Magische Momente

Laser, Kultur und Kulinarik am 26. August am Brombachsee

Einfach gigantisch ist die Lasershow am Brombachsee. Foto: ZVB / Michael Schwarz

Am 26. August ab 18 Uhr heißt es am Brombachsee endlich wieder: Vor- hang auf für Laser, Kultur und Kulinarik. An insgesamt vier Standorten rund um den See verzaubern die Magischen Momente Groß und Klein mit einer spektakulären Licht- und Lasershow – vom Deck der MS Brombachsee in gigantische Nebelmassen projiziert und
unter einem ganz besonderen Motto. Ballonglühen, Lichtkünstler und Live-Musik sorgen darüber hinaus für Stimmung, dazu gibt es kulinarische Spezialitäten aus aller Welt.
„Zum 5. Jubiläum der Veranstaltung haben wir uns für die Besucher etwas ganz Besonderes ausgedacht“, verspricht Spalts Bürgermeister Udo Weingart, der gemeinsam mit seinen Bürgermeisterkollegen aus Absberg und Pleinfeld sowie der Erlebnisschifffahrt Brombachsee für die Magischen Momente verantwortlich ist. „Vor zwei Jahren, als die Magischen Momente coronabe- dingt ausfallen mussten, feierte das Fränkische Seenland seinen 50. Jahrestag. Das wollen wir heuer endlich gebührend feiern und die Lasershow für eine kleine Zeitreise nutzen.“ Mit der Musik aus fünf Jahrzehnten und einer farbenprächtigen Show tauchen die Zuschauer ein in die Geschichte des Brombachsees.
Darüber hinaus warten jede Menge Attraktionen auf Urlauber, Einheimische und Tagesausflügler. Denn die Veranstaltung ist so konzipiert, dass man nacheinander vier Eventlocations besuchen kann. „Ein großes, seeübergreifendes Festival“, schwärmt Stefan Frühwald, Bürgermeister der Gemeinde Pleinfeld. „Das ist einzigartig in der Region.“ Beginn ist um 18 Uhr. In Allmannsdorf legen dann „Alexandra Schmied & Team Alpin“ mit urig-fetzigen Hits rund um die Steirische Harmonika los. Die Altrocker von „Converted“ lassen es in Enderndorf krachen und in Absberg wird zum Sixties-Sound von „The Confederates“ gefeiert. Mit Spezialeffekten und einer Lichtshow begeistert die neue Partyband „The Blackhole Showband“ in Ramsberg das Publikum. Und wer Lust hat auf eine Schlagerparty, ist auf der MS Brombachsee genau richtig. DJ „Tom Nose“ macht den Fahrgast-Trimaran zum schwimmenden Dancefloor (Achtung: Ticket-Kontingent ist begrenzt). Dazu wird es zahlreiche Überraschungen rund um das Thema Licht und Magie – vom Jongleur bis hin zum Ballonglühen – geben. Und auch kulinarisch ist jede Menge Abwechslung geboten. Ob Bratwurstsemmel oder Pizza, Crêpes oder Cocktail – für jeden Geschmack ist etwas dabei. In Enderndorf sorgt außerdem ein Foodtruck-Roundup mit Pulled Pork, Healthy Soulfood, süßen Leckereien und mehr für Gaumenfreuden.

Eine atemberaubende Show wird am 26. August am Brombachsee geboten.

Die Lasershow mit noch mehr Power

Kernelement der Magischen Momente ist die atemberaubende Lasershow: Sechs große Laser- Anlagen und eine gigantische Sound-Anlage auf dem Oberdeck des Fahrgast-Trimaran MS Brombachsee verwandeln den Großen Brombachsee in eine zauberhafte Kulisse. Für noch bes- sere Effekte wird heuer erstmals Nebel auch von Land sowie von einem dritten Boot aus produziert. Mit Einbruch der Dunkelheit gegen 21.10 Uhr legt die MS Brombachsee in Allmannsdorf an. Unter dem Motto „50 Jahre Brombachsee“ beginnt dann die gut zwanzigminütige Show und taucht die Zuschauer in ein Meer aus Licht, Musik und Farben. Mehr als 16.8 Millionen Farbnuancen projizieren die sechs Hochleistungs-Laser in den Nachthimmel, dazu erfahren die Zu- schauer auf kurzweilige Art und Weise mehr über die Geschichte des Brombachsees und begeben sich getragen von der Musik der letzten Jahrzehnte auf eine stimmungsvolle Zeitreise. Nach Allmannsdorf (um 21.10 Uhr) ist die Lasershow noch drei weitere Male am Großen Brombachsee zu sehen: Um 22.00 Uhr in Enderndorf, um 22.40 Uhr in Absberg-Seespitz und um 23.30 Uhr in
Ramsberg.

Ein Fest von und für die Region

„Das ganze Event ist für die Besucher komplett kostenfrei“, freut sich Absbergs Bürgermeister Helmut Schmaußer. „Das liegt zum einen an den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, wie den Feuerwehren, zum anderen an der finanziellen Unterstützung durch regionale Unternehmen.“ Und natürlich am Einsatz der veranstaltenden Gemeinden Absberg, Pleinfeld und Spalt. Auf Hel- ferseite neben den Feuerwehren heuer wieder mit von der Partie: Wasserwacht und DLRG. Und auch viele Sponsoren, wie die N-ERGIE Aktiengesellschaft gehören zu den Unterstützern der ersten Stunde. „Die N-ERGIE ist einer der großen Förderer in der Region. Dabei erstreckt sich unser Engage- ment bewusst über alle Sparten von Sport über Bildung und Soziales bis zur Kultur“, erklärt Heiko Linder, Leiter Konzernkommunikation. „Wir wollen dazu beitragen, dass die Region für uns alle lebenswert ist und bleibt. Die Magischen Momente mit ihren bunten Lichteffekten, Live- Musik und kulinarischen Spezialitäten sind ein Anziehungspunkt für viele Besucher*innen von nah und fern – ein Angebot, das wir gerne unterstützen.“ Weitere Förderer sind FRONERI Schöller, die Stadtbrauerei Spalt, Coca Cola, die Firma toolcraft aus Georgensgmünd owie die Reinle Gummi & Kunststoff GmbH aus Pleinfeld. Auch die Sparkasse Mittelfranken-Süd ist wieder mit von der Partie. Hinzu kommen Fürst Carl, die Bäckerei Kleeberger und Henglein.

Parkticket gilt auf allen Parkplätzen

Beginn der Magischen Momente Brombachsee 2022 ist am Freitag, 26. August, um 18 Uhr. Parken kann man rund um den Großen Brombachsee mit nur einem Ticket zum Preis von 4,- Euro je Fahrzeug. Es ist den ganzen Abend und an allen Standorten gültig. So können Besucher jederzeit die Location wechseln und die ganze Bandbreite an Kultur und Kulinarik erleben. Sehr empfehlenswert ist auch eine Tour mit dem Rad entlang der Uferwege. Wer auf der MS Brombachsee mitfahren möchte, kann vorab Karten reservieren unter www.msbrombachsee.com. Das komplette Programm und alle weiteren Informationen zu den Magischen Momenten gibt es nter www.magische-momente-brombachsee.de.

Gemeinsamer Tourismustag

Erhaltung der Naturlandschaften ist das zentrale Thema

Die Tourismusverbände Naturpark Altmühltal und Fränkisches Seenland laden Sie gemeinsam zum Tourismustag in Berching ein. Dabei stellen wir ein Thema in den Mittelpunkt, das uns alle über Landkreis- oder Destinationsgren-
zen hinweg betrifft, das unseren Gästen immer wichtiger wird und bei dem wir nur gemeinsam vorankommen: die
Nachhaltigkeit.

Wertvolle Naturlandschaften zu erhalten und eine nachhaltige regionale Entwicklung zu fördern, gehört zu den Kernaufgaben der Naturparke und damit des Naturpark Altmühltal. Auch im Fränkischen Seenland wurde von Anfang an auf Naturschutzzonen und eine ausgewogene touristische Entwicklung geachtet. Nachhaltigkeit umfasst aber noch viel mehr – von Klimaschutz und einer auch in Krisenzeiten zukunftsfähigen Energieversorgung bis hin zu
sozialen Aspekten. Umso wichtiger für die Zukunft unserer Tourismusgebiete ist es, dass sich alle Akteure – Kommu-
nen, Hoteliers, Vermieter, Gastronomen, touristische Serviceanbieter, Touristen und die Bevölkerung – aktiv an
der Gestaltung einer nachhaltigen Entwicklung beteiligen.
Wie dies – auch unter dem Gesichtspunkt der ökonomischen Machbarkeit – gelingen kann, darüber informieren die hochkarätigen Redner und darüber wollen die beiden Verbandsspitzen mit den am Tourismus beteiligten Gästen in einen Dialog treten.

PROGRAMM
09.30 Uhr Ankommen bei Kaffee und Croissants
10 Uhr Grußwort von 2. Bürgermeister Christian Meissner,
Berching
10.10 Uhr Eröffnung und Einführung durch Landrat Alexander Anetsberger, 1. Vorsitzender TV Naturpark Altmühltal
und Landrat Manuel Westphal, 1. Vorsitzender TV Fränkisches Seenland
10.45 Uhr Nachhaltige Destinationsentwicklung in Bayern – Herausforderung für Kommunen und touristische
Leistungsträger
(Christian Nordhorn, Bayern Tourismus Marketing GmbH)
11.30 Uhr Pause
12 Uhr Best-Practice-Hotel: Nachhaltigkeit ist nicht gleich Verzicht.
(Ben Förtsch, Geschäftsführer Hotel Luise, Erlangen)
13 Uhr Abschlussrunde mit Diskussion „Nachhaltiger Tourismus in der Praxis“ u.a. mit den Referenten sowie Dr. Denise Amrhein (Hotelier / Vorsitzende IHK Obb.; Ausschuss Tourismus (Angelika Schäffer,
Geschäftsführerin TV Franken)
14 Uhr Gespräche zum Ausklang mit Imbiss
Moderation: Stefan Straßer, Bayerischer Rundfunk

Auftakt im Falkengarten

Die Gunzenhäuser Wirtschaftsjunioren sind Veranstalter

Die Wirtschaftsjunioren Gunzenhausen veranstalten auch heuer ihren Kerwa-Auftakt mit ihren Mitgliedern, dem Bürgermeister und den Repräsentanten des Stadtrats und den führenden Persönlichkeiten des Vereins- und Verbandslebens. Er wird dieses Jahr wieder in gewohnter Tradition Mittags am Freitag vor der Kirchweih stattfinden, mit Königinnen, Brauerei, Musik und leckeren fränkischen Spezialitäten. Leider ist Erika Wüst mit ihrem schönen „Alten Rathaus“ nicht mehr die vertraute Location. Stattdessen versammelt sich die Kerwagemeinde am Freitag, 9. September, ab 11 Uhr im Falkengarten.

Die Wirtschaftsjunioren haben im Vorfeld der Kirchweih eine Spende an die Speis Gunzenhausen überreicht. Es handelt sich um den Betrag von 500 Euro. Überbringer vor Ort waren Fatjon Bastriu (rechts) und Carolin Bögelein-Fritsch (links). Die Freude bei Lydia Mägerlein und ihrem Team war groß. Foto: Klaus Heger

Artenvielfalt auf dem Golfplatz

Streuobstwiesen wurden vitalisiert

Andreas Bremm bringt eine Nisthilfe auf dem Gelände des Golfclubs Ansbach in Colmberg an. Dies war eine von mehreren Maßnahmen, die im Rahmen des Projekts ArtenLandkreis Ansbach erarbeitet und umgesetzt wurden. Foto: Landratsamt Ansbach/ Georg Großer

Maßnahmen für mehr Artenvielfalt auf dem Gelände des Golfplatzes in Colmberg umsetzen, das war das Ziel der Vertreter des Golfclubs Ansbach, als sie sich an die Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt Ansbach wandten. Im Rahmen des Projektes ArtenLandkreis Ansbach wurde nun gemeinsam mit Andreas Bremm, Jugendleiter des GC Ansbach, ein Maßnahmenpaket erarbeitet und Schritt für Schritt umgesetzt.

Zunächst wurde ein ca. 9.000 Quadratmeter großer Streuobstbestand, der nicht mehr zugänglich war, in enger Zusammenarbeit mit dem Landschaftspflegeverband Mittelfranken von Büschen befreit und wieder einer Pflege zugeführt. Alte Streuobstwiesen sind aus naturschutzfachlicher Sicht besonders wertvoll. Doch nur durch geeignete Pflegemaßnahmen, wie einer regelmäßigen, aber nicht zu häufigen oder frühen Mahd, werden sie zum Lebensraum für viele seltene Tier- und Pflanzenarten. Die Entbuschungsmaßnahme und die Pflege der Fläche in den kommenden Jahren werden durch Fördermittel des Freistaates Bayern in Höhe von 90 Prozent der Kosten bezuschusst, den Restbetrag trägt der Golfclub. Möglich wird die Förderung durch den neu aufgesetzten Bayerischen Streuobstpakt, wodurch neben Pflegemaßnahmen beispielsweise auch Neupflanzungen subventioniert werden können.

Zudem wurde ein etwa 2.000 Quadratmeter großer Blühwall zur Förderung der Insektenvielfalt angelegt. Hierzu wurde eine spezielle Blühmischung aus gebietsheimischem Saatgut, also Saatgut von Pflanzen, die aus der Region kommen, gemischt und ausgebracht. Durch die Steigerung der Insektenvielfalt profitieren auch alle anderen Tiere eines Ökosystems, da beispielsweise 80 Prozent unserer heimischen Vögel auf Insekten als Nahrung angewiesen sind. Bei den heimischen Fledermausarten liegt der Anteil bei 100 Prozent. Die Blühmischung konnte aus Mitteln des Projekts ArtenLandkreis Ansbach finanziert werden.

Im letzten Schritt wurden hochwertige Nistkästen, genau angepasst für die Ansprüche von verschiedenen, seltenen Vogelarten, mit Projektmitteln angeschafft und an die Verantwortlichen des Golfplatzes übergeben. Markus Bachmann vom Landesbund für Vogelschutz stand beim Aufhängen der Nisthilfen mit Rat und Tat zur Seite. Eine Ausrichtung der Nisthilfen in Richtung Osten oder Südosten ist ideal. Außerdem sollten die Kästen in einer Mindesthöhe von 2,5 Metern über dem Boden angebracht werden, um potenziellen Räubern keine Möglichkeit zu geben an das Gelege zu kommen.

„Besondere Beachtung verdienen die vielen Freiwilligen des Golfclubs Ansbach, ohne die die Arbeitseinsätze nicht so reibungslos hätten ablaufen können“, betont Georg Großer von der Unteren Naturschutzbehörde. So versammelten sich bei den einzelnen Terminen bis zu 30 Golferinnen und Golfer, um bei der Maßnahmenumsetzung zu unterstützen.

 

Den Landkreis entdecken

Videos machen Lust darauf, den Landkreis näher kennenzulernen

Das Regionalmanagement des Landkreises Ansbach, der Tourismusverband Romantisches Franken und die Hochschule Ansbach bringen gemeinsam die schönen Seiten des Landkreises Ansbach per Videoclips noch ein Stückchen näher. Regionalmanagerin Andrea Denzinger (r.) und die Geschäftsführerin des Tourismusverbands Romantisches Franken Regina Bremm (3.v.r.) Foto: Manfred Köhnlein

Über den Rothenburger Marktplatz schlendern, mit dem Fahrrad der Altmühl entlang die Landschaften entdecken oder es sich in einem der vielen Dorfgasthöfe gut gehen lassen: Ein gemeinsames Projekt vom Regionalmanagement des Landkreises Ansbach, dem Tourismusverband Romantisches Franken und der Hochschule Ansbach möchte den Einwohnern und Gästen die schönen Seiten der Region noch ein Stückchen näherbringen.

Ausgestattet mit moderner Technik und jeder Menge Neugier steuerten Studierende der Fachrichtung „Multimedia und Kommunikation“ touristische Höhepunkte mit der Videokamera an. Es entstanden kurze, lebendige Videos, die zeigen, wie reizvoll und vielfältig der Landkreis Ansbach ist. „Die Videos machen Lust auf mehr, und zwar nicht nur dem Gast von außerhalb, sondern gerade auch den Einheimischen“, erklärt Regina Bremm, die Geschäftsführerin des Romantischen Frankens. Als Kooperationspartnerin ist mit Hochschulprofessorin Renate Hermann eine Expertin mit im Boot, die bereits zahllose Studierende zu Profis in Sachen Multimedia und Kommunikation heranreifen hat lassen. „Geschichten erzählen hat immer Konjunktur. Genau das sollen die Studierenden tun. Ihre Videos inspirieren dazu im Landkreis auf Entdeckungsreise zu gehen“, schildert sie. „Mit diesem Regionalmanagement-Projekt ist es uns gelungen, Themen aus der Heimat modern und kurzweilig sichtbar zu machen“, ergänzt Regionalmanagerin Andrea Denzinger.

Die Studierenden unter der Leitung von Professorin Renate Hermann (vordere Reihe, l.) haben die letzten Wochen fleißig gedreht. Die nun fertigen dreizehn Videoclips zeigen die touristischen Highlights im Landkreis Ansbach. Saskia Dümmler vom Tourismusverband Romantisches Franken und Regionalmanagerin Andrea Denzinger vom Landkreis Ansbach (v.r.) erlebten in der Hochschule Ansbach die Filmpremieren. Fotoö: Felizian Selzer, LRA

Zu sehen sind die fertigen Videos nicht nur auf der Internetseite des Romantischen Frankens unter www.romantisches-franken.de, sondern auch auf www.frankensein.de, einem Onlineportal der Hochschule Ansbach. Zudem können die Besucher des Hoffests mit Tag der offenen Tür am Landratsamt Ansbach, das am 17. September 2022 von 10 bis 16 Uhr stattfindet, die Videoclips beim „Heimatkino“ erleben.

Auf der „KulturSpur“

Tag des offenen Denkmals am 11. September

Am Sonntag, 11. September 2022, von 14. bis 16 Uhr wird in Wolframs-Eschenbach der bundesweite „Tag des offenen Denkmals“ mit dem Thema „KulturSpur“ begangen.

Stadtheimatpfleger Oskar Geidner will dieses Thema anhand des ehemaligen Anwesens „Heubusch“ in der Hauptstraße in Wolframs-Eschenbach, für das gerade die Umbau- bzw. Sanierungsphase ansteht, umsetzen.

Die Kelleranlage des Gasthauses Heubusch. Sie ist derzeit aber aus baulichen Gründen nicht zugänglich.

Er stellt die neuesten Erkenntnisse zur Baugeschichte des Anwesens, die bei den vorbereitenden Untersuchungen bisher gemacht wurden, vor. Außerdem soll anhand dieses Anwesens erläutert werden, wie der Werdegang bzw. das Vorgehen beim Umbau bzw. Sanierung eines Denkmals grundsätzlich abläuft.

Führer:
Oskar Geidner, Stadtheimatpfleger, Stadtarchivar

Treffpunkt:
Vor dem Anwesen Hauptstraße 9 in Wolframs-Eschenbach

Veranstalter:
Heimatverein Wolframs-Eschenbach und Stadt Wolframs-Eschenbach

Teilnahme kostenlos

Copyright: Stadt Wolframs-Eschenbach

Der Dennenloher Sommer

Benefizkonzert am 28. August mit Alon Sariel

Ein heißer Sommer liegt hinter uns – aber auch noch vor uns  – mit hochkarätigen Konzerten und Musikern, die in Dennenlohe zu Gast sind.
Wir starten mit einem Benefizkonzert für Pro Animale mit Alon Sariel & friends.Pro Animale für Tiere in Not e.V. ist eine seit 1985 als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannte international tätige Tierschutzorganisation, die ausschließlich aus Spenden finanziert und täglich vollverantwortlich für über 3.400 Tiergeschwister in 26 Tierschutzeinrichtungen in 6 europäischen Ländern sorgt. Alon Sariel wurde in Israel geboren und ist als Mandolinist, Lautenist und Dirigent sowohl auf dem Gebiet der Alten als auch der Neuen Musik zu Hause. Konzertreisen führten ihn zu international bedeutenden Festspielen – Salzburg Biennale sowie auf Bühnen wie die Philharmonie in Berlin, die Sala São Paulo in Brasilien oder den Palacio de Bellas Artes in Mexiko-Stadt. 

Und am 28. August spielt er mit Freunden auf der Schlossterrasse von Dennenlohe!Alon Sariel hat internationale Wettbewerbe gewonnen, Preise und Auszeichnungen erhalten und engagierte sich in musikalisch-sozialpolitischen Projekten wie Live Music Now mit Yehudi Menuhin und dem West-Eastern Divan Orchestra von Daniel Barenboim und er kommt extra für einen Tag nach Dennenlohe. Das Nachmittagskonzert beginnt um 16 Uhr auf der Schlossterrasse. Karten bekommen Sie hier und der Erlös kommt voll Pro Animale für Tiere in Not e.V. zugute.

Weitere Veranstaltungen im Schloss- und Landschaftspark wie die Hundespieltage, den Brocante-Antikmarkt oder die letzte Wandelperformance mit Musik am 10. September führen Sie durch den heißen Dennenloher Sommer. Alle Termine finden Sie hier.

Das Orangerie Cafe hat bis 15.September von Dienstag bis Sonntag werktags von 12-14.30 Uhr werktags und am Wochenende von 11.30 – 17 Uhr geöffnet und freut sich auf Ihren Besuch für einen kleinen Lunch oder eine kühle Erfrischung.

Im Gedenken an Klaus Selz

Seine Kunstfreunde veranstalten Ausstellung in Wolframs-Eschenbach

Im Bürgersaal des Wolframs-Eschenbacher Deutschordensschlosses ist vom 10. September bis 22. Oktober eine Kunstausstellung „In Memoriam Klaus Selz“. Der gebürtige Gunzenhäuser belebte über viele Jahre das kulturelle Leben im mittelalterlichen Städtchen. Nach seinem Tod verständigten sich seine Kunstfreunde Jochen Lebert und Susanne Jost (Foto) darauf, ihm eine Ausstellung zu widmen. Sie wird am Freitag, 9. September, um 19.30 Uhr eröffnet. Die Öffnungszeiten: Im September von Montag bis Freitag (10 bis 12 Uhr) sowie von Dienstag bis Sonntag (14 bis 17 Uhr), Sonntag zusätzlich voön 10.30 bis 12 Uhr; im Oktober von Dienstag bis Sonntag von 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei!

„Tanz-klar – beach“

Gunzenhäuser Stadtjugendpflege präsentiert

Feierbiester aufgepasst: Am Freitag, 26. August 2022, lädt die Gunzenhäuser Stadtjugendpflege von 16 bis 20 Uhr zum gepflegten Sommerchillen ans Seezentrum nach Schlungenhof. Die Tanz-klar – beach steht auf dem Programm und hat wieder allerlei Highlights für Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren im Gepäck. Auf dem Beachvolleyballplatz wird gesportelt, geschnackt und getanzt. Dazu gibt ́s gute Laune, heiße Beats und eiskalte, alkoholfreie Getränke.
Die Stadtjugendpflege hat sich zusammen mit der Wasserwacht aus Gunzenhausen ein ganz neues Tanz-klar – beach-Konzept überlegt. Urlaubsfeeling soll sich einstellen, für Einheimische und für Touristen. Wie das gelingt? Durch das Gefühl, sich in einer riesigen Hotelanlage mit Animationsangeboten zu befinden. Geboten werden Sporthighlights wie Beachvolleyball oder Ultimate Frisbee, aber auch Witziges, wie das lebensgroße Menschenkickerfeld. Für
Abkühlung bei hoffentlich heißen Temperaturen sorgt die Cocktailbar, die in diesem Jahr von den Vereinigten Sparkassen Gunzenhausen finanziell unterstützt wird.
Achtung: Die Veranstaltung findet unter Einhaltung der dann aktuell gültigen Corona- Regelungen statt. Der Eintritt ist frei und jeder im Alter von 12 bis 17 Jahren herzlichwillkommen. Für Fragen zum Tanz klar-Event steht der Stadtjugendpfleger unter Tel. 09831/508122 oder E-Mail an stadtjugendpflege@gunzenhausen.de gerne zur Verfügung

50 Jahre im Kreistag: Dr. Schacht

Der CSU-Kommunalpolitiker ist ein Mann der ersten Stunde

Claudia Wagner, die Pressechefin des Landkreises) interviewte Dr. Sigurd Schacht (Zweiter von links), Dr. Ingo Friedrich, Hermann Döbler und Landrat Manuel Westphal anlässlich der Jubelfete. Foto: Steiner, WT

Der Landkreis Weissenburg-Gunzenhausen besteht heuer genau 50 Jahre. Einer, der bei der „Geburt“ dabei war, ist Dr. Sigurd Schacht, Kreisrat der CSU aus Gunzenhausen. Im Rahmen einer öffentlichen Kreistagssitzung würdigte Landrat Manuel Westphal den 78-Jährigen als „Mann der ersten Stunde“.

Der Jurist hat sich nach seinem Studium der Rechtswissenschaft und Betriebswirtschaft in Bonn und Würzburg sowie des Verwaltungsrechts in Speyer als Fachanwalt für das Bau- und Arbeitsrecht, das Bank- und Kapitalmarktrecht, das öffentliche Baurecht, da Jagd – und Waffenrecht sowie das Wirtschaftsrecht hervor getan. Seine Promotion bezieht sich auf das Kirchenrecht.

Bis 2018 war Dr. Schacht Mitglied der Rechtsanwaltskammer Nürnberg, von 1989 bis 2002 fungierte er als Aufsichtsratsvorsitzender der Gewerbebank Ansbach. Zugleich war er Bezirkspräsident des Genossenschaftsverbands Bayern für Mittelfranken, der ihm seine Goldmedaille verlieh.

Ehrenamtlich war Schacht von 1978  bis 1990 Mitglied der CSU-Stadtratsfraktion in Gunzenhausen. Er engagierte sich als Kirchenvorstand und war Präsident der Dekanatssynode.  Bis heute ist er Mitglied des Kreistags, Verwaltungsratsmitglied des Klinikums Altmühlfranken sowie Aufsichtsratsvorsitzender der Wohnungsbaugenossenschaft Gunzenhausen.

Viele Jahre war er auch Vorsitzender des Jagdvereins Gunzenhausen. Seine waidmännische Leidenschaft ist so vital wie eh und je. Davon wissen alle, die ihn näher kennen und die seine köstlichen Episoden erfahren dürfen, die natürlich mit dem sprichwörtlichen Jägerlatein gar nichts zu tun haben.

Anlässlich der zentralen Jubiläumsveranstaltung „50 Jahre Landkreis Weissenburg-Gunzenhausen“ stand Dr. Schacht im Mittelpunkt einer Diskussionsrunde von Kommunalpolitikern, die ebenfalls „Geburtshelfer“ waren (Dr. Ingo Friedrich aus Gunzenhausen, Hermann Döbler aus Weißenburg). Er äußerte sich dabei anerkennend über die gute Entwicklung des Landkreises in den vergangenen 50 Jahren und erinnerte an so manche „Geburtswehen“ des neuen Landkreises.

WERNER FALK