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Internationaler Mädchentag

Landratsamt beteiligt sich an Aktionstag

We can do it girl! – Am 11. Oktober ist internationaler Mädchentag. Rund um dieses Datum übernehmen junge Frauen Spitzenpositionen – allerdings nur symbolisch – für einen Tag. Was steckt hinter der Aktion?

Vorurteile und Diskriminierungen sollen abgeschafft werden. Das ist das Ziel des internationalen Mädchentags der Vereinten Nationen. Dieser findet seit 2012, initiiert vom Kinderhilfswerk Plan International Deutschland, am 11. Oktober statt. Rund um dieses Datum übernehmen weltweit junge Frauen symbolisch Führungsrollen in der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Einen Tag lang begleiten sie Personen in wichtigen Positionen in ihrem Arbeitsalltag, stellen ihnen Fragen und kommen mit ihnen ins Gespräch.

Auch der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen beteiligt sich wieder an dieser bezirksweiten Aktion. Interessierte Mädchen und junge Frauen ab 15 Jahren können sich bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen unter 09141 902-129 oder per Mail an gleichstellung.lra@landkreis-wug.de melden, um im Oktober einen Tag lang Landrat Manuel Westphal bei seinen Aufgaben als Behördenleiter und Kommunalpolitiker zu begleiten.

Positiv getestet

Weitere Quarantänefälle an Schule und Kindergarten

Eine Lehrkraft des Simon-Marius-Gymnasiums Gunzenhausen wurde positiv auf Covid-19 getestet. Vier Klassen und drei Lehrkräfte stehen unter Quarantäne. Auch Kinder und Erzieherinnen des Kindergartens in Wettelsheim müssen in Quarantäne.

Zuletzt war die betroffene Lehrkraft am 28.09.2020 im Unterricht am Gymnasium. Nach derzeitigem Stand werden 76 Schüler aus vier Klassen und drei Lehrkräfte für vierzehn Tage ab letztem Kontakt unter Quarantäne gestellt.

In direktem Zusammenhang mit diesem Fall müssen auch 47 Kinder und sechs Erzieherinnen des Kindergartens Wettelsheim in Quarantäne.

Alle Betroffenen werden aufgrund der Inkubationszeit Anfang der kommenden Woche getestet. Das Gesundheitsamt betont, dass selbstverständlich Tests bei Schülern und Kindergartenkindern nur mit dem ausdrücklichen Einverständnis der Eltern durchgeführt werden. Anderslautende Gerüchte entbehren jeder Grundlage.

Obstbäume markiert

Mit rotem Schleifchen gekennzeichnete Bäume dürfen abgerntet werden

Das rote Juteband signalisiert: Dieser Baum darf geerntet werden! Bildnachweis: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen

Der Herbst ist da und mit ihm auch die Obsternte. Da zahlreiche Obstbäume des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen voller Früchte hängen, hat sich der Landkreis dazu entschieden, diese der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Alle entsprechend gekennzeichneten Bäume dürfen kostenlos abgeerntet werden. Ein rotes Juteband am Stamm eines Obstbaums signalisiert, dass dieses Obst kostenlos geerntet werden darf. Es dürfen nur die markierten Bäume abgeerntet werden, das Umfeld oder die Bäume dürfen dabei nicht beschädigt werden. Das Abernten erfolgt auf eigene Gefahr. Das geerntete Obst darf nicht für kommerzielle Zwecke verwendet werden. „Gerade in Zeiten, in denen wir viel über Lebensmittelverschwendung sprechen, finde ich diese Aktion sehr schön und freue mich, dass wir dies so schnell auf die Beine stellen konnten“, so Landrat Manuel Westphal. Die meisten Bäume sind rund um die Stadt Weißenburg und am Jura zu finden. Nähere Informationen zu den Standorten gibt die Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege Carola Simm (09141 902-322).

Gelbes Band im Kreis Ansbach

Der Herbst ist die Jahreszeit der Ernte. Von Äpfeln, Birnen bis hin zu Walnüssen – das Angebot an heimischem Obst ist in diesen Zeiten in vielen Gärten groß. Doch auch wer keinen eigenen Garten besitzt darf sich nun über regionales Obst freuen. An den Kreisstraßen und landkreiseigenen Ausgleichsflächen befinden sich zahlreiche Obstwiesen im Eigentum des Landkreises Ansbach, die nun von der Bevölkerung abgeerntet werden dürfen. „Aus vielen Gründen ist es sinnvoll, möglichst regional angebautes und saisonal verfügbares Obst zu verzehren. Daher stellen wir die Früchte der Obstbäume des Landkreises Ansbach sehr gerne zur Selbstpflückung zur Verfügung“, erklärt Landrat Dr. Ludwig.

Die zu erntenden Bäume des Landkreises Ansbach wurden mit einem gelben Band markiert. Bei den Früchten handelt es sich sowohl um Tafel-, als auch um Mostobst zur Saftherstellung. Geerntet werden kann sowohl das Fallobst als auch die am Baum hängenden Früchte mittels Handernte, durch Schütteln des Baumes oder mit Hilfe eines Obstpflückers. Folgende Regeln sind bei der Obsternte zu beachten:

  • Nur die mit gelben Band markierten Bäume dürfen geerntet werden.
  • Es ist untersagt, Äste der Obstbäume abzuschneiden oder abzubrechen.
  • Bäume dürfen nicht beklettert oder mit einer Leiter bestiegen werden.
  • Parken ist nur an geeigneten Stellen erlaubt, z. B. Anwandwege oder Zufahrten
  • Die Ernte erfolgt immer auf eigene Gefahr und es sollte im Bereich der Straßen eine Warnweste getragen werden.

An folgenden Straßen wurden Einzelbäume und Baumreihen markiert:

AN 5 – Schillingsfürst, Ansbacher Str.

AN 5 nördlich Stilzendorf

AN 42 Ortseinfahrt Weidelbach von Schopfloch herkommend

AN 43 zwischen Weidelbach und Waldeck

AN 8 zwischen Linden und Windelsbach

AN 32 zwischen Ohrenbach und Habelsee

AN 32 vor Großharbach

AN 31 zwischen Großharbach und Neustett

AN 21 bei Brünst

AN 21 zwischen Neustetten und Virnsberg

AN 26 Streuobstwiese im Einmündungsbereich nach Dietenhofen links (4 Walnussbäume)

 



Tagen und feiern im „Castanum“

Suzi und Stefan Streckel haben in Büchelberg investiert

Einmalig schönes Ambiente dank gelungener Bausanierung und des Beiwerks (Glasbäume, die früher im Olympiapark in Peking standen. Fotos: Falk

Dass die alten Bauernhäuser nicht verkommen, sondern eine neue Nutzung bekommen, das ist der Wunsch von Kommunalpolitikern, Architekten und allen Menschen, die das Dorf als Kulturgut schätzen. Ein Musterbeispiel für eine gelungene Sanierung eines alten Bauernhauses liefern Suzi und Stefan Streckel, die fünf McDonalds-Restaurants in der Region betrieben und seit Jahren in Büchelberg leben. Aus dem einstigen landwirtschaftlichen Anwesen, das in den letzten zwanzig Jahren leer gestanden ist, haben die beiden Investoren ein dörfliches Schmuckstück gemacht.

Das Unternehmerehepaar Suzi und Stefan Streckel dankten Bauingenieur Walter Minnameier für die äußerste gelungene Sanierung des alten Bauernhofs.

Es spricht für die Sensibilität von der Investoren, dass sie das alte Gebäude nicht einfach abgerissen haben, sondern substanziell belassen haben. Freilich: 70 Prozent der Mauern und alle Böden mussten erneuert werden. Der bauliche Zustand war für Bauleiter Walter Minnameier aus Gunzenhausen (“innovaDie” für Innovative Dienstleistungen) zum Teil miserabel. Was der erfahrene Baufachmann daraus gemacht hat, das kann sich wahrlich sehen lassen. Die alten Elemente vereinen sich mit den neuen. Suzi  Streckel, an der nach Einschätzung von Walter Minnameier  eine Innenarchitektin verloren gegangen ist, hat etliche Accessoires in ganz Europa zusammengetragen. Beispielsweise: die Leuchten in Istanbul erstanden und die Türen in Südtirol gesammelt. Ein Hingucker sind die Glasbäume, die noch vor einigen Jahren das Siegerpodest bei der Olympiade in Peking schmückten.

Neben dem großen Festsaal gibt es diese ansprechende Localition.
Der Festsaal im Castanum mit seinem anspruchsvollen Lichtkonzept.

„Wir sehen uns als Perle im Seenland und unter dem Leuchtturm Gunzenhausen“, sagte Stefan Streckel anlässlich der Einweihung des „Castanums“ im Beisein von vielen Gästen aus dem öffentlichen Leben sowie Vertretern der zwanzig am Bau beteiligten Unternehmen. Bürgermeister Karl-Heinz Fitz zeigte  sich begeistert von der neuen Location: „Ihr habt ein hochwertiges Angebot geschaffen“. In die Rolle des Narren schlüpfte Holger Pütz von Fabeck, eine Freund des Hauses: „Ihr seid heimatverbunden, mutig und innovativ.“

Das „Castanum“ hat Platz für 120 Gäste und dazu noch 100 Sitzplätze im Außenbereich. Es kann für Tagungen, Workshops und Familienfeiern gebucht werden. Im Internet stellt sich die Location (www.castanum.info) vor. Die Kontakte: buchung@castanum.info sowie Telefon 09831/890910.

-fa-

Freiwilliger Test

Corona-Testzentrum wird gut angenommen

Seit Anfang September kann man sich am Corona-Testzentrum in Gunzenhausen freiwillig auf eine mögliche Covid-19-Infektion testen lassen. Das Testangebot wird auch im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen sehr gut angenommen. Das Landratsamt bittet betroffene Personen, die sich testen lassen wollen, um Beachtung einiger wichtiger Punkte.

Damit die Terminvereinbarung möglichst schnell ablaufen kann, verweist das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen auf die Online-Anmeldung. Wer sich testen lassen will, muss sich vorher online unter www.landkreis-wug.de/anmeldung-testzentrum registrieren. Sie erhalten dann telefonisch einen Termin zum Test zugewiesen. Termine werden immer nur für den nächsten Testtag vergeben. Eine vorausplanende Terminvergabe für z.B. die nächste Woche ist nicht möglich.

Außerdem weist das Landratsamt darauf hin, dass am Testzentrum in Gunzenhausen freiwillige Testungen nur Montag bis Donnerstagvormittags durchgeführt werden. Der Freitag ist ausschließlich für mögliche Testungen des Gesundheitsamtes reserviert. 

Auch telefonisch ist eine Anmeldung möglich. Dazu hat das Landratsamt eine Telefonhotline unter 09141 902-555 eingerichtet. Die Hotline ist, Montag bis Donnerstag von 08.00 bis 16.00 Uhr und Freitag bis 12.00 Uhr besetzt. Die Mitarbeiterinnen der Hotline sind ausschließlich für die Terminvergabe zuständig. Das bedeutet, es kann keine Auskunft über Quarantänebestimmungen oder die Bestimmungen bei der Einreise gegeben werden. Hierfür müssen sich Betroffene an das Gesundheitsamt (09141 902-401) wenden. Auch Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen sich beim Gesundheitsamt direkt melden. 

Die Ermittlung von Kontaktpersonen übernimmt das Gesundheitsamt. Personen, die als Kontaktpersonen eingestuft werden, werden direkt vom Gesundheitsamt verständigt und über eine Testung sowie eine mögliche Quarantäne informiert. Es ist aufgrund der Inkubationszeit nicht sinnvoll, als Kontaktperson einen freiwilligen Test über die Hotline zu vereinbaren.

Personen mit Symptomen sollen sich weiterhin an ihren Hausarzt wenden oder an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117. Die Mitarbeiterinnen an der Hotline können keine medizinische Diagnose oder Beratung geben. Auch eine Krankschreibung erfolgt weder über die Hotline noch im Testzentrum.

Freiwillig haben sich seit Anfang September knapp 200 Personen am Testzentrum in Gunzenhausen testen lassen. Zusätzlich wird das Testzentrum vom Gesundheitsamt auch genutzt für Reiserückkehrer aus Risikogebieten oder für die Testung von Kontaktpersonen.

Fertig im Juli 2022

Diakoneo Neubau für 7,1 Millionen Euro in Gunzenhausen

Bürgermeister Karl-Heinz Fitz, Michael Günther von der Bewohnervertretung, Diakoneo Vorstandsvorsitzender Dr. Mathias Hartman, Landrat Manuel Westphal und Architekt Dr. Johannes Högner bei der feierlichen Grundsteinlegung in Gunzenhausen
(v.l.n.r.) Bild: Anja Braun/Diakoneo

Mit neuem Wohngebäude für 24 Menschen treibt Diakoneo die
Dezentralisierung seiner Wohnangebote für Menschen mit Behinderung weiter voran. Auf einem Grundstück mit gut 5000 Quadratmetern im Birkenweg entsteht ein Neubau mit 24 Wohneinheiten auf insgesamt 1400 Quadratmetern Wohnfläche. Nach Fertigstellung im Juli 2022 bietet Diakoneo in Gunzenhausen dann insgesamt 82 Wohnplätze für Menschen
mit Behinderung. Die Gesamtkosten des Neubaus liegen bei 7,1 Millionen Euro. Gefördert wird das Projekt vom Freistaat Bayern mit einem Zuschuss in Höhe von rund 4 Millionen Euro und dem Bezirk Mittelfranken, der 660 000 Euro beisteuert. Diakoneo bringt die restlichen 2,5 Millionen Euro aus Eigenmitteln ein.
„Schön, dass an diesem Platz etwas Neues entsteht: Ein Ort zum Leben mitten in der schönen und lebenswerten Stadt Gunzenhausen für Menschen, die sich mit allem was Sie mitbringen und mit all ihren Besonderheiten als Teil der Gesellschaft fühlen und einbringen wollen.“, erklärte Dr. Mathias Hartmann, Vorstandsvorsitzender von Diakoneo. Er
legte den Grundstein für das neue Gebäude, zusammen mit Landrat Manuel Westphal, Architekt Dr. Johannes Högner, Bürgermeister Karl-Heinz Fitz und dem Bewohnervertreter Michael Günther. Die Grundsteinlegung wurde coronabedingt in kleinerem Rahmen und unter Anwendung der Hygienerichtlinien abgehalten.

Dr. Hartmann bedankte sich bei den hochrangigen Festgästen für die Unterstützung des Projekts und der Arbeit von Diakoneo für die Menschen in der Region. Die geplanten 24 Wohneinheiten werden in vier Wohngruppen mit jeweils sechs Bewohnern gegliedert. Dabei besteht jede Wohngruppe aus einer großzügigen Wohnküche, einem gemeinschaftlich genutzten Aufenthaltsbereich und sechs Einzelzimmern mit eigenem Bad, von denen 14 Zimmer rollstuhlgerecht sein werden. „Unser Ziel ist es, dass
das neue Gebäude nicht nur funktional ist, sondern sich auch bestmöglich in die Nachbarschaft integriert. Mit dem äußeren Erscheinungsbild, das weder von außen noch im Innenbereich den Charakter eines Wohnheims haben wird, ist uns das sehr gut gelungen“ sagt Jürgen Zenker, Diakoneo Vorstand Dienste für Menschen.

Mit dem geplanten Umzug von 24 Bewohnerinnen und Bewohner von Polsingen nach Gunzenhausen setzt Diakoneo einen weiteren Meilenstein seines Dezentralisierungskonzepts um. Kleine Wohneinheiten sollen in die Ortschaften integriert werden, um den Bewohnerinnen und Bewohnern ein gemeindeintegriertes Wohnen zu ermöglichen. Neben dem Wohnhaus in Gunzenhausen sind auch Häuser in Merkendorf und Dinkelsbühl mit insgesamt 48 Wohneinheiten geplant. In Polsingen verbleiben 212 Wohnplätze für Menschen mit Behinderung.

Ja zum Center Park

IHK gibt Erklärung ab

Das IHK-Gremium Weißenburg-Gunzenhausen (IHKG) hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, die Planungen für das „Center Parcs“-Projekt auf dem MUNA-Gelände in Langlau fortzuführen und die Ansiedlung zu ermöglichen.

Bei der Abstimmung des IHK-Gremiums (IHKG) am 24. September 2020 votierten die Mitglieder einstimmig für das Vorhaben. „Es ist unstrittig, dass dieser Park eine positive Strahlkraft für die Wirtschaft in der Region und darüber

hinaus haben wird und eine großartige Ergänzung zur bestehenden touristischen Infrastruktur darstellt“, sagte IHKG-Vorsitzender Dr. Simon Amesöder. Nach umfangreichen Informationsveranstaltungen und Diskussionen

sei man zu der Auffassung gelangt, dass die geplante Ansiedlung nachdrücklich zu begrüßen sei.

Handel, Dienstleistung, Gastronomie und Hotellerie würden nach Überzeugung des IHK-Gremiums einen deutlichen nachfragesteigernden Effekt erfahren. Die

Attraktivität der Region würde sich insgesamt erhöhen und positiv auf die gesamte Wirtschaft ausstrahlen.

Jetzt gelte es, das Vorhaben weiter zu konkretisieren und in die näheren Planungen einzusteigen. Die IHK stehe als Gesprächs- und als Netzwerkpartner gerne bereit, um das Projekt voranzubringen.

Neuer Kreisbrandrat

Volker Satzinger ist von Kommandanten gewählt worden

Der neue Kreisbrandrat Volker Satzinger (rechts) mit seinem Vorgänger Werner Kastner, der nach 18 Jahren das Amt abgeben musste. Foto: LRA

Die Kommandanten der Feuerwehren des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen haben einen neuen Kreisbrandrat gewählt. Ab 01. Oktober 2020 wird Volker Satzinger aus Burgsalach dem aus Altersgründen ausscheidenden bisherigen Kreisbrandrat Werner Kastner nachfolgen. Aufgrund der Corona-Pandemie musste die eigentlich für das Frühjahr angedacht Wahl auf den Herbst verschoben werden.

Im Bayerischen Feuerwehrgesetz ist eine Altersgrenze von 65 Jahren für das Amt des Kreisbrandrates festgesetzt. Aus diesem Grund darf der bisherige Kreisbrandrat Werner Kastner das Amt nach 18 Jahren nicht mehr ausüben. Landrat Manuel Westphal bedankte sich bei Werner Kastner für seinen jahrzehntelangen Feuerwehrdienst und sein Engagement. Kreisbrandrat Kastner nutze die Gelegenheit sich bei den anwesenden Feuerwehrkräften aus dem Landkreis für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zu bedanken. Die offizielle Verabschiedung von Werner Kastner wird zu einem anderen Zeitpunkt erfolgen. 

Anschließend folgte die eigentliche Wahl. Landrat Manuel Westphal stellte die beiden Kandidaten den Kreisbrandinspektor Volker Satzinger sowie Kreisbrandmeister Andreas Seegmüller aus Gunzenhausen vor.

Volker Satzinger wurde mit Wirkung vom 01. November 2002 als Kreisbrandmeister für den Brandkreis 3 (Bereich Jura) und am 01. März 2017 zum Kreisbrandinspektor des Inspektionsbereichs 2 (östliches Landkreisgebiet) bestellt. Andreas Seegmüller war seit dem 01. Mai 2004 als Kreisbrandmeister für die Alarmierungsplanung im Landkreis und für die Pressearbeit zuständig. Nach der Vorstellung durch den Landrat konnten sich beide Kandidaten noch selbst den Feuerwehrkräften vorstellen.

Mit 77 von 120 abgegebenen Stimmen wurde schließlich Volker Satzinger zum neuen Kreisbrandrat des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen gewählt. Satzinger bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und nahm die Wahl an.

„Mit Volker Satzinger wurde ein erfahrener Feuerwehrmann zum Kreisbrandrat gewählt, der die Strukturen hier vor Ort bereits gut kennt. Ich bedanke mich bei beiden Kandidaten für ihr Engagement und ihre Bereitschaft“, lobte Landrat Manuel Westphal nach der Wahl.

Nach Bestätigung der Regierung von Mittelfranken wird der neue Kreisbrandrat mit Wirkung zum 01. Oktober 2020 für die nächsten sechs Jahre das Amt des Kreisbrandrats des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen übernehmen.

Pflegekurs für Omas

Säuglings- und Kleinkindpflegekurs der „Wunschgroßeltern in Altmühlfranken“

Das Projekt „Wunschgroßeltern in Altmühlfranken“ des Landratsamtes Weißenburg-Gunzenhausen bietet auch dieses Jahr wieder einen Säuglings- und Kleinkindpflegekurs an. Der Kurs findet am Donnerstag, 15. Oktober 2020 von 14.30-17.30 Uhr im Sitzungssaal Klosterflügel des Landratsamtes unter Einhaltung der Hygienevorschriften statt.

Er richtet sich in erster Linie an alle Wunschgroßeltern bzw. Senioren, die Interesse haben ehrenamtlich eine Familie im Landkreis zu unterstützen, die keine Großeltern vor Ort haben.  Aber auch für andere Großeltern, Eltern und Interessierte ist der Kurs geöffnet, der von Jessica Rosner, Familien- und Kinderkrankenschwester, gehalten wird.

Die Veranstaltung gibt u.a. Einblicke in die richtige Tragehaltung, die optimale Schlafumgebung, den Schlafrhythmus und die Pflege von Babys. Ein besonderes Augenmerk wird auch auf die richtige Ernährung und auf Krankheiten von Babys und Kleinkindern gelegt.

Der Kurs ist für aktive und angehende Wunschgroßeltern kostenlos, für alle anderen wird ein Unkostenbeitrag von 10 Euro erhoben. Um verbindliche Anmeldung bis 01. Oktober 2020 bei Koordinatorin Karina Milles unter 09141 902-412 bzw. wunschgrosseltern@altmuehlfranken.de wird gebeten. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Es werden dringend weitere Wunschgroßeltern, besonders im Raum Treuchtlingen gesucht, die etwas Zeit an eine Familie zu verschenken haben. Aber auch Familien aus dem Landkreis mit mindestens einem Kind unter drei Jahren, die sich über Unterstützung durch eine Wunschoma bzw. einen Wunschopa freuen würden, können sich gerne bei der Koordinierungsstelle melden.

Babybrief an die Eltern

Ein Willkommensgeschenk des Landkreises

Seit mehr als 20 Jahren heißt das Landratsamt jedes neugeborene Baby im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen mit dem an Eltern gesandten Babybrief willkommen. Inzwischen ist der Babybrief eine Kooperation aus dem Gesundheitsamt, der Schwangerenberatungsstelle des Landratsamtes und der KoKi – Netzwerk frühe Kindheit, allesamt Anlaufstelle für junge Familien am Landratsamt.

Am Anfang des Jahres hatten die herausgebenden Stellen des Babybriefes jedoch mit Hürden im Rahmen der neuen Datenschutzgrundverordnung zu kämpfen. So war es zwischenzeitlich nicht mehr möglich, allen jungen Familien den Babybrief automatisch nach der Geburt ihres Kindes zuzusenden. Stattdessen konnten die kooperierenden Stellen den Babybrief nur an diejenigen Familien verschicken, die die Geburt ihres Kindes in den Standesamtlichen Nachrichten in den Tageszeitungen bekannt gegeben haben. So wurden leider nicht mehr alle Familien mit Neugeborenen im Landkreis erreicht.

„Umso mehr freut es uns, dass wir inzwischen einen Weg gefunden haben, die mit der neuen Datenschutzgrundverordnung konform ist und die es uns ermöglicht, wieder allen jungen Familien im Landkreis einen Babybrief zuzustellen“, so Martina Butz aus dem Gesundheitsamt. „Darüber hinaus konnten wir die Versäumnisse der letzten Monate aufgrund der fehlenden Daten mittlerweile nachholen, so dass inzwischen alle Familien, die 2020 Zuwachs bekommen haben, einen Babybrief erhalten haben“, ergänzt Saskia Thumann von der KoKi – Netzwerk frühe Kindheit.

In Zukunft dürfen sich also wieder alle frisch gebackenen Eltern in unserem Landkreis über einen Babybrief freuen. Er enthält zum einen natürlich herzliche Glückwünsche zur Geburt, zum anderen aber gibt er aktuelle Informationen sowie Anlaufstellen für Eltern mit Baby weiter. Insbesondere das ist den kooperierenden Stellen ein großes Anliegen.

Das Gesundheitsamt, die Schwangerenberatungsstelle des Landratsamtes und die KoKi – Netzwerk frühe Kindheit wissen, dass mit der Geburt eines Kindes ein neuer Lebensabschnitt beginnt, der auch mit neuen Herausforderungen verbunden ist. So sind sich die herausgebenden Stellen einig, dass es sicherlich kein Zeichen von Schwäche ist, sich frühzeitig Hilfe zu holen. Vielmehr ist es ein Zeichen von Stärke, seinem Kind und sich selbst die notwendige Unterstützung zukommen zu lassen. Ganz natürlich sind in dieser spannenden ersten Lebensphase mit Baby Unsicherheiten, Fragen, anstrengende Situationen und vielleicht auch Sorgen.

„Umso wichtiger für die jungen Familien ist es deshalb, sich ein eigenes Netzwerk für sich und das Kind aufzubauen“, erklärt Sandra Heuberger-Streb als KoKi-Mitarbeiterin.  Mit dem Babybrief erhalten Eltern Informationen zu Themen wie Stillen, Schreien, Schlafen, Schütteltrauma und vielen weiteren. Es liegen Kontakte zu hilfreichen Anlaufstellen bei und die Familien erhalten Kontakte, mit Hilfe derer sie weiterführende Infos und Tipps einholen können. Jedes Exemplar enthält zudem die Familienfibel mit den wichtigen Adressen für Familien im Landkreis.