Gemeinsame Aufarbeitung

Internetseite mit Holocaust-Gedenkmuseum der USA verknüpft

Bürgermeister Karl-Heinz Fitz ist stolz, dass es jetzt eine digitale Verbindung der Gunzenhäuser Forschungsarbeit mit dem renommierten Holocaust-Museum in den USA gibt.


Eine große Ehre wurde vor kurzem dem Projekt „Jüdisches Leben in Gunzenhausen“ und der dazugehörigen Homepage zuteil. Das international renommierte United States Holocaust Memorial Museum (USHMM) ist auf die städtische Internetseite aufmerksam geworden und hat eine internationale Zusammenarbeit angeboten. Ziel ist eine gezielte Aufarbeitung und Erforschung der jüdischen Geschichte Gunzenhausens im Dritten Reich. Hierbei ist insbesondere die Kontaktaufnahme mit den Nachkommen wichtig, die sich im Laufe der Jahrzehnte über die ganze Welt verteilten. Die Kooperation mit dem USHMM verspricht eine noch größere Reichweite, die zu neuen Kontakten führen soll. Vor kurzem wurde die Website jl-gunzenhausen.de mit der amerikanischen Homepage www.ushmm.org verknüpft.
„Das Interesse des USHMM an unserem, im Vergleich zum amerikanischem Museum eher kleinem Projekt, ist unerwartete Wertschätzung und für alle Beteiligten eine große Ehre“, so Bürgermeister Karl-Heinz Fitz. „Am Ende gehen wir einen gemeinsamen Weg und müssen alles dafür tun, damit sich solch ein finsteres Kapitel nicht wiederholt. Zwingend notwendig sind die Aufarbeitung und der Aufbau bzw. die Festigung einer Erinnerungskultur.
Dies gelingt immer mehr auf digitalem Wege. So vernetzt die Internetseite Jüdisches Leben in Gunzenhausen Menschen aus aller Welt und bringt diese zusammen. Die geknüpften Kontakte tragen zur Verständigung bei und haben schon manches Schicksal Gunzenhäuser Juden
geklärt.“
Das Projekt „Jüdisches Leben in Gunzenhausen“ wurde im Jahr 2000 auf Initiative des damaligen Schulleiters Franz Müller von Schülerinnen und Schülern der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen unter Leitung der Lehrerin Emmi Hetzner ins Leben gerufen. In Zusammenarbeit
mit der städtischen IT-Abteilung unter der Leitung Horst Schäfers und der fachlichen Expertise des Stadtarchivars Werner Mühlhäußer entstand kurz darauf die Internetseite jl- gunzenhausen.de, auf der bereits 2002 mehr als 20 Wohnhäuser aufgelistet waren, welche
von jüdischen Familien in Gunzenhausen während der Nazi-Zeit verlassen werden mussten. Zu jedem Haus wurden Informationen gesammelt, u.a. zu den Besitzern und ehemaligen Bewohnerfamilien.
2013 wurde jl-gunzenhausen.de in Kooperation mit der Hochschule Ansbach komplett überarbeitet und in vielen Facetten weiterentwickelt. Eine Gruppe Studentinnen unter der Leitung des Hochschullehrers Prof. Dr. Helmut Roderus legten u.a. Artikel zweisprachig (Deutsch/Englisch) an und gaben die Internetseite für mobile Endgeräte frei. Dieser vollständige Neuaufbau wurde mit einer Bachelorarbeit der Studentin Lena Mathussek
abgeschlossen, welche für die herausragenden Leistungen von Hochschule und Studentinnen am Ende sogar mit dem Kulturpreis Bayern ausgezeichnet wurde.
Das Projekt „Jüdisches Leben in Gunzenhausen“ ist lebendig wie nie zuvor und die Verknüpfung mit dem USHMM ist Auszeichnung und Anerkennung der bisher geleisteten Forschungsarbeit.

Heimat zergeht auf der Zunge

Besuch des Landrats auf der Kräutleinsmühle

Betonten den Wert regionaler Produkte (von links): Landwirt Johann Schlecht, Bechhofens Bürgermeister Helmut Schnotz, Dr. Josef Rampl (Geschäftsführer des Bayerischen Müllerbundes), Müllermeister Harald Kräutlein, Landrat Dr. Jürgen Ludwig und Bäckermeister Chris Rieß. Foto: Andrea Denzinger/Landratsamt Ansbach

„Regionales Mehl ist ein hochwertiges und frisches Lebensmittel. Wer bewusst heimische Produkte kauft – zum Beispiel jetzt am ersten Advent in der Weihnachtsbäckerei – kann sich die Heimat im wahrsten Sinn des Wortes auf der Zunge zergehen lassen“, sagt Landrat Dr. Jürgen Ludwig. Er besuchte kürzlich die Kräutleinsmühle im Bechhöfer Ortsteil Wiesethbruck. Sie ist eine von wenigen, in denen heute noch täglich gemahlen wird. Müllermeister Harald Kräutlein, der den Betrieb in vierter Generation führt, bezieht Weizen und Roggen direkt von den Landwirten aus der näheren Umgebung sowie aus dem Hesselbergraum. In Wiesethbruck werden daraus verschiedene Mehlsorten hergestellt.

Neben Weizen und Roggen verarbeitet Harald Kräutlein mit sechs Mitarbeitern auch Dinkel, der sich einer wachsenden Beliebtheit erfreut. In der Mühle wird das Korn zu Grieß, Mehl und Kleie verarbeitet, letztere dient als Tierfutter. Die nötige Energie dazu kommt dank der Lage an der Wieseth zu rund einem Drittel aus dem Wasser. Geplant ist, die Versorgung mit erneuerbarer Energie weiter auszubauen, etwa mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach.

Landwirt Johann Schlecht aus Wiesethbruck schätzt die Kräutleinsmühle als bewährten Abnehmer in unmittelbarer Nähe. Seinen Roggen baut er auf Äckern im Umkreis von zwei Kilometern an. „Regionalität bedeutet auch Klimaschutz. Wir schätzen die kurzen Wege vom Landwirt über die Mühle zum Bäcker“, sagte Bechhofens Bürgermeister Helmut Schnotz.

„Bäcker sind systemrelevant – Corona hat dies noch deutlicher werden lassen“, betonten die Bäckermeister Gerhard und Sohn Chris Rieß aus Bechhofen. In seiner Backstube zaubert er aus dem Mehl aus Wiesethbruck in der Vorweihnachtszeit unter anderem zwölf verschiedene Plätzchensorten.

„Egal ob Brot, Brezen, Semmeln, Pizza, Kekse oder Müsli – die Kompetenz des Müllers und die der Mühlen sind täglich nahezu in aller Munde“, sagte Dr. Josef Rampl, Geschäftsführer des Bayerischen Müllerbundes. Es gebe in ganz Bayern noch rund 100 Betriebe, in denen gemahlen werde. Diese Art der Wertschöpfung in enger Zusammenarbeit mit den Landwirten müsse weiter hoch gehalten werden.

„Regionale Wirtschaftskreisläufe erhalten unsere Kulturlandschaft. Dank der kurzen Wege wird die Umwelt geschont und die Bevölkerung mit guten Lebensmitteln versorgt. Außerdem bieten die heimischen Betriebe Arbeitsplätze und damit auch eine Perspektive für junge Menschen und Familien“, so Landrat Dr. Jürgen Ludwig. Der Landkreis Ansbach möchte mit dem Regionalmanagement einen Beitrag leisten, Verbrauchern die Bedeutung heimischer Produkte zu vermitteln.

FDP will keinen XXL-Landtag

Wahlrechtsreform soll Parlament beschließen

Nicht nur der Bundestag ist nach der Wahl auf Rekordgröße gewachsen – auch der Bayerische Landtag umfasst mit seinen derzeit 205 Abgeordneten mehr als die in der Bayerischen Verfassung vorgesehenen 180 Sitze. Bleibt der Gesetzgeber untätig, droht nach der Landtagswahl 2023 ein übergroßer Landtag mit mehr als 230 Sitzen*. Die FDP-Fraktion fordert daher noch in dieser Legislaturperiode eine Wahlrechtsreform und hat dafür mehrere Vorschläge erarbeitet. 

Unter anderem fordert die Landtags-FDP die bayerische Staatsregierung dazu auf, eine Stimmkreisreform zu initiieren. Die Zahl der Stimmkreise soll demnach derart reduziert werden, dass die verfassungsrechtlich vorgegebene Zahl der Sitze im Parlament von 180 nicht oder nur unerheblich überschritten wird. Die reduzierte Zahl soll auf Bayern so verteilt werden, dass die Größe der Stimmkreise möglichst überall gleich ist.  

Allein aus verfassungsrechtlichen Gründen müsse ein XXL-Landtag zwingend verhindert werden. Dazu der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und innenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion Alexander Muthmann: “Bereits heute sind wir bei 205 Abgeordneten weit von der Verfassung vorgesehenen Landtagsgröße entfernt. Wenn wir nicht handeln, droht eine dauerhafte Kollision mit unserer Verfassung. Ein aufgeblähter Landtag geht nicht nur zulasten der Arbeitsfähigkeit des Parlaments, sondern auch auf Kosten der Steuerzahler im Freistaat. Mehr Abgeordnete bedeuten auch Mehrkosten. Wir müssen daher das Wahlgesetz zügig zukunftsfest umbauen und die Zahl der Sitze wirksam beschränken.

Ein weiteres Problem ist die unterschiedliche Größe der Stimmkreise. Die Folge: Die Stimmen der Wähler haben unterschiedlich viel Gewicht; Listenkandidaten aus kleinen Stimmkreisen werden gegenüber den Listenkandidaten aus großen Stimmkreisen benachteiligt.

„Mit einer umfassenden Stimmkreisreform lässt sich diese systematische Ungerechtigkeit beheben“, so Muthmann weiter. Eigentlich habe die bayerische Staatsregierung die rechtliche Handhabe, dies zu korrigieren, erklärt Muthmann. „Das Gesetz besagt, dass ab einer Abweichung von 15 Prozent gehandelt werden soll und ab einer Abweichung von 25 Prozent gehandelt werden muss. Leider macht die Staatsregierung nur das Allernotwendigste.“

Um einen gerechten Stimmkreiszuschnitt zu erhalten, hat die FDP-Fraktion einen entsprechenden Gesetzentwurf eingebracht. „Die bisherige Praxis hat gezeigt, dass die geltende Gesetzeslage nicht ausreicht, um frühzeitig zu handeln. Mit einer Neuformulierung kann Abweichungen von Stimmkreisgrößen frühzeitig entgegengewirkt werden.“

*Rechenbeispiel: In der aktuellen Legislatur umfasst der Landtag 205 Sitze – 25 mehr als vorgesehen. Unter Annahme eines unveränderten Wahlsystems mit 91 Stimmkreisen –und Zweitstimmenergebnis der Parteien bei der Bundestagswahl 2021; Zuteilung der Direktmandate identisch mit der Landtagswahl 2018 – könnte im Jahr 2023 der Landtag auf 236 Sitze anwachsen.

Wichtiger Austausch

Netzwerktreffen Jugendarbeit Gunzenhausen

Seit mehr als zehn Jahren tauschen sich in regelmäßigen Abständen Vertreterinnen und Vertreter Gunzenhäuser Jugendverbände im Rahmen eines Netzwerktreffens aus. Dieses von Stadtjugendpfleger Helmar Zilcher initiierte „Netzwerktreffen Jugendarbeit Gunzenhausen“ hat sich längst als Wissensforum für Jugendarbeiter in Gunzenhausen und als wertvolle Informations- und Kooperationsplattform für die verschiedenen ehren- und hauptamtlichen Akteure im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit etabliert. Nun wurde vom Jugendrotkreuz zum Herbsttreffen ins BRK-Heim in der Albert-Schweizer-Straße eingeladen.

„Ob evangelische Dekanatsjugend, Junge Union oder Wasserwacht, alle Teilnehmer am Netzwerktreffen verfolgen ein gemeinsames Ziel: Wir wollen den Kindern und Jugendlichen in Gunzenhausen ein breites und vielfältiges Angebot machen“, so Stadtjugendpfleger Helmar Zilcher. „Die einzelnen Verbände unterscheiden sich und setzten unterschiedliche Schwerpunkte. Alle haben ihre Stärken, aber auch Schwächen. Beim Netzwerktreffen bündeln wir unser Knowhow und beraten, wie wir uns gegenseitig bei unserer Arbeit unterstützen können. Dies geschieht beispielsweise durch das Ausleihen von Materialen, aber auch durch unser Fachwissen. Wir kommen aus unterschiedlichen Bereichen und ergänzen uns somit großartig.“

Das Herbsttreffen stand ganz im Zeichen der Corona-Pandemie, denn viele Veranstaltungen konnten in diesem Jahr nicht oder nicht wie gewohnt stattfinden. Allerdings war sich das Gremium darüber einig, dass jede Einschränkung auch eine neue Möglichkeit bietet und alternative, coronakonforme Angebote sehr gut angenommen werden. Auf ganz ungewohnten Pfaden bewegt sich beispielsweise die Stadtjugendpflege im Sommer 2022, denn dann wird eine Fahrt mit Übernachtung zur Messe AnimagiC nach Mannheim angeboten. „Wir haben mit den Jugendlichen in Gunzenhausen gesprochen, was Sie gerne erleben und machen wollen. Die AnimagiC war einer der Vorschläge und wir bieten das gerne an. Die Nachfrage nach den Tickets ist riesig“, freut sich Stadtjugendpfleger Helmar Zilcher. Im Sommer beim Stadtjugendfest soll sich dann auch wieder die praktische Seite des Netzwerktreffens zeigen. Dann stellen alle Teilnehmer aus und präsentieren ihre Angebote.

Das nächste Netzwerktreffen findet Mitte Februar statt, dann hoffentlich mit einem positiven Blick auf das Jahr 2022, mit weniger Corona und mehr Jugendarbeit. Wer Fragen zum Netzwerk Jugendarbeit Gunzenhausen hat, für den steht Stadtjugendpfleger Helmar Zilcher unter Tel. 09831/508-122 oder per E-Mail unter stadtjugendpflege@gunzenhausen.de gerne zur Verfügung.

Impfappell des Landrats

Auch Fraktionen wenden sich an Bevölkerung

Die Corona-Pandemie ist mit voller Macht zurückgekehrt. Es vergeht kaum ein Tag ohne neue Rekord-Inzidenz. Die Lage ist besorgniserregend. Die Eindämmung der Pandemie geht alle Bürgerinnen und Bürger an.

Akut gefährdet ist nicht nur die Gesundheit vieler Bürgerinnen und Bürger. Akut bedroht ist auch die Leistungsfähigkeit unserer Krankenhäuser – in der Region und in ganz Bayern. Das bedeutet: Akut bedroht ist ebenso die Gewähr, Menschen, deren Leben durch andere Krankheiten und schwere Unfälle gefährdet ist, schnell medizinische Hilfe zukommen lassen zu können. Auch Arztpraxen und Gesundheitsamt arbeiten jenseits der Leistungsgrenze.

Daher richten der Landrat des Landkreises Ansbach und die Kreistagsfraktionen CSU, Freie Wähler, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, SPD, FDP sowie die Wählergruppe DIE LINKE gemeinsam und geschlossen an die Bevölkerung im Landkreis Ansbach einen dringenden Appell: Lassen Sie sich bitte schnellstmöglich impfen! Nutzen Sie bei Ihrem Hausarzt, bei dezentralen Impfungen oder im Impfzentrum Ansbach die Möglichkeit zur Erst- und Auffrischungsimpfung. Helfen Sie bitte Ihren Angehörigen, Bekannten und Nachbarn beim Vereinbaren eines Impftermins. Es wird mit Hochdruck daran gearbeitet, die Impfkapazitäten weiter auszubauen. Damit können in absehbarer Zeit wieder deutlich mehr Impftermine angeboten werden.

Die angebotenen Impfstoffe gegen Corona sind wirksam. Es ist erwiesen: Die Impfung ist der sicherste Weg, um einen Schutz vor COVID-19 aufzubauen. Geimpfte Personen haben ein bedeutend geringeres Risiko, schwer an COVID-19 zu erkranken. Damit reduzieren Geimpfte nicht
nur ihr persönliches Risiko deutlich, sondern sie leisten auch ihren Beitrag, unser Gesundheitssystem vor dem Kollaps zu bewahren.

Dr. Jürgen Ludwig und die Vorsitzenden der Kreistagsfraktionen

Museum in der Winterpause

Das Fränkische Freilandmuseum schließt

Das Badhaus aus Wendelstein wartet 2022 auf die Besucher, denn in der kommenden Museumssaison wird das spätmittelalterliche Gebäude im Freilandmuseum eröffnet.
(Foto: Fränkisches Freilandmuseum/Dieter Gottschalk)

Der offiziell letzte Öffnungstag im Freilandmuseum wäre der 3. Adventssonntag am 12. Dezember, doch nun schließt das Freilandmuseum bereits am morgigen Freitag. Die verschärften Auflagen für den Museumsbesuch haben die Verantwortlichen dazu bewogen, das Freilandmuseum vorzeitig in die Winterpause zu schicken.

Das Hauptproblem ist der seit 24.11. erforderliche Testnachweis, der eine zusätzliche hohe Hürde für den Museumsbesuch darstellt und bei dem in Bad Windsheim vorhandenen Testangebot kaum erbracht werden kann. So bleibt das Museum ab Freitag, 26. November 2021 geschlossen. Online bleibt das Museum jedoch weiterhin aktiv und hält u.a. mit dem digitalen Angebot #freilandfürzuhause den Kontakt zu den Besuchern.

Die neue Saison startet am Samstag, 5. März 2022 mit einem vielfältigen und bunten Programm und – im Frühsommer – mit der lang ersehnten Eröffnung des spätmittelalterlichen Badhauses aus Wendelstein.
(Museumseintritt 7 €, ermäßigt 6 €, Familien 17 €, Teilfamilien 10 €uro).

Lastenräder begehrt

Förderprogramm kommt bestens an

Mit diesem Flyer wirbt die Stadt für das Förderprogramm.


Mit ihrem Förderprogramm für Lastenfahrräder, Lastenpedelecs und Lastenanhänger für Fahrräder hat die Stadt Gunzenhausen einen richtigen Volltreffer gelandet. Der städtische 15.000 Euro-Fördertopf, der für 2021 bereitgestellt wurde, ist mittlerweile so gut wie ausgeschöpft. Stand heute kann nur noch ein einziges Fahrzeug gefördert werden. Wer sich
also die Anschaffung eines Cargo-Bikes noch 2021 bezuschussen lassen möchte, sollte sich beeilen.
„Unser Förderprogramm wird von den Bürgerinnen und Bürgern sehr gut angenommen“, betont Bürgermeister Karl-Heinz Fitz. „Das macht uns stolz, denn als fahrradaktive Stadt Gunzenhausen setzen wir ein deutliches Zeichen für Umweltschutz und für dir Förderung einer nachhaltigen Mobilität.“ Wissenswert: Die finanzielle Unterstützung ist eine freiwillige Leistung der Stadt Gunzenhausen. Die Förderhöhe beträgt 25 % der Anschaffungskosten bis zu einer maximalen Fördersumme von 2.000 Euro bei Lastenfahrrädern. Für Lastenanhänger gilt eine maximale Förderung von 250 Euro.
Mittlerweile wurden in der Stadt Gunzenhausen bereits 13 Förderbescheide ausgestellt, und auch wenn die Wartezeiten für Lastenfahrräder in Deutschland momentan lange sind, ist die Nachfrage nach wie vor sehr hoch. „Mit einem Cargo-Bike oder mit einem Lastenanhänger lassen sich größere und auch schwere Dinge transportieren. Ein Auto ist daher oft nicht mehr nötig“, so Erster Bürgermeister Karl-Heinz Fitz. „Gerade im urbanen Raum bringt dies noch weitere Vorteile, da unter anderem die Umweltbelastung gesenkt wird und der Mangel an Pkw-Stellplätzen regelmäßig keine Rolle spielt. In der Stadt Gunzenhausen wurde dies
frühzeitig erkannt und beispielsweise am unteren Marktplatz ein eigener Parkplatz für Lastenfahrräder ausgewiesen.“
Im Zuge der Verlegung der Postfiliale wird die Stadt Gunzenhausen zusätzliche Fahrradständer und einen Lastenfahrradabstellplatz in unmittelbarer Nähe anbringen.

DNA des Naturparks

Klimafreundlicher Tourismus im Altmühltal

Auf der Mitgliederversammlung des Tourismusverbands Naturpark Altmühltal wurden die Urkunden für die Schlaufenwege, die sich 2021 einer erneuten Qualitätskontrolle unterzogen, an die Gemeinden übergeben. Links (v.u.n.o.): Landrat und erster Vorsitzender des Tourismusverbands Naturpark Altmühltal Alexander Anetsberger, Christian Wagner, Bürgermeister von Kipfenberg, Christoph Würflein, Geschäftsführer des Tourismusverbands Naturpark Altmühltal, Mitte: Rita Böhm, Bürgermeisterin von Kinding, Samantha Timm und Manfred Preischl, Leiterin der Tourist-Info und Bürgermeister von Greding, Andreas Brigl, Bürgermeister von Titting, Katrin Hradetzky vom Tourismusbüro Berching sowie der Berchinger Bürgermeister Ludwig Eisenreich, rechts: Dr. Dr. Kristina Becker, Bürgermeisterin von Treuchtlingen, Helmut Schloderer, Bürgermeister von Beilngries, und Jörg Nowy, Bürgermeister von Essing. Foto: Naturpark Altmühltal

Wie hat die Tourismusregion Naturpark Altmühltal das zweite Corona-Jahr überstanden? Erste Antworten auf diese Frage lieferte die Mitgliederversammlung des Tourismusverbands Naturpark Altmühltal am Dienstag, den 23. November 2021 in Eichstätt. Dabei richtete sich der Blick aber auch in die Zukunft und auf aktuelle Trends – wie den nachhaltigen Tourismus. Hier sieht Christoph Würflein die Region in einer Vorreiterrolle. Während die Entwicklung und Umsetzung eines nachhaltigen und klimaschonenden Tourismus in den meisten in- und ausländischen Destinationen erst jetzt in den Fokus rücke, so der Geschäftsführer des Naturpark Altmühltal, sei dieser im Naturpark Altmühltal seit den 1980er Jahren im Tourismuskonzept verankert und ein „Teil der DNA“.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie waren im Tourismus auch 2021 deutlich spürbar, wie der vorläufige Saisonbericht, der auf der Mitgliederversammlung präsentiert wurde, zeigt. So verzeichnete der Naturpark Altmühltal von Januar bis September 2021 ein Minus von 8,6 Prozent bei den Gästeankünften und von 5,9 Prozent bei den Übernachtungen. Damit fiel der Rückgang jedoch geringer aus, als dies bayernweit der Fall war. Im August lag die Zahl der Übernachtungen mit 225.721 sogar deutlich über dem Wert von 2019. „Im Bereich Urlaub und Erholung geht es deutlich aufwärts“, urteilte Landrat Alexander Anetsberger, der erste Vorsitzende des Tourismusverbands Naturpark Altmühltal. „Bei Tagungen und Geschäftsreisen bleibt die Nachfrage jedoch sehr verhalten. Hier wird sich in Zukunft wohl einiges ändern.“

Als großes Problem für das Gastgewerbe zeichnet sich jedoch der Personalmangel ab. Viele Mitarbeiter haben wegen Lockdowns und Kurzarbeit die Branche gewechselt. Die Schwierigkeiten, Ersatz zu finden, hemmen die Erholung nach der Corona-Krise. „Wir sind uns des Problems bewusst und werden versuchen, hier neue Impulse zu setzen“, versprach Anetsberger. Dafür werde man das Gespräch mit Branchenvertretern suchen. Positiv zu bemerken ist dagegen, dass der Naherholungs- und Ausflugstourismus zu weniger Konflikten und „Overcrowding“ führte als noch 2020.

Vorreiter in Sachen nachhaltiger Tourismus

Besonders stark stieg 2021 das Interesse für Camping- und Wohnmobilurlaub – auch wenn der regenreiche Sommer für leichte Abstriche sorgte – und damit für naturnahen Tourismus. Auch das Thema Nachhaltigkeit rückt für die Urlauber stärker in den Mittelpunkt, wobei die Region hier gut aufgestellt ist. Mitte der 1980er Jahre leistete der Fachbereich Geografie der Katholischen Universität Eichstätt Pionierarbeit bei der wissenschaftlichen Bearbeitung des Konzeptes eines „sanften“ – heute würde man sagen nachhaltigen – Tourismus. Der Naturpark Altmühltal war dabei oft eingebunden und diente als Praxisbeispiel. Auch im 2017 erarbeiteten Tourismuskonzept der Region spielen Nachhaltigkeit und Entschleunigung eine zentrale Rolle. Daher wurden Aspekte der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes in vielen Bereichen bei Investitionen und Marketing bereits berücksichtigt, etwa bei der Förderung naturbezogener und nachhaltiger Angebote wie Wandern oder Radfahren, bei Umweltbildung und Besucherlenkung, bei der Unterstützung inhabergeführter Gastronomie- und Hotelbetriebe sowie im Bereich der regionalen Produkte. „Natürlich gibt es auch noch Raum für Verbesserungen, zum Beispiel bei der Mobilität oder bei den Unterkünften, wo Angebote wie Klima- oder Biohotels bisher fehlen“, räumte Würflein ein.

Im Bereich der klimafreundlichen Mobilität könnte das Förderprogramm der Bayerischen Staatsregierung „Tourismus in Bayern – Fit für die Zukunft“ einen Fortschritt bringen: Wer im Tourismus tätig ist, kann dadurch Zuschüsse für Ladepunkte für E-Autos und E-Bikes erhalten. Daneben werden Investitionen von Privatvermietern mit unter 25 Betten gefördert – ein Bereich, in dem der Naturpark Altmühltal in den vergangenen Jahren Anbieter verloren hat. Die Corona-Krise sieht der Geschäftsführer des Tourismusverbands Naturpark Altmühltal dabei jedoch nicht als Ursache, sondern vielmehr als Anlass: Wer zum Beispiel mangels Nachfolge schon über eine Betriebsaufgabe nachgedacht habe, habe diesen Schritt nun schneller beschlossen.

Neue Zielgruppen und ein verbesserter Webauftritt

Seinen Marketingschwerpunkt legt der Naturpark Altmühltal auch 2022 auf das Radfahren. Mit der Eröffnung des GeoRadwegs Altmühltal soll die Region einen neuen Leuchtturm zusätzlich zum beliebten Altmühltal-Radweg bekommen. Außerdem wurden spezielle Angebote für neue Zielgruppen entwickelt – etwa für Gravel-Biker. Die geländegängigen Rennräder verzeichnen derzeit mit die höchsten Steigerungsraten bei den Verkaufszahlen im Bereich Fahrräder. Zudem seien beim Graveln weniger Konflikte mit dem Naturschutz oder den Wanderern zu erwarten als beim Mountainbiken, wie Würflein betonte. Zusammen mit einem Journalisten wurden nun elf Tourenvorschläge ausgearbeitet, die teilweise schon online sowie in der neuen Radkarte der Region präsentiert werden. Dasselbe gilt für die neuen Rennradtouren im Naturpark Altmühltal.

Beim Wandern steht nach wie vor die Qualität des Angebots im Fokus. Für mehrere der Schlaufenwege am Altmühltal-Panoramaweg stand eine erneute Qualitätsprüfung an. Diese wird alle drei Jahre durchgeführt. Der „Sulztal-Wanderweg“ (Schlaufe 22) zwischen Beilngries und Berching, der „Schwarzachtal-Panoramaweg“ (Schlaufe 19) zwischen Greding und Kinding, der Kindinger „Burgenweg im Anlautertal“ (Schlaufe 18), der „Ritter- und Römerweg“ (Schlaufe 17) in Titting sowie der „Mühlenweg“ (Schlaufe 16) in Kipfenberg wurden 2021 überprüft und überzeugten erneut. Auf der Mitgliederversammlung wurden die entsprechenden Urkunden an die Vertreter der Gemeinden übergeben.

Für die kommende Saison hat der Naturpark Altmühltal außerdem die Überarbeitung seines Internetauftritts in Angriff genommen. Ein Ziel ist dabei die Verbesserung der Barrierefreiheit, das Angebot soll aber auch an die aktuellen Ansprüche der Nutzer angepasst werden. Videos und Animationen, neue Inhalte wie Reportagen und Interviews sowie eine bessere Präsentation der Markenkernwerte sollen die Website – und damit auch die Destination – attraktiver machen.

Gute Nachrichten gab es bei der Vorstellung des Werbe- und Finanzplans für 2022: Die 35 Mitgliedsgemeinden und -städte des Tourismusverbands erwartet erneut eine historisch niedrige Umlage von nur 1 Euro. Hintergrund ist die Auflösung der Rücklagen des Verbands. Bis 2009 hatte dieser über den Tourismusverband Franken Zuschüsse aus dem 5b-Phasing-Out-Programm der Europäischen Union erhalten. Diese Fördermittel wurden nach Auszahlung in Absprache mit dem Vorstand als Rücklage behalten, um für etwaige Rückforderungen durch die EU zur Verfügung zu stehen. Negative Erfahrungen anderer Tourismusverbände machten dieses Vorgehen notwendig. Seit 2015 können die Mittel jedoch sukzessive aus der Rücklage entnommen und dem laufenden Haushalt zugeführt werden.

Ja, ich WILL

Ja-Wort auf hoher See auf der MS Altmühlsee

Die Hochzeit soll der schönste Tag im Leben eines Paares werden. Entsprechend gut will der Ort für das Ja-Wort ausgesucht sein. In maritimer Atmosphäre und mit einer Handbreit Wasser unter dem Kiel können sich Brautleute auf der MS Altmühlsee trauen lassen.
So funktioniert es: Der Altmühlsee liegt in den Standesamtsbezirken Gunzenhausen, Anlegestelle Schlungenhof, Anlegestelle Wald und in Muhr am See, Anlegestelle Muhr am See. Zuerst setzen Sie sich mit der Geschäftsstelle des Zweckverbandes Altmühlsee, Tel.:
09831/508-191, wegen des Terminwunsches und der Anmietung der MS Altmühlsee für Ihre Trauung in Verbindung. Anschließend wenden Sie sich an ihr Wohnsitzstandesamt zur Anmeldung der Eheschließung. Dort eröffnen Sie den Wunsch, entweder in Gunzenhausen oder Muhr am See auf dem Schiff getraut zu werden. Ihr Standesbeamter gibt dann die
Unterlagen für Ihre Schiffshochzeit an das Traustandesamt ab.
Die Trauung auf dem Schiff, ein Sektempfang, organisiert vom Kapitän und seiner Crew, sowie eine Schifffahrt kosten 450 Euro. In ihrem Hochzeitsprogramm sollten sie eine Stunde einplanen. Jede weitere Stunde auf dem Schiff wird mit 100 Euro verrechnet.
Ein besonderes Erlebnis wartet nach der offiziellen Trauzeremonie auf das Brautpaar. Es darf das Schiff selbst in den Hafen der Ehe steuern. Übrigens: Die MS Altmühlsee ist nicht nur ein toller Ort zum Heiraten, sondern auch perfekt, um nach einer anstrengenden Woche ausgiebig die Seele baumeln zu lassen. Für diese besonderen Momente und kleinen Auszeiten im Leben empfehlen wir Ihnen unseren MS- Weihnachtsgutschein. Verschenken Sie Ruhe und Entspannung auf einem der schönsten Urlaubsschiffe Deutschlands. Informationen zum MS-Weihnachtsgutschein erhalten Sie bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Zweckverbands Altmühlsee unter Tel. 09831/508191 oder per E-Mail unter info@altmuehlsee.de.

Gewalt kommt mir nicht in die Tüte

Bäckertütenaktion am internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

In 10 Bäckereien und Betrieben, sowie in den Lebensmittelausgabestellen im Landkreis gibt es am Donnerstag, den 25. November 2021, eine besondere Bäckertüte: Mit dem Slogan „Gewalt kommt mir nicht in die Tüte“ soll auf den Internationalen Gedenktag gegen Frauen und Mädchen aufmerksam gemacht werden. Bildnachweis: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen

In vielen Bäckereien in den beiden Landkreisen Weißenburg-Gunzenhausen und Roth, sowie in der Stadt Schwabach gibt es am 25. November 2021 eine besondere Verpackung für Frühstückssemmeln, Croissants und Co.. „NEIN zu Gewalt gegen Frauen! Gewalt kommt mir nicht in Tüte!“ – dieser prägnante Schriftzug sticht einem auf der weißen Bäckertüte sofort ins Auge. Wer genau hinsieht, findet auf den Tüten außerdem die Telefonnummern des bundesweiten Hilfetelefons und der Frauenhäuser der Region.

Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen beteiligen sich die Bäckerei Mayer aus Raitenbuch, der Lehner Bäck mit Stammsitz in Treuchtlingen, die Bäckerei Herzog mit Stammsitz in Muhr am See, die Bäckerei Leikamm aus Nennslingen, sowie die Bäckerei Kleeberger mit Stammsitz in Gunzenhausen, die Bäckerei Lechner aus Dittenheim, die Altstadtbäckerei in Weißenburg und die Bäckerei Specht aus Ellingen. Ebenso beteiligen sich in diesem Jahr der Naturkostladen MundArt in Gunzenhausen und das Backhäusle aus Haundorf. Auch im Jahr 2021 konnten wieder einige neue Betriebe für die Aktion gewonnen und die Zahl der Bäckertüten in der Region auf insgesamt 30.000 Stück erhöht werden.

Neue Aktionspartner – Lebensmittelausgabestellen im Landkreis

Als neue Aktionspartner beteiligen sich in diesem Jahr die Tafel Weißenburg, die Speis Gunzenhausen und die Treuchtlinger Tafel – hier werden an den Lebensmittelausgaben rund um den 25. November die Tüten im Einsatz sein.  „Mit der Bäckertütenaktion landen sowohl der Appell gegen Gewalt an Frauen und Mädchen, als auch die Notfallnummern direkt bei den Menschen“, so die beiden Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Ines Dirsch und Agnes Müller.

Gemeinsam setzen die Aktionspartnerinnen und Aktionspartner damit ein deutliches und sichtbares Zeichen gegen jede Form von Gewalt, die noch immer viele Frauen Tag für Tag in allen Bevölkerungsschichten erleiden müssen. Gewalt gegen Frauen kann überall vorkommen: in der Ehe und Partnerschaft, im Bekanntenkreis, im Beruf, zu Hause oder im öffentlichen Raum. Das Problem: Gewalt gegen Frauen ist nach wie vor angst- und schambesetzt und wird oft aus der öffentlichen Diskussion verdrängt und verharmlost.

Mit der Bäckertüten-Kampagne soll das Thema in das Bewusstsein der Menschen getragen werden und die Scheu Betroffener gemildert werden. Gewalt gegen Frauen ist keine Privatsache, sondern eine Straftat und aktueller als man glaubt. Die Gemeinschaftsaktion wurde von den Gleichstellungsstellen der Landratsämter Weißenburg-Gunzenhausen und Roth, der Stadt Schwabach sowie dem ZONTA Club des Fränkischen Seenlandes entwickelt.

„Gewalt an Frauen und Mädchen muss vielschichtig betrachtet werden, da es unabhängig von sozialem Status oder Bildung überall passiert. Mitten unter uns. Jeden Tag. Deswegen müssen wir alle etwas dagegen tun. Gewalt gegen Frauen geht uns alle an! Nur gemeinschaftlich kann etwas verändert werden, indem man hinsieht, sich einmischt und gesellschaftliche Verantwortung übernimmt“, so der Appell der Veranstalter.

Die Kampagne „Gewalt kommt mir nicht in die Tüte!“ ist eine Aktion anlässlich des Internationalen Gedenktags „NEIN – zu Gewalt an Frauen“, der weltweit am 25. November begangen wird. Der Gedenktag geht zurück auf die Ermordung von drei Schwestern in der Dominikanischen Republik, die wegen ihres politischen Widerstandes gegen den Diktator Trujillo am 25. November 1960 vom militärischen Geheimdienst nach monatelanger Verfolgung und Folter getötet worden waren. 1981 wurde der 25. November zum internationalen Gedenktag für die Opfer von Gewalt an Frauen ausgerufen.

„Orange your City“ – ein einfaches Zeichen und für alle verständlich!

Erstmals in diesem Jahr beteiligt sich der Landkreis an der weltweiten Aktion „Orange your City – sag NEIN zu Gewalt an Frauen und Mädchen“ um ein leuchtendes Zeichen zu setzen. Am Donnerstag, den 25. November werden einige Gebäude in verschiedenen Gemeinden, wie beispielsweise die Stadthalle in Gunzenhausen, passend zur Aktion orange beleuchtet.

Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist eine allgegenwärtige Menschenrechtsverletzung und betrifft Millionen Frauen, sowohl in Friedenszeiten als auch in bewaffneten Konflikten.