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Läuferfest im Altmühltal

Altmühltrail mit 700 Teilnehmern aus ganz Deutschland

Der Altmühltrail in Dollnstein war mit 700 Trailrunnern und Wanderfreunden aus ganz Deutschland auch im Jahr 2022 ausgebucht. Johannes Weizinger und Lisa Helm gewannen die Langstrecke.   Der Altmühltrail in Dollnstein hat sich längst zu einer festen Größe im deutschen Trailrunning-Sport entwickelt. Seit 2015 stellt der Event, der traditionell im Oktober stattfindet, nicht nur läuferische Herausforderungen.

Schon die Online-Anmeldung im Frühjahr ist eine Hürde. Da die Genehmigungsbehörden im Landkreis Eichstätt nur maximal 700 Starter erlauben, es aber deutlich mehr Interessenten gibt, ist Schnelligkeit bei der Anmeldung gefragt. Das Online-Meldefenster ist nur wenige Minuten geöffnet, und nur die Schnellsten an der Tastatur sichern sich einen Startplatz.  

Der Markt Dollnstein begrüßte dieses Jahr die Starter mit Kaiserwetter und einer traumhaften Streckenführung durch das herbstlich bunte Altmühltal. Die jüngste Starterin mit gerade einmal drei Jahren durfte zusammen mit ihren Eltern und über 80 anderen Kindern bis zum Alter von 12 Jahren schon am frühen Morgen ran. Streckenchef Ludwig Bittl hatte mit viel Liebe zum Detail einen ca. 300 Meter langen Hindernisparcours am Dollnsteiner Sportplatz aufgebaut, den der Trailrunner-Nachwuchs begeistert absolvierte. Da es bei diesem Wettbewerb traditionell nur Sieger gibt, strahlten die kleinen Finisher im Ziel um die Wette.  

Ernsthafter aber genauso gut gelaunt ging es dann ab dem späten Vormittag zur Sache. Die beiden Lauf- und Wanderstrecken mit 27 km Länge und 680 Höhenmetern bzw. 10 km und 230 Höhenmetern boten den Teilnehmern das volle Programm einer Naturstrecken- Veranstaltung. Entlang der eindrucksvollen Felsformationen, die das Altmühltal prägen, über den Skulpturenpark von Alf Lechner in Obereichstätt bis zum fast schon alpinen Abschnitt am legendären Burgsteinfelsen war alles dabei.   Wie immer hatten die Macher des Altmühltrails, die OAI e.V., die DJK Dollnstein und Sportpromoter BABOONS, auch für diejenigen gesorgt, die den Altmühltrail vor allem kulinarisch genießen möchten. Die Hofmühlbrauerei aus Eichstätt, langjähriger Partner der Veranstaltung, servierte Freibier. Dazu standen traditionelle Brotzeiten und Gebäck von regionalen Anbietern kostenlos für die Teilnehmer an den Genussstationen parat.   Altmühltrail Orgaleiterin Katja Kunerth: „Wir freuen uns, dass der Altmühltrail in diesem Jahr bei gebotener Vorsicht wieder ganz ohne Einschränkungen stattfinden durfte. Glücklicherweise hat es auch der Wettergott gut gemeint mit uns und die Regenschleusen am frühen Morgen geschlossen. So konnten die Läufer und Wanderer auch die komplette Strecke mit all ihren Bergauf- und Bergabpassagen unter die Sohlen nehmen und die tollen Eindrücke des in herbstlichen Mantel gehüllten Altmühltals auf sich wirken lassen. Das eingespielte Team der DJK Dollnstein ist immer wieder aufs Neue der Garant für den reibungslosen Ablauf. Neben der DJK gilt unser Dank ganz besonders den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern und Sponsoren, denn ohne sie wäre dieses familiäre Laufhighlight, das aus der Region nicht mehr wegzudenken ist,nicht machbar.“

OAI-Präsident Hubert Stanka: „Wir freuen uns, dass alles reibungslos ablief und es am Ende wieder große Zustimmung für die Veranstaltung ab. Die vielen positiven Kommentare in den sozialen Medien belegen, wie beliebt dieser Lauf ist. Der Altmühltrail ist eine tolle Werbung für unsere schöne Heimat und verbindet Sport, Natur und Kultur einmalig. Wir glauben, dass dieser Lauf ein schönes Aushängeschild für den Naturpark Altmühltal ist.“  

Bei den Herren wurde bis zum Zieleinlauf um die Podiumsplätze gekämpft. Der Langstreckensieger aus 2019 und 2021, Lokalmatador Johannes Weizinger (Dynafit Trialheros), dominierte beim Altmühltrail erneut und gewann dieses Jahr mit einer Laufzeit von 1:55 Stunden, allerdings knapp. Nur sechs Sekunden später überquerte Dominik Mages vom SV Bergdorf-Höhn die Ziellinie. Weitere 15 Sekunden dahinter und damit Drittplatzierter wurde Matthias Wabra aus Bad Abbach.   Bei den Damen dominierte Lisa Helm aus Nürnberg (Muddy Fox Running Rocks e. V.), im Vorjahr noch Dritte, mit einer Zeit von 2:19 Stunden deutlich das Geschehen. Lokalmatadorin Theresa Griesbach von der LG Warching kam mit 2:24 Stunden auf Platz zwei in der Damen Langstreckenwertung. Judi Hess vom TSV Gaimersheim belegte Rang drei mit rund 10 Minuten Rückstand auf die Siegerin.

Die 10 Kilometer-Distanz bei den Männern gewann der Neumarkter Markus Bergler mit einer Laufzeit von 41 Minuten. Bei den Damen siegte, wie schon im Vorjahr, Nicole Maderer vom CIS Amberg mit einer Zeit von knapp über 50 Minuten.   Direkt vor der riesigen LED-Leinwand mit den Ergebnislisten und ersten Bildern des Events moderierte Streckensprecher Klaus Benz im Anschluss die Siegerehrung und überreichte den Gewinnern die Pokale.  

Als besonderen Gast konnte Bastian Schöner, der bei Sportpromoter BABOONS zukünftig die Rennveranstaltungen mit verantwortet, auch Christina Langer begrüßen. Sie ist  in Garmisch-Partenkirchen zuständig für den Bereich Desitinationsentwicklung. Langer machte sich beim Altmühltrail ein Bild vor Ort, denn am 29. April 2023 wird dort das legendäre Olympia-Skistadion erstmals Start und Ziel des neugeschaffenen GaPaTrails werden – eine Trailrun-Veranstaltung, bei der BABOONS und die OAI e.V. ebenfalls die Gesamtorganisation in den Händen hält.   Der Altmühltrail in Dollnstein steht im Jahr 2023 am 21. Oktober wieder im Laufkalender der bundesdeutschen Trailrun-Community. Die Anmeldung öffnet traditionell wieder am Rosenmontag und wird nach den Erfahrungen der letzen Jahre nur kurze Zeit geöffnet sein.   Alle Ergebnisse, Berichte und Teilnehmerfotos sind auf der Homepage www.altmuehltrail.de sowie den Social-Media-Kanälen zu finden.

Bahnstrecke wird aktiviert

Weiterer Rückenwind für Bahnreaktivierung Dombühl – Willburgstetten

Die Landtags- und Bundestagsabgeordneten Alfons Brandl, Andreas Schalk und Artur Auernhammer sowie Landrat Dr. Jürgen Ludwig begrüßen die Entscheidung des Freistaates, mit einem 35 Millionen Euro schweren neuen Förderprogramm die Bahninfrastruktur jenseits von Strecken der Deutschen Bahn voranbringen.

Die CSU-Politiker haben sich bereits nach München gewandt und fordern für die Reaktivierung der Bahnstrecke Dombühl – Wilburgstetten einen Zuschuss in Höhe von bis zu 10 Millionen Euro.

Landrat Dr. Ludwig: „Für die Herrichtung der Infrastruktur durch die Mittelfränkische Eisenbahnbetriebsgesellschaft (MEBG) wäre eine solche Unterstützung durch den Freistaat ein weiterer wichtiger Schritt und ein konkretes Einlösen der politischen Zusagen der Landespolitik.“

Einen entsprechenden Antrag auf Förderung stellt die MEBG aktuell bei der Regierung von Mittelfranken.

Alfons Brandl: „Die Baumaßnahmen werden mit Fördersätzen von bis zu 80 Prozent bezuschusst. Mit diesen beantragten Mitteln und der Bestellgarantie durch den Freistaat, die die MEG bereits hat, kommen wir einer zeitnahen Reaktivierung der Strecke deutlich näher. Dies ist in Zeiten von hohen Energiepreisen und einer Verkehrswende unabdingbar zur Stärkung der Bahn in den ländlichen Räumen.“

Grundlage für die Förderung ist die „Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen zur Erhaltung und Reaktivierung von nichtbundeseigenen Eisenbahninfrastrukturen in Bayern aus Mitteln des Corona-Investitionsprogramms“.

Andreas Schalk: „Die privaten Eisenbahninfrastrukturbetreiber sind ein wichtiger Pfeiler unseres Schienennetzes – gerade auch im ländlichen Raum. Mit dem Einstieg in eine solche Förderung kann der Freistaat einen kräftigen und zukunftsgerichteten Beitrag leisten, um dieses Netz zu erhalten und weiterzuentwickeln.“

Dabei dürfen diese Reaktivierungen keine Insellösungen bleiben und müssen weiter ausgebaut werden: „Es ist unverzichtbar, dass diese Strecke in Dombühl und später auch in Nördlingen in das Bahnnetz der DB eingebunden werden muss, damit letztlich ein attraktives Gesamtangebot in unserer Region entsteht“, so Artur Auernhammer abschließend. 

Auf der Consumenta

Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen als Region Altmühlfranken präsent

Am 26. Oktober öffnet die Consumenta in Nürnberg. Der Landkreis Altmühlfranken ist dabei.

Der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen präsentiert sich auf der Consumenta vom 26. bis 30. Oktober 2022 unter dem Dach „altmühlfranken – der starke Süden“ in der Halle 1 „Aus der Region für die Region“ als attraktive Lebens- und Erholungsregion.

Dieses Jahr haben sich regionale Unternehmen, Handwerker, Direktvermarkter und Gemeinde dem Landkreis angeschlossen, um sich gemeinsam auf einer Fläche von 100m² in Halle 1 zu präsentieren. Der Stand der Region Altmühlfranken bietet vielfältige Informationen – auch multimedial – über Altmühlfranken als attraktiven Wohn-, Arbeits- und ErLebensort. Die Besucher können sich über Freizeitmöglichkeiten im Naturpark Altmühltal und dem Fränkischen Seenland informieren. Denn beide Tourismusregionen kommen in Altmühlfranken zusammen. Auch die Gemeinde Solnhofen mit der Tourist Information Solnhofen und dem Museum-Solnhofen – Bürgermeister-Müller-Museum bieten interessante Informationen rund um „Die Welt in Stein“.

Mit dabei ist auch die Manufaktur „Echt Brombachseer“ aus Kalbensteinberg mit der Verkostung und dem Verkauf von regionalen Kirsch- und Apfelprodukten wie z.B. einem Dessertwein, Cider, Secco und Glühwein. Auch die Kirschenkönigin Mona Reichard wird am Wochenende (29. und 30.10.) vor Ort sein. Musikalisch begleitet werden sie von volkstümlichen Musikanten, die am Mittwoch (26.10.) und Samstag (29.10.) auf dem Akkordeon spielen. 

Neben der LIVE-Drechselvorführung des Drechselstadels „Kunst in Holz“ aus Oberhochstatt bietet Gerhard Winter den Besuchern Holzprodukte aus dem Drechsel-Handwerk an.

Auch in diesem Jahr gibt es das BIER Paketaltmühlfranken, das am Stand von Oliver Gruber erhältlich ist. In einem handlichen Karton stecken sieben verschiedene Biere von sieben altmühlfränkischen Brauereien und ein Altmühlfranken-Bierglas.

Die amtierende 3. Altmühlfränkische Bierkönigin, Michelle Recker, bietet am Samstag, 29. Oktober am Stand von Altmühlfranken eine Bierverkostung mit dem altmühlfränkischen Bieren an und steht für Autogrammwünsche bereit.

Den Mittagstisch bietet der Berghof Oberweiler aus Meinheim aus selbst erzeugtem Fleisch vom Rind und Schwein. Eigene regionale Produkte und weitere Spezialitäten wie Erzeugnisse vom Strauß werden zum Verkauf angeboten.

Zur bevorstehenden Weihnachtszeit hat die Zukunftsinitiative altmühlfranken die neu aufgelegte Broschüre „Weihnachtszauber Altmühlfranken – Glitzer. Glanz. Gemütlichkeit.“ im Gepäck. Darin sind alle im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen stattfindenden Advents- und Weihnachtsmärkte aufgelistet. Sie soll Lust darauf machen, den weihnachtlichen Glanz Altmühlfrankens zu entdecken.

Besuchen Sie „altmühlfranken – den starken Süden“ in Halle 1, am Stand B36 und C34, C36, C38, C40.

Mehr Informationen auch unter www.altmuehlfranken.de/messen/info-consumenta

Reise durch die Geschichte

Landkreistour in den Jura und Naturpark Altmühltal

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der zweiten Landkreistour vor dem Bürgermeister-Müller-Museum in Solnhofen. Bildnachweis: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen

Die zweite Landkreistour anlässlich des 50. Jubiläums des Landkreises nahm die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit auf eine Reise durch die Geschichte in den Jura und den Naturpark Altmühltal.

Die Reise durch die Geschichte startete auf der Hohenzollernfestung Wülzburg, wo die rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Oberbürgermeister Jürgen Schröppel begrüßt wurden. Auf der anschließenden Führung durch das einzigartige Denkmal des Renaissancefestungsbaus konnten sich die Besucherinnen und Besucher über die Geschichte der Wülzburg informieren.

Auf Geschichtstour durch Altmühlfranken darf natürlich eines nicht fehlen: die Römerzeit. Auf der Busfahrt zur nächsten Station konnten die Teilnehmenden römischen Knoblauchkäse Moretum sowie den römischen Gewürzwein Mulsum ausprobieren und erfuhren dabei gleich, wie sich die alten Römer ernährten.

Weiter ging es dann in das Bürgermeister-Müller-Museum nach Solnhofen, wo Bürgermeister Tobias Eberle und Museumsleiter Dr. Martin Röper durch die Fossilaustellung führten. Die Geschichte konnte dabei auch wortwörtlich hautnah erlebt werden, denn im taktilen Museum hatten die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit Ausstellungsstücke, die man sonst nur hinter Vitrinen sieht, anzufassen und zu ertasten.

Zum gemeinsamen Mittagessen kehrte die Gruppe anschließend im Gasthaus zur Rose in Langenaltheim ein, wo Bürgermeister Alfred Maderer über die Gemeinde informierte. Bürgermeister Wilhelm Maderholz begleitete die Landkreistour anschließend auf eine kleine Wanderung entlang der Steinernen Rinne in Ettenstatt/Rohrbach, wo zwei Naturparkführer über den Beginn der geologischen Beschreibung des Landkreises informierten.

Die nächste Station der Reise durch die Geschichte war das Schloss Syburg, wo der Schlossherr selbst Tür und Tor öffnete und den Teilnehmenden gemeinsam mit Bürgermeister Walter Gloßner einen seltenen Blick in das Schloss der Schenken von Geyern gewährte.

Zum Abschluss der Landkreistour durch den Jura und den Naturpark Altmühltal ging es zurück in das Hochmittelalter zum Stammsitz der Herren von Pechtal. Bei der Ruine Bechtal konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einer Verkostung durch die Familie Stark und ihren Gallowayrind-Produkten stärken. Natürlich durfte auch das Wegbier der Thalmannsfelder Brauerei Felsenbräu am Ende der Reise durch die Geschichte nicht fehlen.

„Unsere Region hat viel zu bieten“, erklärt Landrat Manuel Westphal, der die Landkreistour selbstverständlich begleitete. „Gerade das Landkreisjubiläum sollte Anlass sein, sich dessen bewusst zu werden und sich zu erlauben auch mal Stolz zu sein. Mit den Landkreistouren möchten wir der Bevölkerung die Möglichkeit dazu bieten und vielleicht in eine Ecke des Landkreises führen, die vorab noch unbekannt war.“

Für die drei Landkreistouren anlässlich des Jubiläums konnten sich Interessierte beim Hoffest mit Tag der offenen Tür im Landratsamt und in den darauffolgenden Wochen bewerben. Im Losverfahren wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter allen Interessierten ermittelt. Die dritte und letzte Tour wird die Teilnehmenden nun auf den Hahnenkamm führen.

Die CSU ist uneins

Es geht um die Kandidatur für den Landtag 2023

Zu dem Artikel „Rätselraten um ein Landtagsmandat“ im Weißenburger Tagblatt erklärt der CSU-Landtagsabgeordnete Alfons Brandl:

„Für mich ist Johanna Serban die Idealbesetzung für die CSU-Bewerberin um das Direktmandat für den Bayerischen Landtag im Stimmkreis 506 Ansbach-Süd/Weißenburg-Gunzenhausen. Dass dies bisher noch nicht so deutlich von mir formuliert wurde, ist allein dem Wunsch geschuldet, dass wie bisher Zurückhaltung vereinbart haben. Dies darf aber nicht gegen Serban benutzt werden.

Johanna Serban ist eine unglaublich inspirierende Frau, die mir als Bürgermeister in Herrieden aufgefallen ist. Sie bringt sich aktiv ein und strahlt so viel Freude und Engagement aus bei dem, was sie zum Beispiel für ihre Bürger:innen in Hohenberg als Ortssprecherin -2014 gewählt mit 21 Jahren – und jetzt als Jugendbeauftragte der Stadt Herrieden für die jungen Leute tat und tut.

Serban zeichnete sich über viele Jahre hinweg im vorpolitischen Raum und politischen Bereichen mit großem Engagement aus, ohne ein politisches Mandat der CSU gehabt zu haben. Wir brauchen als CSU gerade diesen Einsatz im politischen Umfeld, um als Partei erfolgreich zu bleiben.

Mutig, kraftvoll, vorausschauend und ausdauernd, aber auch einfühlsam, nachdenkend und offen für gute Gedanken ist sie ihre politischen Aufgaben erfolgreich angegangen.

Sie taktiert nicht, wie man es von der Politik gewohnt ist, sie stellt sich hin mit einer klaren Haltung. Diesen offenen Stil zeigt sie auch bei Ihrer Bewerbung um das Direktmandat für den Landtag.

Die Zeiten sind vorbei, wo man im „stillen Kämmerlein“ unter Beachtung eines Regionalproporzes Mandate ausgekartelt hat. Wer Mandate als Erbhöfe versteht und untereinander vergeben will, hat als Partei schon verloren. Die Wähler:innen als Souverän entscheiden bei jeder Wahl, welche Bewerber:innen sie für ihre Region in ein Parlament senden wollen.

Die vorgebrachten Argumente, Serban sei zu jung und zu unerfahren sind Argumente, die nicht nur falsch sind, sondern auch aus einer Zeit stammen, die wir als CSU hinter uns gelassen haben. Bieten wir als CSU nicht den Bürger:innen mit einer jungen, kompetenten Frau ein attraktiver Bewerberprofil, werden andere Parteien bei uns dies zu Lasten der CSU bei künftigen Wahlen offerieren.

Es ist sehr bedauerlich, dass aus der CSU Weißenburg-Gunzenhausen bisher nur Signale kamen, dass sie dort nicht willkommen sei. Ich finde es ungeheuerlich, dass sich Serban bisher noch nicht einmal beim Kreisvorstand vorstellen durfte, obwohl sie dies mehrfach angeboten hat. Ich frage mich, ob man mit einem Mann auch so umspringen würde, schließlich ist Serban bisher der einzige offizielle Vorschlag für die CSU-Bewerbung für das Landtagsmandat und dies von verschiedenen Persönlichkeiten und Parteigliederungen.

Gerüchte, wer vielleicht wann und wo kandidieren würde, zählen nicht. Und dass es bisher keine Empfehlung des CSU-Kreisverbandes Ansbach-Land für Serban gibt, liegt nicht an der mangelnden Unterstützung für sie, sondern an der Tatsache, dass die Kolleg:innen aus Weißenburg-Gunzenhausen darum gebeten haben. Der Versuch von OB Dr. Hammer, Serban auf der Kreisvertreterversammlung der CSU eine Vorstellungsrede zu verweigern, wurde mit überwältigender Mehrheit von der Versammlung abgelehnt. Sie sprach und überzeugte!

Wo Serban hinkommt, strahlt sie Zuversicht und Vertrauen aus. Die Konkurrenz bei den anstehenden Wahlen wird mächtig sein. Die Zeiten sind schwer, da ist es erforderlich Kandidat:innen zu haben, die führen können und über längere Zeit an den Themen dranbleiben können. Dies zeigt mir meine Arbeit im Landtag.

Ich empfinde es als eine Schande, wie mit Johanna Serban umgegangen wird. Aber es zeichnet sie aus, Standing zu beweisen und erst recht gegenzuhalten mit Mut, Engagement und Gottvertrauen. Sie wird die Bewerbung gewinnen, wenn ihr alle eine faire Chance geben und nicht hinter den Kulissen gegen sie agieren. Ich bin überzeugt, dass Serban die nötige Delegiertenzahl für sich gewinnen wird und die Hinterzimmer mit ihren Verfechtern verlieren werden.“ 

Nachhaltiger Tourismus

Mitgliederversammlung des Tourismusverbands Naturpark Altmühltal

Landrat Alexander Anetsberger (links) und Geschäftsführer Christoph Würflein (rechts) übergaben im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Tourismusverbands Naturpark Altmühltal die Urkunden für die qualitätsgeprüften Schlaufenwege an die Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden. Fotograf: Klaus Dorsch

Der Naturpark Altmühltal setzt einen neuen Marketingschwerpunkt: Ab 2023 steht die Nachhaltigkeit besonders im Fokus. Was das bedeutet, erläuterte Christoph Würflein, Geschäftsführer des Tourismusverbands Naturpark Altmühltal, auf der Jahreshauptversammlung in Altmannstein-Hagenhill.

Neu ist das Thema Nachhaltigkeit aus Naturpark-Sicht nicht, wie Landrat Alexander Anetsberger, der Vorsitzende des Tourismusverbands Naturpark Altmühltal, betonte: „Nachhaltigkeit ist in den Aufgaben und Zielen jedes Naturparks in Deutschland festgeschrieben.“ Der Naturpark Altmühltal stehe schon seit über 30 Jahren für einen sanften und damit nachhaltigen Tourismus. Deshalb geht es in den Plänen der Region nicht nur darum, nachhaltiger zu werden, sondern auch, nachhaltige Angebote besser sichtbar zu machen. „Wir beabsichtigen, das Thema Nachhaltigkeit sowohl im Innen- wie auch im Außenmarketing besser zu akzentuieren und so stärker als Wettbewerbsfaktor zu aktivieren“, erklärte Christoph Würflein.

Ein eigenes Kommunikations- und Marketingkonzept, mit dem nachhaltige Angebote herausgestellt werden sollen, ist bereits in Arbeit. Der Naturpark selbst geht mit gutem Beispiel voran. „Alle Projekte, Aktionen und Angebote werden auf Nachhaltigkeit überprüft“, versicherte der Geschäftsführer. Beschlossen ist beispielsweise schon, die Menge der Printprodukte zu reduzieren und in Zukunft ausschließlich Recyclingpapier zu verwenden. Konsequenterweise wurde der Geschäftsbericht den Mitgliedern in diesem Jahr nicht mehr in gedruckter Form ausgehändigt, sondern über einen QR-Code digital zugänglich gemacht. Zudem sollen künftig nachhaltige touristische Angebote im Marketing besonders herausgestellt werden. Angebote mit einer umweltfreundlichen Anreise mit öffentlichen Verkehrsmmitteln, einer klimaneutralen Energieversorgung von Tourismusbetrieben bis hin zur Verwendung regionaler Produkte in der Gastronomie werden dabei als Auswahlkriterien herangezogen.

Deutliche Erholung, aber Stand vor der Pandemie noch nicht erreicht.

Auch wenn man sich von der reinen Fokussierung auf die Übernachtungszahlen lösen möchte, gehörten doch die Präsentation des Geschäftsberichts 2021 sowie der vorläufige Saisonbericht 2022 zu den Schwerpunkten auf der Jahreshauptversammlung. Da die Saison 2021 noch stark von der Corona-Pandemie geprägt war, verzeichnete der Naturpark Altmühltal von Januar bis Juli 2022 bei den Übernachtungszahlen ein sattes Plus von 75,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Auch wenn damit eine deutliche Erholung zu verzeichnen ist, hat die Pandemie dennoch tiefe Spuren hinterlassen, denn die Rekordzahlen des Jahres 2019 – damals hatte der Naturpark die höchsten jemals registrierten Übernachtungszahlen verbucht – sind in 2022 nicht zu erwarten. Der Ukrainekrieg und die dadurch ausgelöste Energiekrise mit ihren wirtschaftlichen Verwerfungen macht es nun nochmals schwerer an die positive Tourismusentwicklung vergangener Jahre anzuknüpfen.  

Inspiration und Barrierefreiheit im Web

Kurz vor der Jahreshauptversammlung erhielt die touristische Website www.naturpark-altmuehltal.de des Informationszentrums Naturpark Altmühltal ein Update, mit dem die Eichstätter Agentur für Kommunikation Magenta 4 beauftragt wurde. Deren Geschäftsführer Klaus Dorsch präsentierte in Altmannstein die Verbesserungen. Hauptgrund für das Update ist das geänderte Nutzerverhalten. Mehr als zwei Drittel besuchen die Seite inzwischen über mobile Endgeräte. Ein weiteres Ziel des Relaunches ist es, den Besuchern mehr Inspiration und Anregungen zu geben und sie damit zu animieren, verschiedene Seiten sowie Angebote aufzurufen. Neben der grafischen Gestaltung soll dies auch über neue, emotionale Inhalte gelingen, die fortlaufend aktualisiert und erweitert werden. Derzeit läuft noch ein über den Tourismusverband Franken mit Mitteln des Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördertes Projekt, bei dem die Barrierefreiheit des Internetauftrittes verbessert werden soll

Geprüfte Qualität

Natürlich muss neben dem Online-Auftritt auch das zugrundeliegende Angebot stimmen. Dessen Qualität wird im Naturpark Altmühltal regelmäßig kontrolliert. So wurden 2022 wieder mehrere Schlaufenwege am Altmühltal-Panoramaweg überprüft. Die Schlaufen Walting (Nr. 15), TraumSchlaufe Eichstätt (Nr. 14), Dollnstein-Wellheim (Nr. 11), Pappenheim (Nr. 8), Altmühlblick Treuchtlingen (Nr. 6) und Hahnenkamm (Markt Heidenheim, Nr. 3) erfüllten erneut die Anforderungen. Die entsprechenden Urkunden wurden in Altmannstein an die Vertreter der Gemeinden übergeben. Für seine 40-jährige Mitgliedschaft im Tourismusverband Naturpark Altmühltal wurde der Landkreis Roth auf der Jahreshauptversammlung geehrt.

Fischerfest am See

Am 8. Oktober gibt es das nächste Highlight am Altmühlsee

Der Fischbrater ist auch dabei, wenn am 8. Oktober das Fischerfest steigt. Foto: W. Eckerlein

Nach zwei Jahren Corona-Pause kehrt am 8. Oktober 2022 das beliebte Fränkische SEEN.LAND.FISCHERFEST an den Altmühlsee zurück. Bereits zum achten Mal widmen wir uns ab 11 Uhr vollumfänglich dem Fränkischen Binnenfisch, einem regionalen Leckerbissen mit Feinschmecker-Fans, weit über die Region Gunzenhausens hinaus.

Wie vom Fischerfest gewohnt, werden zahlreiche Aussteller zu Gast sein und Produkte rund um das Thema „heimischer Fisch“ zur Schau stellen. Dazu wird es für Klein und Groß ein Schauaquarium geben und ausgewählte Stände präsentieren sich mit regionalen Handarbeits- und Naturprodukten. Für Kulinarikfreunde wird ebenfalls viel geboten sein. So wird unter anderem heimischer Fisch geräuchert, gegrillt, gebraten und als Chips, Filet, Gulasch oder in der Semmel verkauft.

Das SEEN.LAND.FISCHERFEST ist ein Event für die ganze Familie. So wurde rund um den Binnenfisch ein ansprechendes Kinder- und Jugendprogramm ausgearbeitet. Für musikalische Fischfreunde interessant: Mehrere Gruppen werden für die musikalische Umrahmung eines tollen Fests sorgen.

Nähere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite www.gunzenhausen.info, per Telefon unter 09831/508 300 oder E-Mail an touristik@gunzenhausen.de.  

Das Programm steht

7. KulturHerbst mit tollem Programm in Gunzenhausen

Die Menschen hinter dem Gunzenhäuser KulturHerbst: Bürgermeister Karl-Heinz Fitz, Wirtschaftsförderer Andreas Zuber, Kulturspezialist Klaus Seeger und Petra Baron, die Vorsitzende des Einzelhandelsverbands Gunzenhausen) Foto: StGun
 

Wenn nicht gerade eine Pandemie die Welt in Atem hält, findet in der Stadt Gunzenhausen einmal jährlich der KulturHerbst statt. Das abwechslungsreiche Event begeistert mit seiner ganz eigenen Mixtur aus Animation und Erlebnis. Auf mehreren Bühnen treten Musikacts auf, dazu geben internationale Varieté-, Akrobatik-, Tanz- und Comedykünstlerinnen und –künstler Darbietungen und zeigen ihr großes Können. Doch damit nicht genug: Zeitgleich findet für Fans des automobilen Kulturguts ein Klassikertag statt, dazu präsentieren sich Gunzenhäuser Vereine, Unternehmen und Gastronomen mit ihrem vielfältigen Angebot. Dazu leuchtet die Innenstadt in den Abendstunden in den Farben Gold und Blau, ein Genuss für Ästheten. Neugierig? Der diesjährige KulturHerbst findet am Samstag, den 1. Oktober 2022, statt.

„Mit dem KulturHerbst hat die Stadt Gunzenhausen ein Alleinstellungsmerkmal, das weit über die gesamte Region Altmühlfranken ausstrahlt“, betont Erster Bürgermeister Karl-Heinz Fitz. „Nach der zweijährigen Zwangspause kehrt die Veranstaltung nun zurück und die Verantwortlichen haben wieder ein tolles Programm auf die Beine gestellt. Besonders gut gefällt mir das Aufeinandertreffen von Tradition und Moderne. Einerseits begeistern zahlreiche Klassiker, andererseits werden High-Tech-Lichtinstallationen angebracht. Diese Präsentation der Vielfalt sollten Sie sich nicht entgehen lassen.“

Der KulturHerbst findet 2022 bereits zum siebten Mal statt. Anfangs als Hilfestellung für heimische Unternehmer zur Umsatzsteigerung gedacht, hat sich das Event schnell verselbstständigt und zum Kunst- und Kulturevent weiterentwickelt. „Dennoch präsentieren sich wieder mehr als 50 Aussteller und Betriebe mit ihren Angeboten“, so Wirtschaftsförderer Andreas Zuber. „Wer von Kulturprogramm daher eine kleine Pause braucht, kann in zahlreichen Betrieben Aktionen erleben und Angebote wahrnehmen. Besonders freut es uns, dass wir auch in diesem Jahr kostenlose Stadt- und Pendelbusse für alle Besucherinnen und Besucher anbieten können.“

Ein paar Highlights im Überblick:

Auf der Sparkassen-Bühne am Marktplatz wird am 1. Oktober 2022 um 10:30 Uhr der KulturHerbst offiziell eröffnet, das internationale Varieté-Programm startet dort um kurz nach 18 Uhr.

Auf der Raiffeisenbank-Bühne bei der Spitalkirche treten ab 14 Uhr Tanz- und Fitnessgruppen auf, ab 19.30 Uhr spielt die Live-Band USOS.

Am Unteren Marktplatz an der Evangelischen Stadtkirche werden die Jüngsten ab 12 Uhr zum Spaßprogramm geladen. Ab 19 Uhr treten die Gunzenhäuser Musik-Urgesteine „The Sharks“ auf.

Auf der G&B Bühne in der Weißenburger Straße lässt die Kulturmacherei Gunzenhausen e.V. in diesem Jahr das Antistadl von der Leine und präsentiert ein fröhliches Potpourri aus fränkischer Mundart- und Volksmusik. Mit dabei sind Boxgalopp, Mahrsmännla und die Kapelle Rohrfrei.

Last but not least begrüßt das Kunstforum Fränkisches Seenland e.V. ab 11 Uhr die Ausnahmekünstlerin Kerstin Kassel in den Räumlichkeiten des Kunstforums M11 am Marktplatz 11. Mit ihrer Reihe „Biomorphic humanoid structures“ konzentriert sich Kerstin Kassel auf biomorphe menschenähnliche Strukturen und hat sicher die ein oder andere Überraschung dabei.

Das vollständige Programm und auch den Fahrplan für den kostenlosen Shuttleverkehr finden Sie unter kulturherbst.gunzenhausen.de. Bei Fragen zur Veranstaltung können Sie sich gerne an die städtische Wirtschaftsförderung unter Tel. 09831/508 131 oder per E-Mail an wifoe@gunzenhausen.de wenden.

Bitte beachten Sie: Corona ist nicht verschwunden und so steht und fällt die Durchführung mit den dann aktuell geltenden Vorschriften. 

ZENO als Vorbild

Regionalstrom im Spannungsfeld der Energiekrise

Von links nach rechts. Bürgermeister Karl-Heinz Fitz, Ortsvorsitzender Manuel Blenk sowie Björn Damzog & Günter Stich (Bürgermeister a. D.) von der ZENO. Foto: Klaus Heger

Der Ortsverband der CSU lud diese Woche zu einer offenen Podiumsdiskussion über erneuerbare Energien und Regionalstrom im Spannungsfeld der Energiekrise nach Gunzenhausen ins Lutherhaus ein. Der Ortsverbandsvorsitzende Manuel Blenk konnte dazu neben dem Bürgermeister der Stadt Gunzenhausen, Karl-Heinz Fitz, auch Günter Stich und Björn Damzog – beide Vertreter der ZENO, der Bürgerenergiegenossenschaft in der Nordoberpfalz – sowie Mario Malorny von den Stadtwerken Gunzenhausen begrüßen.

Die Gäste aus der Oberpfalz stellten dabei ihr Vorzeigeprojekt ZENO den Zuhörern vor. Die ZENO will eine nachhaltige, dekarbonisierte Energiewirtschaft in der Region. Sie will die interkommunale Zusammenarbeit stärken und damit natürlich auch die Region. Sie erweitert ihr Aufgabenspektrum und plant weitere Gesellschafter aufzunehmen. So schafft sie nicht nur zusätzliche Arbeitsplätze in der Region, sondern stellt sicher, dass die Region der Nordoberpfalz unabhängig von endlichen Energiequellen wird.
Die ZukunftsEnergie Nordostbayern GmbH ist ein Zusammenschluss aus Landkreisen, Kommunen und kommunalen Unternehmen der Region Nordostbayern. Geschäftsführer der Gesellschaft mit Sitz in Wunsiedel ist Marco Krasser. Zielsetzung der ZENO ist es, die regionalen Potenziale zur CO²-Vermeidung auszuschöpfen und vor Ort einen deutlichen Mehrwert beim Auf- und Ausbau einer klimaneutralen Energieversorgung zu schaffen. Neben der Nutzung von Wind- und Solarenergie widmet sie sich der Speicherung von Energie sowie der Koppelung der Sektoren Strom, Wärme und Mobilität und engagiert sich für Nahwärmenetze, CO²-neutrale Gewerbeparks und Klärschlammtrocknung.
Bürgermeister Karl-Heinz Fitz lobte diese Initiative aus der Oberpfalz und zeigte einige Parallelen zu den Anstrengungen der Stadt Gunzenhausen in genau dieser Richtung auf. In Gunzenhausen wurden auch bereits Bürgersolaranlagen auf verschiedenen Gebäuden und Flächen errichtet und die Stadt versucht, die Dächer ihrer Gebäude entsprechend zu gestalten, versicherte er. Der Stadtrat hat dieses Jahr den Energieleitplan von 2009
fortgeschrieben und die Möglichkeiten für den Einsatz von Solarenergie aktualisiert. Die Wertschöpfung soll dabei in der Region bleiben, aber für eine interkommunale Zusammenarbeit wie in der Oberpfalz sieht Bürgermeister Fitz in Gunzenhausen keine Möglichkeit.
Mario Malorny von den Stadtwerken machte dabei zusammen mit Bürgermeister Fitz darauf aufmerksam, dass der erzeugte Strom auch vermarktet und verbraucht werden muss. Die Stadtwerke hätten aktuell das Problem, dass sie den erzeugten Strom nicht mehr verkaufen könnten. Bei weiteren Solaranlagen müssten auch die Netzanlagen weiter ausgebaut werden. Diese Maßnahmen erhöhten dann natürlich auch die aktuellen Netzentgelte, stellte Mario Malorny fest.

KLAUS HEGER


Lust auf Rundwege

Naturpark Altmühltal war in Düsseldorf präsent

Wohnmobil-Urlauber haben Lust auf Rundwege Zehn Tage lang präsentierte sich der Naturpark Altmühltal auf dem Caravan Salon in Düsseldorf. Im Bereich „Travel & Nature“ in Halle 3 war die Region am Gemeinschaftsstand der „Top Trails of Germany“, zu denen der Altmühltal-Panoramaweg zählt, vertreten. Im Fokus standen für die Messebesucher aber nicht die Fernwanderwege, wie Heike Baumgärtner feststellte: „Sowohl beim Wandern als auch beim Radeln war der Wunsch nach Rundwegen groß. Auch das Thema Urlaub im eigenen Land spielte eine große Rolle.“

Heike Baumgärtner, die stellvertretende Geschäftsführerin des Tourismusverbands Naturpark Altmühltal, die vom 2. bis 4. September 2022 persönlich am Messestand vor Ort war, hatte für die Interessenten die erst kürzlich aktualisierten Rundwege-Broschüren der Region parat. Foto: Naturpark Altmühltal