlichen Spielraum, als über den Geschäftsordnungsantrag abstimmen zu lassen.

„Aus unsere Sicht können sich aus dem Projekt große Chancen für die Region ergeben, aber natürlich nicht um jeden Preis. Genau diese dafür relevanten Punkte, wie Auswirkungen auf den Tourismus, Bekanntheitsgrad der Region, Verkehr, Wasser- und Abwasser etc. sind in den nächsten Monaten im Rahmen der Planungsverfahren zu prüfen. Erst dann kann eine Entscheidung getroffen werden. So lange ist bei diesem Ansiedlungsvorhaben keinesfalls etwas in Stein gemeißelt. Wir bitten alle Beteiligten, egal ob Befürworter oder Kritiker, sich wieder auf Augenhöhe zu begegnen und das gemeinsame Gespräch zu suchen. WIR wollen gemeinsam mit Ihnen unsere Region positiv weiterentwickeln! Das geht aber nur mit einer sachlich und auf Fakten basierter Diskussion auf Augenhöhe, die wir gerne wieder herbeiführen wollen!“, erklären Landrat und Bürgermeister unisono.

Wie sieht der Wald aus?

Interview mit Jan Janssen, Projektleiter von Center Parcs

Die Böden im Gelände der ehemaligen MUNA im mittelfränkischen Pfofeld
sind kontaminiert und aufgrund der vorhandenen Schadstoffe wie Asbest und Altölen sowie Kampfmitteln, Munitions- und Sprengstoffresten ist das Betreten des Geländes für Menschen nicht gestattet. Es konnte sich aber, aktuellen Erkenntnissen zufolge, über die Jahre schützenswerte Tier- und Pflanzenarten sowie Lebensräume entwickeln.

Projektleiter Jan Janssen


Jetzt spricht Jan Janssen, Projektleiter von Center Parcs Deutschland (Foto) über die neuesten Erkenntnisse bezüglich der geplanten Ansiedlung auf dem MUNA Gelände, im Interview:


Wie sieht es aktuell im Wald aus?
Der teilweise ältere und strukturreiche Baumbestand ist in Teilen durch Splitter- und Sprengstoffreste geschädigt, so dass eine forstwirtschaftliche Nutzung nicht in Frage kommt. Zudem erfolgten in den vergangenen Jahren Aufforstungen mit Douglasien und verschiedenen Laubbaumarten, die sich gut entwickelt haben, da das 150 Hektar große Gelände nicht betreten
werden durfte. Auf bestimmten Teilflächen des ehemaligen MUNA-Areals konnten sich aufgrund der spezifischen Vegetationsstruktur und der kleinflächig gegebenen, heterogenen (teilweise feuchten) Bodenverhältnisse relevante Tierarten wie beispielsweise bodenbrütende Vögel (Waldlaubsänger), Amphibien (Kammmolch / Laubfrosch) und Reptilien (Zauneidechse) ansiedeln; Teile der ehemals militärisch genutzten Gebäudestrukturen beherbergen unterschiedliche Fledermausarten.

Wie werden Sie beim Bau der neuen Center Parcs Anlage vorgehen?
Der Schutz und die Rücksicht auf Flora, Fauna und Habitate sind für uns von enormer Wichtigkeit. Daher werden wir schützenswerte und wertvolle Naturareale natürlich erhalten und als ökologische Sicherungsflächen ausweisen. Center Parcs investiert darüber hinaus, für die als
Voraussetzung für eine Öffnung beziehungsweise Konversion des Geländes zwingend notwendige Sanierung (Kampfmittelräumung / Altlastensanierung / Beseitigung ehemals militärischer Infrastruktur) einen hohen zweistelligen Millionenbetrag.


Wie reagieren Sie auf die Bedenken gegen Ihre Planung?
Wir wissen, dass es Bedenken gegen unsere Planung gibt. Daher haben wir auch die Öffentlichkeit über jeden Schritt unterrichtet und kommunizieren sehr transparent. Zwischenzeitlich haben wir im ganzen Fränkischen Seenland Informationsveranstaltungen durchgeführt, haben alle
Haushalte mit Informationsmaterialien versorgt, die unsere Planungen vorstellen, haben eine eigene Internetseite (www.centerparcs-fränkisches-seenland.de) mit umfangreichen Informationen, die Antworten auf die häufig gestellten Fragen liefert, ins Leben gerufen und bieten ein Bürgerbüro an, an das sich alle Interessierten telefonisch und per E-Mail wendenkönnen.


Wie geht es nun weiter?
Vor uns steht ein langes Genehmigungsverfahren. Wir wollen und werden keineswegs wertvolle Natur zerstören. Wir wollen aber eine historische Narbe heilen und das Areal für einen sanften Tourismus nutzbar machen. Für Menschen, die eine intakte Natur vor ihrer Haustür suchen, um
hier Urlaub zu machen. Wir sind uns sicher, dass der Center Parcs Ferienpark am Brombachsee die ganze Region stärken wird – auch die Natur. Die ersten Erkenntnisse zu schützenswerten Tieren, Pflanzen und Lebensräumen liegen bereits vor und nach Erteilung der hierfür notwendigen Genehmigungen können wir nun auch bald die
militärischen Altlasten genauestens untersuchen.
Anfang November werden wir auf Grundlage der Ergebnisse der Untersuchungen zu Natur- und Artenschutz sowie aus der Demilitarisierung einen ersten Entwurf zum Masterplan mit Darstellung
unterschiedlicher Nutzungs- bzw. Funktionsbereiche erstellen und auch über diesen transparent informieren.


Über die Groupe Pierre et Vacances Center Parcs:
Die Groupe Pierre et Vacances Center Parcs ist der europäische Marktführer im Nahtourismus. Sie wurde 1967 gegründet und entwickelt seit mehr als 50 Jahren innovative und umweltfreundliche Urlaubs- und Freizeitkonzepte, um die schönsten europäischen Reiseziele am Meer, im Gebirge, auf dem Land und in Städten anzubieten. Mit ihren sich ergänzenden Marken – Pierre & Vacances, Maeva, Center Parcs, Villages Nature Paris, Sunparks und Aparthotels Adagio – empfängt die Groupe Pierre et Vacances Center Parcs 8 Millionen Kunden in einem touristischen Bestand von nahezu 45. 000 Apartments und Ferienhäusern an 283 Standorten in Europa. Die Holding der Gruppe – Pierre et Vacances SA – ist an der von Euronext betriebenen Pariser Börse notiert.

Über Center Parcs Europe: Zu Center Parcs Europe, einer Tochtergesellschaft der an der Pariser Börse notierten Groupe Pierre & Vacances Center Parcs, Europas größtem Anbieter von Ferienwohnungen, gehören die Marken Center Parcs und Sunparks. Center Parcs Europe betreibt 27 Ferienparks (24 Center Parcs- und drei Sunparks-Anlagen) in Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Frankreich.

Hirschmann-Stiftung hilft

Geld für regionales Heimat- und Sachunterrichtsbuch

Während der offiziellen Scheckübergabe: Roland Baumgärtl (Stiftungsvorstandsvorsitzender), Sieghard Hedwig (Stiftungsratsmitglied), Landrat Manuel Westphal, Friedrich Engelhard (Stellvertretender Stiftungsvorstandvorsitzender), Greta Weisenseel (Koordinatorin für die Bildungsregion). Foto: LRA

Seit dem Schuljahr 2017/2018 erhalten alle Drittklässler der Grundschulen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen jährlich ein regionales Heimat- und Sachunterrichtsbuch. Gemeinsam mit einer regionalen Graphikagentur, Lehrkräften vor Ort sowie weiteren externen Partnern wurde das Buch als regionale Lern- und Wissensquelle erarbeitet.

Für die Neuauflage des regionalen Buches erhielt das Projekt Unterstützung durch die Wilhelm und Christine Hirschmann Stiftung. Deren Stiftungszwecke liegen unter anderem auch auf der Förderung von Projekten im Bereich Bildung. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Unterstützung von regionalspezifischen Projekten vor Ort gelegt. Dank einer großzügigen Spende in Höhe von 3.000 Euro konnten insgesamt 1.500 Exemplare gedruckt und an unsere Drittklässler im Landkreis ausgegeben werden.

„Durch das HSU-Buch soll unseren Kindern die gesamte Region Altmühlfranken mit all ihren Facetten gezeigt werden“, erklärt Landrat Manuel Westphal. Neben dem Blick „vor die eigene Haustür“ sollen die Grundschülerinnen und Grundschüler aber auch andere Orte und Besonderheiten des Landkreises kennenlernen und entdecken können: zahlreiche Badeseen im Fränkischen Seenland, einen echten Römerschatz, besondere Lebens- und Naturräume wie der Märzenbecherwald oder die Vogelinsel und vieles mehr! Ebenso ist auch die historische Entwicklung, die für unsere Region prägend ist, abgebildet.

Das Buch kann bis zum Ende der vierten Klasse genutzt werden und darf anschließend auch von den Schülern behalten werden. Neben den Schülerinnen und Schülern erhalten auch die für den Heimat- und Sachunterricht zuständigen Lehrkräfte ein eigenes Exemplar. Um den Einsatz im Unterricht zu ermöglichen, wurden die Inhalte an den geltenden Lehrplan angepasst. Mittlerweile konnten die Bücher bereits zum vierten Mal zu Schulbeginn verteilt werden.

Weißenburg steht nicht still!

MdL Hauber lädt ein zur bewegten Bürgersprechstunde


Der Weißenburger Landtagsabgeordnete Wolfgang Hauber lädt die Bürgerinnen und Bürger aus Weißenburg und der Region recht herzlich zu einer „bewegten“ Bürgersprechstunde ein. Aufgrund der Corona-Pandemie findet diese Sprechstunde im Freien statt.
MdL Hauber: „Mit einem kleinen Spaziergang durch unser schönes Weißenburg, informativen Gesprächen und den notwendigen Hygienemaßnahmen möchte ich die Themen, die unsere Heimat gerade bewegen, mit ihnen erörtern. In diesem Sinne lade ich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer bewegten Bürgersprechstunde ein.“
Treffpunkt zur bewegten Bürgersprechstunde ist am Montag, den 26.10.2020, um 14.30 Uhr in der Bahnhofstr. 19 in Weißenburg vor dem Abgeordnetenbüro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir bitten aufgrund der bekannten Situation alle Teilnehmer die Mund-Nasen-Bedeckung nicht zu vergessen.

Offenes Verfahren

Bürgerinitiative und BN ignorieren wider besseres Wissen Transparenz

„Es ist nicht möglich, nur anhand einer bestimmten Anzahl von eingesammelten Unterschriften bereits davon auszugehen, die Wahrheit für seine eigene Meinung zu einem Planungsprojekt ableiten zu können,“ kommentiert MdL Wolfgang Hauber (Freie Wähler) die Aussagen von Karl-Heinz Schork (BN-Kreisgruppe Weißenburg-Gunzenhausen) und Roland Graf (Bürgerinitiative), die unterstellt haben, dass die Politik keine offene Diskussion und keinen „ergebnisoffenen Prozess“ wünschten.
Im Gegensatz zu den beiden Organisationen sieht Wolfgang Hauber sehr wohl eine Kommunikationspolitik mit weit geöffnetem Visier. Sowohl der Freistaat Bayern mit Ministerpräsident Markus Söder und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, wie auch der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen mit Landrat Manuel Westphal und u.a. MdL Wolfgang Hauber stehen eindeutig hinter dieser Zukunftsinvestition für die Region des Fränkischen Seenlands. Dabei kann Wolfgang Hauber kein Verständnis dafür aufbringen, dass seitens des BN und der Bürgerinitiative ohne Unterlass Behauptungen über angebliche Planungsaktivitäten in die Öffentlichkeit getragen werden, die aktuell keiner ernsthaften Überprüfung standhalten könnten. Auch wenn sich beide dazu noch so sehr in der Rolle des „Anwalts der Natur“ sehen, können sie die hierzu erhobenen Behauptungen und Forderungen auch nicht ansatzweise mit nachprüfbaren Fakten belegen.
Es hilft wenig, wenn mit einem hypothetisch angenommenen Flächenverbrauch Stimmung in der Bevölkerung gemacht werden soll. Wie auch in der Diskussion mit den sog. „Corona-Verweigerern“ wird immer nach dem gleichen Muster gearbeitet, indem man zunächst unbewiesene Behauptungen in die Welt setzt und dann darauf hofft, dass sich diese „belegbare Fakten“ verselbständigen.
Was möglicherweise bei Corona noch eine gewisse Wirkung entfalten kann, wenn zu wenige aufrechte Demokraten gegen solche „FakeNews“ konsequent angehen, verfehlt aber am Brombachsee seine Wirkung. Hier gibt es zum Glück sehr viele Menschen, welche diese Entwicklung des Seenlands von Anfang an – und auch ohne jegliche Scheuklappen – begleitet haben und die sehr wohl Touristenströme oder auch Verkehrsbelastungen der früheren Jahre sehr intensiv miterlebt und wahrgenommen haben.

Wolfgang Hauber weiß aber auch, dass auch dies vorwiegend subjektive Wahrnehmungen waren. Wir haben aber heute ein sehr gut funktionierendes System der öffentlichen Verwaltung und eine auf breite Mitwirkung ausgerichtete Bürgermitverantwortung über demokratisch legitimierte Gremien auf allen Verwaltungsebenen. Es liegt daher im Interesse unserer Demokratie, auf genau diese Strukturen zu setzen und zu vertrauen. All diese notwendigen und zu Recht eingesetzten Verfahren und Prozesse gilt es jetzt mit etwas mehr Gelassenheit abzuwarten. Nur wer in diese demokratischen Strukturen kein Vertrauen mehr aufbringt, kann derart weltfremde Forderungen zum jetzigen Zeitpunkt erheben, wie dies Karl-Heinz Schork und Roland Graf in unverantwortlicher Weise nun zu verantworten haben.
Es wurden bei diesem Prozess bisher alle geltenden Spielregeln eingehalten. Wer hier anderes behauptet, stellt unser bewährtes System der Bürger- und Institutionenbeteiligung – um das uns nahezu alle anderen EU-Partner, von den aktuellen Regierungen der Ungarn und Polen abgesehen – zutiefst beneiden, in Frage.
Die Menschen in unserer Region haben – wie überall in Bayern – das Recht auf eine umfassende Information über geplante Vorhaben. Aber dieses Recht beginnt erst dort und dann, wenn zu einem solchen Planungsvorhaben konkrete Unterlagen vorliegen. An diesen wird – seit Ende August – nach dem Ergebnis des Bieterwettbewerbs über das Grundstück des Muna-Geländes mit Nachdruck gearbeitet. Alle Maßnahmen vorher waren Teil einer Eigentumsübertragung und deren Details – vor allem in einem Wettbewerb – unterliegen der zurecht zugestandenen Vertraulichkeit. Hier mit Mythenbildungen und Legenden eine andere Wahrheit zu zelebrieren, wird ins Leere laufen, ist sich MdL Wolfgang Hauber sicher. Denn die Fakten des offenen Prozesses werden derzeit erarbeitet und stehen in greifbarer Zukunft allen Interessenten umfassen zur Verfügung.

Dinkelsbühl besucht

MdL Hauber bei OB Dr. Hammer

Dinkelsbühls Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer (li) begrüßt MdL Wolfgang Hauber im Rathaus Dinkelsbühl (Quelle: Stadt Dinkelsbühl).

Im Rahmen seiner Besuchsreihe war MdL Wolfgang Hauber diese Woche zu Gast im mittelfränkischen Dinkelsbühl und führte einen ausführlichen Informationsaustausch mit dem Dinkelsbühler Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer durch.
Thema war unter anderem die Bahnreaktivierung Dombühl-Dinkelsbühl-Nördlingen. Beide waren sich einig, dass diese Maßnahme eine wichtige Weichenstellung sei, um die Wirtschaftsregionen in Nord-Süd-Richtung besser zu verbinden. Zur Sprache kam in diesem Zusammenhang auch, dass die Neuregelung zur Finanzierung von Eisenbahnkreuzungen (Bahn/Straße) leider nur auf von die vom Bund betriebenen Bahnstrecken anzuwenden sei. Nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz entfällt der kommunale Kostenanteil bei diesen Bahnstrecken. Die Bahnlinie Dombühl-Dinkelsbühl-Nördlingen soll jedoch nicht vom Bund betreiben werden.
Es wurden aber auch Themen aus dem Bereich Kultus und ganz aktuell – das innerdeutsche Beherbergungsverbot für Gäste aus Corona-Risikogebieten – diskutiert. Zufrieden zeigte sich Dr. Hammer nach dem drastischen Rückgang der Besucherzahlen zu Beginn der Corona-Krise damit, dass im August 2020 in Dinkelsbühl sogar höhere Übernachtungszahlen, im Vergleich zum Vorjahr, registriert werden konnten.
Schließlich wurde noch das geplante Center-Parcs-Projekt am Brombachsee diskutiert. MdL Hauber sieht darin eine große Entwicklungschance nicht nur für das Fränkische Seenland, sondern weit darüber hinaus. Er berichtete aus einem Gespräch mit dem Rothenburger Oberbürgermeister Dr. Naser, der sich positive Effekte für den Tourismusbereich seiner Stadt erhofft.
Dr. Hammer hierzu: „Vor gut zehn Jahren habe ich selber mit meiner Familie im Center Parcs in der Vulkaneifel unseren Sommerurlaub verbracht. Wir alle waren von dem Freizeitangebot, der Konzeption, der Nachhaltigkeit und der ökologischen Ausrichtung des Unternehmens begeistert. Bei meiner Rückkehr habe ich mich damals für die Stadt Dinkelsbühl um einen weiteren Standort beworben – leider ohne Erfolg.“
Dr. Hammer weiter: „Zu der Entscheidung von Center Parcs, im Landkreis Weißenburg – Gunzenhausen nun einen weiteren Freizeitpark zu errichten, kann ich nur gratulieren. Darüber hinaus können auch wir ‚Anreinergemeinden‘ uns über diesen Schritt nur freuen. Ich bin mir absolut sicher, dass viele Besucher ihren Weg auch in unsere Stadt finden werden und damit u.a. zu einer Stärkung des Einzelhandels und der Gastronomie beitragen werden. Somit kann ich nur hoffen, dass auch im Interesse von unserer Stadt Dinkelsbühl das Projekt alsbald realisiert wird.“
MdL Wolfgang Hauber abschließend: „Die Chancen für die Region beim Center Parcs Projekt überwiegen die befürchteten Nachteile. Arbeitsplätze, wirtschaftliche Entwicklung, touristische Entwicklung und vor allem auch der Ausbau der Infrastruktur oder die Entwicklung unseres Fränkischen Seenlandes zu einer klimaneutralen Ferienregion seien hier stellvertretend genannt. Unsere Region wird hiervon profitieren. Dies bestätigte sich für mich auch wieder im Gespräch mit Dr. Hammer.“


Knowhow-Zentrum des Kesselbaus

Landrat Westphal besuchte Bosch Industriekessel

Wolfgang Pendelin, Sabine Unterlandstaettner, Landrat Manuel Westphal, Christian Loschmidt, Thomas Lohse (v.li.). Foto: LRA

Der jüngste Unternehmensbesuch von Landrat Manuel Westphal führte zu einem Industrieunternehmen mit Tradition, denn die Firma Bosch Industriekessel GmbH hat eine Abordnung des Landratsamtes nach Gunzenhausen eingeladen. Während einer ausführlichen Werksbesichtigung und einem interessanten Gespräch stellte sich das Unternehmen vor.

In der Bevölkerung ist das Unternehmen weitläufig noch als „Loos“ bekannt, denn in diesem Namen liegt der Ursprung des heute weltweit agierenden Betriebs. Philipp Loos gründete im Jahr 1865 in der Pfalz die damalige Firma, die sich dann 1917 mit einem Produktionsstandort für Dreizugkessel in Gunzenhausen niederließ. Im Laufe der Jahre entwickelte sich das Geschäft prächtig, sodass nach mehreren Patentanmeldungen und einer Werksvergrößerung im Ortsteil Schlungenhof im Jahr 1964 der 30.000ste Kessel das Werk verließ. Ein weitreichender Schritt in der Geschichte der Firma Loos ereignete sich im neuen Jahrtausend, als diese im Jahr 2009 ein Tochterunternehmen der Bosch Thermotechnik GmbH wurde. In den kommenden Jahren wurde der Firmenauftritt komplett auf Bosch umgestellt und die Produkte fortan von der Bosch Industriekessel GmbH hergestellt und verkauft.

Empfangen wurde der Landrat vom neuen Werksleiter Thomas Lohse und Personalleiter Wolfgang Pendelin an den Toren des Schlungenhofer Werks, von wo aus die Führung durch die großräumigen Produktionshallen startete. In deren Verlauf erläuterte Christian Loschmidt, Leiter technischer Funktionen bei Bosch Industriekessel, in anschaulicher Darstellung den Werdegang eines Blechs bis zum fertigen Kessel. Diese bis zu 12 Tonnen schweren Bleche werden von extern zugekauft und dann anschließend von einer Plasmaschneidanlage bearbeitet. Die verschiedenen technisch notwendigen Öffnungen werden so per Schmelzschneideverfahren in das Material geschnitten und für den nächsten Schritt vorbereitet. Damit aus dem horizontalen Blech ein Kessel wird, muss dieses in die entsprechende Form gebogen werden. Das übernimmt eine gigantische Walze, wobei die endgültige Form ein Zylinder ist. „Unsere Kessel sind alle als Zylinder angelegt, da die runde Form bei hohen Druck vorteilhaft ist“, erklärte Lohse diesen Sachverhalt.

Einer der wichtigsten Arbeitsschritte, die während der Produktion anfallen, ist das Schweißen. Da die größten Kessel einem Druck von bis zu 30 bar aushalten müssen, müssen die Schweißnähte von höchster Präzision sein. Deshalb ist es kaum verwunderlich, dass diese Arbeit nur von ausgewiesenen Fachkräften erledigt wird, um so einen hohen Qualitätsstandard zu erreichen. Um diese Qualität zu sichern, ist ebenfalls eine penible Endkontrolle nötig. Nachdem der Kesselkörper verschweißt und nachkalibriert wurde, steht die Prüfung im sogenannten Röntgenbunker an. „Jeder Kessel, der unser Werk verlässt, hat eine ausgiebige Prüfung der Schweißnähte per Röntgenmessung hinter sich“, betonte Lohse. Da der Toleranzrahmen im Millimeterbereich liegt, kann dieser Vorgang viel Zeit in Anspruch nehmen.

Insgesamt können für die Herstellung eines Großkessels, der bis zu acht Meter lang sein kann, durchaus sechs Wochen Arbeitszeit vergehen, denn nach der finalen Endmontage mit Flammrohren und weiteren Komponenten ist natürlich auch eine Druckprüfung nötig. Diese Prüfungen werden nicht nur intern durchgeführt, sondern müssen auch durch externe TÜV-Prüfer verifiziert und abgenommen werden.

Das besondere an den in Gunzenhausen gefertigten Kesseln ist, dass diese individuell nach Kundenwunsch hergestellt werden. Aus diesem Grund gibt es auch keine Lösungen „von der Stange“, sodass eine eigene Konstruktionsabteilung die jeweiligen Arbeitsschritte perfektioniert. Ein Ergebnis dieses Prozesses ist beispielsweise ein mobiler Schweißroboter, der nun einen schwierigen Arbeitsschritt vollautomatisch erledigt. Auch die Schaltschränke, die die technische Steuerung der Kesselsysteme beinhalten, werden eigens bei Bosch in Gunzenhausen gebaut. Allgemein liegt innerhalb der Bosch-Gruppe das Zentrum des Knowhows für den Kesselbau in Gunzenhausen, denn bis auf das Rohmaterial werden bis zum fertigen Endprodukt sämtliche Arbeitsschritte vor Ort erledigt.

Nach der beeindruckenden Betriebsbesichtigung stießen auch der Vertriebsleiter Thomas Haub sowie Entwicklungsleiter Paul Köberlein zu einer Gesprächsrunde dazu, um das Unternehmen tiefergehend vorzustellen. So erfuhren Landrat Manuel Westphal sowie die Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung, dass die Industriekessel von Bosch weltweit vertrieben werden und bei zahlreichen namhaften Kunden aus der Lebensmittel-, Pharma- oder Energieversorgerbranche eingesetzt werden. „Derzeit kümmern sich 616 Mitarbeiter und 31 Auszubildende darum, die Kundenwünsche bei der Produktion unserer Kessel bestmöglich umzusetzen“, erklärte Wolfgang Pendelin.

Da die Qualität mittlerweile auch bei den Wettbewerbern steigt, Bosch hat in Europa ca. acht bis zehn Konkurrenten, zielt das Unternehmen noch mehr auf die Zufriedenheit der Kunden ab. „Durch unsere weltweit tätigen Servicetechniker vor Ort, die komplette Produktion aus einer Hand sowie die bestmögliche Betreuung unserer Kunden von der Projektierung bis zur Auslieferung haben wir einen klaren Wettbewerbsvorteil“, beurteilte Thomas Haub die aktuelle Marktsituation. Auch die Forschung an umweltfreundlichen Alternativen zur Gasbefeuerung soll das Unternehmen für die Zukunft rüsten.

Landrat Westphal zeigte sich von der Wandlungsfähigkeit des Produktionsbetriebs beeindruckt: „Es ist spannend zu sehen, wie auch in diesem Nischensegment laufend Prozesse modernisiert sowie neue Qualitätsstandards gesetzt werden. Dadurch werden langfristig Arbeitsplätze in unserer Region gesichert und junge Menschen hervorragend ausgebildet!“, lobte der Landrat die Verantwortlichen des Unternehmens.

Pro Center Parcs

Erklärung zum Brombachsee-Projekt

Die jüngste bayerische Tourismus-Destination „Fränkisches Seenland“ ist ein Geschenk, das uns die bayerische Wasserwirtschaft ermöglicht hat, denn dieses Millionenprojekt wurde vor 50 Jahren mit dem Ziel gestartet, Wasser aus dem niederschlags- und grundwasserreichen Süden in den trockeneren Norden zu leiten und gleichzeitig damit auch Hochwasserspitzen abzubauen.
Wir haben in dieser Zeit einen gewaltigen Eingriff in den Naturhausalt, aber auch dessen spätere Integrierung in den Naturraum miterleben können. Diese positive Entwicklung konnten sich viele vor 50 Jahren in der Tat noch nicht vorstellen.
In dieser Zeit hat sich unsere Region dadurch aber auch erstmalig touristisch aufstellen und neu profilieren können. Dieses Geschenk haben wir alle – Touristiker, Bürger, Politiker – sehr gerne angenommen, die Region und viele Betriebe haben davon auch wirtschaftlich stark profitiert. Mit dem Badetourismus und dem Wassersport sind wir sehr lange nur auf eine kurze Saison ausgerichtet gewesen. Schon vor 10 Jahren wurden daher in einer Seenlandkonferenz neue Ziele und Strategien abgesteckt.
Dies gipfelte in der Forderung nach:

  • Mehr Wertschöpfung durch Übernachtungsgäste
  • Mehr Wertschöpfung durch ein Ganzjahresangebot
  • Mehr Wertschöpfung durch höherwertige Angebote

Es wurden in diesem Sinne Eckpunkte eines Leitbildprozesses – unter breiter Mitwirkung der Akteure und der Bevölkerung aufgestellt – um mehr attraktive kostenpflichtige Ganzjahresangebote im Freizeitbereich bzw. bei den Sehenswürdigkeiten anbieten zu können. Und es wurde das Ziel formuliert, dass die bestehenden Betriebe höherwertige Angebote und Dienstleistungen erbringen sollen.

Daraus entstanden die drei Produktlinien „Fränkisch“, „Seen“ und „Land“.
Überregionale Events und Kulturveranstaltungen, ein erweitertes Themenmarketing zu den drei genannten Eckpunkten und eine Profilierung, wie u.a. Urlaub für Familien und Senioren mit naturnahen Aktivitäten – nicht nur am See – sollten im Mittelpunkt stehen.

Die Ergebnisse dieser Entwicklung für unsere Region lassen sich sehen:

  • Tourismus schafft Wertschöpfung (227 Mio. EUR Gesamt-Nettoumsatz im Seenland)
  • Tourismus fördert regionale Wirtschaft (rd.42 Mio. EUR Umsatz im Handel, 20 Mio. EUR Steuereinnahmen im Bereich des Fränkischen Seenlands)
  • Über 4.450 Bezieher eines touristischen Haupteinkommens
    (wichtigste Arbeitsplatzbranche im Bereich des Seenlands)
  • Verbesserung der Wohnverhältnisse und Stopp von Abwanderungstendenzen
  • Bereitstellung von Freizeit-Attraktivitäten hoher Qualität auch für die Einheimischen
  • Bereitstellung einer ausreichend bemessenen Infrastruktur
  • Bessere Auslastung von Handel und Handwerk
  • Erkennbare Unterstützung der Landwirtschaft
  • Positiver Beitrag zum Standortmarketing
  • Stärkung kultureller Identität und des Selbstbewusstseins

Es gab aber auch Einbrüche. So entwickelten sich 2009/2010 die Blaualgen vor allem in den flachen und nährstoffreichen Teilen der Seen und bewirkten eine negative Berichterstattung. Knapp 6 % weniger gewerbliche Übernachtungen und ein Umsatzrückgang von nahezu 30 Mio. EUR waren das ernüchternde Ergebnis. In der Folge wurden zahlreiche Gegenmaßnahmen vor allem in der Wasserwirtschaft und in der Landwirtschaft eingeleitet. Das Algenproblem hat sich in diesen 10 Jahren deutlich reduziert, es ist aber noch immer nicht völlig gebannt.
Mit dem neuen TourismusLeitbild wurden die Angebotsschwerpunkte auch auf die Attraktionen der um die Seen befindlichen Kulturlandschaften und dem baukulturellen Erbe unserer Dörfer und Städte gelenkt. Das hat uns neue Gästegruppen beschert.
Es konnten auch einige Betriebe ihre Angebote höherwertig ausbauen (es entstanden 4- und 5-Sterne Ferienwohnungen), neue hochwertige Angebote sind dazugekommen (z.B. „Floating Village“). Aber das Fränkische Seenland konnte kein neues hochwertiges Hotel hinzugewinnen (ein denkbarer Investor wandte sich leider enttäuscht ab) und eine große Zahl vorhandener Ferienwohnungen ging verloren, das Übernachtungsangebot ist um 50 % gesunken.

Jetzt steht die Tourismus-Destination erneut vor einer Zäsur.
Mit dem sinkenden Bettenangebot und durch die Auswirkungen der noch lange nicht beendeten Corona-Krise werden viele Betriebe vor der Frage stehen, ob sie noch eine Zukunft haben. Es werden wohl einige hier bei uns diese Situation nicht überleben! Die Tourismus-Region Brombachsee benötigt daher endlich den schon im Leitbild beschworenen Entwicklungsschub, vor allem für solche Zielgruppen, die wir bisher nicht oder nur rudimentär erreichen konnten. Dazu zählt unter anderem die Zielgruppe der Familien mit Kindern, die auch gerne im Verbund gemeinsam Urlaub machen. Solche Ziele im Umfeld, ohne lange Flugreisen, werden immer häufiger gesucht. Dafür hatten wir bisher aber keine, unsere Betten-Kontingente ergänzenden Angebote, weswegen wir diese kaufkräftige Zielgruppe kaum erfolgversprechend ansprechen konnten.

Da dem Fränkischen Seenland so viele Ferienwohnungen dauerhaft weggebrochen sind – das Interesse der Anbieter am Tourismus war dauerhaft erloschen – kann der Niedergang unseres Wirtschaftszweigs als ökonomisches Rückgrat der Region nur durch neue Impulse (Betten und attraktive Angebote) wieder auf die erfolgreiche Spur früherer Jahre geführt werden.
Dabei geht es weder um einen Massentourismus, noch um andere tourismuspolitische Ziele, sondern ausschließlich um die bereits im Leitbild von der Region gemeinsam und einmütig aufgestellten Vorstellungen eines zukunftsfähigen Tourismus. Dieser ist geprägt von der thematischen, inhaltlichen und ganzjährigen Weiterentwicklung der drei Produktlinien. Dazu sind auch private Investitionen zur Realisierung von Leuchtturmprojekten durch leistungsfähige Betriebe der Tourismusbranche notwendig, wie dies schon 2011 in der Denkschrift „Zukunft der Destination Fränkisches Seenland“ des Tourismusverbands dokumentiert wurde.

Der Brombachsee verfügt an seinem südwestlichen Ufer über einen bisher streng abgeriegelten Bereich eines ehemaligen Munitionslagers mit tlw. unbekannten Kontaminierungsgefahren im Boden und möglicherweise auch im Grundwasser. Bedauerlicherweise sahen sich bisher weder der Bund als Eigentümer, der Freistaat Bayern, der Landkreis oder die betroffene Kommune Pfofeld in der Lage diese Dekontaminierung zu übernehmen, um dann ggf. das Gelände einer weiteren Nutzung und auch Öffnung zuzuführen.

Der Bund hat als Eigentümer ein Bieterverfahren zum Verkauf der 150 ha großen Fläche vorgenommen. Daraus ist  – gegenüber anderen Interessenten – Center Parcs Deutschland höchstbietend hervorgegangen. Damit steht nun ein Unternehmen für den privatrechtlichen Erwerb und die Dekontaminierung zur Verfügung. Auf dieser Grundlage möchte Center Parcs Deutschland jetzt einen Plan vorlegen und ein öffentlich-rechtliches Genehmigungsverfahren einleiten. Ein im Verfahren unterlegener Bieter hat sich jetzt – schon höchst ungewöhnlich – öffentlich mit Spekulationen zu Wort gemeldet. Aber dessen Äußerungen lassen auch erkennen, dass Center Parcs sich nicht nur wegen des Preises in dem Verfahren durchsetzen konnte. Für die Region und für den Tourismus wurde das mit Abstand überzeugendere Konzept gewählt und deswegen kann nun endlich eine der Forderungen aus dem gemeinsam entwickelten Leitbild von vor 10 Jahren erfüllt werden!

10 gute Gründe für eine neue Freizeitanlage am Brombachsee

Die touristischen Dienstleister rund um den Brombachsee begrüßen diese Entwicklung und einen neuen Partner am See.
Sie gehen davon aus, dass nun das öffentlich-rechtliche Genehmigungsverfahren mit all seinen zahlreichen Schritten bis zur Baugenehmigung beginnt.
Sie wissen, dass diese Hürden hoch sind. Sie sind sich aber auch sicher, dass die mit diesen Hürden aufgebauten Verpflichtungen in einem fairen und offenen Prozess definiert werden.
Dieser Aufgabe musste sich bisher jeder Investor am See stellen.
Die touristischen Dienstleister rund um den See sind sich aber auch sicher, dass Center Parcs Deutschland nach einer Baugenehmigung seine Ankündigungen und Versprechen hier am Brombachsee in gleicher Weise erfüllen wird, wie sie dies nachvollziehbar an den bisherigen Standorten bereits unter Beweis stellen konnten.
Das Verfahren ist ergebnisoffen, wir aber sind unter diesen Voraussetzungen genau so offen für einen starken Partner, den wir uns seit 10 Jahren gemeinsam wünschen.
Mit diesem Partner sehen wir eine Zukunft für eine nachhaltige Entwicklung der Region und aller Betriebe am See. Gerade dieser Herausforderung wollen wir uns gerne auch selbst stellen.

Wir sind davon überzeugt, weil wir von den folgenden 10 Entwicklungszielen für die Region bei einem erfolgreich verlaufendem Genehmigungsverfahren ausgehen:

  1. Sicherung eines Ganzjahresangebots mit dem Ziel nachhaltiger Entwicklung
  2. Mehr Übernachtungsgäste und längere Übernachtungsdauer für alle Betriebe
  3. Höhere regionale Wertschöpfung für Handel und Handwerk der gesamten Region
  4. Erhöhter Bekanntheitsgrad der Region „Fränkisches Seenland“
  5. Mehr Arbeitsplatz- und Ausbildungsangebote, nicht alleine im touristischen Bereich
  6. Bessere Auslastung weiterer Angebote der Region (z.B. Gastronomie, Tagungstourismus)
  7. Verbesserung der Freizeitattraktivität für den Wirtschaftsstandort
  8. Beendigung der Grundwassergefährdung und der Bodenkontamination
  9. Zugänglichkeit zu einem bisher für die Öffentlichkeit komplett gesperrten Gelände
  10. Naturnahe Entwicklung und Betreuung der nicht überbauten Flächen im Muna-Gelände

Wir sind uns sicher, dass der Tourismus am Brombachsee, aber auch insgesamt im Fränkischen Seenland in absehbarer Zeit eine solche Chance nicht noch einmal erhält.
Wir gehen aber auch davon aus, dass es in der Folge einer solchen Ansiedlung zu weiteren Impulsen für die nachhaltige Entwicklung der Tourismus-Region kommen kann und dass davon vor allem auch jene profitieren werden, die jetzt bereits hier am See ihr berufliches Auskommen haben und darüber nun eine stärkere Absicherung für die Zukunft erhalten werden.

Wir wissen auch, dass es zahlreiche Mitbürgerinnen und Mitbürger gibt, die einer solchen Ansiedlung und Entwicklung skeptisch – tlw. sogar ablehnend – gegenüberstehen. Diesen bieten wir einen offenen und fairen Dialogmit uns an, damit sie unsere Zukunftsperspektiven mit diesem Projekt kennen lernen können, wir aber auch mehr Verständnis für ihre Ängste und Befürchtungen erhalten.

Die Unterzeichner dieses Aufrufs stehen nach wie vor hinter den vor 10 Jahren gemeinsam von der Region aufgestellten und heute noch gültigen Tourismus-Zielen für unser Fränkisches Seenland.

Sie sehen nun eine Chance, einige weitere dieser Ziele jetzt umsetzen zu können.

Susanne Ehrnsperger (Waldcamping Brombach und Hotel Sonnenhof, Pleinfeld), Michael Emig (Abenteuerwald, Spalt-Enderndorf), Alexander Herzog (Bäckerei Herzog in Absberg und Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren Gunzenhausen), Berta Jäger (Landgasthof Jägerhof und Kreisvorsitzende Bayer.Hotel- und Gaststättenverband, Absberg), Bernd Müller (Golfanlage Zollmühle, Pleinfeld), Dieter Popp (Streuobstmanufaktur Altmühlfranken, Haundorf), Oliver Röhrl (Strandhotel Seehof, Pfofeld-Langlau), Volker Sanwald (San-Shine-Camp, Badehalbinsel Absberg), Christian Sternke und Ralf Tellmann (Floating Village Pleinfeld-Ramsberg). Suzi und Stefan Streckel (McDonald Seenland, Gunzenhausen, Weißenburg, Schwabach, Roth und Kammerstein), Dagmar und Marcus Wilken (Erlebnisschifffahrt Brombachse, Ramsberg), Andreas und Sandra Zottmann (sand&sofa Enderndorf und Allmannsdorf)

DIETER POPP, Regionalberater (Haundorf)

Gold für Bäckerei Herzog

Brotprüfung durch das Deutsche Brotinstitut

Die Bäckermeister Gerd Schwarz, Herrmann Beck, Prüfer Manfred Stiefel, Alexander Herzog und Kurt Held Obermeister (von links).

Einmal pro Jahr haben handwerkliche Bäckereien die Möglichkeit, ihre Brot- und Brötchenkreationen von den Spezialisten des Deutschen Brotinstitutes bewerten zu lassen. Diese führen in ganz Deutschland Qualitätsprüfungen von Backwaren durch, an denen sich Handwerksbäckereien auf freiwilliger Basis beteiligen können. Dabei bewerten hochqualifizierte Sachverständige nach wissenschaftlich anerkannten Kriterien die eingereichten Backwaren.

Die Brotprüfung der Bäckerinnung Westmittelfranken wurde diesmal in den Räumen der Bäckerei Herzog in Muhr am See von Prüfer Manfred Stiefel durchgeführt. Seit bereits 15 Jahren ist der Bäckermeister für die Prüfungen im Raum Bayern und Baden-Württemberg zuständig.

Vier regionale Handwerksbäckereien, die Bäckerei Beck (Bechhofen), die Bäckerei Held (Dietenhofen), die Bäckerei Herzog (Muhr am See) und die Bäckerei Schwarz (Lichtenau) nahmen die Herausforderung an und ließen ihre Brote einer ausführlichen Begutachtung durch den speziell ausgebildeten Experten des Prüfinstitutes unterziehen. Bewertet wurde dabei nicht nur die Optik sondern vor allem auch die Konsistenz von Kruste und Krume sowie Geruch und Geschmack der Brotspezialitäten. Jedes Brot wird dabei individuell betrachtet und beurteilt, bei jeder Sorte werden individuelle Besonderheiten berücksichtigt.

Ziel dieser Prüfungen ist es, die Qualität der Backwaren ständig zu verbessern bzw. überprüfen zu lassen, um am Ende den Kunden erstklassige Produkte bieten zu können.

Für die besten Brote wird die Note „sehr gut“ vergeben, diese Bewertung gibt es nur bei voller Punktzahl. Wird eine Brotsorte drei Jahre hintereinander mit „sehr gut“ bewertet, wird dem Bäcker durch den Zentralverband des deutschen Bäckerhandwerks eine Goldmedaille verliehen. Diese gilt als Nachweis für konstante Topqualität!

Folgende Ergebnisse konnten dabei von den einzelnen Betrieben erzielt werden:

Bäckerei Beck: 3x sehr gut, 1x gut

Bäckerei Held: 7x sehr gut, 4x gut, 1x Goldmedaille

Bäckerei Herzog: 10x sehr gut, 6x gut, 2x Goldmedaille

Bäckerei Schwarz: 4x sehr gut, 4x gut, 1x Goldmedaille

Von dieser ständigen Selbstkontrolle durch unabhängige Experten profitieren nicht nur die Betriebe selbst sondern vor allem die Kunden, denen so regionale Handwerksprodukte von höchster Qualität angeboten werden können. Und gerade auf handwerkliche Qualität wird seit einiger Zeit wieder großer Wert gelegt. Hochwertige Zutaten aus der Region und traditionelle Verarbeitung ohne Backmischungen, Zusatzstoffe und Emulgatoren werden gerade von der jüngeren Generation wieder vermehrt nachgefragt und wertgeschätzt. Durch den Einkauf bei einem geprüften Handwerksbäcker kann jeder sicher sein, dass dort nach allerhöchsten Standards gearbeitet wird, welche zusätzlich durch die Fachmänner des Deutschen Brotinstitutes professionell sichergestellt werden.

             

Akutgeriatrie eröffnet

Zentrum für Altersmedizin startet mit der Akutgeriatrie in neu saniertem Trakt

Vorstand Christoph Schneidewin mit Elisabeth Bauer, pflegerische Bereichsleiterin Geriatrie, Elvira Späth, Pflegedirektorin Gunzenhausen, Chefarzt der Geriatrie Dr. Markus Wach und Oberärztin der Geriatrie Dr. Evelyn Gundel-Wassersteiner (von links nach rechts). Foto: Julia Kamann

2017 feierte das Klinikum Altmühlfranken mit der bayerischen Gesundheitsministerin Melanie Huml die Aufnahme des dritten Bauabschnittes in das Krankenhausförderprogramm und die Verbesserung der Krankenhausstruktur im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen.

Nun ist der dritte Bauabschnitt nahezu fertiggestellt und mit der Akutgeriatrie eröffnet der erste Baustein des Zentrums für Altersmedizin in neuen, hochmodern sanierten Räumen am Klinikum Altmühlfranken.

Zentrum für Altersmedizin

Obwohl dem Alter an sich kein Krankheitswert zukommt, sind ältere Menschen häufig von mehreren Erkrankungen (Multimorbidität) und funktionellen Einschränkungen betroffen. Die Altersmedizin (Geriatrie) am Klinikum Altmühlfranken versorgt ihre älteren und hochbetagten Patienten in einem abgestimmten Angebot medizinischer und rehabilitativer Maßnahmen. Im Focus der Behandlung stehen internistische, unfallchirurgische und teilweise auch neuropsychiatrische Fragestellungen.

Ein interdisziplinäres Team unter Leitung von Chefarzt Dr. Markus Wach, Facharzt für Innere Medizin und Geriatrie, weiteren

geriatrisch ausgebildeten Medizinern und Pflegekräften, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Psychologen und Sozialpädagogen arbeitet eng und vertrauensvoll zusammen. Die ganzheitliche Betrachtungsweise und die Berücksichtigung medizinischer, psychischer und sozialer Aspekte des Patienten stehen dabei täglich im Vordergrund.

Akutgeriatrie – ein spezielles Angebot

Die Akutgeriatrie ist ein spezielles Angebot der stationären Altersmedizin und auf die medizinische Akutversorgung von Patienten höheren Alters (>70 Jahre) mit akuten Erkrankungen und Zustandsverschlechterungen bei chronischen Erkrankungen spezialisiert.

Primär versorgt werden ältere Patienten, die häufig z.B. mit Schlaganfall, Herzerkrankungen, Lungenentzündungen, Osteoporose, Sturzkrankheit, Diabetes mellitus oder Schmerzsyndromen akut erkrankt sind. Auch werden Patienten vor oder nach einer erforderlichen Operation stationär aufgenommen.

Sobald möglich, werden frührehabilitative Maßnahmen durchgeführt um eine Anschlussheilbehandlung in der Geriatrischen Rehabilitation oder die Rückkehr in das gewohnte Umfeld zu ermöglichen. Die nachstationäre Weiterbehandlung und fortlaufende Beratung von Patient und Angehörigen wird dabei durch den Sozialdienst des Klinikums Altmühlfranken übernommen.

Die neue akutgeriatrische Station A3

Chefarzt Dr. Markus Wach und seinem Team stehen auf der neugeschaffenen Station A3 25 Betten in großzügigen, lichtdurchfluteten Ein- und Zweibettzimmern mit eigenem Bad sowie auf Wunsch ausgesuchten Wahlleistungen zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot in einem zweiten Schritt um die Abteilung „Geriatrischen Rehabilitation“ mit weiteren 30 Betten.

Dann werden drei Fachärzte für Geriatrie zusammen mit einem hoch motivierten und geriatrisch erfahrenen Team aus Assistenzärzten und Pflege- und Fachkräften insgesamt 55 stationäre Patienten im Zentrum für Altersmedizin versorgen.

Mit dem neuen Zentrum für Altersmedizin erweitert das Klinikum Altmühlfranken sein medizinisches Angebot gerade im Hinblick auf zukünftige gesellschaftliche Herausforderungen und stellt für die Menschen in der Region Altmühlfranken eine hochspezialisiertes wohnortnahes altersmedizinisches Angebot aus Akutgeriatrie, Geriatrischer Rehabilitation und Alterstraumatologie sicher.