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Großer Bahnhof in Frankenmuth

Offizielle Delegation Gunzenhausens war in Michigan

„Judy Zehnder-Keller und ihre 100-jährige Mutter Dorothy Zehnder umrahmt von Gunzenhäuser Freunden.

Im Jahr 2022 jährt sich das Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Frankenmuth und Gunzenhausen zum 60. Mal. Eine Delegation aus Gunzenhausen mit Bürgermeister Karl-Heinz Fitz und seiner Frau Angelika an der Spitze reiste zu den Feierlichkeiten nach Frankenmuth. Gleichzeitig mit dem Jubiläum fand in Frankenmuth das Bavarian Festival statt, das jährlich tausende Besucher anzieht. So durfte Bürgermeister Fitz gleich zur Eröffnung das erste Bierfass anstechen. Die Frankenmuther Bürgermeisterin Mary Anne Ackerman assistierte ihm dabei. Bei der Eröffnung war die Freude groß, nach fünf Jahren viele Bekannte wieder zu treffen. Natürlich war auch Altbürgermeister Gary Rupprecht gekommen um die Gunzenhäuser zu begrüßen.

Die beiden Bürgermeister beim Unterzeichnen der Partnerschaftsurkunde.

„Greet the Mayors“ hieß eine Veranstaltung, die am Freitag früh um 7.30 Uhr bei „Zehnders“ stattfand. 70 Gäste waren gekommen, um mit den beiden Bürgermeistern Fragen zu diskutieren wie z.B. den Umgang mit der Pandemie, die unterschiedlichen politischen Strukturen der beiden Städte, die jeweilige Parteienlandschaft und den Frauenanteil im Stadtrat, den jüdischen Dialog in Gunzenhausen und vieles mehr. Neben den beiden Bürgermeistern stellten
sich auch Citymanagerin Bridget Smith und Ingeborg Herrmann den Fragen der Zuhörer. Senator Ken Horn – ein Frankenmuther – hatte die Delegation zu einem Besuch des Kapitols in Lansing eingeladen. So konnten die deutschen Besucher einen Einblick in das politische Leben eines Senators erhalten und das großartige historische Gebäude kennenlernen. Auch ein kurzer Besuch der Michigan State University in Lansing durfte nicht fehlen. Judy Zehnder-Keller, zusammen mit ihrer ganzen Familie eine unermüdliche Förderin der Städtepartnerschaft, hatte sich für dieses Jubiläum etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Sie ließ den Thron des Wilden Markgrafen Carl Wilhelm Friedrich aus dem Ansbacher Schloss stark überdimensioniert nachbauen. Er ist an der Main Street aufgestellt und soll den vielen
Frankenmuth-Besuchern als Fotomotiv dienen. Die offizielle Einweihung fand in Anwesenheit der Gunzenhäuser Delegation statt. Judy ließ es sich trotz ihrer schweren Krankheit nicht nehmen, die Gunzenhäuser und ihre Gastfamilien zu einem Umtrunk in ihr Haus einzuladen.

Thomas Pentza und Mark Schutte mit der Familie von Greg Rummel neben dem ihm zu Ehren gepflanzten Ahornbaum. Fotos: IngeborgHerrmann


Das Jubiläumsgeschenk der Stadt Gunzenhausen an Frankenmuth waren Obstbäume zum Errichten einer Streuobstwiese. Anlässlich der Einweihung konnte Bürgermeister Fitz die grundsätzliche Bedeutung von Streuobstwiesen erläutern. Gerhard, Ingeborg und Rudi Herrmann umrahmten die Einweihung musikalisch.
Ein besonders emotionaler Moment war die Übergabe eines Ahornbaumes, der im Rose Garden zu Ehren des im letzten Jahr verstorbenen Greg Rummel gepflanzt wurde. Für Greg war Gunzenhausen wie ein zweites Zuhause. Er förderte die Städtepartnerschaft stark. Thomas Pentza, Mark Schutte und Daniel Haubenstricker schilderten Erlebnisse von und mit Greg Rummel. Thomas Pentza spielte auf der Trompete den Erzherzog-Johann-Jodler. Viele Gunzenhäuser werden sich an den Besuch von Greg beim Bürgerfest 2019 erinnern, als er zusammen mit Thomas Pentza auf der Bühne im Rathaushof spontan den Erzherzog-Johann-Jodler sang.
In Frankenmuth finden regelmäßig in der St. Lorenz Kirche deutsche Gottesdienste unter der Leitung von Daniel Haubenstricker statt. So auch am Jubiläumssonntag. Pastor Hoesmann hielt die Predigt. Lesungen wurden von Renate Herrmann, Apfelkönigin Anna Sauber und Bierkönigin Michelle Recker gehalten. Thomas Pentza begleitete die Gemeindelieder zusammen mit der Orgel auf der Trompete und Gerhard, Ingeborg und Rudi Herrmann
bereicherten den Gottesdienst mit ihrem Gesang.

Alljährlich zum Bavarian Festival findet in Frankenmuth ein großer Festzug statt. Dieses Jahr wurde er von Bürgermeister Fitz als „Grand Marshall“ im Cabriolet angeführt. In weiteren Cabrios fuhren Generalkonsul Wolfgang Mösslinger, Renate und Gerhard Herrmann, Ingeborg und Rudi Herrmann sowie die Apfel- und die Bierkönigin Anna Sauber und Michelle Recker. Tausende Frankenmuther und Gäste säumten den langen Weg des Festzuges.
Zum Jubiläum war auch der deutsche Generalkonsul Wolfgang Mösslinger aus Chicago angereist, um das Jubiläum zu begleiten. Neben allen offiziellen Anlässen war er ein beliebter Gesprächspartner, war er doch vor seiner Zeit in Chicago auch Generalkonsul in Moskau und später in der Ostukraine.
Ein sehr lebendig gestalteter Festakt war der krönende Abschluss des Jubiläumsfestes in Frankenmuth, an dem auch die 100-jährige Dorothy Zehnder als einzige Teilnehmerin der allerersten Frankenmuther Gruppe teilnahm, die nach Gunzenhausen reiste. Bürgermeisterin Mary Ann Ackerman berichtete in ihrer Rede von so mancher Anekdote, die sich im Laufe der Jahre im Rahmen des städtepartnerschaftlichen Austauschs ereignete. Bürgermeister Karl-Heinz Fitz erläuterte anhand eines Videos die Neuerungen, die in den letzten Jahren in Gunzenhausen erreicht wurden. Er gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass mit der starken Einbindung der Jugend in die Städtepartnerschaft diese weit in Zukunft getragen werden könne. Renate Herrmann und Daniel Haubenstricker, die beiden ehrenamtlichen Vorsitzenden der Partnerschaftsvereine, verwiesen auf die Lebendigkeit der Städtepartnerschaft, die in all den Jahren immer gewachsen sei und stark von ehrenamtlicher Unterstützung abhängig sei.
Ein wenig Wehmut angesichts der wunderschönen Erlebnisse und Treffen mit vielen Freunden spielte beim Abschied schon eine Rolle – wenn auch die Frankenmuther Delegation bereits in wenigen Tagen nach Gunzenhausen kommt und ein Wiedersehen stattfinden kann.
Die Frankenmuther kommen in kleiner Gruppen in Gunzenhausen an. Die ersten reisen schon am 24. Juni an und besuchen die Passionsspiele in Oberammergau. Am Dienstag, 28. Juni, sind Bürgermeisterin Mary Anne Ackerman und John Kaczinsky mit einer Gruppe von Schulleitern der Saginaw Valley State University in Gunzenhausen, um das bayerische Schulsystem kennen zu lernen. Sie besuchen neben den Gunzenhäuser Schulen auch das Landesamt für Schule. Eine 13-köpfige Schülergruppe kommt zum Austausch an das Simon-Marius-Gymnasium und nimmt ebenfalls am Jubiläumswochenende teil.
Beim Bürgerfest werden die Gäste am Samstagabend offiziell von Bürgermeister Karl-Heinz Fitz begrüßt. Am Sonntag findet der Jubiläums-Festgottesdienst zusammen mit dem Bürgerfest-Gottesdienst auf dem Marktplatz statt. Anschließend übergibt Bürgermeisterin Mary Anne Ackerman das Geschenk der Stadt Frankenmuth an Gunzenhausen – eine Streuobstwiese. Diese wird in der Nähe des BayWa-Kreisels gepflanzt. Der offizielle Festakt zum Jubiläum
findet am 3. Juli in der Stadthalle statt. Bürgermeister Fitz dankt allen, die die Städtepartnerschaft unterstützen. Sein Dank gilt ganz besonders den Gastfamilien, die bereit sind, die Gäste in ihren Familien aufzunehmen – ganz im Sinne des Partnerschaftsprogramms „People to People“.

Wer will Betreuer werden?

Informationsveranstaltung am 30. Juni

Wenn jemand nicht mehr in der Lage ist, seine eigenen Angelegenheiten zu regeln, kann eine rechtliche Betreuung erforderlich werden. Meist ist eine Behinderung, eine Krankheit, ein Unfall oder nachlassende Kräfte im Alter hierfür der Grund. Während einer Informationsveranstaltung am 30. Juni 2022 zeigt die Betreuungsstelle des Landratsamtes Weißenburg-Gunzenhausen in Kooperation mit den Betreuungsvereinen der Caritas und der AWO auf, wie man Betreuer oder Betreuerin wird und was diese Aufgabe bedeutet.

Wer seine eigenen Angelegenheiten nicht mehr regeln kann, ist auf die verantwortungsvolle Hilfe anderer Menschen angewiesen. Falls keine Vorsorgevollmacht vorliegt, bestellt das Betreuungsgericht im Betreuungsfall dem Betroffenen einen rechtlichen Betreuer oder eine rechtliche Betreuerin.

Das Betreuungsrecht ist von den Grundsätzen der persönlichen Betreuung und Hilfe zur Selbstbestimmung bestimmt und will eine Entrechtung hilfsbedürftiger Mitmenschen verhindern. Mehr als 150.000 Menschen in Bayern haben derzeit einen rechtlichen Betreuer oder eine rechtliche Betreuerin. Die überwiegende Mehrheit der Betreuer übernimmt diese Aufgabe als Ehrenamt. Sie leisten die erforderliche Hilfe in rechtlichen Angelegenheiten für Angehörige, Bekannte oder aus sozialem Pflichtgefühl für Menschen, die sonst niemanden haben.

In der Veranstaltung, die am 30. Juni 2022 von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr im kunststoffcampus bayern (Richard-Stücklen-Straße 3, 91781 Weißenburg i. Bay.) stattfindet, werden u.a. folgende Fragen aufgegriffen: Wie wird man ehrenamtlicher Betreuer oder Betreuerin? Wer kann Betreuerin oder Betreuer werden? Was macht ein ehrenamtlicher Betreuer? Welche Unterstützung wird geboten? Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Digitales Heimatprojekt

„Nachhaltig. Regional. Digital“ des Landkreises ausgezeichnet

Der Finanz-und Heimatminister Albert Füracker überreicht Landrat Manuel Westphal den Förderbescheid für das digitale Heimatprojekt. Bildnachweis: Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat

Das digitale Heimatprojekt des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen „Nachhaltig. Regional. Digital. – innovatives Wertschöpfungsmanagement und integrierte Logistik in Altmühlfranken wird mit 297.000 Euro durch das
bayerische Finanz- und Heimatministerium gefördert. Das Projekt hat u.a. zum Ziel, regionale Produkte aus der Region Altmühlfranken noch stärker auf dem regionalen Onlinemarktplatz www.in-altmuehlfranken.de mit einem
digitalen Lieferservice zu vermarkten.
Das landkreisweite Kooperationsprojekt der Zukunftsinitiative altmühlfranken setzt sich gemeinsam mit den beiden Stadtmarketingvereinen in Gunzenhausen und Weißenburg sowie dem Projektmanager Dominik Schwenk für mehr Wertschätzung regionaler Produkte ein. Hierbei wird der vorhandene Onlinemarktplatz www.in- altmuehlfranken.de gezielt als zentrale Plattform mit Fokus auf regionale Produkte und Angebote von Gewerbetreibenden und Dienstleistern für die Bevölkerung Altmühlfrankens ausgebaut und verstetigt. Ein digitales regionales Logistiksystem – vom Produzenten bis zum Endverbraucher – wird aufgebaut sowie der Altmühlfranken- Gutschein bei Kunden und Unternehmen weiter forciert.
„In Altmühlfranken gibt es viele verschiedene Angebote, durch die die Bevölkerung regional einkaufen kann. Mit dem Projekt sollen diese Produkte auch digital gefunden, regional online eingekauft sowie geliefert werden“, erklärt Landrat Manuel Westphal. Das Heimatprojekt mit digitalem Schwerpunkt kann nun, unterstützt mit den Fördermitteln aus der Heimat-Digital-Regional-Förderrichtlinie, gestartet werden, um damit insbesondere die regionale Identität im Hinblick auf die regionalen Spezialitäten zu stärken.
„Unser Ziel ist es ein regionales Wertschöpfungsmanagement im Landkreis aufzubauen und den regionalen Handel sowie regional erzeugte Produkte dadurch zu stärken. Wichtig ist uns, den Online-Marktplatz „in-altmühlfranken“ sowie den Altmühlfranken-Gutschein gemeinsam mit den Stadtmarketingvereinen in der Region bekannter zu machen, zu verankern und zu verstetigen“, erklärt Sabine Unterlandstaettner von der Zukunftsinitiative altmühlfranken.

Meinheim ist weiter

Ortschaft qualifizierte sich für Landesentscheid

Die Bezirksbewertungskommission besichtigte Hohenweiler gemeinsam Landrat Manuel Westphal und der Kreisfachberaterin für Gartenbau und Landespflege Carola Simm. Foto: LRA

Den ländlichen Raum sichtbarer machen und gleichzeitig das Engagement der Bürgerinnen und Bürger ehren, dass ist das Ziel des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Für den Bezirksentscheid hatten sich drei Dörfer des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen qualifiziert Aha, Meinheim und Hohenweiler. Von den insgesamt sieben teilnehmenden Dörfern konnte sich neben Meinheim auch Auernhofen aus dem Landkreis Neustadt an der Aisch -Bad Windsheim für den Landesentscheid qualifizieren.

Meinheim hatte bereits 2016 eine Silbermedaille auf Bundesebene ergattern können. Seitdem hat sich das Dorf jedoch nicht ausgeruht, sondern mit großem Engagement den Friedhof weiterentwickelt, eine ehemalige Gaststätte umgebaut, die Mehrzweckhallte renoviert und durch Baumpflanzungen aufgewertet. Darüber hinaus wurde das ehemalige Raiffeisengebäude in der Ortsmitte erworben und wird derzeit in ein Bürgerhaus umgebaut. Besonders überzeugen konnte Meinheim jedoch durch die Streuobstwiese inklusive Blühinsel, die die Meinheimer am Gelände des Sportplatzes angelegt haben.

Hohenweiler und Aha haben sich im Bezirksentscheid eine Bronzemedaille verdient. Mit vier Voll- und sieben Nebenerwerbbetrieben ist Aha noch sehr landwirtschaftlich geprägt. Vor allem der breite mit Bäumen bepflanzte Grünstreifen, der den Straßenraum säumt, sowie der grüne Friedhof zeichnen Aha aus.

Die kleine Ortschaft Hohenweiler mit 220 Einwohnern besitzt mit seiner Nähe zum See eine hohe Lebensqualität und überzeugt durch die zahlreichen historischen Keller. Auch bei der Entwicklung des Neubaugebiets wurde Wert auf gute Gestaltung und Durchgrünung gelegt.

„Der Wettbewerb zeigt immer wieder, wie wichtig bürgerliches Engagement für die positive Entwicklung im ländlichen Raum ist. Schon allein deshalb sind alle Ortschaften die teilnehmen Gewinner“, erklärt Landrat Manuel Westphal. Noch in diesem Jahr werden Meinheim und Auernhofen nun am Landesentscheid von „Unser Dorf hat Zukunft“ teilnehmen. Im Zeitraum vom 20. bis 23. September wird die Landesbewertungskommission die Dörfer besichtigen.

Einladung zum Stadtspaziergang

Unsere Stadt gemeinsam weiterentwickeln

Eine Stadt ist aktiver Lebensraum, der sich ständig weiterentwickelt. In diesem städtischen Organismus arbeiten und wohnen Menschen, welche Prozesse prägen und durch ihr Verhalten beeinflussen. Manch eine Entwicklung gefällt uns gut, andere dagegen lehnen wir ab. Mit Hilfe eines Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) können bestmögliche Konzepte ermittelt und Weichen für die Zukunft gestellt werden.

Auch für Gunzenhausen wurde so ein Konzept im Jahr 2012 erstellt. Nach zehn Jahren ist es Zeit zu prüfen, was sich positiv wie auch negativ verändert hat und welche Themen neu zu bearbeiten sind. Dazu haben wir uns fachliche Unterstützung von den Nürnberger Experten des Stadtplanungsbüros „PLANWERK“ geholt. In einem ersten Schritt wollen die Stadtplaner am Freitag, 8. Juli 2022, mit Gunzenhäuser Bürgerinnen und Bürger ins Gespräch kommen und bei einem gemeinsamen Spaziergang durch die Innenstadt über die Entwicklungen der letzten Jahre und Potentiale für die Zukunft diskutieren. Hierzu lädt die Stadtverwaltung für 17 Uhr ein.

Der rund zweistündige Ortspaziergang startet vorm Rathaus und führt unter anderem zum Marktplatz, an die Altmühlpromenade, zum Standort des künftigen Landesamts für Schule (Haus Silo) und zum Bahnhof. Alle diese Orte eint, dass sie das Bild Gunzenhausens seit Generationen prägen, jedoch bauliche Veränderungen in Zukunft Einfluss auf Erscheinung, Lebensqualität und Verkehr nehmen können. Sie als Gunzenhäuser Bürgerinnen und Bürger sind aufgefordert, aktiv an diesen Veränderungen mitzuarbeiten und Anregungen, Wünsche, aber auch erkannte Probleme an die Stadtverwaltung und die Planer weiterzugeben. Wir freuen uns auf Ihre Anregungen.

Eine vorherige Anmeldung zum Ortspazierung durch die Innenstadt am 8. Juli 2022 ist nicht notwendig. Für Fragen rund um ISEK steht Ihnen Andreas Zuber, Wirtschaftsförderer der Stadt Gunzenhausen, unter Tel. 09831/508-131 oder per E-Mail an wifoe@gunzenhausen.de gerne zur Verfügung.   

Bosch baut und baut

Projekt an der Zufuhrstraße startet

Mit diesem Neubauprojekt „Wohnen an der Zufuhrstraße“ entstehen 45 Eigentumswohnungen der Gunzenhäuser Bauträgergesellschaft Bosch & Co, verteilt auf zwei Häuser, in zentrumsnaher und bevorzugter Wohnlage von Gunzenhausen. Firmenchef Patrick Bosch: „Unser Projekt überzeugt durch moderne Bauhaus-Architektur, gehobene Ausstattung und durch die unmittelbare Nähe ins Grüne“.

Das Gelände wird gegenwärtig für den Bau vorbereitet. Im Hintergrund das Juramare-Badefreizeitzentrum. Fotos: Falk

Das Bauträgerunternehmen, das ein eigenes Planungsbüro unterhält, hat in der Altmühlstadt und der Region einen vorzüglichen Namen. Erworben hat es sich ihn durch seine Zuverlässigkeit und Seriosität. In Gunzenhausen künden viele realisierte Projekte von der Tatkraft des Unternehmers in der Hensoltstraße: Mehrfamilienhaus an der Osianderstraße, Sanierung und Umbau des ehemaligen Möbelhauses Böckler in der Rotkreuz-Straße, Wohnanlage mit 23 Einheiten an der Weinbergstraße, Wohnanlage mit 25 Wohneinheiten an der Albert-Schweitzer-Straße (noch 2022 bezugsfertig).

Lichtdurchflutete Räume bieten den neuen Eigentümern oder Mietern in der Zufuhrstraße unmittelbar in der Nachbarschaft des Badefreizeitzentrums Juramare einen behaglichen Wohnkomfort. Der Neubau wird in Massivbauweise im Energiestandard „KfW-Effizienzhaus 55“ (gemäß EnEV 2016) errichtet, zudem sind alle Wohnungen und die Tiefgarage mit dem Aufzug erreichbar.

An der Zufuhrstraße zwischen dem Seniorenpark und der Juramare entsteht die neue Wohnanlage.

Diese Wohnungen eignen sich für Familien, Paare, Singles als auch für Senioren und Kapitalanleger. Es stehen 2-4 Zimmerwohnungen mit Wohnflächen von 48-117 qm zur Verfügung. Jede Wohnung erhält ein der Größe entsprechendes Kellerabteil. Stellplätze sind in der Tiefgarage und oberirdisch im Freien verfügbar.

Gut geplante und durchdachte Wohnungen mit großen und hellen Wohn-Essbereichen mit offener Küche laden zum Entspannen und Verweilen ein. Zudem erhält jede Wohnung entweder eine große Terrasse mit Gartenanteil, einen sonnigen Balkon oder eine herrliche Dachterrasse mit Blick ins Grüne oder Sicht auf die Innenstadt.

Großzügige Wohnräume und attraktive Bäder mit lichter Raumhöhe von ca. 2,50 m und erstklassiger Ausstattung mit Fußbodenheizung runden dieses Wohnprojekt ab. Der Energiestandard „KfW-Effizienzhaus 55EE“ (gemäß EnEV 2016) schützt unser Klima vor zu hohem CO2-Ausstoß und sorgt für geringe Betriebskosten.

Den genauen Leistungsumfang der jeweiligen Gewerke sowie die Ausstattungsmerkmale erhalten Interessenten auf Anfrage in der Baubeschreibung.

Tiefgaragen- und Außenstellplätze stehen gegen Aufpreis, soweit verfügbar zur freien Auswahl.

Südmähren waren zu Gast

Delegation besuchte den Altmühlsee

Zweckverbandsvorsitzender Karl-Heinz Fitz begrüßte die Gäste in der Betriebsleitung am Altmühlsee in Schlungenhof. Christa Naaß, die stellvertretende Bezirktstagspräsidentin (Zweite von rechts) hatte den Besuch ermöglicht.

Der Bezirk Mittelfranken und die tschechische Region Südmähren sind schon länger freundschaftlich miteinander verbunden. Regelmäßig treffen sich Vertreterinnen und Vertreter zum Austausch und profitieren von gegenseitigen Erfahrungen. Vor kurzem war eine südmährische Delegation im Raum Ansbach-Gunzenhausen zu Gast und besuchte hierbei u.a. den Altmühlsee. Begleitet wurden die Gäste von der stellvertretenden Bezirkstagspräsidentin Christa Naaß. Bürgermeister und Verbandsvorsitzender des Zweckverbands Altmühlsee, Karl-Heinz Fitz, der Geschäftsführer des Zweckverbands Altmühlsee, Daniel Burmann, und Helga Pfitzinger-Schiele vom Wasserwirtschaftsamt Ansbach informierten über den See, anstehende Projekte und die zukünftige Weiterentwicklung von Natur- und Tourismuskonzepten.   

In der Seemeisterstelle Schlungenhof des Wasserwirtschaftsamtes Ansbach erläuterte Helga Pfitzinger-Schiele den Gästen das wasserwirtschaftliche Überleitungssystem in der Schaltwarte. Aufgrund des großen Interesses berichteten Bürgermeister Karl-Heinz Fitz und Daniel Burmann ausführlich über den touristischen Nutzen der Freizeitregion Fränkisches Seenland. Bei einem gemeinsamen Mittagessen im Seerestaurant Strandblick wurde die Gespräche fortgeführt und Ideen für einen vertieften fachlichen Austausch diskutiert. In Südmähren, Nähe der Stadt Brünn, gibt es ebenfalls eine Talsperre, die touristisch für Freizeitaktivitäten genutzt wird.

Am Ende bedankte sich Bürgermeister Karl-Heinz Fitz für den Besuch am Altmühlsee und bezeichnete dies „als große Ehre“. Die stellvertretende Bezirkstagspräsidentin Christa Naaß bekräftigte das gute Miteinander und den wertvollen Austausch. Schon bald soll eine festgeschriebene Partnerschaft zwischen der Region Südmähren und dem Bezirk Mittelfranken entstehen.

Petr Springinsfeld, Vorsitzender des Ausschusses für Außenbeziehungen, bedankte sich im Namen der gesamten Delegation aus Tschechien für die interessanten Einblicke und die entgegengebrachte Gastfreundschaft. Auch er würde sich über eine Intensivierung der partnerschaftlichen Beziehungen freuen und sieht darin einen Mehrwert für beide Regionen im Herzen von Europa.

Konzertreihe beendet

Im Oktober geht es in Gunzenhausen weiter mit der Klassik

Der Pianist Denis Schemann schloss den Konzertzyklus 2021/22 ab.

Unter dem Motto „Meisterhaft – Spannend – Nah“ begeisterte die 1. Gunzenhäuser Konzertreihe seit Oktober letzten Jahres das klassikaffine Publikum in und um Gunzenhausen mit insgesamt fünf außergewöhnlichen Events. Nun fand die Reihe mit einem Nachholtermin einen würdigen Abschluss. Mit Dinis Schemann trat nicht nur ein international gefeierter Klavierprofi auf, sondern in persona auch der Künstlerische Leiter der Konzertreihe. Sein Versprechen: Ab Oktober 2022 werden die Konzertabende mit der 2. Gunzenhäuser Konzertreihe fortgesetzt.
Dinis Schemann ist ein beeindruckender Künstler. Weit mehr als tausend Konzerte führten den in Portugal Geborenen um die weite Welt. Mit seiner Frau Susanne hat er als Künstlerischer Leiter das Programm der Gunzenhäuser Konzertreihe zusammengestellt und einige international gefeierten Klassikkünstler in die Altmühlstadt geholt. Nun stand bzw. saß er zum Abschluss selbst auf der Bühne und gab Stücke von Beethoven und Schubert zum Besten. Das Besondere an seinem Spiel ist die spürbare Leichtigkeit, die einem als Zuschauer und Zuhörer emotional mitnimmt. Wenn Schemann spielt, dann werden er und der Flügel eins. Diese Kombi strahlt eine Lässig- und Leichtigkeit aus, die kaum zu fassen ist und Gänsehaut auslöst. Die audible Schönheit ist buchstäblich kaum auszuhalten, so perfekt wird jeder Ton getroffen. DerKünstler spielt sich in einen Rausch, der sogar Schuberts vierteiliges und schwierig-pompöses „Impromptus“ als scheinbar anspruchslos, ja fast „gewöhnlich“ zurücklässt – zumindest, wenn man in der Haut eines Dinis Schemann steckt und mit großem Talent gesegnet wurde. Natürlich weiß der Künstler um sein Können und bietet auch optisch den ein oder anderen Leckerbissen an. Ständig greift er stilvoll über und seine Finger fliegen förmlich über die Tasten. Statt loser Notenblätter weist ihm ein Tablet den Weg durch die Takte, welches selbstständig
von einer Seite zur nächsten blättert.
Nach der Pause nimmt uns Schemann mit auf eine musikalische Reise nach Südamerika. Acht Stücke von Alberto Ginastera, Ernesto Nazareth und vom Franzosen Darius Milhaud vereinen all die Melancholie, aber auch das Feuer, welches südamerikanische Musik so wertvoll macht und auszeichnet. Mit großer Anmut verneigt sich Dinis Schemann und beschwört aparte, moderne Melodien mit einer Brise heimatlicher Folklore. Fast wähnt sich der Zuhörer in einem Film von Guillaume Laurant, so intensiv bohren sich die Töne ins Ohr und dann weiter ins Gehirn. Eindrücklich und ausdrücklich beeindruckend!
Die Gunzenhäuser Konzertreihe startet nach der Sommerpause am Sonntag, 23. Oktober 2022, in die nächste Runde, dann mit einem Auftritt des Hamburger Bläserquintetts in der Stadthalle. Abos sind bereits erhältlich. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.gunzenhausen.info, unter Tel. 09831/508 109 0.

Wilhelm Löhe und Polsingen

Pfarrer Siegfried J. Schwemmer befasst sich mit der Rolle des Diakonie-Gründers

Von den Anfängen der Diakonie in Polsingen berichtet Siegfried J. Schwemmer

Wilhelm Löhe (1808-1872) war der Gründer der evangelischen Diakonissenanstalt Neuendettelsau, deren erste Filiale 1865 in Polsingen entstanden ist. Es war die Intention des Gründers, der seelischen Not der Menschen auf dem Land zu begegnen. Polsingen ist auch heute, 147 Jahre danach, nach etlichen organisatorischen Veränderungen,  ein Zentrum der kirchlichen Behindertenarbeit.

Pfarrer Siegfried J. Schwemmer war lange Zeit bei der Wilhelm-Löhe-Kulturstiftung Neuendettelsau tätig. Er hat bereits 2003 das diakonische Wirken in Polsingen unter die Lupe genommen. „Zur Linderung des menschlichen Elends und zu Mehrung von Gottes Reich“ nennt sich der Titel seines Buches (ISBN 978-3-9809431-5-4), das eine breite Leserschaft verdient. Der Autor geht vor allem auf das Verhältnis von Vater Wilhelm und Sohn Ferdinand ein und kommt zum Ergebnis, dass es der Vater war, der immer zum  Standort Polsingen gestanden hat – auch in ganz kritischen Zeiten. Er war es, der manche Ungeschicklichkeiten des Sohnes durch seine Entschlossenheit kaschierte.

Ferdinand hat 1865 das Polsinger Gut gekauft, zu dem einst rund 700 Hektar Land gehörten. Eigentümer waren früher die Herren von Wöllwarth, dann ein Pappenheimer, der es an vier Polsinger Bauern verkaufte. Was noch übrig geblieben war, das erwarb  Ferdinand Löhe. Er hatte es eigentlich nur auf die landwirtschaftlichen Flächen abgesehen, aber der Vater drängte ihn, den ganzen Rest, also einschließlich des Schlosses, zu erwerben. Schon früh deutete sich an, dass der Sohn damit überfordert war. Die Schwierigkeiten waren zu groß und so scheiterte das „Projekt Polsingen“. Die Nachfolger befreiten nach dessen Tod 1906 das Gut von all seinen Schulden.

Vater Wilhelm Löhe war stets in alle Abläufe verstrickt, stellt Autor Schwemmer fest. Er kannte wohl auch die schlechte finanzielle Lage. Er hatte den Kauf des Schlosses entschieden mitgetragen, denn er wollte nicht, dass andere zum Zug kamen, sprich „die Gemeinde und die Gegend sittlichen Schaden nehmen könnte“.  Sein Plan war es, eine Kleinkinderschule, eine Rettungsanstalt für Knaben, eine Blödenanstalt und ein Distriktskrankenhaus einzurichten. Der Sohn agierte als „Subrektor“, der Vater traf alle Entscheidungen.

Gründer Wilhelm Löhe hatte immer die Vision, im Hahnenkamm das missionarische Werk der Glaubensboten Willibald, Wunibald und Walburga (Kloster Heidenheim) fortsetzen zu können. 1903 übernahm die Diakonissenanstalt Neuendettelsau  unter der neuen Leitung von Rektor Hermann Bezzel Schloss und Gut („Möge Polsingen im Hahnenkamm eine Leuchte werden und bleiben“). Dass sich in Polsingen später die Behindertenarbeit etabliert hat, das eher auf einen Zufall („göttliche Fügung“) zurückzuführen.

1865 startete Polsingen mit einer Kleinkinderschule, die von 18 Buben und Mädchen aus der Umgebung besucht wurde. Löhe sah die Not, denn die Kinder waren sich weitgehend allein überlassen und wurden oftmals vernachlässigt, zumal die Eltern „im Dienst des Brotes“ standen. Das Projekt ist aber gescheitert und auch der Versuch, eine „Bildungsstätte für werdende Kinderlehrerinnen“ zu schaffen. Pfarrer Löhe war folglich enttäuscht: „Die Gemeinde erkannte nicht den Segen, wenn die jungen Schafe und Lämmer  frühzeitig ihren Hirten zugeführt werden“. Wenn man so will, dann war das 1871 der Versuch einer Ganztagesschule nach heutigem Verständnis, damals war von einer „Aufbewahrungsanstalt mit angemessenem Unterricht“ die Rede. Eine „gewisse Fremdlingswirtschaft“ (also Skepsis) stellte Löhe bei seinen geistlichen Brüdern in der Nachbarschaft fest, die es an der Unterstützung für ein Rettungshaus für verwahrloste Kinder fehlen ließen. Aber auch in der Anstalt selbst war das Vorgehen Löhes nicht unumstritten. Oberin Maria Hedwig Stählin mahnte jedenfalls eine „endliche Entscheidung“ an und sprach von einem „pädagogischen Missgriff“. Die Erziehung der „vorrohten Knaben“ erwies sich für die Diakonissen als eine zu schwere Aufgabe und so wurde 1873 das Rettungshaus aufgelöst.

Wenige Jahre später, 1867, legte Wilhelm Löhe dem Bezirksamt Gunzenhausen (heute: Landratsamt) seine Pläne für ein Distriktskrankenhaus im Polsinger Schloss vor und tatsächlich gab es zwei Jahre später die behördliche Genehmigung, allerdings mit Auflagen hinsichtlich der Finanzierung. Zweimal im Jahr sollte es in den nächsten fünf Jahre eine Sammlung geben. Die Bereitschaft der Hahnenkamm-Menschen, ihr Scherflein beizutragen, hielt sich in Grenzen.  Autor Schwemmer berichtet, eine Schwester sei in Gnotzheim „fast von Haus zu Haus beschimpft worden“.  1883 folgte daher die Schließung. Das Krankenhaus entwickelte sich zu einem Pfründerhaus (heute: Altersheim), d.h. dort fanden alte, kranke und mittellose Menschen ein Obdach. Es waren auch Typen dabei,  „die schwer in Zucht zu halten sind, sich zu Hause nicht in die Ordnung fügen und arbeitsscheu sind“.  Bis zu zwölf Personen waren es 1873, die sich in ihrem „seeligen Sterben“ begleiten ließen. Die zur „Privatanstalt“ gewordene Einrichtung wollte den Einfluss des Bezirksamts nicht akzepieren.

1866 übersiedelten männliche „Blöde“ (heute: geistig behinderte Menschen) und epeleptische Kranke von Neuendettelsau  nach Polsingen.  Die Anstalt war personell ganz schlecht ausgestattet, was kein Wunder war, legte die Dienstordnung doch fest, dass der Pfleger oder die Schwester neben dem Klienten zu schlafen hatte, einen freien Tag gab es nur jeden dritten Sonntag und ohne Erlaubnis der Oberschwester durfte kein Mitarbeiter die Anstalt verlassen. Der Anstaltsarzt fehlte, aus Oettingen kam ein- bis zweimal in der Woche  der dort praktizierende Arzt Dr. Burger, der aber  als „höchst ungläubig“ und als ein „unmoralischer Mensch“  wenig Anklang fand.

Das Verhältnis von Anstalt und Kirchengemeinde Polsingen war „nicht ohne Kontroversen“.  Recht unterschiedlich war das diakonische Engagement der benachbarten Pfarrer . Unter  Rektor Friedrich Meyer  (er amtierte von 1872-91) verlor Ferdinand Löhe seine herausragende Stellung, die ihm sein Vater noch garantiert hatte. Dr. Hermann Bezzel, der weitere Nachfolger, verlangte Transparenz und mehr Kontrolle. So kam es, dass die Diakonissenanstalt Neuendettelsau 1903 alle Polsinger Einrichtungen (also auch die Landwirtschaft) samt den aufgelaufenen Schulden von Ferdinand Löhe übernahm.

Die neue Zeit brachte aber nicht unbedingt bessere Verhältnisse. Die Nationalsozialisten realisierten 1940-42 ihr Euthanasieprogramm. Auch aus Polsingen wurden 285 Menschen mit Behinderung in staatliche Heime „verlegt“, aus der Diakonieanstalt Neuendettelsau insgesamt rund 1200. Das geht aus der Dokumentation  „Warum sie sterben mussten“ von Christine-Ruth Müller und Hans-Ludwig Siemen hervor, die 1991 in der „Kirchengeschichte Bayerns“ (Band 66)  veröffentlicht wurde.

In Polsingen bietet „Diakoneo“ (offizieller Namen seit der Zusammenlegung der Diakoniewerke Neuendettelsau und Schwäbisch  Hall im Jahr 2019)  heute 260 Plätze im Wohnheim, 200 in der Werkstatt, 110 in der Förderstätte und 60 in der Seniorentagesstätte an.

In einer Rezension in der „Zeitschrift für Bayerische Kirchengeschichte“ (90. Jahrgang 2021) äußert sich Prof. Rudolf Keller, der Vorsitzende des Vereins für bayerische Kirchengeschichte, zur methodischen Arbeitsweise des Autors.

WERNER FALK

Auftritt der Jugendkapelle Gunzenhausen

Gunzenhäuser Sommerkonzerte im Falkengarten

Am 15. Juni 2022 beginnt die diesjährige Sommerkonzertreihe der Stadt Gunzenhausen mit einem wahren Klassiker. So wird die Musiksaison im Markgräflichen Hofgarten durch die Jugendkapelle Gunzenhausen eröffnet. Unter Blasmusikfreunden genießen die jungen Musikerinnen und Musiker seit jeher einen ausgezeichneten Ruf. Das Portfolio ist riesig und so spielt sich die Formation u.a. durch Swing, Ouvertüren oder moderne Arrangements. Natürlich bleibt auch die klassische Blasmusik nicht auf der Strecke und die Zuhörerinnen und Zuhörer dürfen sich auf ohrwurmverdächtige Böhmische Stücke und fetzige Märsche freuen.

Der Eintritt zum Sommerkonzert mit der Jugendkapelle Gunzenhausen ist kostenlos. Der Markgräfliche Hofgarten gilt als der schönste Biergarten Gunzenhausens und so lässt sich unterm Baumbestand eine herrliche Zeit verbringen. Beginn ist um 19 Uhr, das Ende für 22 Uhr geplant. Bitte beachten Sie, dass keine Platzreservierungen vorgenommen werden. Außerdem noch der Hinweis: Corona ist nicht verschwunden und so steht und fällt die Durchführung mit den dann aktuell geltenden Vorschriften.

Nähere Informationen zu den Sommerkonzerten erhalten Sie auch auf der Internetseite www.gunzenhausen.info, unter der Telefonnummer 09831/508 109 oder per E-Mail an kulturamt@gunzenhausen.de.