„Schützenliesl“ ist Symbolfigur

Ausstellung des Hauses der Bayerischen Geschichte

Im Bayern des 19. Jahrhunderts war das Wirtshaus ein von Männern dominierter Ort. Doch was wäre die bayerische Festkultur ohne das weibliche Element? Zum Weltfrauentag am 08. März erzählen wir die Geschichte der Schützenliesl , die es vom einfachen Biermadl zur erfolgreichen Geschäftsfrau und Werbe-Ikone gebracht hat. Noch heute ist sie eine bekannte Symbolfigur.Schützenliesl (Scheibe)

Coletta Möritz (1860–1953) wurde in der Nähe von Pöttmes im Landkreis Aichach-Friedberg als uneheliches Kind einer Kleinbauerntochter geboren und arbeitete nach dem Umzug ihrer Mutter bereits mit 16 Jahren als Biermadl, also Hilfskellnerin, beim Sternecker-Bräu im Tal in München.

Dort verkehrten auch Mitglieder der Künstlergesellschaft „Allotria“, unter ihnen Friedrich August Kaulbach (1850–1920), dem das attraktive Biermädchen auffiel. So bat er im Jahre 1878 Coletta Möritz, ihm für eine Skizze Modell zu stehen. Das Motiv dieser Skizze war es dann, das die junge Coletta zur Werbe-Ikone werden ließ…

Die „Schützenliesl“ (hier eine Landshuter Schützenscheibe von 1881), eine fesche Bierkellnerin, ist eine beliebte Symbolfigur der bayerischen Festkultur. Seit über hundert Jahren taucht sie immer wieder in der Bierwerbung auf und wurde auch im gleichnamigen Lied verewigt − ein früher „Wiesnhit“. Hinter der legendären Gestalt verbirgt sich die Kellnerin und spätere Wirtin Coletta Möritz (1860-1953), die aus der Nähe von Pöttmes stammte. Im Jahr 1878 stand das junge „Biermadl“ niemand Geringerem als dem Münchner Malerfürsten Friedrich August von Kaulbach Modell. Für das VII. Deutsche Bundesschießen, das Ende Juli 1881 auf der Theresienwiese stattfand, malte Kaulbach die schöne Coletta dann als „Schützenliesl“. Das Kolossalgemälde diente als Außendekoration einer gleichnamigen Bierbude, in der die junge Frau auch selbst bediente. Für die damalige Zeit war das Bild eine gewagte Darstellung, es erregte auf dem Fest und darüber hinaus sogleich großes Aufsehen. Folgerichtig ist die „Schützenliesl“ auch auf der wenige Monate später beschossenen Erinnerungsscheibe der Landshuter Feuerschützengesellschaft zu sehen, die den Geist des Bundesschießens noch einmal beschwor. /Foto: Mansmann
„Bier in Bayern“, Bayerische Landesausstellung 2016, Kloster Aldersbach, 29. April bis 30. Oktober 2016; Veranstalter: Haus der Bayerischen Geschichte, Gemeinde Aldersbach, Landkreis Passau

Erneut Gemeinschaftsauftritt

 Landkreis und Unternehmen auf Consumenta 2016

Gemeinsam. Erfolgreich. Präsentieren. Das ist wieder das Motto des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen für die Consumenta vom 23. Oktober bis 01. November 2016.
Die Consumenta auf dem Nürnberger Messegelände ist Bayerns größte Publikumsmesse und zählt deutschlandweit zu den führenden Verbrauchermessen. Sie zieht jährlich weit über 150.000 Besucher an.
Nach dem erfolgreichen Gemeinschaftsauftritt

Gemeinschaftsauftritt von Landkreis und Unternehmen auf der Consumenta Quelle: Zukunftsinitiative altmühlfranken

Gemeinschaftsauftritt von Landkreis und Unternehmen auf der Consumenta
Quelle: Zukunftsinitiative altmühlfranken

im letzten Jahr bietet der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen auch für die Consumenta 2016 in Kooperation mit dem Messebetreiber AFAG heimischen Unternehmen an, sich wieder gemeinsam unter einem Dach zu präsentieren. Die Vorteile liegen auf der Hand: günstigere Konditionen bei der Standmiete für alle Beteiligte und durch die gebündelte Präsentation auch Stärkung der Wahrnehmung der Region Altmühlfranken in der Metropolregion. Die Folge ist eine größere Aufmerksamkeit für Landkreis und dort tätige Unternehmen.
Interessierte Unternehmen und Mitaussteller sind von der ZIA (Zukunftsinitiative altmühlfranken) eingeladen, sich am Donnerstag – 17. März, um 14 Uhr im Landratsamt Weißenburg (Sitzungssaal) über dieses Angebot zu informieren.

Dieter Falk – Spitze der deutschen Musikszene

Am 27. März:  Dieter Falk & Sons live in der Zionshalle

Falk&Sons

Dieter Falk mit seinen Söhnen Max und Paul

Dieter Falk & Sons sind am Ostersonntag, dem 27. März, um 20.30 Uhr live zu Gast in der Zionshalle in Gunzenhausen mit ihrer Bühnenshow CELEBRATE BACH & TOCCATA: Diese Feier – man möchte fast sagen: Party! – zu Ehren des vermutlich wichtigsten Komponisten aller Zeiten ist eine Familienangelegenheit. Zu hören sind Dieter Falk, einer der erfolgreichsten deutschen Musiker, Komponisten und Produzenten, sowie seine beiden Söhne Max und Paul.
In ihrer Bühnenshow spielen Falk & Sons die bekanntesten „Hits“ von J. S. Bach, genauso wie die unvergesslichen Choräle von Paul Gerhardt in einer mitreißenden Mischung aus Pop, Rock, Klassik und Jazz.
Sie erwartet ein spannendes, interaktives Familienkonzert mit Grooves aus drei Jahrhunderten, bei dem auch die Stimmbänder und Lachmuskeln der Zuhörer gerne „strapaziert“ werden. In der ersten Konzerthälfte können die Zuschauer beispielsweise Lieder aussuchen, die Dieter Falk spontan improvisiert. Ein weiteres Highlight ist der 10-minütige Konzertblock von Paul Falk (18), der seine eigenen Pop-Songs am Piano singt und spielt, begleitet von der eigenen Familie und Bassist Christoph Terbuyken.

Dieter Falk gehört mit fünf ECHO-Nominierungen und über 20 Millionen verkauften CDs als Produzent (u.a. für PUR, Monrose, Patricia Kaas, Roger Chapman, Paul Young, Daliah Lavi und viele andere) zur Spitze der deutschen Musikszene und saß darüber hinaus zwei Jahre in der Pro7-„Popstars“-Jury neben Nina Hagen.
Im November 2011 erschien das erste Album von Falk & Sons „CELEBRATE BACH“ (Universal), das mit vielen TV-Auftritten schnell zum Bestseller wurde und inzwischen den Jazz-Award bekam. Im Oktober 2013 wurde das Nachfolge-Album „TOCCATA“ veröffentlicht.

Tickets sind im Vorverkauf für 10 Euro erhältlich in der Francke-Buchhandlung, Buchhandlung Fischer und der Tourist-Info in Gunzenhausen sowie unter www.cvents.de.

Ernst-Lechner-Preis erstmals vergeben

 Auszeichnung ging an den Hospizverein Gunzenhausen

Lechnerpreis

Von links: Die stellvertretenden CSU-Kreisvorsitzenden Alexander Höhn, Anita Dollinger. Landrat Gerhard Wägemann, Anneliese Lechner, Kreisvorsitzender Manuel Westphal, Vorsitzender Martin Albrecht, Stellvertreterin Renate Müller und der Gunzenhäuser CSU-Vorsitzende Fritz Kolb.

Ernst Lechner, der „Vater des Fränkischen Seenlands“, bleibt den Menschen in Altmühlfranken für immer im Gedächtnis. Er war nicht nur Landtagsabgeordneter der CSU von 1962-1986, sondern auch Landtagsvizepräsident, stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Landtag und Vorsitzender des Landwirtschaftsausschusses. Seine Verdienste sind wiederholt gewürdigt worden. Nun aber hat Ernst Lechner ein „Denkmal“ bekommen: die CSU im Landkreis hat nach ihm einen Preis benannt, der jährlich für vorbildliches bürgerschaftliches Engagement verliehen wird. Er ist mit 500 Euro dotiert.

Den ersten Preisträger gab Kreisvorsitzender, MdL Manuel Westphal, im Rahmen einer Feierstunde in der einstigen markgräflichen Hofhaltung in Gunzenhausen bekannt. Zuerkannt wurde er dem Hospizverein Gunzenhausen, dem der  über den Landkreis hinaus agierende „Ambulante Hospizdienst Altmühlfranken“ angegliedert ist. Vorsitzender Martin Albrecht und seine Stellvertreterin Renate Müller nahmen den Preis in Empfang. Der Feier wohnten auch Anneliese Lechner, die Witwe des verdienstvollen Politikers, sowie dessen Kinder mit ihren Angehörigen  sowie Landrat Gerhard Wägemann und Bezirksrat Alexander Küßwetter bei.

Westphal würdigte den Namensgeber für den Preis: „Ernst Lechner konnte die Menschen überzeugen und für sein Projekt, die Überleitung von Altmühl- und Donauwasser in das Regnitz-Main-Gebiet, gewinnen.“ Zurecht trage er den Beinamen „Vater des Fränkischen Seenlands“.  Lechner habe sich für den ganzen altmühlfränkischen Raum eingesetzt, also  den Bildungsstandort Triesdorf gefördert,  der Römerstadt Weißenburg zu Renomee verholfen, das Thermalbad Treuchtlingen auf die Schiene gesetzt und auch den Bau des Hahnenkammsees durchgesetzt. „Kirchturmdenken war ihm fremd“ konstatierte der Landtagsabgeordnete.

„Ernst Lechner hatte ein hervorragendes Gespür dafür, was Menschen brauchen“, sagte Bürgermeister Karl-Heinz Fitz. Seine angenehme Art des Umgangs und des Kommunizierens bleibe den Nachkommen im Gedächtnis.

Dass Sterben und der Tod würden gerade in der heutigen Gesellschaft verdrängt, betonte Vorsitzender Martin Albrecht. Das das Leben endlich sei, daran wolle niemand erinnert werden.  Der Hospizverein Gunzenhausen, der landkreisweit tätig ist, bestehe seit 18 Jahren und habe inzwischen einen Stamm von 17 ehrenamtlichen Helfern. Namentlich nannte er Herbert Riehl, Erich Wolf und Inge Holderied – drei Helfer, die vom ersten Tag an dabei sind.  Allein im letzten Jahr haben die Helfer 30 Sterbende begleitet. Albrecht appellierte an die Männer und Frauen in Altmühlfranken, sich in die Arbeit der Hospizpflege einzubringen.

Karikaturen zu Tod und Trauer

Ausstellung in Raiffeisenbanken

Hospiz Wug

Von links: 2. Vorsitzende Renate Müller, Vorsitzender Martin Albrecht, Marktleiter Jürgen Kraft, Landrat Gerhard Wägemann, Sandra Meyer, Vorstand Wilfried Wiedemann und Doris Holz vom Hospizverein.

Der Hospizverein Gunzenhausen und die Raiffeisenbank Weißenburg-Gunzenhausen präsentieren zusammen mit dem Hospizverein Gunzenhausen in den Räumen der Raiffeisenbank in Weißenburg die Wanderausstellung „Sie hat mir der Himmel geschickt“. Die Ausstellung setzt sich gesellschaftskritisch, teils auch ironisch, mit Sterben, Tod und Trauer auseinander. 40 Karikaturen sind in Weißenburg und 40 in Gunzenhausen (bis 24. März) zu sehen.
„Da stellt sich die Frage, darf man angesichts des bevorstehenden Lebensendes eines Mitmenschen, sich auf diese Weise nähern?“ Martin Albrecht, der Vorsitzende des 80 Mitglieder starken Hospizvereins Gunzenhausen, erklärte bei der Eröffnungsveranstaltung in Weißenburg in Anwesenheit von Landrat Gerhard Wägemann und Gunzenhausens Bürgermeister Karl-Heinz Fitz, es gehe nicht darum, ob Humor sinnvoll und sinnfindend eingesetzt werden könne oder solle, sondern vielmehr darum, wie die Menschen mit den hellen und dunklen Seiten des Humors bei ihnen selbst, bei Betroffenen und deren Angehörigen umgehen könnten. Humor sei eine wichtige Ressource in der Begleitung Sterbender und Trauender– zu wichtig, dass wir darauf verzichten. Die tiefgründigen und satirischen Zeichnungen gäben Anlass zum Nachdenken. Sterben sei ein Teil des Lebens. Die Fotoausstellung „ Vergänglichkeit was bleibt“ in den Hauptstellen der Raiffeisenbank in Weißenburg und Gunzenhausen und die Theateraufführung die „Unsterblichkeit des Sandkuchens“ in Weißenburg hätten dazu beigetragen, die Öffentlichkeit für das Thema „Tod und Sterben“ zu sensibilisieren.
Die Versorgung von schwerstkranken und sterbenden Menschen habe sich durch den Palliativmedizinischen Dienst am Klinikum Altmühlfranken in Weißenburg verbessert. Aber auch das Hospiz- und Palliativnetzwerk Südfranken trage dazu bei. Ziel dieses Netzwerkes sei die Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen durch eine bessere Zusammenarbeit sicherzustellen und zu verbessern. Kooperationspartner dieses Netzwerkes seien die beiden Landkreise Roth und Weißenburg Gunzenhausen, das Klinikum Altmühlfranken, die Kreisklinik Roth, der Hospizverein Hilpoltstein-Roth und der Bayerischen Hospiz- Palliativverband sowie der Hospizverein Gunzenhausen.
Albrechts Dank galt Chefarzt Dr. Christian Maune vom Klinikum Altmühlfranken, der zugleich Sprecher des Arbeitskreis Hospiz- und Palliativversorgung im Landkreis ist. Ohne dessen Unterstützung wäre es dem Hospizverein Gunzenhausen nicht möglich gewesen, den „Ambulanten Hospizdienst Altmühlfranken“, der seit 1. Januar seine Arbeit aufgenommen hat, zu etablieren. Albrecht hob das Mäzenatentum der Raiffeisenbank im Landkreis hervor und dankte Vorstandsvorsitzendem Wilfried Wiedemann für die großherzige Spende von 500 Euro.
Die Damencrew „Sweet Stuff“ (Monika Hümmer, Barbara Hanus und Diana Franz) begleitete die Eröffnungsveranstaltung mit ihren flotten Songs.

Brombachsee: Ein Meer aus Lichtern

Wieder „Magische Momente Brombachsee“

Die Seekommunen Absberg, Pfofeld, Pleinfeld und Spalt veranstalten auch 2016 wieder mit ihren Partnern dem Strandhotel Seehof und der Erlebnisschifffahrt Brombachsee das Laser- und Lichtspektakel „Magische Momente“ am Samstag 23. April 2016 auf dem und um den Kleinen und Großen Brombachsee. Erneut werden die Kräfte gebündelt, um mit einem einzigartigen Event im Fränkischen Seenland mit Musik von sieben Bands auf sechs unterschiedlichen Bühnen, einem kreativen kulinarischen Angebot sowie einer Lasershow und Feuerwerk die Besucher zu verzaubern.Magische Momente Schiff

Die Bürgermeister Helmut Schmaußer (Absberg), Willi Renner (Pfofeld), Markus Dirsch (Pleinfeld) und Udo Weingart (Spalt) sowie Marcus Wilken (MS Brombachsee) und Oliver Röhrl Strandhotel Seehof) sind sich sicher, dass sie mit diesem erneuten Angebot vor der Saison sommerlicher Konzert- und Kulturveranstaltungen wieder ein starkes Zeichen für den größten fränkischen See setzen und das begonnene neue Aktionsformat etablieren können. Es gilt alljährlich vor dem 1.Mai und damit vor den traditionell festgelegten Terminen zahlreicher Veranstaltungen mit ihrem jeweiligen Stammpublikum, neue Zielgruppen anzusprechen. Und dies gelingt erfolgreich besonders gut noch in den bisher weniger ausgelasteten Zeiten zwischen Fasching und 1. Mai oder im November. Damit erteilen die Veranstalter der „Magischen Momente Brombachsee“ auch Rufen nach einer Verlagerung dieser attraktiven Laser-, Licht- und Kultur-Show in die warmen Monate eine klare und endgültige Absage. Denn während der Urlaubszeit und generell in den Sommermonaten werden im Fränkischen Seenland bereits eine solche Fülle an kulturellen Highlights geboten, dass es sich geradezu angeboten hat, neue Veranstaltungsformate in die bisher weniger stark ausgelasteten Zeiten zu verlagern.
Bewusst sollen die „Magischen Momente Brombachsee“ sich zu einem der ersten kulturellen Höhepunkte des Veranstaltungsjahrs mausern und mit diesem Anspruch fest im Terminkalander der interessierten Zielgruppen verankern.
Auch 2016 wird es daher ein erneutes Laserspektakel von Bord der MS Brombachsee aus geben. Dabei werden an Bord des Trimarans und an fünf Strandstandorten sechs Bühnen und sieben Musikgruppen für einen fulminanten Auftakt in den Wonnemomat Mai sorgen. Mit den vielfältigen Musikrichtungen wird ein breites Publikum angesprochen, das damit hervorragende musikalische Leckerbissen erwartet Der Brombachsee will mit diesem Event unterstreichen, dass das Fränkische Seenland das kontrastreichste Angebot für Freizeit, Sport und Kultur bieten und damit Feriengäste wie auch Tagesausflügler aus der Metropolregion immer wieder aufs Neue begeistern kann. Auch 2016 wird dieses Format erneut nur möglich werden, weil sich dafür auch namhafte Sponsoren unser Motto „Fränkisch.Bodenständig.Echt“ zu eigen gemacht und mit uns diese Seenland-Erlebnisse realisieren.

Was passiert nun am 23. April?

Der Abend beginnt mit dem Ablegen der MS Brombachsee von der Anlegestelle in Ramsberg um 17:45 Uhr. Ab dieser Zeit verkehrt die Erlebnisschifffahrt entlang der Anlegestellen in Absberg, Enderndorf, Allmannsdorf, Ramsberg und dann erneut auf dieser Route. Während die gesamte Veranstaltung kostenfrei ist, müssen lediglich für die Schifffahrt am gesamten Abend mit DJ Tom Nose 13 EUR entrichtet werden. Aus- und späterer Weidereinstieg sind an den jeweiligen Haltestellen – je nach Platzangebot – möglich. So können auch die dort gebotenen Musikbühnen erlebt werden.

Zeitgleich ab 18  Uhr beginnen die Bands an fünf Bühnenstandorten, die ab Einbruch der Dunkelheit in eine mystische Lichtszenerie verwandelt werden.
Am Kleinen Brombachsee – ohne Schiffsverkehr – spielen an diesem Abend die weithin bekannten „Converted“ (Coverrock der letzten 49 Jahre). Wer sie zusätzlich zu einer anderen Musikrichtung erleben möchte, muss sich entweder zu Fuß oder per Rad am Uferweg, ggf. auch per PKW zu einer der anderen Strandbühnen begeben.

In Ramsberg, am Startpunkt der MS Brombachseee spielen auf der Musikbühne „Champane“ unter dem Motto „Bayern rockt“.
In Absberg geht es an diesem Abend um „Irish Folk“, hier verzücken die „O´Malleys“ ihr Publikum mit Irish Folk von der Atlantikinsel.
In Enderndorf werden zwei Gruppen auf der Musikbühne ihrem Publikum eine große Oldie-Nacht bieten, und zwar die „Spirit of Smokie“ sowie der „Beat Club Leipzig“.
Am Strand von Allmannsdorf wird Blues&Rock mit „Never B2Blue“ geboten.
Die unterschiedliche Musikrichtungen bedienenden Bands werden rund um alle Bühnen auch von kulinarischen Angeboten abgerundet. Das Getränkeangebot an allen sechs Standorten lässt keine Wünsche der regional und überregional angesagten Vielfalt offen. Dafür sorgen natürlich auch schon die als Sponsoren eingebundenen Brauereien.
Die große Lasershow wird dann nach endgültigem Einbruch der Nachtfinsternis –ab der zweiten Schiffsrunde – zunächst am Absberger Strand und parallel am Strandhotel Seehof starten. Am Seehof wird dies eine Stunde später auch noch einmal wiederholt werden. Auf dem Schiff kann die Show sogar an allen Anlegestellen mehrfach erlebbar werden.
Von den Stränden aus bietet sich dann an allen Standorten nacheinander diese großartige Lasershow zu aktueller und mitreißender Filmmusik.
Bei der dritten Schiffsrunde wird – wiederum in Absberg beginnend – an allen Standorten noch ein musiksynchron erlebbares Feuerwerk einen weiteren Höhepunkt des Abends bieten. Die MS Brombachsee wird ihre Bahnen auf dem See immer von einem Skybeam begleitend ziehen und mit diesem eindrucksvollen Bild lange nachverfolgbar sein.
Während an den Stränden die Musik bis in die Nacht hinein für Stimmung sorgen wird, endet die letzte Fahrt der MS Brombachsee an der Anlegestelle Ramsberg etwa gegen 01:00 Uhr.

Landeskirche verleiht Preis an Dr. Anne Müller

Anerkennung für die Arbeit der Neu-Heidenheimerin

Zum sechsten Mal wird am 11. März in München der Argula von-Grumbach-Preis an drei Preisträgerinnen verliehen. Der mit 5000 Euro dotierte Preis der Argula-von-Grumbach-Stiftung der Bayerischen Landeskirche soll die Auseinandersetzung mit Geschlechterfragen im
gesellschaftlichen und kirchlichen MuellerGrumbachKontext fördern. Unter dem Thema „Kirche – ein Frauenraum“ beleuchten die Preisträgerinnen den Gestaltungswillen von Frauen in der Kirche in ganz unterschiedlichen Zeiten.
Den ersten Preis in Höhe von 3.000 Euro erhält Dr. Anne Müller (Eichstätt/Heidenheim) für ihren Aufsatz „Räume der Frömmigkeit: Zur Funktion und Symbolik der Klausur in mittelalterlichen Nonnenklöstern“. Die Jury würdigt damit einen gründlich erarbeiteten historischen Aufsatz zu dem Leben von Frauen in Nonnenklöstern, der zeigt, wie Frauen im Mittelalter die Welt kulturell vorangebracht haben. Dr. Müller ist Projektmanagerin von „Kloster Heidenheim – Neues Leben in alten Mauern“. Von ihr stammt das bisher erstellte Konzept für die Vitalisierung des Klosters im Hahnenkamm. Es hat einen spirituellen Teil, aber auch viele Veranstaltungen werden angeboten.
Den zweiten Preis in Höhe von 1.500 Euro erhält Dr. Elisabeth Nüchtern (Karlsruhe) für ihre Ausstellung im Kirchenraum „Du wirst sehen!“ „Hier nimmt eine Künstlerin den Kirchenraum ganz konkret ein. Ihre Bilder gestalten den Raum der Krypta und die Stadtkirche in Karlsruhe“, so das Votum der Jury.

Einen Sonderpreis (500 Euro) hat die Jury vergeben an Katalin
Marghescu (München) für ihren Wickelfalzbrief “Bewerbung um den Argula-von-Grumbach-Preis“.
Die Preisverleihung findet am Freitag, 11. März, um 15 Uhr in der Münchner St. Markuskirche (Gabelsbergerstraße) statt. Den Festvortrag hält die Augsburger Theologieprofessorin Dr. Elisabeth Naurath.
Namensgeberin des Preises ist Argula von Grumbach, die als theologisch gebildete Anhängerin Martin Luthers mutig für die Anerkennung der reformatorischen Lehre in Bayern kämpfte. Die Ausschreibung des Preises erfolgt in Zusammenarbeit mit der Frauengleichstellungsstelle der
Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und dient der Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern.
Den Preis bekam Dr. Müller für einen Vortrag, den sie vor einem Jahr zum Festtag der Heiligen Walburga in Heidenheim gehalten hielt. Es geht dabei um die Lebensräume religiöser Frauen im Mittelalter. Sie wollte mit einer Art Zeitreise verdeutlichen, dass Frauenklöster eben nicht nur hübsche Anhängsel einer vermeintlich männlich orientierten Klosterwelt waren, sondern dass im Gegenteil oft die Frauen bestimmten, wo es lang ging im Ordenswesen.
Ihre Reaktion auf die Preisvergabe: „Der Vortrag wurde vom Kloster Heidenheim inspiriert, wo die Heilige Walburga in ihrem Doppelkloster als Chefin eines Männerkonvents wirkte. Er ist eine tolle Anerkennung und Ansporn für unsere gemeinsame Arbeit hier am Kloster Heidenheim. Ich freue mich sehr darüber!“

Fußball ohne Bier ist wie Tennis

Das ultimative Wörterbuch zur Fußball-EM

Fußball ist zwar nicht unser Leben, aber was wäre das Leben ohne Fußball? Sportmoderator, Kommentator und Kabarettist Bruno „Günna“ Knust veröffentlicht pünktlich zur Europa-Meisterschaft das ultimative Wörterbuch „Hätte, hätte, Viererkette. Fußballerisch – Deutsch“. Das Grundvokabular eines jeden Fans wird hier ordentlich auf Vordermann gebracht, für gekonntes Fachsimpeln mit jeder Menge verbaler Durchschlagskraft.FussballEM
Der moderne Fußball hat seine eigene Sprache. Immer mehr Begriffe finden Verwendung, denen sogar die Fachszene oft nur schwer folgen kann. Um Spieler und Trainer überhaupt noch verstehen zu können, braucht es häufig Übersetzungen von Fachleuten und jede Menge Hintergrundwissen.
Das Wörterbuch „Hätte, hätte, Viererkette“ erklärt die wichtigsten Ausdrücke von A wie Abseits bis Z wie Zeit schinden mit mindestens einem Augenzwinkern. Ebenso unterhaltsam wie lehrreich verhilft Sportmoderator Bruno „Günna“ Knust Fachmännern und -frauen, ihr persönliches Grundvokabular zu präzisieren, zu emotionalisieren und es mit den nötigen Superlativen zu versehen.
In fünf Kapiteln werden gewichtige Fragen in Wort, Bild und vielen Cartoons geklärt: Wie macht man der eigenen Ehefrau klar, dass sie endlich den Platz zwischen Fernseher und Couch räumen soll, bevor es einen Elfer für dieses klare Abseits hagelt? Gibt es tat-sächlich einen medizinischen Grund für das Ausspucken der Profis? Welche Verstrickungen gibt es zw-schen Fußball-Clubs und Brauereien? Was sind WAGs und wozu braucht man sie? Wie wirken sich Siege auf den Testosteronhaushalt aus? Und haben darum die Jungs vom FC Bayern eigentlich die meisten Fans?
Alles Wissenswerte zum Thema Fußball wird im Wörterbuch Fußballerisch – Deutsch gezielt auf den Punkt gebracht. Nicht nur Hobbykickern, Fernsehsessel-Experten, Abseitsregel-Erklärern, Spielerfrauen, Platzwarten und Mitgliedern der feinsten Fanklubs liefert dieses Buch alles, was man nicht alles wissen muss, aber unbedingt will.
Bruno „Günna“ Knust glänzte zunächst als Stadionsprecher des BVB. Seine Leidenschaft für Fußball zog aber stetig wachsende Kreise: Es entstanden die Hymne des BVB, eine Kinder-CD und Videoclips für den KIKA. Als Reporter führte er den Humor in die Sportsendungen ein. Zu-nächst beim WDR und bei RTL, heute kommentiert er bei sky und ran (Sat1). Derzeit arbeitet er an einem konzertanten Projekt „Night of Fans“ mit Orchester, Band, Chören und kurzweiligen Moderationen zum Thema Fußball und internationale Fangesänge.
„Hätte, hätte, Viererkette“ (Fußballerisch – Deutsch), Hardcover, vierfarbig mit Illustrationen: 128 Seiten, 9,99 Euro: ISBN: 978-3-468-73906-4; Langenscheidt-Verlag.

War CWF der „wilde“ Markgraf?

Buchvorstellung am 8. März in Gunzenhausen

Der Historische Verein für Mittelfranken stellt sein 103. Jahrbuchs am Dienstag, 8. März, um 20 Uhr im „Haus des Gastes“ in Gunzenhausen der Öffentlichkeit vor. Es trägt den Titel: „Markgraf Carl Wilhelm Friedrich von Brandenburg-Ansbach (1712-1757). Der „wilde Markgraf“?.  Herausgeber ist Prof. Dr. Georg Seiderer von der Universität Erlangen-Nürnberg.markgrafenbuch

Zum Inhalt bemerkt der aus Gunzenhausen stammende Inhaber des Lehrstuhls für Fränkische Landesgeschichte, der zugleich als Schriftleiter des Historischen Vereins fungiert:

Markgraf Carl Wilhelm Friedrich von Brandenburg-Ansbach (1712-1757) ist der Nachwelt als „der wilde Markgraf“ in Erinnerung geblieben. Seit dem 19. Jahrhundert kolportierte Schauergeschichten trugen dazu bei, dass Carl Wilhelm Friedrich gewissermaßen zu den populärsten Herrschern des Fürstentums Ansbach zählt, verzerren sein Bild jedoch und verstellen den Blick auf seine 28 Jahre währende Regierungszeit, die eine Reihe von Reformansätzen erkennen ließ.

Anlässlich der 300. Wiederkehr des Geburtstages von Markgraf Carl Wilhelm Friedrich von Brandenburg-Ansbach hatte der Historische Verein für Mittelfranken im Mai 2012 ein wissenschaftliches Symposium veranstaltet, auf dem das in der populären Überlieferung und der Geschichtsschreibung gezeichnete Bild Carl Wilhelm Friedrichs kritisch hinterfragt und durch quellengestützte Forschungen zuverlässiger konturiert werden sollte. Die Ergebnisse der Tagung wurden nun als 103. Jahrbuch des Historischen Vereins für Mittelfranken veröffentlicht. Die fünfzehn Beiträge des Bandes widmen sich unter anderem der Erziehung des Markgrafen, seinem Verhältnis zu den fränkischen Nachbarterritorien und Brandenburg-Preußen, seiner Politik gegenüber den jüdischen Untertanen und der markgräflichen Bautätigkeit, schließlich der Falkenjagd, die als Passion des Markgrafen gelten kann. Ein weiterer Schwerpunkt ist sowohl den Bildern gewidmet, die er selbst von sich verbreiten ließ, wie denjenigen, die die Nachwelt von ihm schuf. Der Sammelband erschließt damit bislang nur wenig bekannte Aspekte der Persönlichkeit und Regierung des sogenannten „wilden Markgrafen“.

Alleinstellungsmerkmal ist der Trumpf

Positionen zur aktuellen Stadtpolitik von Stadtrat Werner Falk (FDP)

Klimaschutz ist gewiss wichtig, nicht nur als globale Herausforderung, sondern auch vor Ort. Aber sollen ihm deshalb alle Initiativen, die die Stadt attraktiver machen, untergeordnet oder gar verhindert werden? Die Diskussion um die Fortführung der Gunzenhäuser Eisbahn stand für einige Tage auf der Kippe, denn im Stadtrat hatte es Stimmen gegen das Lieblingsprojekt von Bürgermeister Karl-Heinz Fitz („Mein Baby“) gegeben. Stets schwang die Sorge um den Klimaschutz mit, wurde der Energieverbrauch als zu hoch empfunden. Mich hat der Gunzenhäuser Falk Schwein NördlingenBürger stets an der Seite der Eisbahn-Befürworter gefunden, denn ich sehe in ihr ein Instrument, die Stadt in einer Jahreszeit attraktiver zu machen, in der sonst nicht viel läuft. Die Stadt hat mit der Eisbahn eine Alleinstellung in der Region. Und das ist das Höchste, was eine Stadt vorweisen kann! Es darf keine Beliebigkeit geben, keine Austauschbarkeit gegenüber Nachbarstädten. Gunzenhausen muss als das Zentrum im Fränkischen Seenland eine Führerrolle einnehmen. Sie darf sich nicht damit begnügen, mit den anderen Klein- und Mittelstädten mithalten zu können, sie muss besser sein als die anderen. Das aber gelingt nur, indem sie sich mit einem kreativen Angebot (bisherige Beispiele: Eisbahn, Kulturherbst) von den anderen abhebt. Wir müssen erkennen: Ohne Energieverbrauch läuft nichts! Ich trete jedenfalls dafür ein, dass wir die Eisbahn behalten, sie sogar noch attraktiver machen.
Wenn wir vom Klimaschutz reden, dann kommt auch die E-Mobilität ins Spiel. In Deutschland und auch in anderen europäischen Ländern kommt das elektrobetriebene Auto nur langsam in die Gänge. Das hat verschiedene Ursachen. Eine ist der Preis. Meiner Erachtens wäre eine steuerrechtliche Regelung die beste, denn nur wenn es einen erkennbaren finanziellen Vorteil gibt, werden sich die Autokäufer für das E-Mobil entscheiden. Die Infrastruktur wird als Folge einer solchen Entscheidung schnell geschaffen. Das Beispiel der Verschrottungsprämie vor einigen Jahren zeigt, dass es starker Impulse bedarf, damit der Durchbruch gelingt. Ich gebe meinem Stadtratskollegen Dr. Werner Winter von den Freien Wählern recht, wenn er sagt, die Elektroautos wären aus Gründen des Klimaschutzes vorrangig etwas für die verdichteten Großräume, in denen heute schon die Smog-Belastung grenzwertig ist. In unseren ländlichen Gebieten wäre wohl das gasbetriebene Auto die Alternative. Nachdem es in unserer Stadt und auch in der Region schon eine Zahl von Gas-Zapfstellen gibt, bin ich dafür, dass die Gemeinden und Städte in der Region vorbildlich vorangehen und gasbetriebene Personenwagen oder Nutzfahrzeuge beschaffen. Die Entscheidung darüber hat der Gunzenhäuser Stadtrat vertagt. Ich hoffe, dass die Stadt ein gutes Beispiel liefert.
Es wird immer wieder der warnende Finger erhoben, wenn es um die Verschuldung der Stadt geht. Der Finger darf oben bleiben, aber wir müssen auch erkennen, dass die kommunalen Zinsen derzeit mit einem halben Prozent so niedrig sind wie nie. Es ist daher ratsam, diese günstigen Konditionen zu nutzen. Freilich müssen wir eine wie auch immer geartete „Obergrenze“ im Hinterkopf behalten. Die vom Stadtrat angedachten und zum Teil beschlossenen Investitionen bis 2020 bilden den Rahmen für die Geldausgaben. Darin enthalten sind etliche Projekte, die zwangläufig notwendig sind (Turnhallensanierung, Stadthallensanierung, Hochwasserschutz mit Neugestaltung der Altmühlpromenade). Vom Finanziellen her sind damit die Möglichkeiten der Stadt sicher erschöpft.
Was wir in der Stadt jetzt und in der nahen Zukunft brauchen, das sind Wohnungen – attraktive, aber auch erschwingliche. Auf den guten Mix wird es ankommen. Wer heute moderne Wohnungen anbieten kann, der bewirkt, dass es auch wieder mehr Gebrauchtimmobilien gibt. Ich sehe die jüngste Entwicklung durchaus positiv, denn an der Weißenburger Straße ist schon der Spatenstich für das Bosch-Projekt („StadtWohnungen39“) mit zehn Wohnungen erfolgt. Ein weiteres Gebäude mit fünf Wohnungen und einer Gewerbefläche wird folgen. Dann geht es hoffentlich auch mit dem Projekt des Bauträgers Pöschel (ebenfalls in der Weißenburger Straße) weiter. Derzeit sind noch nachbarschaftsrechtliche Fragen zu klären. Auf dem einstigen BGU-Gelände sollen 30 Wohneinheiten in verdichteter Bebauung entstehen. Auch in der Osianderstraße (ehemals Tiefgaragenplanung) soll es zu einer verdichteten Bebauung (Bosch-Bauträgergesellschaft) kommen (neun Wohnungen). Daneben hat der Stadtrat grünes Licht für das neue Frickenfelder Baugebiet im Eisenreich gegeben (56 Plätze).