Fluthilfen ausweiten

MdL Alfons Brandl ist initiativ geworden

Es ist überaus wichtig, dass der Bund ein Hilfsprogramm für die von den Überschwemmungen im Juli 2021 Betroffenen auflegt und neben Soforthilfen auch eine Unterstützung beim notwendigen Wiederaufbau leistet. Weiter weist der CSU-Landtagsabgeordnete Alfons Brandl darauf hin, dass der Bayerische Landtag in einem Dringlichkeitsantrag die Staatsregierung aufgefordert hat, sich dafür einzusetzen, dass der Bund auch die Geschädigten von vergleichbaren Unwetter- und Hochwasserereignissen, die sich im Juni 2021 ereignet haben, in sein Hilfsprogramm miteinbezieht.

Brandl: „Mit dieser zeitlichen Ausweitung besteht nun auch die Möglichkeit, dass zum Beispiel die Betroffenen des schweren Unwetters in der Gemeinde Westheim am 6. Juni Unterstützung erhalten.“

Neben der zeitlichen Komponente muss auch das Kriterium vom 100-jährlichen Wetterereignis erfüllt werden. Dieses Kriterium wird bei allen Förderanträgen zu prüfen sein.

Das bayerische Hilfsprogramm für die Betroffenen in Bayern soll schnell einsetzen. Der Landtag schafft die dafür erforderlichen Voraussetzungen im Haushalt, damit bis zu 50 Millionen Euro bereitgestellt werden können. Die Menschen und Unternehmen in diesen Gebieten bedürfen einer schnellen Unterstützung über die bestehenden Nothilfeinstrumente hinaus – mit Soforthilfen und einem Härtefonds in Fällen der Existenzgefährdung. 

„Wir danken allen Rettungskräften, Helferinnen und Helfern, den Ehrenamtlichen und den Freiwilligen, die in den Überschwemmungsgebieten tatkräftige Hilfe geleistet haben – oft unter erheblichen Gefahren“, so der CSU-Landtagsabgeordnete.

Der Freistaat wird auch den betroffenen Kommunen zur Seite stehen. Zur Wiederherstellung kommunaler Infrastruktur werden die Förderprogramme aus dem Finanzausgleichsgesetz genutzt werden. 

Brandl abschließend: „Es ist wichtig, dass dieses Hilfsprogramm schnell und unbürokratisch Hilfen an Privathaushalte, Gewerbebetriebe, Selbstständige und Land- und Forstwirte in Bayern bereitstellt.“

Alex Herzog führt Stadtmarketingvereinverein

Mitgliederversammlung mit Dank an bisherigen Vorsitzenden Bosch

Alexander Herzog ist neuer Vorsitzender. Unser Bild zeigt ihn mit seinem Vorgänger Patrick Bosch (Vierter von links) und den Vorstandsmitgliedern. Foto: “Schnacksel” Müller

Alles andere als einfach und außerdem unberechenbar war die Arbeit des Stadtmarketing Gunzenhausen e.V. im letzten Jahr. Viele Maßnahmen und Projekte wurden durch die Corona-Pandemie ausgebremst, andere aufgrund der Einschränkungen kurzfristig ins Leben gerufen. Bei der Mitgliederversammlung berichteten Vorstand und Geschäftsführung über ein außergewöhnliches Jahr.

2020 wird wohl niemand so schnell vergessen. Innerhalb kürzester Zeit hat ein kleines Virus das Leben völlig auf den Kopf gestellt. Die pandemiebedingten Einschränkungen hatten Folgen, insbesondere auch für Unternehmerinnen und Unternehmer. Lockdowns, Hygienekonzepte oder ein Aufschwung des Onlinehandels – quasi von heute auf morgen musste sich auf eine neue, unbekannte Situation eingestellt werden. Auch für den Stadtmarketing Gunzenhausen e.V. galt es alte Konzepte zu hinterfragen und pragmatische Lösungen zu finden. So konnten Veranstaltungs- und Projektklassiker wie der KulturHerbst oder die Eisbahn im Winter nicht wie geplant stattfinden. Doch es war klar: Die Unternehmen brauchten Unterstützung und es mussten daher neue Formate her. „Wir haben Kampagnen gestartet und die Menschen für die schwierige Situation der Händler und Gastronomen sensibilisiert“, so Jeanette Holzschuh vom Stadtmarketing Gunzenhausen e.V. „Von einigen Aktionen wird man sicher noch länger reden. So traf beispielsweise unsere Stempelaktion „4 gewinnt“ auf große Resonanz, denn es konnten tolle Preise gewonnen werden. Außerdem hat sich die Internetseite ingunzenhausen.de für viele betroffene Unternehmen zum digitalen Schaufenster entwickelt.“

1. Vorsitzender Patrick Bosch wertete die Arbeit des Stadtmarketing Gunzenhausen e.V. ebenfalls als Erfolg und blickte positiv in die Zukunft. So sollen viele der ausgefallenen Projekte sobald es geht durchgeführt werden. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen wird es noch in diesem Jahr mehrere Aktionen geben. So lockt als nächstes Event ab dem 7. August das Sommershoppen in Gunzenhausen, mit kostenlosem Stadtbusangebot und zahlreichen Aktionen der Unternehmer. Weitere sollen folgen, auch wenn die dynamische Pandemielage jegliche Planung schwierig macht. Außerordentlich freute sich der Vorsitzende über die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Gunzenhausen und über die großen Anstrengungen des Vereins, die Mitglieder in der Pandemie zu unterstützen.

Auch Bürgermeister Karl-Heinz Fitz attestierte der Vereinsführung eine gute Arbeit. „Im Vergleich mit anderen Städten ist Gunzenhausen sehr gut aufgestellt. Besonders unsere Innenstadt ist bunt und lebendig. Unsere Unternehmen, ob klein oder groß, ob Einzelhändler, Gastronomie, hidden Champion oder Großbetrieb – sie sind eine große Gemeinschaft und dies ist mit ein Verdienst des Stadtmarketing Gunzenhausen e.V.“

Bei der Mitgliederversammlung standen auch Neuwahlen des Geschäftsführenden Vorstands an. Zum 1. Vorsitzenden wurde Alexander Herzog gewählt, 2. Vorsitzender bleibt Bürgermeister Karl-Heinz Fitz und 3. Vorsitzender Thomas Fischer. Patrick Bosch wurde zum 4. Vorsitzenden gewählt. Daneben im Amt bestätigt wurden Dominic Braun als Kassier und Stefan Guthmann als Schriftführer.

Russland besser verstehen

Jens Siegerts Buch „Im Prinzip Russland“ ist für alle eine große Hilfe

Russland und die Russen verblüffen uns immer wieder. Aber kein Grund vor dem zu kapitulieren, was uns grotesk, absurd, unverständlich erscheint: Jens Siegert bringt uns Land und Leute in 22 Begriffen näher.

Es gibt Begriffe, die wir für typisch deutsch halten: Heimat etwa oder Abendbrot. Sie müssen nicht eindeutig sein, um gemeinsame Assoziationen und Erinnerungen hervorzurufen. Jens Siegert

ist nach fast dreißig Jahren in Russland überzeugt: Über solche typischen Begriffe lässt sich auch ein unmittelbarer Zugang zur russischen Kultur, Lebensweise und Politik gewinnen.

Manche dieser Begriffe sind bekannt, wie der Eintopf »Borschtsch«; manche missverstehen wir ein wenig, wenn wir z.B. die »Datscha« für einen Schrebergarten halten. Andere werden bis zu Jens Siegerts aufschlussreicher Zusammenstellung wohl nur Experten bekannt sein, wie »Gopniki« (in etwa: Prekariat), »Mat« (eine Art Schimpfsprache)  oder »Propusk« (Passierschein). Nicht zuletzt gehört dazu das »Prinzip«, in dem sich Grundsätzliches mit einem achselzuckenden Relativismus verbindet.

Kann man mit Jens Siegerts Buch also Russland begreifen? Im Prinzip ja. Denn es eröffnet Einblicke in das russische Fühlen, Denken und Handeln. Indem er Verhaltensweisen und politische Entscheidungen aufschlüsselt, macht Siegert klar: Wer die Russinnen und Russen beim Wort nimmt, kann beginnen, Russland nahezukommen.

Zum Autor: Jens Siegert ist Journalist und Politikwissenschaftler. Er lebt seit 1993 in Moskau und ist mit einer Russin verheiratet. Siegert arbeitete zunächst als Hörfunk-Korrespondent, von 1999 bis 2015 leitete er das Russland-Büro der Heinrich-Böll-Stiftung. 2016 übernahm er die Leitung des EU-Projekts »Public Diplomacy. EU and Russia«. Siegert berät außerdem den Vorstand der Menschenrechtsorganisation MEMORIAL. Er veröffentlichte zahlreiche Artikel und Beiträge und sowie 2018 das Sachbuch »111 Gründe, Russland zu lieben«.

„Im Prinzip Russland“ (Eine Begegnung in 22 Begriffen) von Jens Siegert; 232 Seiten, Edition Körber Verlag Hamburg; 19 Euro; ISBN  978-3-89684-288-6.

Toiletten saniert

Zweckverband Altmühlsee investierte in Sanitärgebäude

Das Sanitärgebäude am Pavillon-Gelände im Seezentrum Wald am Altmühlsee war in die Jahre gekommen und wurde in den letzten Monaten grundlegend saniert. Nun konnten die umfangreichen Renovierungsarbeiten abgeschlossen werden. Unter anderem finden Besucherinnen und Besucher jetzt auch barrierefreie Toiletten und Duschen im Gebäude vor. „Die Ausstattung war in die Jahre gekommen, entsprach nicht mehr den Anforderungen und sah dazu auch nicht mehr schön aus“, so Daniel Burmann, Geschäftsleiter Zweckverband Altmühlsee. „Nach der Renovierung kann sich das Gebäude wieder sehen lassen. Es bietet unseren Gästen bestmöglichsten Komfort. Dazu ermöglicht die neugebaute Rampe jederzeit einen barrierefreien Zugang zum Gebäude. Das Fränkische Seenland ist Modelregion für einen barrierefreien Urlaub.“

Neben dem WC-Bereich wurden die Waschräume und der Außenspülbereich erneuert, außerdem die Fassade des Gebäudes neu gestrichen. Das Projekt wurde vom Bezirk Mittelfranken gefördert. Insgesamt wurden rund 170.000 Euro in die Sanierung investiert. Nähere Informationen zum Altmühlsee und zur Ausstattung erhalten Sie von der Geschäftsstelle des Zweckverbands Altmühlsee unter der Telefonnummer 09831/508-191 oder per E-Mail unter info@altmuehlsee.de

Dr. Ludwig und die Chinesen

Ansbacher Landrat führt Gesellschaft an

Landrat Dr. Jürgen Ludwig (links) hat den Vorsitz der Fränkischen Gesellschaft zur Förderung der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit übernommen. Seinem Vorgänger Walter Hartl dankte er für die geleistete Arbeit im Sinne der Partnerschaft mit der chinesischen Region Jingjiang. Foto: Hähnlein LRA

Landrat Dr. Jürgen Ludwig ist einstimmig zum Vorsitzenden der Fränkischen Gesellschaft zur Förderung der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit (FGZ) gewählt worden. Die Mitgliederversammlung, die unter Einhaltung der Hygieneregeln stattfand, stellte damit die Weichen für die nächsten vier Jahre. Dr. Ludwig bedankte sich bei seinem Vorgänger, dem früheren Rothenburger Oberbürgermeister Walter Hartl, für die geleistete Arbeit.

Als eine der wichtigsten Aufgaben der FGZ bezeichnete es der Landrat, nach Überwinden der Corona-Pandemie wieder einen Rahmen für Jugendbegegnungen zu schaffen. Bisher pflegen das Platen-Gymnasium in Ansbach und das Gymnasium in Feuchtwangen einen Austausch mit der Senior Middle School in Jingjiang, der Partnerstadt des Landkreises Ansbach in China. Die Einrichtung feiert in diesem Jahr ihr 80-jähriges Bestehen. Außerdem soll der Gesprächsfaden mit der Stadtführung wieder aufgenommen werden. Zumindest mit Bildern und Videobotschaften will die Region Ansbach bei einem Delikatess-Fest in der Partnerstadt vertreten sein.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde Elke Homm-Vogel, Bürgermeisterin der Stadt Ansbach, zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Sie löst die frühere Ansbacher Oberbürgermeisterin Carda Seidel in diesem Amt ab. Als weitere stellvertretende Vorsitzende wurden Bürgermeister Patrick Ruh (Feuchtwangen) und Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer (Dinkelsbühl) in ihren Ämtern bestätigt. Als Schatzmeister fungiert weiterhin Stefan Fink, Vorstandsmitglied der Sparkasse Ansbach, Schriftführerin bleibt Rechtsanwältin Tanja Schuster (Feuchtwangen). Die Kasse wird weiterhin von Kreisrat Martin Günther (Bechhofen) geprüft. Der bisherigen Vorstandschaft wurde die Entlastung erteilt.

Mit Leserucksack

Lesestoff für die großen Ferien

In der Stadt- und Schulbücherei Gunzenhausen startet ab sofort die Ferienausleihe. Medien können jetzt über die gesamte Dauer der großen Ferien entliehen werden.

Für Kinder der ersten bis vierten Klasse hat das Büchereiteam Leserucksäcke mit lustigen oder spannenden Leseabenteuern, Kindersachbüchern, Comics, Hörbüchern, Kinderfilmen gepackt! Da gibt es Überraschungspakete mit Freundschaftsgeschichten, Kinderkrimis, Comicromanen, Pferdegeschichten, Tierbüchern, Fußballabenteuern oder fantastischen Geschichten und mehr.

Mit dieser Aktion soll Lust aufs Lesen gemacht werden und durch die Vielfalt der Medienangebote erhalten sowohl Kinder, die gerne in Geschichten eintauchen, als auch die Kinder, die sich eher für spannenden Sachthemen interessieren, neue Impulse und lernen andere Formate kennen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Stadt- und Schulbücherei Gunzenhausen unter www.buecherei.gunzenhausen.de oder vom Büchereiteam per Telefon unter der 09831/508-320.

AN 47 gesperrt

Deckensanierung auf der Kreisstraße 47

Rund 30.000 Euro investiert der Landkreis Ansbach in eine Deckensanierung auf der Kreisstraße AN 47 zwischen Röckingen und Lentersheim. Der 200 Meter lange Kreisstraßenabschnitt liegt rund vier Kilometer nordwestlich der Stadt Wassertrüdingen in der Nähe der Gemeindegrenze zwischen Röckingen und Ehingen.

Bevor es zu tiefergreifenden Schädigungen der darunterliegenden Tragschichten kommt, werden die Bankette verstärkt, Entwässerungseinrichtungen saniert und erneuert, ein Profilausgleich aus Asphalt eingebaut sowie eine Asphaltdeckschicht auf kompletter Fahrbahnbreite aufgebracht.

Im Ausbaubereich befinden sich drei Flurwegeanschlüsse, die teilweise an die neue Fahrbahnhöhe angepasst werden müssen.

Mit der Maßnahme soll in der 29. Kalenderwoche begonnen werden.

Während des Ausbaus wird der Baustellenbereich für den überörtlichen Verkehr gesperrt. Der land- und forstwirtschaftliche Anliegerverkehr wird weitgehend ermöglicht.

Die Umleitung des öffentlichen Verkehrs erfolgt über Wassertrüdingen (St 2218) – Lentersheim (St 2248) und umgekehrt.

Der Landkreis Ansbach bedankt sich bei allen betroffenen Verkehrsteilnehmer für das Verständnis für die dringend erforderlichen Bauarbeiten.

SUPalot am Altmühlsee

Das Stand Up Paddle Festival findet am 24. und am 25. Juli 2021 statt

Stand Up Paddling ist momentan eine der Trendsportarten. Woran das liegt? Durch den geschickten Einsatz eines sog. SUP-Boards ergibt sich eine interessante Mischung aus Muskel- und Gleichgewichtstraining. Die sportliche Betätigung auf der beweglichen Plattform ist von höchster Effizienz und kräftigt den ganzen Körper. Außerdem wird die Balance und Koordinationsfähigkeiten verbessert. „Am Altmühlsee hat das Thema SUP längst eine bedeutende Rolle eingenommen“, so Daniel Burmann, Geschäftsleiter Zweckverband Altmühlsee. „Mit dem SUPalot hat sich dementsprechend eine große Veranstaltung am Surfzentrum Schlungenhof etabliert. Nachdem das Event wegen Corona erst verschoben wurde, warten nun am 24. und am 25. Juli wieder Jedermann-Rennen, Paddel-Chillout, Long-Distance-Races oder SUP-Limbo auf Zuschauer und Teilnehmer. Wir freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher. Abstands- und Hygienevorgaben lassen sich am Altmühlsee wunderbar einhalten.“ 

Nähere Informationen zum SUPalot erhalten Sie auf der Eventpage www.supalot.de des Surfcenters Altmühlsee. Allgemeine Informationen rund um den Altmühlsee erhalten Sie von der Geschäftsstelle des Zweckverbands Altmühlsee unter der Telefonnummer 09831/508-191 oder per E-Mail unter info@altmuehlsee.de

33 Mio für Landesamt

MdL Alfons Brandl : Landtag hat Geld genehmigt

An der Ecke Bahnhofstraße/Nürnberger Straße entsteht der 33-Millionen-Euro-Bau des Landesamts für Schule in Gunzenhausen. Fertigstellung soll 2025 sein.

Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtages hat in seiner heutigen Sitzung Finanzmittel in Höhe von 33,77 Millonen Euro für den Neubau des Bayerischen Landesamtes für Schulen in Gunzenhausen genehmigt. Darauf weist der CSU-Landtagsabgeordnete Alfons Brandl hin.

„Im Rahmen der Heimatstrategie der Bayerischen Staatsregierung ist in Gunzenhausen das Bayerische Landesamt für Schule errichtet worden. Das Landesamt ist eine nachgeordnete Behörde des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus mit den Kernaufgaben Schulfinanzierung, schulische Personalverwaltung, Qualitätsagentur, Zeugnisanerkennung und Schulsport“, so Brandl.

Daneben wurde bereits ein Teil des Prüfungsamts des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus dorthin verlagert, die Verlagerung soll mit Bezugsfähigkeit des Neubaus, voraussichtlich Ende 2025 abgeschlossen werden. Sowohl das Landesamt als auch der bereits nach Gunzenhausen verlegte Teil des Prüfungsamtes sind derzeit vorübergehend in angemieteten Räumen in mehreren Objekten in Gunzenhausen untergebracht. Der zu errichtende Neubau soll zum einen das Prüfungsamt zum anderen das Bayerische Landesamt für Schule dauerhaft beherbergen.

Für den Neubau steht an der Kreuzung Bahnhofstraße – Nürnberger Straße nun eine Fläche von 2.877 Quadratmetern zur Verfügung, auf der das geforderte Raumprogramm gut abgebildet werden kann. Eine Sanierung des bestehenden Objektes ist nicht wirtschaftlich.

Aufgrund der prägnanten städtebaulichen Situation nahe der Gunzenhausener Altstadt wurde im Frühjahr 2020 ein Architektenwettbewerb durchgeführt. Aus dem Wettbewerb ging das Büro Steimle Architekten aus Stuttgart als Sieger hervor. Der Wettbewerb wurde in enger Abstimmung mit der Stadt Gunzenhausen durchgeführt.

Brandl abschließend: „Der Neubau ist ein wichtiger Meilenstein im Rahmen der Verlagerung von Behörden in die Fläche des Freistaates und zeigt, dass es die Staatsregierung sehr ernst mit der Verlagerung nimmt. Ich freue mich auf den Neubau als neuen Standort des Landesamtes.“ 

Die Bayerische Landesstiftung hat die Förderung der Sanierung von St. Willibald in Weißenburg beschlossen. Darauf weist der CSU-Landtagsabgeordnete Alfons Brandl hin: „Für das Projekt werden 28.000 Euro bereitgestellt.“ Die Katholische Kirchenstiftung St. Willibald erhält die Finanzmittel für den denkmalpflegerischen Mehraufwand im Rahmen der Innen- und Orgelsanierung der Pfarrkirche. Brandl: „Ich freue mich, dass die Bemühungen um die Fördermittel zusammen mit dem Stiftungsratsmitglied und Landtagskollegen Karl Freller erfolgreich waren. Die Bayerische Landesstiftung fördert jährlich mehrere Hundert Projekte und Maßnahmen in den Bereichen Kultur und Soziales und dokumentiert damit ihre Verantwortung gegenüber den Werten und Allgemeingütern unserer Gesellschaft.“

Trinkwasser abkochen!

Wasserqualität hat sich verschlechtert

Aufgrund einer temporären Veränderung der Wasserqualität hat das Gesundheitsamt Weißenburg-Gunzenhausen für Teile des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen angeordnet, das Leitungswasser abzukochen.

Betroffen sind folgende Wasserversorger und Gemeinden, die von der Reckenberg-Gruppe (RBG) über Wassermungenau versorgt werden. In diesen Versorgungsbereichen muss das Wasser für den menschlichen Gebrauch abgekocht werden.

Betroffene Wasserversorger (beziehen das betroffene Wasser der Reckenberg-Gruppe):

Reckenberg-Gruppe:                     Gemeinde Absberg: mit den Gemeindeteilen Absberg, Igelsbach, Kalbensteinberg, Müssighof und Schellhof.

Stadt Gunzenhausen: mit den Gemeindeteilen Höhberg, Oberhambach, Mooskorb, Schweina, Steinabühl, Streudorf, Unterhambach und Wald,

Gemeinde Haundorf: mit den Gemeindeteilen Aue, Brand, Brombach, Dematshof, Eichenberg, Geiselsberg, Geislohe, Gräfensteinberg, Gutzenmühle, Haundorf, Leidingendorf, Lindenbühl, Neuhof, Obererlbach, Röthenhof, Seitersdorf, Stixenhof, Straßenhaus, Straßenwirtshaus, Unterhöhberg und Oberhöhberg

Pfofelder-Gruppe:                    Gemeinde Alesheim: mit dem Gemeindeteil Wachenhofen.

Gemeinde Dittenheim: mit dem Gemeindeteil Windsfeld

Stadt Gunzenhausen: mit den Teilbereichen Frickenfelden, Oberasbach, Unterasbach, Obenbrunn.

Gemeinde Pfofeld: mit den Gemeindeteilen Pfofeld, Langlau, Rehenbühl, Gundelshalm, Furthmühle, Hühnermühle, Neuherberg.

Gemeinde Theilenhofen: mit den Gemeindeteilen Theilenhofen, Dornhausen, Rittern, Gundelsheim, Wachstein.

Gnotzheimer-Gruppe:                   Gemeinde Dittenheim: mit den Gemeindeteilen Sammenheim und Sausenhofen.

Markt Gnotzheim: mit den Teilbereichen Gnotzheim, Spielberg, Steinacker und Weilersau.

                                                  Stadt Gunzenhausen: mit den Teilbereich Pflaumfeld.

Markt Heidenheim: mit den Teilbereichen Heidenheim, Degersheim, Eggenthal, Hohentrüdingen, Krämershof, Kreuthof, Mariabrunn, Rohrach, Simonsmühle und Ziegelhütte.

Stadtwerke Gunzenhausen:      Stadt Gunzenhausen: mit den Teilbereichen Gunzenhausen, Schlungenhof, Unterwurmbach, Aha, Nordstetten und Edersfeld.

Durch die Starkregenereignisse in den vergangenen Tagen kam es wohl zur Überflutung von einzelnen Brunnen der Reckenberg-Gruppe im Bereich von Windsbach. Bei den Beprobungen wurde eine Kontamination durch Fäkalkeime (E. Coli) im Trinkwassernetz nachgewiesen. Die erforderlichen Maßnahmen wurden bereits eingeleitet. In den nächsten Tagen/Wochen wird das Wasser zusätzlich gechlort, um dies zu entkeimen. Die Abkochanordnung wird aufgehoben, sobald die Chlorung aufgebaut und entsprechend gesichert ist.

Die Bürger sollten bis zur Aufhebung des Abkochgebotes das Leitungswasser nur abgekocht trinken.      

Für Rückfragen zur Trinkwasserhygiene steht die Reckenberg-Gruppe unter der Telefonnummer 09831 67810 sowie das Gesundheitsamt Weißenburg-Gunzenhausen unter 09141 902-401 zur Verfügung.