Altmühlfränkischer Energietag am 24. April

Veränderungen auf dem Energiemarkt werden aufgezeigt

Schon seit mehreren Jahren sind die Begriffe „Energiewende“ und
„Klimawandel“ aus der Öffentlichkeit kaum noch wegzudenken. Gerade
die in letzter Zeit immer stärker bemerkbaren Klimaveränderungen,
sowie die Veränderungen auf dem Energiemarkt in Folge der Endlichkeit
fossiler Energieträger, verdeutlichen die Relevanz der Thematik
nochmals deutlich. Doch wie kann jeder einzelne zur Energiewende
beitragen bzw. Maßnahmen zum Klimaschutz ergreifen? Der Landkreis
Weißenburg-Gunzenhausen und die Stadt Treuchtlingen veranstalten
deshalb am 24. April 2016 im Innen- und Außenbereich der Stadthalle
Treuchtlingen den Altmühlfränkischen Energietag. Besucher können sich
dabei zu den Themen Energieeinsparung, Energieeffizienz, regenerative
Energien und Elektromobilität informieren.
Bereits in seiner vierten Auflage findet der Energietag in Treuchtlingen statt.
Nach der Umbenennung in „Altmühlfränkischer Energietag“ im Jahre 2014 soll
auch beim diesjährigen Energietag hervorgehoben werden, dass es sich wieder
um eine Veranstaltung für die gesamte Region handelt. Neben einer breiten
Ausstellungsplattform, bei der sich Handwerk, Gewerbe und Vereine mit
ökologischem und energetischem Engagement präsentieren können, wird es
neben dieser Ausstellung auch ein umfangreiches Vortragsprogramm geben.
Hierbei referieren Experten zu verschiedenen Themen und geben wertvolle Tipps
u.a. im Bereich der energetischen Sanierung. Nach jedem Vortrag bietet sich die
Möglichkeit Fragen an den Experten zu stellen.
Die ausstellenden Fachbetriebe informieren über Heizungssysteme,
Wärmepumpen, Solarthermie, Photovoltaik, Fensterbau, Holzbau,
Elektromobilität, etc. Die Besucherinnen und Besucher erhalten Informationen
über das Energiesparen im Alltag und in den eigenen vier Wänden durch
technische Neuerungen oder mit Hilfe von durchdachten Wohnraumkonzepten.
Darüber hinaus können Sie sich über umweltfreundliche Bau- und Wohntechnik
bei künftigen Bauvorhaben beratschlagen lassen. Regional unabhängige
Energieberater erläutern die gesetzlichen Rahmenbedingungen dazu und
beantworten Fragen zu eventuellen Fördermöglichkeiten für Ihre persönliche
Situation.
Auch für Kinder und Jugendliche wird ein entsprechendes Rahmenprogramm
geboten. Denn gerade für zukünftige Generationen werden Themen rund um
erneuerbare Energien und Klimaschutz von wichtiger Bedeutung sein.
Der Altmühlfränkische Energietag bietet somit ein breites Spektrum an Themen
für unterschiedliche Generationen.
Die offizielle Eröffnung des Altmühlfränkischen Energietags erfolgt am Sonntag
um 11 Uhr durch Landrat Gerhard Wägemann und den 1. Bürgermeister der
Stadt Treuchtlingen, Herrn Werner Baum.
Informieren Sie sich deshalb über Möglichkeiten zum Energiesparen sowie Trends
im Bereich erneuerbarer Energien bzw. Elektromobilität und besuchen Sie den
Altmühlfränkischen Energietag. Die Zukunftsinitiative altmühlfranken und die
Stadt Treuchtlingen freuen sich auf Ihren Besuch. Zeitgleich zum
Altmühlfränkischen Energietag findet auch der 10. Treuchtlinger Gesundheitstag
im Kulturzentrum Forsthaus statt.

Unternehmerfrühstück am 28. April

Wie das Regionalmanagement „altmühlfranken“ mitteilt, ist im April das „4. Unternehmerfrühstück“ für den Bereich „Tourismus im Fränkischen Seenland und im Naturpark Altmühltal“.
Termin: Donnerstag, 28. April 2016, 7.30 bis  10.00 Uhr, in den Räumlichkeiten der Gutmann Aluminium GmbH, Am Sand 2, 91781 Weißenburg
Diese Anschrift im Industriegebiet West II ist in manchen Navigationssystemen noch nicht digitalisiert. Bitte geben Sie deshalb „Emetzheim Zentrum“ ein.
Für Gäste stehen die Mitarbeiterparkplätze der Firma zur Verfügung.

„Biergrillen“ mit 100 tollen Rezepten

Neuerscheinung im ars-vivendi-Verlag

Biergrillen_Cover_druckfaehigIm Kochen mit Hefeweizen, Kölsch oder Pils sind Barbara Dicker und Hans Kurz bereits Experten: Ihr Bierkochbuch, Teil 1 ihrer Promille-Trilogie, hat sich bislang 10.000 Mal verkauft.
Nun haben sich die Autoren statt dem Herd dem Grill zugewandt – und zaubern mit ihrem Lieblingsgetränk Spezialitäten wie Weißbiersenf-Koteletts, Brauerlauch, vegane Bieronaise, Gambas con Cerveza, Biermelonen-Salat oder, zum Nachtisch, Bocko-Bananen.
Fazit: Die Biergrilleria macht vor nichts Halt – nicht vor Marinaden, Saucen, Butter, nicht vor Amuses-grilles, gegrillten Salaten, nicht vor Fleisch, Geflügel, Fisch oder Meeresfrüchten, keinesfalls vor Gemüsebeilagen (vegetarisch und vegan), nicht vor vegetarischen oder veganen Hauptspeisen und erst recht nicht vor Desserts.
Sogar Radler lässt sich übrigens grillen – pro-Bier-en Sie selbst!
Barbara Dicker, geboren in Oberfranken, ist Dolmetscherin für Spanisch und studierte Anglistin. Ihre Küche ist folglich regional und international geprägt. Als Redakteurin schrieb sie für ein Fachmagazin zu Themen rund um die Küche und den gedeckten Tisch, als freie Journalistin für verschiedene Tageszeitungen über Kultur und Gesellschaft. Von ihr kam 2010 die Idee zum Bierkochbuch, das ein Jahr später mit dem ars vivendi verlag erfolgreich realisiert wurde. 2014 gewann sie den zweiten Preis beim Wettbewerb um den Fränkischen Krimipreis.
Hans Kurz, geboren und aufgewachsen in Oberschwaben, studierte Sinologie und Politische Wissenschaften in München, Taipei und Erlangen. Auf allen Stationen schaute der leidenschaftliche Hobbykoch und bekennende Bierliebhaber in die Kochtöpfe und erkundete die kulinarischen Köstlichkeiten. Seit fast 20 Jahren ist er Redakteur bei einer Tageszeitung in Franken und schreibt Kochbücher und Krimis. Seit 2013 erschienen der Kriminalroman Hühnertod sowie Beiträge in verschiedenen Krimi-Anthologien des ars vivendi verlags.
Gemeinsam veröffentlichten sie bei ars vivendi: Das Bierkochbuch. Es folgten Das Schnapskochbuch, Das Weinkochbuch und Promillekiller – 12 Krimis mit Schuss.

„Biergrillen“ von Barbara Dicker und Hans Kurz, 100 Rezepte rund um Grill und Gerstensaft, Fotos von Daniel Duve, Kochbuch, Klappenbroschur,  180 Seiten, ISBN 978-3-86913-618-9,  19,90 Euro.

Kunststoffcampus präsentiert sich

Tag der offenen Tür in Weißenburg am 30. April von 12-17 Uhr

Die Hochschule für angewandte Wissenschaften Ansbach sowie die Technische Hochschule Deggendorf haben sich mit dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen und der Großen Kreisstadt Weißenburg i. Bay. zusammengeschlossen und den „kunststoffcampus
bayern“ realisiert.
Der Campus, bestehend aus einem Technologie- und Studienzentrum, dient der Forschung und Entwicklung im Bereich der Kunststoffindustrie sowie der beruflichen
Weiterbildung und Lehre. Das Technologiezentrum bietet regionalen und überregionalen Unternehmen seine Kompetenz und hochwertige Geräteausstattung für Forschungsvorhaben sowie zur gemeinsamen Nutzung von mess- und labortechnischen Verfahren und Einrichtungen an.
Das Studienzentrum setzt seine Schwerpunkte in der akademischen Weiterbildung, den berufsbegleitenden Bachelorstudiengängen und der Möglichkeit, durch modulare Studienangebote oder Seminare einzelne Zertifikatsabschlüsse zu erlangen.

kunststoffcampus bayern
Technologie- und Studienzentrum Weißenburg
Richard-Stücklen-Straße 3, 91781 Weißenburg i. Bay.
Tel. 09141 874669-0, Fax 09141 874669-169
info@kunststoffcampus-bayern.de
www.kunststoffcampus-bayern.de

E-Mobilität aus Ausstellungsthema

 „e-day“ am 5. Juni 2016 auf dem Gelände am Kratzmühlsee

Die Themen „Umweltgerechte Mobilität“  und „Nachhaltige Energie“ werden  mit vielen interessanten und kurzweiligen Aktionen präsentiert beim „e-day“ am 5. Juni auf dem Kratzmühl-See an der Altmühl. Anbieter von Produkten und Dienstleistungen zu den Themen „E-Mobilität – Fahrrad – Energie“ können sich dort einem breiten Publikum vorstellen.

Am Kratzmühlsee liegt eine der Wiegen der modernen Energieversorgung im Landkreis Eichstätt. In diesem Jahr jährt sich die Eröffnung des dortigen Wasserkraftwerkes, mit dem damals die Elektrizitätsversorgung der Stadt Beilngries ermöglicht wurde, zum 120. Mal. Im letzten Jahr wurde dann die erste öffentliche E-Tankstelle der N-ERGIE AG im Landkreis Eichstätt am Kratzmühlsee errichtet. Diese Ereignisse bilden den Anlass für den „e-day“, der sich gleichermaßen an die Bürger im Naturpark Altmühltal , der Städte Ingolstadt und Nürnberg, Touristen und Naherholer wendet.

Vor Ort werden Fahrräder und E-Fahrzeuge verschiedener Hersteller, Ladeinfrastruktur und  Dienstleistungsangebote rund um das Thema E-Mobilität präsentiert und auch für Testfahren zur Verfügung gestellt.

Unternehmen können aber auch ihre Entwicklungen und Angebote in den Bereichen Energieeffizienz, regenerative Energiegewinnung und Speicherung von Energie vorstellen.

Wer Interesse hat, als Aussteller dabei zu sein, wendet sich im Informationszentrum Naturpark Altmühltal an Andrea Hüttinger (Telefon 08421/9876-14) oder über die Webseite www.naturpark-altmuehltal.de.

Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen

Workshop in Kooperation mit der Flüchtlingshilfe Wald

Am Samstag,  16. April,  findet von 13 bis 13 uhr bei der Firma Hetzner-Online in Gunzenhausen (Industriestraße 25)  ein Workshop für ehrenamtliche Helfer in der Flüchtlingsarbeit statt. Es geht in dem Workshop um einen theoretischen Input zum Thema Trauma, wie erkenne ich, dass Flüchtlinge unter einem Trauma leiden, welche Umgangsmöglichkeiten sind angemessen.

Die Leitung hat Stefan Mages, Diplompsychologe.

Es sind noch Plätze frei.
Anmeldung bitte direkt bei info@fluechtlingshilfe-wald.de oder unter freiwilligenagentur@altmuehlfranken.de, oder Telefon: 09141 902 259.

Kreative Kochideen mit Bier

Vom 18. April bis 1. Mai präsentieren sich die Köche Altmühlfrankens

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Pappenheims Bürgermeister Uwe Sinn und Landrat Gerhard Wägemann assistierten Küchenchef Sven Glück bei der Zubereitung der Lammhaxe. Fotos: FR Presse

Ganz im Zeichen von 500 Jahren Reinheitsgebot des Bieres  stehen die Kulinarikwochen  „Biergenuss Altmühlfranken“ vom 18. April bis 1. Mai. Zehn Gastronomie betriebe beteiligen sich und präsentieren Kreationen von der Dunkelbierbrotsuppe über das Treberschnitzel bis zum Weißbiertiramisu. Landrat Gerhard Wägemann erhob im Pappenheimer Restaurant „Sonne“ den Kochlöffel und eröffnete somit die Aktion, die einmal mehr das Ziel hat, die Region Altmühlfranken zu präsentieren.

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Bei der Blindverkostung durch Braumeister Bernd Hecht bewies der Landkreischef eine sichere Sensorik.

Den logistischen Hintergrund von „Biergenuss Altmühlfranken – Gerichte mit und rund ums Bier“ liefern die neun Brauereien, die eine große Vielfalt bieten: Brauerei Strauss (Wettelsheim), Brauerei Sigwart (Weißenburg), Brauerei Wurm (Bieswang), Felsenbräu Thalmannsfeld (Bergen), Hechtbräu Zimmern (Pappenheim), Kleines Brauhaus Hotel Sonnenhof (Pleinfeld), Ritter St. Georgen (Nennslingen), Schlossbrauerei Ellingen und Schorschbräu (Gunzenhausen.

Auf einem Flyer, den Regionalmanager Andreas Scharrer gestaltet hat, stellen sich die zehn Gaststätten mit ihrem Spezialangebot. Für die AB-Leser wollen wir jeweils ein Gericht herausgreifen: Gasthaus „Zum Hirschen“ in Muhr (Klöße mit Bratwurstfüllung an Dunkelbiersoße und Röstzwiebeln), Landgasthaus „Jägerhof“  in Absberg (Schweinemedaillons mit Braumalzkruste); Landgasthof „Zum Schnapsbrenner“ in Großweingarten (Weißweintiramisu im Glas), Gasthof „Zur Sonne“ in Pappenheim (Altmühltaler Lammhaxe, gegart im Doppelbock), Gasthaus „Brandenburger Hof“ in Weißenburg (Bierstrudel mit Apfel-Rosinen-Füllung), Hotel „Adlerbräu“ gunzenhausen (Forellenfilet auf Biergraupensisotto), Gasthof Sammeth-Bräu in Weidenbach (Biergulasch vom Weidejungrind), Gasthof „Zum goldenen Lamm“ in Wettelsheim (Schnitzel mit nussiger Treberkruste), Gasthof „Zum güldenen Ritter“ in Schambach (Schweinsschäufele mit Dunkelbiersoße) und Gasthaus „Zum Hochreiter“ in Enderndorf (Creme Brülee – die süße Versuchung vom Malztrunk).

Der Job in der Küche gehört für den Landrat sicher zu den angenehmeren Verpflichtungen. Im Umgang mit dem scharfen Küchenmesser ist Gerhard Wägemann inzwischen geübt, schließlich ist die „Biergenuss“-Woche immerhin schon die dritte von fünf heuer geplanten Kulinarikaktionen.  Er gab sich als williger „Stift“ von Küchenmeister Sven Glück, dem Chef der „Sonne“ und dessen Frau Susanne.  Ihm assistierten  Kreisbäuerin Helga Horrer, Berta Jäger  (Kreisvorsitzende des Hotel- und Gaststättenverbands), Regionalmanager Andreas Scharrer, Bürgermeister Uwe Sinn aus Pappenheim und Wirtin Ines Wieland („Hirschen“ in Muhr am See). Und auch bei der Bier-Blindverkostung mit Braumeister Bernd Hecht („Hechtbräu“ Zimmern) ließ er eine sichere Sensorik erkennen.

Der Landrat appellierte vor dem Test des Menüs (Kartoffelroulade mit gebeiztem Lachs, Altmühltaler Lammhaxe in Bierbeize, Weißbiertiramisu) an die Freunde der regionalen Küche, das Angebot der zehn Küchenchefs in den nächsten beiden Wochen auch tatsächlich anzunehmen, denn:  „Alles Jammern über das Wirtesterben hilft nichts, wir müssen dafür sorgen, dass die Wirte überleben können.“ Das wiederum wollen Sven und Stefanie Glück. Sie haben vor sechs Jahren die „Sonne“ übernommen, die inzwischen zu den Top-Adressen der Gastronomie im Landkreis zählt.  Beide investieren derzeit viel Geld in die Erweiterung ihres Gasthauses um 100 Sitzplätze und des Hotels um sechs Gästezimmer.

Die unmöglichen Liebesgeschichten

Autor Reinhardt Knodt kommt am Freitag nach Gunzenhausen

„Undinen – Unmögliche Liebesgeschichten“ heißt das aktuelle Buch des Philosophen, Schriftstellers und Kulturmanagers Dr. Reinhard Knodt aus Röthenbach an der Pegnitz. In siebzehn Geschichten erzählt der Autor Liebesgeschichten, die erst gar nicht Wirklichkeit werden konnten, weil sie schon vor Beginn scheiterten, ja scheitern mussten.Undinen

Reinhard Knodt wird am Freitag, 15. April 2016 im Hotel-Gasthof zur Post in Gunzenhausen für die Goethe-Gesellschaft Gunzenhausen aus seinem neuen Buch „Undinen“ lesen und in einen kleinen Vortrag sein Buch in einen großen Kontext stellen. Beginn um 19 Uhr.

Der Titel „Undine“ greift dabei ein Märchen des Henry de la Motte Foucault (1777-1843) auf, der in Wirklichkeit Friedrich Heinrich Karl Baron de la Motte-Fouqué, Baron de Thonnayboutonne, Baron de Saint Surin, Seigneur de la Gréve geheißen hat. Er hat zügellos Romane, Gedichte, Briefe, Textvorlagen für Hoffeste, Tagebücher, Aufsätze, Lieder, Novellen, Reisebeschreibungen und Trauerspiele verfasst. Kein Genre hat ihn geniert, vor keiner literarischen Form ist er zurückgeschreckt, aber dafür das Publikum bald schon vor ihm.

Angeblich ist Henry de la Motte Foucault deshalb ein vergessener Dichter. Doch hat Henry de la Motte eben auch die „Undine“ geschrieben, und ein Dichter ist so bedeutend wie sein bedeutendstes Werk. Johann Wolfgang von Goethe hat ihn laut seines engen Vertrauten Johann Peter Eckermann „gelobt“, was aber genau genommen nicht stimmt. Oft ist Lob nur eine versteckte Form von Neid und Missgunst. Immerhin war Goethe nicht nur Künstler und Theatermanager, sondern eben auch Politiker und Frauenheld.Reinhard Knodt

Die Knodt`schen Undinen halten sich nicht an die Vorlage, sondern sind moderne und alltägliche „Undinen“, die auch keine Frauen sind, vielmehr Geschichten von Frauen. Reinhard Knodt will mit seinem Buch eine neue Erzählgattung einführen. Denn da sich vom Satyr die Satire ableitet, könnte sich in Zukunft von den Meerjungfrauen und Undinen auch eine literarische Gattung ableiten – die Undinen eben.

Geschichten über die Liebe, in denen der Mann eine ganz besondere – mal kläglich, mal heroische – Rolle spielt. Wer die Sehnsucht der Männer und das tief in ihnen schlummernde und durch keine „Emanzipation“ auszulöschende Frauenbild kennenlernen will – die berufsmäßige Undinen eben – sollte sich diesen Abend nicht entgehen lassen.                                 CARL-ALEXANDER MAVRIDIS
Dr. Reinhard Knodt, Undinen – unmögliche Liebesgeschichten, Verlag Palm-Art-Press Berlin 2015. 170 Seiten, 16,90 Euro. ISBN 978-3-941524-63-7. Erhältlich im lokalen Buchhandel.

Neue Ernte BergKirsch ist da

KirschRosé ergänzt die Brombachseer Regionalspezialitäten

Der Echt Brombachseer BergKirsch aus dem Erntejahrgang 2015 ist wieder da und steht ab sofort zur Verfügung. In gewohnter Qualität und als abgerundeter Aperitif bietet sich der mit 13 vol % Alkohol ausgestattete BergKirsch wieder als kreativer Begleiter in der Brombachseer Gastronomie an. Aber auch im Handel wird dieses stark nachgefragte Regionalprodukt wieder zur Verfügung stehen, denn in den letzten Wochen mussten zahlreiche interessierteKirschRosé_2016_Flasche Kunden und Gäste noch auf die Abfüllung der neuen Ernte vertröstet werden. Dieter Popp sieht imAlleinstellungswert des Echt Brombachseer BergKirsch als Dessertweinein ein Produkt, das sich hervorragend für die Profilierung des Fränkischen Seenlands und als herausragende Regionalspezialität des Brombachseer Obst- und Weinparadies eignet. Mit diesem BergKirsch verfügt die Region über eine Spezialität, die es in dieser Form in Europa nur hier am Brombachsee gibt. Ein besseres Marketingprodukt ist daher kaum denkbar, weil hier die Qualität und Einzigartigkeit der Landschaft mit ihren Fruchtaromen in einer hochwertigen Flasche optimal eingebunden werden konnten.

Der Echt Brombachseer BergKirsch ist ab sofort wieder im gut sortierten Einzelhandel, bei Getränkespezialisten und in der auf regionale Besonderheiten setzenden Gastronomie erhältlich.
Neben dem BergKirsch – der hier am Brombachsee meist auch als KirschSherry bezeichnet wird – hat die Manufaktur „Echt Brombachseer“ aber auch zwei neue Produkte auf den Markt gebracht. Zum einen mit dem Brombachseer Boskoop 2015 einen spritzigen sortenreinen Apfelmost mit 8 vol % Alkohol sowie als Neukreation mit einem ebenfalls hohen Alleinstellungswert einen Brombachseer KirschRosé, ein erfrischend mundender Kirschwein, der als Rosé mit nur 6 vol % Alkohol als leichtes Sommergetränk ausgebaut wurde.

Nach 2013 steht damit erneut ein Boskoop aus heimischen Streuobstwiesen zur Verfügung. Mit ihm wird nicht nur ein wertvoller Beitrag zur Erhaltung und weiteren Pflege der landschaftlich reizvollen Streuobstwiesen erreicht, er ergänzt auch das langsam wachsende Angebot an altmühlfränkischen Mostprodukten. Zunehmend wird erkennbar, dass auch hier – trotz anfänglicher Bedenken – der Apfelmost eine Chance hat und sich durchaus neben Wein und Bier behaupten kann. Eine Erfahrung, die auf der am 10.4. in Frankfurt (M) durchgeführten Weltmesse des Apfelweins ebenfalls wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt wird. Die dort präsentierten Streuobstprodukte aus 16 Ländern der nördlichen Halbkugel – mit Most u.a. aus Japan, Canada, Polen, Italien, Frankreich oder Dänemark – machen deutlich, wie sehr sich mittlerweile die Qualität der Apfelmost-Produkte auch international durchsetzen und sogar in der Spitzengastronomie als Begleiter von Menüs und bei Banketten geschätzt werden.

Mit dem KirschRosé ist der Manufaktur „Echt Brombachseer“ nach dem  BergKirsch und dem KirschSenf erneut ein Produkt mit außerordentlichem Alleinstellungswert gelungen. Denn ein als Rosé ausgebauter Kirschwein wird bislang in keinem der deutschen Kirschanbaugebiete präsentiert.
Das Produkt und seine Aufmachung bieten sicher daher als weiterer Botschafter des Fränkischen Seenlands und der Brombachseer Obstregion an. Damit wird auch die Vielfalt der Most-Kreationen um eine weitere Variante ergänzt. Und mit dem KirschRosé konnten auch erneut wieder die alten Kirschsorten mit ihrem besonderen Aroma verwendet werden, die ja seit 2012 vom Handel nicht mehr abgenommen werden. Insofern sind diese beiden Produkte – wie auch der BergKirsch – ein Synonym für den wichtiger werdenden Ansatz „Schutz durch Nutzung“, der immer mehr die Erhaltung der Streuobstwiesen über die bisher klassische Unterschutzstellungs-Anordnungen ersetzt.

Wollen wir eine noch größere Bürokratie?

Verwaltung darf sich  nicht nur mit sich selbst beschäftigen

Bedenken gegen den Vollzug des kommunalen Haushaltsrechts, wie er von der SPD verlangt wird, hat  Stadtrat Werner Falk (FDP) angemeldet. Er fürchtet ein Übermaß an Bürokratie und fragt besorgt:  „Sollen wir neben den Leistungen des Bauhofs für die Kirchweih, die Eisbahn oder das Bürgerfest auch noch das Gehirnschmalz des Bürgermeisters und der Verwaltungsbeamten dokumentieren?

Die wenigsten Städte im Freistaat  praktizierten die von der SPD geforderte doppelte Buchführung, die meisten das einfachere kameralistische  Verfahren.  Das bayerische Haushaltsrecht kenne bezüglich der internen Verrechnungen von Leistungen unter den  Einrichtungen der Stadt nur eine „Soll“-Vorschrift. Es sei also nicht Pflicht, so zu verfahren. Die SPD aber erwecke in der Öffentlichkeit den Eindruck, die Verwaltung scheue die Transparenz ihres Handelns. Der verwaltungsinterne Vorgang habe für den Bürger keinerlei Relevanz. Bei den Ausgaben handele es sich außerdem um freiwillige Leistungen, die auf Stadtratsbeschlüssen beruhten. Der Vollzug dürfe nicht so weit gehen, dass sich die Verwaltung nur noch mit sich selbst beschäftige.  „Befriedigt wird wohl nur der Antragsteller von der SPD“, erklärt Falk.

Auch wenn es derzeit noch kein konkretes Nutzungskonzept für das Bahnhofsgebäude gebe, so solle die Stadt nach dem in Aussicht stehenden  Erwerb des Gebäudes doch darauf achten, auch das Umfeld zu pflegen und zu verschönern, selbst wenn es dafür keine rechtliche Zuständigkeit gebe. Der Liberale sagt dazu: „Ich sammle bei meinen Spaziergängen auch den Plastikmüll auf, obwohl mir der Gehweg oder die benachbarte Wiese nicht gehören.“

Unterstützung findet beim FDP-Stadtrat die Initiative der SPD, die Wohnungsbaugenossenschaft mit einzubinden, wenn es um die Schaffung von finanziell erschwinglichen Wohnungen für Menschen geht, die „es nicht dicke haben“. In seinem Schreiben an den Bürgermeister tritt er für eine Aktualisierung der Stadtplanung im Quartier Bahnhofstraße ein, die ohnehin durch den Raumbedarf des Landesamts für Schule notwendig sein wird. Die hinterliegenden Grundstücke hätten eine hohe Wohnqualität, an der Straßenseite sei eine gemischte Nutzung vorstellbar.