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Hohe Resonanz für Kleinprojekte

Regionalbudget löst Investitionen in den zwei ILE-Regionen aus

Lastenräder, digitale Info-Stelen, ein Mehrgenerationenspielplatz, die Optimierung von Fahrrad-Infrastruktur, Outdoor-Fitnessgeräte, die Ausschilderung von Winterwanderwegen oder ein Sternen-Aussichtspunkt sind in ihrer Summe alles kommunale Anliegen, für die mit dem Programm des „Regionalbudgets für Kleinprojekte“ seit 2020 eine Möglichkeit der Förderung auch dann besteht, wenn das finanzielle Volumen bei den meisten anderen Programmen für eine Unterstützung unter die sog. Bagatellgrenze fällt. Dieses durch die Ländliche Entwicklung neu aufgelegte Programm hat bisher weit über 1.700 Kleinprojekte mit einer Gesamtsumme über 13,7 Mio EUR unterstützt, mit denen Investitionssummen von rund 20 Mio EUR bayernweit ausgelöst wurden.

Auch in 2022 wurde dieses Programm der Ländlichen Entwicklung wieder sehr gut angenommen und es sind in den beiden Kommunalen Arbeitsgemeinschaften der ILE-Regionen Altmühltal sowie Fränkisches-Seenland-Hahnenkamm insgesamt 39 Projekte eingereicht worden. Davon wurden 24 Projekte in einem Auswahlverfahren gewählt, die bei einer Fördersumme von 200.000 EUR Gesamtinvestition von rund 353.690 EUR im Laufe des Jahres 2022 auslösen werden.

Mit den Mitteln des Regionalbudget werden Kleinprojekte – das sind Vorhaben bis max. 20.000 EUR Investitionssumme netto – mit bis zu 80 %, höchstens aber pro Projekt 10.000 EUR netto gefördert.
Den beiden Kommunalen Arbeitsgemeinschaften standen dafür seit 2020 jeweils 100.000 EUR Fördermittel zur Verfügung. Um diese Summe angemessen auf eingereichte Projektanträge aufteilen zu können, wurde von den beiden Kommunalen Arbeitsgemeinschaften je eine Projektgruppe (aus öffentlichen Vertretern, aus Vereinen und Verbänden, aus Unternehmen und aus Personen mit besonderer Fachkompetenz) eingesetzt und es wurden Bewertungskriterien mit neun regionalwirtschaftlich bedeutsamen Indikatoren aufgestellt. Außerdem mussten alle zu fördernden Projekte mindestens einem oder mehreren Handlungsfeldern des jeweiligen ILE-Konzeptes zuzuordnen sein.

So sind seit 2020 alleine in diesen beiden ILE-Regionen des Landkreises jetzt 77 Projekte unterstützt worden, die bei einer Fördersumme von 580.000 EUR in diesem Zeitraum Gesamtinvestitionen von 1,2 Mio EUR auslösen konnten. Schwerpunkte der jetzt bewilligten Projekte bildeten Maßnahmen zur Aufwertung des dörflichen Gemeinwesens, des Tourismus und der dörflichen Kultur. Dazu zählten im Altmühltal u.a. die Einrichtung barrierefreier öffentlicher WC-Anlagen in Wettelsheim und Meinheim, die umweltfreundliche Umgestaltung von Spielplätzen in Markt Berolzheim, ein Mehrgenerationen-spielplatz in Möhren, die Sanierung eines Dorfangers in Göhren, Outdoor-Fitnessgeräte in Dittenheim und Trommetsheim, die Verbesserung der Fahrradinfrastruktur in Langenaltheim bzw. der Infrastruktur der Badeanstalt in Solnhofen, die Errichtung von Aussichtsfernrohren auf der Gelben Bürg bei Sammenheim, die Errichtung einer Erholungsanlage an der Altmühl in Solnhofen, die Unterstützung des „Treuchtlinger Kultursommer“ oder der Aufbau des in Treuchtlingen angesiedelten Projektes „Altmühltaler Weiderind“.
Im Bereich der ILE-Region Fränkisches Seenland-Hahnenkamm waren diese geförderten Maßnahmen u.a. ein Erprobungsprojekt für Lastenfahrräder, der Aufbau eines Sternenparks bei Hechlingen, die Beschaffung einer Seniorenrikscha in Pfofeld, der Ausbau eines Winterwanderwegenetzes am Brombachsee, eine digitale Infostele am Muhrer Altmühlseeufer, Schutzpavillon- und Zeltprojekte für die Dorfgemeinschaften von Dornhausen, Aha und Auhausen-Dornstadt, eine Kitzrettungsdrohne, ein öffentlicher Bücherschrank in Muhr am See, ein Verkaufsautomat bei einem bäuerlichen Direktvermarkter in Pfofeld und die Sanierung eines Bade- und Erholungsweihers in Polsingen.

Die Abwicklung dieses Förderprogramms wurde als jeweils „Verantwortliche Stelle“ von den beiden Verwaltungsgemeinschaften Gunzenhausen und Altmühltal vorgenommen, die sich der Umsetzungsbegleitung durch die FUTOUR Regionalberatung aus Haundorf bedienen.

In diesem Sinne erhoffen sich die Kommunen aus den beiden Kommunalen Arbeitsgemeinschaften und deren beide Vorsitzende, Bürgermeister KH Fitz aus Gunzenhausen sowie Dr. Kristina Becker aus Treuchtlingen, dass mit dem aktuell noch bis 2023 laufenden Programm „Regionalbudget“ des Amtes für Ländliche Entwicklung Mittelfranken weitere Kleinprojekte aufgegriffen werden können, die sonst deutlich weniger Realisierungs-Chancen hätten. Besonders erfreut zeigten sich beide, dass sich Staatsministerin Kaniber wegen des großen Erfolgs dieses Programms auch dafür einsetzen will, dass dies über die Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe auch über das Jahr 2023 geführt werden kann. Und es wurde begrüßt, dass die interkommunalen Zusammenschlüsse nun bereits im Vorfeld des Maßnahmenbeginns eine Förderzusage erhalten. Damit bleiben den Projektträgern deutlich mehr Zeitspielräume zur Umsetzung und damit Qualität der Maßnahmen.

DIETER POPP, Regionalberater Future, Haundorf

Projekt
Ertüchtigung der Badeanstalt in Solnhofen
Marketingmaßnahmen für das Projekt Altmühltaler Weiderind
WC-Einbau bei der Christus-Kirche Wettelsheim
Umweltfreundliche Gestaltung von Kinder-Spielplätzen in Markt Berolzheim
Bau eines Mehrgenerationenspielplatz in Möhren
Verbesserung der Fahrradinfrastruktur in allen Ortsteilen von Langenaltheim
Sanierung des historischen Dorfangers „Hüll“ in Göhren
Verbesserung der Aufenthaltsqualität an einem Platz an der Altmühl Solnhofen
Errichtung eines behindertenfreien WC am Friedhof Meinheim
Installierung von Ausssichtsfernrohren an der „Gelben Bürg“ oberhalb von Sammenheim
Errichtung von Outdoor-Fitness-Geräten an der Freilufthalle Dittenheim
Bau eines Familien-Fitness-Bolzplatze  in Trommetsheim
Unterstützung des Programms „Treuchtlinger Kultursommer“

Damit Radwege in Schuss bleiben

Verlässliche Orientierung ist wichtig

Sichtlich begeistert vom „Handbuch Qualitätsmanagement Radverkehr“ (von links): Regina Bremm vom Romantischen Franken, Landrat Dr. Jürgen Ludwig, Bürgermeister Georg Held, Bauhofleiter Kurt Binder, Herbert Lindörfer von der LAG Region an der Romantischen Straße, Anuschka Hörr von der LAG Hesselberg und Radverkehrsbeauftragte Maria Neundörfer vom Landratsamt Ansbach. Foto: LRA/Hähnlein

Um Radwege in einem Top-Zustand zu halten, greift der Landkreis Ansbach auf ein bayernweit einzigartiges Werkzeug zurück. Das „Handbuch Qualitätsmanagement Radverkehr“ unterstützt die 58 Städte, Märkte und Gemeinden dabei, das umfangreiche Netz beschilderter Radrouten in Schuss zu halten. Die bekannten Wegweiser mit grüner Schrift auf weißem Grund bieten Radlern so eine verlässliche Orientierung. „Die Beschilderung der Radwege wurde in den vergangenen Jahren massiv vorangebracht. Das war eine tolle Gemeinschaftsleistung. Die Orientierung funktioniert, und zwar auch ohne Karte oder Smartphone, was ja auch mal ganz angenehm ist“, sagte Landrat Dr. Jürgen Ludwig bei der Vorstellung des Handbuchs in der Gemeinde Burk.

Realisiert wurde das Handbuch, das es in einer Kurz- und einer Langfassung gibt, vom Tourismusverband Romantisches Franken. „Die Rückmeldungen der Bürger und der Gemeinden sind extrem wichtig, wenn es darum geht, das Radwegenetz am Leben zu halten und weiterzuentwickeln“, sagte Geschäftsführerin Regina Bremm. Im Handbuch ist daher genau vermerkt, wie bei der Qualitätskontrolle vorzugehen ist. Dazu gehört, dass alle Schilderstandorte im Gemeindegebiet einmal pro Jahr abgefahren und der Ist-Stand mit dem Soll-Stand im Handbuch verglichen wird, so Maria Neundörfer, Radverkehrsbeauftragte am Landratsamt Ansbach. Die Gemeinde Burk hat diese neue Aufgabe heuer am schnellsten erledigt. Bürgermeister Georg Held und Bauhofleiter Kurt Binder wissen, wie wichtig es ist, dass Radwege in gutem Zustand und Schilder gut erkennbar sind. Deswegen wird, sagte Binder, wenn nötig auch geputzt, ausgebessert und Wildwuchs zurückgeschnitten, wenn er einen Wegweiser verdeckt. Änderungen von Routen, wenn auch nur kleine, werden der Radverkehrsbeauftragten gemeldet. Denn sie sorgt dafür, dass auch die elektronischen Systeme hinter der Beschilderung auf Stand bleiben. „Es kommen gute Rückmeldungen von den Kommunen“, freut sich Maria Neundörfer.

Gefördert wurde die Umsetzung des „Handbuchs Qualitätsmanagement Radverkehr“ von Mitteln aus dem europäischen Förderprogramm „Leader“. Dazu haben die zwei Lokalen Aktionsgruppen (LAG) „Region an der Romantischen Straße“ und „Hesselberg“ die Fördertöpfe angezapft. Herbert Lindörfer, Vorsitzender der LAG „Region an der Romantischen Straße“, lobte die gute Zusammenarbeit aller am Projekt Beteiligten. Hier gehe es nicht nur um eine Aufwertung der touristischen Attraktivität, sondern auch um die Unterstützung der Alltagsradler. Weil auch die LAG „Hesselberg“ als Kooperationspartner mit im Boot ist, konnte die Förderquote weiter erhöht werden. „Die Stärkung des Radverkehrs ist ein wichtiger Teil unserer Entwicklungsstrategie“, berichtete Anuschka Hörr vom LAG-Management.

Die Region Altmühlfranken entdecken

Neue Heimat- und Sachunterrichtsmaterialien für Kindergärten und Schulen

Die Schulleitungen der Grundschulen, Mittelschulen sowie Förderzentren bei der Übergabe der Materialien. Foto: LRA

Seit 2018 hat der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ein regionales Heimat- und Sachunterrichtsbuch, das jährlich an die Drittklässler verteilt wird. Das Buch ist an den Lehrplan angepasst und beschäftigt sich mit den regionalen Besonderheiten unseres Landkreises, um die regionale Identität bereits im Kindesalter zu stärken. Im Rahmen des Wettbewerbs „Regionale Zukunftsprojekte“ wurde das HSU-Buch mit einer Sonderförderung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie ausgezeichnet. Über diese Sonderförderung konnten weitere Materialien und Projekte für die frühkindliche Bildung, den Grundschulbereich sowie auch für die weiterführenden Schulen umgesetzt werden. Bei der Schulleiterdienstbesprechung von Grundschulen, Mittelschulen sowie Förderzentren wurden die ersten Materialien nun an die Schulleitungen übergeben.

Zu Beginn des Schuljahres wurde bereits der neu gestaltete Willkommensbrief mit passendem Kuvert an die Schulanfänger verteilt. Der Brief ist in Form einer Wort-Bild-Geschichte umgesetzt worden, sodass Eltern und Kinder gemeinsam lesen und die ersten Schultage Revue passieren lassen konnten. Der Einschulungsbrief bildet auch unser neues regionales Maskottchen ab, den Kiebitz, der ebenfalls durch die Sonderförderung realisiert wurde. Mit dem Kiebitz wurde ein für den Landkreis typisches Tierchen gewählt, denn der Wiesenbrüter kann vor Ort beobachtet werden.

Der Kiebitz Fridolin ist bei allen neu entwickelten Materialien und Projekten dabei und begleitet die Kinder nun vom Kindergarten bis zur Schule durch den Landkreis. Insgesamt wurden drei regionale Büchlein im Pixi-Format gestaltet, die sich mit den Themen Wasser, Römer und der Region allgemein befassen. Die Themen Wasser und Römer haben für den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen eine besondere Bedeutung, die zu unserer regionalen Identität beiträgt. Bedeutsame Relikte der römischen Zeit sind auch heute noch im Landkreis sichtbar und erlebbar. Die Seen prägen das Landschaftsbild, dienen der Naherholung und erfüllen gleichzeitig auch eine wichtige Funktion zur Wasserverteilung in ganz Bayern. Mit den Büchlein, die beide Themen ausführlich und kindgerecht aufgreifen, soll weiter zur Stärkung der regionalen Identität und zwar bereits im frühkindlichen Bereich beigetragen werden.

Passend hierzu wurden ein Puzzle zum Thema Römer mit 30 Teilen und eines für die Region als Ganzes mit 96 Teilen entwickelt. Auch ein Memo-Spiel, welches die Inhalte aus den regionalen Büchlein aufgreift, wurde gestaltet. Um die Region nicht nur durch Geschichten und Spiele besser kennenzulernen, gibt es zusätzlich eine magnetische Landkreiskarte, bestehend aus 9 Einzelteilen sowie 15 Magnetbildern mit regionalen Besonderheiten. Hier können die Kinder über die Karte die geographischen Merkmale der Region wahrnehmen und über die Magnetbilder ihre Orts- und Landkreiskenntnisse festigen. An die richtige Stelle gepinnt werden können unter anderem die Wülzburg, der Märzenbecherwald oder der Karlsgraben.

Bei allen Projekten liegt der Fokus auf dem Landkreis als Ganzes. So kann die besondere Vielfalt, die vorhanden ist, bestmöglich abgebildet werden. Alle Projekte wurden gemeinsam mit regionalen Partnern umgesetzt.

Im Rahmen der Schulleiterdienstbesprechung von Grundschulen, Mittelschulen sowie Förderzentren sind die ersten Materialien an die Schulleitungen übergeben worden. „Ob im Unterricht, der Mittagsbetreuung oder in Lernwerkstätten – die neuen Materialien können vielfältig eingesetzt werden und sollen dazu beitragen mit Spaß den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen zu entdecken,“ lobt Landrat Manuel Westphal das Projekt. Im Laufe der nächsten Wochen werden die Materialien dann auch an weitere Einrichtungen, wie die Kindertageseinrichtungen, übergeben.

„Raus aus der Großstadt“

Paul Pfeifer: Jungsozialisten gegen Sondervermögen Bundeswehr

Auf ihrer ordentlichen Landeskonferenz wählten die bayerischen Jusos den Münchner Kilian Maier (28) mit 86 Prozent zu ihrem neuen Vorsitzenden. Er tritt damit die Nachfolge von Anna Tanzer an, die für eine Wahl nicht erneut zur Verfügung stand. “Die Aufgaben die vor uns liegen sind enorm: Nicht nur die Folgen des Kriegs in der Ukraine, sondern auch die bayerische Landtagswahl erfordert progressive Antworten. Soziale Gerechtigkeit in Bayern wird es nur mit einer linken Sozialdemokratie geben, dafür braucht es uns Jusos. Wir nehmen den Rückenwind aus der Bundestagswahl mit und werden weiterhin Verantwortung in der SPD und in den Parlamenten übernehmen und für unsere Vision für Bayern kämpfen.”, so Maier zu seinen Zielen als Landesvorsitzender. Als stellvertretende Vorsitzende wurden Alessia Keller (22) aus Oberfranken und Sophie Hofer (24) aus Niederbayern gewählt.

Aus dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen durfte der neue Juso Vorsitzender Paul Pfeifer für den Bezirk Mittelfranken an der Konferenz teilnehmen. Als einer der Wenigen, der die ländliche Region vertrat, setzte er immer wieder den Fokus „raus aus der Großstadt“. Als es zum Beispiel um Erschließungsbeiträge ging, verdeutlichte er die unterschiedliche Preissituation zwischen Stadt und Land erfolgreich.

Beim Thema „100 Milliarden Euro Sondervermögen für die Bundeswehr“ wurde es zum Ende der zweitägigen Veranstaltung spannend. Es wurde ausführlich über mehrere Stunden sachlich und differenziert über einen Antrag des Landesvorstands diskutiert. Bei der Abstimmung sprach sich dann eine große Mehrheit der jungen Sozialistinnen und Sozialisten für das Schriftstück und damit gegen die 100 Milliarden Sondervermögen für die Bundeswehr aus. „Wir sind nicht bereit 100 Milliarden Euro ohne parlamentarische Kontrolle und ohne Wirtschaftsplan an die Bundeswehr auszubezahlen“, erklärte Pfeifer, der dem ebenfalls zustimmte. Unter anderem fordern die Delegierten in dem Papier: „Ein Einstellen der Verschwendung von Milliarden staatlicher Mittel durch die Bundeswehr durch zum einen, Einstellung der in Teilen rechtswidrigen und überteuerten Berater*innen-Praxis, etabliert durch die heutige EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, und zum anderen, eine umfassende Überprüfung des Beschaffungswesens, der Immobilienwirtschaft und der Personalpolitik der Bundeswehr.“ Außerdem fordern die Jusos: Umfassende Transparenz bei den Wehrausgaben und eine Aufklärung der verschwenderischen Politik durch die Unionsminister*innen durch parlamentarische und externe Kontrolle.

Festival-Flair beim Heimspiel

Eine der größten Musikveranstaltungen der Region kehrt zurück

Die Festivalszene beginnt am 21. Mai im Weißenburger Bergwaldtheater.

Nach drei Jahren Pause endlich wieder Festivalluft schnuppern. Der 21. Mai markiert den Restart für die Festivalszene in der Region. Dann nämlich gehen beim Heimspiel im Weißenburger Bergwaldtheater die Lichterketten wieder an, das inzwischen zu den wichtigsten Festivals in Sachen Rock und Pop zwischen Augsburg und Nürnberg zählt.
Und die Rückkehr erfolgt mit einem Paukenschlag. 16 Bands, zwei Bühnen und rund 15 Stunden Musik sind geboten. Unter freiem Himmel ohne großen Beschränkungen und weitgehend wie früher. Festivalherz, was willst du mehr?

Das Programm versammelt Rockhelden wie Wanda, die mit ihrem neuen Album in den Bergwald kommen. Dazu kommt unter anderem die Passauer Senkrechtstarterin Luna, die es über Nacht mit ihrem Song „Verlierer“ zu einem der strahlendsten Sterne am deutschen Pophimmel geschafft hat. Das Lumpenpack (Deutscher Kleinkunstpreis 2021) und Cro-Freund Majan sind ebenfalls mit von der Partie. Dazu mit Kaffkiez eine Perle des Indie-Rocks, die längst auf dem Sprung ist, sowie die Lokalmatadore von ALC.
Nicht zu vergessen, eine der skurrilsten Erscheinungen der jüngeren deutschen Pop-Geschichte. Vor wenigen Wochen landeten Roy Bianco & Die Abbrunzati Boys mit ihren ironischen Retro-Italo- Schlagern auf Platz eins der deutschen Album-Charts. Inzwischen füllen sie 2000ender-Hallen auch allein mit komplett textsicherem Publikum. Beim Heimspiel stehen sie als letzte Band auf der Hauptbühne und werden sicher für den überschäumenden Abschluss dieser Festivalrückkehr sorgen.
Das Heimspiel bietet traditionell auch wieder großes Kinderprogramm. Das beginnt beim Heimspiel- Kindergarten, der von der Traumburg für Weltentdecker betreut wird. Dazu steht mit Toni Komisch ein Kindermusiker auf der Bühne und erstmals wird der Mitmalfilm mit den beiden Trickfilmzeichnern Alice von Gwinner und Uli Seis beim Heimspiel zu Gast sein. Die Kinder können dort mit Hilfe der beiden Profis einen eigenen Trickfilm zeichnen und gleich vor Ort ansehen.
Foodtruck-Meile, Wald-Biergarten und Festivalmarkt machen die Atmosphäre in der Naturbühne zwischen Wald und Fels perfekt. Spätestens wenn das Sonnenlicht am frühen Abend in den aufgelassenen Steinbruch fällt, ist für einen kurzen Moment vergessen, dass man drei Jahre auf derlei Erlebnisse verzichten musste.
Das Festival startet um 12.30 Uhr mit einem Straßenmusiktreffen und geht bis 1 Uhr. Alle weiteren Infos unter www.heimspiel-weissenburg.de. Karten gibt es unter anderem über www.eventim.de oder www.bergwaldtheater.de

Film ab für die Markenkernwerte

Fränkisches Seenland präsentiert sich in
den Sozialen Medien

Einen der schönsten Ausblicke über das Fränkische Seenland filmte Juri Lotz
am Aussichtspunkt „Steinschütt“ bei Kaltenbuch.

Wie bei einem Rundflug breitet sich das Landschaftspanorama im Fränkischen Seenland vor dem Publikum aus. Immer
wieder pickt die Kamera ein Detail heraus: weidende Schafe auf dem Magerrasen, den Storch auf dem Stadtmauerturm, das kristallklare Wasser einer „Steinernen Rinne“… Passend zum Frühling zeigt ein neuer Videoclip des Tourismusverbands Fränkisches Seenland auf Instagram und Facebook die naturbegeisterte Seite der Urlaubsregion – und macht Lust, die kontrastreiche Gegend aktiv zu erkunden. Der Film ist der Auftakt zu einer fünfteiligen Reihe, die im Laufe des Jahres veröffentlicht wird.
Die Videoclips hat der Tourismusverband Fränkisches Seenland speziell für seine Social-Media-Kanäle produzieren lassen. Ziel ist es, hier die Reichweite weiter zu steigern, die wichtigsten Themen der Region auf moderne Art zu präsentieren und neue Fans zu gewinnen. Bei Filmemacher Juri Lotz von „Juri Lotz – photography | cinematography | media“ aus Würzburg hat Letzteres jedenfalls schon gut geklappt.
Bevor er 2021 zu den Dreharbeiten ins Fränkische Seenland kam, kannte er die Region noch gar nicht. Seine Arbeit für den Tourismusverband inspirierte ihn aber direkt dazu, als Gast wiederzukommen. Natur-, kultur- und sportbegeistert
Bei seiner Arbeit lernte der Filmproduzent das Fränkische Seenland gut kennen, denn gedreht wurde nicht nur an den Seen, sondern an verschiedenen Orten im ganzen Urlaubsgebiet, zum Beispiel auf den Hügeln des Hahnenkamms und in den Hopfengärten. Aus dem Material sind fünf Clips entstanden, die jeweils einen der Kernwerte der Region besonders in den Mittelpunkt stellen. Nach dem Natur-Thema zum Auftakt zeigt sich das Fränkische Seenland in den kommenden Monaten von seiner sportbegeisterten, entspannten und kulturbegeisterten Seite. Und auch die
Seen wurden natürlich filmisch in Szene gesetzt. Die Reihenfolge für die Veröffentlichung wurde so festgelegt, dass das jeweilige Filmthema gut zur Jahreszeit passt. Die genauen Termine werden nicht vorab verraten. Wer demFränkischen Seenland auf Instagram oder Facebook folgt, gehört aber auf jeden Fall zu den ersten, die die neuen Clips zu sehen bekommen.


KulturHerbst am 1. Oktober

Lange Einkaufsnacht in Gunzenhausen

Nach zweijähriger Pause wird es am 1. Oktober 2022 die siebte Auflage des KulturHerbst Gunzenhausen mit langer Einkaufsnacht bis 23 Uhr geben.
Bereits seit mehreren Wochen ist das Organisationsteam, bestehend aus Vertretern des Handels, der Gastronomie, der Verwaltung und weiterer „Aktiver“ mit den Planungen für diese Veranstaltung befasst, um wieder ein hochwertiges Programm auf die Beine zu stellen und ideale Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen KulturHerbst 2022 zu schaffen.
Zum großen Erfolg der bisherigen Ausgaben haben neben den verschiedenen Bühnenprogrammen und dem auch in diesem Jahr wieder geplanten Klassikertag ganz besonders die vielen kleineren und größeren Aktionen der beteiligten Betriebe beigetragen. Diese haben mit viel Engagement und Einsatz dafür gesorgt, dass sowohl in als auch vor den Geschäften jede Menge los war und sich der KulturHerbst nebst Einkaufsnacht bis 23 Uhr zu einem Highlight im Veranstaltungskalender und zu einem wichtigen Werbeträger für Gunzenhausen entwickelt hat.
Auch in diesem Jahr sind die Verantwortlichen von Stadt und Stadtmarketing Gunzenhausen e.V. zuversichtlich, dass sich wieder zahlreiche Betriebe aus Handel, Gastronomie, Handwerkund Dienstleistung mit attraktiven und ausgefallenen Ideen beteiligen und Bürgern und Besuchern Gunzenhausens einen erlebnisreichen Tag bescheren.
Bis zum 1.06.2022 haben Geschäfte und Unternehmen Zeit, sich für die Teilnahme am KulturHerbst anzumelden und diesen zu nutzen, sich einem breiten Publikum aus der gesamten Region zu präsentieren. Die Anmeldeunterlagen können im Internet unter kulturherbst.gunzenhausen.de/download.html heruntergeladen werden.

Rudern ist des Römers Lust

Neues Angebot: Mit dem Römerboot über den Altmühlsee schippern

Bürgermeister Rampe aus Muhr am See, sein Kollege KH Fitz aus Gunzenhausen, Prof. Dreyer, Tourismuschef W. Eckerlein Zweckverbands-Geschäftsleiter Daniel Burmann mit zwei Mann der Besatzung. Foto: StG/Grosser

Es gibt diese besonderen Erlebnisse, die prägen sich fest ein und noch Jahre später erzählt man in lebhaften Bildern davon. Solche einzigartigen Momente können ab dem 29. April 2022 regelmäßig auf dem Altmühlsee erfahren werden. Dann nämlich startet das Römerboot Fridericiana Alexandrina Navis (F.A.N.) in die Saison und lädt Interessierte aus nah und fern zum Mitrudern ein.

Unter der Leitung von Professor Dr. Boris Dreyer von der Friedrich- Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) wurde die F.A.N. einem Wrack nachgebaut, das aus einem Nebenfluss der Donau bei Oberstimm gezogen wurde. Das Interesse am authentischen Nachbau ist riesig und so stellt das Forschungsteam das Römerboot ab dieser Saison zu persönlichen Test- und Erlebnisfahrten der Öffentlichkeit zur Verfügung. Lassen Sie sich das nicht entgehen und buchen Sie Ihr ganz persönliches Rudererlebnis.
„Wir sind froh, dass das Römerboot eine Heimat an unserem See gefunden hat“, so der Erste Bürgermeister der Stadt Gunzenhausen, Karl-Heinz Fitz. „Gunzenhausen hat eine lange römische Vergangenheit und das wissenschaftliche Team um Prof. Boris Dreyer hilft uns dabei, diese Historie für Menschen sichtbar zu machen. Das Römerboot verbindet Forschung, Geschichte und Spaß. Das ist eine tolle Sache, die zusammenbringt und begeistert.“Mit der F.A.N. wurde erlebbare Geschichte zum Anfassen geschaffen. Das Besondere: Es handelt sich eben nicht um ein Exponat hinter einer Glasscheibe im Museum, sondern um Live- Action und sinnliche Erfahrungen. Tatsächlich hat das Römerboot jedoch einen wissenschaftlichen Ansatz und viele Forschungsfragen konnten bereits geklärt werden. „Neben technischen Dingen haben wir uns auch mit antiken Handwerksarbeiten beschäftigt“, so Prof. Dr. Boris Dreyer. „Die römische Geschichte ist für jeden etwas und das Boot soll Appetit machen auf Wissenschaft und Historie. Ob Einzelperson, Schulklasse oder sogar als teambildendes Firmenevent – eine Fahrt mit der F.A.N. ist etwas Außergewöhnliches mit
hohem Spaßfaktor.“
Das Römerboot ist ein Blickfang und ist mittlerweile für viele Menschen ein weiterer Grund, nach Schlungenhof an den Altmühlsee zu fahren. Der touristische Wert ist für die Stadt Gunzenhausen ein Glücksfall. „Unser römisches Erbe zu heben und damit die stadtkulturelle Identität zu stärken, ist eine große und wichtige Aufgabe“, so Wolfgang Eckerlein von der Tourist Information der Stadt Gunzenhausen. „Wir wollen dies verstärkt angehen und werden in diesem Jahr ein r ömisches Gunzenhausen erleben. Der Höhepunkt wird der LIMEStival- Monat Juni sein, mit Lagerleben, Vorführungen und römischen Nachmittagen.“
Was Wenige wissen: Der Altmühlsee ist der einzige bekannte See, über den schon bald zwei Römerboote fahren werden. In den Startlöchern steht nämlich auch die Danuvina Alacris, die im Rahmen des EU-Programms Interreg Danube Transnational gebaut wird und im Juni zu Wasser gelassen werden soll. „Die beiden Aspekte Kultur und Natur sind für die Wahrnehmung und touristische Ausrichtung unseres Sees sehr wichtig geworden“, so Daniel Burmann, Geschäftsleiter des Zweckverbands Altmühlsee. „Die Römerboote erfüllen dies und sind für die Region ein Gewinn. Der Motor sind die Menschen, die sich für dieses Projekt begeistern. Ich kann Sie nur alle einladen, einmal selbst ein Ruder in die Hand zu nehmen und eine Runde über den ruhigen See zu drehen.“
Fahrten mit der F.A.N. können ab sofort über die Tourist Information der Stadt Gunzenhausen unter Tel. 09831/508 300 oder per E-Mail touristik@gunzenhausen.de gebucht werden. Die vorläufigen Termine sind neben dem 29. April, der 13. und der 27. Mai. Außerdem der 24., 25. und 26. Juni, daneben der 29. Juli, 12. und 26. August sowie der 16. und der 30.September. Die Touren starten jeweils um 15 Uhr am Seglerhafen im Seezentrum Schlungenhof. Die Teilnahmegebühr beträgt für Erwachsene 12 Euro, Kinder ab 14 Jahren zahlen 9 Euro.

Lust auf den Naturpark

Für E-Biker ist das Altmühltal interessantes Ziel

Der Naturpark Altmühltal präsentiert sich bei den „E Bike Days“ am Stand des Tourismusverbands Landkreis Kelheim, wo Naturpark-Mitarbeiter Benjamin Hübel am Freitag zahlreiche Messegäste beriet. (Foto: Florian Best)

E-Bikes sind Trend. Das hat der Naturpark Altmühltal schon vor Jahren erkannt, hat zusammen mit den Nachbarregionen im Rahmen des Projekts „Stromtreter“ das Servicenetz ausgebaut und zuletzt auch Rundtouren für die Elektroradler konzipiert. Auf dieses Angebot gilt es aufmerksam zu machen – und dafür nutzt die Urlaubsregion noch bis Sonntag die „E Bike Days“ in München.

Bei sonnigem Frühlingswetter und kostenlosem Eintritt zog es gleich zum Auftakt am Freitag, 22. April 2022, Scharen von Besuchern auf das Messegelände im Olympiapark. Das laut Veranstaltern „größte reine E-Bike-Test-Event für Interessierte und Fans der Branche“ bietet die Möglichkeit, direkt vor Ort E-Bikes sowie Zubehör auszuprobieren und zu kaufen. Da liegt es nahe, sich auch über Ausflugsziele zu informieren – und genau das taten viele Gäste beim Naturpark Altmühltal, der sich am Stand des Tourismusverbands Landkreis Kelheim in zentraler Lage präsentiert.

Großes Interesse an Rundtouren

Schnell zeichnete sich ab, dass besonders die Rundtouren auf großes Interesse stoßen, sodass die neue Radwegekarte des Naturpark Altmühltal gern mitgenommen wurde. Obwohl viele der Messebesucher am Freitag aus München und dem Umland kamen, informierten sie sich außerdem nicht nur über Tagesausflüge, sondern oft auch über Mehrtagestouren. Nach dem äußerst gelungenen Start hofft das Naturpark-Team nun auf zwei weitere erfolgreiche Messetage in München – und in der Folge auf den Besuch vieler begeisterter E-Biker in der Region.

Bibliothek ist für alle da

Verein für Heimatkunde und Stadtbücherei arbeiten Hand in Hand

Vereinsvorsitzender Werner Falk und Jürgen Huber von der Stadtbücherei können alle bisher erschienenen 76 Bände von „Alt-Gunzenhausen“ präsentieren – und noch viel mehr an heimatkundlicher Literatur. Foto: Babett Guthmann


Gute Nachricht für alle Freunde der Heimatforschung: Die Bibliothek des Vereins für Heimatkunde Gunzenhausen e.V. sowie alle Ausgaben der Hefte von „Alt-Gunzenhausen“ stehen nun den Leserinnen und Lesern der Stadt- und Schulbücherei Gunzenhausen zur Verfügung. Alle derzeit 1725 Zeitschriften und Bücher bleiben im Besitz des rührigen Vereins, sind aber nun in der Bücherei untergebracht. Die ausführlichen Katalogeinträge erleichtern die Suche nach zeitgeschichtlich bedeutsamen Personen und nach heimatkundlichen Daten und Fakten. Im Online-Medienkatalog der Stadt- und Schulbücherei können Interessierte ihre Recherchen auch von zuhause aus starten.
Die Weichen für das Projekt „Magazin Heimatkunde“ stellten die damalige Büchereileiterin Monika Wopperer und der Vereinsvorsitzende Werner Falk bereits im Jahr 2013. Schritt für Schritt fand dann der Umzug der Medien und die Einarbeitung in den online verfügbaren Medienkatalog statt. Für die bibliothekarische Erschließung sorgten Jürgen Huber und Ulrike Engelhardt vom Büchereiteam. „Sowohl der Verein für Heimatkunde als auch die Bücherei mit ihrer großen Sammlung zur Geschichte der Stadt und der Region haben von der Zusammenarbeit profitiert!“, betonte Büchereileiterin Babett Guthmann und dankte WernerFalk und seinen Vorstandskollegen: „Die Bücher und Zeitschriften des Vereins sind bei uns gut untergebracht und stehen nun einer breiten Leserschaft zur Verfügung.“
Der Verein für Heimatkunde mit seinen 310 Mitgliedern hat es sich zur Aufgabe gemacht, das geschichtliche Interesse an der Region auf wissenschaftlicher Grundlage voranzubringen. In dieser Arbeit spielt die regelmäßige Veröffentlichung der Reihe „Alt-Gunzenhausen“ eine wichtige Rolle. Dies wissen auch die 60 Archive und Bibliotheken zu schätzen, die die Hefte regelmäßig erhalten. Anfragen zu wissenschaftlichen Arbeiten kommen regelmäßig auf denVerein zu und durch ihre Veröffentlichungen in „Alt-Gunzenhausen“ haben viele mitwirkendeAutorinnen und Autoren sich einen Namen in Sachen Heimatforschung gemacht. Das erste Heft erschien im Jahr 1923 als „wissenschaftlich-historische Gabe“ zum 1100-jährigen Stadtjubiläum, 2021 erschien das jüngste Heft Nummer 76. Im Büchereiangebot sind nun dank der Unterstützung des Heimatvereins alle Hefte mehrfach vorhanden.
Das Themenspektrum von Alt-Gunzenhausen ist so vielfältig wie die Forschungsgebiete der Autorinnen und Autoren: Das beliebteste und längst ausverkaufte Heft trägt die Nummer 65 und war wohl wegen des Beitrags „Heilen oder herrschen“ von Georg Fischer für viele von Interesse, denn hier wird das Wirken des Naturheilkundigen und Goldmachers Johann Reichardt seinem Zeitgenossen, dem NS-Funktionär und Gunzenhäuser Bürgermeister Johann Appler gegenübergestellt. Aus Sicht der Bücherei – so betont Jürgen Huber vom Büchereiteam – ist das Heft Nummer 35 mit „Gunzenhäuser Sagen“ aus der Feder von Hans Schlund das beliebteste und viel entliehene Heft.
Stolz ist der Vereinsvorsitzende Werner Falk auch auf die Zusammenarbeit mit dem Simon-Marius-Gymnasium, denn schon seit der Zeit von Heiner Krauß wird hier heimatgeschichtlich gearbeitet und herausragende Schülerarbeiten werden in „Alt-Gunzenhausen“ veröffentlicht. Hier sind die neueren Beiträge zur Musikgeschichte in Gunzenhausen ebenso zu erwähnen wie die vielen kleinen Mosaiksteine, die sich durch die Durchforstung von Quellen und Zeitungsberichten aus der Zeit desNationalsozialismus ergeben haben.
Im für den Dezember 2022 geplanten Jahrbuch Nummer 77 soll ein Beitrag von Stadtarchivar Werner Mühlhäußer erscheinen, in dem er auf „100 Jahre Alt-Gunzenhausen“ zurückblickt, Erfolge aufzeigt und deutlich macht, wie einzelne Persönlichkeiten die in den Heften repräsentierte Themenauswahl geprägt haben.

Suchabfragen zu allen Heften und Inhalten von Alt-Gunzenhausen sowie den Medien im Bereich Heimatkunde können im Medienkatalog der Stadt- und Schulbücherei abgerufen werden: https://opac.winbiap.net/gunzenhausen. Einen Überblick über alle Hefte und Inhaltsverzeichnisse findet man auch auf der Homepage des Vereins für Heimatkunde
Gunzenhausen: https://heimatkunde-gunzenhausen.de/