Monthly Archives: Juli 2019

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Trauung im Naturpark

Ein neuer ungewöhnlicher Trau-Ort bereichert seit Ende Juni 2019 das Altmühltal

Solnhofen hat „JA“ gesagt zum ersten alternativen, naturnahen Trau-Ort im Naturpark Altmühltal. Ab auf den Acker heißt hier die Devise! Ob per pedes, mit der Rikscha, oder romantisch in einer Kutsche– alles ist erlaubt was sich möglichst emissionsfrei bewegen lässt. Genau das ist das Konzept und macht den Charme der „etwas anderen Art des Heiratens“ aus. Wer möchte, kann direkt  zur Trauung radeln, gemeinsam oder aus unterschiedlichen Richtungen, denn der Trau-Ort liegt zwischen Eßlingen und Solnhofen, direkt am Altmühltaler Radweg. Die Anreise mit dem Auto ist mit Sondergenehmigung möglich, aber wer braucht schon einen Wagen, wenn man auch mit dem Kanu bis kurz vor den Hafen der Ehe paddeln könnte.

Ein absolutes Plus ist die individuelle Gestaltungsmöglichkeit des ganzen Drum Herum. Ob kuschelig zu zweit auf einer Bank unter dem  20 Meter hohen Kirschbaum oder mit Gästen, die gerne ihren Hund mitbringen möchten, hier wird versucht  Ihre Wünsche so weit wie möglich zu erfüllen. So bietet der Altmühltaler Hochzeits-Acker als Trau-Ort sowohl die kreative Flexibilität um das Ambiente, als auch die zivilrechtliche Gültigkeit der Ehe. Mit sensationeller Sicht auf die Felsengruppe  „die 12 Apostel“, trauen das Standesamt Treuchtlingen und der 1. Bürgermeister von Solnhofen. Fotos: ml-fotografien.de

Lage entspannt sich

Erklärung von Bürgermeister Fitz im Stadtrat

Der Gunzenhäuser Burgstallwald (113 Hektar) ist das Opfer des Schwammspinners geworden. Noch aber ist nicht exakt bekannt, wieviel Prozent des Walds für alle Zeit verloren gegangen sind. Foto: Amt für Landwirtschaft Bereich Forsten

An der Schwammspinner-Front hat sich die Lage nach dem Eingreifen der Stadt und dem aktuellen Stand der Population entspannt. Wohl sind die „Kriecher“ noch überall am Rande des betroffenen Burgstallwalds festzustellen, aber die schlimme Konzentration der Raupen gibt es nicht mehr. Geholfen haben auf jeden Fall die Maßnahmen, die Bürgermeister Karl-Heinz Fitz nach wiederholten Kontakten mit den betroffenen Grundstückseigentümern getroffen hat.  So waren an die 40 Helfer von THW und Feuerwehr an der Absaugaktion beteiligt. Von ihnen wurde auch die drei Kilometer lange Kunststoffbarriere aufgebaut, die sich als wirksam erwiesen hat.

Wie Fitz immer wieder bekräftigt: Betroffen ist in erster Linie der Staatswald (70 Prozent), aber auch der Stadtwald und der Privatwald (30 Prozent). Der Rathauschef würdigte nicht nur die Leistungen der Helfer und der Grundstückseigentümer, sondern auch den Einsatz der 17 Helfer der Staatsforsten. Er hat sich inzwischen  an den Ministerpräsidenten Markus Söder gewandt und um finanzielle Hilfe gebeten. Er hofft, dass es aus einem Fonds des Staats Geld für die Geschädigten gibt. Die Stadt freilich geht indes in Vorleistung.

WERNER FALK