Beste Aussichten

Beliebter Rastplatz für Radler und Wanderer

Foto von links nach rechts: Landrat Manuel Westphal, Geschäftsführer Hans-Dieter Niederprüm, Kornelia Treiber (Vorsitzende des Tourismusvereins Jura-Anlautertal), Bürgermeister Walter Gloßner aus Bergen, Bürgermeisgter Bernd Drescher aus Nennslingen und Hubert Beckstein von der VG Nennslingen.

Unten im Tal glitzert der Brombachsee in der Abendsonne, in der Ferne verschmelzen die Türme der Stadt Nürnberg mit dem Horizont und von der Grillstelle weht der Duft frisch gebackenen Brotes herüber: Wenn im Sommer das traditionelle Stockbrotbacken auf dem Programm steht, zieht es besonders viele Einheimische und Gäste zum Aussichtspunkt „Steinschütt“. Doch auch ohne die Veranstaltung, die regelmäßig vom Tourismusverein Jura-Anlautertal organisiert wird, beeindruckt der Weitblick von der Jurahöhe, der sich jetzt dank der neu aufgestellten Panoramatafel des Tourismusverbands Fränkisches Seenland noch ausgiebiger genießen lässt.

Der zwischen dem Bergener Ortsteil Kaltenbuch und Geyern gelegene Aussichtspunkt ist ein beliebter Zwischenstopp für Wanderer und Radler. Der Fernwanderweg „Frankenweg – Vom Rennsteig zur Schwäbischen Alb“, der als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland zertifiziert ist, führt ebenso hier vorbei wie die „Jura-E-Bike-Tour“. Diesen Routentipp hat der Tourismusverband Fränkisches Seenland speziell für Radler konzipiert, die mit Pedelecs oder E-Bikes unterwegs sind und deshalb den knackigen Anstieg auf die Jurahochfläche nicht scheuen. Vor allem im Frühling, wenn die Märzenbecher blühen, ist außerdem die kurze Wanderung von Ettenstatt aus durch den Märzenbecherwald zum „Steinschütt“ ein Highlight. Doch egal, wie die Besucher den Aussichtspunkt erreichen, alle erwartet ein beeindruckendes Panorama: Der Blick schweift über den Brombachsee sowie das Umland und reicht bei gutem Wetter bis nach Nürnberg.

Eine Tafel, die den Besuchern vermittelt, was sie wo sehen können, war schon länger vor Ort. Beim Stockbrotbacken 2018 fiel jedoch auf, dass sie in keinem guten Zustand war. Der Tourismusverband Fränkisches Seenland hat jetzt für Ersatz gesorgt. Dafür wurde von der Firma Multimaps360 ein neues hochauflösendes Panoramabild mit einer Drohne aufgenommen. Das Team des Tourismusverbands machte sich dann daran, sämtliche Ortsteile auf dem Bild zu identifizieren, damit sie auf der Tafel markiert werden konnten. Von Arberg und Ellingen im Westen bis zur Frankenhöhe im Osten sind sie verzeichnet und so für den Betrachter leichter zu identifizieren. Im Mittelpunkt des Panoramas steht der Brombachsee mit seinen Seezentren.

Das Vorhaben, eine neue Tafel auszustellen, wurde mit Hilfe der Verwaltungsgemeinschaft Nennslingen, des Tourismusvereins Jura-Anlautertal sowie der beteiligten Gemeinden umgesetzt. Die neue Tafel steht auf dem Gebiet der Gemeinde Ettenstatt, während der Aussichtspunkt selbst sich auf Bergener Gebiet befindet.

Unsere saubere Stadt

„Frühjahrsputz in Altmühlfranken“ – ein Resümee

Nur ein Beispiel von vielen: Die Müllsammelaktion des Deutschen Alpenvereins Sektion Weißenburg. Foto: DAV Weißenburg

Auch dieses Jahr sind viele freiwillige Helferinnen und Helfer im Rahmen des „Frühjahrsputzes in Altmühlfranken“ unter dem Motto „Unsere saubere Stadt“, „saubere Stadt – sauberes Dorf“ etc. wieder losgezogen und haben ihre Umgebung von Unrat befreit. Die Aktion hat sich in vielen Städten und Gemeinden inzwischen zu einer traditionellen Veranstaltung entwickelt, die meist von Vereinen organisiert wird.

Um dieses Engagement zusätzlich zu unterstützen und um weitere Freiwillige zu animieren, sich ebenfalls für die Sauberkeit ihrer Heimat und gegen das gedankenlose Wegwerfen einzusetzen, belohnte die Abfallwirtschaft des Landratsamtes Weißenburg-Gunzenhausen jede Gruppe, die einen Bericht einsendete.

„Insgesamt erhielten wir in diesem Jahr mehr als 50 Beiträge zum ‚Frühjahrsputz‘“, so die kommunale Abfallwirtschaft.

Die Berichte können unter www.altmuehlfranken.de/fruehjahrsputz nachgelesen werden. Die meisten davon stammen von Vereinen und Schulklassen, die sich freiwillig dazu bereiterklärt hatten, die Natur von unsachgemäß entsorgtem Müll zu befreien. Sie alle hatten das Ziel, ihre Umgebung, unsere Heimat, unsere Spazier- und Radwege, Spielplätze, Bahnhofsvorplätze und Bushaltestellen für die Sommermonate herauszuputzen – nicht zuletzt auch für die Gäste, die unsere Region mitsamt ihren Naturschönheiten genießen wollen.

Die teilweise spannenden Schilderungen lassen erkennen, welches Entsetzen die Menge und Art an Müll schon bei den Kleinsten auslöste. Haushaltsgegenstände, Verpackungen aus Kunststoff, Glasflaschen und Unmengen an Zigarettenstummeln und Hundekottüten standen ganz oben auf der „Fundliste“.

In manchen Klassen oder Gruppen wurde das Thema Umwelt und Abfalltrennung vorher theoretisch durchgenommen, um es dann mit dem „Frühjahrsputz“ in der Praxis umzusetzen. Der Tenor vieler Briefe war: „Wir waren entsetzt über so viel Müll! – Die Aktion hat viel Spaß gemacht! – Wir selbst wollen darauf achten, keinen Müll in die Landschaft zu werfen.“

Bleibt zu hoffen, dass die Beteiligung an solchen Aktionen bei den Akteuren zu einem stärkeren Umweltbewusstsein führt.

Die Abfallwirtschaft bedankt sich bei den fleißigen Helferinnen und Helfern für Ihren großen Einsatz und hofft auf rege Teilnahme an der Aktion „Frühjahrsputz in Altmühlfranken“ auch im nächsten Jahr.

Sponsorentag am Wakepark

Geld geht an Familien in Afghanistan

Am 18. September veranstaltet der Wakepark Brombachsee einen Sponsorentag zugunsten der gemeinnützigen Organisation „Independent Afghan Women Association“ (IAWA) am Strand der Wakeboardanlage auf der Badehalbinsel in Absberg.
Die jetzige Lage in Afghanistan ist nach dem Abzug der amerikanischen Truppen und der NATO menschenunwürdig. Als Bürgerinnen eines stabilen und wirtschaftlich gut dastehenden Landes fühlen sich die Mitarbeiter*innen des Wakepark Brombachsees in der Pflicht, denjenigen zu helfen, denen es deutlich schlechter geht. Besonders Frauen und Kinder sind betroffen und benötigen dringend Unterstützung. Die IAWA ist eine deutsche Hilfsorganisation, die seit mehr als 20 Jahre aktiv Projekte in Afghanistan initiiert und umsetzt.
Um Spenden zu sammeln, wird das Konzept eines Sponsorenlaufes an die Wakeboardanlage angepasst. Für jede gefahrene Runde mit Wasserski, Wakeboard oder Kneeboard spendet der jeweilige Sponsor eine vorher festgelegte Summe. So wird beispielsweise die Gesamtsumme der gefahrenen Runden (1000 Runden sind der Durchschnitt am Tag) mit dem gewünschten Betrag X (zum Beispiel 0,50 €) zu dem Gesamtbetrag (in diesem Beispiel 500 €) multipliziert.
Zusätzlich zu dem sportlichen Sponsoring gibt es ein buntes Rahmenprogramm am Veranstaltungstag. Neben diversen Bands und Künstler*innen, die auf einer Bühne am Strand auftreten, wird es auch einen Kleiderbasar und Workshops geben. Das Wakepark-Gastroteam bietet an der Beachbar an dem Tag eine landesspezifisch angepasste Speisekarte an. Als Abschluss (gegen 19.30 Uhr) wird in einem Open-Air-Kino eine Dokumentation über die historischen Hintergründe und dessen Konsequenzen bezüglich der jetzigen Situation in Afghanistan gezeigt.
Derzeit werden noch Unternehmen gesucht, die Interesse haben, sich an dem Sponsorentag zu beteiligen. Auch Privatpersonen sind eingeladen, entweder über den Wakepark Brombachsee, oder anderweitig zu spenden.

Für Spenden ab 100 Euro kann eine Quittung ausgestellt werden. Interessierte können sich telefonisch bei Niko Nagengast unter 0151/50694322 oder per E-Mail unter presse@wakepark-brombachsee.de melden.

Impftermine für Schüler

Sonderimpfaktion im Landkreis

Kinder ab 12 Jahren können am Impfzentrum Altmühlfranken in Gunzenhausen ebenfalls gegen das Coronavirus mit dem Impfstoff von Biontech oder Moderna geimpft werden. Das Impfzentrum bietet dazu zum Beginn des neuen Schuljahres eine spezielle Sonderimpfaktion für Schülerinnen und Schüler an.

Impfwillige Personen zwischen 12 und 18 Jahren können ohne Termin und Voranmeldung am Samstag, 18. September 2021 zwischen 10.00 und 14.00 Uhr in das Impfzentrum nach Gunzenhausen kommen. Geimpft wird an diesem Tag ausschließlich mit dem Impfstoff von Biontech. Selbstverständlich können Kinder und Jugendliche aber auch im Rahmen der sonstigen Impfaktionen im Impfzentrum geimpft werden.

Bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren muss zwingend ein Elternteil bei der Impfung anwesend sein und in die Impfung einwilligen.

Weitere Sonderimpfaktionen

Alle Impfwillige können weiterhin die folgenden Sonderimpfaktionen des Impfzentrums ohne Termin und Voranmeldung nutzen:

Feierabendimpfung mit Moderna (ab 12 Jahren)

JEDEN Montag, 16.00-19.00 Uhr

Feierabendimpfung mit Johnson&Johnson (ab 18 Jahren)

JEDEN Dienstag, 16.00-19.00 Uhr

Feierabendimpfung mit Biontech (ab 12 Jahren)

JEDEN Donnerstag, 16.00-19.00 Uhr

JEDEN Freitag, 15.00-19.00 Uhr

Bei allen Sonderimpfaktionen des Impfzentrums ist es nicht notwendig, gleich zu Beginn vor Ort zu sein, da genügend Impfstoff vorhanden ist. Das Impfzentrum bittet dies zu beachten, da es andernfalls zu längeren Wartezeiten kommen könnte.

Auch niedergelassene Arztpraxen bieten weiterhin Impfungen gegen das Coronavirus an. 

Perle des Naturschutzes

Finanzzusage des Bundes für Altmühltal

Das ist der Abschnitt, um den es geht. Das “Mittelfränkische Altmühltal” wird jetzt auch vom Bund gefördert. Sechs Millionen Euro gibt es in den nächsten zehn Jahren.

Durchweg positive Eindrücke vom Landkreis Ansbach und dem Nachbarlandkreis Weißenburg-Gunzenhausen nimmt Annette Hagius von ihrem Besuch mit zurück ins Bundesamt für Naturschutz in Bonn. Die Fachbetreuerin hielt sich vier Tage vor Ort auf, um sich über das vom Bund stark geförderte Naturschutzprojekt „chance.natur – Lebensraum Mittelfränkisches Altmühltal“ zu erkundigen.

Annette Hagius sagte, in den Genuss einer Förderung durch das Programm „chance.natur“ kämen nur „Perlen des Naturschutzes“. Eine solche sei zweifelsohne das Projektgebiet, das von Colmberg im Norden bis nach Treuchtlingen im Süden reicht: eines der bedeutendsten Feucht- und Nasswiesengebiete und das größte zusammenhängende Wiesenbrütergebiet Süddeutschlands. Es reiht sich ein in insgesamt 83 Projekte, die bislang seit 1979 vom Bund auf diesem Weg finanziell unterstützt worden sind. Sie alle, so Hagius, seien „repräsentativ und bedeutsam für ganz Deutschland“.

Annette Hagius bewertet das Altmühltal

Mit einem Umfang von rund sechs Millionen Euro innerhalb der nächsten zehn Jahre ist „chance.natur – Lebensraum Mittelfränkisches Altmühltal“ mit Abstand das größte und wichtigste Naturschutzprojekt in der Region. Als Träger arbeiten die Landkreise Ansbach und Weißenburg-Gunzenhausen sowie der Landschaftspflegeverband Mittelfranken und der Landesbund für Vogelschutz zusammen. Sie übernehmen gemeinsam den Rest der Kosten, die von den Zuschussgebern – neben dem Bund auch das Bayerische Umweltministerium und der Bayerische Naturschutzfonds – nicht getragen werden.

Wie stark das Projekt auf Kooperation und Einvernehmen setzt, wird nicht allein an der Zahl der Träger deutlich. Auch die Zielsetzung geht weit über die Stabilisierung der rapide gesunkenen Wiesenbrüterbestände hinaus. So sollen unter anderem auch artenreiche Wiesen erhalten, der Wasserrückhalt im Gebiet verbessert und ein Konzept zur Lenkung der Besucher entwickelt werden.

Das Projektgebiet umfasst 19 Kommunen und rund 7000 Hektar Fläche. Kernzone ist das Feuchtgebiet Wiesmet. Hier laufen bereits seit Jahrzehnten Bemühungen, im Einvernehmen mit den Landwirten den Schutz der Wiesenbrüter voranzubringen. Die Flächen werden naturschonend und extensiv bewirtschaftet, die Landwirte erhalten dafür einen Ausgleich. Erfahrungen aus dem Wiesmet, so die Zielsetzung, sollen nach Möglichkeit im gesamten Projektgebiet umgesetzt und noch verfeinert werden.

Beim Termin vor Ort dankte stellvertretender Landrat Hans Henninger für den kräftigen Zuschuss des Bundes, ohne den das Projekt nicht umzusetzen wäre. Manuel Westphal, Landrat des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen, sprach von einer ganz besonderen Form der Zusammenarbeit über Gemeinden und Landkreisgrenzen hinweg. Er begrüßte es, dass Grundeigentümer und Flächennutzer ausdrücklich in die Planungen eingebunden werden und man hier mehr auf Freiwilligkeit setze. Für Stefanie Schwarz von der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Ansbach bietet das Projekt die Chance, bereits Begonnenes mit Kontinuität und Know-How fortzusetzen. Bisher hätten die Kapazitäten dafür leider nicht ausgereicht, bedauerte sie.

Projektleiter ist Diplom-Biologe Dietmar Herold. Er arbeitet nun zunächst an einem Pflege- und Entwicklungsplan, der alle notwendigen Maßnahmen flächengenau aufzeigt. In einer weiteren Analyse soll ermittelt werden, wo und welche Chancen es für Landwirte und die Erholungsnutzung gibt. Ein drittes Konzept soll neue Möglichkeiten der Vermarktung und Wertschöpfung aus der extensiven Grünlandbewirtschaftung aufzeigen. „Es geht hier nicht nur um den Verlust von ein ,paar Vögeln‘. Das Verschwinden der Vögel steht für den Verlust von natürlicher Vielfalt und Lebensqualität für Tier und Mensch“, unterstreicht Herold.

Bildunterschrift: Annette Hagius vom Bundesamt für Naturschutz in Bonn besuchte das Projektgebiet von „chance.natur – Lebensraum Mittelfränkisches Altmühltal“.

Foto: Landratsamt Ansbach/Fabian Hähnlein

Grafik: Das Projektgebiet von „chance.natur – Lebensraum Mittelfränkisches Altmühltal“.

Quelle: „chance.natur – Lebensraum Mittelfränkisches Altmühltal“

Reise nach Pommern

Seit 20 Jahren in Partnerschaft verbunden

Unser Foto zeigt den damaligen Bezirkstagspräsidenten Gerd Lohwasser
(links †) und den damaligen Marschall der Woiwodschaft Jan Zarębski
(rechts) bei der Unterzeichnung der Regionalpartnerschaft zwischen Mittelfranken und Pommern am 5. April 2000 im Rathaus von Danzig.
Bildquelle: Bezirk Mittelfranken.

Die Regionalpartnerschaft zwischen dem Bezirk Mittelfranken
und der Woiwodschaft Pommern wurde am 5. April 2000 offiziell in Danzig
unterzeichnet. Seitdem sind fünf Kommunalpartnerschaften entstanden:
zwischen dem Markt Wendelstein und der Gemeinde Żukowo, zwischen
Stein und Puck, zwischen den Kommunen Uffenheim und Kolbudy, außerdem zwischen Burghaslach und Przywidz sowie zwischen Uehlfeld und Trąbki Wielkie. Den geplanten Feierlichkeiten zum 20-jährigen Bestehen der Verbindung machte die Corona-Pandemie im letzten Jahr einen Strich durch die Rechnung. Mit einem abgespeckten Programm wollen der Bezirk Mittelfranken und die polnische Region im kleinen Rahmen auf ihre lange Freundschaft blicken.

Auf Einladung von Marschall Mieczysław Struk reist dazu eine Delegation mit Bezirkstagspräsident Armin Kroder und seiner Stellvertreterin Christa Naaß, die auch Beauftragte des Bezirkstages für die Regionalpartnerschaft mit der Woiwodschaft Pommern ist, an der Spitze nächste Woche in die Partnerregion im Norden Polens. Eintreffen werden die Mittelfranken am Dienstag, 14. September, in Danzig. An diesem Tag steht ein Besuch der Marienburg, eine im 13. Jahrhundert erbaute Ordensburg des Deutschen Ordens, auf dem Besuchsprogramm. Am Abend treffen die Gäste auf den Bürgermeister der gleichnamigen Stadt, Marek Charzewski. Der nächste Tag, Mittwoch, 15. September, steht im Zeichen des 20-jährigen Partnerschaftsjubiläums. Los geht es um 10 Uhr mit einem offiziellen Besuch im Marschallamt der Woiwodschaft in Danzig. Marschall
Mieczyslaw Struk, die Deutsche Generalkonsulin in Danzig, Cornelia Pieper,
und Jan Kleinszmidt, Vorsitzender des Sejmik, der regionalen Selbstverwaltungkörperschaft der Woiwodschaft, werden die Gäste dort begrüßen.
Neben den förmlichen Ansprachen und der Vorstellung einer Jubilä-
umspublikation wird Marschall Struk verdiente Persönlichkeiten für ihr Engagement um die mittelfränkisch-pommersche Freundschaft auszeichnen. An dem Festakt nehmen auch ehemalige und aktive Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen teil. Am Nachmittag ist eine Besichtung des Museums des Zweiten Weltkriegs in Danzig vorgesehen. Ein Höhepunkt des Reiseprogramms am Donnerstag, 16. September, ist der Besuch des Freilichtmuseums in Kluki, eine Außenstelle des Mittelpommerschen Museums Stolp, im Slowinski-Nationalpark. Das Museum pflegt seit vielen Jahren einen fachlichen Austausch mit dem Fränkischen Freilandmuseum des Bezirks Mittelfranken in Bad Windsheim.
Bevor sich die Gruppe am nächsten Tag auf die Rückreise nach Mittelfranken macht, steht am Abend noch ein Orgelkonzert von Hanna Dys auf dem Programm. Die renommierte polnische Orgelsolistin ist durch verschiedene Gastauftritte auch in Mittelfranken eine bekannte Künstlerin.


Erfolgreicher Messeauftritt

Naturpark Altmühltal war auf Caravan-Salon

Die Urkunde für den neuen Eichstätter Qualitätsweg nahm Thomas Hollweck (links) von der Tourist-Information in Düsseldorf von Boris Bicic und Ute Dicks, der Geschäftsführerin des Deutschen Wanderverbands, entgegen. (Foto: Tourist-Information Eichstätt)

Persönliche Gespräche mit vielen wanderbegeisterten Messebesuchern, dazu die Verleihung des Siegels „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ an eine weitere Route der Region: Der Messeauftritt auf dem Caravan Salon in Düsseldorf war für den Naturpark Altmühltal ein voller Erfolg.

Mit eigenem Hygienekonzept und Zugang nur für Besucher, die entweder nachweislich gegen Corona geimpft, genesen oder negativ getestet waren, lief die 60. Auflage der Caravan- und Reisemesse in Düsseldorf problemlos ab. Trotz der Auflagen zog es 185.000 Besucher auf das Messegelände – und sie interessierten sich nicht nur für Campingfahrzeuge. Zum ersten Mal waren in der Halle 3 über den gesamten Messezeitraum Anbieter aus den Bereichen „Equipment & Outdoor“ sowie „Travel & Nature“ vertreten. Dieses neue Konzept löst die Messe Tour Natur ab, die bisher an nur drei Tagen im Rahmen des Caravan Salons stattfand.

So präsentierte sich auch der Naturpark Altmühltal dieses Jahr am Stand der „Top Trails of Germany“. Von Freitag, den 3. September 2021, bis Sonntag, den 5. September 2021, sogar mit eigenem Personal der Urlaubsregion, um die zahlreichen interessierten Besucher am Stand zu beraten.

Eichstätter Rundstrecke ist jetzt Qualitätsweg

Wie das Naturpark-Team feststellte, hat das ohnehin starke Interesse am Thema Wandern in der Corona-Pandemie noch einmal zugenommen. Deshalb ist es besonders erfreulich, dass die Region jetzt auch mit einem weiteren „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ aufwartet. Wie üblich nutzte der Deutsche Wanderverband die Messe in Düsseldorf dazu, die Urkunden an die neuen und nachzertifizierten Siegelträger zu vergeben. Darunter war diesmal der Eichstätter Panoramaweg (Nr. 7). Die rund 11,5 Kilometer lange Strecke rund um die Bischofsstadt im Zentrum des Naturpark Altmühltal überzeugte durch ihre abwechslungsreiche Wegführung mit Naturerlebnissen von Buchenwald bis Trockenrasen, durch traumhafte Aussichten sowie durch die vielen Sehenswürdigkeiten, zu denen unter anderem die Willibaldsburg, das Kobenzl-Schlösschen und die ehemalige Klosterkirche Notre Dame mit dem Informationszentrum Naturpark Altmühltal gehören. Im Naturpark Altmühltal gibt es bereits mehrere „Qualitätswege Wanderbares Deutschland“, darunter der bekannte Altmühltal-Panoramaweg, der Urdonautalsteig, die Zeugenbergrunde in Neumarkt i.d.OPF. sowie der Rundweg „Um den Kalvarienberg“ in Greding. Drei Wanderwege in Thalmässing sind zudem als Premiumwege des Deutschen Wanderinstituts ausgezeichnet.

Rechenzentrum besucht

Aufstiegstour der Jungen Union im Kreis

v. l. n. r.: Praktikant der JU Bayern, Edwin Habermeyer, Beate Schlicker (beide CSU-OV), JU-Kandidatin Stefanie Hümpfner, JU-Landesvorsitzender Christian Doleschal MdEP, Christof Zischler, Christoph Haller (beide CSU-OV), JU-Ortsvorsitzender Manfred Pappler jun., Michael Schmidl (CSU-OV), CSU-Ortsverbandsvorsitzender Manuel Blenk & Christian Fitz (Hetzner Online GmbH) – Foto: Hetzner Online GmbH
Bild: Ortsverband der CSU Gunzenhausen

Im Rahmen ihrer Aufstiegstour besuchten der Landesvorsitzende der Jungen Union Bayern, Christian Doleschal (MdEP) und die JU- Spitzenkandidatin für die Liste der CSU für den Deutschen Bundestag, Stefanie Hümpfner, das Rechenzentrum der Hetzner Online GmbH in Nürnberg mit einer Delegation des CSU-Ortsverbandes auf Einladung des Ortsverbandsvorsitzenden Manuel Blenk. Da besagter Termin leider wesentlich länger dauerte als angesetzt, der Verkehr nicht mitspielte und die beiden derzeit durch Bayern tourenden JUler einen sehr eng getakteten Terminkalender haben, musste das anschließend geplante Gespräch mit Mitgliedern des Ortsverbandes der CSU Gunzenhausen und der Presse im Falkengarten leider entfallen).
Die CSU informierte sich über das Rechenzentrum der Hetzner Online GmbH am Standort Nürnberg direkt und vor Ort aus erster Hand. Neben dem Hauptsitz in Gunzenhausen hat die Firma Rechenzentren in Helsinki, Falkenstein und Nürnberg. Im Nürnberger Datacenter-Park, welcher seit 2012 im Betrieb ist, befinden sich rund 30.000 Server in fünf Gebäude-Einheiten – eine sechste Einheit wird derzeit ausgebaut und zusätzliche vier Einheiten sind geplant. Ein weiterer Ausbau am Standort in der Sigmundstrasse in Nürnberg ist aufgrund der begrenzten Fläche dann nicht mehr möglich, weshalb die Firma – wie bereits hinlänglich bekannt – auf der Suche nach einem neuen Standort ist.
Hetzner hat insgesamt 400 Mitarbeiter, 50 davon derzeit in Nürnberg und 120 in Gunzenhausen. Aktuell absolvieren 20 Auszubildende ihre Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration/Anwendungsentwicklung, Elektroniker für Betriebstechnik oder Büromanagement in Nürnberg und Gunzenhausen.
Um die Kundendaten vor unberechtigtem Zugriff zu schützen, setzt das Unternehmen auf hohe Sicherheitsstandards, wie beispielsweise eine permanente Videoüberwachung, spezielle Tür- und Schließsysteme und Identitätskontrollen. Darüber hinaus ist der Datacenter-Park rund um die Uhr durch Fachpersonal besetzt. Zum einen um den Kunden des Rechenzentrums einen durchgängigen Service zu ermöglichen, zum anderen aus Aspekten der Sicherheit.
Damit die Server permanent erreichbar sind, setzt das Unternehmen eine unterbrechungsfreie Stromversorgung, kurz USV-Anlage ein. „Sollte der Strom mal ausfallen, kann der gesamte Datacenter-Park durch den Einsatz von Dieselgeneratoren autark weiterbetrieben werden“, so Christian Fitz, Marketingleiter bei Hetzner Online.
Nach dem Rundgang durch das Rechenzentrum konnten im Konferenzraum mit Blick auf tausende von Servern die Gespräche vertieft werden. Manuel Blenk, Christian Doleschal und Stefanie Hümpfner bedankten sich zum Abschluss der Veranstaltung bei Martin Hetzner und Christian Fitz für die Besuchsmöglichkeit und sicherten zu, dass sie dabei sehr viele Anregungen für die weitere Arbeit mitnehmen konnten.
Bericht: Ortsverband der CSU Gunzenhausen.

Grabungsfunde werden gezeigt

Beitrag des Landkreises zum bundesweiten Tag des offenen Denkmals

Am Karlsgraben forschten die Wissenschaftler und kamen zu bemerkenswerten Ergebnissen, die Eingang fanden in die eingschlägige Literatur. Foto: BLfD

Am Tag des offenen Denkmals gibt es bayernweit zahlreiche Veranstaltungen. Auch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege (BLfD) bietet in diesem Jahr ein kostenfreies Programm in München und den Regionen an, für die man sich schon jetzt anmelden kann und sollte: Die analogen als auch digitalen Führungen zeigen, wie spannend Denkmalpflege sein kann. Sie thematisieren die Münchner Altstadt-Architektur ebenso wie das archäologische Welterbe, Forschungen zum Karlsgraben oder die aktuellen Ausgrabungen in der Zivilsiedlung des römischen Kastells „Biriciana“ in Weißenburg. Zu allen Führungen vor Ort ist eine Anmeldung coronabedingt zwingend erforderlich.

Die Archäologischen Führungen am Karlsgraben bei Treuchtlingen starten am 12.09.2021 jeweils um 10.00, 12.00 und 14.00 Uhr. Treffpunkt für diese ca. einstündigen Gruppenführungen jeweils mit max. 15 Personen ist das Nordende der Karlsgrabenstraße in Treuchtlingen-Graben. Die Archäologin Dr. Stefanie Berg lädt dabei Interessierte zu einem archäologischen Spaziergang am Karlsgraben ein. Sie informiert bei der etwa einstündigen Führung über die neuesten Forschungsergebnisse zu diesem ältesten Kanalbauwerk Bayerns, das Karl der Große ab 793 errichten ließ. Eine Anmeldung zu den Führungen am Karlsgraben ist über https://eveeno.com/347836868 zwingend erforderlich!

Die Führungen zu den aktuellen Ausgrabungen in der Zivilsiedlung des römischen Kastells Biriciana (Weißenburg i. Bay., Quartier Steinleinsfurt) starten am 12.09.2021 jeweils um 14.00, 14.30, 15.00, 15.30 und 16.00 Uhr. Die Dauer der Führung beträgt jeweils ca. 45 Minuten. Treffpunkt für diese Gruppenführungen jeweils mit max. 15 Personen ist der Kastellweg 1, 91781 Weißenburg. Über der Zivilsiedlung des römischen Kastells Biriciana wurde nach dem 1. Weltkrieg das Wohnquartier Steinleinsfurt errichtet. Knapp 100 Jahre später wird das Quartier durch eine verdichtete Neubebauung weiterentwickelt, was umfangreiche archäologische Ausgrabungen nötig macht. Die Führungen mit Dr. Markus Gschwind (BLfD) und Dr. des. Mariola Hepa (ADA – Archäologie Dr. Arnolds & Kollegen GbR) haben die bisherigen Ergebnisse der archäologischen Ausgrabungen zum Thema und stellen den Bezug zum römischen Weißenburg als Teil des UNESCO-Welterbes her. Auch hier ist eine vorherige Anmeldung über https://eveeno.com/400063698 zwingend erforderlich!

Sämtliche angebotenen Führungen sind kostenlos. Es wird darauf hingewiesen, dass die Veranstaltungen nicht barrierefrei sind. Für die Teilnahme an den genannten Führungen wird deshalb festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung empfohlen.

Darüber hinaus bietet das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege am Tag des offenen Denkmals am 12. September noch weitere Führungen im digitalen Format über das Internet an, wie z.B. Online-Führungen in die mineralische Werkstatt des Bauarchivs im Kloster Thierhaupten sowie zu den Fenstern der Klosterökonomie des Klosters Thierhaupten. Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig. Interessierte können sich zu jeder Zeit während der Führungen online zuschalten. Die Zugangsdaten sind unter: https://www.blfd.bayern.de/blfd/veranstaltungen zu finden.

Weitere Informationen finden zum Tag des offenen Denkmals sind auf der Homepage des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege unter www.blfd.bayern.de zu finden.

Was ist der Bericht wert?

Freie Presse ist notwendiger denn je

Wie der DW-Informationsdienst, ein Ableger der „Deutschen Welle“ mitteilt, gibt es im isländischen Fußballverband einen Missbrauchsskandal. Nun mag man fragen, wieso uns das in Deutschland interessieren muss. Es muss natürlich nicht, aber es kann. Schließlich sind Verbandsstrukturen sehr häufig gleich, wie uns die Vorkommnisse der letzten Jahren in deutschen Sportverbänden zeigen.

Wie die DW meldet, gilt Island „als der beste Ort, um eine Frau zu sein“, denn seit 12 Jahren steht der Inselstaat an der Spitze des „Gender Gap Reports“ des Weltwirtschaftsforums (WEF), der permanent die Entwicklung der Gleichberechtigung der Geschlechter verfolgt.

Die Frage muss gestellt werden: Was ist der aus Steuergeldern finanzierte WEF-Bericht wert? Die Universität von Island meldet nämlich zugleich, dass 2018 jede vierte inländische Frau vergewaltigt oder sexuell missbraucht wurde.  Der Skandal wirft zugleich ein Licht auf die Welt der Verbände und ihrer Verantwortlichen, die sich zum Teil von denen alimentieren lassen, die die Werte der DW-Akademie missachten.

Die Widersprüche aufzudecken, ist die Aufgabe einer freien Presse. Und die DW-Akademie fördert die Entwicklung freier Medien – in kleinen Island und auch im großen Deutschland. -fa-