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Broschüre: “Für Entdecker”

Mit Freizeitangeboten und Gastro-Tipps

Mit seinen sieben rundum zugänglichen Seen, seinen Hügeln, weiten Wäldern und historischen Orten bietet das Fränkische Seenland jede Menge Platz für Erholungsuchende. Mit der neuen Broschüre „Für Entdecker“, die seit April kostenlos über die Seenland-Website bestellt werden kann, zeigt die Region, Ausflüglern und Urlaubern, Ziele und Erlebnisse – auch abseits der beliebten Ausflugsziele – auf.
Im handlichen Format bietet die Broschüre einen Überblick über das
abwechslungsreiche Freizeitangebot in der Region: Neben Wassersport von SUP, Surfen und Wakeboarden auf den Seen bis zum Paddeln auf der Altmühl bietet das Fränkische Seenland den Entdeckern auch Gelegenheit, die Umgebung zu erkunden, etwa mit gemieteten Fahrrädern, Quads oder Segways, beim Wandern mit Alpakas oder ohne Schuhe auf dem BarfußWonnenWeg. Auf Familien warten nicht nur am Seeufer, sondern auch in vielen Orten, spannende Abenteuerspielplätze,
Minigolfanlagen und noch mehr…..

Auch für Geschichtsfans gibt es kontrastreiche Ausflugsziele – schließlich reicht die Historie der Gegend bis in die römische Antike zurück und wurde später von Markgrafen, dem Deutschen Orden und den selbstbewussten Bürgern der Freien Reichsstädte geprägt. Zu einem perfekten Urlaubstag gehört außerdem die Einkehr, deshalb zeigt die Broschüre auch, wo man sich mit echt fränkischen Spezialitäten im Gasthof stärken oder sich zwischendurch
ein hausgemachtes Eis beim Direktvermarkter gönnen kann. Alle Angebote – mit Öffnungszeiten – werden in übersichtlichen, kurzen Einträgen präsentiert. Schnell erkennbare Icons zeigen den Lesern auf den ersten Blick, ob ein Freizeittipp zumBeispiel familienfreundlich oder barrierefrei ist.
Auch Gruppen kommen in der Broschüre nicht zu kurz. In einem eigenen Kapitel werden Angebote wie buchbare Führungen, Freizeittipps und aktive Touren sowie Übernachtungsmöglichkeiten für sie vorgestellt. Viele Freizeiterlebnisse sind auch für Kleingruppen buchbar und somit ideal für Ausflüge mit der Großfamilie oder mit Freunden.
Die Panoramakarte vom Fränkischen Seenland rundet das Angebot in der Broschüre ab. Alle Anbieter auf einen Blick bilden die perfekte Grundlage, für eine Planung eines abwechslungsreichen Ausflugs.

In Qualität investiert

Ausbau des Altmühltal-Radwegs

So sehen die verbesserten Radwege nun aus: Auf dem Bild sieht man einen sanierten Teilabschnitt des Altmühltal-Radweges bei Dittenheim. Foto: LRA

Der Altmühltal-Radweg zählt zu einem der beliebtesten Radwege in Deutschland. Vom Überleiter bei Streudorf bis Eßlingen bei Solnhofen folgt die Route dem Lauf der Altmühl auf rund 50 Kilometern quer durch Altmühlfranken. Über 9 Kilometer der Strecke konnten dank einer landkreiseigenen Förderschiene seit 2016 ausgebaut und verbessert werden. Somit trug der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen gemeinsam mit den Gemeinden Dittenheim, Meinheim, Markt Berolzheim, Solnhofen und den Städten Gunzenhausen, Treuchtlingen und Pappenheim zu einer erheblichen Qualitätsverbesserung an diesem überregional bedeutsamen Radweg bei. Fristgerecht lief das Förderprogramm Ende 2020 aus.

Der damalige Ausschuss für Regionalentwicklung, Tourismus und Kultur hatte 2016 beschlossen, 500.000 Euro für den Ausbau des Altmühltal-Radwegs bereitzustellen. Diese Mittel wurden für Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung der Radwegeoberfläche, der Breite des Weges sowie zur Verkehrssicherheit verwendet. Eine Asphaltdecke ersetzt nun zum Beispiel holprige Schotterstrecken, ein neuer straßenbegleitender Radweg sorgt für mehr Sicherheit. Planung und Bau der Teilstücke erfolgte durch die Kommunen selbst in Abstimmung mit dem Landratsamt. Jeden ausgebauten Meter unterstützte der Landkreis mit bis zu 49 Euro.

Im Nachhinein erhöhte sich der Zuschuss nun sogar. Nicht alle Kommunen waren mit einer geplanten Verlängerung des Förderprogramms einverstanden, so dass dieses vereinbarungsgemäß Ende 2020 endete und die restlichen Mittel entsprechend der Ausbauanteile an die Kommunen ausbezahlt wurden.

„Der Altmühltal-Radweg ist eines der touristischen Aushängeschilder in unserer Region. Dank der Zusammenarbeit von Landkreis und Kommunen ist es gelungen, die Qualität deutlich zu verbessern. Zusätzlich hat der Landkreis 2019 und 2020 auch die komplette Route nach modernen Standards beschildert, so dass den Gästen wie auch der einheimischen Bevölkerung mit dem Altmühltal-Radweg ein hochwertiges Freizeitangebot zur Verfügung steht,“ freut sich Landrat Manuel Westphal.

Coronakonzept für Kreis

Forderung der FDP

Wohin soll das sich stets wiederholende Szenario führen? Merkel, Spahn und Söder verkünden alle paar Wochen neue Maßnahmen gegen die dritte Welle der Corona-Pandemie. Ich warte jetzt nur noch bis der erste selbst ernannte Experte die vierte Welle ankündigt.  Die Fernsehprofessoren (jede Anstalt hat inzwischen einige auf ihrer Honorarliste) machen in schöner Regelmäßigkeit ernste Gesichter. An fachlichen Einschätzungen fehlt es nicht. Sie fallen unterschiedlich aus.  Auffällig: einer liebt die mediale Dauerpräsenz und gibt sich besonders klug. Das geht nun schon seit einem Jahr so. Die Menschen in Deutschland verlieren ihr Vertrauen in die politisch Verantwortlichen. Das kann zu einer ernsten Gefahr für die Demokratie werden. Diese Befürchtung wird genährt durch die Corona-Impfgegner und Verschwörungstheoretiker.

Die Protestaktionen zeigen: Wenn der Staat seine Gesetze nicht mehr verteidigt, dann ist er eine lahme Ente oder ein stumpfes Schwert. Wenn die Demonstranten, die gegen das Gesetz verstoßen, weil sie keine Masken tragen und keinen Abstand halten,  nicht strafrechtlich verfolgt werden, dann lässt das die anderen, also die rechtschaffenen Bürger, am Staat zweifeln und sie verlieren ihren Glauben an die Durchsetzbarkeit von Recht und Ordnung. Das ist ein schlimmes Szenario. Es sollte uns zu denken geben.

Der gesetzestreue Bürger versteht die Welt nicht mehr, wenn er  für ein harmloses Delikt, wie Falschparken oder Geschwindigkeitsüberschreitung, bestraft wir –  der Demonstrant, der Polizisten verletzt, aber ungeschoren davonkommt. Hier offenbart sich der ohnmächtige Staat und er handelt mit zweierlei Recht. Und das darf nicht sein, wenn seine Grundfesten nicht erschüttert werden sollen.

Wir von der FDP meinen, die Corona-Strategie muss sich ändern. Es muss sich die Impfstoff-Versorgungslage rasch verbessern und es müssen  mehr Impfstoffe an die Hausärzte gegeben werden, denn die arbeiten schneller und billiger.  Wenn es stimmt, dass ein Impfzentrum am Tag summa summarum 28000 Euro kostet, dann mache ich mir schon meine Gedanken, ob die Impfstrategie des Staats richtig ist. Es wäre interessant, darauf eine kompetente Antwort zu bekommen, wenn nicht nur Spekulationen herumschwirren sollen. Mit unserem Antrag wollen wir, dass der Landkreis in einem vorgegebenen staatlichen Rahmen selbst bestimmen kann, welche Schutz- bzw. Öffnungsmaßnahmen wie durchgesetzt werden können.  Der Inzidenzwert bleibt ein wichtiger Maßstab, aber er kann nicht das alleinige Kriterium sein, wonach verfahren wird.

Wir wollen, dass die bereits geimpften Menschen und jene mit einem gültigen Test unabhängig von der Inzidenzahl im Bund, im Land oder im Landkreis Zugang bekommen zu öffentlichen Einrichtungen und Veranstaltungen und natürlich auch zur Gastronomie und Hotellerie.

Eine Öffnungsstrategie ist angesagt. Dazu haben die Gastronomie und auch der Einzelhandel gute und brauchbare Konzepte vorgelegt. Oder wollen wir unser öffentliches Leben ausweglos abwürgen und die Wirtschaft an die Wand fahren?  Wir werden mit höheren Inzidenzwerten als 35 leben müssen. Die Pandemie wird uns wohl noch länger begleiten, und zwar mit unterschiedlich hohen Inzidenzwerten. Ein Ende ist heute noch nicht in Sicht. Deshalb können wir aber das öffentliche Leben, die Freiheitsrechte und die Wirtschaft nicht auf unbestimmte Zeit lahmlegen. Es braucht also eine Regelung, die beides beinhaltet: den Schutz vor Corona und das Recht auf Freiheit.

Die Wissenschaft bestätigt: der Lockdown allein schafft es nicht! Es braucht regional angepasste Konzepte. Oder sollen die Menschen in Regionen mit einem Inzidenzwert von unter 35 darunter leiden, dass in anderen Gegenden der Wert bei  700 liegt (Beispiel: Crailsheim)?  Das kann kein Mensch mehr verstehen. Sie sind verwirrt und  deshalb gibt es auch immer mehr, die von all den Entscheidungen der Ministerpräsidentenkonferenz nichts halten. Auch wenn 60 oder 70 Prozent der Menschen in Deutschland geimpft sind, wird es Corona noch geben. Wir müssen nach dem Urteil aller Fachleute mit der Krankheit leben, aber es werden keine epedemischen Verhältnisse mehr sein, die Intensivstationen der Krankenhäuser werden nicht mehr überfüllt sein, die Menschen werden ihren Alltag und ihre Freiheitsrechte wieder haben. Wo die Krankheit punktuell ausbricht, da kann sie beherrscht werden. Wir können uns nur wünschen, dass es in einigen Monaten so weit sein wird.

Nun, da es mehr Impfstoff gibt, muss sich das Vorgehen ändern.  Natürlich haben die Mitarbeiter/innen in medizinischen Einrichtungen eine Sonderstellung, aber:  Kleinkinder, Schüler und Berufstätige haben in Kindergärten, Schulen und am Arbeitsplatz die meisten Sozialkontakte – und somit auch das höchste Ansteckungsrisiko. Ihnen müssen wir bei der Impfung den Vorrang geben . Ich will den alten Menschen nicht zu nahe treten, aber wenn ich im Fernsehen erlebe, dass eine 98-Jährige geimpft wird und einen Tag danach stirbt (ich nehme an: nicht an der Impfung), dann mache ich mir schon Gedanken,  was der gesunde Menschenverstand noch wert ist.

Namens der FDP-Kreistagsfraktion und der Vorstandschaft des Kreisverbands bitte ich den Landrat und die Mitglieder des Kreistags um Unterstützung für unseren Antrag, über den freilich die Staatsregierung befinden muss, denn schließlich ist die Corona-Bekämpfung zunächst einmal keine lokale Zuständigkeit. Wenn wir in München kein Gehör finden, dann haben wir es auf jeden Fall versucht und müssen uns kein Versäumnis vorhalten lassen.

Gleiche Standards

Für eine wirksame Bekämpfung der Corona-Pandemie sind bundesweit gleiche Standards notwendig, die im nun mehr zu beschließenden Bundesinfektionsschutzgesetz für alle verbindlich festgeschrieben werden sollen. Nach der aktuellen Lage und den Übereinkünften der Ministerpräsidentenkonferenz bedeutet das zum Beispiel, dass  von Flensburg bis Berchtesgaden die gleichen Einschränkungen gelten, wenn der Inzidenzwert von 100 überschritten wird. Bei einem Inzidenzwert unter 100 sollen die Länder ins Spiel kommen und eigene Festlegungen treffen können (Öffnungsklauseln).

Um es noch einmal deutlich zu machen: Bundesweit einheitlich sollen die Wenn-Dann-Regeln sein, die sich aber immer auf die Lage vor Ort beziehen. Wenn in einer Region mit einer Inzidenz von unter 50 die Menschen genauso hart behandelt werden wie die  in einer anderen Region mit der zehnfachen Inzidenz, dann wird das der Verfassung nicht gerecht, und das werden Gerichte auch immer wieder so entscheiden. Deshalb kann der Weg der Regionalisierung der richtige sein und nicht der Plan, das ganze Land über einen Kamm zu scheren.

Nach den Vorstellungen der FDP im Landkreis ist maßgebend:

Hotellerie und Gastronomie können bei Aufrechterhaltung der bestehenden Hygienekonzepte Gäste zulassen, die einen tagesaktuellen anerkannten Negativtest vorweisen, der nicht älter als 24 Stunden ist. Alternativ können die Betriebe Schnelltests vor Ort durchführen und die Gäste nach negativem Ergebnis einlassen. Das gilt auch für den Einzelhandel, die Sporteinrichtungen sowie kulturelle Veranstaltungen.

Für diese Regelung soll sich der Landkreis die Zustimmung der Staatsregierung holen.

WERNER FALK, Vorsitzender der FDP-Kreistagsfraktion

Kompetenzzentren bilden

FDP zur beruflichen Bildung in Altmühlfranken

Bei den Ernährungsberufen muss es zwangsläufig zu einer Konzentration der Berufsausbildungsstätten kommen. Zur bereits bestehenden Säule der Beschulung von ein bis zwei Klassen der Hauswirtschafter:innen aus Bayern (Grundklasse) bzw. Nordbayern (Fachklassen) mit der angegliederten Grundklasse Gastronomie sollen die Bäcker und Metzger nach Ansicht der FDP-Kreistagsfraktion das Berufsschulzentrum Gunzenhausen im Fachbereich Ernährung weiter verstärken. Derzeit werden die Auszubildenden Bäcker:innen/Bäckereiverkäufer:innen noch in den Berufsschulen Ansbach und Weißenburg beschult.

Die Zahl der Berufsanfänger in beiden Sparten ist seit Jahren rückläufig, so dass eine Zentrierung der Berufsausbildung in den Ernährungsberufen notwendig ist. Fraktionsvorsitzender Werner Falk: „Es geht um die Bündelung von Kompetenzen“.

Für die zentrale Beschulung von Bäckern und Metzgern in Gunzenhausen spricht nach Ansicht der beiden FDP-Kreisräte Werner Falk und Dr. Axel Peiffer das Einverständnis der Ansbacher Bäckerinnung, ihre Auszubildenden künftig nach Gunzenhausen zu schicken. Zusammen mit den Berufsanfängern aus dem Weißenburger Raum könnten dann Grund- und Fachausbildung in Gunzenhausen erfolgen. Notwendig sei allerdings ein Ausbau der Fachräume. Für ihn werde gegenwärtig die Kostenermittlung vorgenommen.

Dem Ausbildungsschwerpunkt für die Ernährungsberufe könne thematisch auch die Grundklasse  der Gastronomieberufe zugeschlagen werden, die es in Gunzenhausen seit 15 Jahren gebe. In ihr werden angehende Köche, Restaurantfachkräfte, Hotelfachkräfte oder Systemgastronomen beschult, die weitere Fachausbildung geschieht (u.a.) derzeit am Berufsschulzentrum in Rothenburg oder in Nürnberg.

Das Beispiel könnten die Schreiner und Zimmerer aus Altmühlfranken und dem Kreis Ansbach sein, die schon seit vielen Jahren am Berufsschulzentrum Gunzenhausen unterrichtet werden. Zudem gehört zum Kompetenzzentrum noch die Meisterschule für Schreiner, die seit mehr als 25 Jahren von Absolventen aus ganz Bayern besucht wird. Die Berufsschule Weißenburg könne künftig ein Schwerpunkt für die kaufmännischen und technischen Berufe sein.

FDP-Fraktionschef Werner Falk erkennt den Willen der Wirtschaftsverbände aus der Region, gemeinsam zu handeln:  „Die Herausforderungen zwingen uns zum gemeinsamen Vorgehen. Schließlich gibt es ja viele Schnittmengen.“ Und er setzt auf die Veränderung der Konsumgewohnheiten, wie sie auch von „Slow Food“ propagiert werden, einer bundesweiten Bewegung, die sich für ein sozial und ökologisch verantwortungsvolles Lebensmittelsystem engagiert. Gerade für die Produkte der regionalen Bäcker und Metzger gebe es einen Trend. Der kritische Verbraucher wolle mehr über die Herkunft der Erzeugnisse erfahren. „Da haben wir in Altmühlfranken mit unserer in Bayern einmaligen Dichte an Metzgern einen großen Vorteil“, stellt Falk fest.

Gut aufgestellt

FDP-Kreisräte zu den Perspektiven des Landkreises

Dr. Axel Peiffer und Werner Falk vertreten die FDP im Kreistag.

Der Tourismus ist vielleicht nicht der wichtigste Wirtschaftszweig in Altmühlfranken, das  nicht die besten Wirtschaftsdaten aufzuweisen hat und dem Vergleich mit anderen Regionen oftmals nicht standhalten kann.  „Aber für den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ist das Fränkische Seenland eine Perspektive, er hat damit sogar eine Alleinstellung in Franken“, erklärt der FDP-Kreistagsfraktionsvorsitzende Werner Falk.

Ein „gleichgültiges Schulterzucken“, wie dies in einem aktuellen Wirtschaftsmagazin für die Region beklagt wird,  dürfe es natürlich nicht geben. Die FDP begrüße daher das von Landrat Manuel Westphal angestoßene „Leitbild 2030“ für den Landkreis, an dem alle relevanten Gruppen mitwirken können und sollen. „Diese Mitmachaktion wollen wir aktiv unterstützen“, versichert sein Fraktionskollege Dr. Axel Peiffer (Muhr am See).Perspektiven für Altmühlfranken gebe es durchaus, wobei die Vielfalt des Landkreises in Erscheinung trete. Im Norden und Osten überwiege die touristische Entwicklung, im Süden sei die Steinindustrie immer noch ein bedeutsamer Faktor. Die Altmühltherme Treuchtlingen mit ihren gesundheitlichen Rehabilitationseinrichtungen und die Stadt Weißenburg mit ihrer starken Wirtschaftskraft und stabilen Unternehmen.

Center Parcs ist „einmalige Chance“

Nach ihrer letzten Fraktionssitzung  bekräftigen die beiden Kreisräte: „Der Center Parc ist die einmalige Chance, das Gelände der ehemaligen Muna in Langlau von den militärischen  Hinterlassenschaften früherer Jahrzehnte zu befreien.“  Ökologie und Nachhaltigkeit seien heute wichtige Forderungen an alle, die etwas Neues planen. „Wir vertrauen“, so Werner Falk und Dr. Axel Peiffer, „den Erklärungen der Investoren, dass sie einen klimaneutralen Ferienpark bauen wollen – einen, den es so noch nicht gibt in Europa“.  Realisieren könne so ein gigantisches Projekt nur ein kapitalkräftiges Unternehmen. Das müsse allen klar sein. Der Masterplan garantiere, dass schützenswerte Flächen nicht bebaut würden.

Hinsichtlich der Verkehrserschließung erscheint der FDP der Kreisverkehr an der Staatsstraße 2222 als leistungsfähig, um zusätzlichen Verkehr  aufzunehmen.  Bezüglich der Anbindung bei Thannhausen bevorzugt sie jene Konzeption, wonach ein neuer Kreisverkehr von der Ortschaft abgerückt wird und eine Zubringertrasse direkt zum Ferienpark führen soll.

Die Wasserversorgung erscheint den FDP-Kreisräten als unproblematisch, ebenso die Abwasserentsorgung: „Wir vertrauen der Beratungs- und Planungsleistung des regional bekannten Unternehmens, das große Erfahrung hat.“  Beide übereinstimmend: „Nach Abwägung von Chancen und Risiken sagen wir heute im Blick auf unsere Verantwortung für die Zukunftsfähigkeit des Fränkischen Seenlands: Die Chancen sind größer als die Risiken!“ Das sei übrigens auch schon vor fünfzig Jahren so gewesen, als der Landtag beschlossen habe, das Überleitungsprojekt zu realisieren. Die Akzeptanz von öffentlichen Großprojekten sei damals aber ungleich höher gewesen als heute.

Kompetenz bündeln!

Wirtschaftsverbände fordern deutliche Aufwertung beider Berufsschulstandorte

Die Vertreter der Handwerksbetriebe und der regionalen Wirtschaftsverbände haben sich mit einem gemeinsamen Appell an Landrat Manuel Westphal gewandt, um die beiden bestehenden Berufsschulstandorte in Weißenburg und Gunzenhausen langfristig zu leistungsstarken Kompetenzzentren auszubauen. Dazu gilt es an beiden Standorten die Chancen und Optionen für eine zukünftige Stärkung zu planen und notwendige Voraussetzung dafür zu schaffen.
Aus aktuellem Grund geht es zunächst um den Standort Gunzenhausen, da der Kreistags-Schulausschuss beschlossen hat, die Entscheidung über den Umbau der Berufsschule in Bezug auf einen Erweiterungsbau für das Bäckerhandwerk wegen eines weiteren Raums für die Ausbildung der Metzger so lange zu verschieben, bis eine konkrete Kostenermittlung vorliegt.
Dieses Vorgehen eröffnet nämlich jetzt eine realistische Chance für eine Zusammenführung der Ausbildungskompetenzen im Bereich der Lebensmittelberufe an einem einzigen zukunftsfähigen Berufsschulstandort. Durch die Verlegung des Unterrichts für Auszubildende der Bäcker von Ansbach und Weißenburg nach Gunzenhausen und der Metzger von Weißenburg nach Gunzenhausen bieten sich sinnvolle Synergien, die es zu nutzen gilt. Zum einen der Erhalt der Ausbildungsstelle im Landkreis bzw. der Region und zum anderen die Möglichkeit auch mit anderen Berufssparten im Lebensmittelbereich hier sinnvolle Ausbildungskonzentrationen aufzugreifen, die wie etwa die Hauswirtschafterinnen ja bereits am Standort Gunzenhausen angesiedelten. Auch aus diesem Grunde ist gerade die Bündelung dieser Kompetenzen an einem Standort, an dem ohnehin neu geplant und entsprechend gebaut wird, eine bedeutende Investition in die Zukunft. Eine
Zusammenlegung der Ausbildungsstätten an einem Standort in Gunzenhausen wird diesen auf Dauer stärken, attraktiver machen und der Region die Möglichkeit geben, ein zukunftsfähiges Ausbildungszentrum für Lebensmittelberufe entstehen zu lassen, das in ganz Mittelfranken seinesgleichen sucht.
Die geäußerten Bedenken, wegen der aktuell geringen Nachfrage in den beiden Ausbildungszweigen Bäcker und Metzger sind natürlich in der Abwägung zu berücksichtigen, sie dürfen aber den Blick für einen zukunftsorientierten Ausbildungsstandort handwerklicher Lebensmittelverarbeitungsberufe nicht verstellen. Zudem ist gerade im Fleischerhandwerk die Zahl der Auszubildenden wieder erfreulich gestiegen, weshalb die Bildung einer Berufsschulklasse möglich geworden ist. Gerade das ist wiederum als ein Signal für die Notwendigkeit einer in die Zukunft weisenden Lösung anzusehen.
Das gemeinsame Anliegen von Alexander Herzog (stellv. Obermeister der Bäcker-Innung Westmittelfranken und Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren Gunzenhausen), Peter Grötsch (stellv. Obermeister der Metzger-Innung Mittelfranken-Süd), Hermann Grillenberger, (Kreishandwerksmeister Mittelfranken-Süd) sowie Dr. Simon Amesöder, (Vorsitzender des IHK-Gremiums Weißenburg-Gunzenhausen) hat das Potential, sich zu einem Beispiel gebenden Projekt zu entwickeln und wird die gesamte Region stärken und weiter voranbringen.
Zusätzlich ist zu bedenken, dass gerade der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen eine landesweit überragende Bedeutung für das Metzgerhandwerk besitzt. Denn mit drei Dutzend zertifizierten
Handwerksmetzgereien verfügt er in dieser Branche über eine Unternehmensdichte, die weder irgendwo sonst in Bayern noch kaum an anderer Stelle in Deutschland erreicht wird. Dies spricht ebenfalls eindeutig dafür, dass eine sinnvolle Bündelung von Lehrkompetenzen vorgenommen werden sollte und dass diese dann aber auch an einem Standort und zwar in Gunzenhausen zusammengeführt werden müssen, um dem Nachwuchs attraktive und innovative Ausbildungskonzepte anbieten zu können.

In diesem Zusammenhang muss auch darauf hingewiesen werden, dass gerade für das Lebensmittelhandwerk – und hier speziell für die Bäckerei und Metzgerei – eine positive Trendwende zu beobachten ist. In den USA und zunehmend auch in Europa mehren sich die Neugründungen
hochinnovativer Bäckerei- und Metzgerei-Manufakturen und weisen den Weg in eine kreative Handwerkszukunft. Es wird gerade beim Lebensmitteleinkauf wieder Wert auf überschaubare Strukturen und authentische Handwerksprodukte gelegt. Diesen Trend dürfen wir bei der anstehenden Entscheidung nicht aus dem Auge verlieren. Wir sollten im Gegenteil dafür sorgen, dass sich dieser verstärken kann und müssen die daher die dafür notwendigen Voraussetzungen schaffen.
Auch die – leider erst durch die Corona-Krise in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückten Situationen in den großen Fleischverarbeitungsbetrieben in Nordwestdeutschland werden mit
Sicherheit dazu beitragen, dass die Nachfrage der Konsumenten nach regionalen, handwerklich hergestellten Produkten weiter zunehmen wird. Auch das sollte in den Abwägungen bedacht werden. Der im Bayerischen Landtag eingebrachte Dringlichkeitsantrag zur Entwicklung eines dezentral ausgerichteten Schlachthofkonzepts tendiert zusätzlich in diese Richtung.
In einer solchen Zeit darf man die Entscheidung über zukunftsfähige Ausbildungsstandorte des Handwerks nicht allein und ausschließlich an den aktuellen Nachfragedaten nach Ausbildungsplätzen festmachen.

Außerdem möchten die eingebundenen Wirtschaftsverbände an dieser Stelle unterstreichen, dass die erforderlichen Kosten für die Realisierung des Projektes – vor allem für die technische Ausstattung – sich dadurch deutlich eingrenzen lassen, dass z.B. Maschinenbau-Unternehmen aktiv mit eingebunden werden, die für das Bäcker- und Metzgerhandwerk notwendige technische Geräte herstellen. Dies sollte bei der jetzt geplanten Erhebung der Kosten auf jeden Fall mitberücksichtigt werden.
Wir sind überzeugt davon, dass sowohl das Bäcker- wie auch das Metzgerhandwerk ihre regionalwirtschaftliche Bedeutung – gerade in unserem Raum – noch ausbauen kann und wird. Darauf müssen wir mit ausreichenden und qualitativ hochwertigen Ausbildungskapazitäten
vorbereitet sein.
Daher appellieren die Verbände an Landrat Westphal, am Standort Gunzenhausen eine auf die Zukunft ausgerichtete Kapazität für Lehrberufe im Bereich Bäcker und Metzger zu schaffen und die hierfür erforderlichen Mittel bereit zu stellen. Für eine Investition in die Zukunft und für eine Stärkung der Region Altmühlfranken!
Für den Standort Weißenburg bedarf es aber ebenso einer zukunftsfähigen Ausrichtung. Diese sehen die Wirtschaftsverbände ergänzend zum kaufmännischen vor allem im technischen Bereich, aufbauend auf den bisher bereits vorhandenen Berufsbildern sowie den Bedürfnissen der regionalen Industrie. Als bedeutender Industriestandort im Landkreis ist eine klare Profilbildung erforderlich, welche u.a. die Felder Produktion und Automatisierung in den Fokus stellen sollte. Seitens der Wirtschaft wird auch hier eine aktive Unterstützung zugesagt, um die genannte Zielsetzung zu erreichen. Geeignete Randbedingungen müssen aber von den zuständigen Behörden geplant und geschaffen werden.

Landrat Manuel Westphal wurde mit Nachdruck das ausdrückliche Anliegen der Wirtschaft vorgestellt, dass beide Berufsschulstandorte in Gunzenhausen und Weißenburg gleichermaßen als starke Ausbildungsstätten unserer Region gefördert werden.
In diesem Sinne halten die Wirtschaftsverbände als ersten und jetzt aktuell anstehenden Schritt, den Erweiterungsbau für das Bäckerhandwerk sowie die Schaffung geeigneter Räumlichkeiten für die Ausbildung der Metzger als notwendige Maßnahme für zwingend erforderlich und haben darum gebeten, die Umsetzung weiter voranzutreiben.


V.i.S.d.P: Alexander Herzog, Stellv. Obermeister der Bäcker-Innung Westmittelfranken & Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren Gunzenhausen im Auftrag von Peter Grötsch, Stellv. Obermeister der Metzger-Innung Mittelfranken-Süd, Hermann Grillenberger, Kreishandwerks meister Mittelfranken-Süd sowie Dr. Simon Amesöder, Vorsitzender des IHK-Gremiums Weißenburg-Gunzenhausen

Landrat zum Masterplan

Landrat Manuel Westphal: Offener Dialog mit den Bürgern

Am 16. März erfolgte die Vorstellung des vorläufigen Masterplans für den geplanten Center Parcs-Park auf dem ehemaligen MUNA-Gelände in Langlau am Kleinen Brombachsee. Die von Center Parcs beauftragten Gutachter stellten ihre vorläufigen Untersuchungsergebnisse bezüglich Tourismus, Verkehr, Altlasten und Naturschutz vor dem Zweckverband Brombachsee, dem Kreistag des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen sowie dem Gemeinderat der Gemeinde Pfofeld vor. Landrat Manuel Westphal begrüßt das transparente Vorgehen des Investors und äußerst sich zum Ansiedlungsvorhaben.

Herr Landrat Westphal, was ist Ihr erster Eindruck nach der Vorstellung der bisherigen Untersuchungsergebnisse sowie des Masterplans?

Jetzt liegen erste Antworten zu wichtigen Themen des Ansiedlungsvorhabens auf dem Tisch. So können sich sowohl die Mandatsträger als auch die Bürgerinnen und Bürger ein besseres Bild über das Vorhaben machen. Nachdem nun auch schon vorläufige Gutachten vorliegen, können wir als Fachbehörde auch die Situation bezüglich Altlasten und Naturschutz besser einschätzen und sehen, dass kein akuter Handlungsbedarf besteht.

Auf Grundlage dieser Untersuchungsergebnisse wurde von Center Parcs ein Masterplan entwickelt, das Vorhaben kann man sich nun vorstellen. Aus dem Masterplan und den Gutachten ergibt sich meines Erachtens glaubwürdig, dass Center Parcs Nachhaltigkeit und Ökologie sehr wichtig sind. Dort, wo Sicherungsbereiche ausgewiesen sind, darf keine Überbauung stattfinden. Naturschutz und Artenschutz haben Vorrang. Das wurde so von Anfang an angekündigt, das wird auch eingehalten.

Wie bewerten Sie die vorliegenden aktuellen Ergebnisse der durchgeführten Untersuchungen hinsichtlich der Altlastensituation bzw. Munitionsbelastung?

Für das Wasserwirtschaftsamt geben die aktuellen Ergebnisse der Untersuchungen hinsichtlich der Altlastensituation bzw. Munitionsbelastung keine Hinweise auf eine flächenhafte oder gravierende Grundwasserbelastung, was sicherlich als positiv zu werten ist. Auch wenn lokal begrenzte bzw. weniger gravierendere Grundwasserbelastungen vorgefunden wurden, die noch näher zu erkunden sind. Dies entspricht auch der bisherigen Einschätzung des Wasserwirtschaftsamtes aufgrund der vorangegangenen Untersuchungen.

Andererseits aber ist fast auf dem gesamten Gelände eine Belastung in Form von Munitionsresten und nicht detonierter Munition vorhanden. Die Gutachter haben klar zu verstehen gegeben, dass das Betreten der Muna sehr gefährlich ist. Bis zu 3000 scharfe Granaten befinden sich auf dem Gelände. Wenn nicht umfassend entmunitioniert wird, kann es auch künftig nicht betreten werden. Es ist also zu Recht eingezäunt.

Für mich ist klar, das Gelände muss vor einer anderweitigen Nutzung als bisher auf jeden Fall geräumt werden. Allerdings können selbst bei einem Erwerb des ehemaligen Muna-Geländes durch die öffentliche Hand weder der Landkreis noch der Zweckverband so viel Geld in die Hand nehmen, um die aufgezeigten Altlasten- bzw. Munitionsbelastungen sowie die vorhandenen Gebäudeschadstoffe zu beseitigen.

Mit Center Parcs ist gerade auch die Chance verbunden, das Gelände von diesen Altlasten und Munitionsbelastungen sowie Gebäudeschadstoffen zu befreien.

Welche Schlüsse ziehen Sie aus den vorläufigen Ergebnissen der naturschutzfachlichen Untersuchungen?

Natur- und Artenschutz spielen bei diesem Projekt natürlich eine herausragende Rolle. Es stellt sich klar heraus, dass die Wertigkeit des Geländes und des Waldbestandes sehr differenziert zu betrachten sind. Die Gutachter stellen jetzt nach langer und intensiver Untersuchung fest, wo es hochwertige Vegetation und Waldbestände gibt, und wo nicht. Wo es streng geschützte Tierarten gibt, und wo nicht. Für die Planungen von Center Parcs bedeutet das: Was besonders schützenswert ist, wird geschützt und nicht bebaut. Auf der Basis der vorgelegten Fakten können jetzt auch die Diskussionen in der Öffentlichkeit dazu sachlicher geführt werden. Das ist auch mein Appell an alle, die sich hier beteiligen: Sachlichkeit statt Diffamierungen!

Was sind für Sie noch offene Punkte, die zur Realisierung des Parkes geklärt werden müssen?

Ein Masterplan ist ein erster größerer Planungsschritt, aber noch lange nicht der endgültige. Center Parcs steht nach wir vor erst ziemlich am Anfang der Planung. Auch für die Beteiligung der Öffentlichkeit wird es noch viel Raum geben, zum Beispiel in dem noch kommenden Raumordnungsverfahren. Ich begrüße es außerordentlich, dass sich Center Parcs die Klimaneutralität des Parks zum Ziel setzt. Das ist ein großer „Baustein“ der Zukunft, der ehrgeizig und richtig ist, davon wird die Region insgesamt profitieren. Sehr wichtig sind auch Fragen der Verkehrsführung, der Energie- und Wassergewinnung aber auch der Abwasserentsorgung. Hier liegen erste Konzepte vor, aber über all diese Themen wird noch intensiv zu sprechen sein. Bei sämtlichen Planungen und Konzepten muss die Raumverträglichkeit des Ansiedlungsvorhabens sichergestellt werden. Von der Planung bis zur Realisierung ist noch ein anstrengender Weg.

Sehen Sie beim Thema „Verkehrsanbindung“ einen Handlungsbedarf?

Das ist ein sehr zentrales Thema. Dabei geht es nicht nur um die direkte Einfahrt zum Center Parcs und um die Verkehrssituation in Thannhausen. Hier brauchen wir eine für die Betroffenen vor Ort gute Lösung. Es geht natürlich auch um das grundsätzliche Thema, wie kommen die Gäste ins Fränkische Seenland? Wir wollen nicht nur einen CO2-freien Park, sondern auch eine möglichst CO2-freie Anreise der Urlauber.

Also müssen wir noch viel mehr nachdenken über unsere Bahnverbindungen, über die Anbindung an den ÖPNV, über unsere Bahnhöfe, über verbrennungsfreie bzw. CO2-freie Transportmöglichkeiten wie z.B. Elektro-oder Wasserstoffbusse, die die Gäste am Bahnhof abholen. Weniger in den Urlaub fliegen, mehr möglichst klimaneutral in Naherholungsgebieten Urlaub verbringen – das ist heute schon ein absehbarer Zukunftstrend, dem wir uns stellen bzw. den wir in jedem Fall mitdenken müssen. Dabei stellt sich natürlich auch die Frage, wie wir die Erreichbarkeit von Freizeitangeboten im Seenland weiterentwickeln können, so dass Urlaubsgäste das Auto stehen lassen können, um zu Ausflugszielen zu gelangen.

Wie bewerten Sie den Plan der Gemeinde Pfofeld, einen Bürgerentscheid über den Start des Raumordnungsverfahrens herbeizuführen?

Es ist aus meiner Sicht sehr zu begrüßen, wenn die Bürgerinnen und Bürger aus Pfofeld in einem Bürgerentscheid demokratisch darüber abstimmen können, ob ein Center Parcs errichtet werden soll. Die Menschen in Pfofeld sind diejenigen, die am unmittelbarsten betroffen sein werden. Voraussetzung für eine gute Entscheidung ist, dass alle Informationen vorliegen, um das Projekt, das natürlich auch Auswirkungen auf die gesamte Region hat, richtig bewerten zu können. Es gilt, Chancen und Risiken gut und sachlich abzuwägen. Wichtig ist natürlich auch, dass das Ergebnis eines solchen Entscheids dann auch allgemein akzeptiert wird.

Als Zweckverbandsvorsitzender sind Sie ja Vorsitzender eines Entscheidungsgremiums – was ist Ihnen in diesem Zusammenhang wichtig?

Der Zweckverband Brombachsee gehört zu den Gremien, die mitentscheiden müssen, nämlich bei der Änderung des Flächennutzungsplans. Im Zweckverband sind die von dem Vorhaben maßgeblich betroffenen Kommunen, die Landkreise Roth und Weißenburg-Gunzenhausen sowie auch der Bezirk Mittelfranken vertreten. Von großer Bedeutung ist auch hier eine offene und transparente Information. Auch der Verbandsversammlung des Zweckverbandes wurden der Masterplan sowie die dafür maßgeblichen Umwelt-, Energie- und Verkehrsstudien vorgestellt. Auf der Basis belastbarer sowie nachvollziehbarer Fakten, Planungen und Konzepte gilt es auch auf dieser Ebene verantwortungsvolle Entscheidungen im Sinne einer nachhaltigen sowie raumverträglichen Entwicklung und Nutzung des ehemaligen Muna-Geländes zu treffen.

Wie sehen Sie den weiteren Ablauf des Ansiedlungsprozesses?
Wir treten jetzt nach der Vorstellung des Masterplans vor den Gremien des Zweckverbandes, des Kreistages und des Gemeinderats in eine Phase der intensiven Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern im gesamten Fränkischen Seenland über den Masterplan und die vorliegenden Gutachten ein. Die Verantwortlichen von Center Parcs, so haben sie es angekündigt, wollen jetzt, trotz aller Covid 19-bedingten Einschränkungen, alle Möglichkeiten nutzen, um in einen Austausch mit der Öffentlichkeit zu treten, offen und transparent, pro und contra auf der Basis von konkreten Fakten. Ich begrüße das und kann nur allen empfehlen, sich mit den Planungen intensiv zu befassen und sich einzubringen. Ich werde meinen Beitrag zu einem sachlichen Diskurs leisten. Von Anfang an war ich der Meinung, Center Parcs ist eine große Chance für unsere Region, die es zu prüfen gilt! Nach der Vorstellung des Masterplans und der ersten Gutachten sage ich das mit noch größerer Überzeugung.

Klimawandel wirkt schon

Am 22. März ist Weltwassertag

Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Verteilung der Niederschläge sind in der Vergangenheit schon spürbar gewesen und werden in den kommenden Jahren immer deutlicher werden. Zum einen werden die Phasen, in denen kein Niederschlag fällt, immer öfter auftreten und zudem auch immer länger dauern. Die Folgen sind niedrige Wasserstände in den Fließgewässern und sinkende Grundwasserstände. Um die Entwicklung zu dokumentieren und daraus ein angepasstes Handeln abzuleiten, ist eine Erfassung von Daten über einen langen Zeitraum sehr wichtig. Das Wasserwirtschaft Ansbach dokumentiert die wasserwirtschaftliche Entwicklung in der Region mithilfe der rund 100 Messstellen, die im Amtsbezirk betrieben werden.

Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamtes Ansbach bei Arbeiten an der Grundwassermessstelle Feuchtwangen/Krapfenau, aufgenommen vom WWA Ansbach


Zum einen handelt es sich um Grundwassermessstellen. Dies sind Pegel im oberen oder unteren Grundwasserkörper, die vollautomatisch die Höhe des Grundwasserstandes messen. Zum anderen betreibt das Wasserwirtschaftsamt Messstellen an nahezu allen Fließgewässern 1. und 2. Ordnung, an denen Wasserstand und somit Abfluss gemessen werden.
Diese Daten werden gesammelt, aufbereitet und in unterschiedlichen Informationsdiens-ten nicht nur Wasserwirtschaftlern, sondern allen interessierten Bürgern zur Verfügung gestellt. Im Niedrigwasserinformationsdienst können bayernweit die Daten ausgewählter Messstellen, auch die der Niederschlagswassermessstellen, eingesehen werden. Hier wird über die aktuelle Lage in Trockenphasen und den damit verbundenen Entwicklungen in Grundwasser und oberirdischen Gewässern, wie auch den Seen des Fränkischen Seenlandes berichtet. Auch wird in Grafiken, z.B. die Entwicklung der Höhe des Grundwasserspiegels über die Dauer eines Jahres dargestellt, wie die folgende Grafik die Entwicklung des Grundwassers an der Messstelle in Wald am Altmühlsee zeigt.
Neben langanhaltenden Trockenphasen haben auch die Starkregenereignisse in den letzten Jahren zugenommen. Fällt innerhalb kurzer Zeit viel Regen, fließt der Großteil oberir-disch über Flüsse und Bäche ab. So ist die Grundwasserneubildungsrate gering und die Wasserstände der Flüsse und Bächen steigen schnell an. Einen guten Überblick über so entstehende Hochwasserlagen gibt der Hochwassernachrichtendienst . Hier werden alle Daten, die an oberirdischen Gewässern gesammelt werden und bei Hoch-wasserereignissen wichtig sind, in Form von Lageberichten, Warnungen, Karten und Tabellen online zur Verfügung gestellt. Auch die Warnstufen von Meldestufe1 „kleinere Ausuferungen“ bis Meldestufe 4- „Bebaute Gebiete in größerem Umfang überflutet oder Einsatz der Wasser- oder Dammwehr in großem Umfang erforderlich“ werden im Hochwasserfall stets aktualisiert. So können sich betroffene Bürger, Kommunen und Feuerwehren jederzeit schnell über die aktuelle Lage informieren.
An all den unterschiedlichen Messstellen, die die bayerische Wasserwirtschaft an Bächen, Seen, Quellen, u.ä. betreibt, werden noch eine Vielzahl weiterer Daten gesammelt. Auch diese werden anschaulich aufbereitet und stehen im Informationsportal Gewässerkundlicher Dienst nicht nur den Fachleuten, sondern allen Bürgern im Internet zur Verfügung.

Konstruktive Begleitung

SPD-Kreisverband zum Center Parcs Projekt

Nach der Vorstellung des Masterplans im Kreistag hat der SPD-Kreisvorstand zusammen mit der Kreistagsfraktion noch am selben Abend in einer Videokonferenz eine erste Bewertung vorgenommen. Bereits im September 2020 hat die Kreis-SPD erste Eckpunkte formuliert, wie etwa eine vollständige CO2-Neutralität, eine Minimierung der Flächenversiegelung, die Wahrung von Arbeit-nehmerrechten, eine Einbindung regionaler Handwerker und Dienstleister sowie eine verträgliche Verkehrsleitplanung.

„Wenngleich es sich bei der Vorstellung nur um einen Entwurf der Planungen handelt, sind doch viele unserer Eckpunkte konstruktiv aufgegriffen worden”, stellte Bezirkstagsvizepräsidentin Christa Naaß fest. Dass zum Beispiel die Einbeziehung regionaler Firmen nicht nur ein leeres Versprechen darstellt, zeigte sich an der Einbindung zweier regionaler Planungs- und Beratungsbüros. Der Vorsitzende der Kreistagsfraktion Mathias Hertlein ergänzte: „Auch der CO2-neutrale Betrieb des Parks zeigt, dass sich Center Parcs an seine Versprechen hält. Durch diese neue Art der Nachhaltigkeit kann das Projekt als Leuchtturm für ähnliche Vorhaben in ganz Deutschland dienen.” Es habe sich zudem gezeigt, dass Center Parcs durchaus Chancen für unseren Landkreis bietet. Der Weißenburger Oberbürgermeister Jürgen Schröppel betonte: „Es wäre grob fahrlässig, diese Chance mit einer 350-Milionen-Investition verstreichen zu lassen.”

Dennoch blieben bei diesem Zwischenschritt der Planung noch Fragen offen, die es aus Sicht der SPD in den nächsten Planungsstufen zu klären gelte. „Wir stehen immer noch ganz am Anfang”, stellte der stellvertretende Landrat Werner Baum klar. Bei den weiteren Planungen von Center Parcs müssten zudem einige für die Region wichtige Bedingungen erfüllt werden, damit das Projekt auch von Seiten der Bürgerinnen und Bürger als Gewinn für den Landkreis wahrgenommen werde.

„Bei der Entwicklung eines Verkehrskonzeptes dürfen neben Thannhausen und Langlau auch die anliegenden Ortschaften Veitserlbach und Ramsberg nicht vergessen werden”, betonte der Pleinfelder Gemeinderat Felix Michahelles. Aus Sicht der SPD wäre es zudem fahrlässig, das Gelände nur zum Teil von den dort im Boden vorhandenen Kampfmittelresten zu befreien. „Wir fordern die vollständige Räumung von Kampfmitteln, damit davon ausgehende Gefahren für die Bevölkerung in Zukunft zuverlässig ausgeschlossen werden können”, so Kreisvorsitzender Harald Dösel. Darüber hinaus müssten nachhaltige Arbeitsplätze ebenso sichergestellt werden, wie ein nachhaltiges Energiekonzept. „Auch beim ÖPNV und der Barrierefreiheit muss Center Parcs ein überzeugendes Konzept vorlegen”, so die Kreisvorsitzende Anette Pappler.

„Die genannten Forderungen sind immer im Kontext der Nachhaltigkeit im Sinne der Agenda 2030 zu betrachten”, so der Gunzenhäuser Stadtrat Paul Pfeifer. Dazu ist es auch notwendig, eine mögliche Ansiedlung von Center Parcs mit einem neuen Tourismuskonzept für das gesamte Seenland zu verbinden. Ebenso müssen Lösungen für eine Überfüllung von Radwegen und die Besucherlenkung gefunden werden. „Hierfür müssen der Landkreis, sowie der Tourismus- und Zweckverband ihre Hausaufgaben machen”, so Harald Dösel.

Der bisherige Weg der SPD mit klaren Forderungen soll fortgeführt werden, was Kreisrat Uwe Döbler abschließend auf die Formel „Wir werden auch weiterhin das Center Parcs Projekt konstruktiv begleiten” brachte.

PAUL PFEIFER

Center Parcs nennt Details

Konkretisierte Planung des Freizeitparks am Brombachsee

Hier sind die Nutzungsbereiche gut zu sehen. In der Mitte die zentralen Gebäude mit dem Landschaftssee. Rechts oben der große Naturraum. Die 800 Häuser verteilen sich auf das ganze Gelände.

Center Parcs setzt seine Informationsoffensive fort. Dem Zweckverband Brombachsee, dem Kreistag Weißenburg-Gunzenhausen und dem Gemeinderat Pfofeld präsentierte das holländische Unternehmen mit französischer Konzernmutter seine konkretisierten Vorstellungen (Masterplan) für den Freizeitpark auf dem Gelände des ehemaligen Munitionslagers (Muna) am Brombachsee. Die handelnden Personen: Deutschland-Chef Frank Daemen, Projektleiter Jan Janssen und Entwicklungsdirektor Robin Wildhagen.

Weil in den letzten Wochen wiederholt in den Medien die finanzielle Lage des Mutterkonzerns ein Thema war, ging Daemen auch darauf ein: „Wir haben keine finanziellen Probleme, wie dies in einigen Berichten angeklungen ist“. Er ist sich sogar sicher, dass Center Parcs gestärkt aus der jetzigen Situation hervorgehen wird.

Hatte sich das Freizeitunternehmen bisher in verschiedenen Punkten nicht klar geäußert, so liegen jetzt die notwendigen Gutachten und Planungsvarianten vor. Die Experten erläuterten die Ergebnisse ihrer bisherigen Arbeiten in der Stadthalle Gunzenhausen. Entgegen den Erwartungen hatten sich dazu aber nicht sehr viele Interessierte eingefunden.

Zusammen mit seinem Partner Dr. Johannes von Korff (Dresden) hatte sich Dieter Popp (Haundorf) von der Gruppe „Futour“ mit den tourismusökonomischen Auswirkungen des Projekts mit 800 Häusern befasst. Er sieht einen Vorteil für die Region darin, dass CP ein Ganzjahresangebot schafft, das es bisher nicht gibt.  Das Profil von Center Parcs passt zu dem des Tourismuskonzepts Fränkisches Seenland. Der touristische Umsatz von bisher 190 Millionen Euro im Jahr wird sich nach der Realisierung von CP auf 340 Millionen Euro erhöhen, es wird 5670 touristische Arbeitsplätze geben, also 1310 mehr als bisher. Die Aufenthaltsdauer wächst um 13 Prozent, das Einkommen aus dem Tourismus um 30 Prozent. Die Übernachtungszahl in gewerblichen Betrieben erhöht sich um 49 Prozent. Weil CP landesweit für seinen Park (und somit auch für das Fränkische Seenland) wirbt,  erhöht sich auch der Bekanntheitsgrad der Region. Was Popp als sehr positiv empfindet: „Center Parcs ist kein isolierter Körper, sondern ein integrierter Teil und aktiver Partner des Fränkischen Seenlands.“

Die Wasserversorgung des Freizeitparks vollzieht sich über WFW (Wasserversorgung Fränkischer Wirtschaftsraum) mit Anschlussmöglichkeit in Pleinfeld sowie über die Reckenberggruppe, die favorisiert wird. Ein 6,8 Kilometer lange Leitung vom Hochbehälter in Geiselsberg aus führt zum Park. Wie es auf Nachfrage hieß, soll das Frischwasser nicht aus dem Erschließungsgebiet der Reckenberggruppe in Wassermungenau kommen. Ing. Schaardt vom Büro Dr. Resch & Partner in Weißenburg plant auch die Abwasserentsorgung, die über den Ringsammler des Zweckverbands Brombachsee erfolgt. Bei etlichen baulichen Anlagen gibt es keine Probleme, einige andere aber müssen ertüchtigt und erweitert werden (Belebungs- und Nachklärungsbecken).

Die Energieversorgung wird klimaneutral erfolgen. Diesen hohen Anspruch bekräftigt Ing. Jörg Baumgärtner von EGS Stuttgart mit einem Mix an Techniken. Demnach soll es Photovoltaikanlagen auf allen Gebäuden geben, die dafür geeignet sind. Auch Biogas und Holz aus der Region wird einbezogen.  Wärmepumpen werden aus dem Abwasser Energie entnehmen und die Entwärmung des Seewassers wird als großes Potenzial angesehen. Die Geothermie wird eine große Rolle spielen. Das Versprechen des Fachmanns: „Gegenüber den anderen Parks soll hier die Energie  zwischen 15 und 50 Prozent reduziert werden“.  Die regionalen Potenziale der erneuerbaren Energien (Strom und Wärme) sollen genutzt werden.

Prof. Christoph Eipper von „envi experts“ in Nürnberg hat die Schadstoffbelastung auf dem Munagelände untersucht. 12000 Tonnen Munition sind dort bereits bei Kriegsende von der Wehrmacht vernichtet worden, zudem hat es weitere Sprengungen 1945 und 1953 durch die US-Armee gegeben. In 60 Gefährdungsbereichen hat „envi“ 400 Bohrstellen eingerichtet und an die 20000 chemische Analysen vorgenommen. Das Grundwasser ist an 500 Meßstellen untersucht worden. Die Feststellung der Experten: Es gibt keine flächige Grundwasserverseuchung.  Auch das Oberflächenwasser, das an sieben Stellen getestet wurde, hat keine Belastung ergeben („Alle Prüfwerte wurden unterschritten“). Der Wissenschaftler bekräftigte die Ernsthaftigkeit der Untersuchungen: „Geprüft wurde nach den Kriterien, die auch für Kinderspielplätze gelten. Jede 20. Probe war schadstoffbelastet.“  7200 Quadratmeter sind jetzt nach Kampfmitteln erkundet worden. Die Fachleute gehen davon aus, dass  pro Hektar 280 Kilogramm Kampfmittelschrott  und 15-18  scharfe Granaten liegen. Es wird damit gerechnet, dass die umfängliche Kampfmittel- und Schadstoffentsorgung des ganzen Areals mehr als ein Jahr in Anspruch nimmt.

Eine umfangreiche Auflistung der auf dem Munagelände vorzufindenden Arten hat Burchard Stocks aus Tübingen in einem Umweltgutachten vorgenommen, der schon wiederholt für CP tätig war.  Demnach gibt es dort an die 80 Arten von Vögeln, an die 200  Fledermäuse sind in zehn Quartieren  zu finden und am Rande der Anlage ist die Zauneidechse heimisch. Die geschützte Haselmaus konnte jedoch nirgends gefunden werden. Notiert wurden ferner 22 Arten von Heuschrecken und 74 Laufkäfer-Arten. 40 Prozent des ganzen Areals gehören zum Sicherungsbereich (65 ha). Rücksicht nehmen müssen die Planer vor allem auf den drei Hektar großen Flugkorridor der Fledermäuse (Nord-Süd-Verbindung).  36 Hektar müssen von  der intensiven Nutzung ausgenommen werden, weil hier das „höchste Naturschutzpotenzial“ vorliegt. Die reine Bebauungsfläche wird sich demnach auf 65 Hektar beziehen, 92 Hektar verbleiben im ursprünglichen Zustand.

Nach dem Masterplan ist das Munagelände 169,7 Hektar groß, für den Centerpark verbleiben  163,5 Hektar, denn 1,7 Hektar sind für das THW-Übungsgelände und 4,1 Hektar für den Uferbereich (vom Freistaat erworben) auszunehmen.  Es gibt 16,7 Hektar versiegelte Bestandsflächen, ferner 5,5 Hektar Gebäudeflächen (aufgeteilt in 240 Gebäude). Künftig wird es auf dem Gelände 25 Hektar versiegelte Flächen geben (drei  Hektar mehr als bisher).

 Im Zuge des Baus werden 58 Hektar Wald gerodet und 31 Hektar aufgeforstet. Der Waldverlust : 27 Hektar. Nach Fertigstellung des Projekts werden 92 Hektar Wald verbleiben, 15 Hektar werden renaturiert und 13 Hektar neu angelegt.

 Es soll 1800 Parkplätze (verteilt auf neun Quartiere) geben, von denen 300 für das Personal und 250 für Tagesbesucher vorgesehen sind. Der Landschaftssee neben dem Zentralgebäude wird 2,7 Hektar groß sein.  

Die einstigen Mühlen im Brombachtal, die im Wasser des Brombachsees versunken sind, sollen das Marketing des Freizeitparks wesentlich bestimmen, d. h. sie sollen die „Story“ hinter dem Projekt sein.

WERNER FALK