Pfofelder gegen Center Parcs

Knappe Bürgerentscheidung: 52 Prozent

Die Pfofelder votierten knapp gegen einen Center Parcs auf dem einstigen Munagelände. So wird sich wohl der Investor aus der Region verabschieden. Unser Foto entstand bei der Besichtigung des Leutkircher Parks durch den Kreistag. Foto: Falk

Es war die entscheidende Frage: “Sind Sie dafür, dass die Gemeinde Pfofeld durch die Aufstellung eines Bebauungsplanes die planungsrechtlichen Grundlagen für die Ansiedlung eines Center Parcs auf dem Gelände der Muna Langlau schafft?” Eine knappe 52-Prozent-Mehrheit (573 Stimmen) der Bürger der Gemeinde Pfofeld (1096 beteiligten sich an dem Bürgerentscheid) und stimmten gegen das 350-Millionen-Euro-Projekt auf dem einstigen Munagelände in Langlau.

Die Wahlbeteiligung mit 84 Prozent war hoch. Wie die Gemeinde mitteilt, stimmten 1003 Bürger per Briefwahl ab, 93 Wahlberechtigte gingen an die Urne.

Das Resultat wird von Bürgermeister Reinhold Huber akzeptiert. Das hatte er im Vorfeld allen versprochen. Es wird erwartet, dass sich der Gemeinderat ebenso verhält.

Unterschiedlich fällt natürlich die Bewertung bei Befürwortern und Gegner des Projekts aus. Während die einen beklagen, dass die Region einer Entwicklungschance beraubt wurde, freuen sich die anderen, dass das Seenland nun sich selbst überlassen bleibt und nicht in die Fänge eines ausländischen Großinvestors gerät.

Wie die Center Parcs-Verantwortlichen mehrmals erklärten, wird sich das Unternehmen nach dem “Nein” der Pfofelder aus der Region verabschieden. Dennoch bleibt abzuwarten, wie sich die Entwicklung in den nächsten Wochen darstellt.

MS Altmühlsee startet

Die Schiffahrt nahm ihren Betrieb auf

Jetzt gibt es wieder die beliebten Rundfahrten am Altmühlsee.

Die MS Altmühlsee startete am 28. Mai mit coronabedingter Verspätung in die Schifffahrtssaison am Altmühlsee. Trotz der eingeschränkten Beförderungsbedingungen durch die aktuellen Hygieneund
Abstandsvorschriften freute sich Kapitän Alfred Amslinger mit seinem Team auf die ersten Rundfahrten. Die ersten Fahrten waren gut besucht und die Gäste freuten sich wieder einmal eine ruhige Stunde auf dem Altmühlsee verbringen zu können.
Die MS Altmühlsee startet in dieser Saison Dienstag bis Sonntag und an
Feiertagen um 14 und 15.15 Uhr von der Anlegestelle Schlungenhof zu ihren Rundfahrten. An Samstagen, Sonn- und Feiertagen findet zusätzlich um 12.45 Uhr eine Rundfahrt statt. Ab 3. Juli wird diese zusätzliche Rundfahrt an allen Tagen durchgeführt. Montags finden leider keine Rundfahrten fahrplanmäßig statt.
Bei dem eingeschränkten Fahrplan müssen natürlich verschiedene Regelungen beachtet werden: Die Fahrkarten können wie gewohnt bei Einstieg auf dem Schiff gekauft und die notwendige persönliche Registrierung mit Vorlage eines negativen Testergebnisses oder eines vollständigen Impf- oder Genesungsnachweises durchgeführt werden. An Bord herrscht Maskenpflicht, lediglich an den Sitzplätzen auf den beiden Oberdecks dürfen die Fahrgäste die Masken abnehmen. Die
Speisen und Getränke können durch Selbstbedienung im Unterdeck erhalten und an den Plätzen auf den Oberdecks eingenommen werden.
Die Crew der MS Altmühlsee hofft aber, dass bei weiterhin nachlassenden
Infektionszahlen sich auch die Vorschriften am See entspannen und wieder mehr Freiheiten für die Gäste am Schiff möglich sind.
Die beliebten Sonderfahrten wie die Piratenfahrt oder die abendlichen
musikalischen Ausfahrten können leider zurzeit noch nicht stattfinden. Die Crew der MS Altmühlsee hofft aber, dass diese Sonderfahrten im Laufe der Saison noch möglich werden. Die jetzige Reglung findet das Team der MS Altmühlsee aber immer noch besser als untätig im Hafen mit dem Schiff zu liegen.
KLAUS HEGER

KulturHerbst am 2. Oktober

Lange Einkaufsnacht ist in diesem Jahr geplant

Am 2. Oktober 2021 soll es die siebte Auflage des “KulturHerbst” mit langer Einkaufsnacht geben. Obwohl – oder besser gerade weil – derzeit noch keine Informationen bzw. Vorgaben darüber vorliegen, ob aufgrund der Corona-Pandemie im Oktober (Groß-)Veranstaltungen wieder möglich sein werden, und falls ja, unter welchen Voraussetzungen, haben sich die Organisatoren des KulturHerbst – Stadt Gunzenhausen und Stadtmarketing Gunzenhausen e.V. – dazu entschlossen, die Planungen für den diesjährigen KulturHerbst zum jetzigen Zeitpunkt normal weiter laufen zu lassen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil sich der KulturHerbst mit langer Einkaufsnacht in den letzten Jahren zu einer der wichtigsten Veranstaltungen für Gunzenhausen entwickelt hat und bereits im letzten Jahr Corona-bedingt ausfallen musste. Sollte es aufgrund Corona zu einer Absage der diesjährigen Veranstaltung kommen, wird hierüber rechtzeitig informiert.

Zum großen Erfolg der bisherigen Ausgaben haben neben den verschiedenen Bühnenprogrammen ganz besonders die vielen kleineren und größeren Aktionen der beteiligten Betriebe und Vereine beigetragen. Diese haben mit viel Engagement und Einsatz dafür gesorgt, dass sowohl in als auch vor den Geschäften jede Menge los war und sich der KulturHerbst nebst Einkaufsnacht bis 23 Uhr zu einem Highlight im Veranstaltungskalender und zu einem wichtigen Werbeträger für Gunzenhausen entwickelt hat.

Auch in diesem Jahr sind die Verantwortlichen von Stadt und Stadtmarketing Gunzenhausen e.V. zuversichtlich, dass sich wieder zahlreiche Geschäfte, Betriebe und Vereine mit attraktiven und ausgefallenen Ideen beteiligen und Bürgern und Besuchern Gunzenhausens einen erlebnisreichen Tag bescheren werden.

Bis spätestens 23. Juni 2021 haben Geschäfte, Unternehmen und Vereine Zeit, sich für die Teilnahme am KulturHerbst anzumelden und diesen zu nutzen, sich einem breiten Publikum aus der gesamten Region zu präsentieren. Die Anmeldeunterlagen können im Internet unter kulturherbst.gunzenhausen.de/download.html heruntergeladen werden.

Neue Konzertreihe

Die erste Saison startet ab Oktober 2021

Von links: Bürgermeister Karl-Heinz Fitz, Christine Hochenbleicher von der Kulturagentur musiCiamo, Leiterin Kulturbüro Astrid Stieglitz, Amtsleiter Tourismus und Kultur Wolfgang Eckerlein

Nicht nur für Kunst- und Kulturschaffende ist die globale Corona-Pandemie eine immense Belastung. Auch das Publikum lechzt nach vielen Monaten der Einschränkungen nach etwas Abwechslung und Live-Programm. Nachdem pandemiebedingt auch in der Stadt Gunzenhausen zuletzt mehrere Veranstaltungen abgesagt werden mussten, soll spätestens im Oktober 2021 ein großer Schritt aus der kulturellen Krise gelingen. Dann startet erstmals die Gunzenhäuser Konzertreihe, und das gleich mit einem Paukenschlag, denn mit dem Notos Klavierquartett & Wies de Boevé Kontrabass wird eine der wichtigsten Kammermusikensembles der Gegenwart in der Stadthalle erwartet. Doch das ist nur der Anfang mehrerer Top-Klassikevents. Nun wurden die Einzelheiten und die Bedeutung der 1. Gunzenhäuser Konzertreihe vorgestellt.

Die Gunzenhäuser Konzertreihe ist die neueste von bundesweit elf höchst erfolgreichen Reihen, die vom Pianisten-Ehepaar Susanne und Dinis Schehmann künstlerisch geleitet werden. Dementsprechend hochkarätig ist die Besetzung. „Im gesamten Landkreis gibt es keine Veranstaltung, die sich damit vergleichen lässt“, so Erster Bürgermeister Karl-Heinz Fitz. „Das Programm ist hochwertig und abwechslungsreich. Was Klassikfans sonst meist nur in der Großstadt erleben können, konnten wir nach Gunzenhausen in unsere Stadthalle holen.“ Insgesamt handelt es sich um fünf Konzerterlebnisse, die perfekt aufeinander abgestimmt wurden. „Dabei bieten wir Highlights zum unschlagbaren Preis“, so Astrid Stieglitz, Leiterin des Gunzenhäuser Kulturbüros. „Wir bieten die Konzerte im Abo für insgesamt gerade einmal 100 Euro an, was eine Einsparung von 40% zum Einzelpreis bedeutet. Ermäßigungen gibt es u.a. für Schüler und Auszubildende. Das Beste ist, dass Kinder bis 6 Jahren kostenlos mit reindürfen. Für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren wird die Karte 5 Euro kosten.“

Entwickelt wurde die Gunzenhäuser Konzertreihe vom Kulturbüro zusammen mit Christine Hochenbleicher von der Kulturagentur musiCiamo, die die Kontakte zu den größtenteils international renommierten Künstlerinnen und Künstlern herstellte. Es wurde auf Vielfalt geachtet und auf Beiträge, die auch Nicht-Klassikfreunde ansprechen. So reicht das Repertoire von klassisch-romantisch bis innovativ-modern. „Gunzenhausen ist eine musikalische Stadt und wir wollen hochwertige Musik einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen“, so Wolfgang Eckerlein, Amtsleiter Tourismus und Kultur. „Die Gunzenhäuser Konzertreihe kann der Beginn von etwas Großem sein.“

Das Abonnement kann nur im Vorverkauf erworben werden, Einzelkarten gibt es an der Abendkasse. Für Fragen rund um die 1. Gunzenhäuser Konzertreihe stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen des Kulturbüros und der Tourist Information unter der Telefonnummer 09831/508-300 / -109 oder per E-Mail unter kulturamt@gunzenhausen.de gerne zur Verfügung. Das Veranstaltungsprogramm finden Sie unter www.gunzenhausen.info.

Aktueller Corona-Stand

Corona-Situation im Landkreis

Wie in den Nachbarlandkreisen zeichnet sich nun auch im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ein langsames, aber spürbares Nachlassen des pandemischen Geschehens ab. Die 7-Tage-Inzidenz ist mittlerweile auch auf unter 50 gesunken und liegt weiterhin stabil unter 100.

Das Gesundheitsamt sieht zwar eine positive Tendenz sinkender Fallzahlen, doch kann derzeit noch keine endgültige Entwarnung gegeben werden. Bereits ein einziger größerer Ausbruch könnte die Zahlen wieder rasch ansteigen lassen.

Wie auch in den vergangenen Wochen spielt sich das Infektionsgeschehen vorwiegend im privaten Bereich, vereinzelt auch in Betrieben ab. In der Grundschule Treuchtlingen stehen derzeit drei Schulklassen unter Quarantäne, nachdem dort kurz vor den Ferien drei Kinder positiv getestet worden waren. Vereinzelt sind auch weitere Einrichtungen und Betriebe von Corona-Infektionen betroffen, jedoch kam es zum Glück zu keinem Ausbruchsgeschehen mit Folgeinfektionen.  

An den beiden Standorten des Klinikums Altmühlfranken werden derzeit zehn Patienten mit oder wegen einer Corona-Infektion behandelt. Davon liegen vier Patienten auf der Intensivstation, zwei davon beatmet.

Aktueller Stand der Impfungen

21.503 Personen wurden bisher im Landkreis am Impfzentrum Altmühlfranken in Gunzenhausen erstgeimpft. 11.519 Personen haben bereits eine Zweitimpfung erhalten. Auch die niedergelassenen Ärzte setzen die Impfungen weiter fort und konnten mittlerweile 15.744 Erstimpfungen und 2.862 Zweitimpfungen durchführen. Somit sind 39 Prozent der Bevölkerung im Landkreis erstgeimpft.

In der kommenden Woche werden 2.156 Zweitimpfungen am Impfzentrum durchgeführt. Der angelieferte Impfstoff reicht derzeit nur für die notwendigen Zweitimpfungen aus. Für Erstimpfungen wird dem Impfzentrum momentan kein Impfstoff zur Verfügung gestellt, weshalb bis auf weiteres nicht mehr jeden Tag geöffnet sein wird.

13.281 Personen aus dem Landkreis sind noch über BayIMCO, dem bayerischen Impfregistrierungsportal für eine Impfung gegen das Coronavirus registriert, davon 7.116 Personen, die einer der Priorisierungsgruppen zugeordnet werden können.

Das Impfzentrum ruft nochmal alle bereits registrierten Personen, die sich anderweitig haben impfen lassen, dazu auf, ihren Account im Registrierungsportal zu löschen. Es sind immer noch über 2.000 Personen registriert, die eine Termineinladung erhalten haben, diese aber nicht angenommen haben.

Helfer werden sichtbar

Kunst im Gunzenhäuser Burkhard von Seckendorff-Heim

Von links nach rechts: Peter Kehrstephan, Birgit Geist, Andrea Werner, Doris Ehrlich

Spätestens die Corona-Pandemie hat gezeigt: Es gibt sie, diese stillen Alltagshelden. Menschen also, die in der größten Krise unsere Grundversorgung sichern und dadurch unserem Alltag Normalität verleihen. Um diese oft unbekannten Frauen und Männer sichtbar zu machen, wurde im April 2021 in Nürnberg an der Designschule ein Kunstprojekt mit dem Titel „Künstler machen Helfer sichtbar“ initiiert. Für Andrea Werner, Stationsleitung im Gunzenhäuser Burkhard von Seckendorff Heim, war dies Motivation genug, um ihre persönlichen stillen Helden, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Heims, zu malen. „Die Idee mit Portraits ‘Danke’ zu sagen, finde ich prima. Unsere Arbeit ist sicher nicht selbstverständlich und ich möchte mit den Bildern meine Wertschätzung ausdrücken. Dabei war es mir wichtig, auch eine Pflegekraft mit Mund-Nase-Schutz zu malen, da dieser die tägliche Arbeit und den Umgang mit den Menschen erschwert“, so Andrea Werner.

Die Künstlerin malt bereits seit 15 Jahren und ist unter anderem Mitbegründerin des Absberger Ateliers „gemeinsam“. Sie erfuhr über facebook von der Aktion „Künstler machen Helfer sichtbar“ und war sofort begeistert: „Ich arbeite seit 39 Jahren in der Pflege. Seit Beginn der Corona-Pandemie arbeiten wir bis zu zehn Stunden täglich mit Maske. Dennoch gehen wir gerne unserer Arbeit nach, da so viel Dankbarkeit von den Bewohnern des Heims zurückkommt.“ Bisher wurden zwei Mitarbeiterinnen und ein Mitarbeiter gemalt, weitere sollen folgen. Sobald es die pandemiebedingten Einschränkungen zulassen, sollen die Portraits im Burkhard von Seckendorff Heim im Rahmen einer Dauerausstellung zu sehen sein. „Corona hat uns vor große Herausforderungen gestellt“, so Heimleitung Rolf Siebentritt. „So erschwert die Maske die Kommunikation mit den Bewohnern, da die Mimik quasi komplett wegfällt. Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind nicht gesichtslos oder unsichtbar. Sie machen auch nicht einfach nur ihren Job. Sie alle sind unverzichtbare Bausteine, auf die sich die Gesellschaft in dieser schweren Zeit verlassen kann. Das Kunstprojekt macht sie sichtbar.“    

Kreuzgang öffnet

Feuchtwangen startet am 3. Juni



Die Inzidenz im Landkreis Ansbach sinkt – das ist durchaus ein Grund für Optimismus! So werden die Kreuzgangspiele am 3. Juni 2021 mit der Premiere von „Dracula“ nach dem gleichnamigen Roman von Bram Stoker ihre Spielzeit eröffnen. Nach einer weiteren Dracula-Vorstellung am Samstag, den 5. Juni, folgt am 10. Juni sogleich die zweite Premiere für William Shakespeares „Ende gut, alles gut“. Am 12. Juni 2021 findet die erste öffentliche Vorstellung von „Das Sams – Eine Woche voller Samstage“ statt und ab Montag, den 14. Juni wird im Nixel-Garten für die kleinsten TheaterbesucherInnen „Frederick“ gespielt.

Am 27. April steht das Dracula-Ensemble der Kreuzgangspiele zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne –natürlich mit Maske und Abstand: 1. Reihe v.l.n.r.: Achim Conrad, Intendant Johannes Kaetzler, Ulrich Westermann, Urs Alexander Schleiff, Joseph Reichelt, Lisa Ahorn2. Reihe v.l.n.r.: Sabine Bolenius, Peter Heeg, dahinter Daniel Asofiei, Werner Brenner, Andreas Wobig, Antje Otterson, Meike Pintaske, dahinter: Marion Schultheiß, Lea Aumann, Rebekka Michalek und Chantale SchumacherAuf der Mauer: Sina Schulz und Konstantin KrischFoto: Kreuzgangspiele / Wüs

Schon am 1. Juni öffnet das Kulturbüro und die Theaterkasse wieder ihre Türen für Publikum. Dann kann auch die Ausstellung im Theaterfoyer „Ihr naht euch wieder, schwankende Gestalten!“ mit Fotokunst zu den Kreuzgangspielen zu den Öffnungszeiten des Kulturbüros wieder besichtigt werden. Informationen zum Theaterbesuch in Pandemiezeiten gibt es ausführlich und immer aktuell auf der Internetseite der Kreuzgangspiele. Dort sind auch alle Spieltermine bis zum 15. August 2021 zu finden.
Unsere Mitarbeiterinnen sind bei Fragen für Sie da: Entweder telefonisch unter 09852 90444, per E-Mail an mail@kreuzgangspiele.de und persönlich im Büro am Marktplatz 2, in 91555 Feuchtwangen. Da es aktuell immer wieder zu Anpassungen aufgrund veränderter Corona-Vorgaben für Theater geben kann, bitten wir alle Interessierten, Ihre Kartenbuchungen telefonisch unter o.g. Nummer vorzunehmen.
Marktplatz 2
91555 Feuchtwangen
Telefon 0 98 52/904-44
Telefax 0 98 52/904-260
kulturamt@feuchtwangen.de
www.feuchtwangen.de
Das Kulturbüro öffnet am Dienstag, den 1. Juni 2021 wieder für Publikum.
Karten können dann wieder persönlich gekauft werden. Foto: Kreuzgangspiele

Trends im Handel

Stadtmarketing Gunzenhausen zu digitalem Vortrag ein

Solveig Lüthje referiert am 29. Juni online zu den Trends im Handel.

Das Image und die Kommunikation eines Unternehmens spielt für Kunden und für das Personal eine immer wichtigere Rolle. Erfolgreich sein kann nur der, der positiv wahrgenommen wird und Menschen durch sein Handeln und seine Maßnahmen begeistern kann. Gerade im Bereich des stationären Handels hat sich im Zuge der zunehmenden Digitalisierung ein Wandel vollzogen und zahlreiche neue Ansätze wurden entwickelt. Doch welcher davon wirklich zum Trend werden kann, das ist häufig nur schwer zu erkennen. „Gerade im Bereich des stationären Handels ist in der letzten Zeit viel passiert und es ist nicht immer leicht, den Überblick zu behalten“, so Markus Jocher vom Citymanagement Gunzenhausen. „Aus diesem Grund haben wir aktuelle Trends mit tatsächlichen Zukunftschancen herausgefiltert und wollen diese nun unseren heimischen Unternehmern zeigen und näherbringen. Ein digitaler Vortrag mit ausgewiesenen Experten in diesem Bereich, erscheint uns hierbei die beste Möglichkeit zur Wissensvermittlung.“ 

Am 29. Juni, um 19 Uhr findet daher ein digitaler Fachvortrag mit dem Titel „Trends im Handel“ statt. Mit Solveig Lüthje (CIMA) konnte eine Expertin mit dem Schwerpunkt Unternehmenskommunikation gewonnen werden. Themen des Abends werden u.a. moderne Wahrnehmungsprozesse sein bzw. wie eine gute Außenwahrnehmung den Kaufentscheidungsprozess positiv beeinflusst und wie menschliche Emotionen durch gestalterische Momente geweckt werden können. „Wir sind froh über die Möglichkeit des Austauschs. Ein verbessertes Image stärkt immer die Kundenbindung und letztlich damit die eigene Firmenidentität. Ich hoffe, dass sich viele unserer Unternehmerinnen und Unternehmer zum digitalen Vortrag anmelden“, so Andreas Zuber von der Wirtschaftsförderung Gunzenhausen.      

Wer sich für den digitalen Vortrag „Trends im Handel“ am 29. Juni 2021 interessiert, kann sich kostenlos per E-Mail unter info@stadtmarketing-gunzenhausen.de oder per Telefon unter 09831/508-131 gerne anmelden. 

CP konstuktiv begleiten

SPD im Landkreis: Sachlich diskutieren


Der SPD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag Mathias Hertlein, die stellvertretende Bezirkstagspräsidentin Christa Naaß, die Kreisvorsitzenden Anette Pappler und Harald Dösel sowie der Pleinfelder Ortsvorsitzende Felix Michahelles haben sich als Vertreter der Kreis-SPD in jeweils zwei Telefonkonferenzen mit den Bürgerinitiativen „Seenland in Bürgerhand“ sowie „Bürger pro Center Parcs“ ausgetauscht. Nach einhelliger Meinung waren die Gespräche konstruktiv, respektvoll und auf einem hohen Niveau hinsichtlich der fachlichen Diskussion. Ebenso ist das Engagement auf beiden Seiten zu begrüßen, welches zu einer klareren Meinungsbildung hinsichtlich der Vor- und Nachteile eines Center Parcs beigetragen hat.
„In den Gesprächen hat sich gezeigt, dass sowohl Befürworter als auch Gegner Argumente gesammelt haben und ein respektvoller Austausch möglich ist, dies wäre für die gesamte, öffentliche Diskussion wünschenswert gewesen“, bemerkte Felix Michahelles. In diesem Zusammenhang wird auch betont, dass bei zukünftigen Diskussionen zu Center Parcs ein externer Moderator hilfreich wäre. „Polemische Vergleiche von Center Parcs mit dem Atomendmülllager in Wackersdorf sind ungemessen und lenken von der eigentlichen Frage ab: wie wollen wir den Tourismus und unsere Region weiterentwickeln?“, betonte Mathias Hertlein.
Auch nach den intensiven Diskussionen überwiegen für die Kreis-SPD die Vorteile einer Ansiedlung von Center Parcs, sofern Bedingungen eingehalten werden. „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, können uns jedoch vorstellen, dass Center Parcs mit seinem Konzept positive Impulse für das fränkische Seenland geben kann“, äußerte Christa Naaß.
Mit Center Parcs sieht die Kreis-SPD die Chance, dass das Muna-Gelände von Altlasten vollständig geräumt wird und eine Nutzung wieder möglich wird. Somit kann der Ganzjahrestourismus ausgebaut werden und darüber hinaus wird der Tourismus im Fränkischen Seenland als Wirtschaftsfaktor gestärkt mit zusätzlichen Angeboten insbesondere bei schlechtem Wetter. „Der Bekanntheitsgrad des Seenlandes wird zusätzlich gestärkt. Wichtig wird es sein, diesen Effekt v. a. für die bisher schwächere Nebensaison zu nutzen“, stellt Harald Dösel heraus. Auch die Einbindung regionaler Handwerker, touristischer Anbieter und Produkte soll Bestandteil einer Tourismusentwicklung mit Center Parcs werden. Die entstehenden Arbeitsplätze werden positiv gesehen. „Für uns ist wichtig, dass auch bei Center Parcs im Fränkischen Seenland ein Betriebsrat gegründet wird und die Bezahlung nach Tariflöhnen erfolgt“, stellt Anette Pappler klar.
Zudem werden Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur erfolgen, die auch zu einer Entlastung der bisherigen Verkehrsproblematik an heißen Sommertagen führen könnte. „Dabei ist uns wichtig, dass ein gemeindeübergreifendes Verkehrskonzept umgesetzt wird, dass auch die bisherigen Schwachstellen behebt und alle beteiligten Ortschaft wie Thannhausen und Veitserlbach berücksichtigt“, betont der Pleinfelder SPD-Ortsvereinsvorsitzende Felix Michahelles. Dringend müssen auch Lösungen für eine Überfüllung von Radwegen sowie die Besucherlenkung gefunden werden. „Hier besteht schon ohne Center Parcs dringend Handlungsbedarf, weswegen wir auch einen Antrag im Kreistag eingebracht haben“, führt Mathias Hertlein aus. Ebenso wird eine verstärkte Anreise mit Öffentlichen Verkehrsmitteln gefordert, die z. B. durch einen Shuttle mit Elektro-Bussen zum ausgebauten Bahnhof Langlau sichergestellt werden soll.
Besonderen Augenmerk legen die Kreis- und BezirkstagsSPD auf das Thema Barrierefreiheit. Christa Naaß weist auf die Kompetenz des mittelfränkischen Behindertenrates hin, damit Center Parcs in Langlau ein Vorzeigeprojekt in Sachen Barrierefreiheit wird. Der Behindertenrat ist Ansprechpartner und Selbstvertretungsorgan für
alle behindertenpolitischen Anliegen von bezirksweitem Interesse. “Außerdem haben wir mit Marktgemeinderat Bernhard Endres aus Pleinfeld als Vorstandsmitglied im Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter und Vorsitzenden des Fachbereiches Tourismus einen ausgewiesenen Fachmann vor Ort“, so Christa Naaß.
Ebenso soll eine Minimierung der Flächenversiegelung angestrebt werden. Auch Ausgleichsflächen sollten regional erworben werden, womöglich im Park selbst. Ein CO2-neutrale Betrieb des Center Parcs war bereits gefordert worden, ebenso eine umweltverträgliche Errichtung des Parks. „Hier vertrauen wir auf das anstehende Raumordnungsverfahren, welches wir konstruktiv begleiten wollen“, so Anette Pappler.
Weitere wichtige Themen waren die Abwasser- und Trinkwasserproblematik. „Hier war es wichtig in den Gesprächen klarzustellen, dass unter keinen Umständen Zusatzkosten für die Bürgerinnen und Bürger entstehen, was Center Parcs auch mehrmals zugesichert hat“, so Christa Naaß. Auch bei den wahrscheinlichen Abwasserlösungen über die Pleinfelder Kläranlage dürfen keine Zusatzkosten auf die Bürgerinnen und Bürger zukommen.
Abschließend bittet die Kreis-SPD alle Pfofelder Bürgerinnen und Bürger, sich an der Abstimmung zu beteiligen und eine aus ihrer Sicht sinnvolle Entscheidung zu treffen.

Weitere Öffnungsschritte

Jetzt kann die Saison richtig losgehen

Nach einer nicht enden wollenden Corona-Pause soll es in den nächsten Tagen am Altmühlsee so richtig losgehen. Da die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen zuletzt deutlich unter 100 lag, sind ab sofort weitere Öffnungsschritte möglich. „Endlich ist es soweit. Wir mussten lange warten, bis die Infektionszahlen fallen, aber nun scheint die Saison am Altmühlsee doch noch durchstarten zu können. Mich freut es insbesondere für unsere Pächterinnen und Pächter, die aufgrund der Corona-Pandemie eine schwere Zeit durchmachen. Drücken wir die Daumen, dass jetzt auch noch das Wetter besser wird und am See wieder Leben einkehrt“, so Daniel Burmann, Geschäftsleiter Zweckverband Altmühlsee.

Bereits am 26. Mai öffnet der Wohnmobilstellplatz am Surfzentrum Schlungenhof seine Pforten und freut sich auf Gäste aus nah und fern. Ab Freitag, 28. Mai 2021, sticht dann die MS Altmühlsee wieder in See. Der Fahrplan ist auf der Internetseite des Zweckverbands Altmühlsee unter www.altmuehlsee.de einzusehen. Das beliebte Passagierschiff pendelt zu den einzelnen Seezentren und ermöglicht alle Fahrgästen einen tollen Blick auf die schönsten Stellen des Altmühlsees. Soweit sich eine Öffnung der Außengastronomie von den einzelnen Betrieben umsetzen lässt, soll auch diese mit vorheriger Terminbuchung und Dokumentation für die Kontaktnachverfolgung möglich sein. Sitzen allerdings an einem Tisch Personen aus mehreren Hausständen, ist ein negativer POC-Antigentest, Selbsttest oder PCR-Test, nicht älter als 24 Stunden, nötig. „Bitte informieren Sie sich vorher, welche Voraussetzungen für einen Besuch erfüllt werden müssen“, so Daniel Burmann. „Helfen Sie mit, die Infektionszahlen niedrig zu halten und beachten Sie weiterhin die gültigen Abstands- und Hygienevorschriften. Genießen Sie aber auch die Natur und die Entschleunigung, die unser schöner Altmühlsee zu bieten hat. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.“

Für Fragen rund um den Altmühlsee stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zweckverbands Altmühlsee unter der Telefonnummer 09831/508-191 oder per E-Mail unter info@altmuehlsee.de gerne zur Verfügung.