Tag Archives: Gunzenhausen

Falk-Talk am 26. August

Der nächste „Falk-Talk“ ist für den 26. August terminiert. Er findet statt von 18 Uhr bis 20 Uhr im Gasthaus „Zur Altmühlbrücke“ in Gunzenhausen bei den freundlichen Wirtinnen Bobby und Bettina.

Ich möchte bei dieser Gelegenheit über die Beschlüsse des Stadtrats in den letzten Wochen reden und freue mich auf das Gespräch mit allen, die sich interessiert an der Stadtpolitik zeigen.

Wie immer, steht am Anfang des „Falk-Talks“ ein Vesper. Das bietet die Gelegenheit des zwanglosen gegenseitigen Kennenlernens. Auch darauf kommt es mir an.

Es wäre schön, wenn sich viele Freunde am 26. August einfinden würden.

Werner Falk, Stadtrat FDP

Spende für ALMA

vom Zonta Club Fränkisches Seenland

Alma

Anwesende bei der Spendenübergabe: Brigitte Reinard (Vorstandsmitglied Zonta Club Fränkisches Seenland) Lucia Ermisch (Past-Präsidentin ZC Fränkisches Seenland) Andrea Linke (derzeitige Präsidentin ZC Fränkisches Seenland) Maria Gentner (Mitglied ZC Fränkisches Seenland) Martin Ruffertshöfer (Geschäftsführer Diakonisches Werk Weißenburg-Gunzenhausen) Annelore Marks (Leitung Eltern- und Jugendberatung) Eva Neuner (Mitarbeiterin von ALMA)

Der Zonta Club Fränkisches Seenland spendet großzügige 3.000,- Euro für die Beratungsstelle ALMA des Diakonischen Werkes Weißenburg-Gunzenhausen. ALMA ist die einzige Anlaufstelle für Betroffene von sexualisierter Gewalt in der Region. Der Zonta Club Fränkisches Seenland zählt bereits seit der Gründung von ALMA im April 2013 zu den Unterstützern.

Geschäftsführer Martin Ruffertshöfer freut sich über den unerwartet hohen Betrag und betont, dass das Geld dringend gebraucht wird. Die Finanzierung von ALMA ist schwierig, weil keine öffentlichen Mittel zur Verfügung gestellt werden. Das Beratungsangebot selbst ist kostenlos und richtet sich hauptsächlich an Kinder und Jugendliche sowie an Eltern(teile), die als junger Mensch selbst von Missbrauch betroffen waren.

Zonta setzt sich weltweit für die Belange von Frauen ein. Mit den Erlösen aus verschiedenen Aktionen werden Projekte gefördert, die Mädchen und Frauen auf unterschiedliche Weise unterstützen. Der Zonta Club Fränkisches Seenland hat ALMA zu seinem Hauptprojekt gemacht.

Der Betrag von 3.000,- Euro stammt aus der Teilnahme des ZC Fränkisches Seenland am „Challenge Women“ Frauenlauf am 19.7. in Roth. 3,- Euro des Startgelds gehen über Zonta an regionale wohltätige Projekte, außerdem war der Zonta Club mit einem Informations- und Verkaufsstand vertreten.

Die Zielgruppe von ALMA sind:
• Kinder und Jugendliche, die selbst von sexualisierten Übergriffen betroffen sind
• Eltern, deren Kinder betroffen sind
• Eltern, die in ihrer Kindheit/Jugend betroffen waren
• andere Ratsuchende, z.B. Freunde/innen oder Verwandte
• Fachkräfte, die im Rahmen ihrer Arbeit mit Betroffenen sexualisierter Gewalt zu tun haben oder den Verdacht hegen, dass einer ihrer Schützlinge davon betroffen sein könnte

Bei ALMA ist Eva Neuner, eine erfahrene und speziell fortgebildete Sozialpädagogin, die erste Ansprechpartnerin für Betroffene bzw. deren Angehörige. Sie arbeitet eng mit der Eltern- und Jugendberatungsstelle des Diakonischen Werks Weißenburg-Gunzenhausen zusammen. Eva Neuner ist bei ALMA erreichbar unter der Telefonnummer 0160 / 12 14 542 oder per E-Mail alma@diakonie-wug.de. Weitere Spenden für ALMA werden dringend benötigt. Jeder, der das Projekt unterstützen möchte, kann mit dem Verwendungszweck „Spende ALMA“ an das Diakonische Werk Weißenburg-Gunzenhausen spenden: Diakonisches Werk Weißenburg-Gunzenhausen,Konto-Nr. 303361,9 BLZ: 76069468, IBAN: DE14 7606 9468 0003 0336 19, BIC: GENODEF1GU1

Berufsausbildungsmesse „BAM 2014“ im November

Jetzt ist der Anmeldestart für Aussteller

BAM-Team

Das Organisationsteam und Kooperationspartner der BAM (hinten von links nach rechts Felix Oeder (Zukunftsinitiative altmühlfranken), Stefan Müller (Stadt Weißenburg), Paul Habbel (Gutmann Aluminium Draht), Walter Niederlöhner (Leiter AK BAM, Raiffeisenbank Weißenburg-Gunzenhausen); in der mittleren Reihe Frank Sarres (AK SchuleWirtschaft, Sparkasse Mittelfranken-Süd), Sabine Unterlandstaettner (Zukunftsinitiative altmühlfranken), Horst Maußner (IHK Nürnberg, Geschäftsstelle Ansbach), Silke Stadter (Stadt Treuchtlingen); vorne Ursula Häcker (Förderverein Mittelschule Weißenburg e.V.), Gerhard Durst (Agentur für Arbeit Ansbach-Weißenburg), Kathrin Kimmich (Zukunftsinitiative altmühlfranken) Foto.: Tanja Kaufmann

Nachdem die erste landkreisweite Berufsausbildungsmesse in Kooperation mit dem Förderverein Mittelschule Weißenburg e.V. im letzten Jahr einen großen Erfolg verzeichnet hatte, findet nun am 22. November 2014 die „zweite Auflage“ statt. Anmeldungen von interessierten ausbildenden Unternehmen für die Berufsausbildungsmesse altmühlfranken werden ab sofort entgegengenommen.
Letztes Jahr besuchten rund 4.000 Besucher die drei verschiedenen Standorte der Berufsausbildungsmesse altmühlfranken, die in vier großen Hallen in Kooperation mit dem „Bazar der beruflichen Orientierung“ des Fördervereins Mittelschule stattfand. Die überwiegend positive Resonanz, sowohl von Besuchern, als auch von Ausstellern machte deutlich, dass die geplante Weiterführung der Berufsausbildung durchaus Sinn macht. Der Termin für die diesjährige BAM ist der 22. November, von 10:00-17:00 Uhr an allen Standorten.
Die Planungen laufen derzeit schon auf Hochtouren. Zuerst wurden alle Aussteller des letzten Jahres bezüglich einer erneuten Teilnahme abgefragt. Die reservierten Stände wurden bereits in die Hallenpläne eingetragen. Ab sofort startet nun die verbindliche Anmeldephase, auch für Neu-Aussteller.
Im Internet kann man die Hallenpläne einsehen und hier auch die noch frei zu vergebenden Standflächen. Mittels eines Online-Formulars kann man sich für eine ganz bestimmte Standfläche entscheiden. Aufgrund der großen Resonanz der „Altaussteller“ sind nur noch wenige Flächen frei. Eine zügige Anmeldung ist
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für Interessenten also zu empfehlen. Nach wie vor beschränkt sich die Teilnahme auf ausbildende Betriebe aus dem Landkreis, oder Unternehmen, die im Landkreis Filialen unterhalten und dort auch ausbilden.
Im Zuge des Anmeldestarts werden von der Wirtschaftsförderung des Landkreises alle erfassten Ausbildungsbetriebe per Email angeschrieben werden. Darin werden alle erforderlichen Links und Hinweise zum Anmeldeverfahren enthalten sein.
Leider sind jedoch nicht alle ausbildenden Betriebe im Landkreis im Ausbildungsportal gemeldet. Sabine Unterlandstaettner aus der Wirtschaftsförderung hierzu: „Wir würden uns sehr freuen, wenn im Zuge der BAM 2014 sich noch viele ausbildenden Betriebe bei uns melden, egal, ob sie bei der Messe teilnehmen wollen oder nicht, um unser Ausbildungsportal mit den im Landkreis vorhandenen Ausbildungsberufen ergänzen zu können.“
Interessenten können unter www.bam.altmuehlfranken.de alle erforderlichen Informationen einsehen.
Wie auch im letzten Jahr schon, werden die Anmeldungen nach Datum des Eingangs bearbeitet.
Der Ablauf am Tag der Berufsausbildungsmesse orientiert sich im Großen und Ganzen am vergangenen Jahr. Nach der offiziellen Eröffnung um 9:30 Uhr in der Stadthalle Gunzenhausen werden alle Hallen um 10:00 Uhr ihre Pforten für die Besucher öffnen. Das Ende der Messe wird in allen Hallen um 17:00 Uhr eingeläutet.
Nach der Messe soll aber auch dieses Jahr nicht Schluss sein. Eine große „BAM-Party“, die beim letzten Mal immerhin 500 Jugendliche anlockte, ist bereits in Planung. Auf die musikalischen Highlights darf man durchaus wieder gespannt sein. Als Teil des Abendprogramms soll auch dieses Jahr erneut eine große Verlosungsaktion für Spannung sorgen. Jedem ausstellenden Betrieb ist es möglich, einen attraktiven Preis zur Verfügung zu stellen, der während der Party unter den anwesenden Messebesuchern verlost wird. Im vergangenen Jahr durften sich die Gewinner so unter anderem über ein IPhone, ein IPad, aber auch beispielsweise über Ballonfahrten freuen. Über 100 Preise wurden von den Unternehmen gesponsert, und die Veranstalter würden sich freuen, wenn sich die Aussteller auch in diesem Jahr wieder so aktiv an der Tombola beteiligen.

 

Bundesweit „Tag des offenen Denkmals“ am 14. September

Monumente 3872x2592-001Wolframs-Eschenbacher Benefiziatenhaus in „Monumente“

Nach dem Vorbild der mittelalterlichen Bauhütten die traditionellen Handwerkstechniken und somit auch die Denkmalpflege kennen zu lernen, diese Chance bietet die Deutsche Stiftung Denkmalschutz jungen Menschen, die Lust empfinden, bei der Restauration von Denkmälern mitzuwirken. 13 Jugendbauhütten gibt es unter dem Dach der Stiftung. Viele von den Teilnehmern absolvieren ihr „Freiwilliges Soziales Jahr“ in der Denkmalpflege.
In der jüngsten Ausgabe von „Monumente“, dem Magazin für Denkmalpflege in Deutschland, wird die Tätigkeit der Jugendbauhütten vorgestellt. Merh als 50 opartner, private wie öffentliche Geldgeber, unterstützten seit 16 Jahren gezielt die Denkmalpflege in zehn Bundesländern. Private Mäzene finanzieren das Taschengeld der ehrenamtlich arbeitenden Jugendlichen, andere ermöglichen Fach- und Projektseminare, die oftmals von Ehemaligen gleitet werden, die so nach ihrer Meisterprüfung als „Teamer“ wieder etwas zurückgeben wollen von dem, was sie vorher in den Jugendbauhütten an Erfahrungen und Kenntnissen gewonnen haben.
An die 300 junge Menschen von 16 bis 26 Jahren absolvieren jährlich einen Aufenthalt bei einer der Jugendbauhütten. In den letzten 15 Jahren waren es rund 1500, die damit die Weichen für ihren Berufsweg gestellt haben. Bis zum 1. September können sich junge interessierte Menschen bewerben (jugendbauhuetten@denkmalschutz.de)
Der August-Ausgabe der „Monumente“ liegt ein Sonderheft zum „Tag des offenen Denkmals“ bei, der am 14. September bundesweit begangen wird. Thema in diesem Jahr ist die Farbe als Gestaltungselement. Auf einer ganzen Seite ist beispielsweise das Wolframs-Eschenbacher Benefiziatenhaus abgebildet, das von 1623 stammt und mit der Sgrafitto-Gestaltung eine auffällige Fassadengestaltung aufweist. Die Experten der Stiftung befassen sich seit vielen Jahren mit dieser Kratzputztechnik. Den Herausgebern des Magazins ist das Eschenbacher Beispiel offenbar so markant erschienen, dass sie es gleich auf einer ganzen Seite darstellen.
Schirmherr der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ist Bundespräsident Joachim Gauck, der regionale Repräsentant ist Holger Bierbaum, der langjährige Gunzenhäuser Stadtbaumeister. Präsidentin ist die ehemalige Oberbürgermeisterin Dr. Rosemarie Wilcken aus Wismar, die 2013 bei einer Ausstellungseröffnung in Gunzenhausen zu Gast war.
Das Magazin „Monumente“ kann bei der Stiftung abonniert werden: Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Schlegelstraße 1, 53113 Bonn (info@denkmalschutz.de). Im Internet (denkmalschutz.de) präsentiert sich die Stiftung ebenfalls.

 

Christian Baumgart im Landesbaukunstausschuss

Dem nach 14 Jahren wieder aktivierten Landesbaukunstausschuss gehört als Vertreter des Bayerischen Städtetags Prof. Christian Baumgart an, der als Baureferent der Stadt Würzburg amtiert. Er war früher Kreisbaumeister des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen.

Innenminister Joachim Herrmann hat sieben Experten aus dem kommunalen Bereich, aus Kunst und Wissenschaft in den Landesbaukunstausschuss berufen. Es ist eine hohe Auszeichnung für Baumgart, diesem Gremium angehören zu dürfen. Der Herausgeber hat Baumgart noch in seiner Eigenschaft als Kreisbaumeister erlebt und ihn als einen fachlich souveränen Mann kennengelernt, der zusammen mit dem langjährigen Landrat Dr. Karl Friedrich Zink sehr erfolgreich gewirkt hat, nicht zuletzt auch zum Schutze der baulichen Denkmäler im Kreis.

Der Landesbaukunstaussshuss bewegt sich auf den Pfaden von Leo von Klenze, dem Leiter der von König Ludwig I.  im Jahr 1829 eingesetzten Monumentalbaukommission.

Jetzt im Handel: „Altmühltaler Most“

Landschaft und Leidenschaft vereinen sich

Most 2592x3872-001Nach dem „BergKirsch“, einem Sherry von Kirschen aus dem Kalbensteinberger Land, wird nunmehr auch der „Altmühlfränkische Most“ vermarktet. Ab sofort ist er in ausgewählten Geschäften (darunter Edeka-Höfler und „Mundart“ in Gunzenhausen) zu haben.

Der Most aus dem „Brombachseer Boskoop 2013“  wird aus den Früchten der Bäume gewonnen, die in den Streuobstwiesen rund um die Dörfer in Altmühlfranken gedeihen. Regionalmanager Dieter Popp hat das Projekt in Szene gesetzt und bis zur Marktreife gebracht. Er sagt: „Most mit seinem natürlichen Fruchtsäure- und Vitamin C-Gehalt sowie den darin enthalteneen Mineralstoffen ist ein beliebter Kalorienarmer Durstlöscher.“ Sortenrein oder als Cuvee kultiviert, stehen mit dem „Altmühlfrankischen Most“ anregend e und leichte Begleiter für einen einzigartigen genuss zur Verfügung.

Andere Regionen wie das österreichische Mostviertel, die Bretage oder die Normandie, der Spessart, der Taunus und die Schwäbische Alb haben den Most längst als regionalen Durstlöscher erkannt. Jetzt zieht Altmühlfranken nach. Für 5,50 Euro gibt es den Most im Handel. Vertrieben wird das Produkt von der „Echt Brombachseer eG“ in Kalbensteinberg.

Weitere Informationen: wwe.echtbrombachseer.de

Nur mit der „Kür“ können wir punkten!

Politische Beurteilung der Stadtratsarbeit durch Stadtrat Werner Falk

„Die Reparaturen an Straßen und Kanälen und auch die Sanierung der Stadthalle gehören für mich zum Pflichtprogramm des Stadtrats, punkten können wir aber nur durch eine gelungene Kür.“ Werner Falk, der Stadtrat der FDP, zählt dazu die Imageverbesserung der Stadt als Zentrum im Fränkischen Seenland. Die wiederum ist seiner Meinung nach nur zu erzielen durch die Überwindung der jahrelangen Stagnation und durch die Realisierung von Projekten, die im Wahlkampf „visionär“ genannt wurden.
Für den liberalen Stadtrat ist nicht nachvollziehbar, wieso SPD und Grüne die Wahl der Bürgermeister-Stellvertreter nach drei Monaten zumTracht-004 Thema machen: „Das ist doch kalter Kaffee.“ Im Stadtrat sei unter dem neuen Bürgermeister eine gute Kooperation feststellbar, das Klima sei freundlich bis kameradschaftlich. Die Personalentscheidungen müssten von allen akzeptiert werden. Falk äußert in einer Presseerklärung wörtlich: „Der Vizebürgermeister von der SPD ist ein angenehmer Mann, er hat ein ordentliches Auftreten und eine pragmatische Herangehensweise.“ Er habe im Mai für Peter Schnell als weiteren Stellvertreter gestimmt, weil der Grünen-Politiker bisher durch gedankliche Kreativität aufgefallen sei. Nun aber sei der politische Alltag eingekehrt und die Stadträte müssten sich um die anstehenden Dinge kümmern. Offenbar seien in den letzten Jahren viele Bürgeranfragen und Anträge liegen geblieben. Vor diesem Hintergrund sei auch das nachlassende Interesse am Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) zu sehen. „Der neue Bürgermeister hat versprochen, dass er sich der bisher anbeantwortet gebliebenen Anfragen und Anträge annimmt“, stellt der FDP-Stadtrat mit Zufriedenheit fest.
Der Stadtrat in seiner Gesamtheit werde nach sechs Jahren nicht daran gemessen, wie viele Kilometer Straßen und Kanäle er ausgebaut habe. Es gehe darum, Projekte anzugehen, die für Gunzenhausen einen Mehrwert hätten. Der FDP-Vorstoß, eine „Seemeile“ zwischen Gunzenhausen und Schlungenhof zu gestalten, sei nur ein Projekt. „Jetzt muss es auf die Schiene gesetzt werden“, verlangt Werner Falk, der sich eine gemeinsame Planung von kreativen Köpfen in der Stadt vorstellen kann. „Wir müssen jedenfalls nicht heute alles planen und morgen das Vorhaben komplett abschließen“, sagte er und spricht von einem „nach oben offenen Prozess“. Die Mitwirkung der Bürger, vornehmlich auch der Menschen, die sich in den ISEK-Arbeitskreisen bereits Gedanken gemacht hätten, sei allemal besser, als sich eine teure Komplettplanung von auswärtigen Gutachtern und Planern überstülpen zu lassen. „Nur so“, macht der Liberale deutlich, „werden sich die Gunzenhäuser mit den städtischen Projekten identifizieren“.
Der liberale Einzelkämpfer erklärt in einer Pressemitteilung, er suche den Kontakt mit den Gunzenhäusern nicht zuletzt auch mit seinem „FalkTalk“-Gesprächsangebot. Alle acht Wochen stelle er sich den Fragen der Bürger und nehme Anregungen auf. „Ich möchte nicht warten, bis die Verwaltung Vorschläge macht, sondern selbst initiativ werden und Impulse geben. So verstehe ich mein Mandat.“

Wohin im August?

Veranstaltungen im Fränkischen Seenland

1. – 4. 8., Hilpolstein, Bürgerfest.
1. – 4. 8., Georgensgmünd, Festplatz, Kirchweih Georgensgmünd, allgemeiner Festbetrieb. Information: 09172/703-73.
2. 8., Schlungenhof, 19 Uhr, „See in Flammen“ am Altmühlsee im Seezentrum. Bei Einbruch der Dunkelheit erleben Sie den Lichterzauber auf dem See mit vielen beleuchteten Segelbooten und dem Fahrgastschiff „MS Altmühlsee“. Information: 09831/508-191.
6. 8., Thannhausen, Felsenkeller, 18 Uhr Kellerfest mit Führungen. Eintritt frei. Information: 09834/1628.
8. 8., Ramsberg, Festplatz, Abend der offenen Feuerwehr mit Leistungsschau. Information: 0160/94756134.
8. – 12. 8., Roth, Festplatz, Kirchweih. Information: 09171/848-142.
9. 8., Thalmässing-Pyras, Dorfplatz, Brunnenfest.
9. 8., Langlau, Seezentrum, Open-Air-Konzert „SeeLeben“ 18 bis 23 Uhr. Eintritt frei. Information: 09834/9880.

Kathrin Meidl von der Tourist-Information Gunzenhausen

Kathrin Meidl von der Tourist-Information Gunzenhausen

9. 8., Wassertrüdingen, Sonnenuhrenpark, Thailandfest. Information: 09832/682245.
9. 8., Langlau, Seezentrum, Open-Air-Konzert „SeeLeben“, 18 bis 23 Uhr. Eintritt frei. Information: 09834/9880.
12. 8., Kaltenbuch, Aussichtspunkt Steinschütt, Stockbrotbacken 19 bis 22 Uhr. Auch für Kinder bis 12 Jahre geeignet. Einritt frei. Information: 09148/323.
15. – 18. 8., Wolframs-Eschenbach, Festplatz, Kirchweih mit Stimmungsmusik, Sa. Rockabend, Eintritt auf Anfrage.Information: 09875/9755-32.
15. – 24. 8., Weißenburg, Kirchweih auf dem Festplatz. Information: 09141/907-124.
16. 8., Allersberg, Baumschule Bittner, Grill-party.
16. 8. – 17. 8., Heideck, Marktplatzfest, Sa. ab 17 Uhr, So. ab 11 Uhr. Information: 09177/ 47953.
16. – 17. 8., Hilpoltstein-Jahrsdorf, Feuerwehrhaus, Sommerfest.
23. 8., Hilpoltstein, Burganger, Rock hinter der Burg. Information: 09174/978-109.
23. 8., Langlau, Seezentrum, Open-Air-Konzert „SeeLeben“, 18 bis 23 Uhr. Eintritt frei. Information: 09834/9880.
23. 8., Gunzenhausen, Altmühlsee-Festival mit 6 Livebands rund um den Altmühlsee, ab 19 Uhr. Information: 09831/508-193.23. 8. – 24. 8., Absberg, Badehalbinsel, SeenLandMarkt. Sa. 14 bis 21 Uhr, So. 10 bis 18 Uhr. Information: 09141/902-196.
24. 8., Thalmässing-Pyras, Pyraser Gutshof, „Pyraser Kinderlachen“. Information: 09174/4747-0.
30. 8., Allersberg, Marktplatz, Bürgerfest ab 15 Uhr. Information: 09176/509-60.
30. 8., Spalt, Museumshopfengarten, 10 bis18 Uhr Hopfengartenfest.Information: 09175/ 79650.
31. 8., Greding, Altstadtfest. Information: 08463/904-60
31. 8., Altenheideck, Burgfest. Information: 09177/48970.

Junge Schreiner können stolz sein auf ihre Leistungen

Gehilfen stellten ihre Arbeiten der Öffentlichkeit vor

Moninger 3872x2592

Tobias Moninger

Michael Birlenberg

Michael Birlenberg

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Patrick Reißig mit Freundin

Mokhovtsov 3872x2592-001

Bazhen Mokhovtsov

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Patrick Meier

Kettler 3872x2592

Michael Kettler

Man kennt aus eigener Erfahrung die Situation: Junge Menschen heiraten und bauen sich ein Haus.  Vieles wird beim Bau teurer als zunächst geplant. Weil mit dem Geld sparsam umgegangen werden muss, entscheiden sie sich für preisgünstige Möbel. Das ist verständlich. Aber es stellt sich die Frage: Sind die preisgünstigen Möbel auch die preiswerten? Die Antworten können die Bauherren erst nach Jahren geben, wenn der Verschleiß einsetzt oder die Teile gleich ganz in sich zusammenbrechen.

Spätestens nach  fünfzehn oder zwanzig Jahren erkennen die jungen Leute von damals, die inzwischen zum „Mittelalter“ gehören: „Wir hätten doch gleich ein handwerklich hergestelltes Möbel kaufen sollen!“  Immerhin: Ihre Erkenntnis kommt nicht zu spät. Nicht zuletzt deswegen erlebt das Ausbaugewerbe seit Jahren einen regelrechten Run. Vor allem die Schreiner in der Region spüren das. Sie können über Aufträge nicht klagen, müssen ihre Kunden oftmals vertrösten. Es sind die leistungsfähigen Betriebe mit jungen Meistern an der Spitze, die sich behaupten gegenüber den Möbelgiganten. Die jungen Meister sind innovativ und sie produzieren hohe Qualität. Dabei hilft ihnen ein modern ausgestatteter Betrieb, der von motivierten Mitarbeitern gestützt wird.

Mit Freude ist zu erleben, wie sich das Schreinerhandwerk in den letzten Jahren entwickelt hat. Viele junge Gesellen und Meister bringen es zu Höchstleistungen, zeigen den Kunden super Erzeugnisse. Und das alles in handwerklich vollendeter Qualität. Freilich: Gegenüber der „Handelsware“ hat die individuelle Leistung auch ihren Preis. Aber den zahlen jene Kunden gern, die die Verschrottung ihrer Erstaustattung schon hinter sich haben.

In der Wirtschaftsschule Gunzenhausen haben die Schreiner ihre Gehilfenstücke ausgestellt. Klaus Drotziger, der Chef des Staatlichen Berufsschulzentrums Gunzenhausen, Bürgermeister Karl-Heinz Fitz, Gerhard Durst von der Agentur für Arbeit, Kreishandwerksmeister Kurt Held (Dinkelsbühl) und der stellvertretende Innungsobermeister (und Lehrlingswart)  Christian Wiedmann aus Windsfeld äußerten sich begeistert über die Arbeit der Junggehilfen.

Der „Falk-Report“ und sein Herausgeber ist dem Handwerk in Freundschaft verbunden. Er stellt einige der Arbeiten vor:

Bei den  Ostheimer Meistern Gerhard und Christian Knoll hat Tobias Moninger aus Dambach (am Hesselberg) seine Lehrzeit absolviert. Er hat in rund 200 Stunden einen Kicker von stattlichen Ausmaßen (2,65 mal 0,75 Meter) gebaut. Die Materialien sind Räuchereiche und Laminat (das Spielfeld ist HPL bedruckt).

Michael Birlenberg aus Leutershausen hat bei Meister Kern in Lehrberg seine Ausbildung genossen und zum Abschluss in dreieinhalb Wochen eine Rarität produziert: eine Hundehütte. Sie misst 100 mal 138 Zentimeter und ist 110 Zentimeter hoch. Eine sechs Zentimeter starke Dämmung macht für „Wuffi“ den Aufenthalt angenehm. Das Gesellenstück hat eine Schwingtüre und das Dach lässt sich hochstellen.

Patrick Reißig aus Breitenau bei Feuchtwangen (Lehrherr: Lehr, Oberampfrach)hat in 80 Stunden einen „Unterstand“ gebaut, darüber ein Terrarium postiert. Das Werk in Buche ist ein herrlicher Schmuck für das Wohnzimmer. Sicher werden sich bei dem jungen Handwerker bald die Interessten melden.

Bazhen Mokhovtsov aus Eichenberg (Gemeinde Haundorf) schuf in dreieinhalb Wochen einen Schreibtisch mit raffiniert eingebauten Lichtbändern. Sein Stück hat eine Oberfläche aus Makassarholz, die sehr nobel wirkt. Handwerklich super gestaltet sind die Einfräsgriffe.

Patrick Meier aus Dinkelsbühl hat einen Aquariumschrank aus Eiche gebaut. Rund 160 Stunden hat er dafür gebraucht. Er kann darauf mächtig stolz sein, denn das gute Stück gefällt auch seinem Meister sehr gut (Lehrbetrieb: Wegert, Dinkelsbühl)

Michael Kettler aus Degersheim hatte es nicht weit zu seinem Lehrbetrieb, denn der befand sich im Dorf (Schreinerei Stefan Lutz).  Sein Bett in Eiche beeindruckte die Besucher der Ausstellung stark, zumal der junge Handwerker ihnen die handwerklich solide Verarbeitung anhand einem Demonstrationsstücks zeigen konnte. Auch die Anordnung der beiderseitigen Nachtkästchen fällt aus dem Rahmen (im doppelten Sinne des Wortes, was beim Anblick des Bildes verständlich wird).

„Vollmondfeier“ am 10. August

Der nächste Vollmond ist am Sonntag, 10. August. Das ist kein gewöhnlicher Vollmondtag, denn Maximilian Schartner, der Chef des Teehauses Gunzenhausen, veranstaltet an diesem Tag eine „Vollmondfeier“ in seinen Räumen in der Brunnenstraße. Die Zusammenhänge von Mond und Tee sowie Mond und Keksen werden in kurzen Referaten dargestellt, ebenso erzählt er über die symbolische Bedeutung des Monds für die alten Griechen und wie sie sich in der indischen Mythologie darstellt.