Tag Archives: Wieder

Ronja wieder im Kreuzgang

Ab 15. Juni wieder Vorstellungen von „Ronja Räubertochter“


Nach einer kleinen Pause kommt das Kinder- und Familienstück der Kreuzgangspiele „Ronja Räubertochter“ endlich wieder zurück: Ab Samstag, den 15. Juni gibt es fast täglich Vorstellungen der Räubergeschichte nach dem beliebten Kinderbuch von Astrid Lindgren.
Aktionstag für Gehörlose am 22. Juni 2024: Vorstellung von „Ronja Räubertochter“ in Gebärdensprache
Eine der kommenden Vorstellungen ist jedoch eine ganz besondere: Am Samstag, den 22. Juni 2024 wird das Schauspiel-Ensemble durch zwei Dolmetscherinnen für Gebärdensprache ergänzt, die diese Vorstellung für gehörlose und höreingeschränkte Menschen übersetzen werden. Die Teilhabe aller an Theater und Kultur liegt des Kreuzgangspielen sehr am Herzen und so herrscht bei den Theaterverantwortlichen große Freude darüber, dass an diesem Tag auch solche Menschen in den Kreuzgang kommen können, die normalerweise nur selten ins Theater gehen können.
Die Dolmetscherinnen konnten dank der großzügigen Unterstützung und dank des Engagements des Vereins zur Förderung der Kreuzgangspiele e.V. engagiert werden. Die Vorstellung von „Ronja Räubertochter“ findet am 22. Juni im Rahmen eines Aktionstages für Gehörlose statt, der in Feuchtwangen noch weitere Angebote außerhalb des Theaters beinhaltet.
Karten für die Vorstellung in Gebärdensprache und alle anderen Vorstellungen gibt es unter www.kreuzgangspiele.de
Gespielt wird „Ronja Räubertochter“ bis zum 10. August.

Wieder Sommerkonzerte

Gunzenhäuser Samstagskonzerte starten in die neue Saison


Die Gunzenhäuser Samstagskonzerte sind fester Bestandteil des städtischen Veranstaltungskalenders. 2024 gehen die bei Einheimischen und Urlaubern gleichermaßen beliebten Konzerte in eine neue Runde. So verwandelt sich der Marktplatz von Anfang Mai bis Ende September immer samstags ab 10:30 Uhr zu einem musikalischen Freudenplatz. Die Auftritte im Herzen Gunzenhausens sind sehr begehrt: So melden sich mittlerweile vor der Saison mehr als 150 interessierte Musikgruppen und wollen auf dem Marktplatz ihr Können zum Besten geben. Abwechslung ist damit garantiert.Bitte beachten Sie: Die Konzerte finden nur bei trockener Witterung statt.


Die Konzerte im Überblick:
04.05.2024 Gnotzheimer Musikanten
11.05.2024 Posaunenchor Heroldingen
18.05.2024 Posaunenchor Gunzenhausen
25.05.2024 Got-2-make-music
01.06.2024 Old Mill Big Band
08.06.2024 Wirtshausmusikanten (Die kleine feine Blasmusik)
15.06.2024 Gunzenhäuser Blous‘n
22.06.2024 Die flotten Härtsfelder
29.06.2024 Richard K.
06.07.2024 Blaskapelle Dittenheim (10:30 – 12:00 Uhr)
Schützenkapelle Meinheim (12:30 – 14:00 Uhr) (Bürgerfest)
13.07.2024 Blaskapelle Frankenhofen
20.07.2024 Wormer Musikanten
27.07.2024 Walder Dorfmusik
03.08.2024 Nordilo
10.08.2024 Country Gang
17.08.2024 Loddy & Holm
24.08.2024 Lehrerhaus-Musik
31.08.2024 NeverB2Blue
07.09.2024 Kirchweih-Auftakt – kein Konzert
14.09.2024 AcousticBlend
21.09.2024 The Fridays
28.09.2024 Jugendkapelle (10:30 – 13:00 Uhr)
Gastkapelle Wormer Musikanten (14:00 – 16:00 Uhr) – KulturHerbst


Finanziell unterstützt werden die für Besucherinnen und Besucher kostenlosen Konzerte durch die Vereinigten Sparkassen Gunzenhausen. Nähere Informationen zu den Samstagskonzerten erhalten Sie bei der Tourist Information der Stadt Gunzenhausen unter www.gunzenhausen.info, Tel.: 09831/508 300 oder per E-Mail an touristik@gunzenhausen.de.

„Endlich wieder herzhaft lachen“

Vortragsreihe Gesundheit im Dialog zum Thema Blasenschwäche

Dr. Thomas Siebert, Facharzt für Urologie, informiert in seinem Vortrag über Blasenschwäche, eine häufige Erkrankung bei beiden Geschlechtern. Bild: Urologie Weißenburg

Lange Zeit war das Thema Blasenschwäche sehr schambesetzt, inzwischen ist es jedoch sogar in der Werbung angekommen. Kein Wunder, denn Blasenschwäche ist eine sehr häufige Erkrankung.

Rund zehn Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Blasenschwäche

Harninkontinenz kann jeden betreffen, sowohl Männer als auch Frauen und Kinder. Mit dem Lebensalter steigt auch die Anzahl der Erkrankten. Die Betroffenen leiden unter einer stark eingeschränkten Lebensqualität und wissen oftmals nicht, dass es in den meisten Fällen Hilfe gibt.

Der Weißenburger Urologe und Belegarzt im Klinikum Altmühlfranken, Dr. med. Thomas Siebert, informiert im Rahmen der Vortragsreihe ‚Gesundheit im Dialog‘ über zahlreiche Behandlungsmöglichkeiten und gibt Überblick über die Erkrankung und die verschiedenen Therapiemöglichkeiten.

Der Vortrag „Blasenschwäche – endlich wieder herzhaft lachen“ findet am Donnerstag, 18. April 2024, 19 Uhr, im Gotischen Rathaus, Marktplatz 1, Weißenburg statt.

Fragen aus dem Publikum sind gerne willkommen und können im Rahmen einer offenen Fragerunde im Anschluss an den Vortrag fundiert beantwortet werden.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Wieder mehr Verkehrsunfälle

Unfallstatistik 2023 für den Landkreis

Auch wenn die Steigerung nur marginal ist – im Jahr 2023 gab es im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen mehr Verkehrsunfälle als im Vorjahr.  

Die Polizeidienststellen in Weißenburg, Gunzenhausen und Treuchtlingen nahmen insgesamt 3471 Verkehrsunfälle auf, was im Vergleich zum Vorjahr einer Steigerung um 0,49 % entspricht. Die überwiegende Anzahl von 2504 waren sogenannte Kleinunfälle mit Sachschaden. Auch die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden stieg um 8% leicht an, bei 351 Verkehrsunfällen wurden 445 Personen verletzt, 86 davon erlitten statistisch schwere Verletzungen, mussten also unfallbedingt stationär im Krankenhaus behandelt werden.

Im Jahr 2023 waren im Landkreis 8 Verkehrstote zu beklagen. Bei aller Tragik haben nachfolgend erläuterte Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang allesamt gemein, dass ihnen individuelles Fehlverhalten der Beteiligten als Hauptunfallursache zugrunde liegt.

Massenbach – Im Januar übersah eine 95-jährige Pkw-Fahrerin beim Einfahren in die B 13 einen im Querverkehr befindlichen, bevorrechtigten Pkw und verstarb daraufhin.

Ellingen – Im April übersah ein Pkw-Fahrer beim Abbiegen von der B 2 nach links eine im Begegnungsverkehr befindliche, bevorrechtigte 49-jährige Motorradfahrerin, welche noch an der Unfallstelle verstarb.

Weimersheim – Im September kam es zu einem Frontalzusammenstoß zweier Pkw im Begegnungsverkehr der Ortsverbindungsstraße, als der Unfallverursacher im Kurvenbereich auf die Fahrbahn der 18-jährigen Unfallgegnerin geriet und dort kollidierte. Die Geschädigte verstarb mehrere Wochen später an den Unfallfolgen. Aufgrund des Zeitraums von mehr als 30 Tagen zwischen dem Unfall- und Todestag wird dieser Verkehrsunfall allerdings in der Statistik offiziell nicht aufgeführt.

Wengen – Im November übersah und erfasste ein Pkw-Fahrer in den Morgenstunden frontal einen in gleicher Richtung auf der Staatsstraße befindlichen Fahrradfahrer, welcher daraufhin noch an der Unfallstelle verstarb.

Pleinfeld – Im Dezember kam der Unfallverursacher im zweispurigen Bereich der B 2 aus ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte er im Begegnungsverkehr frontal mit dem Pkw einer 19-jährigen Frau, welche am Folgetag verstarb.

Treuchtlingen – Im Februar überfuhr ein Pkw auf der B2 in Fahrtrichtung Süden einen zum Unfallzeitpunkt bereits auf der Fahrbahn liegenden 40-jährigen Fußgänger, welcher zuvor mit Fahrrad auf der Bundesstraße unterwegs war. Dieser verstarb nach erfolgloser Reanimation vor Ort.

Gunzenhausen – Im Juli befuhr ein Pkw-Fahrer die B13 in Fahrtrichtung Muhr am See, als die 60-jährige Unfallverursacherin mit ihrem Mofa-Roller auf die B13 ebenfalls in gleiche Fahrtrichtung einfuhr. Trotz eingeleiteter Vollbremsung des Pkw-Fahrers erfasste dieser die Unfallgegnerin frontal. Diese verstarb noch an der Unfallstelle.

Spielberg – Im Juli befuhr ein 15-jähriger Jugendlicher mit seinem Leichtkraftrad die Kreisstraße WUG25 in Spielberg. Vor einer Rechtskurve kam er innerorts alleinbeteiligt nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr über den Gehsteig und die Böschung und prallte gegen eine Hauswand. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte war der Verunfallte bereits mehrere Stunden tot.

Ostheim – Im Oktober kollidierte ein Pkw-Fahrer auf der B 466 zwischen Ostheim und Westheim beim Überholvorgang mit einem im Gegenverkehr befindlichen, 16-jährigen Fahrer eines Leichtkraftrades. Durch den Frontalaufprall erlitt der Zweiradfahrer tödliche Verletzungen.

Wie in den vergangenen Jahren kommt der Arbeit der Unfallkommission bei der Begutachtung von Unfallschwerpunkten und Örtlichkeiten schwerer Verkehrsunfälle besondere Bedeutung zu. So wurden exemplarisch im Rahmen einer Verkehrsschau mit Straßenbaulastträger und Straßenverkehrsbehörde kurz nach dem tödlichen Unfallgeschehen in Ellingen mehrere kurzfristig wirksame Maßnahmen besprochen. Im Einvernehmen mit der Stadt Ellingen sollen so neben der Verlängerung der Sperrflächen beider zweispurigen Bereiche und der Einschränkung der erlaubten Fahrtrichtung beim Einfahren in die Bundesstraße rechts durch eine Begrenzung der Geschwindigkeit auf 70 km/h in Fahrtrichtung Nürnberg weitere tödliche Unfälle vermieden bzw. zumindest schwere Unfallfolgen abgemildert werden. Eine entsprechend lautende verkehrsrechtliche Anordnung ist bereits ergangen und wird voraussichtlich im Frühjahr 2024 umgesetzt.

Bei den 7 verzeichneten Schulwegunfällen im Jahr 2023 erlitten die jeweiligen Geschädigten glücklicherweise keine schwereren Verletzungen. Die Unfallszenarien wurden in enger Kooperation zwischen PHM Amberger, Verkehrserzieher im Landkreis sowie den Mitarbeitern Verkehr der PI Gunzenhausen, PHK Lassnig und PHM Temme von der PI Treuchtlingen zusammen mit Lehrkräften der Schulen proaktiv moderiert und teilweise in erneuten Verkehrsunterrichten in den Klassen der betroffenen Kinder aufgearbeitet.

Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Beteiligung von jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 24 Jahren stagniert nahezu gleichbleibend bei 202 Fällen. Bedauerlicherweise ist bei den an Verkehrsunfällen beteiligten Senioren im Alter ab 65 Jahren wie in den Vorjahren ein erneuter Anstieg von 228 in 2022 auf 245 Verkehrsunfälle in 2023 festzustellen, wobei in 168 Fällen die Senioren als Unfallverursacher aufgeführt werden. 63 Senioren wurden hierbei verletzt.

Auch die verstärkte Nutzung von Pedelec und Fahrrädern führt seit Jahren wenig verwunderlich zu einem tendenziellen Anstieg bei den Radfahrunfällen. Bei 105 Verkehrsunfällen bedeutet dies eine Steigerung um knapp 13 % im Vergleich zum Vorjahr. In diesem Zusammenhang bieten die Polizeiinspektionen im Landkreis in Zusammenarbeit mit der Kreisverkehrswacht spezielle Pedelec Trainings für Senioren an, wo neben theoretischer Vermittlung des sicheren Umgangs mit dem E-Bike auch praxisbezogene Fahrübungen in einem abgesperrten Bereich erprobt werden können.

Bei 57 Unfällen waren Motorradfahrer beteiligt, wovon mit 50 Zweiradfahrern erfreulicherweise gut 7% weniger verletzt wurden als in 2022. Zudem ereigneten sich 2023 etwa 10% weniger Unfälle mit Beteiligung von Fußgängern.

Ein mit dem Gesamtunfallzahlen korrelierender Anstieg ist auch im Bereich der Fahrerfluchten zu verzeichnen. Bei 431 Unfallfluchten konnte in 163 Fällen (19 mehr als im Vorjahr) der jeweilige Verursacher, nicht zuletzt aufgrund vieler Mitteilungen und Hinweise aus der Bevölkerung, ermittelt werden. Die Anzahl der Verkehrsunfälle unter Alkohol- bzw. Drogeneinfluss befindet sich mit 31 Fällen im Durchschnitt der letzten Jahre. In der Gesamtschau der Unfallursachen nimmt diese Unfallgruppe einen sehr geringen Anteil ein. Hauptunfallursachen sind vielmehr ungenügender Sicherheitsabstand, Fehler beim Abbiegen, Wenden und Rückwärtsfahren sowie Vorfahrtsverstöße, aber auch Ablenkung und teilweise nicht angepasste Geschwindigkeit. Aber selbst ohne individuelles Fehlverhalten kann es immer wieder zu Verkehrsunfällen kommen. So verzeichnet die Statistik insgesamt 1520 Wildunfälle, 92 weniger als im Vorjahr.  

Zur Bekämpfung der Geschwindigkeitsunfälle wurden im vergangenen Jahr im Landkreis bei Geschwindigkeitsüberwachungen mit dem Handlasermessgerät 1095 Einsatzstunden geleistet. 307 Verkehrsteilnehmer mussten ein Verwarnungsgeld entrichten, 712 erhielten einen Bußgeldbescheid inklusive Punkte in Flensburg. Zusätzlich überwachte die Verkehrspolizei Ansbach mit technischem Gerät (Lichtschranke, Radargerät) Unfallhäufungsstellen und Gefahrenpunkte im Landkreis. Auch seitens der kommunalen Verkehrsüberwachung der Städte Weißenburg, Gunzenhausen und Treuchtlingen wurden Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.

Insgesamt wurden 120 Blutentnahmen (Alkohol) bzw. Atemalkoholtests veranlasst. Bezüglich Fahrten unter Drogeneinfluss mussten sich 57 Kraftfahrzeugführer verantworten. 183 Kraftfahrer mussten ein Verwarnungsgeld wegen eines Verstoßes gegen die Gurtanlegepflicht entrichten. 636 Bußgeldbescheide ergingen gegen Fahrzeugführer wegen verbotener Benutzung des Mobiltelefons.

Nachdem die Problematik der unzulässigen Lärmbelästigung durch sogenannte Tuner und Poser in den vergangenen Jahren zu erhöhtem Beschwerdeaufkommen führte, konnte diesem Phänomen durch gezielte Kontrollaktionen, u.a. zusammen mit der eigens darauf spezialisierten Kontrollgruppe Cartuning des Polizeipräsidiums Mittelfranken erfolgreich begegnet werden. 64 Verstöße wegen dem Erlöschen der Betriebserlaubnis an nicht ordnungsgemäß ausgerüsteten Fahrzeugen und 16 Bußgeldverfahren wegen der Verursachung unzulässigen Lärms unter Verwendung eines Kfz waren in diesem Deliktsfeld landkreisweit zu verzeichnen. Auch weiterhin werden relevante Verstöße in diesem Bereich konsequent verfolgt und geahndet.

Schule ist wieder freigegeben

2024 wieder Unterricht im Altbau der Senefelder-Schule in Treuchtlingen

Die Bauaufsichtsbehörde am Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen hat am 27. Dezember 202, die Nutzungsuntersagung für den Altbau der Senefelder-Schule in Treuchtlingen wieder aufgehoben. Nachdem die umfassenden Kompensationsmaßnahmen im Altgebäude durchgeführt wurden und diese vom Prüfsachverständigen freigegeben wurden, steht der weiteren Nutzung als Schulgebäude nach den Weihnachtsferien nichts mehr im Wege.

Wie bereits Mitte Dezember mitgeteilt wurde, wurden am Altgebäude der Senefelder-Schule mehrere Maßnahmen durchgeführt, damit das Gebäude wieder genutzt werden kann. Darunter z.B. eine umfangreiche Brandmeldeanlage mit rund 200 Sensoren, die bei der Integrierten Leitstelle aufgeschaltet ist, aber auch das Entfernen von sämtlichen Brandlasten, die Überarbeitung der Flucht- und Rettungswegpläne oder die Erneuerung der Brandschutzordnung. In diesem Rahmen wurden unter anderem eine optimierte Rettungswegkennzeichnung sowie verbesserte Ausstiegshilfen zum Fluchtsteg angebracht. Über 80 Lehrkräfte wurden zudem als Brandschutzhelfer ausgebildet.

Die vom Brandschutzplaner formulierten Abweichungsanträge inkl. der vorgeschlagenen Kompensationsmaßnahmen wurden vom Prüfsachverständigen im Rahmen einer Bescheinigung Brandschutz III vorgegeben. Nachdem alle Maßnahmen im Gebäude umgesetzt worden sind, hat der Prüfsachverständige diese nun abgenommen und freigegeben.

Aus bauaufsichtlicher Perspektive wurden die festgestellten Mängel soweit behoben oder kompensiert, dass keine akute Gefahr für Leben und Gesundheit mehr anzunehmen ist. Durch die Maßnahmen kann das Gebäude im Brandfall deutlich schneller evakuiert werden. Die Nutzungsuntersagung konnte nun also aufgehoben werden.

„Somit können wir unser selbst gesetztes Ziel, dass am 08. Januar 2024 wieder Präsenzunterricht im Altgebäude stattfinden kann, einhalten. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten für das schnelle und effektive gemeinsame Handeln. Die Situation war für keinen leicht, doch haben wir Hand in Hand gearbeitet und können nun das Altgebäude bis zur Fertigstellung des dritten Bauabschnitts wieder nutzen“, so Landrat und Zweckverbandsvorsitzender Manuel Westphal. Der Landrat bekräftigt zudem: „Für mich steht nach wie vor die Sicherheit der Schüler sowie der Lehrkräfte und der weiteren Mitarbeiter an erster Stelle. Die Entscheidung der Nutzungsuntersagung ist mir wahrlich nicht leichtgefallen, umso mehr freut es mich nun, dass nach den Weihnachtsferien wieder Präsenzunterricht in der Schule stattfinden kann.“

Verwirrende Änderungen

Der „Digitale Engel“ war zu Besuch im Rathausfoyer

Der „Digitale Engel“ in Gestalt von Johannes Diller (rechts) war vor ort, um den Senioren wertvolle Tipps zu geben, wie sie den immer wieder vorkommenden Änderungen auf dem Handy oder dem Computer beherrschen können. „Bürgernetz“-Chef Martin Bosch (links) und Thomas Thill (Mitte), der Vorsitzende des Seniorenbeirats, begrüßten die Initiative. Foto: StGun


Wer kennt es nicht? Man öffnet sein Handy und plötzlich ist alles neu. Ein Update hat sich installiert und nun sieht alles anders aus. Hier kommen Nutzerinnen und Nutzer schon einmal durcheinander. Gerade ältere Menschen können den schnellen digitalen Prozessen oft nur schwer folgen.
Alltägliche Fragen, z. B. wie einem QR-code gefolgt wird, eine App deinstalliert wird oder ein Videoanruf getätigt werden kann, beschäftigen Seniorinnen und Senioren. Fakt ist: Unsere Gesellschaft wird immer älter. Auf die sich wandelnden Bedürfnisse muss dementsprechend Rücksicht genommen werden.
Vergangenen Dienstag hat der sog. „Digitale Engel“, ein „Mobiler Ratgeber zu Digitalen Fragen“, Gunzenhausen besucht. Das Projekt von „Deutschland sicher im Netz“ wurde von Gunnet e. V. eingeladen, die Stadt Gunzenhausen hat tatkräftig unterstützt. Das kostenlose Beratungsangebot fand im Rathausfoyer statt.
Der Digitalexperte und Mobilberater Johannes Diller war von 15 bis 17 Uhr als Ansprechpartner vor Ort, er erklärte und half älteren Menschen bei verschiedenen Anliegen aus der digitalen Welt. In den Gesprächen ging es z. B. um Smartphone-Einstellungen, um Fragen rund um den Kauf eines Tablets oder um unbekannte, vorinstallierte Apps auf dem Handy.
Weitere Informationen zu digitalen Unterstützungsangeboten in Gunzenhausen finden Sie unter www.gunnet.de oder auch unter www.vhs-gunzenhausen.de.