Stadtradeln mit Spitzenergebnis

799 Radler nahmen teil und fuhren 204301 Kilometer

Georg Gabel führt die 106 Teilnehmer des Teams FDP an.

Gunzenhausen, das im Herbst das Zertifikat „Fahrradfreundliche Stadt in Bayern“ bekommt, unternimmt alles, um dem Prädikat gerecht zu werden. Beispiel dafür ist das diesjährige Stadtradeln, das im Vergleich zu den Vorjahren ein Rekordergebnis gebracht hat. Vom 8. bis 28. Juli beteiligten sich 37 Teams  (Vorjahr: 36) mit 799 Radlern (175344) an dem sportlichen Wettbewerb, der das Ziel hat, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und die Gesundheit bzw. Fitness der Teilnehmer zu fördern. Alle haben in diesem Jahr durch den Umstieg vom Auto auf das Fahrrad 29 Tonnen CO2 vermieden.

Das Kilometerergebnis entspricht der fünffachen Länge des Äquators. Mit 131 Radlern stellten „Die Wormer Radler“ wiederum die meisten Teilnehmer (2017: 141). Sie legen 39742 Kilometer zurück (Vorjahr: 33357). Gleich dahinter raniert auf Platz 2 das „Team FDP“ mit 106 Teilnehmern und 32982 Kilometern (Vorjahr: 107 Teilnehmer und 25674 Kilometer). Den dritten Rang belegt die „CSU Gunzenhausen“  mit 104 Teilnehmern und 23636 Kilometern.  Dahinter rangiert das „Team Rathaus – Wir strampeln uns für Sie ab“ mit 60 Teilnehmern und 16391 Kilometern und der FC Gunzenhausen mit 73 Teilnehmern und 9734 Kilometern.

Stadtrat Werner Falk, Kapitän des „Teams FDP“ dankt allen Mitfahrern für ihren Einsatz. „Für uns war der olympische Gedanke des Dabeiseins der wichtigste, erst danach kommt es auf die gefahrenen Kilometer an“, erklärt er. Die meisten Kilometer im Team strampelten Georg Gabel (1120), Werner Edel (1049), Klaus Zucker (1035) und Ulrich Steeb (1032). Im Durchschnitt fuhren die Teammitglieder 311 Kilometer. Sie belegten damit im Ranking aller 37 Teams den 10. Platz (vor den Wormer Radlern).

Die Abschlussfeier des Stadtradelns ist am 13. November im Bethelsaal der Stiftung Hensoltshöhe. Dabei gibt es wieder schöne Preise zu gewinnen.

 

„Dialog Sport“ mit MdB Britta Dassler

Begegnung im FC-Sportheim in Gunzenhausen

Britta Dassler, Bundestagsabgeordnete der FDP aus Herzogenaurach, kommt am Dienstag, 28. August, nach Gunzenhausen. Auf Einladung von Stadtrat Werner Falk und Kreisvorsitzendem Thomas Geilhardt begegnet sie um 19.30 Uhr im Clubheim des FC Gunzenhausen Vertretern der Sportvereine aus dem Landkreis. Die Politikerin gehört dem Sportausschuss des Deutschen Bundestags an und ist sportpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion. Sie gehört in dritter Generation der Familie an, die das Sportartikel-Unternehmen Puma in Herzogenaurach gegründet  hat. Sie vertritt ihre Partei im Stadtrat Herzogenaurach und im Kreistag Erlangen-Höchstadt. Seit drei Jahren ist sie auch stellvertretende Landesvorsitzende.  Britta Dassler ist auch Gründungsmitglied des ZONTA-Clubs, einem Zusammenschluss berufstätiger Frauen in verantwortungsvollen Positionen, die sich dafür einsetzen, die Lebenssituation von Frauen im rechtlichen, politischen, wirtschaftlichen und beruflichen Bereich zu verbessern.

Bolschoi-Theatermusiker gastieren

Zwölf Geiger kommen am 31. August in die Stadtkiche

Die 12 Geiger des weltbekannten Bolschoi-Theaters gehen im August und September 2018 auf eine Europatournee und spielen zahlreiche Konzerte mit weltbekannten Werken von Bach, Mendelssohn, Paganini, Schubert, Tschaikowsky und Rachmaninow.
Das legendäre Ensemble des weltbekannten russischen Opernhauses bietet ein einmaliges musikalisches Erlebnis. Es ist nicht weiter erstaunlich, dass sich eine Gruppe Orchestermusiker zusammentut, aber dass sich die besten Geiger eines Orchesters als eigenständige Formation jahrzehntelang von einem Erfolg zum anderen gespielt haben, ist schon einmalig. Deshalb wissen Musikliebhaber sofort, woher die 12 Geiger kommen und wo sie hingehören, selbst wenn der Name des Bolschoi nicht genannt wird.
Seit 1956 tritt das Ensemble nicht nur in ihrer Heimatstadt Moskau, sondern weltweit auf. Mit über 30 Alben hat es ein Millionenpublikum an Klassikliebhabern erreicht. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich die Besatzung der 12 Geiger mehrfach geändert, aber die ausgezeichnetet Qualität ist die Gleiche geblieben.
Das Pflegen der Tradition und die dauerhafte Weiterentwicklung machen „Die zwölf Geiger“ zu einer Institution in der klassischen Musik.

Die Musiker aus Russland gastieren am Freitag, 31. August, um 19.30 Uhr in der Stadtkirche in Gunzenhausen auf Einladung des Kulturvereins „mundus artis“ (Mörsach), des Kunstateliers Zimmermann und der evangelischen Kirchengemeinde Gunzenhausen. Karten für 18 Euro (Erwachsene) gibt es an der Abendkasse.

Fahrradklima-Test machen!

ADFC:  Ihre Meinung ist gefragt

 Der ADFC-Fahrradklima-Test ist der Zufriedenheits-Index von Rad fahrenden Menschen in Deutschland und findet 2018 wieder vom 1. September bis 30. November statt. Gunzenhäuser Bürger und Gäste sind gefragt, online zu bewerten, wie sie das Thema Radfahren in Gunzenhausen bewerten.

Im Jahr 2016 haben deutschlandweit 120.000 Menschen mitgemacht und die Situation für Radfahrer in 539 Städten bewertet. Ob das Radfahren Spaß oder Stress bedeutet, ist auf www.fahrradklima-test.de zu finden. Gunzenhausen landete damals in der Stadtgrößenklasse bis 50.000 Einwohner bundesweit auf Platz 13 von 364 und bayernweit auf Platz 1 von 51 bewerteten Städten.

Beim Fahrradklimatest können die Teilnehmer per Fragebogen beurteilen, ob beispielsweise Radwege im Winter geräumt werden oder ob sie sich sicher fühlen, wenn sie mit dem Fahrrad unterwegs sind. Die Ergebnisse geben Verkehrsplanern und politisch Verantwortlichen lebensnahe Rückmeldungen zum Erfolg ihrer Radverkehrsförderung und nützliche Hinweise für Verbesserungen.

Der Fragebogen ist unter www.fahrradklima-test.de zu finden. Machen Sie mit!

Bienenpakt unterzeichnet

Lebensraum der Bienen ist zu schützen

Auf Initiative des Stimmkreisabgeordneten für den Bayerischen Landtag Manuel Westphal haben sich Vertreter des Landkreises, der Kommunen, der Landwirtschaft, der Imker und des Gartenbaus und der Landespflege getroffen, um einen Bienenpakt für den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen zu unterzeichnen. Darin werden verschiedene Maßnahmen beschrieben, wie genügend Lebensraum und Nahrungsquellen für Bienen und andere bestäubende Insekten erhalten und geschaffen werden können.

Vor einiger Zeit hatte der Landtagsabgeordnete zusammen mit dem Landwirt Erwin Auernhammer aus Indernbuch die Idee entwickelt, einen Bienenpakt zu gründen. Ziel dabei soll sein, ein Netzwerk der beteiligten Akteure zu schaffen, um zum einen Verbesserungen für die Insekten zu erreichen zum anderen auch um bei der Bevölkerung ein Bewusstsein für die Situation der Insekten zu schaffen.

„Ohne Bestäubung kein Pflanzenwachstum, ohne Pflanzen keine Nahrung für Bienen und viele andere Insekten. Es ist ganz klar, dass wir alle von der Arbeit der Bienen und Insekten profitieren, weshalb wir diese auch schützen und bewahren müssen. Meiner Meinung nach müssen hier alle beteiligten Akteure zusammenarbeiten – deswegen auch die Idee des Bienenpakts“, erklärte Westphal zu Beginn der Veranstaltung, die passend zum Thema an einer Blühfläche des Landwirts Erwin Auernhammer bei Thalmannsfeld stattfand.

Landrat Gerhard Wägemann als Vertreter des Landkreises und Sachgebietsleiter Utz Löffler vom Umweltamt bekräftigten ebenfalls, dass es auch dem Landkreis ein besonderes Anliegen ist, den Lebensraum der Bienen und Insekten zu sichern. Aus diesem Grund wurde bereits das Programm „Vielfalt.Erleben.Altmühlfranken – Biodiversität auf öffentlichen Flächen“ ins Leben gerufen. Dabei geht es unter anderem auch darum, den Kommunen geeignete Flächen vorzuschlagen, wo Blühflächen angepflanzt werden können. Bürgermeister Dieter Rampe aus Muhr am See konnte als Vertreter einer Modellkommune bereits über verschiedene Erfahrungen berichten. Man müsse das Bewusstsein der Bevölkerung und auch der Bauhofmitarbeiter erst noch verändern, damit die Blühflächen oder auch nicht gemähte Wiesen nicht als ungepflegt bewertet werden. Auch der Kreisvorsitzende des Bayerischen Gemeindetages im Landkreis Bürgermeister Günter Ströbel aus Dittenheim pflichtete seinem Kollegen aus Muhr am See bei. Am Rande der Veranstaltung kam sogleich auch die Idee auf, einheitliche Schilder über den Kreisverband für Gartenbau und Landespflege, vertreten von Gerhard Durst, erstellen zu lassen, die den Nutzen der Blühflächen dem Bürger erklären sollen. Der Bienenpakt zeigt also bereits Wirkung!

Auch die anderen Beteiligten wie der Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbands Fritz Rottenberger und die Kreisbäuerin Helga Horrer sprachen sich für den Bienenpakt und die darin beschriebenen Maßnahmen aus. Bereits bisher sind die Landwirte aus der Region sehr aktiv in Sachen Bienenschutz und haben zum Beispiel auch entlang von Maisfeldern zahlreiche Blühstreifen oder ganze Blühflächen angelegt. Dies bestätigte auch Hans Walter, Leiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Weißenburg sowie der für den Pflanzenbau zuständige Mitarbeiter Ernst Hilmer.

Der Vorsitzende des Kreisverbandes der Imker im Landesverband Bayerischer Imker (LVBI) Stefan Spiegl aus Hörlbach sieht auch die Imker in der Pflicht, ihre Völker gesund zu erhalten. Maßnahmen, wie die Flugzeiten der Bienen mit den Spritzzeiten der Landwirtschaft abzustimmen, begrüßt er als Imker sehr. Der Kreisverband der Imker und seine Mitglieder erklären sich im Bienenpakt bereit, ihr Wissen und ihr Netzwerk den beteiligten Akteuren bereit zu stellen, wovon die vor allem bedrohte wilde Honigbiene profitieren wird.

Westphal bekräftigte abschließend: „Der Bienenpakt kann nur ein erster Schritt sein, um langfristig eine noch bienen- und insektenfreundlichere Region zu werden. Doch nach den ausführlichen Gesprächen heute bin ich davon überzeugt, dass wir gemeinsam viel erreichen können. Weitere Interessierte, gleich ob Verbände oder Einzelpersonen können dem Bienenpakt sehr gerne beitreten.“

 

2. Gunzenhäuser Charity Run

Am Freitag, 28. September, um 11 Uhr am SMG in Gunzenhausen

Auf der Grundlage des erstmals im Jahr 2016 stattgefundenen Charity Runs, eines „P-Seminars“ des Simon-Marius-Gymnasiums, hat die Stadt Gunzenhausen den Entschluss gefasst, gemeinsam mit Tim Steck, Sportlehrer des Simon-Marius-Gymnasiums und Holger Johannes Pütz-von Fabeck, Partner der Kanzlei meyerhuber rechtsanwälte partnerschaft mbb in Gunzenhausen, den zweiten Gunzenhäuser Charity Run zu veranstalten.

Auch diesmal steht die Unterstützung für vom Schicksal schwer getroffene Menschen im Mittelpunkt. Der zweite Gunzenhäuser Charity Run wird zur Unterstützung der Kinderschicksale Mittelfranken für betroffene Familien in und um Gunzenhausen sowie für die Unterstützung von Altersarmut betroffener Menschen in Gunzenhausen und den Ortsteilen durchgeführt.

Beim Charity Run werden Schüler der Klassen 3 – 10 aus den Schulen der Region, zu mehreren Hundert den Gunzenhäuser Kulturherbst mit ihrem Lauf eröffnen.

Wir konnten bisher bereits viele Firmen als Sponsoren gewinnen. Die Sponsoren haben die Möglichkeit, Platinsponsor  (ab 1.000 Euro), Goldsponsor  (ab  750 Euro), Silbersponsor  (ab 500 Euro), Bronzesponso   (ab  200 Euro) oder Teamssponsor  (ab 50 Euro) zu sein.

Die laufenden Schüler akquirieren ihrerseits Personen, die für jede gelaufene Runde des betreffenden Schülers/ der betreffenden Schülerin einen vorher festgelegten Betrag sponsern. So kommt eine ordentliche Summe zusammen, die für den genannten Zweck erlaufen wird.

 

Kandidaten auf dem Jura

Gemeindebesuch von MdL Westphal in Nennslingen

Bürgermeister Obermeyer (links) fühte MdL Westphal und die Kandidaten für Landtag und Bezirkstag durch die Gemeinde.

Bei hochsommerlichen Temperaturen hat der Landtagsabgeordnete Manuel Westphal die Marktgemeinde Nennslingen besucht. Der Merkendorfer Bürgermeister Hans Popp sowie der Bürgermeister aus Herrieden Alfons Brandl begleiteten den Abgeordneten während des Gemeindebesuchs.

Bürgermeister Günter Obermeyer hatte für den Besuch zusammen mit seinem Marktgemeinderat einige interessante Programmpunkte vorbereitet. Nach einem kurzen einführenden Gespräch im Rathaus startete die Besichtigung der kommunalen Projekte im alten Schulhaus, in dem seit September vergangenen Jahres der Kinderhort untergebracht ist. „Der Kinderhort wird in unserer Gemeinde sehr gut angenommen. Im nächsten Schuljahr haben wir 29 Kinder hier im Hort. Die Betreuung läuft gut und wir sind mit der Auslastung sehr zufrieden“, erklärte Bürgermeister Günter Obermeyer. Die Leiterin des Kinderhortes Gudrun Legl bestätigte während des Rundgangs durch die bunt geschmückten und hellen Räume diese Aussage.

Gleich neben dem Hort befindet sich auch das Schulhaus. Das Ende der 1970er Jahre gebaute Gebäude präsentierte sich dem Besuch dringend sanierungsbedürftig. Schulleiterin Nicole Hohmann erklärte dem Landtagsabgeordneten das geplante Konzept für den Umbau des Schulgebäudes. Nennslingen stellt den einzigen Schulstandort auf dem Jura dar, rund 180 Kinder gehen hier in die Grundschule. Weiterführende Schulen befinden sich dann in Weißenburg.

Ein großes Projekt, das derzeit auf dem Gemeindegebiet umgesetzt wird, ist der Bau der neuen Kläranlage. Die Anlage soll dann zukünftig das Abwasser der Gemeinden Nennslingen, Burgsalach und Raitenbuch aufnehmen. Über sieben Millionen Euro investieren die Gemeinden in die hochmoderne Anlage. Auch der Freistaat fördert den Bau und unterstützt somit die Gemeinden. Zweckverbandsvorsitzender Wilhelm Hahn erläuterte dem Besuch vor Ort den Aufbau sowie das weitere Bauvorhaben.

Im Ortsteil Gersdorf erwartete der Leiter des dortigen St. Antonius Kinderheims Patric Sedelmeier den Besuch und stellte die Einrichtung kurz vor. Rund 50 Mitarbeiter kümmern sich in Gersdorf um Kinder und Jugendliche ab dem Kindergartenalter, die zum Beispiel aus schwierigen Verhältnissen kommen oder deren Eltern mit der Verhaltensauffälligkeit der Kinder überfordert sind. In Gersdorf wird auch eine ambulante heilpädagogische Betreuung angeboten. Dazu gibt es in Weißenburg noch eine Außenwohngruppe für Jugendliche und junge Erwachsene. Die im St. Antonius Kinderheim untergebrachten Kinder und Jugendliche kommen vor allem aus dem Ballungsraum Nürnberg, aber auch aus der Gegend um Eichstätt. Gerade die Unterbringung im ländlichen Raum tut den Kindern sehr gut, denn hier bieten sich viele Möglichkeiten, den Kindern bei der Entwicklung weiterzuhelfen. In Gersdorf wird zum Beispiel eine Reittherapie angeboten oder auch – in Zusammenarbeit mit regionalen Vereinen – viele weitere Freizeitaktivitäten wie Fußball. In Zukunft ist geplant, noch eine Kleinkindgruppe in Gersdorf zu gründen. „Sehr gerne werde ich bei der Suche nach Fördermöglichkeiten für die Einrichtung der neuen Gruppe helfen. Die Arbeit, die hier in Gersdorf geleistet wird, ist sehr wichtig. Durch die Betreuung kann den Kindern und Jugendlichen der richtige Weg durch das Leben gezeigt werden“, verdeutlichte der Landtagsabgeordnete Manuel Westphal beim Rundgang durch das Gebäude.

Eine ebenso wichtige Aufgabe erfüllen die Mitarbeiter im AWO-Heim in Wengen. Die Einrichtungsleitung Irmgard Orterer ist schon seit Beginn im Jahr 1990 in Wengen dabei. Im Wohnpflegeheim sind chronisch psychisch erkrankte Menschen mit und ohne Pflegegrade untergebracht. Auch in Wengen wird neben der stationären eine ambulante Pflege angeboten. 60 Bewohner können in Wengen auch bis ins hohe Alter in einer offen gestalteten Struktur gemeinsam leben. Rund 78 Mitarbeiter sind in der Einrichtung beschäftigt. Die Zusammenarbeit mit der Dorfgemeinschaft gestaltet sich seit jeher sehr gut, erzählt die Heimleiterin. Das wird auch am Tag des Gemeindebesuchs deutlich, an dem die Landjugend zusammen mit den Bewohnern das alljährliche Sportfest ausgerichtet hat.

„In Nennslingen konnte ich heute sowohl Projekte der Gemeinde besichtigen als auch wichtige soziale Einrichtungen kennenlernen. Es freut mich, dass sowohl bei der Einrichtung in Wengen als auch in Gersdorf die Zusammenarbeit mit der Gemeinde so hervorragend klappt“, verdeutlichte Westphal abschließend.

„Entdecken, was uns verbindet“

Tag des offenen Denkmals in Gunzenhausen

Am Sonntag, 9. September, findet deutschlandweit der Tag des offenen Denkmals statt. Die Stadt Gunzenhausen lädt zu einer lokaltypischen Entdeckungsreise zu den Themen „Turm und Tor – Historische Gebäude und Kirchen – Archäologie mit römischer Geschichte“ ein.

„Sie werden staunen, wie reich, bunt und spannend die Geschichte Gunzenhausens ist“, sagt Stadtführerin Elke Hartung, die ihre Gäste am 9. September um 15.30 Uhr mitnimmt auf diese spannende Tour. Treffpunkt ist an der Tourist-Information in der Rathausstraße 12. Die Tour dauert ca. 1,5 Stunden und ist für die Gäste kostenlos.

Der Tag des offenen Denkmals wird seit 1993 immer unter der  Koordination der deutschen

Stiftung Denkmalschutz am zweiten Septembersonntag durchgeführt. / Foto: Stadt Gunzenhausen

Triesdorf wird Leuchtturmprojekt

Kompetenzzentrum für Digitale Agrarwirtschaft

Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf plant, ein Kompetenzzentrum für Digitale Agrarwirtschaft (KoDA) am Campus Triesdorf einzurichten. Mit diesem Projekt möchte man deutschlandweit eine Führungsrolle im Bereich der Digitalisierung der Landwirtschaft einnehmen. Der zuständige Stimmkreisabgeordnete Manuel Westphal hat das Projekt von Anfang an unterstützt und sich an der Konzeptentwicklung beteiligt.

   Die Hochschule ist bereits bisher und möchte auch zukünftig am Standort Triesdorf ein Mekka der landwirtschaftlichen Ausbildung sein. Aus diesem Grund ist es wichtig, mit der Zeit zu gehen und einen großen Fokus auf den Bereich der Digitalisierung der Landwirtschaft zu richten. In der Landwirtschaft hält die Digitalisierung in den unterschiedlichsten Bereichen bereits Einzug, zum Beispiel beim Hofmanagement oder bei der Saatplanung. Aber auch selbstfahrende Traktoren sind bereits bisher ein Thema in der Landwirtschaft und vereinfachen den Landwirten die Arbeit. In Triesdorf erfolgte die Forschung und Lehre in den vergangenen Jahren auf einem sehr hohen Niveau, doch möchte man den Anschluss an die aktuellen Entwicklungen in der Landwirtschaft und der Landtechnik nicht verlieren, weshalb die Einrichtung von KoDA auch für die gesamte Hochschule von sehr großer Bedeutung ist. Nur so kann man den Herausforderungen begegnen, die der Landwirtschaft durch die zunehmende Digitalisierung entstehen.

„Bereits im vergangenen Jahr habe ich zusammen mit der Hochschulleitung der HSWT erste Ideen für ein solches Zentrum entwickelt und half, das Projekt aus der Wiege zu heben. Schnell war klar, dass die HSWT am Campus Triesdorf mit KoDA eine Vorreiterrolle einnehmen könnte. Aus diesem Grund habe ich mich rechtzeitig an die zuständigen Ministerien unter anderem auch an den damaligen Finanzminister und jetzigen Ministerpräsident Dr. Markus Söder gewandt und unsere Idee vorgestellt. KoDA fand von allen Seiten umfangreiche Unterstützung. Auch den geschäftsführenden Vorstand der CSU-Landtagsfraktion konnten wir beim Vor-Ort-Besuch Anfang Juni während der Bezirksbereisung bereits von dem Projekt überzeugen“, verdeutlicht Westphal, der auch Mitglied im Ausschuss des Bayerischen Landtags für Wissenschaft und Kunst ist.

Die Hochschule hat unter Mithilfe des Landtagsabgeordneten bereits ein Konzept erarbeitet und dem Wissenschaftsministerium vorgelegt. Das Konzept sieht vor, dass KoDA zukünftig die bereits vorhandenen Lehrinhalte zur Digitalisierung koordiniert, digitale Elemente in vorhandene Studiengänge integriert und neue Lehr- und Weiterbildungsangebote schafft. Zukünftig soll auch vermehrt angewandte Forschung und Entwicklung in öffentlichen und privat geförderten Drittmittelprojekten mit Bezug zur Digitalisierung unterstützt werden. Hierfür ist eine umfangreiche Zusammenarbeit mit Landtechnikherstellern geplant. Bereits bisher arbeitet die HSWT eng mit namhaften Unternehmen zusammen. Diese Synergien sollen auch für KoDA genutzt werden. Zahlreiche international tätige Landtechnikhersteller haben sich bereits für eine Kooperation im Rahmen von KoDA ausgesprochen.

Auch eine enge Verzahnung mit der Landesanstalt für Landwirtschaft und den vorhandenen Einrichtungen des Bezirks vor Ort ist vorgesehen. „Bezirksrat Alexander Küsswetter war von Anfang an, an der Entwicklung des Konzepts beteiligt und hat die Idee für KoDA von Seiten des Bezirks ausdrücklich unterstützt“, erklärt Westphal.

Auch der Hochschulpräsident der HSWT Dr. Eric Veulliet bekräftigt: „Es gibt keine Alternative zu KoDA, wenn die HSWT am Campus Triesdorf auch zukünftig eine Spitzenposition in der landwirtschaftlichen Lehre und Forschung einnehmen will. Mit KoDA können wir ein Leuchtturmprojekt in ganz Bayern und darüber hinaus schaffen.“

Das Wissenschaftsministerium hat bereits früh sehr positiv auf das Konzept der Hochschule reagiert. Allerdings war dabei schnelles Handeln gefragt, weshalb die Hochschule auch bereits einen entsprechenden Antrag für den Doppelhaushalt 2019/20 beim Wissenschaftsministerium gestellt hat. Mit diesem Vorgehen erfüllt die Hochschule den vorgegebenen Zeitplan. „Selbstverständlich werde ich das Projekt und die Hochschulleitung auch weiterhin als zuständiger Stimmkreisabgeordneter unterstützen. Ich habe bereits einen Antrag im Bayerischen Landtag gestellt, dass das Ministerium einen ausführlichen Bericht zur Errichtung von KoDA im Landtag geben soll“, verdeutlicht Westphal.

 

 Das Foto entstand bei der Bezirksbereisung des geschäftsführenden Vorstands der CSU-Landtagsfraktion am Campus Triesdorf.

 

 

Batnight auf der MS Altmühlsee

Angebot des Landesbunds für Vogelschutz

Bei der Fledermausfahrt am 26. August werden die nachtaktiven Kobolde bei der Jagd beobachtet.

Die geheimnisvollen Rufe der Fledermäuse werden für die Gäste der Batnight 2018 von erfahrenen Fledermausexperten mit Hilfe von Bat-Detektoren hörbar. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der LBV-Umweltstation Altmühlsee statt.

Die MS Altmühlsee legt zu diesem besonderen Naturerlebnis am Sonntag, 26. August um 20.30 Uhr an der Schiffsanlegestelle Schlungenhof ab.

Die Preise betragen für Kinder von 3 bis 14 Jahren 4,50 Euro, für Erwachsene 8 Euro und für Familien (2 Erwachsene und 3 Kinder bis 14 Jahre) 22 Euro.

Für die Batnight ist Anmeldung beimZweckverband Altmühlsee, Marktplatz 25, 91710 Gunzenhausen Tel.: 09831/508-191, E-Mail info@altmuehlsee.de erforderlich. / Foto: LBV