Es darf keine Denkverbote geben!

Erklärung zur Gewerbesteuer von Stadtrat Werner Falk (FDP)

„Ich bin als Freiheitlicher gegen jede Art von Denkverboten!“ Stadtrat Werner Falk (FDP) hält es für statthaft, über die steuerliche Bewertung von Unternehmen nachzudenken. „So lange die Einnahmen der Stadt ausreichend  sind und auch die Gewerbesteuer ihren Beitrag dazu leistet, wird es mit Sicherheit keine Gewerbesteuererhöhung geben“, sagt der Liberale mit Blick auf eine Veranstaltung des Industrie- und Handelsgremiums, über die der AB berichtete. „Der frühere Warnschuss war absolut unnötig“, erklärt Werner Falk in einer Presseerklärung.

Die Bemessungsgrundlage für die Gewerbesteuer, also der Hebesatz, habe sich seit 42 Jahren (!) nicht geändert. Gunzenhausen stehe mit 320 Prozentpunkten im Vergleich zu den mittelfränkischen Gemeinden der gleichen Größe ganz unten in der Skala.  Der mittelfränkische Durchschnitt liege bei 341 Prozent (Bayern: 357 Prozent, Deutschland: 404 Prozent). Weißenburg und Treuchtlingen lägen  mit  350 bzw. 330 Prozent über dem Gunzenhäuser Wert, die wirtschaftlich pulsierende Landeshauptstadt München übrigens bei 490 Prozent.

Für die Ansiedlung von neuen Betrieben sei die Höhe der Gewerbesteuer längst nicht mehr das allein gültige Kriterium. Wie Falk bekräftigt, gehe es vielmehr um andere Faktoren, wie beispielsweise die Verkehrsanbindung und die allgemeine Erschließung und inzwischen vorrangig um die Arbeitskräfte, die von den Unternehmen benötigt würden. Der liberale Stadtrat:  „Wenn es allein um die Gewerbesteuer ginge, dann müssten bei uns die Gewerbegebiete längst übervoll sein und wir wären ständig damit befassst, neue auszuweisen, denn wir haben unter den vergleichbaren Städten den geringsten Hebesatz in Mittelfranken.“ Die Realität aber offenbare ein ganz anderes Bild. Trotz der geringen Gewerbesteuer seien in den letzten drei Jahrzehnten kaum neue Betriebe in die Stadt gekommen. Anders ausgedrückt: Obgleich die Steuer in den Wachstumsgemeinden unserer Umgebung höher ist, haben sich dort mehr Unternehmen angesiedelt.  Beispiele sind Spalt (350), Georgensgmünd (340), Solnhofen (380).

„Jeder“, so Falk, „ob Unternehmer oder lohnabhängig Beschäftigter, muss nach dem geltenden  Steuersystem seinen Beitrag leisten, damit Staat, Land und Kommunen ihren Aufgaben nachkommen können.“

 

Landesparteitag: Duin sieht FDP auf gutem Weg

Nötig ist liberale Kraft, die den Einzelnen stark macht, nicht den Staat

Bayerns FDP-Landesvorsitzender Albert Duin sieht seine Partei auf einem guten Weg. In seiner Rede auf dem Landesparteitag in Wolfratshausen, der unter dem Motto „Das Beste liegt vor uns“ steht, lobte er das gute Teamwork, mit dem die Freien Demokraten zuletzt bei fünf Landtagswahlen in Folge zulegen konnten. Duin zeigte sich überzeugt, dass das Comeback der FDP auch 2017 im Bund und 2018 bei der bayerischen Landtagswahl gelingen werde.
„Es braucht eine liberale Kraft, die den Einzelnen stark macht, nicht den Staat und nicht irgendein Kollektiv“, so der FDP-Landeschef. „Wir wollen nicht, dass im Bundestag nur noch sozialdemokratische und sozialistische Parteien sitzen. Wir wollen nicht, dass mit der AfD eine völkisch-nationalistische Kraft in immer mehr Parlament einzieht, die Ängste schürt statt Probleme zu lösen.“
Duin sagte, die Politik in Deutschland kranke an einer „tiefsitzenden Skepsis gegenüber  Unternehmertum und Mittelstand“. Deutschland sei zwar Weltmeister im Fußball und Europameister im Handball, aber europaweit vorletzter bei der Zahl der Unternehmensgründungen pro Einwohner. „Es muss auch künftig Leute geben, die sich selbständig machen, die ihre eigenen Ideen umsetzen“, so der FDP-Politiker, „denn die Unternehmensgründungen von heute sind die Arbeitsplätze von morgen!“ Um die Chancen für Existenzgründer zu verbessern forderte Duin einen Abbau von Bürokratie, bessere Rahmenbedingungen für Wagniskapitalfinanzierung und einen Ausbau von schnellerem Internet im ländlichen Raum. Zudem solle Unternehmergeist schon in der Schule gefördert werden.
Als Kernaufgabe des Staates bezeichnete Duin die Innere Sicherheit. Der Staat müsse seine Bürger schützen können: „Wenn ich höre, dass vielerorts Polizisten fehlen, um die öffentliche Ordnung aufrecht zu erhalten, und gleichzeitig werden 1000 neue Zollbeamte eingestellt, die mit Waffe im Halfter in Handwerksbetriebe gehen um die Einhaltung der Mindestlohndokumentationspflichtenverordnung zu kontrollieren, dann kann ich nur sagen: Diese Regierung setzt ihre Prioritäten falsch“, so der FDP-Politiker.
Scharfe Kritik übte Duin an der CSU. Sie tue in Bayern so, als wäre sie in Berlin in der Opposition – das dürfe man ihr nicht durchgehen lassen: „Auch wenn sie wenig konstruktiv zum Regierungshandeln beitragen: Die Christsozialen sind Teil dieser Großen Koalition und sie heben jedesmal die Hand, wenn irgendein Schwachsinn beschlossen wird. Die CSU kann sich nicht herausreden, sie ist Teil der Regierung und damit auch Teil des Problems in Deutschland“, so der bayerische FDP-Chef.

CSU-Halbzeitbilanz: FDP kritisiert Stillstand

Landesvorsitzender Duin: Kein klarer Kurs erkennbar

Seit zweieinhalb Jahren, also einer halben Legislaturperiode, regiert die CSU Bayern wieder mit absoluter Mehrheit. Die Freien Demokraten haben auf einer Pressekonferenz die Halbzeitbilanz der amtierenden Staatsregierung bewertet.

Der Landesvorsitzende Albert Duin erklärte:

„Nach zweieinhalb Jahren ist noch immer kein klarer Kurs erkennbar. Mir fällt kein einziges landespolitisches Projekt ein, das die CSU nach unserem Ausscheiden aus der Staatsregierung umgesetzt hätte. Schlimmer noch, unter Schwarz-Gelb bereits beschlossene Projekte werden wieder gestrichen oder in Frage gestellt, wie beispielsweise der Zuschuss zum zweiten Kindergartenjahr oder der Bau der 3. Startbahn am Münchner Flughafen. Auch andere Infrastrukturprojekte sind nicht in Sicht. Die CSU hat landespolitisch längst jeden Gestaltungsanspruch verloren.

Die Energiepolitik ist ein einziges Desaster. Seehofer ist zugleich gegen Atomkraft, gegen Windkraftanlagen, gegen Pumpspeicherkraftwerke und gegen Stromtrassen. Ergebnis: Das Industrieland Bayern muss bald 50% seines Strombedarfs durch Importe decken, die Versorgungssicherheit ist gefährdet und Energie wird immer teurer.

Das gleiche Bild in der Bildungspolitik: Der faule G8-Kompromiss wird von den Schulleitern scharf kritisiert. Der Ausbau der Ganztagsschulen, unter Schwarz-Gelb noch ein Projekt mit Priorität, ist beinahe zum Erliegen gekommen.

Im Bund sind sämtliche CSU-Vorhaben gescheitert (PKW-Maut, Betreuungsgeld), dafür hat die CSU sämtliche SPD-Vorhaben abgenickt (Mietpreisbremse, Frauenquote, Rente mit 63, Mindestlohn).

Die magere Halbzeitbilanz der CSU-Staatsregierung macht eines sehr deutlich: Bayern wurde zwischen 2008 und 2013 unter Schwarz-Gelb wesentlich besser regiert als in den vergangenen zweieinhalb Jahren. Die FDP als Motor der Landespolitik fehlt.

Luther und seine Judenfeindschaft

Vortrag von Prof. Barbara Rudnick aus Hannover in Synagoge Hainsfarth

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Vor den Plakatsäulen der Ausstellung: Professorin Dr. Barbara Rudnick (rechts) und Vorsitzende Sigi Atzmon. Foto: FR-Presse

Weitere Schritte der Umkehr und Erneuerung mit dem Ziel, zentrale theologische Lehren der Reformation neu zu bedenken und dabei nicht in abwertende Stereotype zu Lasten des Judentums zu verfallen, erwartet die  Hannoveraner Religionswissenschaftlerin und Theologin Prof. Dr. Ursula Rudnick vom Reformationsjubiläum im nächsten Jahr.  Auf einer Veranstaltung des Freundeskreises Synagoge Hainsfarth, der Evangelisch-Katholischen Erwachsenenbildung sowie der Oettinger Kirchengemeinde St. Jakob äußerte sich die namhafte Judaistin über Martin Luther, seine Judenfeindschaft und deren Folgen.

„Ja, er war ein Judenfeind.“  Die Referentin  ging in ihrem Referat in der vollbesetzten Synagoge auf Luthers frühe Schriften („Von den Juden und ihren Lügen“, „Vermahnung wider die Juden“, „Wider die Sabbather“) ein, in denen er verlangte, die Christen von den Juden als den Helfern des Teufels zu bewahren. „Er zeigt sich als Demagoge“, sagte sie über den Reformator „und hat die jüdische Lehre als Blasphemie gescholten. Sein ursprünglicher Versuch, die Juden zum Christentum zu bekehren, sei fehlgeschlagen. Danach habe er sogar dazu aufgefordert, die Synagogen und Schulen in Brand zu stecken,  die Häuser der Juden zu zerstören, ihnen „alle Betbüchlein und Talmudisten“ zu nehmen,  ihnen das Geleit auf der Straße zu verweigern, den Wucher zu verbieten, ihnen „alle Barschaft und Kleinod an Silber und Gold“ zu nehmen und empfohlen, den jungen starken Juden „ Flegel, Axt , Karst, Spaten, Rocken, Spindel“ in die Hand zu geben , damit sie „im Schweiße der Nasen“ ihr Brot verdienten. Zu den Diffamierungen im Mittelalter gehöre auch die Darstellung der „Judensau“. Sie ist nicht nur in Wittenberg in Stein gehauen, auch in der Spalter Stiftsgasse 10 ist ein solches judenfeindliches Relief zu sehen.

Jüdisches Leben, so Prof. Rudnick, sei  nicht aus Ausdruck von Gottes Strafe zu verstehen. Das Christentum sei nicht in einem grundsätzlichen Gegensatz zum Judentum zu definieren und von den jüdischen Auslegungen des Alten Testaments könnten auch Christen lernen.  Die Wissenschaftlerin, die sich innerhalb der Evangelischen Landeskirche Hannover  seit vielen Jahren mit dem Verhältnis von Christen und Juden befasst, konstatiert, dass sich die evangelische Kirche eigentlich erst seit 1984 ernsthaft mit den „wüsten Beschimpfungen“ des Reformators beschäftigt. Der Lutherische Weltbund habe Luthers Ansichten „weder gebilligt noch entschuldigt“.  Und die EKD-Synode widme sich in einer Erklärung von 2015 den judenfeindlichen Aussagen: „Wir müssen uns fragen, inwieweit sie eine antijüdische Grundhaltung in der evangelischen Kirche gefördert haben“. Immerhin hätten sich etliche Landesbischöfe in der NS-Zeit  in die Front des historischen Abwehrkampfs gegen die Juden gestellt.  Im Jahr des Reformationsjubiläums 2017 könne die Kirche „an dieser Schuldgeschichte nicht vorbeigehen“.  Die Tatsache, dass die judenfeindlichen Ratschläge Luthers für den nationalsozialistischen Antisemitismus in Anspruch genommen wurden, stelle eine weitere Belastung für die evangelische Kirche dar. „Luthers Sicht des Judentums und seine Schmähungen gegen Juden“, so die Judaistin, „stehen nach unserem heutigen Verständnis im Widerspruch zum Glauben an den einen Gott, der sich in dem Juden Jesus offenbart hat“.

„Richter zu spielen, das ist nicht unsere Absicht.“ Sigrid Atzmon, die Vorsitzende des Freundeskreises, pflichtete am Ende der Professorin in deren Aufforderung abei, den Antisemitismus permanent zu bekämpfen und das Verhältnis von Juden und Christen immer wieder neu zu gestalten.

In der einstigen Synagoge (im Hof wird gegenwärtig eine Mikwe, also ein jüdisches Frauenbad, restauriert)  ist die Aussstellung „Martin Luther, seine Judenfeindschaft und ihre Folgen“  noch bis 27. April jeweils sonntags und mittwochs von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Gruppen können sich zu Sonderterminen anmelden (info@synagoge-hainsfarth.de).

Netzausbau verzögert sich

Stromleitung von Wassertrüdingen bis Eßlingen betroffen

Der Bau der geplanten 110-kV(Kilovolt)-Hochspannungsleitung zwischen
Wassertrüdingen und Eßlingen (Gemeinde Solnhofen) wird sich zeitlich
nach hinten verschieben. Die Main-Donau Netzgesellschaft geht derzeit
davon aus, dass die Leitung nicht vor 2019 gebaut wird.

Der Ausbau erneuerbarer Energien hat einen neuen Höhepunkt erreicht:
Derzeit sind rund 46.000 dezentrale Erzeugungsanlagen mit einer
Gesamtleistung von fast 2.000 MW (Megawatt) an das Stromnetz der Main-
Donau Netzgesellschaft angeschlossen. Allein 2015 kamen 2.000 neue
Anlagen hinzu. Aktuellen Prognosen zufolge wird sich diese Dynamik
möglicherweise ändern und der weitere Ausbau mittelfristig unter den
bisherigen Annahmen liegen.

Auch innovative Technologien, wie regelbare Ortsnetztransformatoren
oder aktives Blindleistungsmanagement, werden zunehmend im Stromnetz
eingesetzt. Sie sind beispielsweise in der Lage, die durch volatile
Einspeisung bedingten Spannungsschwankungen lokal begrenzt
auszugleichen.

Derzeit ist zudem ein Gesetz geplant, das Netzbetreibern erlaubt,
Erzeugungsspitzen zu kappen. Dies kann dafür sorgen, dass das Stromnetz
nicht mehr für die sehr selten auftretenden Belastungs-spitzen
ausgebaut werden muss.

Dieses veränderte Einspeisemanagement kann in Verbindung mit dem
verstärkten Einsatz innovativer Technologien helfen, den
Netzausbaubedarf im gesamten Netz der Main-Donau Netzgesellschaft zu
reduzieren oder zumindest zeitlich zu verlagern.

Die Main-Donau Netzgesellschaft hat sich aufgrund der derzeitigen
Entwicklungen entschieden, die im Raumordnungsverfahren bestätigten
Varianten der Trassenkorridore bis auf Weiteres nicht in einem
weiterführenden Planfeststellungsverfahren zu konkretisieren.

„Derzeit werden bei der Main-Donau Netzgesellschaft die aktuellen und
zukünftig zu erwartenden Ausbauszenarien analysiert, sowie der
verstärkte Einsatz innovativer Technologien und Konzepte in der
betroffenen Region geprüft“, erklärt Andreas Kees, Projektleiter bei
der Main-Donau Netzgesellschaft.

Belohnung freiwilliges Engagement

Jetzt die Bayerische Ehrenamtskarte beantragen

Über 3.600 Ehrenamtliche haben im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen bereits eine Ehrenamtskarte erhalten. Das ehrenamtliche Engagement ist hoch daher liegen der Freiwilligenagentur altmühlfranken weitere Anträge vor. Demnächst sollen die Karten ausgegeben werden.Deshalb sind alle, die die Voraussetzungen erfüllen, aufgerufen bis zum 30. April 2016 ihre Anträge zu stellen.ehrenamtskarte_blau_und_gold_k1
Für die Ehrenamtskarte berechtigt sind ehrenamtlich Engagierte, die mindestens 16 Jahre alt sind, im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen wohnen oder dort ehrenamtlich aktiv sind – und das durchschnittlich fünf Stunden pro Woche oder bei Projekten 250 Stunden im Jahr seit mindestens zwei Jahren. Die Tätigkeiten können dabei in den unterschiedlichsten Bereichen geleistet werden, z. B. im Altenbesuchsdienst, als Fußballtrainer, im Natur- und Umweltschutz oder in Museen. Für aktive Feuerwehrdienstleistende sowie aktive Einsatzkräfte im Katastrophenschutz und Rettungsdienst besteht die Möglichkeit, Sammelanträge zu stellen.
Die Karte ist als Dankeschön gedacht für den großen Einsatz der Ehrenamtlichen. Sie ist bayernweit gültig in all den Regionen, die sich an diesem Projekt des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen beteiligen. Die Ehrenamtlichen profitieren von verschiedenen Rabatten und Vergünstigungen. In der Region altmühlfranken beteiligen sich bereits über 100 Unternehmen an diesem Angebot und sind im Internet oder in der Akzeptanzpartner-Broschüre zu finden.
Die Unterlagen und weitere Informationen zur Beantragung der Ehrenamtskarte sowie die aktuellen Akzeptanzpartner sind im Internet abrufbar unter www.altmuehlfranken.de/ehrenamtskarte/ oder können unter Tel. 09141-902-192 angefordert werden.
Auskunft erteilt: Regina Bickel, Telefon: 09141-902-192, E-Mail: Regina.Bickel@altmuehlfranken.de

Ein Meilenstein auf allen Sprachreisen

 Dr. Steinfels Sprachreisen Webseite „mobilisiert“ sich

Für einen Reiseveranstalter ist der Aufbruch zu einem neuen Ziel Teil des Geschäftsmodells:Dr. Steinfels Sprachreisen hat für seine Kunden mit einer responsiven, anwenderfreundlichen Webseite einen Meilenstein gesetzt. Unter www.steinfels.de präsentiert sich der fränkische Reiseveranstalter jetzt modern, informativ und kundenorientiert.

In einer umfangreichen Verjüngungskur hat die Homepage nicht nur eine zeitgemäße Oberfläche erhalten, sondern auch inhaltlich neue Strukturen erhalten. Mit „Mobile First“ als Devise wurde die Webseite komplett überarbeitet und für alle Endgeräte wie Smartphone, Tablet oder Desktop optimiert. Eine optimierte Seitenstruktur und ein modernes Design runden den Webauftritt ab. Dr. Steinfels richtet sich konsequent auf die Anforderungen der stetig steigenden mobilen Internetnutzung aus. Eine einfache Benutzerführung und ein intelligentes Buchungssystem bei gleichzeitiger SEO-Optimierung standen im Vordergrund.

Die Umsetzung der neuen Webseite für Dr. Steinfels Sprachreisen ist neben den Katalogen die erste sichtbare Arbeit der betreuenden Agentur myartwork, die nach ihrem eigenen Aufbruch aus dem McCann-Netzwerk in 10/2015 den Kunden Steinfels für sich gewinnen konnte.

Dr. Steinfels Sprachreisen organisiert und betreut seit über 55 Jahren Sprachreisen mit weltweiten Kontakten. Auf den Reisen können 19 verschiedene Sprachen in 34 Ländern gelernt werden. Weitere Infos zu Dr. Steinfels Sprachreisen unter www.steinfels.de oder info@steinfels.de „myartwork“ ist eine erfolgreiche Ausgründung aus dem Netzwerk der McCann Worldgroup. Die Nürnberger Agentur betreut seit den 80er Jahren Handels- und Lifestylekunden aus der Metropolregion. Das 22-köpfige Team ist in crossmedialen Kampagnen und periodischer Kommunikation einfallsreich und versiert.

Die Inhaber Ralf Menikheim und Henrik Schmidt stehen mit ihrer langjährigen Erfahrung für Lösungen zu komplexen, kollaborativen Aufgabenstellungen.Am Standort Nürnberg ist die myartwork inzwischen im Loftwerk in der Ulmenstraße zuhause.

Kontakt: info@myartwork-gmbh.com http://www.myartwork-gmbh.com/

Deutsch-jüdisches Treffen am Gymnasium

Zu Gast sind Yehoshua Chmiel und Eva Haller

Korczak

Nach Janusz Korczak ist die Akademie benannt.

Am 26.April führen das Simon-Marius-Gymnasium und der Freundeskreis SMG  ein Deutsch-Jüdisches Treffen  im Gymnasium durch –  tagsüber mit Schülern und abends mit Gästen. Es sind zwei sehr interessante  und aktuelle Veranstaltungen.

Seitens des Gymnasiums ist Patrick Stumpf (Fachschaft Geschichte) zuständig, seitens des Freundeskreises der Vorsitzende  Hansjoerg Förster. Die Begrüßung der Schüler im Gymnasium ist um 14 Uhr durch die Präsidentin der Europäische Janusz-Korcak-Akademie,  Eva Haller. Sie kann leider an der Abendveranstaltung in der Aula des Gymnasiums (19 Uhr ) nicht mehr teilnehmen, da sie noch am gleichen Tag nach Israel reist.

Als Referent für die EJKA  wird Yehoshua Chmiel auftreten, begleitet von zwei Schülern des jüdischen Projektes „Jung, Jüdisch, Bayerisch“ an Münchner Gymnasien. Y. Chmiel und auch Eva Haller sind bereits bekannt durch seine Mitwirkung an der Gedenkfeier zum 9.November 1938 im Jahre 2015 auf der Hensoltshöhe.

Zum Münchner  Projekt „jung, jüdisch,bayerisch Magazin“ sagen die Autoren: „Nach mehreren Monaten Arbeitsprozess sind wir stolz, ein fertiges Produkt in den Händen zu halten. Wir möchten auch zeigen, was aus unserem Medienprojekt geworden ist. Junge bayerische Juden stellen sich vor.

Yehoshua Chmiel ist 1955 in Jaffa (Tel-Aviv) geboren und lebt seit 1956 in München, wo er das Gymnasium und die Universität besucht hat. Danach ist er nach Israel ausgewandert und hat dort den Militärdienst geleistet. Nach dessen Absolvierung ist er zurück nach Deutschland gekommen. Er ist verheiratet und Vater von fünf  Kindern. Seit 1984  fungiert er als selbständiger Unternehmer.  Politisch aktiv ist er seit Jahrzehnten in den verschiedensten jüdischen Organisationen. Zwölf Jahre war er Vizepräsident der Isrealistischen Kultusgemeinde  München. Er ist Gründer des Vereins AM ECHAD gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Antizionismus.

„Ertragen können wir sie nicht“

Martin Luthers Haltung gegenüber dem Judentum und die daraus erwachsenen Folgen

Eine Wanderausstellung der Nordkirche für Christlich-Jüdischen Dialog wird am 6. April um 19 Uhr in der ehemaligen Synagoge Hainsfarth mit einem Vortrag von Professorin Dr. Ursula Rudnick, Religionswissenschaftlerin an der Leibniz Universität Hannover, eröffnet. Ausgehend vom Leben und Wirken Martin Luthers beleuchtet die Referentin die Haltung Martin Luthers gegenüber den Juden, ihre Folgen im Lauf der Geschichte und fragt nach einem verantwortungsvollen Umgang mit diesem Erbe. Die Ausstellung informiert über Martin Luthers Verhältnis zu Juden und Judentum im historischen und theologischen Kontext an Hand der zentralen Aussagen seiner Schriften zu diesem Thema, darüber hinaus auch über das jüdische Leben im Mittelalter und in der frühen Neuzeit.
Die Ausstellung ist geöffnet an den Sonntagen, 10.04., 17.04., 24.04.16, und Mittwoch 13.04., 20.04., 27.04.16, jeweils 14 – 18 Uhr.

Zum Image unserer Stadt Gunzenhausen

Gedanken von Stadtrat Werner Falk (FDP)

GunzenhausenWaagstraßeBlas 18.05.2012 15-56-47 18.05.2012 15-58-08.2012 15-58-08

DieIdylle der Altstadt offenbart sich in der Brunnenstraße.

Wer auch immer andere Regionen besucht hat, der kommt zurück und macht sich Gedanken zum Image seiner Heimat(stadt).  Freundlich und sympathisch soll sie in der Wahrnehmung durch die Gäste erscheinen. Gunzenhausen  wird meines Erachtens heute als eine vom Seenlandtourismus geprägte Stadt mit einem hohen Wohn- und Erholungswert empfunden.

Überall sehen wir in den Stadtkernen die gleiche Entwicklung: Mehr und mehr verschwinden angestammte Geschäfte. In der einen Stadt  gibt es mehr, in der anderen weniger leere Schaufenster. Wir müssen realistischerweise zur Kenntnis nehmen, dass traditionelle Geschäfte, die wir seit Jahrzehnten kennen, infolge der Veränderungen der Gesellschaft (die Nachkommen suchen andere Jobs) und des Handels (Internet) verschwinden.

Die zentralen Einkaufsquartiere (in Gunzenhausen der Markplatz) werden neue Formen annehmen. Sie gewinnen Gestalt als Erlebnisräume. Die Geschäfte werden die zentralen Elemente bleiben, aber es werden andere dazu kommen (Freiflächen und Häuser als Kommunikationsstätten). Ich denke, das ist ein Trend, den wir auch als verantwortliche Kommunalpolitiker nicht verkennen dürfen. Die gute Verkehrserschließung der Geschäftszonen muss weiterhin als ganz wichtig angesehen werden. Ich möchte nur an die von Hans-Georg Wöhrl in den NN formulierten Gedanken erinnern. Zum Leben im Herzen einer Stadt gehört es, dass das Herz pulsiert. Das bedeutet  für Gunzenhausen ein Nebeneinander von Einbahnverkehr auf dem Marktplatz und von Verweilzonen. Wir hören es immer wieder von Gästen (und es ist auch unser eigenes Empfinden, wenn wir von Auswärts heimkommen), dass der Gunzenhäuser Marktplatz ein Glanzstück ist mit starken empathischen Werten. Das unterscheidet uns durchaus von anderen Städten, in denen die emotionale Bindung der Menschen zu  ihrer „guten Stube“  nicht so ausgeprägt ist.

Wir wissen auch, dass sich eine Stadt mehr denn je darstellen, ja inszenieren muss, wenn sie Aufmerksamkeit erlangen will. Wenn aber ihr Marketing Erfolg haben soll, dann müssen die handelnden Akteure  Geld in die Hand nehmen (können).  In Gunzenhausen  wie auch in anderen Städten ist professionelles Citymanagement gefragt. Es reicht einfach nicht mehr, wenn sich ein Sachbearbeiter in der Verwaltung um die „Events“ kümmert. Dinkelsbühl, Rothenburg und Bad Windsheim haben den Fremdenverkehrsbeitrag eingeführt, der von allen Gewerbetreibenden und Dienstleistenden erhoben wird. Der Gunzenhäuser Stadtrat hat sich zunächst einmal dagegen entschieden und will auf dem Weg der Freiwilligkeit annähend die gleiche Effizienz erzielen. Ob das realistisch ist, muss sich erst noch erweisen.  Möglicherweise  wird man doch noch zu einer Lösung kommen, die mehr Professionalität zulässt. Ohne die aber geht es künftig nicht mehr. Die Städte mit einem kreativen und durchsetzungsfähigen Citymanager, der aus einem ordentlichen finanziellen Fundus schöpfen kann, werden Erfolg haben. Gunzenhausen sollte dabei sein, aber dazu bedarf es eines Stadtmarketingvereins, der neben guten Ideen auch das Geld dazu hat. Ich bin mir nicht mehr so sicher, ob das Geld der freiwilligen Mitglieder und Beitragszahler ausreicht, um erfolgreich sein zu können.