Tag Archives: Gunzenhausen

Gunzenhäuser Theaterspielzeit

12. November: Schwiegermutter und andere Bosheiten

Eine Szene aus der Komödie, die es am 12. November zu sehen gibt. Foto: Michael von Au

Schwiegermütter genießen nicht immer den besten Ruf, manch einer redet hinter vorgehaltener Hand sogar von fiesen Schwiegermonstern. Gerda aus dem Theaterstück „Schwiegermutter und andere Bosheiten“ gehört wohl auch in diese Kategorie, denn sie liebt es zu intrigieren und ihre Familie mit allerlei Bosheiten auf Trapp zu halten. Bernhard, Henrike, Claudine und Uwe bleibt ja gar nichts anderes übrig, als im Gefühlschaos unterzugehen und konfuse Entscheidungen zu treffen. Ob die Beziehungen das überstehen werden? Finden Sie es heraus und besuchen Sie am Samstag, den 12. November 2022, die Komödie „Schwiegermutter und andere Bosheiten“ in der Stadthalle Gunzenhausen.

Henrike und Bernhard sind glücklich verheiratet. Zumindest scheint es so, denn in einer Beziehung stellt sich schnell mal die Langeweile ein. Claudine dagegen will erst heiraten, und zwar den Uwe. Der allerdings bekommt kalte Füße und ist sich gar nicht sicher, ob er sein restliches Leben mit Claudine verbringen möchte. Das kommt Henrikes Mutter Gerda ganz recht, denn als Claudine ihre Freundin Henrike besucht und um Rat fragt, schlägt der Intregantins große Stunde: Mit allerlei Witz und gemeinen Einfällen terrorisiert sie die Gefühlswelt Claudines. Und wenn Gerda schon dabei ist, dann wird auch Henrikes Beziehung zu Bernhard auf den Prüfstand gestellt. Als der dann noch erfährt, dass Uwe früher mal was mit seiner Henrike hatte, ist das Chaos perfekt.   

Das Theaterstück wird am Samstag, 12. November 2022 um 19.30 Uhr gezeigt und wird durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert. Informationen und Karten gibt es u.a. beim Kulturamt der Stadt Gunzenhausen, unter Tel. 09831/508 109 oder per E-Mail an kulturamt@gunzenhausen.de. ABOs für die Gunzenhäuser Theaterspielzeit sind ebenfalls über das Kulturbüro erhältlich.

Auf der Consumenta

Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen als Region Altmühlfranken präsent

Am 26. Oktober öffnet die Consumenta in Nürnberg. Der Landkreis Altmühlfranken ist dabei.

Der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen präsentiert sich auf der Consumenta vom 26. bis 30. Oktober 2022 unter dem Dach „altmühlfranken – der starke Süden“ in der Halle 1 „Aus der Region für die Region“ als attraktive Lebens- und Erholungsregion.

Dieses Jahr haben sich regionale Unternehmen, Handwerker, Direktvermarkter und Gemeinde dem Landkreis angeschlossen, um sich gemeinsam auf einer Fläche von 100m² in Halle 1 zu präsentieren. Der Stand der Region Altmühlfranken bietet vielfältige Informationen – auch multimedial – über Altmühlfranken als attraktiven Wohn-, Arbeits- und ErLebensort. Die Besucher können sich über Freizeitmöglichkeiten im Naturpark Altmühltal und dem Fränkischen Seenland informieren. Denn beide Tourismusregionen kommen in Altmühlfranken zusammen. Auch die Gemeinde Solnhofen mit der Tourist Information Solnhofen und dem Museum-Solnhofen – Bürgermeister-Müller-Museum bieten interessante Informationen rund um „Die Welt in Stein“.

Mit dabei ist auch die Manufaktur „Echt Brombachseer“ aus Kalbensteinberg mit der Verkostung und dem Verkauf von regionalen Kirsch- und Apfelprodukten wie z.B. einem Dessertwein, Cider, Secco und Glühwein. Auch die Kirschenkönigin Mona Reichard wird am Wochenende (29. und 30.10.) vor Ort sein. Musikalisch begleitet werden sie von volkstümlichen Musikanten, die am Mittwoch (26.10.) und Samstag (29.10.) auf dem Akkordeon spielen. 

Neben der LIVE-Drechselvorführung des Drechselstadels „Kunst in Holz“ aus Oberhochstatt bietet Gerhard Winter den Besuchern Holzprodukte aus dem Drechsel-Handwerk an.

Auch in diesem Jahr gibt es das BIER Paketaltmühlfranken, das am Stand von Oliver Gruber erhältlich ist. In einem handlichen Karton stecken sieben verschiedene Biere von sieben altmühlfränkischen Brauereien und ein Altmühlfranken-Bierglas.

Die amtierende 3. Altmühlfränkische Bierkönigin, Michelle Recker, bietet am Samstag, 29. Oktober am Stand von Altmühlfranken eine Bierverkostung mit dem altmühlfränkischen Bieren an und steht für Autogrammwünsche bereit.

Den Mittagstisch bietet der Berghof Oberweiler aus Meinheim aus selbst erzeugtem Fleisch vom Rind und Schwein. Eigene regionale Produkte und weitere Spezialitäten wie Erzeugnisse vom Strauß werden zum Verkauf angeboten.

Zur bevorstehenden Weihnachtszeit hat die Zukunftsinitiative altmühlfranken die neu aufgelegte Broschüre „Weihnachtszauber Altmühlfranken – Glitzer. Glanz. Gemütlichkeit.“ im Gepäck. Darin sind alle im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen stattfindenden Advents- und Weihnachtsmärkte aufgelistet. Sie soll Lust darauf machen, den weihnachtlichen Glanz Altmühlfrankens zu entdecken.

Besuchen Sie „altmühlfranken – den starken Süden“ in Halle 1, am Stand B36 und C34, C36, C38, C40.

Mehr Informationen auch unter www.altmuehlfranken.de/messen/info-consumenta

Biotope werden erhalten

Minister Glauber stellt Streuobstmanager vor

Streuobstwiesen zählen zu den ökologisch wertvollsten Biotopen, doch der Bestand ist gefährdet. Seit 1965 sind etwa 70 Prozent der Streuobstbestände in Bayern verschwunden. Um dem entgegenzuwirken, hat der Freistaat Bayern zusammen mit zahlreichen Verbänden den „Streuobstpakt Bayern“ ins Leben gerufen.

Zusätzliches Fachpersonal soll bei der Umsetzung helfen. Dazu hat das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz 27 Stellen geschaffen. In Mittelfranken sind fünf Stellen etabliert worden, zwei bei der Regierung von Mittelfranken und jeweils eine bei den Landkreisen Ansbach, Weißenburg-Gunzenhausen und Neustadt a. d. Aisch/Bad Windsheim. Bayernweit sollen so knapp 17.000 Fußballfelder mehr Streuobstwiesen entstehen. Damit dies gelingt, werden die Männer und Frauen entsprechend geschult, an den verschiedenen Qualifizierungsmodulen wirken auch die Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf mit. Die Bezirkseinrichtung verfügt über ein hohes Fachwissen im Obstbau und bildet derzeit unter anderem auch bereits Baumwarte aus.

Am Montag, 24. Oktober, wird Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber die Streuobstmanager und Streuobstmanagerinnen vorstellen. Vonseiten des Bezirks Mittelfranken wird Christa Naaß, Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten, teilnehmen. Die Veranstaltung beginnt um 11.15 Uhr im Forum des Fachzentrums für Energie und Landtechnik, Seckendorffstraße 2, Weidenbach.

Reise durch die Geschichte

Landkreistour in den Jura und Naturpark Altmühltal

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der zweiten Landkreistour vor dem Bürgermeister-Müller-Museum in Solnhofen. Bildnachweis: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen

Die zweite Landkreistour anlässlich des 50. Jubiläums des Landkreises nahm die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit auf eine Reise durch die Geschichte in den Jura und den Naturpark Altmühltal.

Die Reise durch die Geschichte startete auf der Hohenzollernfestung Wülzburg, wo die rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Oberbürgermeister Jürgen Schröppel begrüßt wurden. Auf der anschließenden Führung durch das einzigartige Denkmal des Renaissancefestungsbaus konnten sich die Besucherinnen und Besucher über die Geschichte der Wülzburg informieren.

Auf Geschichtstour durch Altmühlfranken darf natürlich eines nicht fehlen: die Römerzeit. Auf der Busfahrt zur nächsten Station konnten die Teilnehmenden römischen Knoblauchkäse Moretum sowie den römischen Gewürzwein Mulsum ausprobieren und erfuhren dabei gleich, wie sich die alten Römer ernährten.

Weiter ging es dann in das Bürgermeister-Müller-Museum nach Solnhofen, wo Bürgermeister Tobias Eberle und Museumsleiter Dr. Martin Röper durch die Fossilaustellung führten. Die Geschichte konnte dabei auch wortwörtlich hautnah erlebt werden, denn im taktilen Museum hatten die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit Ausstellungsstücke, die man sonst nur hinter Vitrinen sieht, anzufassen und zu ertasten.

Zum gemeinsamen Mittagessen kehrte die Gruppe anschließend im Gasthaus zur Rose in Langenaltheim ein, wo Bürgermeister Alfred Maderer über die Gemeinde informierte. Bürgermeister Wilhelm Maderholz begleitete die Landkreistour anschließend auf eine kleine Wanderung entlang der Steinernen Rinne in Ettenstatt/Rohrbach, wo zwei Naturparkführer über den Beginn der geologischen Beschreibung des Landkreises informierten.

Die nächste Station der Reise durch die Geschichte war das Schloss Syburg, wo der Schlossherr selbst Tür und Tor öffnete und den Teilnehmenden gemeinsam mit Bürgermeister Walter Gloßner einen seltenen Blick in das Schloss der Schenken von Geyern gewährte.

Zum Abschluss der Landkreistour durch den Jura und den Naturpark Altmühltal ging es zurück in das Hochmittelalter zum Stammsitz der Herren von Pechtal. Bei der Ruine Bechtal konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einer Verkostung durch die Familie Stark und ihren Gallowayrind-Produkten stärken. Natürlich durfte auch das Wegbier der Thalmannsfelder Brauerei Felsenbräu am Ende der Reise durch die Geschichte nicht fehlen.

„Unsere Region hat viel zu bieten“, erklärt Landrat Manuel Westphal, der die Landkreistour selbstverständlich begleitete. „Gerade das Landkreisjubiläum sollte Anlass sein, sich dessen bewusst zu werden und sich zu erlauben auch mal Stolz zu sein. Mit den Landkreistouren möchten wir der Bevölkerung die Möglichkeit dazu bieten und vielleicht in eine Ecke des Landkreises führen, die vorab noch unbekannt war.“

Für die drei Landkreistouren anlässlich des Jubiläums konnten sich Interessierte beim Hoffest mit Tag der offenen Tür im Landratsamt und in den darauffolgenden Wochen bewerben. Im Losverfahren wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter allen Interessierten ermittelt. Die dritte und letzte Tour wird die Teilnehmenden nun auf den Hahnenkamm führen.

Krankenpflege abgeschlossen

Zeugnisübergabe durch Landrat Westphal

Sie absolvierten ihre Ausbildung an der Klinik in Gunzenhausen. Unser Bild zeigt sie mit den Ausbildern und dem Krankenhaus-Vorstand..

Nach drei Jahren Ausbildungszeit an der Berufsfachschule für Krankenpflege am Klinikum Altmühlfranken in Weißenburg und Gunzenhausen feierten 27 Schülerinnen und Schüler, 16 in Weißenburg und 11 in Gunzenhausen, ihren Abschluss als examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger.

Insgesamt 8 der Finalistinnen und Finalisten erhielten zusätzlich zu ihrem Prüfungszeugnis und der Berufsurkunde eine Anerkennungsurkunde der Regierung von Mittelfranken für ihre überragenden Leistungen. Leon Großert, Stefanie Kramer, Julia Meier, Lea Spielbauer, Daisy Spiller, Pauline Sterk, Melissa Walther und Yannick Wemmie freuten sich über ihre Bayerischen Staatspreise.

In der Weißenburger Klinik überreichte Landrat Westphal die Urkunden und Blumensträuße an 16 Absolvent/innen.

Obwohl auch in diesem Jahr die Feier wieder unter Corona Hygienemaßnahmen durchgeführt werden musste, war der feierliche Rahmen durch ehrenvolle Fest- und Gratulationsreden und einem musikalischen Rahmenprogramm durch Matt Fleischmann und in Weißenburg zusätzlich auch durch Yannick Wemmie gegeben.

Klinikvorstand Christoph Schneidewin, Schulleiterin Rebecca Klauka sowie die Pflegedirektorin Aleksandra Kahrs gratulierten in ihren Reden den neuen Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und –pflegern und freuten sich besonders, dass zwölf der Absolventinnen und Absolventen ihre berufliche Karriere am Klinikum Altmühlfranken beginnen.

Ebenfalls anwesend war Landrat Manuel Westphal, der den Absolventen im neu erlernten Beruf einen guten Start mit viel Elan und Freude wünschte und sich auch für Ihr Engagement im Klinikum Altmühlfranken bedankte. Die Abschiedsworte für den neuen Weg hielt Richard Hain, Diakon und Dozent an der Schule in Weißenburg sowie Pfarrerin Cornelia Schieder in Gunzenhausen.

Die CSU ist uneins

Es geht um die Kandidatur für den Landtag 2023

Zu dem Artikel „Rätselraten um ein Landtagsmandat“ im Weißenburger Tagblatt erklärt der CSU-Landtagsabgeordnete Alfons Brandl:

„Für mich ist Johanna Serban die Idealbesetzung für die CSU-Bewerberin um das Direktmandat für den Bayerischen Landtag im Stimmkreis 506 Ansbach-Süd/Weißenburg-Gunzenhausen. Dass dies bisher noch nicht so deutlich von mir formuliert wurde, ist allein dem Wunsch geschuldet, dass wie bisher Zurückhaltung vereinbart haben. Dies darf aber nicht gegen Serban benutzt werden.

Johanna Serban ist eine unglaublich inspirierende Frau, die mir als Bürgermeister in Herrieden aufgefallen ist. Sie bringt sich aktiv ein und strahlt so viel Freude und Engagement aus bei dem, was sie zum Beispiel für ihre Bürger:innen in Hohenberg als Ortssprecherin -2014 gewählt mit 21 Jahren – und jetzt als Jugendbeauftragte der Stadt Herrieden für die jungen Leute tat und tut.

Serban zeichnete sich über viele Jahre hinweg im vorpolitischen Raum und politischen Bereichen mit großem Engagement aus, ohne ein politisches Mandat der CSU gehabt zu haben. Wir brauchen als CSU gerade diesen Einsatz im politischen Umfeld, um als Partei erfolgreich zu bleiben.

Mutig, kraftvoll, vorausschauend und ausdauernd, aber auch einfühlsam, nachdenkend und offen für gute Gedanken ist sie ihre politischen Aufgaben erfolgreich angegangen.

Sie taktiert nicht, wie man es von der Politik gewohnt ist, sie stellt sich hin mit einer klaren Haltung. Diesen offenen Stil zeigt sie auch bei Ihrer Bewerbung um das Direktmandat für den Landtag.

Die Zeiten sind vorbei, wo man im „stillen Kämmerlein“ unter Beachtung eines Regionalproporzes Mandate ausgekartelt hat. Wer Mandate als Erbhöfe versteht und untereinander vergeben will, hat als Partei schon verloren. Die Wähler:innen als Souverän entscheiden bei jeder Wahl, welche Bewerber:innen sie für ihre Region in ein Parlament senden wollen.

Die vorgebrachten Argumente, Serban sei zu jung und zu unerfahren sind Argumente, die nicht nur falsch sind, sondern auch aus einer Zeit stammen, die wir als CSU hinter uns gelassen haben. Bieten wir als CSU nicht den Bürger:innen mit einer jungen, kompetenten Frau ein attraktiver Bewerberprofil, werden andere Parteien bei uns dies zu Lasten der CSU bei künftigen Wahlen offerieren.

Es ist sehr bedauerlich, dass aus der CSU Weißenburg-Gunzenhausen bisher nur Signale kamen, dass sie dort nicht willkommen sei. Ich finde es ungeheuerlich, dass sich Serban bisher noch nicht einmal beim Kreisvorstand vorstellen durfte, obwohl sie dies mehrfach angeboten hat. Ich frage mich, ob man mit einem Mann auch so umspringen würde, schließlich ist Serban bisher der einzige offizielle Vorschlag für die CSU-Bewerbung für das Landtagsmandat und dies von verschiedenen Persönlichkeiten und Parteigliederungen.

Gerüchte, wer vielleicht wann und wo kandidieren würde, zählen nicht. Und dass es bisher keine Empfehlung des CSU-Kreisverbandes Ansbach-Land für Serban gibt, liegt nicht an der mangelnden Unterstützung für sie, sondern an der Tatsache, dass die Kolleg:innen aus Weißenburg-Gunzenhausen darum gebeten haben. Der Versuch von OB Dr. Hammer, Serban auf der Kreisvertreterversammlung der CSU eine Vorstellungsrede zu verweigern, wurde mit überwältigender Mehrheit von der Versammlung abgelehnt. Sie sprach und überzeugte!

Wo Serban hinkommt, strahlt sie Zuversicht und Vertrauen aus. Die Konkurrenz bei den anstehenden Wahlen wird mächtig sein. Die Zeiten sind schwer, da ist es erforderlich Kandidat:innen zu haben, die führen können und über längere Zeit an den Themen dranbleiben können. Dies zeigt mir meine Arbeit im Landtag.

Ich empfinde es als eine Schande, wie mit Johanna Serban umgegangen wird. Aber es zeichnet sie aus, Standing zu beweisen und erst recht gegenzuhalten mit Mut, Engagement und Gottvertrauen. Sie wird die Bewerbung gewinnen, wenn ihr alle eine faire Chance geben und nicht hinter den Kulissen gegen sie agieren. Ich bin überzeugt, dass Serban die nötige Delegiertenzahl für sich gewinnen wird und die Hinterzimmer mit ihren Verfechtern verlieren werden.“ 

Selbstbestimmt im Alter

Senioren- und Wohnberater des Kreises gewähren Hilfe

Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen stehen mehrere ehrenamtliche Senioren- und Wohnberater zur Verfügung, um Bürgerinnen und Bürger neutral, kostenlos und vertraulich bei ihren Anliegen zu unterstützen. Bildnachweis: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen

„Wann bekomme ich einen Pflegegrad?“, „Auf was muss ich achten, wenn ich mein Bad altersgerecht umbauen lasse?“, „Welche Hilfsmittel erleichtern mir den Alltag?“ und „Was zahlt eigentlich die Krankenkasse?“. Für Fragen rund um das Thema Betreuung und Pflege, sozialrechtliche Ansprüche, Entlastungsmöglichkeiten, gemeinschaftliche Freizeitangebote und Wohnraumanpassungen sind die Senioren- und Wohnraumberater als mobile Anlaufstellen genau die richtigen Ansprechpartner. Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen stehen mehrere ehrenamtliche Senioren- und Wohnberater und -beraterinnen zur Verfügung, um Bürgerinnen und Bürger neutral, kostenlos und vertraulich bei ihren Anliegen zu unterstützen.

Die meisten der Senioren- und Wohnberater sind bereits seit vielen Jahren ehrenamtlich für den Landkreis tätig und kommen auf Wunsch auch nach Hause. Dort analysieren sie beispielsweise im Falle einer gewünschten Wohnraumanpassung die aktuelle Sachlage, informieren über bauliche oder technische Möglichkeiten und entsprechende Förderprogramme.

Damit die Ehrenamtlichen gut vorbereitet beraten können, stehen sie im aktiven Austausch mit dem Pflegestützpunkt und der Freiwilligenagentur altmühlfranken. In einer mehrtägigen Weiterbildung konnten die Senioren- und Wohnraumberater beispielsweise neben fachlichem Wissen durch interne und externe Referenten insbesondere auch bei einer Exkursion nach München ins „Kompetenzzentrum Barrierefreies Wohnen“ die neuesten Hilfsmittel sowie alters- und demenzsensible Architektur kennenlernen und erproben.

„Die ehrenamtlichen Senioren- und Wohnraumberater sind vor Ort für die Menschen da und leisten somit einen wertvollen Beitrag, dass auch bei uns im Landkreis Menschen im Alter noch selbstbestimmt leben können“, erklärt Landrat Manuel Westphal. „Danke an alle, die sich engagieren und sich einbringen!“

Weitere Informationen und eine aktuelle Liste der Senioren- und Wohnberater sind unter www.altmuehlfranken.de/seniorenberater zu finden. Gerne vermittelt auch der

Pflegestützpunkt Altmühlfranken Tel. 09141 902-570 oder die Freiwilligenagentur altmühlfranken Tel. 09141 902-235 den Kontakt.

Winterzeit in Gunzenhausen

Broschüre wird Ende November neu aufgelegt

Was ist in Gunzenhausen im Winter los? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Winterzeitbroschüre von Stadtmarketing Gunzenhausen e.V. und Wirtschaftsförderung sowie Citymanagement der Stadt Gunzenhausen. Der Geltungszeitraum der Broschüre geht vom 18. November 2022 bis zum 8. Januar 2023 und umfasst viele Events sowie Aktionen von Gunzenhäuser Unternehmen.

Übersicht der Aktionen von Gunzenhäuser Unternehmen

Ob verlängerte Öffnungszeiten oder besondere Angebote während der Winterzeit, in der Broschüre sind auch in diesem Jahr wieder vielen Aktionen von Gunzenhäuser Unternehmen gesammelt. Hier findet sich mit Sicherheit viel Inspiration für den Einkauf von Weihnachtsgeschenken. Im digitalen Schaufenster www.ingunzenhausen.de finden sich außerdem Öffnungszeiten, Adressen, Sortimente und Fotos von Gunzenhäuser Unternehmen.

Tipp: Besonders an den Adventssamstagen und -freitagen ist der Weg in die Gunzenhäuser Innenstadt besonders komfortabel. Der Stadtmarketing Gunzenhausen e.V. lädt zur kostenlosen Fahrt mit dem Stadtbus ein.

Kulturveranstaltungen und Aktionen der Gunzenhäuser Vereine

Ein Veranstaltungskalender gibt einen Überblick darüber, was während der Winterzeit in Gunzenhausen geboten ist. Dazu gehören öffentliche Advents- und Weihnachtsfeiern von Vereinen oder zum Beispiel auch Ortsteilen, Kulturveranstaltungen wie Konzerte und Theater sowie Musik. Mit dabei sind auch die Theaterspielzeit in der Stadthalle und die Gunzenhäuser Konzertreihe – und natürlich der Weihnachtsmarkt im Falkengarten (8.-11.12.).

Eisbahn am Marktplatz (18.11.22 – 8.1.23)

Auch in diesem Jahr soll die Eisbahn den Gunzenhäuser Marktplatz bereichern und wie in den letzten Jahren tausende Menschen die Möglichkeit geben, Schlittschuh zu laufen – ob als privater Gast oder auch im Zusammenhang mit einem besonderen Ausflug im Schulsport. Mehr Infos zur Eisbahn gibt es unter www.eisbahn.gunzenhausen.de

„Digitaler Adventskalender“

Der digitale Adventskalender wird auf www.ingunzenhausen.de und auf Facebook @stadtmarketinggunzenhausen sowie Instagram @ingunzenhausen.de veröffentlicht und enthält vom 1. bis 24. Dezember jeden Tag ein Gedicht, vorgetragen von einem Unternehmen oder einer Gunzenhäuser Persönlichkeit, sowie ein Gewinnspiel, bei dem jeden Tag Gutscheine im Wert von bis zu 100 € gewonnen werden können.

Verteilung und Verfügbarkeit

Auch in diesem Jahr soll die Winterzeitbroschüre alle Gunzenhäuser Haushalte erreichen. Deshalb wird sie Mitte/Ende November über die Wochenzeitung im Stadtgebiet und den Ortteilen verteilt. Zusätzlich wird die Broschüre in ausgewählten Geschäften ausgelegt. Wer alle Infos ganz bequem immer dabei haben möchte, kann sich das Heft außerdem unter www.ingunzenhausen.de herunterladen. Natürlich steht Ihnen das Organisationsteam unter der bekannten Emailadresse info@stadtmarketing-gunzenhausen.de für Anregungen und Fragen jederzeit zur Verfügung.

Verlängerte Besuchszeiten

Neue Besuchszeitenregelung am Klinikum Altmühlfranken


Rechtzeitig zum Beginn der kühleren Jahreszeit und der kürzer werdenden Tage verlängert das Klinikum Altmühlfranken die Besuchszeiten. Ab 12. Oktober sind Patientenbesuche täglich, auch an Sonn- und Feiertagen, von 14 bis 19 Uhr möglich. Alle anderen Vorgaben bleiben unverändert, so kann jeder Patient pro Tag einen Besucher empfangen, eine vorherige Festlegung ist nicht notwendig.

Jeder Besucher benötigt einen negativen Schnelltest (Antigentest), der nicht älter als 24 Stunden ist. Wird ein negativer PCR-Test vorgelegt, darf dieser maximal 48 Stunden alt sein. Weiterhin ist ein Identifikationsnachweis mit Lichtbild vorzulegen. Besucher tragen während ihres Aufenthaltes eine FFP2-Maske. Beim Betreten und Verlassen des Klinikums
als auch des Patientenzimmers sind die Hände zu desinfizieren und der Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. Nach dem Besuch ist die Abmeldung am Empfang verpflichtend.

Besuche auf der Geburtshilfe am Klinikum Altmühlfranken Weißenburg: Vätern oder einer anderen ausgewählten festen Begleitperson ist der Zutritt zum Kreißsaal und zur Entbindungsstation nur mit einem aktuellen Schnelltest (Antigentest), der nicht älter als 24 Stunden sein darf, gestattet. Wird ein negativer PCR-Test vorgelegt, darf dieser max. 48 Stunden alt sein. Der Besuch von Angehörigen und Geschwisterkindern ist bis auf weiteres nicht mehr möglich.

Die Begleitung Sterbender ist mit ärztlicher Sondergenehmigung möglich. Besucher benötigen einen negativen Schnelltest oder einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 24 Stunden sein darf.

Die aktuelle Besuchsregelung finden Sie online auf der Internetseite des Klinikums
Altmühlfranken unter www.klinikum-altmuehlfranken.de.


Testzentren haben länger geöffnet

Zur beginnenden Herbst- und Wintersaison verlängert das MVZ Altmühlfranken die Öffnungszeiten seiner Bürgertestzentren in Weißenburg und Gunzenhausen. Ab dem 12. Oktober können sich Bürger im Testzentrum in der Cafeteria des Klinikums Altmühlfranken Weißenburg Montag bis Freitag von 9-12 Uhr und 14-18 Uhr testen lassen. Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 11-18 Uhr. Das Schnelltestzentrum im Haus des Gastes in Gunzenhausen ist Montag bis Freitag von 8-11 Uhr und 15-18 Uhr geöffnet, am Wochenende (Samstag und Sonntag) und an Feiertagen von 11-17 Uhr. Im Fürst-Carl-Testzentrum in Ellingen wird weiterhin täglich von 16-19 Uhr getestet.

Um Wartezeiten zu vermeiden ist eine vorherige Anmeldung zu empfehlen. Die aktuellen Öffnungszeiten, weitere Informationen sowie die Online-Terminvereinbarung finden Sie unter www.testzentren-altmuehlfranken.de

IuK-Tagung in Gunzenhausen

Seit25 Jahren treffen sich die IT-Experten aus den bayerischen Kommunen

An der diesjährigen Tagung nahmen 180 Experten teil. Links Michael Pentza, der in Gunzenhausen die Leitung der IuK-Stabsstelle übernommen hat. Rechts im Bild Bezirkstagsvizepräsidentin Naaß, Bürgermeister Fitz und Landratsvize W. Baum. Foto: StGun

Seit 25 Jahren ist die Stadt Gunzenhausen der Treffpunkt für Führungskräfte und Verantwortliche aus der kommunalen und staatlichen IT. Der Bayerischen Akademie für Verwaltungs-Management ist es gelungen, gemeinsam mit den bayerischen kommunalen Spitzenverbänden und der Stadt Gunzenhausen, die Gunzenhausener IuK-Tage zu etwas ganz Besonderem zu machen. An zwei Tagen beschäftigten sich vor kurzem über 180 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – die Hälfte war Online zugeschaltet – mit aktuellen Themen zur Digitalisierung, IT-Sicherheit und Datenschutz in Verwaltung und Schulen.

Bürgermeister Karl-Heinz Fitz bedankte sich in seinem Grußwort bei Veranstaltern und Besuchern für die langjährige Treue zu Gunzenhausen. Mit der modernisierten „neuen“ Stadthalle bietet die Stadt alle technischen Voraussetzungen zur Durchführung solcher „hybrider“ Tagungen. Laut Fitz seien die Online-Teilnehmer damit „vollständig in die Tagung einbezogen“, mit einer wichtigen Ausnahme: „Das Flair unserer Stadt und die persönlichen Begegnungen und der Austausch beim Abendprogramm sind im besten Sinne analog – ein Besuch von Gunzenhausen lohnt sich immer“.

Der stellvertretende Landrat Werner Baum und Christa Naaß, Bezirkstagsvizepräsidentin von Mittelfranken, betonten in ihren Grußworten die Bedeutung der Digitalisierung und die damit verbundenen Herausforderungen für die Mitarbeitenden in den Verwaltungen.

Das neue Bayerische Digitalgesetz stand im Fokus der Aufmerksamkeit. Es ist seit dem 1. August 2022 in Kraft und in Umfang sowie Bedeutung derzeit bundesweit wohl einzigartig. Für Dr. Wolfgang Denkhaus, im bayerischen Staatsministerium für Digitales wesentlich an der Vorbereitung und Umsetzung des Gesetzes beteiligt, ist es „ein Großer Wurf“, denn „das Gesetz hat den Anspruch, Digitalisierung im Freistaat umfassend zu regeln“. Im Kern verankert das Gesetz grundlegende digitale Staatsziele für den Freistaat und schafft eine Charta digitaler Rechte und Gewährleistungen für Bürgerinnen und Bürger und Unternehmen in Bayern. Für Dr. Denkhaus beschreibt das Gesetz ein modernes, effizientes und flexibles digitales Verwaltungsrecht, welches Bürokratieabbau und Modernisierung von Staat und Verwaltung ermöglicht. Ebenfalls regelt es den Rechtsrahmen im Verhältnis zum Onlinezugangsgesetz des Bundes.

Neben weiteren Praxisthemen zur „Digitalen Souveränität in der Verwaltung“ und Erfahrungsberichten zum Einsatz von „Bots und neuronalen Netzen“ ging es am ersten Tag auch um den Ist-Stand und einen Ausblick der Digitalisierung in Schulen. Landkreise, Städte und Gemeinden sind als Sachaufwandsträger hier stark gefordert. Thomas Ströse vom Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus erläuterte Aktuelles zur „BayernCloud Schule“.

Am zweiten Tagungstag dominierten die Themen IT-Sicherheit und Datenschutz. Thomas Pfister, IT-Referent des Bayerischen Bezirkstags, informierte über die IT-Sicherheitsverordnung und seitens des Landesamts für Sicherheit in der Informationstechnik wurde eindringlich auf die derzeitige aktuelle Bedrohungslage und die damit verbundenen Schutzmaßnahmen des Landesamts hingewiesen.

„Kommunikation ist möglich, aber unwahrscheinlich“ – Wie gelingt erfolgreiche Kommunikation für Führungskräfte? Mit dem Vortrag des bekannten Autors, Keynote Speakers und Lehrbeauftragten Dr. Marco Freiherr von Münchhausen endeten die 25. Gunzenhausener IuK-Tage. 

Für Gertrud Kast von der Geschäftsführung der Bayerischen Akademie für Verwaltungs-Management waren die diesjährigen IuK-Tage wieder eine rundum gelungene Veranstaltung und „wir freuen uns bereits am 18.und 19. Oktober mit den „Bayerische Datenschutztagen“ wieder Gast in der Stadthalle Gunzenhausen sein“.