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Medienkisten von der Bücherei

Sparkasse unterstützt die Stadt- und Schulbücherei

Dominic Braun von der Sparkasse überreichte den Scheck an BM Fitz und Büchereileiterin Babett Guthmann. Foto: StGun

Die Vereinigten Sparkassen Gunzenhausen sind für die Stadt- und Schulbücherei zuverlässige Partner. Seit Jahren unterstützen sie die Schulservices der Einrichtung und erleichtern so die Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Schulen enorm. Vor kurzem wurde eine großzügige Spende in Höhe von 1.000 Euro übergeben.

Das stellvertretende Sparkassenvorstandsmitglied Dominic Braun hatte den Spendenscheck mitgebracht und ließ sich von Büchereileiterin Babett Guthmann die Serviceleistungen für Schulen und Lehrkräfte erläutern. „Die Schulen bauen auf unsere Unterstützung“, so Babett Guthmann. „Besonders die Medienkisten helfen den Lehrkräften bei der Vermittlung von Unterrichtsinhalten. Auch mit unseren Klassenführungen und den Rechercheschulungen tragen wir aktiv zur Leseförderung bei.“

Lehrkräfte können in der Stadt- und Schulbücherei Medienkisten zu den jeweiligen Unterrichtsthemen und Schulprojekten anfordern. Im Laufe des vergangenen Schuljahres wurden weiterhin 31 Sätze von Klassenlektüren verliehen. „Dank der Klassensätze muss nicht jedes Kind das Buch kaufen, das gerade gelesen wird. Die Lektüren werden von der Schule bei uns ausgeliehen, an die Schülerinnen und Schüler ausgegeben, und nach rund vier Wochen wieder bei uns abgegeben. Das schont nicht nur den Geldbeutel der Eltern, sondern ist auch noch nachhaltig“, betont Babett Guthmann.

„Die Zusammenarbeit der Gunzenhäuser Sparkasse mit der Stadt- und Schulbücherei ist verlässlich und unterstreicht einmal mehr das vorbildliche soziale Engagement des Geldinstituts. Vielen Dank für die jahrelange, großzügige Unterstützung“, betonte der Erste Bürgermeister der Stadt Gunzenhausen, Karl-Heinz Fitz. „Unsere Bücherei ist für große und kleine Bürgerinnen und Bürger ein beliebter Treffpunkt mit exzellentem Ruf. Darauf wollen wir auch künftig aufbauen und unser Angebot weiter verbessern.“

Die Öffnungszeiten und nähere Informationen zur Stadt- und Schulbücherei Gunzenhausen erhalten Sie unter buecherei.gunzenhausen.de.

Dem Wasser folgend

Landkreistour ins Fränkische Seenland

Aufgestellt zum Gruppenfoto bei der letzten Station in Ellingen: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Landkreistour in das Fränkische Seenland. Bildnachweis: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen

Anlässlich des Landkreisjubiläums konnten sich die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises für drei Touren bewerben, die immer in eine andere Ecke des Landkreises führt. Die erste Tour startete nun in das Fränkische Seenland.

Rund 50 Personen waren mit dabei, als es hieß „Wir folgen dem Wasser“. Mit dem Bus ging es zunächst zur Mandlesmühle nach Pleinfeld. Am dortigen Infozentrum zum Fränkischen Seenland konnten sich die Besucherinnen und Besucher über die Entstehungsgeschichte des Seenlands informieren. Bürgermeister Helmut Schmaußer aus Absberg nutzt die Gelegenheit, um den Gästen seine Gemeinde vorzustellen.

Anschließend ging es zum Römerbad nach Theilenhofen. Dort wurde gleich noch ein Jubiläumsbaum gepflanzt. Anschließend erhielten die Gäste von Martin Heckel interessante Informationen rund um das Leben der Römer in und um Theilenhofen, speziell zum dortigen Römerbad. Bürgermeister Helmut König sowie der Pfofelder Bürgermeister Reinhold Huber stellten den Gästen die beiden Gemeinden kurz vor.

Zum Mittagessen führte Landrat Manuel Westphal, der die Tour natürlich begleitete, die Gäste dann nach Obererlbach in das Gasthaus zur Sonne. Mit der MS Altmühlsee ging es danach von Muhr am See nach Wald zum Fischerfest, das am Wochenende der Tour stattgefunden hat. Die Gäste konnten dort viele regionale Produkte kennenlernen, aber auch selbstgemachten Kuchen vom Heimatverein Wald-Streudorf mit einer Tasse Kaffee genießen.

Den Abschluss fand die Tour in Ellingen bei einer Bierverkostung in der Fürst Carl Schlossbrauerei. Bürgermeister Matthias Obernöder hatte extra den Ellinger Bürger und Experten der Ellinger Geschichte Manfred Specht dabei, der mit den Gästen durch eine Zeitreise der bewegten Ellinger Geschichte ging. Anschließend stellte Fürstin Katalin von Wrede den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Tour verschiedene Ellinger Biere vor und hatte allerlei interessante Informationen über das Thema Bier dabei. Natürlich durfte bei der Bierverkostung auch die Altmühlfränkische Bierkönigin Michelle Recker nicht fehlen.

„Mit den Landkreistouren anlässlich unseres Jubiläumsjahres wollen wir unserer Bevölkerung die Gelegenheit bieten, unsere Heimat vielleicht auch mal von einer anderen Seite kennenzulernen. Oft weiß man gar nicht, welche Schätze unser Landkreis zu bieten hat“, so Landrat Manuel Westphal.

Zu den Landkreistouren konnten sich die Bürgerinnen und Bürger am Hoffest des Landratsamtes sowie in den darauffolgenden Wochen bewerben. Per Losverfahren wurden nun die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ermittelt. Die nächste Tour wird dann auf den Jura sowie in den Naturpark Altmühltal gehen.

Zukunft der Mobilität

Cargobike-Roadshow besuchte Gunzenhausen

Organisator Wolfgang Hartmann präsentierte die ganze Palette von Lastenfahrrädern auf dem Gunzenhäuser Marktplatz. Davon konnten sich auch BM Fitz und Stadtrat Werner Falk überzeugen. Beide sind leidenschaftliche Radler. Foto: STGun/Grosser

Wenn Cluuv, Term und CA GO auf Chike, Cube und Muli treffen, dann hat das nichts mit Perry Rhodan oder Star Trek zu tun. Ein wenig nach Science-Fiction fühlt es sich aber schon an, denn immerhin bezeichnen Cluuv und Co. moderne Cargobike-Typen. Und Lastenräder sind bekanntlich wiederum wichtiger Teil der Mobilitätswende, sind also ein Blick nach vorne. Mittlerweile ist es bei den meisten angekommen: Wollen wir ernsthaft über die Rettung des Planeten nachdenken, dann muss sich neben vielen anderen Bausteinen auch unser individuelles Verkehrsbewusstsein ändern. Wer nicht gerade in der tiefsten Pampa wohnt und aufgrund dessen zwingend auf das Auto angewiesen ist, der kann durch den Umstieg, beispielsweise auf ein Lastenrad, einen kleinen, aber wichtigen Teil zur Gesundung Mutter Erde beitragen. Doch: Wer sich einmal ausgiebig mit der Materie „E-Lastenrad“ auseinandergesetzt hat, der weiß um die zahlreichen Modelle, Preise und Einsatzmöglichkeiten. Da aber leider kaum ein Fahrradhändler Cargobikes vorrätig hat, ist Probefahren und ausgiebig Testen häufig schwierig. In Gunzenhausen wollten wir ein Zeichen setzen und haben uns als Gastgeber für die Cargobike-Roadshow beworben. Als eine von nur zehn bayerischen Städten haben wir den Zuschlag für diese Zukunftsshow bekommen.

„In Gunzenhausen beschäftigen wir uns schon länger mit den großen Möglichkeiten sog. E-Lastenräder“, betont Erster Bürgermeister Karl-Heinz Fitz. „Das Transportmittel überzeugt uns und wir sind eine von wenigen Städten, in denen sich Bürgerinnen und Bürger bereits jetzt mehrere Lastenräder kostenlos zum Testen ausleihen können. Cargobikes sind teuer und wer kauft schon gerne die Katze im Sack, bloß weil Vergleichsmöglichkeiten fehlen? Hier wollen wir unterstützen und auch den Zugang zu den Fahrrädern erleichtern. Dazu trägt auch die Cargobike-Roadshow bei, die wir in unsere Stadt holen konnten. Dazu haben wir bereits im zweiten Jahr unser städtisches Lastenfahrradförderprogramm laufen, welches sehr gut angenommen wird. Heuer sind bereits 20 Anträge eingegangen – ein großartiger Erfolg.“

Gleich zwölf verschiedene zwei- und dreirädrige Lastenfahrräder hatte die Cargobike-Roadshow mit nach Gunzenhausen gebracht, dazu gesellten sich die vier E-Lastenräder der Stadt Gunzenhausen und Fahrräder des ortsansässigen Unternehmens Radsport Gruber. Die Auswahl war dementsprechend groß, wobei es sich nicht um eine Verkaufsveranstaltung handelte. Vielmehr wollte das Team um Cargobike-Roadshow-Organisator Wolfram Hartmann das Interesse an den modernen Fahrrädern wecken. Außerdem gut angenommen, wurden die Angebote anderer Aussteller, die am Aktionstag rund um zukunftsfähige und nachhaltige Mobilität informierten. Neben der Gunzenhäuser Polizei, die gerne Fahrräder von Besucherinnen und Besucher codierten, berichtete die Agenda 21-Gruppe über aktuelle Umwelt- und Nachhaltigkeitsprojekte in der Stadt Gunzenhausen. Am Stand der Mobilitäts- und Verkehrs-GmbH konnte sich über das reichhaltige Busangebot in der Altmühlstadt informiert werden. Für das leibliche Wohl sorgten das Eiscafé Paradiso und das Bistro-Adebar.

Die Cargobike-Roadshow war ein voller Erfolg und ein weiterer kleiner Schritt hin zur Mobilitätswende. Dankenswerterweise wurde das tolle Projekt durch den ISEK-Projektfond, dem Stadtmarketing Gunzenhausen e.V. und durch das Citymanagement finanziell unterstützt.

Mehr über die Radlstadt Gunzenhausen erfahren Sie im Internet unter www.gunzenhausen.de/radlstadt-gunzenhausen.html. Dort können Sie sich auch über den kostenlosen Verleih der Lastenräder informieren und Termine vereinbaren.

Mit Hamburger Bläserquintett

2. Gunzenhäuser Konzertreihe beginnt am 23. Oktober

Am 23. Oktober wird das Hamburger Bläserquintett in der Stadthalle erwartet. Foto: C.Körte

Leider wird Blasmusik nur allzu häufig auf Bierzelt, Festzug und Maibaum reduziert. Eben als austauschbare, belanglose Dudelei, bei der es sich ausgiebig und gedankenlos feiern und trinken lässt. Dass dies zuweilen ignorant und auch unfair ist, zeigen zahlreiche Formationen und Vereine, welche das riesige Spektrum der Blasmusik erkannt haben und dieses in verschiedenster Art und Weise in Perfektion zelebrieren. Wer sich ernsthaft mit Musik beschäftigt, weiß: So ein Blasinstrument kann ein wahrer Alleskönner sein, denn egal ob Schunkellied, Marsch, Freestyle-Jazz oder Klassik – ähnlich dem fränkischen Wort „fei“ im sprachlichen Bereich – passt Trompete, Tuba und Co. zu fast allem, was mit Tönen zu tun hat. Blasinstrumente sind universelle Hochleistungsmusikgeräte, die leider immer noch unter Vorurteilen leiden müssen. Doch damit wird nun aufgeräumt. Denn: Ein Stück Champions League der Blasmusik lässt sich mit dem Hamburger Bläserquintett demnächst in Gunzenhausen erleben. Die sympathische Formation tritt am Sonntag, 23. Oktober, um 19.30 Uhr in Rahmen der 2. Gunzenhäuser Konzertreihe in der Stadthalle auf. 

Außergewöhnliche Interpretationen von Kammermusik aus den letzten Jahrhunderten machten das Hamburger Bläserquintett weltberühmt. Variantenreich und mit viel Gefühl vertonen die Künstlerin und die Künstler Werke großer Meister, angefangen bei Ludwig van Beethoven, über Paul Taffanel bis hin zu Piazzolla. Das Quintett besteht aus professionellen Musikern angesehener Ensembles wie der Lübecker Philharmoniker und Hamburger Symphoniker. Vor rund fünf Jahren debütierte die Formation in der Elbphilharmonie und begeisterte vom Fleck weg.

Das Hamburger Bläserquintett tritt in Gunzenhausen im Rahmen der 2. Gunzenhäuser Konzertreihe auf. Der Auftritt wird von den Vereinigten Sparkassen Gunzenhausen unterstützt und ist Bestandteil des Klassik-ABOs 2022/2023. Einzelkarten können zudem im Vorverkauf und an der Abendkasse erworben werden.

Nähere Informationen zur 2. Gunzenhäuser Konzertreihe erhalten Sie unter www.gunzenhausen.info, beim städtischen Kulturamt direkt, oder per Tel. 09831/508 109 bzw. E-Mail an kulturamt@gunzenhausen.de.

Es naht die „Winterzeit“

Stadtmarketing Gunzenhausen und Stadt mit gemeinsamer Broschüre

Auch in diesem Jahr planen die Stadt Gunzenhausen und der Stadtmarketing Gunzenhausen e.V. eine gemeinsame Bewerbung der Aktionen und Veranstaltungen im Zeitraum vom 18. November 2022 bis 08. Januar 2023 im Rahmen der „Gunzenhäuser Winterzeit“. Vereine und Unternehmen, die ihre Veranstaltungen bzw. Aktionen in der Broschüre kostenlos veröffentlichen wollen, können Informationen und Angaben hierzu bis spätestens 19. Oktober 2022 an die E-Mail-Adresse info@stadtmarketing-gunzenhausen.de schicken. Wie gewohnt stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Fragen zur Verfügung. Weitere Informationen können zudem per E-Mail oder telefonisch unter 09831/508 308 (Stadtmarketing Gunzenhausen e.V.) oder unter 09831/508 131 (Wirtschaftsförderung Stadt Gunzenhausen) erfragt werden.

Neben der Verteilung der Gunzenhäuser Winterzeit als Print-Auflage über die WochenZeitung in der Stadt Gunzenhausen und den Ortsteilen ist auch die Verbreitung über das Internet von hoher Bedeutung. Die Inhalte werden daher zusätzlich auf der lokalen Online-Plattform www.ingunzenhausen.de sowie auf der angeschlossenen Facebook-Seite @stadtmarketinggunzenhausen und Instagram-Seite @ingunzenhausen.de gespiegelt.

Ausbildungsmesse informiert

BAM 2022 am 19. November 2022 in Gunzenhausen, Treuchtlingen und Weißenburg

Die Berufsausbildungsmesse ist auch heuer zeitgleich in Gunzenhausen, Treuchtlingen und Weißenburg (Foto von 2019).

Der Schulabschluss rückt näher, doch Du bist noch unsicher, wo die Reise hingehen soll? Wir haben da eine Hilfestellung: Am 19. November 2022 findet wieder die landkreisweite Berufsausbildungsmesse altmühlfranken – BAM 2022 – statt. An drei Standorten im Landkreis, in Gunzenhausen, Treuchtlingen und Weißenburg werden sich zahlreiche Unternehmen den zukünftigen Auszubildenden vorstellen.

Ziel der Messe ist es, die Vielfalt der Betriebe im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen und ihre Ausbildungsmöglichkeiten darzustellen. Dabei soll den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben werden, sich zu informieren und erste Kontakte zu knüpfen.

Die Messe wird am 19. November zeitgleich an drei Standorten stattfinden: in der Mittelschule in Weißenburg sowie in den beiden Stadthallen in Treuchtlingen und Gunzenhausen. Alle Messehallen werden von 9 bis 15 Uhr geöffnet sein. Die drei Standorte sind durch kostenlose Pendelbusse miteinander verbunden. Welche Betriebe dabei sind und alle weiteren wichtigen Informationen werden rechtzeitig vor der Messe auf der Internetseite unter bam.altmuehlfranken.de veröffentlicht. Der Eintritt zur Messe ist kostenlos.

„Gemeinsam mit unseren Mitveranstaltern den drei Städten Weißenburg, Gunzenhausen und Treuchtlingen freuen wir uns auf die diesjährige BAM. Wie in den Vorjahren soll die Messe als erste Orientierung für die zukünftige Ausbildung sowie zum Kontakte knüpfen dienen“, so Landrat Manuel Westphal.

Einen Vorgeschmack auf die BAM sowie Ausbildungs- und Praktikumsplätze gibt es außerdem auf der Berufsorientierungsplattform unter www.meinezukunft-altmuehlfranken.de

Dr. Kestler will in den Landtag

FDP nominierte Bewerber für 2023

Dr. Thomas Kestler

„Weniger Staat, mehr Freiheit!“ Das ist der Slogan von Dr. Thomas Kestler, mit dem er 2023 als Kandidat der FDP im Stimmkreis 506 (Weißenburg-Gunzenhausen und Ansbach-Süd) in den bayerischen Landtagswahlkampf zieht. Bei seiner Nominierung im Gunzenhäuser Parkhotel wandte sich der 47-jährige Dozent an der Uni Würzburg gegen die „linksgrüne Ideologie“. Wie die Wahl ausgehen wird, Kestler hat sich festgelegt: „Ich werde nicht für eine Koalition mit den Grünen stimmen“.

Der Liberale kennen das Innenleben der Grünen, denn er war schon ihr Kreisvorsitzender und zudem ihr Bundestagskandidat 2009. Vor allem wegen der Energiepolitik der Grünen ist er zu ihrem Gegner geworden und hat in der marktwirtschaftlich ausgerichteten FDP eine neue Heimat gefunden.  Der Politologe, der demnächst eine Professur für Vergleichende Politikwissenschaft an der Würzburger Universität annehmen darf, sieht die Bundespolitik im Krisenmodus und noch nicht auf die Veränderungen eingestellt. „Der Schwung ist weg, das sieht man an den Umfragen“, erklärte er zur Bundesregierung. Die neue geopolitische und energiepolitische Lage kenne reale Opfer, aber irrrelevante Empfindungen führten nicht weiter. „Symbolpolitik“, so der Redner, „geht nicht mehr, wir brauchen konkrete Festlegungen“. 

Claudia Seifert (Bezirkstagskandidatin)

Die Rolle der FDP in der Bundesregierung sieht er als Korrektiv. Sie stehe für „bürgerliche Vernunft“. Dr. Kestler ist sich sicher, dass eine Zusammenarbeit mit linksradikalen Parteien auf Dauer nicht funktionieren kann.  In der Gesellschaft von heute genüge es nicht, die schlimmsten Verirrungen zu verhindern, sie brauche Visionen und eine liberale Gesellschaftsordnung. Der Staat dränge immer weiter in Bereiche vor, in denen er nichts verloren habe. Diese Übergrifflichkeiten dürften nicht länger hingenommen werden. Notwendig sei deshalb ein Gegenentwurf zu linksgrünen Positionen, denn: „Was die kennen, ist nur Ideologie“.

Listenbewerber für den Landtag ist die Gunzenhäuser Rechtsanwältin und Stadträtin Sigrid Niesta-Weiser. Über die Platzierung der Kandidaten aus Mittelfranken entscheiden die Delegierten (aus dem Stimmkreis: Dr. Thomas Kestler, Thomas Geilhardt und Sigrid Niesta-Weiser). Das gilt auch für die Kandidaten für den Bezirkstag Mittelfranken.

Zu ihrer Bezirkstagskandidatin nominierten die Liberalen die junge Weißenburger Unternehmerin Claudia Seifert, die mit „pen&pages“ eine Marke für schöne und funktionale Planer, Organizer und dergleichen (analog) entwickelt hat. Listenbewerber für den Bezirkstag ist der Kreisvorsitzende Thomas Geilhardt (Pleinfeld).

Thomas Geilhardt, Kreisvorsitzender der FDP

Jetzt Doppelspitze

Die Mitglieder aus dem Kreisverband wählten auch ihre Vorstandschaft neu. Das Ergebnis: Kreisvorsitzender Thomas Geilhardt aus Pleinfeld (bisher Vorsitzender) und Dr. Thomas Kestler aus Weißenburg führen als Doppelspitze den Kreisverband gemeinsam. Stellvertreterin ist Sigrid Niesta-Weiser (Gunzenhausen), Kassier Robin Dienst (Gunzenhausen), Schriftführer Dr. Hermann Drummer (Weißenburg). Dem Beirat gehören Julia Bernwald (Gunzenhausen), Beate Steinweg-Pitsch (Gunzenhausen) und Alain Canepa (Weißenburg) an. Revisoren sind Michael Hausmann (Pleinfeld) und Ronald Nowotsch (Ramsberg).

Lehramt für Fachabiturienten öffnen

Angesichts des Lehrermangels in Bayern votierten die Mitglieder dafür, das Lehramtsstudium auch für Fachabiturienten zu öffnen. Das allerdings nach einer Facheignungsprüfung. Die Forderung, die jetzt an den Landesausschuss für Bildung der FDP in Bayern geht, wird vor dem Hintergrund des drastischen Rückgangs an Bewerbern für das Lehramt an Grund-, Mittel- und Förderschulen erhoben.

WERNER FALK

Erich Lippenberger gestorben

Die ihn kennenlernen durften, haben ihn als einen Menschen geschätzt, der mit Ruhe und Gelassenheit an den Alltag herangegangen ist. Viele kannten ihn als den „‚Erdinger“, denn Erich Lippenberger war viele Jahrzehnte ein Teil des „Teams Erdinger“, also jener erfolgreichen Weißbierbrauerei, die auf der ganzen Welt zu einem festen Begriff für Bayern und sein Image geworden ist.

Am 1. Oktober ist Erich Lippenberger völlig überraschend im Haus in der Weiperter Straße einem Herzinfarkt erlegen. Er wurde nur 68 Jahre alt.

Der gebürtige Nördlinger, der im Außendienst des Unternehmens tätig war und in dieser Eigenschaft vielen Gastwirten im Betreungsbereich Unter- und Mittelfranken unterstützend zur Seite stand, kam durch die Verbindung zu Barbara Fuhrmann-Seelig nach Gunzenhausen. Hier fand er schnell einen angenehmen Freundeskreis. Bei den Sportkeglern kannte man ihn als einen guten Kameraden. Am Montags-Stammtisch im „Alten Rathaus“ war er ein gern gesehener Gast.

Unternahm er früher ausgedehnte Motorradtouren so war er zuletzt mit dem Fahrrad bis zum Gardasee unterwegs. Als „Pedalritter“ verhalf er der Stadt Gunzenhausen stets zu einem guten Ergebnis beim jährlichen Stadtradeln.

Seine Liebe zu Spanien und speziell zu Mallorca dokumentierte sich in längeren Aufenthalten in seiner Ferienwohnung auf der beliebten Mittelmeerinsel.

Seine Ehefrau Barbara, deren Kinder Steffen und Corinna mit ihren Familien, seine Tochter Nina, seine Mutter Frieda und seine beiden Brüder Armin und Uwe trauern um ihn. Beileidsbekundungen können online unter „www.bestattungbauer“ erfolgen.

WERNER FALK

Kreativ sein und gewinnen!

Miniaturbauwettbewerb zum Gunzenhäuser
Stadtjubiläum

Die in den 1990er-Jahren vom ulkigen Musikerduo „Die Doofen“ favorisierteSchweinskopfsülze braucht es als Baumaterial nicht unbedingt für diesen besonderen Contest. Die für den Miniaturwettbewerb geforderten Modelle können auch aus Klemmbausteinen, Wattestäbchen, Wolle oder Zahnstochern entstehen, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Denn: Unser Miniaturbauwettbewerb anlässlich des Gunzenhäuser Stadtjubiläums richtet sich an Kreativlinge, die Großes aus Gunzenhausen im Kleinformat wiederaufleben lassen können. Und zu gewinnen gibt ́s natürlich auch etwas, denn am Ende wird eine Jury die besten Modelle krönen und Geschenke verteilen. Machen Sie mit und reichen Sie noch bis Ende Januar 2023 Ihr persönliches Miniaturhighlight ein.
Täglich erfreuen sich Menschen aus nah und fern an unseren städtischen Wahrzeichen. Ob Blas- oder Färberturm, Teufels- oder Stadtmauer – Postkartenmotive wo Mann oder Frau in Gunzenhausen auch hinblickt. Nun zur Aufgabe des Wettbewerbes: Es sollen Gebäude oder Objekte mit Stadtbezug im Miniaturformat nachgebaut werden. Frei nach dem Motto: „Aus Kleinem entsteht Großes“ kann jeder zur Stadtbaumeisterin oder zum Stadtbaumeister werden.Material und Motiv wird bewusst nicht vorgegeben, immerhin soll die individuelle Kreativität nicht leiden. Sie wollen den Hochwasserschutz an der Altmühlpromenade nachbauen? Kein Problem. Oder das Haus Silo? Auch das geht. „Lassen Sie Ihren Gedanken und der Kreativität freien Lauf“, fordert Wolfgang Eckerlein von der Tourist Information Gunzenhausen. „Die Miniaturbauten werden im Rahmen einer Ausstellung im Jubiläumsjahr 2023 der Öffentlichkeit präsentiert. Gunzenhausen ist eine Mitmachstadt und das soll sich auch am Wettbewerb
zeigen. Wir hoffen, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger Miniaturbauten einreichen. Wir freuen uns auf die Beiträge.“
Der Ausstellungszeitraum für Miniatur-Gunzenhausen steht mit dem 11. und 12. März 2023 auch schon fest. Wer mitmachen möchte, der kann sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Tourist Information unter Tel. 09831/508 300 oder per E-Mail unter touristik@gunzenhausen.de anmelden. Spätestens am 31. Januar 2023 sollte das angemeldete Werk dann fertig und bei der Tourist Information der Stadt Gunzenhausen eingereicht worden sein. Nach diesem Termin eingegangene Bauwerke können leider nicht mehr berücksichtigt werden.
Als erster Preis lockt ein Wochenende für zwei Personen im Miniatur Wunderland in Hamburg. Des Weiteren sind mehrere Altmühlfranken-Gutscheine in der Verlosung. Bitte beachten Sie, dass die Werte der Gewinne nicht ausgezahlt werden können. Die Teilnahmebedingungen können unter www.1200-gunzenhausen.de jederzeit abgerufen und eingesehen werden.

Wandern im Seenland

Neue Broschüre mit Paradestrecke „Der Seenländer“

Die Gäste können sich auf dem „Seenländer“ gut zurechtfinden.


Zugängliche Seen, sanfte Hügel, weite Wälder und historische Orte – das Fränkische Seenland ist eine kontrastreiche Wanderregion. Die ganze Vielfalt der Urlaubslandschaft auf einer Tour bietet „Der Seenländer“. Doch auch abseits der 146 Kilometer langen Rundtour gibt es viel zu entdecken. Einiges davon erschließen sieben neue Schlaufenwege als Tages- oder Mehrtagesrundtouren. Sie sind in der neu aufgelegten Broschüre „Der Seenländer“ beschrieben.

Die Schlaufenwege wurden für diejenigen konzipiert, die den „Seenländer“ und das Umland auf Rundtouren kennenlernen möchten. Die sieben Tourenvorschläge sind nicht ausgeschildert. Wer sie entdecken möchte, findet Wegbeschreibungen und Karten in der Broschüre und kann zusätzlich noch die GPX-Tracks von der Seenland-Website
herunterladen. Alle Wege haben Anschluss an die Hauptroute und beginnen an Bahnhöfen, sodass Wanderer bequem und nachhaltig zum Tourstart und zurück nach Hause gelangen.
Von der kurzen Nachmittagstour bis zu Strecken für mehrtägige Wanderungen ist bei den Schlaufenwegen alles dabei. Mit Badespaß, Schifffahrten auf dem einzigartigen Trimaran „MS Brombachsee“, Seeblicken und Wassersport sind die jeweils elf Kilometer langen Touren „Seeblick“ und „Gallierring“ ideal für Familien und alle, die die Abwechslung lieben. Etwas ausgedehnter sind die Touren zum Rothsee (16,5 km) und um den Altmühlsee (20,5 km). Die
Rothsee-Tour gibt am Historischen Eisenhammer Einblick in die Technik vergangener Zeiten und führt weiter zur Schleuse Eckersmühlen am modernen Main-Donau-Kanal. Die Highlights der Strecke „Um den Altmühlsee“ sind zwei außergewöhnliche Naturschutzgebiete: das „Wiesmet“ als bedeutendes Wiesenbrütergebiet und die Vogelinsel im Altmühlsee. Wer nicht die ganze Strecke wandern möchte, kann die Tour während der Saison durch eine Fahrt mit
dem Ausflugsschiff „MS Altmühlsee“ abkürzen.

Tourentipps für zwei bis drei Tage

Mehrere Tage sollte man für die Touren „Rezattal“ (23 km) und „Mönchswaldfüchse“ (36 km) einplanen. Im Rezattal geht es von Georgensgmünd aus genussvoll durchs Hopfen- und Kirschenland rund um die Stadt Spalt. Im Mönchswald wartet Entspannung unterm Blätterdach, aber auch Höhepunkte für Kulturbegeisterte liegen auf der Strecke: die Städte Merkendorf und Ornbau mit ihren Stadtmauern, Weidenbach-Triesdorf mit der barocken Sommerresidenz der Ansbacher Markgrafen und Wolframs-Eschenbach mit seinen schmucken Fachwerkbauten. Der längste Schlaufenweg ist der rund 61,5 Kilometer lange „Hahnenkammzug“, der im Süden der Urlaubsregion über die Mittelgebirgshügel führt.

Alle sieben Schlaufenwege und die elf Etappenvorschläge der Hauptroute sind im Serviceheft „Der Seenländer“ dargestellt. Die handliche Broschüre, die auch die Adressen von Gastgebern am Weg enthält, ist jetzt kostenlos beim Tourismusverband Fränkisches Seenland bestellbar und steht online zum Download zur Verfügung.


Infos: Tourismusverband Fränkisches Seenland, Hafnermarkt 13, 91710 Gunzenhausen, Telefon 09831/5001-20, info@fraenkisches-seenland.de, www.fraenkisches-seenland.de