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Digitale Bildungsregion

Offizielle Siegelübergabe durch Kultusstaatssekretärin Anna Stolz

Gemeinsam mit der Koordinatorin der Bildungsregion Greta Weisenseel (rechts) konnte Landrat Manuel Westphal das Siegel für die digitale Bildungsregion von Kultusstaatssekretärin Anna Stolz (links) im Oktober entgegennehmen. Foto: LRA

Im Oktober wurden den digitalen Bildungsregionen Mittelfrankens offiziell durch Kultusstaatssekretärin Anna Stolz das Siegel verliehen. Coronabedingt fand die Veranstaltung nur im kleinsten Kreis an der Regierung von Mittelfranken statt. Als Delegation für die digitale Bildungsregion altmühlfranken konnten Landrat Manuel Westphal und die Koordinatorin der Bildungsregion Greta Weisenseel teilnehmen.
Insgesamt sechs Landkreisen und kreisfreien Städten aus Mittelfranken wurde das Qualitätssiegel feierlich übergeben. Neben Regierungspräsidenten Dr. Bauer sowie dem Abteilungsdirektor für den Bereich Schulen Johannes-Jürgen Saal, würdigte auch die Staatssekretärin des Kultusministeriums die Arbeit der anwesenden Bildungsregionen, die mit ihrer Bewerbung die Digitale Bildung in den Fokus rücken.
Im Anschluss an die Festrede stellten die einzelnen Vertreter der digitalen Bildungsregionen die Intention ihrer Bewerbung sowie die Schwerpunkte des Konzeptes dar und gaben einen Ausblick auf die zukünftigen Vorhaben. Eine Besonderheit im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen war die breite Beteiligung verschiedener Bildungsakteure bereits während der Erstellung des Bewerbungskonzeptes. Um dieses Engagement der regionalen Partner wertzuschätzen, war seitens des Landratsamtes eine eigene regionale Siegelübergabe geplant, die allerdings aufgrund der Entwicklungen der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte. Im nächsten Jahr soll das Engagement der beteiligten Akteure aber noch auf anderen Wegen gewürdigt werden.

Bundeswehr hilft

Truppe unterstützt Arbeit in Alten- und Pflegeheimen

„Helfende Hände“ für Einrichtungen im Landkreis: Ein Teil der eingesetzten Bundeswehrkräfte waren heute zur Einsatzbesprechung mit Landrat Manuel Westphal und der zuständigen Juristin Lidia Bechthold im Landratsamt. Foto: LRA

Aufgrund der angespannten Corona-Situation sind auch die Pflegekräfte in den stationären Alten- und Pflegeheimen sowie den Einrichtungen für Menschen mit Behinderung im Landkreis sehr stark gefordert. In manchen Einrichtungen besteht aus verschiedenen Gründen akuter Personalmangel. Aus diesem Grund hat das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen bei der Bundeswehr Unterstützung angefordert.

Fünf von 22 Einrichtungen haben Bedarf angemeldet. Das Landratsamt hatte vergangene Woche dazu eine Umfrage bei den Einrichtungen durchgeführt. Über das Kreisverbindungskommando der Bundeswehr konnte am vergangenen Freitag der Antrag auf Hilfeleistung gestellt werden. Heute bekam das Landratsamt dafür grünes Licht.

Ab morgen werden 25 Soldatinnen und Soldaten des Panzergrenadierbataillons 112 aus Regen die fünf Einrichtungen bei nicht pflegerischen Tätigkeiten unterstützen, wie zum Beispiel Essensausgabe, Betten beziehen, Besuchermanagement, Hol- und Bringtätigkeiten oder beim Telefondienst. Dadurch kann das pflegerische Personal entlastet werden und sich direkt um die Bewohnerinnen und Bewohner kümmern. Zum Pflegealltag muss das Personal aufgrund der elften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung nun auch noch mindestens zweimal wöchtentlich die Testungen des Personals organisieren und sicherstellen.

„Ich bin froh, dass die Bundeswehr unsere Einrichtungen über die Aktion ‚Helfende Hände‘ so schnell unterstützen kann. Durch den Einsatz der Bundeswehrkräfte wird das Pflegepersonal massiv entlastet. Wichtig ist es, die Alten und Schwachen in unserer Gesellschaft während der Pandemie zu schützen. Vielen Dank an Michael Müller vom Kreisverbindungskommando für die unkomplizierte Absprache und allen Soldatinnen und Soldaten für ihren Einsatz“, so Landrat Manuel Westphal.         

IZ ist einsatzbereit

Impfzentrum Altmühlfranken in Gunzenhausen nimmt Arbeit auf

Das Impfzentrum ist einsatzbereit. Mit den Impfungen wird voraussichtlich ab dem 27. Dezember begonnen. Foto: LRA

Das Klinikum Altmühlfranken hat als Betreiber des Impfzentrums innerhalb von wenigen Tagen das Altmühl-Center in Gunzenhausen zu einem Impfzentrum umgewandelt. Ab dem 27. Dezember 2020 soll mit den Impfungen begonnen werden.

Nachdem der derzeit verfügbare Impfstoff von BioNTech und Pfizer nun von der Europäischen Arzneimittelbehörde zugelassen wurde, warten die Landkreise auf die Lieferung des Impfstoffes. Diese ist für den 27. Dezember angekündigt. Allerdings ist noch nicht klar, wie viel Impfstoff jeweils zur Verfügung gestellt wird, weshalb eine Terminvereinbarung derzeit noch nicht möglich ist.

Eine Bundesverordnung legt die Reihenfolge der zu impfenden Personen fest. Demnach werden zuerst die über 80-Jährigen geimpft sowie die Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen. Mit der gleichen Priorität soll das pflegerische und medizinische Personal der Einrichtungen, der Kliniken und der ambulanten Pflegedienste geimpft werden. 

Ab dem 27. Dezember ist geplant, zuerst die Bewohnerinnen und Bewohner in Senioren- und Altenpflegeeinrichtungen durch zwei mobile Impfteams impfen zu lassen. Das Landratsamt und das Klinikum Altmühlfranken als Betreiber des Impfzentrums haben im Vorfeld bereits die Heime darüber informiert und um eine Abfrage bei den Bewohnerinnen und Bewohner gebeten, wer sich impfen lassen möchte. Anhand dieser Ergebnisse werden die impfwilligen Heimbewohnerinnen und -bewohner voraussichtlich ab dem 27. Dezember nacheinander geimpft. Das Klinikum steht dazu in engem Austausch mit den Einrichtungsleitungen.

Wer sich impfen lassen möchte, muss vorher eine Impfeinwilligung unterschreiben beziehungsweise der zuständige Betreuer oder die zuständige Betreuerin. Die mobilen Impfteams werden dann zum vorab vereinbarten Impftermin in die Einrichtungen kommen und nach ca. drei Wochen nochmal zur Folgeimpfung.

Sobald klar ist, wie viel Impfstoff für unseren Landkreis zur Verfügung steht, wird der Betreiber des Impfzentrums über die Terminvergabemöglichkeit auf der Homepage www.impfzentrum-altmuehlfranken.de sowie in den sozialen Medien informieren. Das Impfzentrum wird dann an sieben Tagen die Woche betrieben werden und voraussichtlich von 08.00 bis 21.00 Uhr an Werktagen geöffnet sein, an Wochenenden von 08.00 bis 17.00 Uhr.

Regional einkaufen!

Online Einkaufen während des Lockdowns? Klar – aber regional!

Seit dem 16. Dezember wurde von der Staatsregierung ein erneuter „Lockdown“ verordnet, in dessen Zuge zahlreiche Händler schließen mussten. Eine regionale Alternative zu den großen Online-Kaufhäusern bietet das Onlineportal altmühlfranken unter www.in-altmuehlfranken.de!

Aufgrund der erneuten Schließung zahlreicher Einzelhandelsgeschäfte ist die Versuchung groß, den geplanten Einkauf ins Internet zu verlegen. Gewünschten Artikel in die Suchmaschine eingeben, Enter drücken und schon werden die passenden Ergebnisse angezeigt. Landen wird der Interessent dann zwangsweise bei einem der großen Online-Kaufhäuser, deren Marktanteil stetig nach oben schnellt.

„Eine Alternative dazu stellt seit einem Jahr unser landkreisweites regionales Onlineportal dar!“, betont Landrat Manuel Westphal. Das Vorgehen ist dabei ähnlich: Webseite des Portals unter www.in-altmuehlfranken.de aufrufen, Suchbegriff eingeben und die passenden Ergebnisse werden angezeigt. Nur mit dem Unterschied, dass diese ausschließlich von regionalen Händlern stammen. „Durch einen Kauf über den Online-Marktplatz unterstützen Sie direkt ihren Laden vor der Haustür, der von der aktuellen Schließung betroffen ist“, so der Landrat. Während des vergangenen Jahres ist das Sortiment durch einen stetigen Zuwachs an Teilnehmern auf dem Portal gewachsen, sodass derzeit Artikel von A wie Akkubohrschrauber bis Z wie Zunftsweste angeboten werden. Eine kostenfreie Lieferung innerhalb des Landkreises ist vor Weihnachten über den regionalen Logistikpartner Youlog GmbH für Bestellungen gegeben, die bis 22. Dezember bis 14.00 Uhr eingehen.

„Selbstverständlich kann der Angebotsumfang nicht mit dem der Online-Riesen verglichen werden. Es lohnt sich jedoch, vor einem geplanten Kauf einen Blick auf www.in-altmuehlfranken.de zu werfen!“, appelliert Manuel Westphal.

Eine weitere Möglichkeit, die Wertschöpfung innerhalb der Region zu fördern, ist der kürzlich eingeführte Altmühlfranken-Gutschein. Die Anzahl der Akzeptanzstellen ist innerhalb der ersten drei Wochen auf nunmehr 44 gestiegen und wächst stetig, gekauft werden kann der Gutschein an mittlerweile 19 Ausgabestellen. Da der Altmühlfranken-Gutschein derzeit aber nur an den geöffneten Verkaufsstellen in physischer Form erhältlich ist (Filialen der Raiffeisenbank in Weißenburg, Gunzenhausen und Treuchtlingen; Hörgeräte Eisen Filialen in Weißenburg, Gunzenhausen und Treuchtlingen; Getränke Jäger in Gunzenhausen), besteht natürlich zudem die Möglichkeit, diesen online zu erwerben. Ebenso bieten einige Händler den Service, Gutscheine nach Vorbestellung nach Hause zu liefern. Alle weiteren Informationen sind auf dem Gutschein-Portal zu finden: www.altmuehlfranken-gutschein.de

Die Resonanz auf den landkreisweit einlösbaren Gutschein ist dabei sehr positiv. „Wir haben in den ersten drei Wochen Gutscheine für insgesamt rund 4000 Euro verkauft, darunter waren sogar einzelne Kommunen, die diesen als Weihnachtsgeschenk für die Mitarbeiter verwenden“, so Mathias Meyer, der mit seiner Weißenburger Buchhandlung als Verkaufsstelle gelistet ist. Ein ähnliches Bild zeichnet sich in Gunzenhausen ab, wie Julia Braun vom gleichnamigen Foto-Atelier zu berichten weiß: „Auch bei uns ist der Gutschein-Verkauf gut angelaufen, sodass in unserer zentral gelegenen Verkaufsstelle bereits einige Gutscheinkarten über die Ladentheke gewandert sind.“

Erfreulich ist zudem die Tatsache, dass auch der sogenannte Arbeitgebergutschein schon von heimischen Unternehmen verwendet wird. So hat zum Beispiel die Firma Alfmeier Präzision SE die Möglichkeit genutzt und den Altmühlfranken-Gutschein an seine rund 500 Mitarbeiter zu Weihnachten ausgegeben. „Wir freuen uns, unseren Mitarbeitern nun regionale Gutscheine zur Verfügung stellen zu können und so einen weiteren Beitrag zur regionalen Wertschöpfung zu leisten!“, erklärt Andreas Gebhardt als einer der Alfmeier-Direktoren. Weitere Betriebe im gesamten Landkreis sind diesem Beispiel gefolgt, zum Beispiel auch das Landratsamt, sodass bereits eine beträchtliche Summe an Altmühlfranken-Gutscheinen im Umlauf ist.

Dezentrale Tests

Möglichkeiten des BRK für Heimbesucherinnen

Aufgrund der derzeit gültigen elften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sind strenge Vorgaben einzuhalten, wenn Angehörige in Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen besucht werden wollen. Da gerade an Weihnachten mit einem vermehrten Besucheraufkommen in den Heimen zu rechnen ist, wird das Bayerische Rote Kreuz, Kreisverband Südfranken, in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen dezentrale Schnelltestmöglichkeiten im Landkreis anbieten.

Während der vergangenen Tage hat sich die Zahl der Neuinfektionen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen auf einem hohen Niveau stabilisiert. Die Lage bleibt weiterhin ernst. Besonders geschützt werden, müssen dabei ältere Menschen oder Menschen mit Vorerkrankungen. Ein besonderes Risiko liegt dabei leider in den Alten- und Pflegeheimen sowie Behinderteneinrichtungen. Verständlicherweise wollen viele Angehörige über Weihnachten ihre Verwandten in den Einrichtungen besuchen. Die elfte Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sieht dazu derzeit u.a., das Vorlegen eines negativen Corona-Tests vor. Das Testergebnis darf dabei laut Verordnung bei einem Antigen-Schnelltest grundsätzlich nicht älter als 48 Stunden und bei einem PCR-Test nicht älter als drei Tage sein. Vom 25. bis 27. Dezember 2020 erhalten die Testergebnisse je 24 weitere Stunden an Gültigkeit: Antigen-Schnelltests sind 72 Stunden und PCR-Tests vier Tage gültig.

Das Bayerische Rote Kreuz wird in Abstimmung mit dem Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen drei Schnelltest-Stationen für Angehörige von Bewohnerinnen und Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen sowie Behinderteneinrichtungen als Zusatzangebot zu den bereits bestehenden Testmöglichkeiten einrichten. Die dafür erforderlichen Antigen-Schnelltests werden vom Freistaat kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Das bayernweite Angebot richtet sich an die Angehörigen von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderung in den verschiedenen Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen in denen Leistungen der Eingliederungshilfe über Tag und Nacht erbracht werden und ist als Ergänzung zu den regulären Testkapazitäten bei Hausärzten oder Testzentren – wie das Corona-Testzentrum in Gunzenhausen – zu sehen.

Im Bereich des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen werden die Testungen am Heiligen Abend sowie am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag jeweils von 09.00 – 14.00 Uhr

  • in Gunzenhausen: Stadthalle, Isle-Platz 1
  • in Treuchtlingen: Stadthalle, Jahnstraße 14
  • in Weißenburg: Turnhalle am Seeweiher, An der Hagenau 22

durchgeführt.

An den Schnellteststationen kann nur getestet werden, wenn auch eine tatsächliche Besuchsabsicht besteht. Eine pauschale Testung ohne Besuchstermin findet aus Kapazitätsgründen ebenso wenig statt, wie die Testung von solchen Besuchern, die keinen Termin für die Teststation vereinbart haben.

Zum Test muss ein Formular mitgebracht werden, in dem die Einrichtung den geplanten Besuchstermin schriftlich bestätigt. Die Einrichtungen haben diese Vordrucke zur Ausgabe für geplante Besuche bereits erhalten. Nur die standardisierten Formulare, die durch die Bayerische Staatsregierung beziehungsweise dem BRK zur Verfügung gestellt werden, haben hier Gültigkeit. Dieses Formular mit dem vereinbarten Besuchstermin im relevanten Zeitraum ist an der Teststation des BRK vorzulegen.

Angehörige, welche im Vorgriff auf den Besuch das Angebot des BRK nutzen möchten, können via Online-Portal unter www.testtermin.brk-suedfranken.de einen Termin für eine Testung an den drei genannten Schnellteststationen buchen. Telefonisch werden Terminreservierungen am kommenden Dienstag und Mittwoch, 22.12. sowie 23.12.2020, jeweils von 8.00-16.00 Uhr unter der Rufnummer 09141 869956 vom BRK Service-Team entgegengenommen.

„Ich bedanke mich bei unserem Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes sehr für deren Unterstützung bei den Schnellteststationen. So können wir den Angehörigen einen sicheren und einfachen Weg aufzeigen, wie die Verwandten in den Heimen und Einrichtungen trotz der Corona-Pandemie an den Weihnachtstagen besucht werden können“, so Landrat Manuel Westphal.

Das Landratsamt weist aber weiterhin auf die sehr angespannte Infektionslage im Landkreis hin. Besuche in Pflegeheimen sollten auf ein Minimum reduziert werden. „So schwer es auch fällt, die Angehörigen gerade in der Weihnachtszeit nicht besuchen zu können, dient dies letztlich dem Schutz der Gesundheit aller Bewohnerinnen und Bewohner“, verdeutlicht Landrat Manuel Westphal.

Während des Besuchs müssen entsprechend den bestehenden Schutz- und Hygienekonzepten der Einrichtungen unbedingt alle erforderlichen Hygienestandards eingehalten werden, wie das Tragen einer FFP2-Maske und den Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Personen. Bei plötzlichem Auftreten von Krankheitszeichen bei den Besucherinnen und Besuchern der Einrichtungen, insbesondere bei Auftreten von typischen Symptomen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 wie Husten, Fieber oder Geruchs- und Geschmacksverlust, ist ein Zutritt zu den Einrichtungen nicht möglich.

Sollte ein Schnelltest positiv sein, müssen sich die betroffenen Personen zudem sofort in häusliche Quarantäne begeben und einen PCR-Test durchführen lassen. Sollte ein negatives Ergebnis vorliegen, endet die Isolation. Bestätigt der PCR-Test das positive Schnelltestergebnis besteht die Quarantäne weiter und kann frühestens nach zehn Tagen beendet werden.

Das Testzentrum in Gunzenhausen, bei dem ausschließlich PCR-Tests durchgeführt werden können, steht Testwilligen weiterhin zur Verfügung. Über die Weihnachts- und Neujahrsfeiertage hat das Testzentrum am 24.12.2020 und am 31.12.2020 jeweils bis Mittag geöffnet. An normalen Werktagen von Montag bis Freitag ist das Corona-Testzentrum dort ab 10.00 Uhr geöffnet. Wer einen Termin zur PCR-Testung dort vereinbaren möchte, kann sich telefonisch an die 0961 309776 wenden (Montag bis Freitag, 09.00-15.00 Uhr). Personen mit Symptomen sollen sich wegen der Durchführung von Tests weiterhin an ihren Hausarzt wenden oder an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117.

Gegen Altersarmut

Hilfsprogramm in Gunzenhausen

„Hand in Hand gegen Altersarmut“ hat sich auf die Fahnen geschrieben, Menschen zu unterstützen, die im Alter unter der Armutsgrenze leben müssen. Es ist aber nicht nur die finanzielle Not, unter der viele Ältere leiden. Oft entsteht dadurch auch soziale Einsamkeit. Auch und gerade in Corona-Zeiten kümmert sich der Verein um die Menschen, die es brauchen.

Normalerweise bietet „Hand in Hand“ Beratung in vielen sozialrechtlichen, lebenspraktischen und finanziellen Fragen, bietet zweimal wöchentlich ein warmes Mittagessen mit Gesprächsangebot, lädt zweimal monatlich zu einem Kaffeenachmittag ein, unterstützt in akuten Notlagen, erfüllt kleine Herzenswünsche und kümmert sich auch um gemeinsame Freizeitangebote.

Vieles geht in Corona-Zeiten nicht bzw. nicht in gewohnter Form. Vor allem das gemeinsame Mittagessen, die Kaffeenachmittage und die gemeinsamen Freizeitaktivitäten sind nicht oder nur eingeschränkt möglich. Zusammen mit der Caritas hat sich der Verein Alternativen einfallen lassen. Statt des Mittagstischs gibt es „Essen auf Rädern“ oder Einkaufsgutscheine. Als es im Sommer durch die relativ niedrigen Zahlen möglich war, trafen sich die Seniorinnen und Senioren mit gebotenem Abstand am See oder auch einmal in der Eisdiele und machten einen Ausflug zum Müssighof.

Am Wichtigsten ist aber der Kontakt. Hasive Pachur, die Betreuungskraft von Hand in Hand hält telefonisch Kontakt zu den Menschen, deren Einsamkeit in dieser Zeit noch schwerer wiegt als sonst. Die Arbeit des Vereins wird rein aus Spenden finanziert. Bürgermeister Karl-Heinz Fitz, Vorsitzender des Vereins, weist deshalb darauf hin, dass  „Hand in Hand“ für jede Spende – ob klein oder groß – von Herzen dankbar ist. Damit werden Menschen in Gunzenhausen und den Ortsteilen unterstützt. Ohne jeglichen Abzug. Die Bankverbindung lautet DE85 7655 1540 0015 1749 07.

„Wir schließen positiv ab“

Bürgermeister KH Fitz zum Jahresabschluss

Dass die Stadt inzwischen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen die Kommune mit der größten Steuerkraft ist, das gab Bürgermeister KH Fitz in der Jahresschluss-Sitzung im Raum „Altmühlfranken“ der Stadthalle bekannt.  Sein Fazit: „Wir schließen das Jahr 2020 positiv ab!“

Aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie  ergeben sich auch für die Stadt finanzielle Einschnitte. Die Investitionen belaufen sich 2021 auf 8,3 Millionen Euro. Sie liegen damit um eine Million niedriger als 2020. Der Kämmerer Siegfried Ehalt achtet darauf, dass sich die Stadt nicht finanziell übernimmt. Für 2022 sind 9,9 Millionen, für die nächsten beiden Jahre sogar noch mehr. Er kündigt schon eine „kritische Prüfung“ dieser Finanzplanung an.

KH Fitz rechtfertigte in der Jahresabschluss-Sitzung die Ausgaben für die Stadthalle (18,5 Millionen Euro) und für die Sanierung des Rathauses (2,7 Millionen Euro). Seine Bilanz: „Wir haben eine hervorragende Arbeit geleistet, die Zahlen sprechen deutlich für uns“. Der Etat für 2021 ist nach seiner Ansicht ein Budget „mit Zurückhaltung und Augenmaß“.

Zweiter Bürgermeister Peter Schnell (Grüne) nahm in der letzten Sitzung des Jahres die früher übliche Prozedur wieder auf und dankte Bürgermeister Karl-Heinz Fitz für sein umfassendes Engagement für die Stadt.

Eine Behindertenbeauftragte

Stadträtin Julia Braun bestimmt

Seit geraumer Zeit beschäftigt sich die Stadt Gunzenhausen mit dem Thema Barrierefreiheit. Nun bekommt die Stadt auch eine Beauftragte für Menschen mit Behinderung. Stadträtin Julia Braun nimmt diese Aufgabe künftig wahr.

Im September 2020 hat die Stadtratsfraktion der Freien Wähler beantragt, die Stelle eines ehrenamtlichen Beauftragten für Menschen mit Behinderung zu schaffen, die Stelle auszuschreiben und die erforderlichen Mittel in den Haushalt 2021 einzustellen.

In der Geschäftsordnung der Stadt Gunzenhausen wurde bereits im Jahre 2014 die Möglichkeit verankert, Stadtratsmitglieder als Referenten mit besonderen Angelegenheiten zu betrauen. Dies bietet den Vorteil, dass die jeweilige Stadträtin bzw. der jeweilige Stadtrat vertiefte Einblicke, insbesondere in aktuelle Entwicklungen der Stadt habe. Zudem sind Rechtspositionen von Stadträten, wie beispielsweise Antrags- und Auskunftsmöglichkeiten hilfreich.

Bürgermeister Fitz stellte in der November-Sitzung des Stadtrates das Thema der Einrichtung eines Beauftragten für Menschen mit Behinderung zur Diskussion. Er war es auch, der vorschlug, ein Mitglied des Stadtrates mit dieser Aufgabe zu betrauen. Diesem Vorschlag folgten die Stadträte in ihrer Entscheidung. Der bzw. die Behindertenbeauftragte hat die Aufgabe, sich besonders um die Belange behinderter Menschen in der Kernstadt wie auch in den Ortsteilen zu kümmern.

In einem persönlichen Gespräch zwischen Bürgermeister Karl-Heinz Fitz und Stadträtin Julia Braun hatte sich Julia Braun bereit erklärt, diese Aufgabe zu übernehmen. „Ich begrüße die Einrichtung dieser Stelle und übernehme diese Aufgabe sehr gerne. Nach meiner Ansicht ist es gut, wenn das Amt von einer betroffenen Person ausgeübt wird.“, so Braun. Der Stadtrat zeigte sich dankbar, dass die junge Kollegin diese Aufgabe übernimmt.

Damit geht die Stadt Gunzenhausen einen weiteren Schritt, sich der Belange von Menschen mit Behinderungen anzunehmen. „Unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Behinderungen sind ein gleichwertiger Teil unserer Gesellschaft und seit vielen Jahren in Gunzenhausen sehr gut integriert“, so Bürgermeister Karl-Heinz Fitz.

Preise für Stadtradler

Verlosung anstelle Abschlussveranstaltung

In „normalen“ Jahren lädt die Stadt Gunzenhausen alle Teilnehmer am STADTRADELN zu einer Abschlussveranstaltung im November ein. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte diese Veranstaltung nicht stattfinden. Dennoch fand eine Verlosung unter den rund 740 Stadtradlern statt. Nikolaus Moritz Glotz zog die Gewinner.

Die Ziehung fand in Anwesenheit von Bürgermeister Karl-Heinz Fitz, Agenda 21-Vorsitzende Ingrid Pappler und Hauptamtsleiter Klaus Stephan statt. Kathrin Halbauer erhält einen Fahrradhelm, Matthias Rohrmann eine Fahrradtasche und Thomas Herchenröther ein Paar Fahrradhandschuhe. Die Preise wurden von Radsport Gruber gesponsert.

Bleibt zu hoffen, dass STADTRADELN im Jubiläumsjahr 2021 – Gunzenhausen nimmt seit 10 Jahren am STADTRADELN TEIL – wieder unter normalen Bedingungen mit besonderen Jubiläumsaktivitäten laufen kann.

JU will Auernhammer

Kreisverbände unterstützen den MdB aus Weißenburg

MdB Auernhammer hat die Unterstützung der Jungen Union.

Im Vorfeld der Nominierung des CSU Kandidaten für die Bundestagwahl im kommenden Jahr haben sich die JU Kreisverbände im Bundeswahlkreis für den aktuellen Amtsinhaber Artur Auernhammer aus Oberhochstatt im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ausgesprochen.

Hierzu erklären die Kreisvorsitzenden Matthias Reif (Ansbach/Land), Daniel Raith (Ansbach/Stadt) und Manuel Blenk (Weißenburg-Gunzenhausen):

„Artur Auernhammer setzt sich seit dessen Wiedereinzug in den Bundestag im Jahr 2013 hervorragend für unsere Heimat ein. Nach der Übernahme des Direktmandates bei der letzten Wahl 2017 hat er erneut bewiesen, dass er es kann.

Mit seiner politischen und beruflichen Erfahrung ist er hervorragend dazu geeignet, in dieser schwierigen Zeit der Corona-Pandemie das Beste für unsere Region in Berlin zu erreichen. Er hat für die Anliegen der Bürger stets ein offenes Ohr und setzt sich über die Parteigrenzen hinweg von Adelshofen bis Solnhofen für diese ein. Ferner kümmert er sich erfolgreich um Fördermittel des Bundes für vielfältige Projekte im Wahlkreis.

So ist es u.a. maßgeblich auf das Engagement von Artur Auernhammer zurückzuführen, dass in der Region in den letzten Jahren wichtige Verkehrsprojekte vorangetrieben werden konnten. Es befinden sich aktuell mehrere Ortsumfahrungen von Bundesstraßen in der Umsetzung und weiter sind im Bereich des Ausbaus der A6 entscheidende Weichenstellungen getroffen. Ferner sind die Schienenprojekte in der Region kurz auf bestem Wege zur Realisierung.

Darüber hinaus hat sich Auernhammer in den letzten Jahren in Berlin sehr stark für den Bereich Landwirtschaft mit seinem Fachwissen eingebracht und genießt hierfür in der Union und fraktionsübergreifend großes Ansehen.

Ferner sind mit Alfons Brandl (Ansbach/Land), Andreas Schalk (Ansbach/Stadt) und Artur Auernhammer (Weißenburg-Gunzenhausen) alle Regionen des Bundeswahlkreises in den Parlamenten vertreten. Auch die Bezirksräte Herbert Lindörfer (Stimmkreis Ansbach/Nord) und Hans Popp (Stimmkreis Ansbach/Süd) tragen zu diesem ausgeglichenen Verhältnis bei.

Wir erachten es als legitim, uns in diesem innerparteilichen Demokratieprozess für einen Kandidaten auszusprechen,wünschen einen fairen Wettbewerb und respektieren die Kandidatur von Manfred Scholl. Demokratie lebt von ihren Kandidaten, Diskurs, offener und uneingeschränkter Meinungsbildung sowie der Kandidatur mehrerer Bewerber – auch innerparteilich – auf ein Amt.

Aus den o.g. Gründen unterstützen die drei JU Kreisverbände Artur Auernhammer geschlossen bei seiner erneuten Kandidatur zum Direktkandidaten der CSU für unserem Bundeswahlkreis, sowie dem anstehenden Wahlkampf.“