Tag Archives: Gunzenhausen

Bürgermeister fahren an die „Westfront“

Studienreise zu den Schauplätzen des Ersten Weltkriegs

Die Bürgermeister aus dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen kommen im Rahmen ihrer diesjährigen Informationsreise ins Elsass und nach Lothringen vom 18. bis 20. September zu den Schauplätzen des Ersten Weltkriegs. Sie besuchen das Fort de Schoenenbourg und das Fort de Mutzig.

Aber nicht nur die Geschichte ist für sie interessant, sie besuchen auch Wissembourg, die Partnerstadt von Weißenburg, und machen dort einen zweistündigen Stadtrundgang. Auch Straßburg steht auf dem Programm, die „Hauptstadt Europas“, die sich diesen Titel mit Brüssel teilt.

Wie der Vorsitzende der Bürgermeistervereinigung, Fritz Walter aus Absberg, mitteilt, dient die Fahrt der Bürgermeistervereinigung auch der Geselligkeit.  Die neugewählten Bürgermeister sollen in zwangloser Runde die älteren Kollegen kennenlernen.

Hausbau: Holz ist groß in Mode

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Er verspricht: „Wir verwenden- nur hoch­wertiges Holz und gestalten unsere Produkte mit individuellem und ausgeklügeltem Design.“

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Durch ihre her­vor­ragenden Eigen­schaften erhöhen die Treppen und Geländer sowie der Innen­ausbau in besonderem Maße das Raumklima in ihrem Ein-, Mehr­familien­haus oder Firmen­gebäude.

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Der zweite „FalkTalk“

Bürgerinformation  im Gasthaus „Zur Altmühlbrücke“

Alle acht Wochen sich den Fragen der Bürger zu stellen, das ist für Stadtrat Werner Falk (FDP) die Intention, die er mit dem „FalkTalk“ verfolgt. Im Gasthaus „Zur Altmühlbrücke“ erläuterte er die anstehenden städtischen Events wie Eisbahn und „Lange Einkaufsnacht“.

Zur Erinnerung an die Patenschaft Gunzenhausens zum Panzerbataillon und Standort Heidenheim steht am Süd-Kreisel" dieseTafel. Sie ist schwer lesbar.

Zur Erinnerung an die Patenschaft Gunzenhausens zum Panzerbataillon und Standort Heidenheim steht am Süd-Kreisel“ dieseTafel. Sie ist schwer lesbar.

Der Stadtrat äußerte sich in der zwölfköpfigen Talkrunde anerkennend über die von Bürgermeister Karl-Heinz Fitz praktizierte Herangehensweise an die Probleme. „Sowohl in Stetten wie in Frickenfelden hat er die Schärfe aus der Diskussion genommen“, sagte Falk und bezog sich damit auf die Ausweisung eines kleinen Baugebiets bzw. auf die Unstimmigkeiten wegen des Auftritts von „LaBrassBanda“ in Gunzenhausen zeitgleich zur Frickenfelder Kirchweiheröffnung.
Der liberale Stadtrat appellierte an die Gunzenhäuser Geschäftsleute, die Eisbahn auf dem Marktplatz als eine Chance zu sehen. „Wenn die Stadt etwas unternimmt, um Leben auf den Marktplatz zu bringen, dann sollte das von denen, die sich einen wirtschaftlichen Vorteil versprechen können, positiv aufgenommen werden“, erklärte Falk und ermunterte alle: „Lassen wir es doch auf einen Versuch ankommen. Wenn alles gutgeht, dann hat Gunzenhausen einen tollen Imagegewinn.“
„Dass in Schlungenhof der Zugang zum Seezentrum 2015 neu gestaltet wird, das geht über meine Anregung hinaus, die Beschilderung zu verbessern“, erklärte der Stadtrat zufrieden.
In der Talkrunde wurde die unbefriedigende Verkehrssituation am Diakoniekaufhaus in der Leonhardsruhstraße angesprochen, die sich vor allem dann ergibt, wenn die Besucher ihre Autos an allen Ecken und Enden abstellen. Als schmucklos und kaum lesbar wird das Relief empfunden, das am „BayWa-Kreisel“ zur Erinnerung an die Patenschaft der Stadt zum Panzerbataillon in Heidenheim steht.

„Samstagsexkursion“ in Unterschwaningen

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Die Teilnehmer der „Samstagsexkursion“ am restaurierten „Friederike-Louise-Saal“ und vor der Markgrafenkirche.

Der Geburtstag von Markgräfin Friederike Louise jährt sich heuer zum 300. Mal. Deshalb wird am Sonntag, 28. September, gefeiert. Vorab erwies schon einmal der Verein für Heimatkunde Gunzenhausen der ehemaligen markgräflichen Sommerresidenz die Ehre und besichtigte die baulichen Zeugnisse im Rahmen seiner „Samstagsexkursionen“.

Die Gemeinde, der Fördervcerien Schloss Unterschwaningen, der Verein der Freunde Triesdorf, das Theater Ansbach, der Historische Verein für Mittelfranken, der Ansbacher Kunstverein und das Ensemble „Galante Fest“ haben das Programm für den Jubiläumssonntag ausgearbeitet, das um 10 Uhr mit einem Konzert des Posaunenchors vor der Kirche beginnt und mit einem Festgottesdienst von Pfarrer Michael Granzin in der ehemaligen Hofkirche fortgesetzt wird. Dabei ist auch die „Markgräfin“ in leibhaftiger Gestalt von Martina Schmidt, zudem spiel an der Orgel Kirchenmusikdirektor i.R. Alexander Serr aus Wald. Zu Mittag gibt es eine Bewirtung in der einstigen Interimskirche. Als Novum gibt es das „Friederike-Louise-Bier“ aus der Forstquell-Brauerei Fürnheim. Der Heraldiker Eugen Schöler aus Schwabach referit um 13.45 Uhr über das Leben der Markgräfin, danach gibt es um 14.45 Uhr eine szenische Lesung von Texten von und über Friederike Louise. Über die Baugeschichte der Hofkirche berichtet um 17 Uhr Christian Eichinger aus Ansbach, dazu gibt es ein Orgelkonzert mit zeitgenössischer Musik von Alexander Serr. Der Eintritt ist für alle Veranstaltungen frei.
Bereits am Samstag, 27. September um 14 Uhr veranstaltet das Gästeführerteam einen Vortrag zur Wiederkehr des Geburtstags von Markgräfin Friederike Louise in der Fürstenloge der Dreifaltigkeitskirche Unterschwaningen zum Thema „Markgräfin Friederike Louise“. Anschließend ist eine Führung durch Kirche und Rundgang durch die ehemaligen Schlossanlagen
(„Barockkirche der besonderen Art und ehemalige markgräfliche Sommerresidenz erleben“).
Treffpunkt: Kirchenvorplatz Unterschwaningen. Anmeldung erwünscht unter Telefon 09836/434.

„Samstagsexkursion“ des Vereins für Heimatkunde
Als einen kompetenten Gästeführer lernten die 35 Mitglieder des Vereins für Heimatkunde Walter Oberhäußer kennen, der sie zwei Stunden über die markgräflichen Geschichte von Unterschwaningen informierte und sie zu den historischen Gebäuden führte. Von der einstigen Sommerschloss-Anlage sind im wesentlichen der langgezogene Marstall geblieben, dazu die Eckpavillons (sie werden von Privatleuten wohnlich genutzt). In einem Trakt sind heute das Rathaus und die Raifffeisenbank untergebracht. Etliche Gebäude, die sich im Besitz der öffentlichen Hand befinden, sind schon saniert (neue Dächer), andere Teile (der Besitz teilt sich auf 20 Eigentümer auf) harren noch der Instandsetzung. Rund vier Millionen Euro sind in den letzten Jahren in die Einrichtung des „Friederike-Louise-Saals“ geflossen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der Festsaal, der nun für öffentliche und private Veranstaltungen genutzt werden kann, verfügt über eine zeitgemäße technische Ausstattung (Bühne, Beleuchtung) und ein repräsentatives Foyer. Vorsitzender Werner Falk äußerte Bewunderung: „Die Gemeinde hat sich vorbildlich engagiert und damit zu erkennen gegeben, dass sie sich ihrer geschichtlichen Verantwortung bewusst ist.“ Nach und nach geht es jetzt darum die restliche Teile des einstigen Marstalls einer neuen Nutzung zuzuführen. Im Gespräch sind Jugendräume und eine Schaumosterei. Derzeit leben noch eine Familie und zwei Einzelpersonen in den sechs Pavillons des Marstalls, in der einstigen Interiumskirche lagert beispielsweise Baumaterial, auch die Feuerwehr-Löschpumpe von 1894 hat dort ihren Platz.
Die Markgrafenkirche von Leopold Retty ist übrigens am 12. Mai 1743 eingeweiht worden, dem Geburtstag des Markgrafen Carl Wilhelm Friedrich. Er und seine Gemahlin Friederike Louise hatten sich auseinandergelebt. Sie überlebte CWF um 26 Jahre und starb im Unterschwaninger Schloss, das zu ihrer Heimat geworden war nachdem sich der „Wilde Markgraf“ mit anderen Frauen verlustierte.
Einen geselligen Ausklang hatte die „Samstagsexkursion“ im Oberschwaninger Gasthaus Herzog-König. Die nächste Veranstaltung des Vereins ist eine Lesung mit dem Buchautor Walter Langohr („Hurra, wir haben einen Porsche“) am Sonntag, 28. September, um 10 Uhr auf dem Müssighof-Bauhofmuseum.

 

Gedenken an Markgräfin Friederike Louise

Festprogramm am 28. September in Unterschwaningen

Ihr Schwiegermutter, die Markgrafin Christiane Charlotte, hatte das Schloss Unterschwaningen bauen lassen, aber für Markgräfin Friederike Louise ist die Sommerresidenz zum hauptsächlichen Aufenthaltsort geworden nachdem sie und der Markgraf Carl Wilhelm Friedrich auseinandergelebt hatten. Sie war 12-Jährige mit dem 14-jährigen Prinzen verlobt worden, der drei Jahre später die Regentschaft im Fürstentum Brandenburg-Ansbach übernahm. Immerhin: Friederike Louise überlebte ihren Mann Friederike_Louise_von_Brandenburg-Ansbach26 Jahre und starb 70-jährig im Jahr 1784 in Unterschwaningen. Von ihr wird berichtet: „Diese geistreich eund sehr gebildete Fürstin war von einer unheilbaren Schwermut befallen, die ihren sonst lebhaften verstand so sehr verwirrte, dass sie kaum noch ihren Sohn erkannte, wenn er sie besuchte.“

Die Gemeinde Unterwschwaningen, der Förderverein Schloss Unterschwaningen, der Verein der Freunde Triesdorf und Umgebung, das Theater Ansbach, der Historische Verein für Mittelfranken, der Kunstverein Ansbahc und das Ensemble „Galante Feste“ veranstalten am

Samstag, 28. September, ab 10 Uhr

ein Festprogramm, das mit einem Konzert des Posaunenchors Unterschwaningen vor der Kirche beginnt.  Pfarrer Michael Granzin hält um 10.30 Uhr den Festgottesdienst in der ehemaligen Hofkirche in Anwesenheit der „Markgräfin“ (Martina Schmidt) und Kirchenmusikdirektor i.R. Alexander Serr aus Gunzenhausen spielt an der Orgel.

Zum Mittagessen um 12 Uhr  in der ehemaligen Interimskirche wird eine Spezialabfüllung der Forstquell-Brauerei aus Fürnheim, das „Friederike-Louise-Bier“, ausgeschänkt. Um 13.30 Uhr geht es im sanierten Schloss, dem Friederike-Louise-Saal, weiter. Der Heraldiker Eugen Schöler aus Schwabach spricht zum Thema „Friederike Louise – Markgräfin und königliche Hoheit“.

Um 14.45 Uhr schließt sich eine szenische Lesung aus Texten von und über Friederike Louise an. Mitwirkende sind Michael Kämmle aus Nürnberg, das Theater Ansbach, Jürgen Eick und Katja Schumann. In der Kaffeepause können die Gäste die renovierten Wirtschaftsgebäude besichtigen, ehe um 17 Uhr Christian Eichinger aus Ansbach einen Kurzvortrag zur Baugeschichte hält und Alexander Serr Orgelmusik aus der Markgrafenzeit zelebriert.

„Seemeile“ bleibt auf der Agenda

Stadtrat Werner Falk (FDP): „Werde mich hartnäckig dafür engagieren“

Das Projekt „Seemeile“ ist politisch auf den Weg gebracht. Nach Jahren der Diskussion – auch in den Arbeitskreisen der ISEK -war es mir wichtig, die „Seemeile“ auf das kommunalpolitisch Gleis zu setzen. Wir haben in den letzten Jahren leider erleben müssen, dass Anträge von Bürgern und Parteien im Rathaus liegengeblieben sind, bei etliche ist offenbar nicht einmal der Eingang bestätigt worden. Dass sich das jetzt unter dem neuen Bürgermeister Karl-Heinz Fitz ändert, dafür gibt es gute Signale. Er hat außerdem versprochen, eine Art von Antragsmanagement zu schaffen, damit s eine Übersicht gibt, welche Anträge und Anfragen überhaupt existieren.

Die „Seemeile“, also die fußläufige (eine Wortschöpfung unseres langjährigen Stadtbaumeisters Sepp Kemmethmüller) Verbindung von der Gunzenhäuser Promenade bis zum Seezentrum Schlungenhof, ist ein Gemeinschaftswerk des gesamten Stadtrats, aber es bedarf eben des Impulses. Und den habe ich gegeben. Es nützt ja nichts, wenn ein Anliegen jahrelang diskutiert wird, aber nie Entscheidungsreife erlangt.

Wie sollen wir vorgehen? Natürlich habe ich im AB-Bericht über eine Bauausschuss-Sitzung gelesen, dass einige meiner Kollegen sich zu allererst Gedanken machen, wie die „Seemeile“ denn zu finanzieren sei. Hier liegt meines Erachtens schon der falsche Ansatz für eine erfolgreiche kommunalpolitische Arbeit. Wer mit der Frage der Finanzierung beginnt, der liefert ein „Totschlagsargument“. Niemand weiß zum jetzigen Zeitpunkt, was das Projekt kosten wird. Deshalb war ja mein Vorschlag, zunächst eine Projektgruppe (aus Stadträten, der Stadtbaumeisterin, wahlweise ergänzt durch Fachleute) ins Leben zu rufen, um eine Planung zu machen. Ein erster Schritt ist sicher die Ermittlung der Eigentumsverhältnisse entlang des Weges, dann muss man sehen, wie die Begrünung systematisch erfolgen kann, wie die Beleuchtung aussehen kann, wo Platz für Kunstwerke ist und wo Nischen (Bänke und Tische, Fahrradständer) platziert werden können.

Ich stelle mir vor, einen Schritt nach dem anderen zu tun. Nach der Ermittlung des Arbeitsumfangs wird man auch einen Überblick haben, welche Kosten entstehen. Nach diesem „Fahrplan“ sollte man vorgehen.

Ich denke, mit einem Flickwerk (da eine Parkbank, dort eine Lampe) sollten wir uns in Gunzenhausen nicht zufriedengeben. Es muss etwas aus einem Guß entstehen, wobei das Projekt „nach oben offen“ angelegt werden kann. Jedenfalls könnte es in mehreren Realisierungsschritten verwirklicht werden. Gerade bildhauerische Elemente könnten nach der „Grundausstattung“ immer wieder dazu kommen.

Das epochale Werk der fränkischen Seen, das der ganzen Region eine wolle wirtschaftliche Perspektive bietet, wäre nicht entstanden, hätte es nicht visionäre Persönlichkeiten wie Ernst Lechner gegeben, den wir zu recht als „Vater des Seenlands“ verehren. Der Hinweis auf die „Vermarktung“ der Natur und die mögliche Beeinträchtigung des Liebeslebens der Eintagsfliege führt uns jedenfalls nicht weiter. Unser Ziel muss es sein, eine attraktive, touristisch orientierte Stadt zu schaffen.

Ein Wort zum „Problemfall Stetten“

In der Debatte um die Erschließung von vier Bauflächen für die jungen Familien im Stadtteil Stetten vertrete ich den Standpunkt, dass eine begrenzte Neubautätigkeit am Ortsrand aus landschaftsästhetischen Gründen zulässig ist. Eine große Siedlung fände nicht meine Zustimmung, denn ich meine, wir sollten die Charakter unserer schönen altmühlfränkischen Dörfer bewahren. Das geschieht aber nicht, wenn wir in jeden noch so kleinen Dorf eine uneingeschränkte Siedlungstätigkeit zulassen. Wir sollten uns bei den Neubaugebieten konzentrieren auf die bestehenden Standorte (beispielsweise in Unterwurmbach, Frickenfelden, Aha, Schlungenhof, Laubenzedel, Cronheim).

Ich finde, die getroffene Regelung akzeptabel, wonach die Rechte des Landwirts (Privilegiertes Bauern) garantiert werden. Wie Bürgermeister Karl-Heinz Fitz in der von ihm sehr souverän geleiteten Bürgerversammlung in Stetten dargelegt hat, wird in die Kaufverträge und sonstigen Pläne der Hinweis auf mögliche Geruchsbelästigungen durch den nahen landwirtschaftlichen Betrieb aufgenommen. Die künftigen Käufer der Grundstücke wissen also, auf was sie sich einlassen. Und außerdem: Wie immer wieder erklärt wird, geht es darum, den Stettener jungen Familien eine Möglichkeit zu bieten, im Dorf bleiben zu können. Und die kennen schließlich das Dorfleben und die wissen auch, dass es stinkt, wo Jauche austritt. Es muss juristisch festgeklopft werden, dass auch mögliche Nachnutzer dieser Immobilien keine Chance haben, dem Landwirt spätere Expansionspläne zu durchkreuzen  (Wir kennen ja Urteile von Richterm, die manchmal doch recht seltsam sind, Beispiele: Glockengeläut, Uhrenschlag).

 

 

WJD erleichtern Einstieg in das Berufsleben

Informationstag mit Schülerinnen der Fachakademie für Sozialpädagogik

Auf dem Foto sehen Sie: Jürgen Wöllmer von der Fachakademie Hensoltshöhe mit zwei seiner Studentinnen, Walter Niederlöhner Raiffeisenbank) und Stefan Meier (Wirtschaftsjunioren); im Hintergrund ein Teil der Schüler der 11. Klassen

Auf dem Foto sehen Sie: Jürgen Wöllmer von der Fachakademie Hensoltshöhe mit zwei seiner Studentinnen,
Walter Niederlöhner Raiffeisenbank) und Stefan Meier (Wirtschaftsjunioren); im Hintergrund ein Teil der Schüler der 11. Klassen

 Jedes Jahr kurz vor dem Schuljahresende veranstalten die Wirtschaftsjunioren Gunzenhausen im SMG Gunzenhausen einen Berufsinformationstag für alle Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen. Oberstudiendirektorin Susanne Weigel begrüßte die Schüler und den Vorsitzenden der Junioren, Stefan Meier, und bedankte sich, dass auch in diesem Jahr wieder eine sehr interessante Auswahl an Dozenten für einen Vortrag gewonnen werden konnten. Im Anschluss stellte Stefan Meier, den Schülern kurz die Wirtschaftsjunioren und den Ablauf des heutigen Nachmittags vor. Er bedankte sich auch bei der Schule für das Interesse, den verantwortlichen Lehrern Witzel und Steck für die gute Zusammenarbeit bei der Organisation und allen Dozenten für Ihren Einsatz die jungen Schüler davon zu überzeugen, dass auch hier vor Ort interessante Berufe für Abiturienten oder nach dem Studium warten. „Die Firmen vor Ort haben sich umgestellt und bieten inzwischen immer häufiger Duale Studiengänge an um junge Nachwuchskräfte hier in der Heimat zu halten“, so der Gewerbebanker. Anschließend zeigte Herr Walter Niederlöhner von der Raiffeisenbank Weißenburg-Gunzenhausen mit seinem Vortrag „Erfolgreich bewerben“ 10 Tricks auf die bei der Bewerbung beachtet werden sollten. Die sehr interessierten Schüler folgten dem Vortrag und passten vor allem beim Hinweis zur Nutzung sozialer Medien sehr auf, bevor sie sich in drei Gruppen aufteilten um die Vorträge der übrigen Dozenten zu besuchen.
Als Gastredner konnten gewonnen werden: Prof. Dr. Uwe Mummert (Nuremberg Institute of Technology), Matthias Menhorn (Steuerkanzlei Menhorn & Parnter, Gun.), Kerstin Bittl (Westphal & Kollegen Rechtsanwaltskanzlei, Wug), Manuel Sand (Campus Treuchtlingen), Dr. Kai-Uwe Biederbeck (Orthopädische Gemeinschaftspraxis Dr. med. Schorradt und Dr. med. Biederbeck, Gun), Prof. Dr. Planer-Friedrich (Universität Bayreuth), Dr.-Ing. Simon Amesöder (RF Plast GmbH, Gun), Gregor Häckel (Zahnarztpraxis Dr. Hans Häckel und Gregor Häckel), Jürgen Wöllmer (Fachakademie Hensoltshöhe, Gun), Inrid Auernhammer (FÖJ-Referat der EJB), Sandra Höhn (Schulpsychologin, SMG Gun), Christel Seidenath (Lehrerin SMG Gun).

Roland und Erika Fitzner feierten ihr Fest der Goldenen Hochzeit

Jubilar hat sich viele Verdienste um Muhr am See erworben

Am 8.August vor genau 50 Jahren gaben sich Roland und Erika in der Muhrer Kirche St. Walburga vor dem Mitteleschenbacher Pfarrer Franz-Xaver Götz ihr Jawort. Zuvor hatte sie Bürgermeister Johann Horn standesamtlich getraut. Kennengelernt hatte sich das Jubelpaar in Berchtesgaden, wo Roland Fitzner bei den Gebirgsjägern diente und seine aus Niederbayern stammende Frau beruflich tätig war. Das junge Paar hatte für sich beschlossen ihren Lebensmittelpunkt vonFitzner1 Berchtesgaden aus wieder nach Altenmuhr zu verlegen. In diesem Zusammenhang erfolgte auch die gewünschte Versetzung zum Fernmeldebataillon 220 nach Ansbach/Katterbach, wo Roland Fitzner bis 1969 Dienst tat. Im Jahr 1969 begannt er im Rahmen seiner ihm zustehenden Berufsausbildung einen neuen Berufsweg bei den Vereinigten Sparkassen in Gunzenhausen, wo er dann im Jahr 2006 als Abteilungsdirektor in den verdienten Vorruhestand verabschiedet wurde. Anfangs im Elternhaus wohnend, bezogen sie im Jahr 1971 ihr neuerbautes Eigenheim. Mit dem Jahr 1969 begann auch das öffentliche und ehrenamtliche Engagement von Roland Fitzner, das während den zurückliegenden 45 Jahren ein großes Verständnis und eine große Unterstützung seiner Ehefrau Erika die ihm drei Kinder schenkte, verlangte. Genau im 50. Hochzeitsjahr endete nun die 26 jährige Amtszeit des Muhrer Bürgermeisters und heutigen Ehrenbürger der Gemeinde Muhr am See. Zufrieden können Erika und Roland Fitzner auf ein im wahrsten Sinne des Wortes abwechslungsreiches und erfülltes Leben zurückblicken und auf noch viele schöne Jahre ihm Kreise Ihrer Kinder und Enkelkinder hoffen. Für die Gemeinde überbrachte Bürgermeister Dieter Rampe die Glückwünsche und Kaplan Janusz Mackiewicz für die kath. Kirchengemeinde..

Ausflug zum Gebirgsjägerregiment

Am 17. September geht es in das Allgäu

Es ist wieder soweit, unser Jahresausflug steht heran, dieses Mal geht´s nach Süden zum Gebirgssanitätsregiment 42 „Allgäu“ Kempten. Eingeladen hat uns der S3 Stabsoffizier Oberstleutnant Christoph Georg Mergl, der sich zusammen mit einer Delegation am 30.01.2014 Informationen bei unserer Kameradschaft zwecks Gründung eines Traditionsverbandes einholte.

Zeitplan/Programm am Mittwoch, den 17. September 2014

07.00 Uhr Treffpunkt/Abfahrt in Heidenheim Parkplatz Alte Turnhalle
10.00 Uhr Weißwurstfrühstück in der UHG
11.00 Uhr Lagevortrag GebSanRgt 42 „Allgäu“ durch OTL a.D. Kurt Rasch
Simulator-Schießen
Parallelprogramm für „Nichtschießende Abteilung“-Sanitätsausbildung
14.00 Uhr zur freien Verfügung – Kaffeetrinken
15.00 Uhr Stadtführung in Kempten
16.30 Uhr Rückfahrt
18.30 Uhr Abendessen
ca. 21.30 Uhr Rückkehr in Heidenheim

Kosten pro Teilnehmer: Mitglieder und Angehörige: 15,00 Euro, Nichtmitglieder: 22,00 Euro, In diesem Preis ist enthalten: Busfahrt, Weißwurstfrühstück, Stadtführung. Getränke können im Bus käuflich erworben werden. Verbindliche Zusage bis spätestens 28. August 2014 an Manfred Kirchdörfer.

Weitere Informationen für die Mitglieder:

Dämmerschoppen: Wie Ihnen bekannt ist, findet an jedem letzten Donnerstag im Monat im Vereins- lokal „Hahnenkamm-Cafe“ um 18.00 Uhr der obligatorische Dämmerschoppen statt. Leider lässt in letzter Zeit die Teilnahme zu wünschen übrig (5 bis 8 Mitglieder). Der Vorstandschaft ist bewusst, dass man nicht erwarten kann, dass jemand 50 und mehr Kilometer zum monatlichen Stammtisch nach Heidenheim fährt. Für uns Verantwort-liche wäre es aber schön, wenn wir wie es früher der Fall war, 15 – 20 Personen begrüßen könnten, damit ein Referent eingeladen werden kann.
Für Anregungen, wie wir den Dämmerschoppen attraktiver gestalteten können , wären wir dankbar.

In den Monaten August und September fällt der Dämmerschoppen wegen Urlaubszeit und Ausflug aus.

Kirchweih Gunzenhausen: Der Bürgermeister unserer ehemaligen Patenstadt Gunzenhausen, Karlheinz Fitz, hat die Mitglieder der Kameradschaft zur Kirchweihveranstaltung am 18. September 2014 um 18.00 Uhr in das Festzelt eingeladen. Aus organisatorischen Gründen bitte ich um Anmeldung bei mir bis zum 15.September 2014.

Kleinkaliber-Vereinswettkampf: Die Kgl. priv. Schützengesellschaft Heidenheim lädt alljährlich zu einem Klein-kaliber-Vereinswettkampf ein. Er findet heuer am Samstag, den 30. August ab 13.00 Uhr statt. Im Jahre 2013 konnte unsere Mannschaft den ersten Platz erringen. Wer Interesse hat mitzuschießen, möchte sich bis zum 23. August 2014 bei mir melden.

Manfred Kirchdörfer, Schriftführer

Begegnung mit Walter Langohr

Am Sonntag, 28. September, auf dem Müssighof

Der Verein für Heimatkunde Gunzenhausen veranstaltet am Sonntag, 28. September, um 10.o0 Uhr auf dem Müssighof (Bauernhofmuseum) eine Begegnung/Lesung mit dem

Autoren Walter Langohr aus Marktheidenfeld.

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Walter Langohr auf seinem Porsche

Er ist der Autor von den drei inzwischen mehrfach nachgedruckten Büchern „Hurra, wir haben einen Porsche“, „So schön, schön war die Zeit“ und „Schlitzohren, Langohren, Trakto(h)ren“, in denen er seine Jugendzeit in Sinbronn bei Dinkelsbühl auf eine sehr lebhafte Weise schildert. Seine Erlebnisse decken sich mit denen von vielen Menschen, die  auf dem Land aufgewachsen sind und sich bis heute mit Stolz zu ihrer Heimat bekennen.

Die Oldtimerfreunde aus der Region haben schon Werbung für die Veranstaltung gemacht. Dafür danke ich namentlich Werner Seegmüller aus Oberwurmbach und Fritz Beil aus Seitersdorf.

Wir dürfen uns auf einen schönen Vormittag freuen. Wer möchte, kann danach im „Seeblick-Stüberl“ der Familie Eiden zu Mittag essen.

Dem Gesamtleiter der RW in Absberg, Dr. Hubert Soyer,  danke ich für die freundliche Unterstützung.

Werner Falk, Vorsitzender des Vereins für Heimatkunde Gunzenhausen