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Seepromenade wird beschildert

Aus dem Stadtrat Gunzenhausen

Die “Seepromenade” wird nun auch noch beschildert.

Bereits vor sechs Jahren hat der damals neu gewählte Stadtrat Werner Falk (FDP) die Gestaltung der Fußgänger- und Radlerverbindung von der Gunzenhäuser Altstadt bis zum Seezentrum Schlungenhof beantragt vorgeschlagen, dem “aufgehübschten” Weg einen Namen zu geben (“Seemeile” oder “Seepromenade”). In den letzten Jahren haben städtische Gremien wiederholt darüber beraten. Das Ansinnen ist bei Bürgermeister Karl-Heinz Fitz auf offene Ohren gestoßen. Er hat inzwischen einen Radler-Ruhebereich (Foto) geschaffen, dazu auch noch die Beleuchtung von der Wassergasse bis zum Surfzentrum Schlungenhof durchführen lassen. Jetzt soll auf Antrag von Werner Falk auch noch die inzwischen vereinbarte Namensgebung “Seepromenade” visualisiert werden, damit der Begriff sich bei den Einheimischen einprägen kann. Der Bauausschuss ist seinem Vorschlag gefolgt und so wird nun eine optisch gefällige Beschilderung an drei Stellen vorgenommen. Die wandernden und radelnden Feriengäste schätzen die Seepromenade sehr. Der Kunstverein Fränkisches Seenland hat zudem zu erkennen gegeben, dass die Verbindung mit der Installierung einiger Kunstwerke noch aufgewertet werden könnte.

Digitale Ausstattung der Schulen wird verbessert

Gunzenhausen ist dank seines agilen Medienreferenten Horst Schäfer bezüglich der Digitalisierung der Stadtverwaltung (und der Schulen) im Reigen der bayerischen Städte ganz vorn dabei. Zu den bereits vorhandenen 140 Notebooks und 70 Tablets an der Stephanischule, der Grundschule Süd und der Astrid-Lindgren-Schule Gnotzheim (sie wird auch von Gunzenhäuser Schüler besucht) kommen nun noch 68 Tablets und 74 Notebooks dazu, die im Rahmen eines Förderprogramms des Bundes beschafft werden. Zudem werden die 50 Lehrer zusätzlich mit Endgeräten ausgestattet.

In Gunzenhausen freilich haben die Lehrer schon seit zwei Jahren die digitalen Endgeräte. Nun ermöglicht die Offensive des Bundes eine Besserstellung, zudem stellt der Freistaat Bayern eine Softwarecloud zur Verfügung. “In Gunzenhausen klappt es recht gut, weil alle zusammenarbiten”, sagt deshalb auch “Medienpapst” Horst Schäfer, der einer kleinen Crew von tüchtigen Mitarbeitern vorsteht. Systembetreuer, Schulleitungen und die Stadtverwaltung üben den engen Schulterschluss – und das hat der Stadt bisher sehr gut getan. Horst Schäfer hat sich in ganz Bayern einen Namen als versierter Fachmann gemacht. Er wird inzwischen gern von anderen Städten als Ratgeber gesucht.

Neues Personalabrechnungssystem

Die Personalabrechnung nimmt die Stadtverwaltung Gunzenhausen ab 1. Januar 2021 über die AKDB (Anstalt für kommunale Datenverarbeitung) vor und trennt sich vom bisherigen privaten Anbieter, dessen Dienstleistung sich hauptsächlich an Großkunden richtet. Grund für die Neuausrichtung ist aber auch die Tatsache, dass die Surferleistung des alten Systems nicht mehr ausreicht. Die einmaligen Kosten für die Stadt belaufen sich auöf 26903 euro, der jährliche Softwareanteil liegt bei rund 23000 Euro und ist damit finanziell günstiger.

Neue Kinderbilderbuchreihe

Der Autor Siegfried Stoll aus Pflaumfeld (er ist Pädagoge im Dienst der Fachakademie für Sozialpädagogik der Stiftung Henstoltshöhe) ist Gestalter einer Kinderbilderbuchreihe. Er hat von der Stadt die Erlaubnis bekommen, das Wappen der ehemaligen Gemeinde Pflaumfeld veröffentlichen dürfen. Die gleiche Zustimmung des Haupt- und Finanzausschusses gab es für Donomik Oeder, er einen Rüstwagen der Gunzenhäuser Feuerwehr im Miniformat 1:87 fertigt auf dessen Modellauto das Wappen der Stadt Gunzenhausen prangt.

Bezzelhaus modernisiert

Das Kinder- und Jugendhaus “Bezzelhaus” soll für 2,2 Millionen Euro saniert werden. Der Trägerverein steht in Erwartung von Zuschüssen des Landes, des Bezirks, des Landkreises und weiterer Stellen. Auch die Stadt Gunzenhausen soll sich beteiligen. In welcher Höhe, das steht noch nicht fest, aber die Stadträte wollen das “Bezzelhaus” nicht hängen lassen.

Zweiter Rettungsweg

Die Kirchengemeinde Wald-Stetten ist Trägerin des Kindergartens in Wald. Wie Pfarrer Karl-Heinz Kelber bittet, soll sich die Stadt an den Kosten von rund 13600 Euro beteiligen, die für den Bau eines zweiten Rettungsweges entstehen. Der Aussschuss billigte 6800 Euro, das sind 50 Prozent. In vergleichbaren anderen Fällen wurde ebenso entschieden.

Geld für Kirchturmsanierung

Die Kirchengemeinde Stetten kann mit einem städtischen Zuschuss von 6500 Euro rechnen. Das entspricht einem Fördersatz von fünf Prozent der Kosten für die Turmsanierung (130000 Euro).

Lastenfahrrad wird verliehen

Wer vom Auto auf das Fahrrad umsteigt, der soll finanziell davon einen Vorteil haben. Deshalb wird die Stadt ein Förderprogramm für Lastenfahrräder erstellen. Die Rede ist davon, dass die Beschaffer eines elektrounterstützten Lastenfahrrads, das rund 5000 Euro kostet, einen Zuschuss von 25 Prozent bekommen. Die Modalitäten werden derzeit von der Stadtverwaltung ausgearbeitet. Zugleich trägt sich die Stadtverwaltung mit dem Gedanken, für eigene Zwecke ein zweites Lastenfahrrad anzuschaffen, das dann auch als Fahrzeug von interessierten Gunzenhäuser Bürgern für einige Tage getestet werden kann.

211000 Euro für Sportförderung

Die Sportvereine in der Stadt können auch im nächsten Jahr mit einer Förderung durch die Stadt rechnen. Diese freiwillige Sportförderung gibt es seit 1972. Veranschlagt sind 211000 Euro. Abgerechnet wird nach Stunden der Nutzung von städtischen Sporthallen. Für die Jugendförderung werden 1430 Euro ausgegeben. Betroffen sind 286 Jugendliche bis 18 Jahre in organisierten und nichtorganisierten Jugendverbänden.

13000 Euro für Sprachförderung

Die Kindergärten des KiFaz Löhe am Föhrenweg, der katholische Kindergarten und der Kindergarten der Hensoltshöhe sowie der Kindergarten “Farbenfroh” haben bisher einen freiwilligen Zuschuss der Stadt für die Sprachförderung bekommen. Der Anteil war bisher an der Gesamtkinderzahl orientiert, d.h. es mußten 30 Prozent Nichtdeutsche die Einrichtung besuchen. “Farbenfroh” mit einem Anteil von 29 Prozent wäre 2021 aus der Förderung gefallen. Der Sozialausschuss des Stadtrats hat die “Förderschwelle” auf 25 Prozent gesenkt, so dass auch diese Einrichtung der evangelischen Kirchengemeinde weiterhin Geld bekommt.

Stadt gibt sich digital

Gunzenhausen hat seine Hausaufgaben gemacht

Bürgermeister Fitz mit den drei Schulleiterinnen Sandra Wissgott, Ingrid Pappler und C. Klaus (Stephani-Grundschule). Foto Heger

“Die Digitalisierung in den Schulen wird immer wichtiger”, stellte Bürgermeister Karl-Heinz Fitz beim Pressegespräch über dieses Thema fest. Die Stadt Gunzenhausen hat vor den Corona-Einschränkungen mit dieser Thematik beschäftigt und die ersten Schritte zur Umsetzung ergriffen.
Sie ist im Bereich der Digitalisierung der Schulen gut aufgestellt und bereits seit langer Zeit bemüht, die Voraussetzungen für die Umsetzung der schulischen Digitalisierung zu schaffen. Die Stadt ist als Sachaufwandsträgerin für die Mittelschule und Grundschule der Stephani-Schule sowie die Grundschule Süd schon immer bemüht, die Schulen mit der notwendigen technischen und organisatorischen Ausstattung zu versorgen.In Zeiten der Corona-Einschränkungen ist eine weitergehende intensive Betreuung der zur Verfügung gestellten digitalen Medien von besonderer Bedeutung. Durch verschiedene Förderprogramme der Bayerischen Staatsregierung und der Bundesregierung konnten die Gunzenhäuser Schulen sich bereits sehr frühzeitig auf die Herausforderungen der aktuellen Corona-Pandemie einstellen. Die Stadt hat bereits vor Corona ein Medienkonzept entwickelt, dass nur noch auf die aktuellen Bedürfnisse angepasst werden musste, berichtete Host Schäfer der IuK – Beauftragte der Stadtverwaltung.
Jetzt werden die Schulen mit Laptops für die Schüler und Lehrer ausgestattet, die ihnen auch in einer Lockdown-Phase die gegenseitige Kommunikation und das selbständige Lernen erlauben.
Das Problem der Schulen ist aktuell neben der technischen Ausstattung die weiterführende Schulung der Lehrkräfte.
Schulleiterin Sandra Wißgott hat die Stephani-Mittelschule als Medienreferenzschule angemeldet. Sie achtet darauf, dass auch die Lehrkräfte für die neuen technische digitale Entwicklung gut geschult werden. Die neu angeschafften Geräte müssen auch entsprechend sinnvoll bedient und eingesetzt werden. Darin waren sich alle drei Schulleiterinnen einig. “Das ist eine neue Herausforderung für die Schulen und die Lehrkräfte”, sagt Ingrid Pappler, als Leiterin der
Grundschule Süd .
Auch Stefan Schaller, der medienpädagogische Beauftragte des Schulamts, ist begeistert von der Zusammenarbeit mit der Kommunalverwaltung in Gunzenhausen. Die Stadt versucht alles erdenklich Mögliche zur Verwirklichung der Projekte zu tun. Es konnte sich keine Kommune auf Corona vorbereiten, aber in Gunzenhausen konnte auf eine bestehende Struktur der digitalen Schulbildung zurückgegriffen und diese entsprechend ausgebaut werden.
Gunzenhausen hat bereist im Vorfeld der Pandemie die zur Digitalisierung der Schulbetriebs notwendigen Voraussetzungen getroffen, um seine Schulen gut über die Zeit der Einschränkungen zu bringen. Mit der bundesfinanzierten Ausstattung der Klassen und Lehrkräften
mit weiteren digitalen Kommunikationsgeräten wird diese vorausschauende Planung der Stadt weiter gefördert und unterstützt. Der Stadtrat hat im Vorfeld von Corona bereits die richtigen
Entscheidungen getroffen und die Schwerpunkte seiner finanziellen Förderung auf die Bildungs- und Schulpolitik gelenkt.
KLAUS HEGER

Senioren unterwegs

Besuch auf dem Ökogut Müßighof

Unser Bild zeigt Hasive Pachur an der Eselkoppel. Foto: Maria Mudla

Auf Einladung des Vereins „Hand in Hand gegen Altersarmut“ besuchte eine Gruppe Senioren den Müßighof der Regens-Wagner-Stiftung.

Bei einer Führung mit Margit Rohm lernten die Besucher den Bio-Bauernhof mit einer großen Vielfalt an Tieren kennen und machten einen Spaziergang durch die Gemüsefelder und die Treibhäuser. Der Bauernhof wirtschaftet nach Demeter-Kriterien.

Besonders interessant war das auf dem Hof angesiedelte Museum. Dort gab es Vieles aus der Jugendzeit der Seniorinnen und Senioren zu entdecken und immer wieder war zu hören: „Weißt Du noch….“, „Hast Du das schon gesehen?“.

Die Gesamtleiterin von Regens Wagner Absberg, Doris Frohnhöfer hatte die Senioren zu diesem wunderbaren Nachmittag eingeladen und stellte sogar einen Bus zur Verfügung, um einen Teil der Gäste von Gunzenhausen nach Absberg zu bringen. Einen zweiten Bus stellte die Caritas.

Hasive Pachur, Seniorenbetreuerin bei der Caritas, begleitete die gut gelaunte Gruppe. Gemeinsam kehrte man im Café auf dem Müssighof ein, um sich Kaffee und Kuchen schmecken zu lassen.

Kreis in Zahlen und Fakten

Die Entwickung in den letzten zehn Jahren (2008-2018)

Kontinuierlich nach oben geht seit zehn Jahren die Bevölkerungsentwicklung im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. 92326 waren es 2008, am Ende des Jahres 2018 waren es 94393 Einwohner.

Die Geburten stiegen in dieser Zeit von 731 auf 869, allerdings gingen auch die Sterbefälle von 1053 auf 1131 in die Höhe.

Die Landkreisbürger sind heute im Durchschnitt 44,8 Jahre alt, vor zehn Jahren waren es 42,8 Jahre. Nach einer aktuellen Vorausberechnung wird das Durchschnittsalter im Jahr 2038 bei 47,4 Jahren liegen.

Die Ein- und Zweipersonenhaushalte steigen seit 1990 ständig an. Dieser Trend wird sich bis 2030 weiter verstärken (auf rund 16000). Im gleichen Zuge werden die Drei- und Vierpersonenhaushalte zurück gehen (auf rund 6000).

Im Landkreis leben (bezogen auf das Jahr 2019) 9350 Ausländer. 2011 waren es 4455. Den größten Anteil haben die Rumänen (1316) vor den Türken (1249), den Polen (849), den Syrern (799), den Kosovaren (616), den Kroaten (548), den Italienern (413), den Griechen (318), den Ungarn (316) und den Russen (213).

Die Zahl der Einpendler ist von 2008 (5269) auf 2018 (8759) gestiegen. Aber auch die Auspendler haben sich im gleichen Trend verändert: 10572: 13203.

2018 gab es im Kreis 39227 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, unter ihnen 3429 Migranten. Zehn Jahre zuvor waren es nur 33540.

Rund 4500 Betriebe gibt es heute. Die meisten Firmen beschäftigen 0-9 Arbeitnehmer (3973), 10-49 Mitarbeiter gibt es in 415 Betrieben und 50-249 Mitarbeiter in 105 Betrieben. Die 33128 Beschäftigten teilen sich u.a. in folgende Branchen auf: 10748 im verarbeitenden Gewerbe, 4166 in Heimen und Sozialwesen, 4101 in Handel und Instandsetzung, 2126 im Gesundheitswesen.

Heute wechseln 34,3 Prozent der Grundschüler auf das Gymnasium (Bayern. 39,6 Prozent), auf die Realschule gehen 27,8 Prozent (28,1) und auf die Mittelschule 36,8 Prozent (30). Vor zehn Jahren lag die Übertrittsquote in das Gymi um zwei Prozent niedriger.

Der gesellschaftliche Wandel vollzieht sich auch in der Gastronomie. Gab es vor zwanzig Jahren noch 644 Wirtshäuser im Kreis, so sind es heute nur mehr 502. Das sagt aber nichts über die Qualität der Gasthäuser aus.

fa/Die Zahlen sind einer Dokumentation der Zukunftsinitiative „altmühlfranken“ entnommen.

3103 in den Grundschulen

Unterrichtsversorgung der Grund- und Mittelschulen für das Schuljahr 2020/21

Im Schuljahr 2021/21 besuchen 3103 (Schuljahr 2019/20 = 3173; Schuljahr 2018/19 = 3201) Schülerinnen und Schüler in 145 (150; 151) Klassen die Grundschulen in unserem Schulamtsbezirk.

In der Mittelschule werden 1889 (1878; 1816) Schülerinnen und Schüler in 92 (90; 92) Klassen unterrichtet.

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Gesamtschülerzahl mit 4992 im Vergleich zu den Vorjahren (5051; 5017) etwas gesunken. Bemerkenswert ist dabei jedoch die von den Grundschulen gemeldete relativ hohe Zahl an Kindern, die erst im kommenden Schuljahr eingeschult werden, weil die Eltern vom sogenannten Einschulungskorridor Gebrauch gemacht haben. Eltern, deren Kinder zwischen dem 01. Juli und dem 30. September sechs Jahre alt werden, können nach einer Beratung durch die Schule selbst entscheiden, ob sie ihr Kind gleich oder erst ein Jahr später einschulen wollen.

Mit den insgesamt zugeteilten Lehrerstunden konnten in den Grund- und Mittelschulen alle Stunden für den Pflichtunterricht abgedeckt werden.

Deutsch lernen für Kinder mit Migrationshintergrund

Eine nach wie vor große Herausforderung für unsere Schulen stellt die Förderung und Beschulung von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund dar.

An folgenden Schulen sind zum Schuljahresbeginn Deutsch-Klassen eingerichtet, um Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund und wenig Deutschkenntnissen möglichst schnell ausreichende Sprachkenntnisse in Deutsch zu vermitteln, sodass sie anschließend in die Regelklassen wechseln können.

  • GS Treuchtlingen
  • MS Stephani-Mittelschule Gunzenhausen
  • MS Weißenburg

An Schulen, an denen keine expliziten Deutschklassen angeboten werden können, erfolgt die Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund in Vorkursen und differenzierendem Deutschförderunterricht.

Hinzu kommen Fördermaßnahmen, die sieben Förderlehrkräfte an den Schulen im Schulamtsbezirk anbieten, um je nach Bedarf Schüler in Kleingruppen oder falls nötig auch einzeln zu fördern.

Besondere schulische Angebote

Gebundene Ganztagsangebote bestehen an folgenden Grund- bzw. Mittelschulen:

  • GS Stephani-Grundschule Gunzenhausen
  • Private Montessori-GS Weißenburg-Gunzenhausen
  • MS Stephani-Mittelschule Gunzenhausen
  • MS Weißenburg
  • MS-priv. Montessori-Mittelschule

Über ein offenes Ganztagesangebot verfügen folgende Schulen:

  • GS Absberg-Haundorf
  • GS Alesheim-Emetzheim
  • GS Astrid-Lindgren-Grundschule Gnotzheim
  • GS Hahnenkamm Heidenheim
  • GS Stephani-Grundschule Gunzenhausen
  • GS Süd Gunzenhausen
  • GS Treuchtlingen
  • GS Weißenburg
  • MS Absberg-Haundorf
  • MS Hahnenkamm Heidenheim
  • MS Pleinfeld Brombachsee-Mittelschule
  • MS Senefelder-Mittelschule Treuchtlingen
  • MS Stephani-Mittelschule Gunzenhausen
  • MS Weißenburg

Ein Angebot zur Mittagsbetreuung steht an folgenden Schulen zur Verfügung:

  • GS am Limes Pfofeld-Theilenhofen
  • GS Pleinfeld

Hinzu kommen Betreuungsangebote, die über Kindergärten und Horte in den jeweiligen Gemeinden angeboten werden. Die Schulleitungen vor Ort sind dabei behilflich, ein jeweils passendes Betreuungsangebot zu finden.

Als „Flexible Grundschule“ haben die Astrid-Lindgren-Grundschule in Gnotzheim und die Grundschule Hahnenkamm in Döckingen und das Angebot einer flexiblen Eingangsstufe. Je nach individuellem Lerntempo können sich die Schüler den Lernstoff der ersten und zweiten Jahrgangsstufe in einem Jahr, in zwei oder in drei Jahren aneignen.

Die Grundschule am Limes Pfofeld-Theilenhofen bietet dieses Jahr eine jahrgangskombinierte Klasse im Jahrgang zwei und drei an. Die beiden Partnerklassen des Förderzentrums der Lebenshilfe Weißenburg werden weitergeführt.

Die Grund- und Mittelschule Markt Berolzheim-Dittenheim sowie die Grund- und Mittelschule Absberg-Haundorf haben das Schulprofil Inklusion und werden über die zusätzliche Versorgung mit Lehrerstunden hinaus mit Stunden des mobilen sonderpädagogischen Dienstes aus dem Förderzentrum unterstützt.

Für Fragen rund um das Thema inklusive Beschulung können sich Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte an die unabhängige Beratungsstelle Inklusion am Staatlichen Schulamt wenden. Das Beratungsteam besteht aus der Beratungsrektorin Tanja Zeiner und der Studienrätin Romina Kuhn.

Neuer LehrplanPLUS

Im Schuljahr 2014/2015 trat der neue „LehrplanPLUS“ für die erste und zweite Jahrgangsstufe in Kraft. Im Schuljahr 2016/17 wurden auch die Schüler in der dritten und vierten Jahrgangsstufe nach dem neuen Lehrplan unterrichtet. Damit arbeiten alle Jahrgangsstufen der Grundschulen mit dem neuen „LehrplanPLUS“.

Der neue Lehrplan für die Mittelschule wurde in den Jahrgangsstufen aufwachsend ab dem Schuljahr 2017/18 eingeführt. Damit arbeiten die fünften bis achten Klassen im kommenden Schuljahr nach dem neuen LehrplanPLUS.

Mobile Reserve

Die mobile Reserve sollte gemäß den Vorgaben mit 494 Lehrer- und 48 Fachlehrerstunden gebildet werden. Die Gesamtstundenanzahl konnte dieses Jahr gebildet werden. Allerdings macht sich die besondere Situation durch die Corona-Pandemie schon jetzt bemerkbar: Weil die schwangeren Lehrkräfte und Lehrkräfte mit einer Vorerkrankung nicht im Präsenzunterricht sein dürfen, sind die Stunden der mobilen Reserve schon jetzt stark beansprucht.

Digitalisierung, digitale Bildung

Schwerpunktthema im Schulamtsbezirk ist und bleibt die Digitalisierung der Grund- und Mittelschulen.

Durch die verschiedenen Fördermöglichkeiten wurden in den letzten Wochen im großen Umfang Endgeräte und weitere digitale Einrichtungen an den Schulen durch die Sachaufwandsträger angeschafft. Sollte es noch einmal zu Schulschließungen kommen, sind die Schulen jetzt gut vorbereitet. Dafür wurden auch an allen Schulen in den letzten Tagen des vergangenen Schuljahres Konzepte entwickelt, wie Unterricht in so einem Fall aussehen würde.

Personelle Veränderungen

Dem Schulamtsbezirk Weißenburg wurden insgesamt 25 neue Lehrkräfte zugewiesen. Damit und mit einer Lehrkraft im Angestelltenverhältnis können die durch Pensionierung und Wegversetzung frei gewordenen Stellen wiederbesetzt werden.

Hinzu kommen noch 21 Lehramtsanwärter, die die zweite Phase der Lehrerausbildung im Schulamtsbezirk Weißenburg-Gunzenhausen durchlaufen.

Im Bereich der Schulleitungen gibt es folgende Veränderungen:

  • Silvia Feld, Schulleiterin der Stephani-GS in Gunzenhausen
  • Beate Petereins, Schulleiterstellvertreterin der Stephani-GS
  • Cornelia Klaus, Schulleiterin der GS und MS Hahnenkamm, gleichzeitig kommissarische Schulleiterin der Astrid-Lindgren-GS in Gnotzheim
  • Eva Pols, kommissarische Schulleiterin der GS Pappenheim-Solnhofen
  • Alexandra Koch, Schulleiterstellvertreterin an der GS und MS Absberg-Haundorf
  • Doris Reindel, Schulleiterin der GS und MS Ellingen
  • Vanessa Wokon, Schulleiterstellvertreterin an der GS Nennslingen
  • Brigitte Brunner, Schulleiterstellvertreterin an der GS Weißenburg
  • Susanna Rathsam, Schulleiterin der Senefelder-Mittelschule Treuchtlingen
  • Sabine Reiche, Schulleiterstellvertreterin der Senefelder-Mittelschule

Landrat Manuel Westphal, als rechtlicher Leiter und Ulrich Salomon als stellvertretender fachlicher Leiter des Staatlichen Schulamtes freuen sich über die relativ stabilen Schülerzahlen und die bedarfsgerechte Lehrerversorgung.

Allen Schülern, Eltern und Lehrern wünscht das Staatliche Schulamt einen guten Start in das neue Schuljahr. Mit Engagement, gegenseitigem Vertrauen und der gebotenen Sachlichkeit werden wir auch in diesem Schuljahr zum Wohle unserer Kinder, Eltern und Beschäftigten gemeinsam den sich stellenden Anforderungen und Aufgaben begegnen.

     

Testangebot erweitert

Corona-Testzentrum in Gunzenhausen

Das Testangebot in Gunzenhausen wird erweitert. Foto: LRA

Die Bayerische Staatsregierung hat beschlossen, dass in jeder kreisfreien Stadt und in jedem Landkreis in Bayern ein Corona-Testzentrum Anfang September in Betrieb sein muss. Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen besteht ein solches Testzentrum bereits seit 30. März 2020.
Am Testzentrum in Gunzenhausen, das an der Alemannenstraße eingerichtet wurde, kann sich jeder nach vorheriger Registrierung kostenlos auf eine mögliche Covid-19-Infektion testen lassen. Die Kosten für die Errichtung und den Betrieb der Testzentren trägt der Freistaat. Außerdem übernimmt er die Kosten für die Tests, sofern sie nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung getragen werden.
Das Testzentrum wird ab Montag, 7. September 2020, immer werktags von 9 bis 12 Uhr geöffnet sein. Wer sich testen lassen will, muss sich vorher vorrangig online unter www.landkreis-wug.de/anmeldung-testzentrum anmelden. Sie erhalten dann telefonisch einen Termin zum Test zugewiesen. Natürlich kann man sich auch telefonisch zur Testung anmelden unter 09141/902-555. Die Hotline ist Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und Freitag bis 12 Uhr besetzt.
Personen, die den Verdacht haben, sich angesteckt zu haben, sollen in keinem Fall ohne Registrierung oder zu Fuß zum Testzentrum kommen. Dies ist zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr wichtig.
Der Ablauf ist klar vorgegeben. Die registrierte Person fährt mit dem Auto zu der vorgegebenen Uhrzeit in die Drive-In-Station, wo in einem ersten Schritt die persönlichen Daten und die Registrierung überprüft werden. Die Krankenversichertenkarte muss dafür mitgebracht werden.
Im zweiten Schritt nimmt das medizinische Fachpersonal durch das geöffnete Wagenfenster den Abstrich. Für den Test auf das Coronavirus muss das Auto nicht verlassen werden. Die Teststäbchen werden anschließend per Kurier an das zuständige Labor gebracht. Das Testergebnis wird den Betroffenen über den Hausarzt oder das Gesundheitsamt mitgeteilt oder kann online über einen QR-Code, den man nach dem Test erhält, abgerufen werden.
Personen mit Symptomen sollen sich weiterhin an ihren Hausarzt wenden oder an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117.
„Im Landkreis sind wir gut auf die Erhöhung der Testzahlen vorbereitet, da unsere Teststrecke auch in den vergangenen Monaten bereits aktiv war. Nun werden wieder an mehreren Tagen Corona-Tests angeboten. Mit der vermehrten Testung sollen Ausbruchsgeschehen frühzeitig verhindert und Infektionsketten aufgedeckt werden“, so Landrat Manuel Westphal.

Positiv getestet

33 Reiserückkehrer aus dem Landkreis in Quarantäne

In den vergangenen Tagen verzeichnete der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen leider vermehrt Covid-19-Infektionszahlen. Dadurch nähert sich der Landkreis aktuell dem Signalwert von 35 bei der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern. Bei 34 positiv getesteten Personen in den vergangenen sieben Tagen handelt es sich im Wesentlichen um Reiserückkehrer.

Im Zeitraum von 26. August bis 01. September 2020 wurden im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen insgesamt 34 Personen positiv auf Covid-19 getestet. Bei 33 Personen handelt es sich um Reiserückkehrer aus Risikogebieten, vor allem aus Kroatien, Mazedonien und dem Kosovo. Alle positiv getesteten Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne.

„Auch wenn wir dem Signalwert von 35 bei der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern sehr nahe kommen, ist das kein Grund zur Beunruhigung. Alle positiv getesteten Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Das Gesundheitsamt hat die Kontaktpersonen entsprechend ermittelt, die bis Vorlage eines negativen Testergebnisses auch in häuslicher Quarantäne sind. Im Landkreis ist kein Hotspot entstanden“, so Landrat Manuel Westphal.

Das Gesundheitsamt weist nachdrücklich darauf hin, dass Reiserückkehrer aus Risikogebieten verpflichtet sind, einen Corona-Test zu machen. Reiserückkehrer müssen sich nach Rückkehr aus einem Risikogebiet unverzüglich in häusliche Quarantäne geben und einen Corona-Test machen. Erst, wenn ein negatives Testergebnis vorliegt, darf die Quarantäne wieder verlassen werden.

Eine Übersicht über die aktuell geltenden Risikogebieten gibt es auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts, darunter beispielsweise Nordmazedonien, die USA, Teile Kroatiens, Teile Belgiens und Teile Frankreichs.

„Ich appelliere an die gesamte Bevölkerung, jederzeit die geltenden ‚AHA-Regeln‘ zu beachten, also Abstand, Hygiene und Alltagsmasken. Durch die vielen Reiserückkehrer am Ende der Sommerferien besteht die Möglichkeit, dass die Fallzahlen in den nächsten Wochen noch weiter steigen. Unser Gesundheitsamt arbeitet auf Hochtouren. Wenn wir uns aber weiterhin umsichtig verhalten, uns an die geltenden Corona-Regeln halten, hoffe ich, dass sich die Infektionszahlen auch schnell wieder verringern werden“, erklärt Landrat Manuel Westphal. 

Neue Werbeagentur

Juliane Zeh und George Arauner starten in Gunzenhausen

Bürgermeister Fitz beglückwünschte George Arauner und Juliane Zeh zum Start. Foto: Heger


Juliane Zeh und George Arauner eröffneten mit der Werbeagentur
korridor.co ein neuen Start-up Unternehmen im Herzen von Gunzenhausen. Das erste Geschäftsfeld der beiden Jungunternehmer ist die Werbe- und Kreativagentur korridor.co. Ihre Leistungen decken nahezu das gesamte Spektrum der Werbung/Kommunikation ab –
sowohl Print als auch Digital. Mit ihrem zweiten Geschäftsfeld korridor.art stellen sie sich als Kunstgalerie mit Fokus auf den Online-Handel auf. Die aktuellen Ausstellungen in den Geschäftsräumen am Dr.-Martin-Luther-Platz 13 werden den kunstinteressierten Besuchern sicherlich gefallen.
Die beiden Gründer Juliane Zeh und George Arauner arbeiten seit mehreren Jahren gemeinsam in der Agenturbranche und begleiteten bisher zahlreiche Unternehmen – vom lokalen Store bis hin zum Weltkonzern. Die Designerin Juliane Zeh und der Marketing- Experte George Arauner gründeten 2020 gemeinsam die Werbe- und Kreativagentur korridor.co. Juliane ist gelernte Mediengestalterin und beherrscht mit ihren 27
Lebensjahren sowohl den Print- als auch den Digitalbereich. George Arauner machte 2014 seinen Master-Abschluss in Marketing, Marktforschung & Innovation und deckt damit den kaufmännischen und Marketingbereich der Agentur ab. Der 35jährige Marketingexperte ist in
Solnhofen aufgewachsen und wohnt seit April 2019 mit seiner Familie in Gunzenhausen.
Auch Juliane Zeh ist in Gunzenhausen geboren und in Merkendorf aufgewachsen. Sie möchte gemeinsam mit ihrem Ehemann ebenfalls von ihrem bisherigen Wohnort Nürnberg nach Gunzenhausen ziehen und hier am Altmühlsee ihren Lebensmittelpunkt errichten. Die beiden Jungunternehmer wollten mit der Gründung der neuen Werbeagentur in
Gunzenhausen ihre Projektarbeit und die Prozessabläufe optimieren. Sie verfügen über ein großes bundesweites Netzwerk von Experten in allen Bereichen des Werbe- und Marketingbereichs. Dadurch können sie ihre Kunden in allen Fragen der öffentlichen Unternehmensdarstellung optimal beraten.
Bei der Eröffnungsveranstaltung begrüßten Erika Gruber (Einzelhandelsverband), AlexanderHerzog (Wirtschaftsjunioren), Jeanette Holzschuh (Stadtmarketingverein) und Karl-Heinz Fitz
(1. Bürgermeister der Stadt Gunzenhausen) die jungen Unternehmer in Gunzenhausen. Für Karl-Heinz Fitz stellt das neue Unternehmen nicht nur eine Bereicherung für den Geschäftsbereich der Werbung und des Marketings, sondern auch für das traditionelle Gebäude in der Kernstadt dar.
Alle Anwesenden wünschten bei der Eröffnung des neuen Unternehmens den beiden jungen Unternehmern alles Gute und viel Erfolg mit ihrem neuen Start-up in Gunzenhausen.
Nähere Informationen über die neue Werbeagentur und ihre Angebote erhält man unter www.korridor.co
KLAUS HEGER

THW ist allzeit bereit

Feuerwehr Gunzenhausen übte auf dem Firmengelände der Fa. Ernst in Aha

Unser Bild zeigt die Rettung von eingeklemmten Personen aus einem PKW nach einem simulierten Auffahrunfall auf einen Reisebus. Foto: Manuel Reuter

Eine etwas größere Aufgabenstellung für die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Gunzenhausen hatte sich Übungsleiter und Zugführer Christian Sperk am vergangenen Dienstag ausgedacht. Mit freundlicher Unterstützung des Greifers der Firma Erst wurde ein ausrangierter Omnibus auf dem Schrottplatz in Aha realitätsnah auf die Motorhaube eines PKW positioniert.

Von dieser Vorbereitung waren die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr nicht informiert, für diese Stand ein „normaler“ Übungsabend auf dem Programm. Gleich zu Beginn änderte sich dies jedoch rasch, als die Einsatzmeldung „PKW unter Omnibus, mehrere eingeklemmte Personen“ durch die Übungsleitung verkündet wurde. Sofort stimmten sich die Gruppenführer ab und rückten mit dem Hilfeleistungslöschfahrzeug und dem erst vor kurzem in Dienst gestellten Rüstwagen nach Aha aus. Zur Schulung der Maschinisten erfolgte die Anfahrt der Fahrzeuge unter Verwendung von Sondersignal.

Rettung aller Verletzten erfolgte innerhalb von 30 Minuten

Die Rückmeldung der ersteintreffenden Fahrzeuge lautete auf 4 eingeklemmte Personen. Weitere Löschgruppen- und Versorgungsfahrzeuge rückten daraufhin zur Übungsstelle ab. Dort wurden die ersteintreffenden Kräfte mit Material und Personal unterstützt. Durch Hebekissen und Hydraulikzylinder wurde der Bus an der Hinterachse angehoben, mittels verschiedenen Rettungstechniken wurden die Verletzten (natürlich nur Dummy-Puppen) aus PKW und Omnibus gerettet. Zur Koordination aller Einsatzkräfte wurde eine Einsatzleitung vor Ort eingerichtet. Nach nur 30min waren alle Personen aus den Fahrzeugen befreit und der Übungseinsatz wurde beendet. In Kleingruppen wurde dann an den umfangreichen Gerätschaften für die Technische Hilfeleistung weiter ausgebildet.

Wichtiger Bestandteil der Ausbildung

Trotz besonderer Umstände wie das schwülwarme Wetter und die weiterhin geltenden und strikt befolgten Hygienemaßnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie bescheinigte der Einsatzleiter Manfred Wenk eine ruhige und zielorientierte Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte. Dies bestätigte auch die Übungsleitung in der anschließenden Feedback-Runde. Ein Dank geht an die Fa. Ernst aus Aha, welche an diesem Abend Teile des Firmengeländes für diese Einsatzübung zur Verfügung stellte. Das realitätsnahe Ausbilden und beüben solcher Einsatzszenarien ist wichtiger Bestandteil der Ausbildung der Feuerwehren, um für den hoffentlich nie eintretenden Ernstfall gerüstet zu sein.

Wir suchen DICH

Auch und gerade in Zeiten von Corona braucht die Feuerwehr die Unterstützung aus der Bevölkerung. Wer sich ehrenamtlich in einem Team mit breitgefächerten Aufgabenstellungen einbringen möchte, kann sich gerne über die sozialen Medien wie Facebook oder Instagram melden. Weitere Kontaktmöglichkeiten sind auch auf der Internetpräsenz unter www.ffw-gunzenhausen.de zu finden. Und falls Sie uns bei einem unserer nächsten Einsätze oder Übungen antreffen, scheuen Sie sich nicht uns gern persönlich anzusprechen.

Handel geht online

Onlineportal „in-altmühlfranken.de“

Das landkreisweite Onlineportal ist nun seit der Weihnachtszeit 2019 in Betrieb, sodass bereits zahlreiche Erfahrungen auf Händler- und Kundenseite gesammelt werden konnten. Auf dem Marktplatz gelistete Unternehmen machen sich bereits vertraut mit Bestellabläufen, nutzen Werkzeuge wie die Eventkommunikation, kümmern sich um Produktbilder und –texte oder nutzen den Prospekt- und Speisekarten-Upload. Zahlreiche Kunden aus der Region haben bereits den landkreisweiten Lieferservice der jungen Firma YOULOG GmbH aus Weißenburg genutzt, der integrativer Bestandteil regionalen Online-Marktplatzes ist. Über das Onlineportal getätigte Bestellungen können so bereits am nächsten Werktag ausgeliefert werden. Und selbstverständlich sind auch sog. „Click & Collect“-Bestellungen möglich: Produkte, die online gekauft und damit reserviert, vor Ort aber direkt abgeholt werden können.

Selbstverständlich ist es für Gewerbetreibende mit Sitz im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen jederzeit möglich, sich am Projekt zu beteiligen und das eigene Unternehmen auf „in-altmühlfranken.de“ zu präsentieren. Hierfür müssen nicht zwingend Produkte angeboten werden, auch die Möglichkeit eines reinen „Schaufensters“ besteht.

Was kostet mich ein Eintrag? Wie läuft das mit dem Lieferdienst und der Bestellabwicklung? Wie viel Zeit muss ich für den Onlineauftritt investieren? Wer hilft mir bei Verständnisproblemen oder technischen Fragen?

Auf diese und viele weitere Fragen gibt die Informationsveranstaltung Antworten, die nun im September in Gunzenhausen angeboten wird. Bereits im Frühjahr angesetzte Veranstaltungen, die sich insbesondere an Gewerbetreibende aus Gunzenhausen richteten, mussten zunächst wegen Sturmtief „Sabine“ und dann wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden.

Bei der anstehenden Informationsveranstaltung für Gewerbetreibende in der Stadthalle Gunzenhausen wird Projektleiter Andreas Haderlein vor Ort detailliert auf die Möglichkeiten der Onlineplattform eingehen und ebenso die Anforderungen an die Gewerbetreibenden beleuchten. Ein tiefer Praxisbezug soll dabei Einblicke in die Funktionsvielfalt des Portals bieten, sodass Interessierte jedweder Branche am Ende aus erster Hand eine klare Vorstellung bekommen, welche Vorteile das Online-Portal für das eigene Geschäft.

Diese kostenfreie Infoveranstaltung findet statt am: 15. September 2020 um 19.00 Uhr, Stadthalle Gunzenhausen

Eine vorherige Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen zwingend erforderlich, diese ist online über folgenden Link möglich:
www.altmuehlfranken.de/infoveranstaltung