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Der Bauantrag wird digital!

Weiterer Schritt zur Digitalisierung im Landkreis

Ab dem 01. Februar 2023 können Bauanträge im Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen digital eingereicht werden. Dies ist ein weiterer großer Schritt hin zur Digitalisierung der Verwaltung.

Die Vorbereitungen für den Stichtag 01. Februar 2023 im Landkreis laufen schon seit etlichen Monaten. Neben der Umstellung der Software wurden auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bauamt entsprechend geschult. Außerdem hat bereits eine Informationsveranstaltung für die Städte und Gemeinden im Landkreis stattgefunden.

Das Angebot des digitalen Bauantrages richtet sich grundsätzlich an alle Bauvorlageberechtigten, also Architekten, Bauingenieure und Handwerksmeister. Die Einreichung bzw. auch die Nachreichung von Unterlagen in digitaler Form erfolgt ausschließlich über den Online-Assistenten des Bauministeriums. Hierzu erfolgt die Authentifikation des jeweiligen Antragstellers durch die BayernID. Diese kann unter https://bayernid.freistaat.bayern/de/bayern/freistaat/registration/1 beantragt werden.

Weiterhin ist auch die Einreichung in Papierform wie gewohnt möglich.

Eine weitere Neuerung besteht darin, dass die meisten Anträge, auch die in Papierform, zukünftig nicht mehr bei der jeweiligen Gemeinde, sondern direkt am Landratsamt eingereicht werden müssen. Ausnahmen bilden Genehmigungsfreistellungsverfahren und isolierte Befreiungen in Papier. Die Stadt Weißenburg ist als untere Bauaufsichtsbehörde hiervon zunächst nicht betroffen.

Sämtliche Verlinkungen und Informationen zum digitalen Bauantrag können auf der Homepage des Landratsamts Weißenburg-Gunzenhausen (www.landkreis-wug.de/baugenehmigung/) unter „Digitaler Bauantrag“ aufgerufen werden. Dort sind auch häufig gestellte Fragen (FAQs) hinterlegt sowie eine Übersicht, wo zukünftig welche Anträge im Zusammenhang mit Bauvorhaben und Abgrabungen einzureichen sind.

Für den 01. Februar 2023 ist zudem ein Bauforum für Entwurfsverfasser von Bauanträgen geplant, um über Details und Formalien der digitalen Antragstellung zu informieren. Wer sich als Entwurfsverfasser für diese Veranstaltung anmelden will, kann dies online erledigen unter www.landkreis-wug.de/anmeldung-4-bauforum/.

Feuriges „Wiener Blut“

Begeistertes Publikum in der Stadthalle Gunzenhausen

Die Operette hat ihre Fans. Das zeigte sich in der Stadthalle, in der reichllich „Wiener Blut“ floss.

Eine Operette sollte abwechslungsreich sein, voller musikalischer Intensität und gewürzt mit einer kräftigen Prise Humor. Inhaltlich wird den Menschen – frei nach dem fränkelnden Martin Luther – regelmäßig „auf´s Maul g´schaut“, es werden Stimmungsbilder gemalt und gesellschaftliche Milieus portraitiert. So auch in der heiteren Operette „Wiener Blut“ von Johann Strauss (Sohn). Das Stück spielt zugegebenermaßen in einer längst vergangenen Zeit, nämlich im kaiserlichen Österreich des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Es geht um den Adel, um Liebeleien des Blauen Bluts und allerlei anderer Irrungen und Wirrungen. Vergangenen Samstag wurde das berühmte Stück vom Ensemble der Wiener Operettenbühne in der gut besuchten Stadthalle gezeigt. Das Publikum bekam nicht nur den ein oder anderen Evergreen präsentiert, sondern erfreute sich an bestens aufgelegten Schauspielerinnen und Schauspielern.

In Wiener Blut geht es um den Schürzenjäger Balduin Graf Zedlau. Er betrügt nicht nur seine Gattin Gabriele mit der Tänzerin Franziska Cagliari, sondern hat zudem ein Auge auf die Probiermamsell Pepi Pleininger geworfen. Gabriele ahnt davon nichts und vermisst beim spießigen Balduin eher das Wiener Blut, die typisch wienerische Lebenslust und Feuer in den Adern. Kammerdiener Josef muss das ausbaden, versucht er doch nicht nur seinen Herrn vor Unheil zu schützen, sondern auch seine heimliche Liebe Pepi Pleininger für sich zu gewinnen. Als Balduins Vorgesetzter, Premierminister von Reuß-Schleiz-Greiz die Bühne betritt, ist das Chaos vorprogrammiert und das Lügengebilde Balduins bricht zusammen.

Gut gelaunt und voller Spielwitz, so präsentierte sich das Ensemble an diesem kurzweiligen Abend. Die Schauspielerinnen und Schauspieler hatten einfach Lust, den Besucherinnen und Besuchern einen netten Abend zu bereiten. Sie zwinkerten und lächelten sich zu, verstanden sich augenscheinlich. So übertrug sich der Spaß und die Leichtigkeit des Spiels schnell auf das Publikum, es wurde viel gelacht und ausgiebig geklatscht. Die Live-Musik des Orchesters der Operettenbühne Wien tat ihr übriges und bescherte einige Ohrwürmer. Spätestens als „Wiener Blut, eig´ner Saft, voller Kraft, voller Glut“ angestimmt wurde, sang oder summte der eine oder die andere lautstark mit. Der typisch österreichische Dialekt tat sein Übriges und sorgte mit oder ohne einem „Glasl Wain“ für Schmunzler. So tanzten Balduin und seine Liebschaften durch die Kulissen, die toll anzusehenden Kostüme stellte das Österreichische Bundestheater. Am Ende von Wiener Blut gab es dann auch noch ein Happy-End und jeder Topf fand auch einen passenden Deckel – darüber soll jedoch nicht zu viel verraten werden.

Nähere Informationen zum Gunzenhäuser Kulturprogramm erhalten Sie unter www.gunzenhausen.info, beim städtischen Kulturamt direkt, oder per Tel. 09831/508 109 bzw. E-Mail an kulturamt@gunzenhausen.de.   

Strategie für den Kreis

Wie kann sich der Wirtschaftsstandort entwickeln?

Zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Weißenburg-Gunzenhausen erstellt der Landkreis derzeit gemeinsam mit Vertretern der Wirtschaft eine Wirtschaftsstandortstrategie. Im Rahmen des Förderprojekts „Resiliente Wirtschaftsregion Altmühlfranken“ wird die Erarbeitung der Strategie über das Regionalmanagement Bayern gefördert.

Die Wirtschaftsregion Altmühlfranken befindet sich wie viele andere Regionen inmitten eines Transformationsprozesses, der durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie der aktuellen Energiekrise noch in besonderer Weise verstärkt wird. Insbesondere die Kunststoff- und Automobilzulieferindustrie in unserer Region sieht sich dahingehend großen Herausforderungen gegenüber.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen und um den Wirtschaftsstandort Weißenburg-Gunzenhausen weiter zu stärken, soll laut dem vorliegenden strategischen Leitbild „Altmühlfranken 2030“ für den Landkreis eine Wirtschaftsstandortstrategie gemeinsam von Politik und Wirtschaft entwickelt werden. Federführend erfolgt die Umsetzung der Strategie über die Wirtschaftsförderung der Zukunftsinitiative altmühlfranken. Diese wird dabei fachlich und strategisch von einem externen Büro unterstützt.

In dem Konzept werden unter anderem auf Basis umfangreicher Analysen die Stärken und Schwächen des Wirtschaftsstandortes identifiziert und diese mit anderen Standorten verglichen. In der Folge werden auf Grundlage der Analysen eine Positionierung Weißenburg-Gunzenhausens erarbeitet, Handlungsfelder und Projekte abgeleitet und priorisiert sowie der Fachbereich Wirtschaftsförderung gezielt darauf ausgerichtet. Der Prozess dauert aus heutiger Sicht bis September dieses Jahres.

Derzeit läuft die Unternehmensbefragung zum Wirtschaftsstandort, die sich an alle Unternehmen im Landkreis richtet, egal welcher Branche oder Größe. „Unser Ziel ist es, Sie als Unternehmerin und Unternehmer vor Ort bestmöglich zu unterstützen. Dafür wollen wir Ihre Meinung, Ideen und Wünsche von Anfang an in den Prozess miteinbeziehen“, unterstreicht Landrat Manuel Westphal die Bedeutung, sich als Unternehmen an der Umfrage zu beteiligen.

Die Umfrage dauert in etwa 20 Minuten. Die Angaben werden in jedem Fall vertraulich und anonym ausgewertet. Konkrete Angaben zum Unternehmen sind optional und müssen nicht zwingend gemacht werden.

Sollten Sie als Unternehmen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen noch nicht per E-Mail bezüglich der Umfrage informiert worden sein, können Sie sich gerne bei der Wirtschaftsförderung der Zukunftsinitative altmühlfranken melden (wirtschaftsfoerderung@landkreis-wug.de, 09141 902-244). Anschließend erhalten Sie die Zugangsdaten zur Unternehmensumfrage.

Neue Lademöglichkeiten

Betanken der E-Autos jetzt am Festplatz möglich

E-Autofahrerinnen und –fahrer kennen das: Die Batterie nähert sich langsam aber sicher dem roten Bereich, also ab zum nächsten Ladepunkt und Strom nachtanken. Problem: Gerade im ländlichen Bereich sind Ladesäulen noch rar gesät und die paar, die es gibt, sind oft belegt oder zu weit entfernt. „Die Anzahl der E-Autos steigt und die Infrastruktur muss Schritt halten. Wer Elektromobilität möchte, der muss auch Lademöglichkeiten schaffen“, betont Erster Bürgermeister Karl-Heinz Fitz. „E-Autos sind zukunftsfähig und ein wichtiger Teil der Mobilitätswende. In der Stadt Gunzenhausen möchten wir diese Entwicklung vorantreiben und errichten deshalb in Kooperation mit den Stadtwerken weitere Ladepunkte. Zuletzt wurden zwei neue Säulen mit vier Lademöglichkeiten am Festplatz installiert.“

Öffentliche E-Ladesäulen gibt es in Gunzenhausen bereits seit 2015, die erste Stromtankstelle wurde am Oettinger Parkplatz errichtet. Es folgten weitere Ladepunkte, so in der Waagstraße und nun am Schießwasen. Die von den Stadtwerken Gunzenhausen betreuten Ladesäulen sind auf dem modernsten Stand und haben eine Leistung bis maximal 22 Kilowatt. „Selbstverständlich fließt über die Ladesäulen nur Ökostrom in die umweltfreundlichen Fahrzeuge“, ergänzt Erster Bürgermeister Karl-Heinz Fitz. „Die neuen Säulen am Festplatz sind ein weiterer Schritt hin zu einer attraktiven Ladeinfrastruktur in Gunzenhausen. Zusammen mit den Stadtwerken arbeiten wir weiter an Verbesserungen und werden den Ausbau im Stadtgebiet weiter vorantreiben.“

Informationen zu den E-Ladesäulen in der Stadt Gunzenhausen inklusive der Standorte erhalten Sie unter www.ladeverbundplus.de.

Neue Rollatorspur

Gunzenhausen: Sicher von A nach B kommen

Die Gunzenhäuser Altstadt ist wunderschön, eine charmante Flaniermeile mit Urlaubsflair. Hier lässt es sich aushalten und ein paar tolle Momente genießen. Wer allerdings schlecht zu Fuß ist oder gar auf einen Rollator oder Rollstuhl angewiesen ist, der müht sich in manch alter Gasse oder historischem Ort am teils groben Pflasterbelag ab. So bis vor kurzem auch am Hafnermarkt zwischen Bühringer Straße und Marktplatz. Witterung, Erosion und Verkehr haben den Steinen vor Ort zugesetzt. „Menschen mit Handicap, Seniorinnen und Senioren, aber auch Familien mit Kinderwagen hilft das wenig“, betont Erster Bürgermeister Karl-Heinz Fitz. „Gerade im öffentlichen Raum muss Bewegung ohne Einschränkung möglich sein. Dazu gehören ein sicherer Stand und Wege ohne Hindernisse. Wir haben lange über Verbesserungen am Hafnermarkt diskutiert. Eine Rollatorspur erschien uns eine praktikable und stolperfreie Lösung, die sich zudem optisch gut ins Stadtbild integriert.“

Im fachlichen Austausch mit Julia Braun, ehrenamtliche Beauftragte für Menschen mit Behinderung in der Stadt Gunzenhausen, wurde die Rollatorspur im letzten Jahr durch das Gunzenhäuser Stadtbauamt geplant und umgesetzt. Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 50.000 Euro, allerdings gibt es hier gute Nachrichten für die Stadtkasse: Die Baukosten werden durch das staatliche Förderprogramm „Innenstädte beleben – Abbau baulicher Barrieren im öffentlichen Raum zur behindertengerechten Gestaltung“ bis zu 80 % bezuschusst. „Die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum wird von staatlicher Seite vorangetrieben und wir freuen uns über die Zuschüsse“, so Thomas Hinterleitner aus dem Stadtbauamt. „Um die Teilhabe aller Menschen am Verkehrsgeschehen zu ermöglichen, suchen wir immer nach Verbesserungspotential, auch bei bestehender Infrastruktur. Gerade im Altstadtbereich können Rollatorspuren eine sinnvolle Lösung sein. Die Spuren erleichtert den Gang und, was oft vergessen wird, helfen Sehbehinderten bei der Orientierung.“

Die ortsansässigen Pflasterexpertinnen und -experten der Firma Wagner aus Unterwurmbach haben die Baumaßnahme unkompliziert und hochwertig umgesetzt. Telekom und Vodafone haben die Umbauphase zudem genutzt, um an selber Stelle Glasfaserleitungen zu verlegen. „Das war natürlich eine Win-Win-Situation“, ergänzt Erster Bürgermeister Karl-Heinz Fitz. „Der Gehweg war offen und so konnten die Leitungen im Zuge mitverlegt werden. Alles in allem ist die Rollatorspur am Hafnermarkt ein voller Erfolg und wird gut angenommen. Über weitere Spuren denken wir nach, beispielsweise am Haus des Gastes.“

Schließlich richtet Erster Bürgermeister Karl-Heinz Fitz noch einen Appell an motorisierte Verkehrsteilnehmer: „Fahrzeuge sollten weder zum Parken noch zum Halten auf der Rollatorspur abgestellt werden. Bitte halten Sie die Spuren frei.“

Seminare für Gartenfreunde

Im Januar und Februar vier Termine

Vier kostenfreie Gartenpflegeseminare bieten im Januar und Februar wertvolle Tipps und Anregungen für das bevorstehende Gartenjahr. Am 24. und 25. Januar und am 08. und 09. Februar sind Hobbygärtner, Gartenfreunde und Interessierte zu diesen Vorträgen eingeladen. Beginn ist jeweils um 19.00 Uhr. Veranstaltungsort ist das Gasthaus „Zur Sonne“ in Wachstein.

Im Rahmen der Gartenpflegeseminare geht es zum Beispiel am 9. Februar rund um das Thema „Tomatenvielfalt im Hausgarten“. Bildnachweis: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen

Die Vortragsreihe startet am Dienstag, 24. Januar, mit dem Thema „Pflegeleichter Garten mit Stauden“. Referentin Christiane Mayer gibt dabei wertvolle Tipps zum richtigen Umgang mit Stauden im eigenen Garten.

Am Mittwoch, 25. Januar, berichtet Karin Neupert unterhaltsam und kurzweilig über „Kräuter quer Beet“. Dazu bringt Sie zahlreiche Kräuter mit und informiert neben dem Anbau auch über die Verwendung von Kräutern.

Weiter geht es mit dem Vortrag „Zeitgemäßer Pflanzenschutz im Hausgarten“ am 08. Februar mit Referentin Annemarie Drüschler. Diese zeigt die Möglichkeiten der Vermeidung von Pflanzenkrankheiten und Schädlingen auf und geht auch auf die zeitgemäßen Maßnahmen der Bekämpfung ein. 

Die Vortragsreihe für Gartenfreunde wird mit der Referentin Andrea Illini am 09. Februar abgeschlossen, die über die „Tomatenvielfalt im Hausgarten“ informiert.

Die Gartenpflegeseminare werden in Kooperation des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege sowie der Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege organisiert. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei. Alle interessierten Gärtnerinnen und Gärtner sind dazu eingeladen. Für den Besuch einer Veranstaltung erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Beleg für den Gartenpflegeausweis. Dieser berechtigt zur Teilnahme an Fachveranstaltungen auf Bezirksebene.

Fragen für die Statistik

Der Zensus 2022 ist abgeschlossen

Die letzten Kartons sind gepackt, die PCs abgebaut und die Unterlagen abgeholt. Die Zensus-Erhebungsstelle Weißenburg-Gunzenhausen schließt zum 31. Januar 2023. Nahezu 6.000 Anschriften wurden von rund 120 Interviewerinnen und Interviewern befragt. Die Rücklaufquote von rund 93 Prozent entspricht dem bayernweiten Durchschnitt. Das Team der Erhebungsstelle zieht eine positive Bilanz.

Im November 2021 begann die Suche nach den ehrenamtlichen Erhebungsbeauftragten. Schnell waren sie gefunden und Ende April alle bereits geschult. „Wir hatten ein tolles und sehr engagiertes Team aus allen Teilen des Landkreises“, resümiert Erhebungsstellenleiterin Lena Kagerer. Die bunt gemischte Truppe – von Studentinnen und Studenten bis hin zu Rentnerinnen und Rentnern – war durchwegs begeistert: „Viele haben uns berichtet, dass die Aufgabe für sie eine Bereicherung war.“

Da Bayern und Sachsen mit der Entscheidung Tablets für die Befragung zu nutzen, deutschlandweit eine Vorreiterrolle eingenommen haben, waren die Erhebungsbeauftragten mit besonderen Herausforderungen konfrontiert. Doch am Ende hat sich der Mehraufwand gelohnt und es konnte viel Papier eingespart werden.

Mit dem Zensus wird ermittelt, wie viele Menschen in Deutschland leben, wie sie wohnen und arbeiten. Diese amtliche Einwohnerzahl ist Grundlage für wichtige politische und gesellschaftliche Entscheidungen. Der Zensus wird in Deutschland alle zehn Jahre durchgeführt. Mit den Ergebnissen des Zensus 2022 ist laut Statistischem Bundesamt frühestens Ende 2023 zur rechnen. Sie werden auf der Homepage des Statistischen Bundesamtes unter www.zensus2022.de veröffentlicht.

„Hass im Netz“

Medienwelten-Reihe startet mit dem Vortrag

Digitale Entwicklungen und ihre Folgen für das soziale Miteinander stehen bei drei Vortragsveranstaltungen in der Stadt- und Schulbücherei Gunzenhausen im Fokus. Am Donnerstag, 19. Januar 2023, um 19:30 Uhr wird Christian Gürtler über „Hass im Netz – Social-Media-Plattformen und Medienethik“ sprechen. Der Religionspädagoge ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Theologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen und forscht zu Social Media im Spannungsfeld Medienethik und der digitalen Verbreitung von Verschwörungstheorien. Er befasst sich mit den Folgen für die von Hassbeiträgen Betroffenen. Für bedenklich hält er zum einen die hohe Zahl an Opfern von beleidigenden und hasserfüllten Beiträgen, zum anderen deren Rückzug aus dem öffentlichen Diskurs.

Zur Wirkung von Rollenbildern von Influencern und Influencerinnen auf Kinder und Jugendliche informiert Björn Friedrich am Donnerstag, 16. Februar 2023, um 19:30 Uhr. Er nimmt das Influencer-Marketing unter die Lupe und wirft einen kritischen Blick auf die enge und häufige Verbindung zwischen Online-Stars und Fans. Als Medienpädagoge beschäftigt er sich mit den pädagogischen Herausforderungen, die die digitale Welt mit sich bringt. Er hilft dabei, Konzepte für den sinnvollen Umgang mit digitalen Medien in der Kinder- und Jugendarbeit zu finden.

Eine Expertenrunde zu Online-Services und Beratungsangeboten wird es am Donnerstag, 27. April 2023 um 19:30 Uhr geben. Hier bekommen Online-Neulinge einen Überblick über die ersten Schritte beim digitalen Erledigen von Bankgeschäften, Online-Ticketkauf, Hotelbuchungen und dem digitalen Schriftverkehr. Mit dabei sind die Support-Experten beim gunnet e.V. Jürgen Neumann und Martin Bosch, der Leiter der Stabsstelle Information- und Kommunikationstechnik der Stadt Gunzenhausen Michael Pentza, der Mitarbeiter der Sparkasse Gunzenhausen Armin Tröster sowie eine Fachkraft aus dem Gesundheitswesen.

Der Eintritt zu allen drei Vortragsveranstaltungen in der Stadt- und Schulbücherei, Luitpoldstraße 13, 91710 Gunzenhausen, ist frei. Für Mitarbeitende in pädagogischen Tätigkeitsfeldern (Lehrkräfte, Erzieherinnen, etc.) können Fortbildungsbescheinigungen ausgestellt werden. 

Eisbahn kam gut an

Erfolgreicher Abschluss der Eisbahnsaison 2022/2023

Am Sonntag, den 08.01.2023 endete die Eisbahnsaison 2022/2023 im Herzen von Gunzenhausen. Bei der Abschlussveranstaltung dankte Erster Bürgermeister Karl-Heinz Fitz allen Beteiligten, Bürgern und Gästen aus Nah und Fern. Zwei Dauerkartenbesitzer durften sich über Wertkarten für das Juramare freuen.

Dass die Eisbahn mittlerweile zur Winterzeit in Gunzenhausen gehört, darüber sind sich die Organisatoren und Freunde der Eisbahn einig. Sieben Wochen lang war sie nun das Herz der Gunzenhäuser Innenstadt und lud Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste aus Nah und Fern zu Sport und Spaß an der frischen Luft ein.

Auch am letzten Öffnungstag, dem 08.01.2023 war die Eisfläche noch einmal sehr gut besucht. Bürgermeister Karl-Heinz Fitz freute sich über die erfolgreiche Eisbahnsaison seit dem Start des Angebots im Jahre 2014 und nutzte die Gelegenheit, um die vergangenen sieben Wochen Revue passieren zu lassen: „Mit der Eisbahn bietet die Stadt Gunzenhausen ein wertvolles Sport- und Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche, die gerade in den vergangenen Jahren immer wieder mit Einschränkungen leben mussten. Sie bietet einen Treffpunkt, auch für Gäste von weit ausserhalb des Landkreises und zieht so Publikum in unsere Innenstadt. Und wenn sie schonmal da sind, nutzen viele die Möglichkeit hier einzukaufen und die Gastronomie zu besuchen. Die Eisbahn bringt aber nicht nur Menschen in die Stadt sondern leistet einen wichtigen Beitrag für das positive Image Gunzenhausens. Hier bewegt sich im wahrsten Sinne des Wortes etwas!“

Zwischen dem 18.11.2022 und dem 08.01.2023 konnten rund 10.000 Besucher und 85 Schulklassen mit ingesamt 1.700 Schülern gezählt werden.  Dabei spielte es keine Rolle, woher die Schulklassen kamen. „Wir freuen uns über jede Klasse und machen da keinen Schnitt bei der Landkreisgrenze. Es ist schön zu sehen, dass Lehrkräfte das Angebot des Sportunterrichts der besonderen Art annehmen und die Schülerinnen und Schüler sichtlich Spaß dabei haben“ so Matthias Hörr, Wirtschaftsförderer der Stadt Gunzenhausen.

Bürgermeister Karl-Heinz Fitz hatte eine lange Liste des Dankes bei seiner Rede dabei. Er bedankte sich unter anderem bei den städtischen Mitarbeitern, insbesondere bei der Wirtschaftsförderung für die Organisation sowie beim Bauhof, der die Eisbahn Jahr für Jahr sowohl auf- als auch wieder abbaut und dafür sorgt, „dass das Drumherum passt“. Auch dem Eismeister Klaus Carl, dem Eislaufclub Gunzenhausen, den Gastronomen Deuter und Pfisterer sowie Herrn Wopperer und Herrn Keitel, die für die Technik zuständig waren, dankte er.

„Dass das Projekt Eisbahn überhaupt so stattfinden kann, haben wir maßgeblich auch unseren insgesamt über 30 Sponsoren zu verdanken“ so Herr Fitz weiter, und nannte stellvertretend die drei Hauptsponsoren Huber & Riedel, das Modehaus Steingass sowie die Firma Schäffler Technologies AG & Co. KG.

Und dann durfte die Glücksfee Mirelle Dakonici ihres Amtes walten und aus den anwesenden Dauerkartenbesitzern zwei Gewinner ziehen. Mit der Losnummer 2621 gewann Tim Hißleiter, mit der Losnummer 2633 Moritz Kuhn je einen Wertgutschein in Höhe von 50 € für das Freizeitbad Juramare, die freundlicherweise von den Stadtwerken Gunzenhausen zur Verfügung gestellt wurden.

Im Anschluss drehten die kleinen und großen Eisläufer noch bis 20 Uhr ihre Runden, bis es dann hieß: Auf Wiedersehen liebe Eisbahn, wir sehen uns in 10 Monaten wieder.

Liebgewordene Tradition

Die Sternsinger besuchten das Gunzenhäuser Rathaus

Zur großen Freude von Bürgermeister Karl-Heinz Fitz besuchten die Sternsinger der katholischen Pfarrei St. Marien in Gunzenhausen am 05. Januar 2023 das städtische Rathaus.

Unter dem Motto „Kinder stärken, Kinder schützen – in Indonesien und weltweit“ sammeln vielerorts Kinder im Segensbringer-Kostüm Spenden für diejenigen, denen es nicht so gut geht. „Der Besuch der Heiligen Drei Könige ist eine liebgewonnene Tradition.“, so Bürgermeister Karl-Heinz Fitz. „Wir freuen uns sehr, dass unser Rathaus auch in diesem Jahr den traditionellen Segenswunsch „20*C+M+B*23“ erhalten hat.“

Im Anschluss an den Besuch, der von Dr. Alexander Begerow mit der Klarinette begleitet wurde, überreichte ihnen Herr Bürgermeister Fitz in seinem Büro eine Spende und zur Stärkung ein paar Süßigkeiten.