Tag Archives: Gunzenhausen

Lieferservice der Bücherei

Büchereiteam macht den Büchern Beine!

Die Mitarbeiter/innen der Bücherei bieten den Sonderservice an.

Aufgrund der Corona-Pandemie muss die Stadt- und Schulbücherei weiterhin geschlossen bleiben. Für alle Gunzenhäuserinnen und Gunzenhäuser ist es trotzdem möglich, an ein Medienpaket zu kommen, denn bereits seit dem 12. Dezember 2020 hat das Büchereiteam einen Lieferservice etabliert.

Wer im Stadtgebiet oder in einem Ortsteil von Gunzenhausen wohnt und einen Leseausweis der Stadt- und Schulbücherei hat, kann sich Medien telefonisch oder per E-Mail bestellen.

Bislang konnten 170 Medienpakete übermittelt werden. Darunter waren wichtige Fernleihen für berufliche und schulische Zwecke, viele Lesepakete für Schülerinnen und Schüler, aber auch
Bilderbuch-, Sachbuch- und Romanwünsche wurden erfüllt. Besonders freuen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bücherei, wenn sie für die Leseanfängerinnen und -anfänger schöne Bücher, passend zu den jeweiligen Lesefähigkeiten und Interessen zusammenstellen können.

Eine Vorauswahl kann im Online-Medienkatalog der Stadt- und Schulbücherei (webopac.gunzenhausen.de)  getroffen werden. Bestellungen unter 09831-508320 oder E-Mail buecherei@gunzenhausen.de.

Weit vom Ziel entfernt

Corona-Situation im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

Derzeit sind die Zahlen der Neuinfektionen im Vergleich zu den vergangenen beiden Wochen leicht rückläufig, jedoch mit einer 7-Tage-Inzidenz von 135,1 pro 100.000 Einwohner noch weit vom Zielwert 50 entfernt. Die Neuinfektionen verteilen sich etwa zu gleichen Teilen auf Pflegeeinrichtungen und diffuse Fälle im gesamten Landkreis.

Die Situation um das Corona-Infektionsgeschehen im Landkreis ist noch sehr risikobehaftet. Ein Umschwung mit erneuten Ausbrüchen und explosionsartigem Ansteigen der Fallzahlen – wie es Anfang des Monats der Fall war – ist jederzeit möglich.

Nach wie vor sind einige Pflegeeinrichtungen von einem größeren Ausbruchsgeschehen betroffen:

  • BRK Heim Treuchtlingen
  • AWO Heim Heidenheim
  • Caritas Pflegeheim Weißenburg
  • Pflegezentrum Gunzenhausen des Evang. Krankenvereins (Außenstelle)
  • Diakoneo Wohnen Polsingen

Weiterhin gibt es einige Einrichtungen, in denen zwar eine oder mehrere Corona-Infektionen festgestellt wurden, allerdings kein weiterer Krankheitsausbruch erfolgte. Darunter sind mittlerweile auch wieder drei Kindertagesstätten, die derzeit in Notbetreuung arbeiten (Haus für Kinder „Sonnenschein“ in Bergen, Kindergarten Sonnenhof in Gunzenhausen, Kindergarten in Absberg).

Das Gesundheitsamt des Landratsamtes bittet die Bevölkerung aufgrund der dynamischen Situation weiterhin um ein angepasstes Verhalten. Jeder einzelne kann durch Kontaktminimierung und Einhaltung der Hygienemaßnahmen dazu beitragen, das Infektionsrisiko niedrig zu halten.

Seit dem Impfstart am 27. Dezember 2020 konnten 1.215 Impfungen am Impfzentrum und durch das mobile Impfteam durchgeführt werden. Der Schwerpunkt wird in den nächsten Tagen bei den Zweitimpfungen in den Pflegeheimen liegen. Für die nächste Woche werden lediglich 260 Impfdosen für Erstimpfungen in Pflegeheimen zur Verfügung stehen

Impfwillige können sich aber weiterhin vorrangig online unter www.impfzentren.bayern registrieren lassen. Auch eine telefonische Registrierung unter 09831 52-2041 ist möglich. Die registrierten Personen werden benachrichtigt, sobald die jeweilige Priorisierungsgruppe dran ist und wieder Impfstoff erhältlich ist.

Zum heutigen Tag, 21.01.2021, verzeichnet das Robert Koch-Institut 128 Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen. Seit Beginn der Pandemie wurden 2.375 Personen im Landkreis positiv auf das Coronavirus getestet. 75 Menschen sind in Verbindung mit einer Corona-Infektion verstorben. Der Landkreis verzeichnet eine 7-Tage-Inzidenz von 135,1 (Stand: 21.01.2021, 07.30 Uhr).

Masken werden verteilt

Bedürftige werden vom Landratsamt versorgt


Ab Montag, 18. Januar 2021, gilt in Bayern für Personen ab 15 Jahren eine FFP2-Maskenpflicht im Einzelhandel und im ÖPNV. Für besonders Bedürftige stellt der Freistaat Bayern zweieinhalb Millionen FFP2-Masken kostenlos zur Verfügung. Die Verteilung dieser Masken für den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen übernimmt das Landratsamt.
In den nächsten Tagen werden den besonders Bedürftigen, also den Empfängern von Grundsicherungsleistungen, zunächst fünf FFP2-Masken per Post zugeschickt. Auch Bezieher von Asylbewerberleistungen erhalten solche Masken. Den Tafeln werden vom Landratsamt ebenfalls eine gewisse Menge an FFP2-Masken zur Verfügung gestellt.
Der Versand wird innerhalb der Führungsgruppe Katastrophenschutz im Landratsamt organisiert und beginnt am Montag, 18. Januar. Die betroffenen Personen erhalten gemeinsam mit den Masken auch eine Anleitung, was beim Tragen zu beachten ist. Mehr Informationen zur FFP2-Maskenpflicht gibt es auch auf der Homepage des Bayerischen Gesundheitsministeriums www.stmgp.bayern.de.
Darüber hinaus wird derzeit auch eine Verteilaktion für FFP2-Masken für pflegende Angehörige vorbereitet. Landrat Manuel Westphal hat die Gemeinden gebeten, dabei zu unterstützen. Alle Informationen dazu wird das Landratsamt in den nächsten Tagen bekannt geben.
„Die FFP2-Masken können im Vergleich zu den Alltagsmasken nicht selbst hergestellt werden und liegen preislich auch höher. Aus diesen Gründen ist die Aktion, solche Masken mit höherer Schutzwirkung an Bedürftige kostenlos zu verteilen, mit Blick auf die FFP2-Maskenpflicht sehr wichtig. Ich bedanke mich auch bei meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die die Versandaktion in kurzer Zeit ermöglicht haben, so dass den betroffenen Personen zeitnah FFP2-Masken zur Verfügung stehen“, so Landrat Manuel Westphal.

Stolz auf Alt-Gunzenhausen

Verein für Heimatkunde stellte Jahrbuch dem Bürgermeister vor

Vorsitzender Werner Falk (links) und sein Stellvertreter Werner Mühlhäußer (rechts) stellten im neuen und repräsentativen Eingang Bürgermeister Karl-Heinz Fitz die 75. Ausgabe von „Alt-Gunzenhausen“ vor. Foto: Gudrun Weiß

Es ist inzwischen eine gute Tradition, dass der Verein für Heimatkunde Gunzenhausen sein neues Jahrbuch offiziell dem Bürgermeister im Rathaus vorstellt. Vorsitzender Werner Falk und Stellvertreter Werner Mühlhäußer, der zugleich als Stadtarchivar fungiert, taten dies auch heuer. Sie dankten Rathauschef Karl-Heinz Fitz und dem Stadtrat für die seit vielen Jahren gewährte Unterstützung – auch in finanzieller Hinsicht.

Die neue Ausgabe von „Alt-Gunzenhausen“ ist rund 280 Seiten stark und enthält zehn Beiträge zur lokalen Historie von neun Autoren. Wie Vorsitzender Werner Falk betonte, kann sich der Verein auf einen soliden Stamm von Mitarbeitern stützen, denen alle der Gotteslohn genügt. Die enge Kooperation mit der Stadt, die sich in der Person von Stadtarchivar Werner Mühlhäußer darstellt, empfindet er als einen riesigen Vorteil, denn gerade der Stadtarchivar ist es, der beste Kontakte zu den Autoren hat und dem es immer wieder gelingt, neue Autoren zu gewinnen.

Es ist das 75. Jahrbuch, also eine Jubiläumsausgabe. Das erste ist 1923 herausgegeben worden, also kann in zwei Jahren schon wieder ein Jubiläum begangen werden. Das soll dann in einem  würdigen Rahmen geschehen, denn auch die Stadt feiert 2023 ein großes Jubiläum (1200 Jahre). Bürgermeister Fitz plant nach Ende der restriktiven Coronazeit die Bildung eines Arbeitskreises, in dem alle ihre Vorstellungen zum Stadtjubiläum einbringen können.

Die Beiträge in „Alt-Gunzenhausen“ sind: „Alte Friedhöfe an der Altmühl“ (Werner Somplatzki), „Kurzgefasste Ortsgeschichte von Schlungenhof“ (Siglinde Buchner), „Grabplattenfunde aus der Marienkirche in Großlellenfeld“ (Hermann Thoma), „Die Mühlen von Muhr“ (Günter L. Niekel), „Von Bettelvögten und Polizeidienern“ (Werner Mühlhäußer und Werner Neumann), „Christian Friedrich Möbius – Stadttürmer und Stadtmusikus in Gunzenhausen“ (Laura Meyer), „Bausteine zur Ortsgeschichte von Laubenzedel“ (Werner Mühlhäußer), „Die Gründungszeit des Sängerbundes 1861 Gunzenhausen“ (Annalena Brand), „Kriegstagebuch aus dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71“ (Daniel Burmann) und „Nationalsozialismus und Antisemitismus in Gunzenhausen 1919 bis 1924“ (Werner Mühlhäußer).

Aufgrund der Corona-Pandemie und ihrer wirtschaftlichen Auswirkungen (Schließung der Buchhandlungen) sind heuer vier neue Verkaufsstellen gewählt worden: Marktapotheke in Markt Berolzheim, Verwaltungsgemeinschaft Altmühltal in Meinheim, Raiffeisenbank in Laubenzedel, Getränke-Seifert in Schlungenhof. Die Gunzenhäuser  Schreibwarenhandlung Pfahler bietet „Alt-Gunzenhausen“ zu ihren reduzierten Öffnungszeiten an, die Buchhandlungen Renner, Fischer, Francke, Stöhr und Glaser haben einen telefonischen Bestell- und Lieferservice eingerichtet. Das Jahrbuch kostet 15 Euro.

Dienstjubilare geehrt

Dank an die langjährigen Landratsamts-Mitarbeiter

Anstelle einer Feierstunde gab es eine Videobotschaft und ein „kulinarisches Landkreis-Päkla“ für die Dienstjubilare.
Bildnachweis: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen


Auf insgesamt 455 Dienstjahre schaffen es die diesjährigen Dienstjubilare des Landratsamtes. 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden zum Jahresende für ihre langjährige Zugehörigkeit zum Landkreis bzw. zum öffentlichen Dienst geehrt.
Im „Corona-Jahr“ 2020 war leider die übliche Feierstunde für die Dienstjubilare im Landratsamt nicht möglich. Trotzdem war es Landrat Manuel Westphal, dem Personalratsvorsitzenden Karl Seitz sowie dem Personalleiter Sebastian Münch ein wichtiges Anliegen die Jubilare gebührend zu ehren. Anstelle einer Feierstunde erhielten die 23 Dienstjubilare eine Videobotschaft sowie ein „Landkreis-Päkla“ als Geschenk an den Arbeitsplatz geliefert.
„Natürlich hätten wir den Jubilaren gerne persönlich gratuliert und den langjährigen Einsatz mit einer kleinen Feierstunde gewürdigt. Mit unserem Geschenk, einem kulinarischen Gruß aus dem Landkreis, wollen wir unseren Dank und Anerkennung für den erbrachten Einsatz ausdrücken“, so Landrat Manuel Westphal, Personalrat Karl Seitz und Personalleiter Sebastian Münch in ihrer Videobotschaft.
Geehrt wurden:
für 40 Jahre: Erna Görg, Johann Jobst, Heidi Knorr, Utz Löffler, Jörg Schreiber, Elvira Zottmann
für 25 Jahre: Sabine Lehmeyer, Gerlinde Regensburger, Kerstin Reinhold
für 10 Jahre: Karin Baumgärtner, Hermann Bock, Patrick Eggmayer, Patricia Homm, Jonas Kirchdorffer, Silke Lutz, Daniel Moshammer, Sebastian Münch, Julia Regler, Alexander Reichert, Veronika Schmidtpeter, Magdalena Seitz, Carolin Tischner, Stefan Wagner

Mobiles Arbeiten

Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird im Landratsamt großgeschrieben

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist dem Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen als einer der größten Arbeitgeber im Landkreis ein wichtiges Anliegen. Aus diesem Grund wurde eine Arbeitsgruppe gegründet, die sich diesem Thema annimmt. Als einen ersten Schritt wurde für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Landratsamt eine Dienstvereinbarung entwickelt, die das mobile Arbeiten beziehungsweise die Telearbeit regelt.

Natürlich gab es auch vorher schon die Möglichkeit für einige Beschäftigten des Landkreises von Zuhause aus zu arbeiten. Ein Pilotprojekt dafür wurde bereits Anfang des Jahres gestartet. Durch die Herausforderungen während der Corona-Pandemie wurde deutlich, dass man die Telearbeit beziehungsweise das mobile Arbeiten auf stabile Füße stellen musste.

Landrat Manuel Westphal hatte im Sommer eine Arbeitsgruppe Beruf und Familie gegründet, die unter anderem eine neue Dienstvereinbarung entwickeln sollte. In der Arbeitsgruppe ist neben dem Landrat die Personalverwaltung, der Personalrat, die Hauptverwaltung, die Gleichstellungsstelle, der Teilbereich Familie und Bildung der Zukunftsinitiative Altmühlfranken und auch die Koordinierungsstelle Familienbildung des Amtes für Jugend und Familie vertreten. Gemeinsam konnte an einer Dienstvereinbarung gearbeitet werden, die den Beschäftigten des Landkreises mobiles Arbeiten oder Telearbeit ermöglichen soll.

„Uns war dabei wichtig, die bisherige Möglichkeit von Zuhause oder unterwegs aus zu arbeiten auf ein rechtlich einwandfreies Fundament für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu setzen und somit die Arbeitsschutzbestimmungen einwandfrei umzusetzen. Als moderner Arbeitgeber möchten wir natürlich eine gewisse Flexibilität gerade für Familien schaffen. Aus diesem Grund haben wir die Dienstvereinbarung entwickelt und tragen so viel zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei“, erklärt Landrat Manuel Westphal.

Natürlich ist in einer Behörde nicht jeder Arbeitsplatz geeignet für mobiles Arbeiten oder Telearbeit. Vieles kann jedoch mit der richtigen Ausstattung auch von Zuhause aus erledigt werden. Die neue Dienstvereinbarung sieht vor, dass bei der Telearbeit der Arbeitsplatz im Amt entweder ganz aufgegeben wird oder eine alternierende Telearbeit zum Einsatz kommt. Dann kann der Arbeitsplatz im Amt auch von anderen Kolleginnen und Kollegen besetzt werden. „Das ist für uns natürlich ein wichtiger Aspekt, da wir immer mit einer großen Raumknappheit zu kämpfen haben“, so der Landrat.

Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Außendienst wurde die Möglichkeit des mobilen Arbeitens geschaffen. Dies kann insbesondere von Beschäftigten genutzt werden, die in wesentlichem Umfang an unterschiedlichen Orten tätig sind, wie die Lebensmittelüberwachung.

„Mit der Dienstvereinbarung zum mobilen Arbeiten und zur Telearbeit macht das Landratsamt einen großen Schritt als moderner Arbeitgeber. Wir möchten in Zukunft noch viel mehr Maßnahmen treffen, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern. Dies war ein erster wichtiger Schritt dorthin“, freut sich Landrat Manuel Westphal.

Impfungen im Kreis

Alle über 80-Jährigen werden angeschrieben

Seit gestern, 11. Januar 2021 können Impfwillige der ersten Priorisierungsgruppe telefonisch über das Impfzentrum Altmühlfranken einen Termin zur freiwilligen Impfung vereinbaren. Auch das bayerische Registrierungsportal ist seit gestern freigeschaltet.

Die Nachfrage nach den ersten Impfterminen am Impfzentrum Altmühlfranken in Gunzenhausen war erfreulich hoch. Die Impfbereitschaft in der ersten Priorisierungsgruppe scheint im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen sehr groß zu sein. Leider kam es durch die vielen Anrufe zeitweise zu einer Überlastung des Telefonnetzes des Klinikums Altmühlfranken, das auch der Betreiber des Impfzentrums ist.

„Ich verstehe, dass sich viele der Anrufer geärgert haben, stundenlang nicht durchzukommen. Doch ist derzeit leider nur eine telefonische Terminvereinbarung möglich. Auch am Empfang des Klinikums gingen verständlicherweise viele Nachfragen und Beschwerden ein. Um die Telefonleitung am Empfang des Klinikums freizuhalten, bitten wir, keine Nachfragen bezüglich des Impftermins dorthin zu richten, sondern ausschließlich die Telefonhotline des Impfzentrums zu wählen. Diese ist auch mit mehreren Personen besetzt“, erklärt Christoph Schneidewin, Vorstand des Klinikums Altmühlfranken, das Vorgehen.

200 Impftermine können für diese Woche vereinbart werden. Beginn der Impfungen am Impfzentrum ist heute Nachmittag. Der nächste Termin für die Impfungen ist am Freitag, 15. Januar. Bei der Terminvereinbarung wird auch gleich der Termin zur Zweitimpfung nach ca. 21 Tagen vereinbart. Weitere Termine am Impfzentrum können derzeit nicht vergeben werden, da der erwartete Impfstoff nur ausreicht, um weiter in den Heimen zu impfen und die ersten Zweitimpfungen vorzunehmen. Der Betreiber des Impfzentrums geht davon aus, dass im Laufe des heutigen Dienstags alle vorläufig verfügbaren Termine vergeben sein werden.

Bei der Terminvereinbarung müssen zunächst die Daten des Impfwilligen erfasst werden. Diese Abfrage ist sehr aufwendig, weshalb die telefonische Terminvereinbarung auch viel Zeit in Anspruch nimmt. Um diesen Prozess zu vereinfachen, ist seit gestern auch ein bayernweites Registrierungsportal für Impfwillige freigeschaltet. Dieses ist unter www.impfzentren.bayern zu erreichen.

Impfwillige müssen sich mittels dieses Portals zunächst registrieren. In dem Online-Formular werden die Kontaktdaten abgefragt sowie wichtige Informationen, um die Impfwilligen einer Priorisierungsgruppe zuordnen zu können. Sollte eine Registrierung online nicht möglich sein, besteht auch die Möglichkeit, die Registrierung telefonisch über das Impfzentrum (09831 52-2041) vorzunehmen. Hier ist allerdings immer mit Wartezeiten zu rechnen, weshalb wo immer möglich die Registrierung online erfolgen sollte.

Wenn ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht und Termine vergeben werden können, wird der im Portal registrierte Impfwillige, sofern er zur aktuellen Priorisierungsgruppe gehört, über eine SMS, eine Mail oder telefonisch benachrichtigt. Dann kann dieser einen Termin online oder telefonisch vereinbaren. Die Online-Terminvereinbarungen wird demnächst ebenfalls freigeschaltet werden. Das Landratsamt und das Klinikum Altmühlfranken bitten um Verständnis, falls es auch in Zukunft bei der telefonischen Terminvereinbarung zu Wartezeiten kommt.

Die Reihenfolge der Terminierung richtet sich nach mehreren Parametern, welche in der Software hinterlegt sind, vor allem aber nach der in der Impf-Verordnung festgelegten Impfreihenfolge. Das geschilderte Verfahren ist verbindlich und nicht durch das Impfzentrum Altmühlfranken zu beeinflussen.

Zusätzlich zu den Impfterminen, die heute am Impfzentrum in Gunzenhausen stattfinden, ist das mobile Impfteam heute im BRK-Heim in Treuchtlingen und impft dort rund 60 Personen. Auch weitere Mitarbeitende des Klinikums Altmühlfranken werden heute geimpft.

Alle über 80-Jährigen erhalten in den nächsten Tagen auch eine persönliche Information von Landrat Manuel Westphal sowie der jeweiligen Bürgermeisterin beziehungsweise dem jeweiligen Bürgermeister. Im Schreiben wird die Möglichkeit zur telefonischen Terminvereinbarung erklärt und die wichtigsten Kontaktdaten rund um das Impfzentrum für die Landkreisbewohner zusammengefasst.

Sobald wieder Termine am Impfzentrum vergeben werden können, wird das Landratsamt gemeinsam mit dem Klinikum als Betreiber des Impfzentrums darüber informieren. Weitere Informationen gibt es auch unter www.impfzentrum-altmuehlfranken.de.

Termine werden vergeben

Impfzentrum in Gunzenhausen ist aktiv


Aufgrund der anstehenden Impfstofflieferungen ist ab Montag, 11. Januar 2021, eine Terminvereinbarung zur Impfung für Personen der höchstem Priorisierungsgruppe, insbesonder der über 80-Jährigen möglich.  Aufgrund der nur geringen Menge an Impfstoff wird es sich zu Beginn nur um wenige Impftermine handeln. Der Betreiber des Impfzentrums, das Klinikum Altmühlfranken, hofft , im Laufe der nächsten Wochen mehr Termine am Impfzentrum vergeben zu können.

Derzeit stehen dem Impfzentrum Altmühlfranken nur eine geringe Zahl an Impfdosen zur Verfügung. Aufgrunddessen können bis Anfang Februar wöchentlich nur maximal 365 Erstimpfungen gegen das Coronavirus durchgeführt werden. Zuerst werden derzeit weiterhin Bewohnerinnen und Bewohner der Seniorenheime sowie das Personal in diesen Einrichtungen, das Klinikpersonal, die Heim- und Impfärzte, das Personal der Rettungsdienste sowie der mobilen Pflegedienste geimpft. Diese Priorisierung wird von der bundesweiten Impf-Verordnung geregelt. Aufgrund der verfügbaren Menge an Impfstoff sollen nun auch erste Impftermine am Impfzentrum in Gunzenhausen angeboten werden.

Zunächst sollen zweimal wöchentlich jeweils 100 Impfungen durchgeführt werden, also insgesamt 200 Impfungen die Woche. Dafür stehen an zwei Tagen vierstündige Zeiträume zur Verfügung. Termine vereinbaren, können diejenigen Personen, welche entsprechend der Impf-Verordnung in die höchste Priorisierungsgruppe eingeordnet sind, hierzu gehören insbesondere die über 80-Jährigen.

Terminvereinbarungen sind für Personen der höchsten Priorisierungsgruppe vorerst nur telefonisch unter 09831 52-2041 von Montag bis Freitag, 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr möglich. Die Hotline ist ab Montag, 11. Januar zu den angebenen Servicezeiten zu erreichen.

Es ist damit zu rechnen, dass die wenigen möglichen Termine für die nächsten drei Wochen innerhalb kurzer Zeit vergeben sind. Daher bittet der Betreiber des Impfzentrums und das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen um Verständnis, dass dann zunächst keine weiteren Termine vergeben werden können, bis feststeht, welche Mengen an Impfdosen dem Impfzentrum ab Anfang Februar zur Verfügung gestellt werden. Der Betreiber des Impfzentrums sowie das Landratsamt werden darüber in der regionalen Presse, den sozialen Medien sowie auf der Homepage des Impfzentrums informieren.

Sobald mehr Impfstoff zur Verfügung steht, wird das Angebot auch am Impfzentrum in Gunzenhausen ausgebaut.

Die über 80-Jährigen werden im Laufe der nächsten Tage auch schriftlich von Landrat Manuel Westphal sowie dem Oberbürgermeister beziehungsweise der jeweiligen Bürgermeisterin oder dem jeweiligen Bürgermeister über die Möglichkeit Termine zur freiwilligen Impfung zu vereinbaren, informiert.

Weitere Informationen zur Impfung gegen das Coronavirus gibt es auf der Homepage www.impfzentrum-altmuehlfranken.de

Impfungen angelaufen

Impfungen gegen Covid-19 im Landkreis


Nach dem Impfstart am 27. Dezember 2020 konnten auch im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen zahlreiche Senioren in Pflegeeinrichtungen sowie das dortige Personal und ein Teil des Klinikpersonals geimpft werden. Die Planungen zu den Impfterminen in den Einrichtungen richten sich immer nach den Impfstofflieferungen. Davon ist auch der Beginn der Impfungen am Impfzentrum in Gunzenhausen abhängig.
Die mobilen Impfteams des Klinikums Altmühlfranken, dem Betreiber des Impfzentrums, haben in den vergangenen Tagen bereits 395 Impfungen vorgenommen, davon 325 in Senioreneinrichtungen und 70 bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Klinikum. In der ersten Priorität für die Impfungen sind diese Personengruppen sowie die über 80-Jährigen genannt.
In folgenden Heimen wurden bisher Bewohnerinnen und Bewohner sowie ein Teil des Pflegepersonals geimpft:
 Feierabendhaus, Büchelberg
 Burkhard-von-Seckendorff Heim, Gunzenhausen
 AWO Heim, Weißenburg
 AWO Heim, Heidenheim
Die Pflegeeinrichtungen wurden vorab bereits vom Landratsamt sowie dem Betreiber des Impfzentrums über den Ablauf der Impfungen informiert und um die entsprechende Vorbereitung gebeten. Impfwillige bzw. deren Betreuer müssen vor der Impfung in diese schriftlich einwilligen und erhalten einen ausführlichen Aufklärungsbogen. Die Termine werden dann entsprechend dem verfügbaren Impfstoff vereinbart. Ab dem 17. Januar starten dann auch die notwendigen Zweitimpfungen in den bereits von den mobilen Impfteams besuchten Heimen.
„Sobald wir genügend Impfstoff zur Verfügung haben, beginnen wir auch mit den Impfungen am Impfzentrum für die über 80-Jährigen sowie für das Personal mobiler Pflegedienste, die ebenfalls unter die erste Priorität fallen. Bisher laufen die Impfungen sehr reibungslos ab und die Impflinge berichten von keinen relevanten Nebenwirkungen“, erklärt Klinikvorstand Christoph Schneidewin. Sobald eine Terminvereinbarung für das Impfzentrum möglich ist, wird über die regionale Presse, die sozialen Medien sowie über die Homepage www.impfzentrum-altmuehlfranken.de informiert.
Die nächste Impfstofflieferung wird am Freitag, 8. Januar 2021 erfolgen. Voraussichtlich werden dann rund 365 Impfdosen zur Verfügung stehen. Im Laufe der nächsten Woche werden weitere 365 Impfdosen geliefert. Nach Erreichen im Impfzentrum muss der Impfstoff innerhalb von fünf Tagen verimpft sein, was eine genaue Planung der Impftermine erforderlich macht.
„Für die nächsten Wochen ist eine regelmäßige Impfstofflieferung geplant, sodass wir hoffen, sehr zeitnah auch Termine am Impfzentrum anbieten zu können. Wir werden darüber entsprechend informieren“, so Landrat Manuel Westphal.

Pflegeheime im Fokus

Verkehrt Corona-Infektionen im Kreis


In den vergangenen Tagen sind leider vermehrt Corona-Infektionen in Pflegeeinrichtungen aufgetreten. Besonders betroffen ist das AWO-Pflegeheim in Heidenheim. Dort sind bisher 57 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden.
Wie sich das Infektionsgeschehen nach den Weihnachts- und Neujahrsfeiertagen konkret im Landkreis auswirken wird, ist derzeit noch nicht gänzlich einzuschätzen. Der bisherige Trend zeigt, dass sich die Infektionslage wie vor Weihnachten im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen fortsetzt. Eine genaue Einschätzung ist allerdings erst in etwa einer Woche möglich.
Leider hat sich über die Feiertage ein enormes Ausbruchsgeschehen im AWO-Pflegeheim in Heidenheim gezeigt. Insgesamt sind dort 73 Bewohner sowie Pflegekräfte positiv auf Covid-19 getestet worden. Leider sind beziehungsweise waren auch weitere Einrichtungen in Absberg, Treuchtlingen und Langenaltheim von Corona-Infektionen betroffen.
Die Heime sind während der Corona-Pandemie besonders zu schützen, weshalb das Landratsamt über das Gesundheitsamt und die Heimaufsicht in engem Kontakt mit den Einrichtungen steht und unterstützend einwirkt.
Gerade auch seitdem in der Infektionsschutzverordnung die zweimal wöchentliche Testung des Personals vorgeschrieben ist, unterstützt das Landratsamt die Einrichtungen bei der Umsetzung dieser wichtigen Testungen. Wenn eine Einrichtung diese Testung nicht aus eigenen Kräften leisten kann, hilft das Landratsamt gemeinsam mit dem Koordinierungsarzt Dr. Peter Löw sowie dem Pflegeleiter der Führungsgruppe Katastrophenschutz Johannes Wetzel weiter. So wurde Personal für die Testungen geschult oder der Kontakt zu Arztpraxen hergestellt, die bei der Testung unterstützen können. Dies ist auch im Fall der betroffenen Heime so geschehen. Außerdem kann zur Unterstützung des Personals auf Kräfte aus dem Bayerischen Pflegepool sowie der Bundeswehr zurückgegriffen werden. Auch hier hilft das Landratsamt bei der Koordination.
Aufgrund der besonderen Schutzwürdigkeit der Bewohnerinnen und Bewohner in den Heimen werden diese derzeit auch vorrangig geimpft. Wenn das mobile Impfteam für Impfungen in Pflegeeinrichtungen angemeldet ist, sind vorab einige Vorbereitungen durch die Einrichtungen zu treffen, wie beispielsweise das Einholen der notwendigen Einwilligungen. Das Landratsamt beziehungsweise der Betreiber des Impfzentrums steht auch hierzu in engen Kontakt mit den Einrichtungen.
Noch bevor klar war, dass es in Heidenheim zu einem Ausbruch gekommen ist, war das mobile Impfteam des Impfzentrums vor Ort zum Impfen. Die Impfungen wurden ordnungsgemäß und wie vorab geplant, bei einigen Bewohnerinnen und Bewohnern sowie bei Teilen des Personals durchgeführt. Ein Zusammenhang zwischen den Impfungen und dem Ausbruchsgeschehen ist nicht ersichtlich. Laut RKI bildet sich eine Wirkung der ersten Impfdosis erst innerhalb von 7-14 Tagen aus.

Durch die hohe Anzahl an Infektionen im Heim Heidenheim wird der Landkreis möglicherweise in den nächsten Tagen die 200er-Marke bei der 7-Tage-Inzidenz überschreiten. Ab dem 11.01.2021 sind dann gegebenenfalls weitere Einschränkungen für die Bevölkerung zu beachten. Das Landratsamt wird darüber entsprechend informieren.
Leider gab es bei der Übermittlung der Infektionszahlen vom 06.01.2021 an das RKI Verzögerungen. Die heute, 07.01.2021, um 14.00 Uhr aktualisierten Zahlen beim LGL sind die korrekten Neuinfektionen des gestrigen Tages.
Am 06.01.2021 meldete das Gesundheitsamt 55 Neuinfektionen im Landkreis. Somit verzeichnet der Landkreis 2046 Infektionen mit Covid-19 seit Beginn der Pandemie. 45 Personen sind in Verbindung mit Corona verstorben. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 165,73.