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Familie und Ehrenamt

Dankurkunde für Kommunalpolitiker aus Kreis Ansbach

Von links nach rechts: Barbara Seitz-Dichter, Landrat Dr. Jürgen Ludwig und Ulrike Fees. Foto: LRA/Fabian Hähnlein

Landrat Dr. Jürgen Ludwig hat den langjährigen Kreisrätinnen Ulrike Fees (Dinkelsbühl) und Barbara Seitz-Dichter (Wolframs-Eschenbach) die Dankurkunde des Bayerischen Staatsministers des Innern, für Sport und Integration, Joachim Herrmann, übergeben. In Abwesenheit geehrt wurde der langjährige Kreisrat Carl-Heinz Zischler (Heilsbronn).

Die drei Geehrten gehörten 18 Jahre lang dem Kreistag an. Sie schieden nach der dritten Wahlperiode im Jahr 2020 aus dem Gremium aus. In all dieser Zeit habe er den Kreistag als harmonisch, kollegial und produktiv erlebt, sagte Landrat Dr. Jürgen Ludwig. Er dankte Ulrike Fees, Barbara Seitz-Dichter und Carl-Heinz Zischler dafür, dass sie sich mit ihrer Kompetenz und Erfahrung eingebracht haben. Alle drei verbinde nicht nur, dass sie zur selben Zeit Kreistagsmitglieder waren, sondern auch, dass sie auf Landkreis- und auf örtlicher Ebene politisch aktiv waren. „All das neben dem Beruf und der Familie, das zeigt, wieviel Hingabe und Leistung dahinter steckt“, so das Lob des Landrates.

Mit der Dankurkunde werden besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung gewürdigt. Ulrike Fees übernahm unter anderem Verantwortung im Schulbauausschuss sowie im Bau- und Verkehrsausschuss. Hier sei der fachliche Rat der Architektin besonders gefragt und geschätzt gewesen, so Landrat Dr. Jürgen Ludwig. In ihrer Heimatstadt Dinkelsbühl engagiert sie sich nicht nur im Stadtrat, sondern beispielsweise auch im SPD-Ortsverein, im Freundeskreis Schäßburg-Sighisoara (Partnerstadt von Dinkelsbühl) und im Gartenbauverein Dinkelsbühl. Bei der Urkundenübergabe im Landratsamt erinnerte sie sich mit einem Schmunzeln an „heiße Diskussionen“ zur Einführung einer Biotonne im Landkreis. Sie wünschte sich, dass die Bemühungen für eine Reaktivierung der Schienenverbindung Dombühl-Wilburgstetten von Erfolg gekrönt sein werden.

Barbara Seitz-Dichter engagierte sich unter anderem im Ausschuss für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sowie im Projektteam Familie. Als Mutter komme sie heute vielfach mit Themen in Berührung, die sie bereits als Kreisrätin beschäftigt hatten, sagte sie bei der Urkundenübergabe. Dass der Landkreis Ansbach enorme Summen in die Schullandschaft investiert habe und den ÖPNV auch weiterhin kontinuierlich ausbaue, seien wichtige Signale für die Menschen in der Region. „Da haben wir wirklich vieles sehr gut gemacht.“

Auch bei Carl-Heinz Zischler umfasste das politische Engagement sowohl die örtliche als auch die Landkreis-Ebene. Er wirkte unter anderem im Schul-, Bildungs- und Sportausschuss sowie im Kreisjugendhilfeausschuss mit. Daneben engagierte er sich als Vorsitzende im Stadtrat seiner Heimatstadt Heilsbronn sowie im dortigen Ortsverein der SPD.

See aus luftiger Höhe

Riesenrad in Allmannsdorf

Wer die Aussicht auf den Brombachsee aus einer neuen Perspektive genießen will, ist in Allmannsdorf genau richtig. Hier gastiert ab dem 30. Juli Schausteller Michael Drliczek aus Fürth mit seinem Team.

Jahr für Jahr begeistert der Brombachsee zahlreiche Ausflügler aus der Region. Dabei punktet er bei den Gästen aus Nah und Fern nicht nur als Badesee, sondern auch mit seinen zahlreichen Freizeitaktivitäten. Der Fürther Schausteller Drliczek sorgt nun dafür, dass das fränkische Gewässer um eine Attraktion reicher wird.

„Es freut mich besonders, dass wir mit Michael Drliczek einen regionalen Traditionsbetrieb für den Standort am Brombachsee gewinnen konnten“, erklärt Dieter Hofer, Geschäftsleiter des Zweckverbandes Brombachsee.

Wer schwindelfrei ist und eine Fahrt in dem über 30 Meter hohen Riesenrad wagt, wird mit einem traumhaften Ausblick über grüne Ufer, goldene Sandstrände und blaues Wasser belohnt. Das Riesenrad steht auf der Festwiese der Freizeitanlage Allmannsdorf, direkt am Ufer des Großen Brombachsees. Parkmöglichkeiten stehen in unmittelbarer Nähe in ausreichender Zahl zur Verfügung.

Das Riesenrad verfügt über 18 Gondeln, die jeweils mit bis zu vier Personen aus einem Hausstand besetzt werden können. Eine Fahrt im Riesenrad kostet 5 € pro Person, der ermäßigte Eintritt liegt bei 3 €. Neben Familienkarten gibt es auch Sonderkonditionen für Vielfahrer.

Die Einhaltung der Mindestabstände kann durch den großzügigen Wartebereich sowie die Trennung von Ein- und Ausgang sichergestellt werden. An der Kasse und im Wartebereich herrscht Maskenpflicht, in den Gondeln dürfen die Fahrgäste Höhenluft schnuppern und ihre Masken abnehmen.

Das Riesenrad dreht sich täglich – von Montag bis Freitag ab 13.30 Uhr, Samstag und Sonntag bereits ab 12.30 Uhr. Die letzte Fahrt ist Sonntag bis Donnerstag um 19.30 Uhr und am Freitag und Samstag um 20 Uhr. Bei Regen und Sturm muss der Betrieb, zur Sicherheit der Fahrgäste, kurzfristig ausgesetzt werden. Änderungen vorbehalten.

Weitere Informationen finden Sie unter www.zv-brombachsee.de

Dr. Ludwig und die Chinesen

Ansbacher Landrat führt Gesellschaft an

Landrat Dr. Jürgen Ludwig (links) hat den Vorsitz der Fränkischen Gesellschaft zur Förderung der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit übernommen. Seinem Vorgänger Walter Hartl dankte er für die geleistete Arbeit im Sinne der Partnerschaft mit der chinesischen Region Jingjiang. Foto: Hähnlein LRA

Landrat Dr. Jürgen Ludwig ist einstimmig zum Vorsitzenden der Fränkischen Gesellschaft zur Förderung der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit (FGZ) gewählt worden. Die Mitgliederversammlung, die unter Einhaltung der Hygieneregeln stattfand, stellte damit die Weichen für die nächsten vier Jahre. Dr. Ludwig bedankte sich bei seinem Vorgänger, dem früheren Rothenburger Oberbürgermeister Walter Hartl, für die geleistete Arbeit.

Als eine der wichtigsten Aufgaben der FGZ bezeichnete es der Landrat, nach Überwinden der Corona-Pandemie wieder einen Rahmen für Jugendbegegnungen zu schaffen. Bisher pflegen das Platen-Gymnasium in Ansbach und das Gymnasium in Feuchtwangen einen Austausch mit der Senior Middle School in Jingjiang, der Partnerstadt des Landkreises Ansbach in China. Die Einrichtung feiert in diesem Jahr ihr 80-jähriges Bestehen. Außerdem soll der Gesprächsfaden mit der Stadtführung wieder aufgenommen werden. Zumindest mit Bildern und Videobotschaften will die Region Ansbach bei einem Delikatess-Fest in der Partnerstadt vertreten sein.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde Elke Homm-Vogel, Bürgermeisterin der Stadt Ansbach, zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Sie löst die frühere Ansbacher Oberbürgermeisterin Carda Seidel in diesem Amt ab. Als weitere stellvertretende Vorsitzende wurden Bürgermeister Patrick Ruh (Feuchtwangen) und Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer (Dinkelsbühl) in ihren Ämtern bestätigt. Als Schatzmeister fungiert weiterhin Stefan Fink, Vorstandsmitglied der Sparkasse Ansbach, Schriftführerin bleibt Rechtsanwältin Tanja Schuster (Feuchtwangen). Die Kasse wird weiterhin von Kreisrat Martin Günther (Bechhofen) geprüft. Der bisherigen Vorstandschaft wurde die Entlastung erteilt.

Obst mit gelbem Band

Die markierten Bäume dürfen geerntet werden


Ob Äpfel, Birnen, Kirschen oder Mirabellen – das Angebot an heimischen Obstsorten ist groß. Wer seine Bäume nicht selbst abernten kann oder mehr Früchte als Bedarf hat, für den stellt die Stadt Gunzenhausen künftig gelbe Bänder zur Verfügung. Mit diesen können Eigentümer frei zugängliche Bäume markieren und somit der Allgemeinheit zum Abernten zugänglich
machen. „Diese Aktion ist schnell und einfach umzusetzen, außerdem schützt sie die Umwelt“, so Bürgermeister Karl-Heinz Fitz. „Das Obst wächst in der Region und wird auch hier verwertet. Es muss nicht erst hunderte oder gar tausende Kilometer zu Supermärkten gefahren
werden.“
Die gelben Jutebänder können von Ortssprechern und Vertretern der Obst- und Gartenbauvereine sowie Heimatvereine in der Stadt Gunzenhausen im Stadtbauamt, Zimmer 23 im 2. Stock, abgeholt werden. Bitte vereinbaren Sie hierzu einen Termin. Markiert werden können Bäume mit Tafelobst oder mit Früchten für die Saftherstellung. Geerntet werden kann
per Hand, durch Schütteln des Baumes oder mit einem Obstpflücker. Fallobst kann ebenfalls mitgenommen werden. “Bitte ernten Sie nur Bäume, die mit einem gelben Band gekennzeichnet sind“, so Thomas Hinterleitner aus dem Gunzenhäuser Stadtbauamt. „Verletzen Sie die Bäume nicht und brechen oder schneiden Sie keine Äste ab.“
Bitte achten Sie Grundstücksgrenzen und Eigentumsrechte. Parken Sie keine Zufahrten oder Grundstückseinfahrten zu. Die Obsternte erfolgt auf eigene Gefahr. Das Klettern auf die Bäume ist nicht gestattet.

Klostergasthof eröffnet

Familie Rohde bewirtschaftet das Restaurant in Heidenheim

“Der Drei-Sterne-Komfort Klostergasthof in Heidenheim erwartet seine Gäste mit herzlicher Gastfreundschaft, kulinarischen Genüssen und der aussichtsreichen Landschaft des Hahnenkamms als Bindeglied zwischen dem Fränkischen Seenland und dem Naturpark Altmühltal.

Eingebettet in denkmalgeschützte Mauern bietet das Hotel-Restaurant eine Kombination aus rustikalem und modernem Design: Speisen Sie in historischen Räumen und lassen Sie das besondere Ambiente auf sich wirken! Genießen Sie die exzellente fränkische Küche mit frischen, saisonalen Zutaten aus der Region.

Die Qualität des Hauses spiegelt sich in den zahlreichen positiven Bewertungen der Gäste wieder. 

Der 2020 neu errichtete Biergarten lädt mit seiner sonnenverwöhnten Südlage zum Verweilen ein. Das Hotel-Restaurant bietet zudem den idealen Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen und Radtouren in naturbelassener Landschaft mit fantastischem Weitblick. Für die Hotelgäste stehen 18 moderne, im Jahr 2019 renovierte Zimmer zur Verfügung. Auch für Veranstaltungen bietet der Klostergasthof die passenden Räumlichkeiten, egal ob Geburtstag, Hochzeit oder Familienfeier. Auf den Besuch freuen sich die Wirtsleute Claudia und Andreas Rohde sowie das gesamte Klostergasthof-Team mit der Unternehmerfamilie Nürminger, die das Haus mit seinen verschiedenen Restauranträumen, dem herrlichen Biergarten und die Gästezimmer wunderschön restauriert hat.

Für den Hahnenkamm, ja für das ganze Fränkische Seenland, ist der Klostergasthof ein Gewinn. Die Touristikfachleute haben die Eröffnung und den Betrieb unter kompetenter Leitung begrüßt, die Heidenheimer und ihre Gäste können sich glücklich schätzen, eine hochwertige Gastronomie in ihrer Mitte zu haben.

Klostergasthof Heidenheim, Marktplatz 1: Geöffnet Donnerstag und Freitag von 17 bis 20 Uhr, Sanmstag und Sonntag von 11-20 Uhr, Reservierung erwünscht; Telefon 09833/7709967

Kirschenernte beginnt

Eine durchschnittliche Ernte wird erwartet

Die Kalbensteinberger Kirschenkönigin Julia.


Ab Samstag, 3. Juli, werden offiziell wieder im Brombachseer Obstbaugebiet Kirschen geerntet. Vereinzelt wurden auch schon in den letzten Tagen die früh reifenden der Süßkirschen angeboten. Aber die Mehrheit der meist im Nebenerwerb jetzt wieder ab den Gärten oder ab Hof angebotenen Kirschen kommen ab diesem Wochenende zum Verkauf. In den Dörfern werden Frankens frische Früchtchen auch wieder direkt vom Baum angeboten. Ob in Großweingarten oder Kalbensteinberg, in Fünfbronn oder Igelsbach, in Hagsbronn oder Stirn, in Wernfels oder Massenbach, in Güsseldorf, Spalt oder Absberg, nun prägen für die nächsten Wochen Leitern um die Kirschbäume, übervolle Kirsch-Steigen und an Hof verkaufte frische Kirschen die Region. Es ist die Zeit, in der die Fahrt in das Brombachseer Kirschenland ganz besonders lohnt, auch wenn sich jede andere Jahreszeit hierfür natürlich auch anbietet.
Damit hat die Erntesaison etwa 10 Tage später als in normalen Jahren begonnen. Die Frühfröste haben nur punktuell zu Schäden geführt, weswegen durchaus mit einer durchschnittlichen Ernte gerechnet wird, erläutert Dieter Popp für die Manufaktur „Echt Brombachseer“. Natürlich könnten Unwetter, wie in den letzten Tagen die Ernte im wahrsten Sinne verhageln. An einigen Stellen war dies jetzt auch schon der Fall. Aber die meisten Kirschenbauern hoffen jetzt auf eine stabile Wetterlage. Geerntet werden zunächst die früheren und mittelfristig reifen Sorten. Viele der spät blühenden Sorten haben jetzt auch noch etwas Zeit, bis auch sie für die Ernte reif sein werden.
Vor allem sollte kein Regen mehr die jetzt laufende Kirschenernte beeinträchtigen. Nicht nur wegen den davon weniger begeisterten Erntehelfern, sondern vor allem wegen der Gefahr des Aufplatzens der Kirschen. Denn diese aufgeplatzten Kirschen werden dann von den Direktkunden nicht mehr mit Begeisterung abgenommen. Und gerade für diese Kirschen war es besonders wichtig dass seit nunmehr sieben Jahren die Veredelung der Kirschen vom Brombachsee eine neue Qualität erreicht hat. Denn seit es rund um den Brombachsee zunehmend neue Kreationen an Kirschspezialitäten gibt, wurde die Kirschenzeit auf 12 spannende Monate erweitert. Ob der Brombachseer KirschRosé, der mit einer Goldmedaile ausgezeichnete Echt Brombachseer BergKirsch, der Birnen-Kirsch-Secco, der unübertreffliche Kirsch-Spritz als Schorle, der KirschCider, die Kirsch-Brände und –Liköre, der KirschSirup oder der KirschSenf, am Brombachsee ist immer Kirschen-Zeit! Damit diese Produkte auch erfolgreich das gesamte Jahr angeboten werden können, müssen dazu aber jetzt die Weichen gestellt werden. Daher herrscht Hochbetrieb in den Kirschendörfern rund um den Brombachsee.

Die Kirschernte bedient viele Käuferinteressen. Neben dem Ab-Hof- oder Ab-Garten-Verkauf, erreicht ein nach wie vor großer Teil der Kirschenernte die Verbraucher über den Handel und diesen bedient die Obstverwertungsgenossenschaft in Igensdorf, über die viele Brombachseer Kirschen ihre Kunden erreichen. Aber ein stetig steigender Teil der Kirschernte geht in die weitere Veredelung direkt in der Region. Dies verspricht nicht nur später hervorragende Kirschenspezialitäten, sondern erweitert auch die regionale Wertschöpfung ganz entscheidend. Um diese Zusammenhänge deutlich zu machen und den Brombachseer Kirschen wieder ein unverwechselbares Profil zu geben, wurde die Prunothek mit der Brombachseer Kirschenausstellung in Absberg geschaffen.
Und wer zum Kirschenerlebnis noch den ultimativen Kick braucht, dem sind am Brombachsee und seiner Umgebung – außer Corona – kaum Grenzen gesetzt. Auch wenn die Beachparty am Strand, das KirschHofFest oder die Live-Musik ausfallen, Strandleben auf der Badehalbinsel, Stand-up-Paddling oder Wakeboard am Kleinen Brombachsee, die Fly-Line am Igelsbachsee, die Eventfahrten auf der MS Brombachsee oder die Lebendigkeit der Hafenatmosphäre in Ramsberg lassen dennoch viele Wünsche wahrnehmen, wenn man Kirscheinkauf mit einem unverwechselbaren Freizeitangebot verbinden will.
Die Kirschensaison ist damit eröffnet, was man auch daran erkennen kann, dass auch die einzigartige und patentrechtlich geschützte Echt Brombachseer Kirschtorte nun wieder verstärkt nachgefragt und vor allem auch mit frischen Kirschen garniert wird.

Neue Konzertreihe

Klassik-Abo in der Stadthalle Gunzenhausen

In Coronazeiten müssen die Musikfreunde auf viele Veranstaltungen und Kulturerlebnisse verzichten. Quasi als Ersatz hat jetzt die Stadt Gunzenhausen eine Konzertreihe 2021/22 aufgelegt, die von dem Pianisten-Ehepaar Susanne und Dinis Schemann künstlerisch geleitet wird. Das hochkarätige Programm beinhaltet den Auftritt von international renommierten Künstlern und Ensembles.

Astrid Stieglitz, die Leiterin des Kulturbüros der Stadt, hat die fünf Termine in den Herbst und Winter gelegt in der Hoffnung, dass sie unter Einhaltung der Corona-Schutzbestimmungen und angesichts der zurückgehenden Inzidenzwerte in der Region auch tatsächlich stattfinden können.

Das Programm:

Sonntag, 24. Oktober (alle Konzerte beginnen um 19.30 Uhr in der Stadthalle Gunzenhausen) Notos Klavierkonzert (Franz Schuberts „Forellenquintett“)

Sonntag, 28. November: Dinis Schemann (Beethoven-Klavierkonzert )

Sonntag, 16. Januar: Amarcord (Vokalensemble) sind romantische Lieder und Folksongs

Freitag, 18. März: Thorsten Johanns (Klarinette) und Diana Ketler (Klavier) spielen Werke von Schumann, Debussy und Saint-Saens.

Sonntag, 8. Mai: Das Orchester „dogma chamber“ präsentiert Mozarts „Kleine Nachtmusik“

„Wer das ganze Angebot bucht, der spart 40 Prozent“, sagt Kulturchefin Astrid Stieglitz. Sie bietet noch mehr: Kinder bis sechs Jahre haben freien Eintritt und Jugendliche bis zwölf Jahre zahlen nur fünf Euro für einen Konzertabend.

Kontakt: Kulturbüro Gunzenhausen, Telefon 09831/508567, E-Mail: kulturamt@gunzenhausen.de

Bestes Most-Produkt

Altmühlfranken erringt Goldmedaille

Auf der weltgrößten Obstweinverkostung in Frankfurt gab es eine Goldmedaille für die Produkte der Streuobstmanufaktur Altmühlfranken.


Die Streuobstmanufaktur Altmühlfranken aus Haundorf hat auf der weltgrößten Obstweinverkostung, dem „CiderWorld`21 Award“ in Frankfurt (Main) in der Kategorie „Cider still“ (Most, Apfelwein, Viez, Cidre, Cider, Sidra natural) mit 119 von 120 erreichbaren Punkten eine Goldmedaille für den Apfelmost „Altmühlfränkische Späte Ernte 2019“ und zusätzlich eine Silbermedaille für den „Echt Brombachseer SeeCider 2019“ erhalten. Die „Späte Ernte 2019“ war damit das beste bei der Prämierung angestellte Apfelwein- bzw. Mostprodukt aus Deutschland!
Der CiderWorld Award wird unter der wissenschaftlichen Beratung des Getränketechnologischen Instituts an der Hochschule Geisenheim unter Leitung von Prof. Dr. Frank Will ausgerichtet. Das Team des Instituts analysiert alle eingereichten Produkte, bevor sie einer international fachkundigen Jury zur sensorischen Prüfung angestellt werden. Dabei wird nach einem 120-Punkte-Schmema bewertet, wobei für Silber mindestens 97 Punkte, für Gold 109 bis 120 Punkte der Prämierungsstufen zu erreichen sind. Der CiderWorld´21 Award war mit 180 Produkten von 77 Produzenten aus 17 Ländern und drei Kontinenten so gut besetzt, wie noch nie. Darunter auch Länder wie Kanada und Japan, sowie nahezu allen europäischen Herkunftsländer von Obstweinen. Die 50 Juroren aus insgesamt 11 Ländern mussten dabei Produkte aus den Kategorien „Cider still“, „Cider mixed“, Schaumweine, aromatisierte Schaumweine, Dessert- und Eisweine, alkoholfreie Fruchtaperitifs und Obstbrände gegeneinander abwägen und bewerten.
Die ausgezeichnete „Altmühlfränkische Späte Ernte 2019 hat in 9 von 10 Charaktereigenschaften die Höchstpunktzahl erhalten. Nur bei der Aromaintensität wurden nur 90 % der geforderten Eigenschaften erreicht. Für Dieter Popp, als Erzeuger dieses Produkts aber eine Herausforderung, auch diesen Qualitätssprung künftig noch zu 100 % zu erreichen. Dieser altmühlfränkische Apfelmost mit 6 vol % Alkohol verfügt über 710 mg/ltr Gesamtphenole. Neben der gesetzlich vorgegebenen Alkoholangabe wird auf dem Etikett auch über Restzucker , Gesamtsäure und eben die Gesamtphenole informiert. So können sich alle, die sich ein bisschen auskennen und sich dafür interessieren, bereits vor dem Probieren einen Eindruck der Produkteigenschaften verschaffen. Gerade bei den Gesamtphenolen sind Transparenz und Kundeninformation notwendig, auch über die gesetzlichen Vorgaben hinaus. Die Gesamtphenole (Gerbstoffe) liefern uns nämlich eine ehrliche Antwort auf das verwendete Obst. Erst ab einem Wert von 500 mg/ltr. kann man davon ausgehen, dass die Äpfel überwiegend von Streuobst stammen und ab einem Wert von 650 mg aufwärts wird der Most richtig gerbstoffbetont.

Die Äpfel der „Späten Ernte 2019“ stammen von Hochstämmen aus Streuobstwiesen der Region Altmühlfranken, vorrangig rund um den Brombachsee, die Mönchswaldregion und das Altmühltal. Handwerklich gekeltert und herbstvergoren wurde dieser Most hergestellt, also auch nicht aus einem Konzentrat gewonnen. Verwendet wurden dabei Äpfel mehrerer alter Regionalsorten, also ein Cuvee. Und er wurde erst spät im Herbst, ab Anfang November geerntet, womit er auch noch die besonderen Aromen der späten aber intensiven Herbstsonne mitnehmen konnte. Der feine Geschmack mit 10 g/ltr Restzucker und nur 6,6 g/ltr. Gesamtsäure erhebt ihn zu einem idealen Begleiter der fränkischen Küche. Aber er besticht eben auch im Vergleich mit anderen Most- oder Apfelweinprodukten durch seine Reintönigkeit und Aromavielfalt.
Und der ebenfalls – mit einer Silbermedaille – ausgezeichnete SeeCider ist mit 3,5 vol % ein alkoholarmer ApfelCider, dessen Produkte ebenfalls von Hochstämmen aus dem Fränkischen Seenland, rund um Brombach- und Altmühlsee sowie dem Hahnenkammsee stammen. Mit seiner Spritzigkeit ist dies ein zugänglicher und charmanter Cider, der sich gekühlt als ein ausgezeichnetes Sommergetränk eignet.


Streuobstmanufaktur Altmühlfranken Dieter Popp, Vogelherdweg 1, 91729 Haundorf , E-Mail: streuobstmanufaktur@altmuehlfranken.online

Mit Schlossherrin auf Tour

Sandra de Greeff hat niederländischen Reiseführer geschrieben

Die Autorin Sandra de Greeff mit Geschäftsführer Würflein. Foto: NPA

Die Einschränkungen für touristische Unternehmen sind in den vergangenen Monaten extrem gewesen, aber die Corona-Krise hat auch kreatives Potenzial geweckt. Etwa bei Sandra de Greeff, die mit ihrer Familie auf Schloss Möhren bei Treuchtlingen lebt und dort Ferienwohnungen vermietet, die das Siegel „Zu Gast im Denkmal“ des Naturpark Altmühltal tragen. Die „Schlossherrin“ hat einen Reiseführer geschrieben, mit dem ihre niederländischen Landsleute die Region entdecken können.

Seit 2005 leben Sandra de Greeff, ihr Mann und die Schwiegereltern in dem Schloss über dem Möhrenbachtal. Inzwischen ist die Familie um drei Töchter gewachsen. Außerdem sind auf dem Schlossgelände vier Ferienwohnungen entstanden, um deren Einrichtung und Vermietung sich die „Schlossherrin“ kümmert. In ihr Leben auf dem Schloss mitten in Bayern gibt Sandra de Greeff über ihre Social-Media-Kanäle und ihren Blog immer wieder Einblick. Außerdem unternahm sie mit ihrer Familie von Anfang an Ausflüge, um ihre neue Heimat rund um Treuchtlingen besser kennenzulernen. Ihre Online-Aktivitäten weckten die Aufmerksamkeit eines Reiseführerverlags, doch zunächst zögerte die Vermieterin. Als die Corona-Pandemie weite Reisen stark einschränkte, hakten die Verantwortlichen noch einmal bei ihr nach – und Sandra de Greeff nutzte die Zeit des Beherbergungsverbots zum Schreiben. Der druckfrische Reiseführer, den die Autorin im Informationszentrum des Naturpark Altmühltal in Eichstätt jetzt stolz persönlich präsentierte, trägt den Titel „Beieren“ und stellt überwiegend Ausflugsziele zwischen München und Nürnberg vor – also im Naturpark Altmühltal und seinen Nachbarregionen.

Der Reiseführer mit einer ersten Auflage von 1000 gedruckten Exemplaren ist nur auf niederländisch erhältlich. Die Autorin erhofft sich einen guten Absatz, da viele Niederländer wohl weiterhin einen sicheren Urlaub im Nachbarland Deutschland einer Fernreise vorziehen werden. „Die Tipps in diesem Buch stammen von einer echten Insiderin, die schon lange hier zu Hause ist, aber natürlich auch die Vorlieben ihrer Landsleute gut kennt“, zeigte sich Christoph Würflein, Geschäftsführer des Tourismusverbands Naturpark Altmühltal, beeindruckt von dem Projekt. „Es ist ein großer Pluspunkt für unsere Region, dass wir so vielseitig engagierte Gastgeber haben.“

Ihre vier Ferienwohnungen bewirbt Sandra de Greeff natürlich auch auf Deutsch, seit sie nach einigen Jahren in Bayern ihre Sprachkenntnisse für gut genug befand. Seither erleben auch immer mehr deutsche Urlauber auf Schloss Möhren „ein bisschen Holland in Bayern“, wie die „Schlossherrin“ sich ausdrückt. Jetzt können ihre niederländischen Leser ein Stückchen Bayern in Holland kennenlernen – und sich dann hoffentlich für eine Reise dorthin entscheiden.

Infos und Kontakt: Informationszentrum Naturpark Altmühltal, Notre Dame 1, 85072 Eichstätt, Telefon 08421/9876-0, www.naturpark-altmuehltal.de.

Erklärung von Center Parcs

Unternehmen äußert sich zum Rückzug

Im August 2020 wurde Center Parcs von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) als Bestbieter in der Ausschreibung für das Muna-Militärgelände am Brombachsee identifiziert und erhielt eine Zusage zum Erwerb des Geländes. Im Rahmen der geplanten Entwicklung eines Center Parcs Parks sollte das ehemalige Militärgelände renaturiert und die militärischen Altlasten beseitigt werden – mit dem Ziel, einen Park zu schaffen, der ein neues ökologisch nachhaltiges Urlaubserlebnis in der Region bietet. Trotz eines sehr knappen Votums gegen die Einleitung des Planungsverfahrens und nach sorgfältiger Abwägung mit der BImA als Eigentümerin des Geländes wurde einvernehmlich entschieden, das Projekt nicht weiter zu verfolgen. 

Projektleiter Janssen äußert sich zum Verzicht auf den Standort Brombachsee

„Mit diesem Projekt hätte die Region Fränkisches Seenland von einer gesteigerten Attraktivität, vielen neuen Arbeitsplätzen für die lokale Bevölkerung und einem dekontaminierten und renaturierten Muna-Gelände profitiert. Der Erhalt der natürlichen Umwelt hatte für Center Parcs schon immer höchste Priorität, weshalb wir der ideale Partner für eine zukunftsweisende Zusammenarbeit mit der Region gewesen wären. Es gab viele Gründe, einen neuen Ferienpark zu bauen, denn ökologische Aspekte sind mehr denn je ein fester Bestandteil bei der Wahl des Urlaubsziels. Die schwierigen Zeiten der letzten Monate führen dazu, dass heimische Urlaubsziele bevorzugt werden“, so Frank Daemen, Geschäftsführer von Center Parcs Deutschland.

„Wir hätten uns sehr gefreut, das Projekt am Brombachsee umzusetzen, respektieren aber das demokratische Ergebnis des Bürgerentscheids. Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Kampagnenteams und Unterstützern für ihr Engagement bedanken. Wir wünschen dieser schönen Region alles Gute”, fügt Jan Janssen, Projektleiter, hinzu.  

Dennoch bleibt der deutsche Markt mehr denn je eine Priorität für das Wachstum von Center Parcs. Deutschland ist ein sehr beliebtes Reiseland, in dem die Urlauber großen Wert auf Gesundheitsmaßnahmen, Privatsphäre und Ökologie legen. Urlaub im eigenen Land und nicht weit weg von zu Hause ist in den letzten Jahren zur bevorzugten Wahl geworden.

So wird Center Parcs auch weiterhin nach neuen Möglichkeiten suchen, um gemeinsam mit seinen Partnern weltweit einzigartige touristische Ziele zu entwickeln, die der gesamten Region neue Impulse geben – immer mit dem Fokus auf ein vielfältiges und ökologisch nachhaltiges Angebot für die Urlauber.

Über die Groupe Pierre et Vacances Center Parcs: 
Die Groupe Pierre et Vacances Center Parcs ist der europäische Marktführer im Nahtourismus. Sie wurde 1967 gegründet und entwickelt seit über 50 Jahren innovative und umweltfreundliche Urlaubs- und Freizeitkonzepte, um die schönsten europäischen Reiseziele am Meer, im Gebirge, auf dem Land und in Städten anzubieten. Mit ihren sich ergänzenden Marken – Pierre & Vacances, Maeva, Center Parcs, Villages Nature Paris, Sunparks und Aparthotels Adagio – empfängt die Groupe Pierre et Vacances Center Parcs 8 Millionen Kunden in einem touristischen Bestand von nahezu 46.000 Apartments und Ferienhäusern an 282 Standorten in Europa. Die Holding der Gruppe – Pierre et Vacances SA – ist an der von Euronext betriebenen Pariser Börse notiert.