Konzert im Münster

Traditionelle Veranstaltung mit Dr. Röhlin

Am Sonntag, 15. Dez. um 16 Uhr präsentiert das Orchester- und Ensemble der Musikschule Rezat-Mönchswald besinnliche und heitere Weihnachtsmusik. Das Konzert „Lieber Bruder geh´a mit mir …“  findet im Liebfrauenmünster statt. Die Lesung der Fränkischen Weihnacht übernimmt Dr. Röhlin.

Lassen Sie sich mit weihnachtlichen Geschichten in Fränkischer Mundart und heiterer sowie traditioneller Weihnachtsmusik auf die „Stille Zeit“ einstimmen. Der Eintritt zu den Konzerten ist frei. Der Musikverein und die Musikschule freuen sich jedoch über Spenden.

Der Eintritt zum  Konzert ist frei. Die Musikschule freut sich jedoch über Spenden.

Paralell findet an diesem Wochenende im historischen Kirchhof der Wolframs-Eschenbacher Sternlesmarkt statt. Besuchen Sie die zauberhafte Budenstadt sowie den Kunst- und Handwerkermarkt im Deutschordensschloss.

Feuerwerk und Budenzauber

Wolframs-Eschenbacher Sternlesmarkt

Vor der historischen Kulisse spielt sich der Sternlesmarkt ab.


Seit inzwischen 24 Jahren findet der Sternlesmarkt am dritten Adventswochenende statt und bietet Jung und Alt ein abwechslungsreiches Programm. Am Samstag, 14.Dezember, um 15 Uhr eröffnet das Wolframs-Eschenbacher Christkind Valentina mit dem Laternenzug des Kindergartens den Traditionsmarkt und lädt die Besucher zur vorweihnachtlichen Adventszeit ein.
Der Wolframs-Eschenbacher Musikverein gibt am späten Nachmittag ein Adventskonzert im Liebfrauenmünster. Für den Abend, konnte der Geilsheimer Gospelchor für einen Auftritt gewonnen werden. Die Sänger treten um 20 Uhr an der Museumstreppe am Kirchhof auf. Der krönende Abschluss wird am Samstag das Barockfeuerwerk um 20.30 Uhr auf dem Wolframvon-Eschenbach-Platz sein.
Für die Kinder gibt es am Wochenende wieder eine „Lebende Krippe“ im Gewölbe unter dem Museum zu bestaunen. Auch eine Runde auf dem Karussell im Kirchhof kann gedreht werden. Am Sonntagnachmittag können die „kleineren Gäste“ einige Kasperltheater-Aufführungen der „Fürnheimer Puppenbühne“ besuchen und wer will, bastelt mit dem Elternbeirat der Grund- und Mittelschule Wolframs-Eschenbach oder schreibt einen Brief an das Christkind Natürlich dürfen auch der Nikolaus und das Christkind nicht fehlen, welche die Kinder zu verschiedene Zeiten mit Geschenken überraschen werden.
Am Sonntag, 15. Dezember, stimmt die Musikschule Rezat-Mönchswald um 16 Uhr mit besinnlicher und heiterer Weihnachtsmusik mit Fränkischen Mundart Texten und Lesung der Fränkischen Weihnacht durch Dr. Röhlin in die stille Zeit ein.
Der Wolframs-Eschenbacher Heimatverein hat vom 1. bis 22. Dezember zusammen mit der Stadt Wolframs-Eschenbach und den Anwohnern entlang der Hauptstraße zum vierten Mal einen Krippenweg eingerichtet. Mit Hilfe der Anwohner werden in den Fenstern/Schaufenstern die verschiedensten Krippen und weihnachtliche Dekorationen gezeigt. Ein Rundgang lohnt, denn bei Dunkelheit sind alle Krippen stimmungsvoll beleuchtet.
Neben zahlreichen Buden mit Essen und Trinken laden verschiedene Stände mit handwerklichen und anderen Angeboten zum Bummeln ein. Heuer werden zudem zwei kostenlose Kirchturmführungen angeboten. Außerdem gibt es wieder eine kleine Sonderaktion: Wer das Museum besucht bekommt für die bezahlten 2,50 Euro Eintritt einen Verzehrgutschein über 1,50 Euro, der an allen Buden eingelöst werden kann. Alle weiteren Informationen und genaue Uhrzeiten des Programms sind nachzulesen unter www.wolframs-eschenbach.de.
Erstmals wird am Freitag, 13. Dezember, vor der offiziellen Sternlesmarkteröffnung ein Konzert „Weihnacht in Franken – wir in Franken“ mit Bewirtung durch den Kindergarten St. Stilla stattfinden.
Die Münsterpfarrei und die Stadt Wolframs-Eschenbach laden ins Liebfrauenmünster ein zu fränkischen Liedern und Weisen und der Weihnachtsgeschichte in fränkischer Mundart. Eintritt frei!

Gut sortiert: Friedolino

Seit einem Jahr gibt es den Secondhandshop

Schönes zu günstigen Preisen bietet „Friedolino“. Fotos: FR Presse

Vieles spricht für Secondhand: die Gegenstände bleiben länger im Wertstoffkreislauf, die Philosophie richtet sich gegen die Wegwerfgesellschaft, der Kunde spart Geld und hat das Vergnügen, auf Schnäppchenjagd gehen zu können.

Anni Friedel in ihrem „Reich“ in der Tachauer Straße 2.

„Friedolino“ nennt sich der Secondhandsphop von Anna Friedel in der Tachauer Straße 2 (gleich neben Tedi). Auf 100 Quadratmetern präsentiert die Inhaberin, die viele als erfolgreiche Pächterin des Seegasthofs Schlungenhof kennen, eine Fülle von Textilien (auch für Teenager und Übergrößen), Schuhen und anderen Lederwaren sowie allerlei Accessoires für die eigenen vier Wände. „Die Waren sind heute kurzlebig im Verbrauch, die Kinder wachsen schnell heraus“, sagt die Chefin und bestätigt damit die Gründe ihrer Kunden, weshalb sie zu ihr kommen.

Geöffnet ist der Secondhandshop „Friedolino“ von Dienstag bis Freitag von 12-17 Uhr.

Secondhandshop „Friedolino“

Tachauer Straße 2, 91710 Gunzenhausen

Telefon 0172/4412158

E-Mail: friedolino2hand@gmail.com

FW-Bewerber für Kreistag

60 Kandidaten nominiert

Kreisvorsitzender MdL W. Hauber (Zweiter von rechts) mit den Kreistagskandidaten der ersten Reihe, darunter Landratskandidat Stefan Bauer (Dritter von rechts) und der Gunzenhäuser Bürgermeisterkandidat Harald Romanowski (Fünfter von links).

Für die Freien Wähler ist die kommunale Basis seit jeher die Quelle bodenständiger, ehrlicher und direkter Politik! Die FW im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen nominierten jetzt ein 60-köpfiges Team für die Kreistagswahlen und Stefan Bauer aus Gunzenhausen für die Landratswahl.

Landratskandidat ist der 39jährige Hotelier Stefan Bauer aus Gunzenhausen. Bauer ist Ortsvorsitzender der FW Gunzenhausen und stellvertretender Vorsitzender der Freien Wähler im Kreis. Attraktiv und zukunftsorientiert will er den Landkreis in die Zukunft führen und eine sachbezogene, bürgernahe und unabhängige Politik ohne ideologische Scheuklappen machen. Altmühlfranken soll noch attraktiver für Familien, Unternehmen, Kinder und Senioren werden. Dazu gehören die barrierefreie, bezahlbare Nutzung aller Verkehrssysteme ebenso wie die Förderung des Radverkehrs und Schaffung der erforderlichen Infrastruktur. Vor allem ist die Förderung der dezentralen Energieversorgung ist voranzutreiben um nur einen beeinflussbaren Beitrag für einen besseren Klima- und Umweltschutz zu nennen. Weiter skizzierte Stefan Bauer die Förderung der Erwachsenen- und Seniorenbildung und für die älter werdende Gesellschaft die Schaffung von Angeboten und das Anbieten von Lösungen um den Wandel des digitalen Alltags bewältigen zu können.
Besonderes Augenmerk sei auch auf die hohe qualitative und wohnortnahe medizinische Versorgung in den Kreiskliniken, in der Geburtshilfe und der Pflege zu legen. Im Anschluss daran wurden insgesamt 60 Personen für die Wahl zum Kreistag aufgestellt. Neben den bisherigen Kreisräten Wolfgang Hauber, Josef Miehling, Alfred Maderer, Christian Früh, Ulrike Alt und Dr. Werner Winter gelang es weitestgehend bei der Kandidatenauswahl den ganzen Landkreis regional zu berücksichtigen und auch verschiedenste Alters- und Berufsgruppen zu integrieren. Besonderer Wert wurde dabei auch auf die Erfahrungen der Bewerber auf den verschiedensten Gebieten gelegt. Kreisvorsitzender und MdL Wolfgang Hauber war sehr erfreut hierüber: „Bei dieser gelungenen Auswahl an Kandidaten ist es uns gelungen den ganzen Landkreis nach verschiedenen Aspekten zu repräsentieren. Ich freue mich auf den Wahlkampf!“

Wickert-Lesung verschoben

Mitteilung der Buchhandlung Rupprecht

Autor Ulrich Wickert. Foto. Tedeskino

Aus gesundheitlichen Gründen muss die für Donnerstag, 5. Dezember geplante Veranstaltung mit Ulrich Wickert in Ansbach leider verschoben werden.
Der neue Termin für die Veranstaltung ist am Mittwoch, 12. Februar, um 20 Uhr. Alle bereits erworbenen Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit.

Lesung und Gespräch mit Ulrich Wickert
Identifiziert euch! Ulrich Wickert, geboren 1942, ist einer der bekanntesten Journalisten Deutschlands. Er war als Korrespondent in den USA und Frankreich tätig, machte sich mit kritischen Beiträgen beim Fernsehmagazin MONITOR einen Namen, und ist heute noch vielen als langjähriger Moderator der Tagesthemen in bester Erinnerung. In seinem neuen Buch erklärt er, warum wir Heimat neu definieren müssen. Von Politik über Religion bis Literatur und Geschichte liefert er eine Neubewertung unserer Identität. Denn in Zeiten undemokratischer Entwicklungen muss sich jeder verantwortlich fühlen für den Zustand unseres Landes.

Veranstaltungsort: Buchhandlung Rupprecht GmbH, Uzstr. 18, 91522 Ansbach, Telefon 0981 9508780, 20 Uhr, Einlass 19.30 Uhr, 12 Euro, Vorverkauf in der Buchhandlung.

Brombachseer Winterhütten

Neues Angebot im SAN-shine-CAMP

Nach Winterspaziergang am Brombachsee lockt der Ausklang in den „Brombachseer Winterhütten“ im SAN-shine-CAMP. Rechts „Hausherr“ Volker Sanwald, der Chef des SAN-shine-CAMPS auf der Badehalbinsel. Fotos: FR Presse

Der Brombachsee ist eher für seine Sommersaison bekannt, aber läuft dort auch etwas im Winter? Volker Sanwald, der Chef des SAN-shine-CAMPS auf der Badehalbinsel, beantwortet  diese Frage mit einem klaren Ja. Seine „Brombachseer Winterhütten“ sind  von Dezember bis Februar, also nach den hektischen Feiertagen, täglich von 13 bis 17 Uhr geöffnet.  Die Gäste dürfen sich auf eine Neuheit freuen: die Stockbahn lädt zum Eisstockschießen ein – und das ganz ohne Eis.

Das SAN-shine-CAMP  mit seinem Holz-Glas-Tipi und seinem Spiel- und Eventstadel ist im Sommer ein Freizeitspaß mit Bogenschießen und vielen Dingen mehr. Übernachten in den Holzzelten verspricht einen abenteuerlichen Aufenthalt und Kindergeburtstage auf dem Camp haben sich längst als „geile Action“ herumgesprochen. Nun wagt sich der Eventmanager Volker Sanwald, der immer wieder für eine neue Idee gut ist, an die Wintersaison heran, und zwar mit seinen „Brombachseer Winterhütten“. Ob in der geselligen Glühweinrunde am großen Lagerfeuer, beim Lattlschießen, der „Pizzaparty“ oder dem rustikalen Wintergrillen im Barbecuebereich – der Möglichkeiten im beheizten Stadel gibt es genug. Prasselndes Feuer im Holzofen verspricht einen romantischen Abend im Tipi. Wer einen Firmenevent oder eine etwas andere Familienfeier plant, der findet im Spiel- und Eventstadel die passende Location.

Die „Brombachseer Winterspiele“ sind ein Veranstaltungsangebot von Dezember bis Ende Februar mit Laufwettbewerb, Livemusikabenden, Lattl-Schießen mit Lagerfeuer, „Mensch-ärgere-Dich-nicht-Turnier, Bogenschießwettbewerb, Memory-Turnier, Schnauz_Cup, Halma-Meisterschaft bis „Schafkopfen für Anfänger und Einsteiger“.

„Wir haben am Brombachsee auch gute Sachen“, sagt Sanwald mit Blick auf die Winterfreuden in den Bergen, die aber mit einer weiten Anreise verbunden sind. Es hat vielmehr die Familien in der fränkischen Heimat im Blick, die durchaus auch im Winter den See entdecken, dabei aber bisher auf ein eher geringes Unterhaltungsangebot stießen.  Er schwärmt vom Hüttenflair und abenteuerlichen Outdoor-Übernachtungen. Steinplattenheizungen machen die Stuben warm.

Im Blick hat Unternehmer Volker Sanwald auch die Wohnwagentouristen –  einen Markt, der immer größer wird. Für alle, „die da sind, wenn alle anderen weg sind“ gilt sein Angebot  „Brombachseer Winterhütten“ ebenso.  „Ich möchte“, so der umtriebige Freizeitunternehmer mit angegliedertem Reisebüro, „ein touristisches Angebot präsentieren, das künftig als Brombachseer Winterdorf eine Alleinstellung haben kann.“

Die „Brombachseer Winterhütten“ sind von Dezember bis Februar täglich von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Neuheit im Camp: die Stockbahn. Fünfter von links Volker Sanwald.

Gesellschaftsdialog fehlt

Ohne Bauern keine attraktive Kulturlandschaft

Der massive Protest vieler sich falsch verstandener Landwirte in diesen Tagen macht ein gesamtgesellschaftliches Dilemma deutlich, dessen zukunftsorientierte Lösung nur in einem umfassenden Gesellschaftsdialog möglich sein wird. Dieter Popp als Sprecher von Slow Food Altmühlfranken ist davon überzeugt, dass dieser Weg unter aktiver Einbindung der Verbraucher der einzige sein wird, der für die Bauern, für den gesellschaftlichen Frieden, dem Ausgleich zwischen Stadt und Land, einer Weiterentwicklung unserer Kulturlandschaft mit ihrer Biodiversität und unserer Lebensqualität jetzt unumgänglich geworden ist, wenn wir – denn darum geht es im Kern – unser Klima ernsthaft retten wollen. Es führt nun kein Weg mehr daran vorbei, die Bauern und natürlich auch die Waldbesitzer endlich in einen konkreten Dialog auf Augenhöhe mit der Gesellschaft zu führen.

Regionalberater Dieter Popp von „FUTOUR“ – hier mit Frau Gerda – verlangt einen Dialog auf Augenhöhe, um die Kulturlandschaft zu erhalten.

So ehrenwert und nachvollziehbar die Proteste dieser Tage sein mögen, sie erzeugen bei großen Teilen der Gesellschaft nach wie vor nur Unverständnis und trotzen der Politik – wie wieder zu sehen war – lediglich hilflose Beschwichtigungsfloskeln ab. Auch die Ankündigung eines weiteren „Gipfels“, nach dem Wald jetzt zur Landwirtschaft, zeigt allenfalls dass hier wiederum nur mit Lobbyisten, nicht aber mit den Verursachern dieser katastrophalen Misere gesprochen werden soll.

Die Probleme liegen auf der Hand und täglich sind es weitere – politisch unverdächtige – Einrichtungen,  die uns mit an Deutlichkeit nicht zu übertreffenden Aussagen diese Situation transparent machen. Die UN, der Weltklimarat, die EU und jetzt die Bundesregierung sowie die Bundesländer weisen übereinstimmend auf eine, die gesamte Menschheit bedrohende Umweltsituation hin. Verursacher sind aber wir alle mit unserem völlig überzogenen Konsumdenken. Es ist jedoch fatal, wenn sich nun die Landwirte als einzige an den Pranger gestellt fühlen und sich deswegen so vehement wehren. Aber auch sie kommen nicht umhin anzuerkennen, dass zunehmende Hitzeperioden, vertrocknete Ernten, versiegende Bewässerungsanlagen, verunreinigtes Grundwasser und das dramatische Wegbrechen der für die Bestäubung notwendigen Insekten dramatische Zukunftsperspektiven eröffnen.

Natürlich gehen all diese von uns allen als Konsumenten ausgelösten Bedrohungen der Existenzgrundlage der Menschheit, weit über diese auch die Landwirte betreffenden Rahmenbedingungen hinaus. Die unvorstellbar großem Mengen an Plastik, welche die Weltmeere bis hin zu den Polen, die Binnengewässer und selbst schon unsere heimischen Bäche und Seen massiv belasten, die dramatische Luftverschmutzung in etlichen Teilen dieser Erde, der anschwellende Flüchtlingsstrom aus jenen Ländern, die bereits die Schwelle der ökologischen Belastbarkeit – oftmals mit Unterstützung entwicklungspolitischer Ansätze durch uns – überschritten haben, die abschmelzenden Pole, die nicht versiegende Nachfrage nach klimapolitisch bedenklichen SUV oder die industrielle Gier nach dem Erwerb der Patente auf Saatgut bzw. der Raubzug nach einem immer größeren Landbesitz durch internationale Kapitalgesellschaften zeigen eigentlich unmissverständlich auf, dass der Appell der Landwirte an die Politik, doch bitte mit ihnen zu reden, an die falschen Adressaten gerichtet wird.

Es sind wir Verbraucher – und da die Industriestaaten – die sich über alle Warnungen hinweggesetzt haben, um einen bequemen Lebensstil ohne Rücksichtnahme auf nachfolgende Generationen oder benachbarte, von der Natur weniger begünstigte Bevölkerungsgruppen zu ermöglichen. Ohne diesen völlig aus dem Ruder gelaufenen Lebensstil des immer Mehr, immer Weiter, immer Bequemer und vor allem immer Billiger wäre diese dramatische Zuspitzung der Situation auf unserer Erde niemals zu beklagen!
Vor diesem Hintergrund wäre es auch Aufgabe der Bauernverbände gewesen, ihre Mitglieder an die Spitze einer Bewegung zu führen, die nach nicht mehr und nicht weniger trachtet, als mehr Sensibilität sowie Respekt gegenüber unserer Zukunft einzufordern:
gegenüber der uns alle tragenden Natur, beim Respekt im Umgang mit natürlichen – sowohl erneuerbaren, wie auch nicht erneuerbaren – Ressourcen und vor allem auch gegenüber Menschen, welche diese Grundlagen des täglichen Lebens durch nachhaltiges Wirtschaften mühevoll gewährleisten.

Wir müssen im Interesse aller z.B. unser Grundwasser schützen und dieser Forderung können sich auch die Landwirte nicht entziehen. Es nützt daher aber wenig, jetzt nur die Bauern mit dem zu recht verschärften Düngerecht zu belangen. Jetzt müssen endlich alle Verbraucher als Adressaten einer Umweltvorsorgepolitik eingebunden werden. Nur eine massive Veränderung unseres Konsum-verhaltens wird kurzfristig und vor allem umfassend eine Veränderung herbeiführen. Dies wird unweigerlich bedeuten, dass unsere Lebenshaltungskosten – vor allem bei den Lebensmitteln – deutlich steigen müssen, wenn wir alternativ unseren Lebensstil nicht gravierend verändern können oder wollen. Die Politik muss nun den Mut aufbringen, dies als politische Maxime zu verstehen und danach auch zu handeln! Zaghafte Lösungen wie jüngst bei der Festlegung der CO2-Abagbe werden uns leider nicht weiterhelfen können.

Experten in Streuobst

Vier sind aus dem Fränkischem Seenland

Mit vier Referenten aus der Region Altmühlfranken konnten sich die ersten 24 „Gästeführer – Streuobst Bayern“ an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) jetzt qualifizieren können und bekamen ihre Zertifizierungsurkunden überreicht. Die bereits sehr erfolgreich am Markt tätigen Gästeführer „Weinerlebnis Franken“ und „Gartenerlebnis Bayern“ haben diese Qualifizierung mit unterstützt, so dass jetzt ein umfassendes Naturerlebnis über attraktive Bestandteile bayerischer Kulturlandschaften unterbreitet werden kann.

Das sind die neuen Gästeführer für Streuobst in Bayern.


Die Aufgabe dieser auch als „Streuobst-Botschafter“ auftretenden neue qualifizierten Gästeführerinnen und Gästeführer wird nicht nur darin liegen, dass sie begleitete Wanderungen durch Obstwiesen und Streuobsthaine anbieten. Sie werden auch diejenigen sein, die gegenüber den Dienstleistern im Tourismus, dem Handel oder gegenüber den Kommunen die gesamt-gesellschaftliche Bedeutung dieser wertvollen Lebensräume kommunizieren können. Impulse, wie dieser herausragende Schatz unserer Landschaft in diesem Sinne auch kulturtouristisch inszeniert werden kann und welche Netzwerke dazu notwendig bzw. aktiviert werden müssen, stellt eine weitere Aufgabe der Streuobst-Gästeführer dar. Auf diese Weise kann sicher auch wieder mehr Menschen in unsrer Gesellschaft deutlich gemacht werden, dass Streuobst nicht alleine durch eine Unterschrift unter ein Volksbegehren, sondern zunächst einmal vorrangig über die aktive Nachfrage nach hochwertigen Streuobst-Produkten einschließlich der Akzeptanz der hierfür höheren Preise zu erzielen ist.

Dieter Popp ist einer der Gästeführer.


Mit dem Pomologen Wolfgang Subal, mit Norbert Metz vom Landschaftspflegeverband Mittelfranken, mit Reinhard Heinrich als Vorsitzendem der Triesdorfer Baumwarte und mit Dieter Popp von der Manufaktur „Echt Brombachseer kamen alleine vier der insgesamt 12 Referenten des mehrere Wochen dauernden Kurses aus der Region Altmühlfranken. Auch dies unterstreicht die Bedeutung und Wertschätzung, welche die Streuobstwiesen mittlerweile hier in der Region erreicht haben und dokumentiert, dass man dies auch überregional wahrnimmt und schätzt.
Es sollte nun allerdings das Interesse an dieser Streuobst-Gästeführer-Qualifizierung auch in der Region Altmühlfranken geweckt werden, denn in diesem ersten Ausbildungsgang befanden sich nur zwei Teilnehmerinnen aus dem weiteren Umfeld des Hesselbergs Die Streuobst-Erlebniswege, die in diesem Jahr zwischen Wettelsheim und Markt Gnotzheim vorgestellt wurden sind hervorragende Beispiele dafür, wie man solche Angebote mit dem attraktiven Programm von zertifizierten Gästeführern aufwerten kann.

Im Geiste schon am Startblock

Vorbereitungen für Altmühlfrankenlauf 2020

Die Eckdaten für den nächsten Altmühlfrankenlauf stehen. Los geht es am Samstag, 23. Mai 2020, in Ostheim. Zieleinlauf ist in diesem Jahr in Degersheim, anlässlich des 120-jährigen Jubiläums der Freiwillige Feuerwehr Degersheim/Rohrach. Die Anmeldung für den Lauf ist ab sofort online unter www.altmuehlfranken-lauf.de möglich.

Der Startschuss für den 36. Altmühlfrankenlauf fällt um 9.30 Uhr vor dem Feuerwehrhaus in Ostheim. Der Zieleinlauf und die Siegerehrung werden in Degersheim stattfinden. Beim Start und Ziel unterstützen die Freiwilligen Feuerwehren Degersheim/Rohrach und Ostheim tatkräftig.

Im Gegensatz zu den letzten Jahren wird dieses Mal kein Rundkurs angeboten, sondern eine Strecke mit zwölf unterschiedlichen Etappen. Die Gesamtstrecke umfasst insgesamt 45 Kilometer und ist auf Abschnitte zwischen 2,4 km und 4,8 km aufgeteilt. Unterschiedliche Schwierigkeitsgrade bieten somit für jeden Läufer die passende Strecke.

Die Route führt zunächst von Ostheim nach Westheim und anschließend nach Hohentrüdingen. In Hohentrüdingen treffen zwei Etappen aufeinander und teilen sich für wenige Meter die Laufstrecke, bis diese weiter ans Sportheim nach Hechlingen führt. Entlang des Hahnenkammsees läuft die Route nach Ursheim und nach Polsingen. Von dort aus geht der Lauf weiter nach Döckingen und Schlittenhart, sowie nach Degersheim und dann im Uhrzeigersinn eine große Runde um Degersheim herum. Diese Runde führt am Heidenheimer Schullandheim, oberhalb der Steinernen Rinne bei Wolfsbronn, an Großholz und Rohrach vorbei und endet schließlich im Zieleinlauf beim Festzelt in Degersheim.

Jede Mannschaft besteht aus zwölf Personen. Der Lauf wird in fünf Klassen (Damen, Herren, Gemischte Mannschaften, Schüler und Jugend) gewertet und ist für alle Alters- und Interessensgruppen offen. Einziges Teilnahmekriterium ist der Wohnsitz, der Arbeitsplatz oder die Mitgliedschaft in einem Verein im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Alle weiteren Rahmenbedingungen sind den Unterlagen im Internet unter www.altmuehlfranken-lauf.de zu entnehmen.

Das Organisationsteam am Landratsamt bittet um frühzeitige Anmeldung. Anmeldeschluss ist der 5. April 2020. Es können maximal 110 Mannschaften am Lauf teilnehmen. Jede Mannschaft erhält nach erfolgter Anmeldung eine Anmeldebestätigung. Die Streckenpläne sind online bereits einsehbar. Änderungen vorbehalten.

Die Mannschaftsführerbesprechung mit Ausgabe der Starterunterlagen findet am Dienstag, den 12. Mai 2020, um 20 Uhr im Foyer des Landratsamtes (Gebäude A, Bahnhofstraße 2, 91781 Weißenburg i. Bay.) statt.

Fragen zum Altmühlfrankenlauf beantwortet Verena Bickel von der Zukunftsinitiative altmühlfranken telefonisch unter 09141 902-207.

Bei den Brezel-Bäckern

Wirtschaftsjunioren bei Bäckerei Herzog

Thomas Fischer, Hans-Georg Degenhart, Bäckermeister Alexander Herzog und sein „Geselle“ Patrick Bosch sowie Marco Stenglein mit ihrem „Meisterstück“. Foto: Heger

Der Stadtmarketingverein Gunzenhausen e.V. hatte zu einem
Unternehmensbesuch in die Bäckerei Herzog im Gewerbegebiet von Muhr am See eingeladen, um sich von Geschäftsführer Alexander Herzog die 2012 eröffneten Produktionsstätten zeigen und sich über das Bäckereigewerbe und sein Geschäftsphilosophie informieren zu lassen.
2009 hat die Bäckerei Herzog mit den Planungen für eine größere Produktionsanlage in Muhr am See begonnen und vom damaligen Bürgermeister Fitzner ein entsprechendes und passende Grundstück im neuen Gewerbegebiet der Gemeinde direkt neben der B 13 angeboten bekommen. Der Neubau wurde durch die sich immer mehr steigernde Anzahl der Filialen notwendig, da der Platz in der alten Backstube im Stammhaus in Absberg nicht mehr ausreichte. Im Jahr 2012 konnte dann auf dem neuen Gelände im Gewerbegebiet Muhr am See eine neue moderne Produktionsstätte mit Verkaufsfläche und eine Café mit 100 Sitzplätzen und Außenbereich eröffnet werden.
Hans Riedel gab einen kleinen Überblick über die Firmengeschichte von der Gründung des Unternehmens bis hin zur Inbetriebnahme des Neubaus in Muhr am See. Dabei hat die Familie herzog immer großen Wert auf die nachhaltige Verarbeitung qualitativ hochwertiger und regionaler
Grundstoffe gelegt. Ein besonders wertvolles Gut stellen für Alexander Herzog auch seine 120 Mitarbeiter und deren Wohlbefinden da. Daher hat er auch die Öffnungszeiten seine verschiedenen Filialen geändert und bietet an Sonn- und Feiertagen nur noch in den Filialen in
Muhr am See, Weißenburg und Absberg einen vierstündigen Verkauf von Backwaren an.
Die zunehmende Digitalisierung hat natürlich auch im Bäckerhandwerk ihren Einzug gehalten. Alexander Herzog stellte seinen Gästen die digitalisierte Versandabteilung vor, die die Fehlerquote in der Kommissionierung deutlich reduziert hat und das gleichzeitige Kommissionieren der Lieferungen an die verschiedenen Kunden zeitnah durch fünf Mitarbeiter ermöglicht. So ist es auch möglich, dass der erste Lieferwagen um vier Uhr das Betriebsgelände in Richtung Treuchtlingen mit backfrischen Waren verlassen kann. Für Alexander Herzog ist es auch wichtig, dass die wertvollen Rohstoffe in den Backwaren bei Retourenlieferungen weiter verwendet und nicht weggeschmissen werden. Er liefert diese Waren daher kostenfrei als Spenden wöchentlich an die Tafel in Weißenburg und die Speis in Gunzenhausen. Auch nehmen verschiedene Landwirte aus der Region die Brotwaren als Futtermittel ab.
Bei der Betriebsbesichtigung erhielten die Gäste auch die Gelegenheit, ihr hauswirtschaftliches Können beim Legen von Brezen und Ausstechen von Zimtsternen zu zeigen. Der Besuch endete im Café der Bäckerei mit einem kleinen Imbiss und vielen guten Gesprächen der Teilnehmer übereinander.
KLAUS HEGER