WUG 24 gesperrt

Von Steinabühl in Richtung Oberhambach

Wegen Asphaltierungsarbeiten im Rahmen von Deckenerneuerungsmaßnahmen kommt es auf der Kreisstraße WUG 24 zwischen der Staatsstraße St 2222 in Wald ab der Einmündung nach Steinabühl in Richtung Oberhambach zur Vollsperrung.

Die Zufahrt aus Richtung Oberhambach nach Steinabühl ist nicht möglich. Die Arbeiten betreffen die komplette Ortslage Wald bis Ortseingang Steinabühl einschließlich Einmündung nach Oberhambach auf der Kreisstraße WUG 24.

Die Arbeiten beginnen am Montag, 20.09.2021 und dauern voraussichtlich bis 08.10.2021.

Die Umleitungsstrecken sind entsprechend über Wald – Staatsstraße St 2222 – Unterwurmbach – B 466 – St 2219 – WUG 24 Unterhambacher Mühle – Unterhambach –  Oberhambach – Höhberg – Streudorf – Mooskorb und umgekehrt ausgeschildert. Der Anliegerverkehr bis zur Baustelle ist zugelassen. Der Schwerverkehr kann aufgrund der Straßenbreiten bzw. Tonnagebeschränkungen die übergeordneten Verkehrsanbindungen benutzen.

Die Voraussetzung für die Einhaltung der vorgenannten Termine ist trockenes Wetter, da die Asphaltierungsarbeiten bei Regen nicht durchgeführt werden können. Im Falle regnerischen Wetters verschiebt sich die Sperrung um die Dauer der Regentage.

Die Tiefbauverwaltung des Landratsamtes Weißenburg-Gunzenhausen bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendige Sperrung und die sich daraus ergebenden Behinderungen sowie die Berücksichtigung von evtl. längeren Fahrtzeiten.

Doppelter Spaß

Gunzenhäuser Skater & Pumptrack last run

Doppelt hält bekanntlich besser und so findet das beliebte Event „Skater & Pumptrack last run“ gleich zweimal, an zwei Freitagen hintereinander auf der Gunzenhäuser Pumptrackanlage und am angrenzenden Skaterpark statt. Organisiert von der Stadtjugendpflege drehen am 24. September und am 1. Oktober Biker, Inliner oder Skater ab 17 Uhr ihre Runden am
Sportplatz, treffen Freunde und Gleichgesinnte und erleben ein paar tolle, gemeinsame Stunden. Für Verpflegung ist ausreichend gesorgt und Musik ist auch am Start. Pumptracker und Skater aus nah und fern sollten sich das nicht entgehen lassen.
Für Fragen zum last run & Pumptrack-Event steht Stadtjugendpfleger Helmar Zilcher unter Tel.: 09831/508122 oder E-Mail unter stadtjugendpflege@gunzenhausen.de gerne zur Verfügung.

Ein Herbst-Allerlei

Gunzenhäuser Angebot: Nachkirchweihmarkt und Sport

Unter dem Titel „Gunzenhäuser Herbst-Allerlei – Genießen, Einkaufen, Verwöhnen Lassen“ finden vom 18. September bis zum 2. Oktober zahlreiche Aktionen in Gunzenhausen statt, die von Wirtschaftsförderung, Citymarketing und dem Stadtmarketing Gunzenhausen e.V. in Kooperation mit den lokalen Händlern, Gastronomen und Dienstleistern ins Leben gerufen wurden.

Als ein Highlight des ersten Herbst-Allerlei-Wochenendes lockt der Nachkirchweihmarkt am Sonntag, 19. September, Menschen aus nah und fern in die Gunzenhäuser Innenstadt. Nachdem die traditionelle Kirchweih pandemiebedingt leider abgesagt werden musste, kann der Nachkirchweihmarkt in diesem Jahr wie geplant stattfinden. Zahlreiche Aussteller locken mit ihrem bunten und abwechslungsreichen Angebot. Außerdem ist toll, dass am Marktsonntag von 13 Uhr bis 17 Uhr auch die meisten Geschäfte geöffnet haben und damit zum entspannten Einkaufsbummel einladen.

Am 19. September kommen aber auch Sportfans auf ihre Kosten, denn die Handballsparte des TV 1860 Gunzenhausen veranstaltet einen spannenden Staffellauf durch Gunzenhausen. Warum? Die Handballer werden 75 Jahre alt und das gilt es entsprechend sportlich zu feiern. Daher hat Abteilungsleiter Patrick Beck zusammen mit seinem Team eine wunderbare Jubiläumsstrecke ausgesucht. Start und Ziel ist das Labyrinth auf der Altmühlpromenade, es geht vorbei am Sportplatz des 1. FC Gunzenhausen, der Grundschule Süd, dem Freibad und der Hensoltshöhe. Insgesamt werden drei Staffeln mit ca. 25 Läuferinnen und Läufern unterwegs sein und eine Gesamtstrecke von jubiläumskonformen 75 Kilometern hinter sich bringen.

Wieder mehr Schüler

Unterrichtsversorgung der Grund- und Mittelschulen

Im Schuljahr 2021/22 besuchen 3151 (2020/21 = 3103) (Schuljahr 2019/20 = 3173; Schuljahr 2018/19 = 3201) Schülerinnen und Schüler in 146 (145; 150; 151) Klassen die Grundschulen in unserem Schulamtsbezirk Weißenburg-Gunzenhausen.

In der Mittelschule werden 1916 (1889; 1878; 1816) Schülerinnen und Schüler in 92 (92; 90; 92) Klassen unterrichtet.

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Gesamtschülerzahl mit 5063 (Vorjahre: 4992; 5051; 5017) gestiegen. Bemerkenswert ist auch in diesem Schuljahr die von den Grundschulen gemeldete hohe Zahl an Kindern, die erst im kommenden Schuljahr eingeschult werden, weil die Eltern vom sogenannten Einschulungskorridor Gebrauch gemacht haben. Eltern, deren Kinder zwischen dem 01. Juli und dem 30. September sechs Jahre alt werden, können nach einer Beratung durch die Schule selbst entscheiden, ob sie ihr Kind gleich oder erst ein Jahr später einschulen wollen.

Mit den insgesamt zugeteilten Lehrerstunden konnten in den Grund- und Mittelschulen alle Stunden für den Pflichtunterricht abgedeckt werden.

Deutsch lernen für Kinder mit Migrationshintergrund

Eine nach wie vor große Herausforderung für unsere Schulen stellt die Förderung und Beschulung von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund dar.

An folgenden Schulen sind zum Schuljahresbeginn Deutsch-Klassen eingerichtet, um Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund und wenig Deutschkenntnissen möglichst schnell ausreichende Sprachkenntnisse in Deutsch zu vermitteln, sodass sie anschließend in die Regelklassen wechseln können.

  • GS Treuchtlingen
  • MS Stephani-Mittelschule Gunzenhausen
  • MS Weißenburg
  • GS Hahnenkamm (Heidenheim) neu in diesem Schuljahr

An Schulen, an denen keine expliziten Deutschklassen angeboten werden können, erfolgt die Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund, sofern Stunden zur Verfügung stehen, in Vorkursen und differenzierendem Deutschförderunterricht.

Hinzu kommen Fördermaßnahmen, die jetzt acht (vergangenes Schuljahr sieben) Förderlehrkräfte an den Schulen im Schulamtsbezirk anbieten, um je nach Bedarf Schüler in Kleingruppen oder falls nötig auch einzeln zu fördern.

Besondere schulische Angebote

Gebundene Ganztagsangebote bestehen an folgenden Grund- bzw. Mittelschulen:

  • GS Stephani-Grundschule Gunzenhausen
  • Private Montessori-GS Weißenburg-Gunzenhausen
  • MS Stephani-Mittelschule Gunzenhausen
  • MS Weißenburg
  • MS-priv. Montessori-Mittelschule

Über ein offenes Ganztagesangebot verfügen folgende Schulen:

  • GS Absberg-Haundorf
  • GS Alesheim-Emetzheim
  • GS Astrid-Lindgren-Grundschule Gnotzheim
  • GS Hahnenkamm Heidenheim
  • GS Stephani-Grundschule Gunzenhausen
  • GS Süd Gunzenhausen
  • GS Treuchtlingen
  • GS Weißenburg
  • GS Markt Berolzheim-Dittenheim (neu ab 21/22)
  • MS Absberg-Haundorf
  • MS Hahnenkamm Heidenheim
  • MS Pleinfeld Brombachsee-Mittelschule
  • MS Senefelder-Mittelschule Treuchtlingen
  • MS Stephani-Mittelschule Gunzenhausen
  • MS Weißenburg
  • MS Markt Berolzheim-Dittenheim (neu ab 21/22)

Ein Angebot zur Mittagsbetreuung steht an folgenden Schulen zur Verfügung:

  • GS am Limes Pfofeld-Theilenhofen
  • GS Pleinfeld

Hinzu kommen Betreuungsangebote, die über Kindergärten und Horte in den jeweiligen Gemeinden angeboten werden. Die Schulleitungen vor Ort sind dabei behilflich, ein jeweils passendes Betreuungsangebot zu finden.

Als „Flexible Grundschule“ haben die Astrid-Lindgren-Grundschule in Gnotzheim und die Grundschule Hahnenkamm das Angebot einer flexiblen Eingangsstufe. Je nach individuellem Lerntempo können sich die Schüler den Lernstoff der ersten und zweiten Jahrgangsstufe in einem, in zwei oder in drei Jahren aneignen.

An der Grundschule am Limes Pfofeld-Theilenhofen werden die beiden Partnerklassen des Förderzentrums der Lebenshilfe Weißenburg weitergeführt.

Die Grund- und Mittelschule Markt Berolzheim-Dittenheim sowie die Grund- und Mittelschule Absberg-Haundorf haben das Schulprofil Inklusion und werden über die zusätzliche Versorgung mit Lehrerstunden hinaus mit Stunden des mobilen sonderpädagogischen Dienstes aus dem Förderzentrum unterstützt.

Für Fragen rund um das Thema inklusive Beschulung können sich Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte an die unabhängige Beratungsstelle Inklusion am Staatlichen Schulamt wenden. Das Beratungsteam besteht aus der Beratungsrektorin Tanja Zeiner und Studienrätin Romina Kuhn.

LehrplanPLUS

Der neue Lehrplan für die Mittelschule wurde in den Jahrgangsstufen aufwachsend ab dem Schuljahr 2017/18 eingeführt. Damit arbeiten die fünften bis neunten Klassen im kommenden Schuljahr nach dem neuen LehrplanPLUS. Somit werden die Grundgedanken des LehrplanPLUS am Ende dieses Schuljahres erstmals in geänderte Prüfungen zum Qualifizierenden Abschluss der Mittelschule einfließen.

Mobile Reserve

Die mobile Reserve sollte gemäß den Vorgaben mit 513 Lehrer- und 48 Fachlehrerstunden gebildet werden. Die Gesamtstundenanzahl konnte dieses Jahr gebildet werden. Die weiterhin gültigen Regelungen, dass schwangere Lehrkräfte nicht in Präsenz unterrichten dürfen führt dazu, dass die Stunden der mobilen Reserve schon jetzt stark beansprucht werden musste.

Personelle Veränderungen

Dem Schulamtsbezirk Weißenburg wurden insgesamt 22 neue Lehrkräfte zugewiesen. Damit und mit einer Lehrkraft im Angestelltenverhältnis können die durch Pensionierung und Wegversetzung frei gewordenen Stellen wiederbesetzt werden.

Hinzu kommen noch 22 Lehramtsanwärter, die die zweite Phase der Lehrerausbildung im Schulamtsbezirk Weißenburg-Gunzenhausen durchlaufen.

Im Bereich der Schulleitungen gibt es folgende Veränderungen:

  • Katharina Segmüller, kommissarische Schulleiterin als Lehrerin an der Astrid-Lindgren-GS in Gnotzheim
  • Heidi-Maria Haller, kommissarische Schulleiterin als Lehrerin an der GS Muhr am See
  • Anke Höhn-Fiedler, kommissarische Schulleiterin als Konrektorin an der GS und MS Ellingen
  • Eva Pols, Schulleiterin der GS Pappenheim-Solnhofen
  • Eberhard Mathes, zusätzlich zur Schulleitung der GMS Markt-Berolzheim-Dittenheim übernimmt er die Schulleitung der GS Langenaltheim.

Landrat Manuel Westphal, als rechtlicher Leiter und Ulrich Salomon als fachlicher Leiter des Staatlichen Schulamtes sowie Schulrat Franz-Josef Heller freuen sich über die leicht steigenden Schülerzahlen im Landkreis.

Allen Schülern, Eltern und Lehrern wünscht das Staatliche Schulamt einen guten Start in das neue Schuljahr. Mit Engagement, gegenseitigem Vertrauen und der gebotenen Sachlichkeit werden wir auch in diesem Schuljahr zum Wohle unserer Kinder, Eltern und Beschäftigten gemeinsam den sich stellenden Anforderungen und Aufgaben begegnen.

Neue Lehrkräfte

Sie haben in Altmühlfranken ihre erste Stelle angetreten

Nach der Vereidigung starten die jungen Lehrkräfte nun in ihr erstes Shuljahr im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Foto: Markus Scharrer

In der Mittelschule Weißenburg wurden 21 junge Lehrkräfte, die im vergangenen Schuljahr das Zweite Staatsexamen erfolgreich abgelegt hatten, in das Beamtenverhältnis auf Probe eingeführt. Hinzu kommt eine Lehrkraft, die im Rahmen der Qualifizierungsmaßnahme aus dem Realschulbereich an eine Mittelschule wechselt. Neu in den Lehrberuf starteten 21 Lehramts- und Fachlehramtsanwärter mit bestandener Erster Lehramtsprüfung sowie eine Lehrkraft in einem Anpassungslehrgang der Mittelschule.

Bei der Begrüßung hieß der fachliche Leiter, Schulrat Ulrich Salomon, die Dienstanfänger im Namen der Mitglieder des Staatlichen Schulamts herzlich willkommen und betonte, dass sich Schulamt, Schulleitungen, Kollegien und nicht zuletzt die Kinder sehr auf die neuen, jungen Lehrkräfte freuen.

Der rechtliche Leiter des Schulamtes, Landrat Manuel Westphal, stellte den Landkreis vor. Er erläuterte die Vielfalt der Schulsituation im Flächenlandkreis und hob die besonderen Anstrengungen aller Gemeinden hervor, für die schulische Ausbildung unserer Kinder ideale Voraussetzungen zu schaffen. Er betonte auch, dass der Landkreis die Gütesigel „Bildungsregion“ und „digitale Bildungsregion“ besitzt. Er lud die jungen Lehrkräfte ein, sich aktiv für die Bildungsqualität an den einzelnen Schulen vor Ort zu engagieren. Des Weiteren wünschte Landrat Westphal den jungen Lehrkräften viel Glück und Freude bei ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit als Lehrerinnen und Lehrer.

Personalratsvorsitzender Rektor Markus Scharrer bot den jungen Kolleginnen und Kollegen die Unterstützung und den Rat der Personalvertretung an und verwies auf die gute Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Schulamt.

Neben der Einsatzschule stellt das Seminar den wichtigsten Bezugspunkt im Rahmen des Referendariats dar. Die Seminarrektorinnen Kerstin Hiemeyer, Corinna Kohlert, Anita Bub-Schnütgen sowie Seminarrektor Heiko Schütgen stellten sich vor, begrüßten die neuen Anwärterinnen und Anwärter und machten auf einige Schwerpunkte der künftigen Arbeit aufmerksam.

Ulrich Salomon zeigte die Rolle des Schulamtes für die alltägliche schulische Arbeit auf, erklärte die Zuständigkeiten im Schulamt und machte insbesondere den Lehramtsanwärtern Mut, sich den Aufgaben und Anforderungen mit Engagement und Neugierde zu stellen. Er betonte, dass der Fokus aller Arbeit in den Schulen immer auf den Menschen, das Kind und den Jugendlichen gerichtet sein muss.

Im Anschluss an die feierliche Vereidigung auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und die Verfassung des Freistaates Bayern wurden die neuen Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter zu Beamten auf Widerruf ernannt. Die neuen Lehrkräfte mit erfolgreichem Zweiten Staatsexamen wurden zu Beamten auf Probe ernannt, anschließend erhielten sie ihre Zeugnisse zum Staatsexamen.

Mit den besten Wünschen für eine erfolgreiche Arbeit wurden die jungen Lehrkräfte in die Konferenzen ihrer Schulen verabschiedet.

           

SPD will Luftfiltergeräte

Schulen im Stadtgebiet sollen bestückt werden

Bereits im Oktober 2020 hat die SPD Stadtratsfraktion den Antrag gestellt, unsere Schulen im Stadtgebiet, soweit der Sachaufwandsträger auch die Stadt Gunzenhausen ist, mit mobilen Luftfiltergeräten aus zu statten. Im Ausschuss für Bauangelegenheiten, Stadtentwicklung und Umwelt wurde das Thema entsprechend behandelt. Das Ergebnis war ernüchternd. Die Mehrheit der Ausschussmitglieder sprach sich gegen eine Anschaffung der Geräte aus. Manuelles Lüften war den meisten Mitgliedern, aber auch Bürgermeister Fitz völlig ausreichend, der nur die Anschaffung von CO2 Messgeräten für ausreichend hielt.

Letzte Woche wurden für die weiterführenden Schulen, wie Gymnasien, Berufsschulen oder Realschulen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen mit mehrheitlichem Beschluss des Schulausschusses insgesamt 361 Geräte bestellt. Die Kosten dafür trägt zu 50% der Landkreis, zu verbleibenden 50 % werden über Fördergelder bereit gestellt. Wie ist das unseren Schülern der Grund- und Mittelschulen in Gunzenhausen zu erklären, welche nun keine Geräte bekommen, zumal CO2-Messgeräte kein ausreichendes Indiz sind für eine saubere und sichere, virusfreie Luft? Die Diskussionen über die Anschaffung der mobilen Luftreinigungsgeräte kocht hoch. Aus unserer Sicht sprechen die Fakten für eine Anschaffung mittlerweile aber für sich.

Die respiratorische Aufnahme von Flüssigkeitströpfchen, welche beim Sprechen, Husten oder Niesen entstehen, sind hauptverantwortlich für die Aufnahme für alle Virusvarianten. Zudem ist durch viele Personen in einem Raum, wie zum Beispiel Klassenzimmern mit bis zu 30 Kindern, das Infektionsrisiko stark erhöht. Für Kinder bis 12 Jahre gibt es außerdem derzeit noch keine Impfempfehlung der Stiko, also genau die Altersgruppe unserer Grund- und Mittelschulen.

Das Konzept des Kultusministeriums sieht vor, dass alle 10 Minuten für 2 Minuten gelüftet werden soll. Dies macht jedoch physikalisch nur dann Sinn, wenn zwischen der Raum- und Aussenluft ein größerer Temperaturunterschied ist oder starker Wind weht. Sind diese Voraussetzungen nicht gegeben, dann ist Lüften von 3-5 Minuten bei Weitem nicht ausreichend und es dauert sehr lange bis ein vollständiger Luftaustausch vollzogen ist. Zu diesem Ergebnis kommt unter anderem die Universität der Bundeswehr in München vom Institut für Strömungsmechanik und Aerodynamik.

Ihr Fazit: das einfache Lüften, welches bisher als wirksamste und gleichzeitig auch günstigste Maßnahme für Klassenzimmer propagiert wird, reiche nicht aus.

Das Dauerlüften kann demzufolge im kommenden Herbst und Winter auch keine wirklich Alternative sein. Die Klassenräume kühlen zudem sehr schnell aus, die Heizkosten steigen enorm, das Wohlbefinden leidet und Erkältungserkrankungen wären die Folge. Kurzes Stoßlüften reicht zudem auch nicht aus, um die Virenlast wirklich zu reduzieren.

Mobile Lüftungsgeräte reduzieren diese jedoch nachweislich. Eine sinnvolle Ergänzung zum manuellen Lüften sind deshalb hocheffiziente Luftreinigungsgeräte. Das Prinzip ist einfach: Über einen Ventilator wird Luft eingesaugt, ins Innere des Gerätes geleitet und über mehrer Filter von Schadstoffen, Viren, aber auch Pollen befreit, wieder abgegeben. Geräte mit UV-Licht oder Ozon Behandlung werden vom RKI aufgrund sicherheitsrelevante Aspekte abgelehnt, da induzierte Reaktionen organischer Substanzen entstehen können.

Eine Studie von Atmosphärenforschern der Universität Frankfurt hat mehrere Luftreiniger in vollbesetztem Klassenzimmer eine Woche lang untersucht und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass nach 30 Minuten 90% der Aerosole aus der Luft entfernt waren. Eine Halbierung der Aerosolkonzentrationen in Abhängigkeit zur Raumgröße lässt sich innerhalb von 3 -15 Minuten erreichen und problemlos auf niedrigem Niveau halten.

Der Studienleiter der Arbeitsgruppe, Joachim Curtis weist darauf hin, dass dadurch die Ansteckungsgefahr in Klassenzimmern sehr deutlich reduziert wird und empfiehlt ausdrücklich den Einsatz von Luftreinigungsgeräten auch im Hinblick auf die bevorstehende, kalte Jahreszeit.

Durch die Geräte wird saubere Luft für Schüler und Lehrer bereit gestellt, welche die Gefahr der Ansteckung durch Corona, aber auch anderen Viren wie z.B. Influenzaviren deutlich reduziert und damit die Infektionsgefahr durch Aerosole indirekt stark verringert.

Saubere Luft wirkt sich zudem auch auf das Wohlbefinden von Allergikern und Asthmatikern aus, da auch die Pollenbelastung signifikant sinkt. Durch die Kombination mit herkömmlichem Lüften wird die Frischluftverteilung in den Klassenräumen deutlich erhöht (Quelle: Umweltbundesamt, RKI und WHO). Empfehlung: “Im Sinne des Infektionsschutzes sollten Innenräume mit einem möglichst hohen Luftaustausch und Frischluftanteil versorgt werden. Dies gilt gleichermaßen für freies Lüften […] wie beim Einsatz von raumlufttechnischen Anlagen.” (Umweltbundesamt)

Um für den Einsatz in Schulen und Kitas zugelassen zu werden, müssen die Geräte 3 Kriterien erfüllen: Zum Einen muss die Luftumwälzung und Filterung im Raum mindestens dem 6fachem Raumluftvolumen (Empfehlung Dr.Kähler, Uni der Bundeswehr München) entsprechen, weiterhin muss jedes Gerät mit HEPA-Filtern der Kategorie 14 ausgestattet sein und natürlich müssen die Gerät so geräuscharm arbeiten, dass der Schulbetrieb nicht gestört wird (Max.35-40dB)

Um dem Aspekt des Umweltschutzes nachzukommen, sollte jedoch unbedingt eine bedarfabhängige Regelung möglich sein.

Der Freistaat Bayern fördert die Beschaffung mobiler Lüftungsgeräte in Schulen und Kitas mit einem Förderprogramm mit bis zu insgesamt 190 Mio Euro, maximal 50% und bis zu einem Höchstbetrag von 1750 Euro pro Gerät. Die Förderanträge können rückwirkend seit 01.Mai 2021 bis Ende des Jahres gestellt werden. Kreisangehörige Gemeinden müssen den Antrag bei der Kreisverwaltungsbehörde stellen.

Die Förderfähigkeit nach diesem Programm ist nicht auf Räume beschränkt, welche durch Fensteröffnung nur schlecht oder gar nicht gelüftet werden können.

Die erforderliche Grundimmunität der Bevölkerung wird in diesem Jahr mit 70-80% der Erwachsenen noch nicht erreicht werden. Durch weitere Impfungen aber auch Infektionen wird es erst in den kommenden Jahren zu einer Grundimmunität kommen. Das RKI rechnet mit der Ausbreitung neuer Varianten mit höherer Übertragbarkeit und den damit möglicherweise verbundenen erneuten schweren Krankheitsverläufen. Durch könnte es zu einer neuen Verschärfung der Gesamtsituation kommen.

Für Bianca Bauer, SPD-Stadträtin ist es deshalb nicht nachvollziehbar, dass weitere Projekte weiter energisch vorangetrieben werden und unsere Grund- und Mittelschüler auf die zusätzliche Sicherheit von Luftreinigungsgeräten verzichten sollen. Viele Eltern sind durch Home Office und Home Schooling an Ihre Grenzen gekommen. Es gab Eltern, welche Ihre Kinder unterstützen konnten aber auch Kinder, die völlig auf sich gestellt waren. Home Schooling, aber vor allem auch die gemischte Variante im Wechsel mit Präsenzunterricht war aber auch für die Lehrkräfte eine enorme Anstrengung. Die Auswirkungen der (teilweisen) Schulschließungen werden in einigen Jahren deutlich zu spüren sein. Deshalb sollte es doch eigentlich oberste Priorität sein, den Präsenzunterricht an unseren Schulen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln im neuen Schuljahr zu gewährleisten und dauerhaft zu sichern.

Leider ist der Zug jetzt fast abgefahren, da durch die langen Lieferzeiten und bereits angekündigten Lieferengpässe, nicht mehr damit gerechnet werden kann, dass rechtzeitig zum Schuljahresbeginn alle Klassenräume mit entsprechenden Geräten ausgestattet werden könnten. Auch die Aussage, dass keine Gelder da sind, kann man so nicht im Raum stehen lassen. Es ist immer nur eine Frage für was man das Geld ausgibt.

Jedem muss jedoch auch klar sein, dass nur eine Kombination aller Maßnahmen gegen die Pandemie langfristig zum Erfolg führt.

Flyer kommt gut an

Fränkische WasserRadweg präsentiert sich auf der Eurobike

Der neue Flyer im Fokus: Jessica Pitterle (Produktmanagerin) präsentiert den Fränkischen WasserRadweg auf der Messe Eurobike in Friedrichshafen. Copyright: Archiv Fränkischer WasserRadweg/Wegener

Endlich wieder Messe-Zeit: Als eine der ersten internationalen Messen ist die Eurobike in Friedrichshafen über die Bühne gegangen. Im Rahmen des Radreisemarkts „Holiday on Bike“ präsentierte das Team den Fränkischen WasserRadweg mit einem eigenen Stand.
Im Zentrum stand dabei der handliche, neue Flyer zur Route. Die Neuauflage ist pünktlich zum Start der Messesaison erschienen. Leser erfahren alles rund um die fast 460 Kilometer lange Strecke durch die Urlaubslandschaften Fränkisches Seenland, Naturpark Altmühltal und Romantisches Franken. „Die Resonanz von den Besuchern an den zwei Tagen war sehr gut“, berichtet Jessica Pitterle, Produktmanagerin des Fränkischen WasserRadwegs. Vor Ort führte das Team nette, persönliche Gespräche und informierte über die Rundtour, die fast durchgehend am Fluss- oder Seeufer entlang, zur Burgromantik und in historische Städte führt.
Alle Fragen zum Fränkischen WasserRadweg und den Besonderheiten der Strecke werden direkt mit dem Flyer beantwortet. Die dort abgebildete Übersichtskarte erleichtert die individuelle Planung, Tourentipps geben weitere Hilfestellungen. Vor allem interessant waren für die Besucher die drei Alternativen zur großen Runde, die durch zwei Querverbindungen möglich werden: die Rundtour West (182 Kilometer) im Zeichen romantischer Städte, die Rundtour Ost (175 Kilometer), die unter anderem am historischen Ludwig-Donau-Main-Kanal verläuft, und die Seenrunde (143 Kilometer).
Während der zwei Tage brachte das Team des Fränkischen WasserRadwegs den Besuchern die Vorzüge des Flyers näher und präsentierte den Fernradweg so auch einem internationalen Publikum. Denn zum Branchentreffen in Friedrichshafen kamen insgesamt 18770 Fachbesucher und 13424 Fahrradfans – unter den Fachbesuchern waren dabei nicht nur Gäste aus dem deutschsprachigen Raum, sondern auch aus Ost- und Südeuropa sowie den USA, dem Nahen Osten und Asien.
Im kommenden Jahr zieht die Messe Eurobike und damit auch der Radreisemarkt „Holiday on Bike“ um und findet vom 13. bis 17. Juli 2022 erstmals in Frankfurt statt. Schon jetzt ist sicher: Auch dann wird das Team des Fränkischen WasserRadweg dabei sein und diesen mit seinen vielfältigen Tourmöglichkeiten präsentieren.

Mehr Corona-Infektionen

Anstieg im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

Am 14. September hat das Gesundheitsamt am Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen 41 positiv getestete Personen gemeldet. Dadurch ist die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern im Landkreis laut RKI auf 104,1 angestiegen. Ein „Infektionshotspot“ ist dabei nicht ersichtlich.

Die im Landkreis am gestrigen Tage gemeldeten 41 Corona-Infektionen verteilen sich auf alle Altersgruppen und im gesamten Landkreis. Dazu beigetragen haben möglicherweise vermehrte Testungen zum Ferienende und Schulbeginn. Es handelt sich bei den positiv getesteten Personen teilweise noch um Reiserückkehrer. Zum Teil sind auch Familien betroffen mit mehreren positiv getesteten Familienmitgliedern.

Von den 41 Neuinfektionen sind 25 Personen nicht oder nicht vollständig geimpft. Alle betroffenen Personen und deren Kontaktpersonen, soweit diese ungeimpft sind, befinden sich in Quarantäne.

Leider sind auch drei Alten- und Pflegeeinrichtungen im Landkreis von Corona-Infektionen mit positiv getesteten Bewohnern und Mitarbeitern betroffen. Dabei liegen die Fallzahlen jeweils noch im einstelligen Bereich. Die betroffenen Einrichtungen werden streng kontrolliert, zum Teil wurden Besuchs- und Aufnahmestopp angeordnet. Alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Mitarbeitenden wurden und werden regelmäßig getestet.

Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen befinden sich derzeit drei Patientinnen bzw. Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Altmühlfranken, darunter befindet sich ein Fall in intensivmedizinischer Behandlung. Bei den derzeitigen stationären Fällen im Klinikum Altmühlfranken liegen keine Impfdurchbrüche vor.

Die Überschreitung des Wertes 100 hat auf die gültigen Corona-Regeln keine Auswirkungen mehr. Lediglich für die Anwendung der 3G-Regel (ab Inzidenz 35 als Startpunkt) bleibt die 7-Tage-Inzidenz relevant. Weitere Beschränkungen hinsichtlich der Corona-Pandemie richten sich laut der aktuell gültigen 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung nach der sogenannten Krankenhausampel. Informationen dazu finden Sie auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege unter www.stmgp.bayern.

Um die Ausbreitung des Virus weiter einzudämmen, sind die Impfungen unerlässlich. Alle Informationen zu den Imfpungen gegen das Coronavirus sowie einen Überblick über die Sonderimpfaktionen gibt es unter www.impfzentrum-altmuehlfranken.de.

Vielfalt jüdischen Lebens

Buch gegen Fremdheit und Ignoranz

»Ich bin noch nie einem Juden begegnet«. Diesen Satz haben die meisten Jüdinnen und Juden schon einmal von ihren nicht jüdischen Mitbürgern gehört. Gegen Fremdheit und Ignoranz setzt Gerhard Haase-Hindenberg aktuelle Lebensgeschichten, die von der Vielfalt jüdischen Lebens in Deutschland erzählen.

Die Geschichte lastet schwer auf dem Verhältnis zwischen Juden und Nichtjuden in Deutschland. Doch über 70 Jahre nach der Shoah leben mehr als 200 000 jüdische Menschen hier – viele Möglichkeiten zur Begegnung also. Und woher will man überhaupt wissen, dass man noch nie einen Juden getroffen hat?

Gerhard Haase-Hindenberg erzählt vom Reichtum und der Vielfalt jüdischen Lebens in Deutschland. Er berichtet von den Kindern und Enkeln von Shoa-Überlebenden, von Juden, die aus Osteuropa, Israel und Amerika nach Deutschland gezogen sind, ebenso von Menschen, die aus verschiedenen Gründen zum Judentum konvertierten. Ihren Alltag, ihre Geschichten und Erfahrungen, ihre Hoffnungen und die Bedrohung durch den steigenden Antisemitismus verwebt er mit Erklärungen zu Symbolen, Glaubenspraxis und Geschichte.

Wer Haase-Hindenbergs Panorama jüdischen Lebens gelesen hat, wer den Menschen durch seine Porträts nahegekommen ist, wird nicht mehr behaupten: »Ich bin noch nie einem Juden begegnet.«

“Ich bin noch nie einem Juden begegnet” von Gerhard Haase-Hindenburg, ISBN 978-3-89684-290-9, 384 Seiten, Preis: 22 Euro, E-Book 16,99 Euro. Verlag Körber-Edition Hamburg

Heilpraxis ganz oben

Psychotherapie in Spielberg

Bürgermeister Jürgen Pawlicki beglückwünschte Susanne T. Fischer zur Eröffnung ihrer Praxis.

Zahlreiche Menschen pilgerten nach Spielberg bei Gnotzheim, nicht
nur um die schöne Aussicht von oben zu genießen, sondern die neu eröffnete HEILPRAXIS FÜR PSYCHOTHERAPIE von Susanne T. Fischer zu besuchen. In Spielberg 33 konnten die Besucher am Tag der offenen Tür die Heilpraktikerin Susanne T. Fischer und ihren Lebensgefährten Dietmar Knopf persönlich kennenlernen, etwas über ihre Therapiemethoden erfahren, das zur Praxis renovierte Anwesen mit Seminarraum
(mit ebenfalls wunderbarer Aussicht) besichtigen und kleine Snacks und tolle Live-Musik (Marlene Fischer und Hannah Röger) genießen. Als Ehrengast durften sie Bürgermeister Jürgen Pawlicki aus jGnotzheim begrüßen, der ihnen das Allerbeste zum Start wünschte.
Die Angebote von Susanne T. Fischer sind vor allem GESPRÄCHSTHERAPIE, TRAUMAAUFSTELLUNGSARBEIT und FRAUENTEMPEL.

Nähere Informationen unter:
www.tuyukaw.de, 01577-3870896, sushi.fi@gmx.de