Archiv: Falk-report

FDP ist für Allianz mit den Hochschulen

Hochkarätig besetzte Diskussionsveranstaltung in der Stadthalle

15556581_10210071630299933_1573516784_o

Von links nach rechts: FDP-Bundestagskandidat Johannes Dallheimer, Moderator Axel Rötschke, IHK-Präsident Dirk von Vopelius, FDP-Kreisvorsitzender Thomas Geilhardt, der ehemalige Dax-Vorstand Thomas Sattelberger, Prof. Ute Ambrosius und IHK-Vorsitzender Paul Habbel.

„Wir müssen im Landkreis noch mehr die Hochschulen einbauen, um zukunftsgerichtete Allianzen für den Mittelstand zu bieten“. Das ist das Fazit von Thomas Geilhardt, dem Kreisvorsitzenden der FDP, das er nach einer hochkarätig besetzten Diskussionsrunde zum Thema „Innovationsallianz für die Region“ in der Stadthalle zieht.

Thomas Sattelberger, ehemaliger DAX-Vorstand und Beiratsvorsitzender der Hochschulallianz für den Mittelstand, Prof. Dr. Ute Ambrosius ( Präsidentin der Hochschule Ansbach),  Dirk von Vopelius (IHK- Präsident Mittelfranken), Johannes Dallheimer (Bundesvorsitzender des Bundesverbandes der liberalen Hochschulgruppe der FDP und Direktkandidat im Wahlkreis Weißenburg-Gunzenhausen-Ansbach und Paul Habbel (Geschäftsführer der Gutmann GmbH in Weißenburg und Vorsitzender des IHK-Gremiums im Landkreis) äußerten sich vor vierzig Teilnehmern zu den Chancen des Landkreises, ein wirtschaftlich erfolgreiches Konzept aufzubauen.

Primär im MINT-Bereich (Mathematik, Ingenieurwissenschaften und Technik) entstehen zukunftssichere Arbeitsplätze.  „Hier hat der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen noch Luft nach oben“, sagte Thomas Sattelberger in seinem Impulsreferat. Es wären zu wenig Ingenieure in der Region. Die Fokussierung auf Kunststoff sei auf der einen Seite ein richtiger Weg, er stelleaber  auch auf der anderen Seite ein „Klumpenrisiko“ dar. Mit dem Kunststoff-Campus zeige der Landkreis, dass er bereits schon Allianzen umgesetzt habe. Der  Weg, berufsbegleitende Qualifikationen zu ermöglichen, sei absolut richtig, doch müsse es noch viel mehr an Kooperationen, Ausgründungen und Startup Unternehmen geben. Hier komme den regionalen Hochschulen eine große Bedeutung zu.

In der Podiumsdiskussion – moderiert von FDP-Stadtrat Axel Rötschke aus Schwabach, verwies Dirk von Vopelius auf die Marke der Metropolregion Nürnberg. Diese könne noch intensiver genutzt werden. Paul Habbel erläuterte, dass mit der Berufsausbildungsmesse (BAM) der Landkreis unter Beweis gestellt habe, wie man überzeugend in der Region Talente ansprechen und gewinnen könne. Insbesondere die Art der Zusammenarbeit in einem Unternehmen kann hierbei entscheidend sein.

Johannes Dallheimer beschrieb, dass man schon jetzt  das Wirtschaftsstudium nahezu vollständig online absolvieren könne, es aber am Ende auf die persönliche Performance ankomme. Ute Ambrosius erklärte dazu,  sie mache sich keine Sorgen, dass es auch in Zukunft Präsenzhochschulen gebe.  Aber: „Eine Hochschule muss sich permanent weiterentwickeln, um im Wettbewerb bestehen zu können.“

Die anwesenden Besucher der Veranstaltung hatten viele Beiträge und Fragen. So wurde die Zukunft der Arbeit  diskutiert. Sattelberger verwies auf die falschen Weichenstellungen der Bunderegierung mit der „Rente 63“ und der Weiterentwicklung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes zum 1. April des nächsten Jahres. Deutschland brauche mehr ausländische Fachkräfte, eine längere Lebensarbeitszeit und mehr weibliche Fach- und Führungskräfte, um in Zukunft punkten zu können.

Diskutiert wurde die berufliche Bildung. So räumte IHK-Präsident Dirk von Vopelius ein, dass nicht mehr zeitgemäße Berufsbilder eingestellt werden müssten.  Thomas Sattelberger bestätigte: „Wenn sozialwissenschaftliche Berufe überhaupt noch eine Zukunft haben, dann nur in Kombination mit Aspekten der Digitalisierung.“

Fazit von Gastgeber Thomas Geilhardt: „Wenn jeder aus der Debatte für seinen Wirkungskreis mit neuen Impulsen an der Innovationsallianz in der Region mitwirkt, dann war es ein gelungener Abend.“

Interessante Vorträge des Frankenbunds

Aktionen des Frankenbunds und des Kunstvereins Ansbach

Historiker Alexander Biernoth vor dem Uz-Denkmal

Historiker Alexander Biernoth vor dem Uz-Denkmal in Ansbach. Er ist zugleich Vorsitzender der Frankenbund-Gruppe Ansbach.

Der Verein für Heimatkunde Gunzenhausen ist seit 25 Jahren Mitglied des Frankenbunds, Gruppe Ansbach. Dieser hat  Zusammen mit dem Kunstverein Ansbach ein umfangreiches Programm an Vorträgen und Studienfahrten anzubieten. Auf einige möchte ich hinweisen:

10. Januar: Führung durch die Sonderausstellung „Engel – geflügelte Himmelsboten“ mit Dr. Wolfgang Reddig, dem Leiter des Markgrafenmuseums Ansbach. Veranstaltungsort ist das Markgrafenmuseum am Kaspar-Hauser-Platz 1 (19 Uhr)

7. Februar:  „Der Struwelpeter und sein Autor“, Vortrag von Gerlinde Albrecht aus Ansbach über den Frankfurter Nervenarzt und Kinderbuchautor Dr. Heinrich Hoffmann (19 uhr im Herrieder Tor, Uzstraße 30, III. Stock)

7. März, um 19 Uhr im Herrieder Tor: „Mensch wohin“ . Lieder und Texte von Künter Klößinger und Siegfried Beck.

14. März: „Die Bibel: Mit den Worten der Dichte rund und Pinsel der Maler“. Gerlinde Albrecht bietet einen literarisch-kunstgeschichtlichen Streifzug durch die Welt der Bibel. (19 Uhr im Herrieder Tor, III. Stock).

21. März: Im Markgrafenmuseum ist eine Führung durch die Sonderausstellung „Lauter alte Schachteln – 150 Jahre Konsumgeschichte“ mit Dr. Wolfgang Reddig (19 Uhr).

30. März: Lichtbildervortrag mit Gabriela Wallerer und Alexander Biernoth zum Thema „Die Geschichte des Ansbacher Hofgartens in alten Bildern“ (17.30 Uhr in der Gotischen Halle im Schloss Ansbach, Promenade 27).

5. April: K(unst), K(ultur),K(affee)-Fahrt nach Neuendettelsau mit Führung durch das Löhe-Zeit-Museum und die Sonderausstellung „Neuendettelsau im Nationalsozialismus“, anschließend Führung durch das Eine-Welt-Museum. Beginn: 12.30 Uhr.

16. Mai: Lichtbildervortrag von Herbert Kempf aus Heilsbronn zum Thema „Auf den Spuren der Markgräfin Wilhelmine“ (15 Uhr in der Gaststätte Orangerie, Promenade 33 in Ansbach).

 

Tourismusverband gibt Tipps

Viele neue Publikationen informieren

plankstetten

Das Kloster Plankstetten ist auch im Winter einen Besuch wert.

Das neue Jahr läutet auch die neue Tourismus-Saison im Urlaubsland Franken ein: Zu diesem Anlass hat FrankenTourismus eine ganze Reihe neuer Publikationen aufgelegt, die ab Januar 2017 erhältlich sind. Mit vielen Reportagen, Interviews, Geschichten und Tipps informiert etwa das rund 150 Seiten starke Urlaubsmagazin „Freu’ Dich auf Franken“ über die Vielfalt und Höhepunkte 2017 in Franken. Es führt unter anderem auf die Spuren Martin Luthers und zur „Bayerischen Landesausstellung“ nach Coburg, lädt zur Begegnung mit dem so umstrittenen wie faszinierenden Würzburger Fürstbischof Julius Echter ein oder macht mit der bedeutenden Dynastie der Hohenzollern bekannt. Man folgt den Redakteuren in die Baumwipfel der fränkischen Kletterparks, radelt entlang des „RegnitzRadwegs“, sieht sich Auge in Auge mit Urzeitriesen oder entdeckt Brau-Erlebnis-Welten und die magischen Orte des Frankenweins. Jeweils ganz speziellen Urlaubsangeboten widmen sich die ebenfalls neu erschienenen Themenzeitungen „Genießerland Franken“, „Radelparadies Franken“, „Wanderparadies Franken“, „Wohlfühlland Franken“ und „Familienparadies Franken“. Wer aktiv in Franken unterwegs ist, für den sind der „MainRadweg“ sowie die Wanderrouten des „Fränkischen Gebirgswegs“ und des „Frankenwegs – vom Rennsteig zur Schwäbischen Alb“ immer eine Empfehlung. Zu allen drei Touren wurden die Servicehefte aktualisiert. Mit ihrem handlichen Format, den Tourbeschreibungen und Karten, den Übernachtungstipps und vielen Hinweisen zu Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke sind sie die idealen Tourbegleiter. Zu einer Reise zu musikalischer Qualität und außergewöhnlichem Ambiente lädt die Broschüre „Musikzauber Franken 2017“ ein: Sie stellt alle Veranstaltungsreihen vor, die das Qualitätssiegel „Musikzauber Franken“ tragen. Die schönsten Reiseanlässe zum Frankenwein hingegen stellt die neue Ausgabe von „Franken – Wein.Schöner.Land!“ vor, wie zum Beispiel zertifizierte Winzer, Weinfeste, Weinwanderwege, Restaurants oder die magischen Orte des Frankenweins. Ein handlicher Begleiter durch das Urlaubsjahr 2017 ist außerdem die Broschüre „Veranstaltungstipps & Orte“. Alle Publikationen können kostenlos über FrankenTourismus bezogen werden und stehen online als praktische Blätterkataloge zum Lesen bereit (www.frankentourismus.de/infomaterial). Foto: Naturpark Altmühltal

Winterwanderung im Seenland

Pause machen im San-shine-Camp auf der Badehalbinsel Absberg

wanderfreudenDer Brombachsee im Fränkischen Seenland zeigt sich im Winter von einer besonders schönen Seite, der das Wandern und Spazieren auf den Uferwegen zum Vergnügen macht. Gemeinsam haben Wirte, Hoteliers und Veranstalter das Konzept der „Brombachseer WinterWanderFreuden“ entwickelt, um den Wanderern von Dezember bis Februar täglich besondere Einkehrmöglichkeiten zu bieten. Den Schwerpunkt bildet dabei der westliche Teil des Brombachsees um Enderndorf, Absberg, Langlau und Ramsberg. Cafés und Gasthöfe sind darunter, Bistros und Hotels, aber auch die „Prunothek“, in der Produkte rund um die Kirschen der Region angeboten werden, und das Outdoor-Event-Gelände „SAN-shine-CAMP, in dem man sich am Lagerfeuer oder im beheizten Indianer-Tipi wärmt. Ein handlicher Flyer vereint die teilnehmenden Betriebe mit ihren Öffnungszeiten sowie eine Übersichtkarte mit den Wegen um den See (facebook.com/winterwanderfreuden). Fotos: San-Shine-Camp

Das „Ticket“ für 130 Mal Freizeitspaß

Kultur, Sport und Abenteuer in Franken

frankencardDer ideale Begleiter dafür ist der EntdeckerPass der Europäischen Metropolregion Nürnberg, der ab sofort online, in ausgewählten Tourist-Informationen und im Ticketshop der Nürnberger Nachrichten bezogen werden kann. Der EntdeckerPass dient als „Ticket“ für über 130 Freizeitangebote in der Europäischen Metropolregion Nürnberg, die man bei Vorlage des Passes bei freiem oder stark ermäßigtem Eintritt besuchen kann. Neu unter den Akzeptanzstellen sind im Jahr 2017 zum Beispiel das „Kristall Palm Beach“ mit seinem Rutschenparadies, Wellenbad und Saunalandschaft in Stein sowie die „Bayerische Landesausstellung“ zum Reformationsjubiläum unter dem Titel „Ritter, Bauern, Lutheraner“ auf der Veste Coburg.

Freien Eintritt ermöglicht der EntdeckerPass im „Burgthann Museum“, im Reichsstadtmuseum Bad Windsheim sowie im „HopfenBierGut“ in Spalt. Es lohnt sich, den Entdecker- Pass bereits jetzt im Winter zu erwerben, denn 2017 gibt es an der Skischaukel Hempelsberg und Geiersberg im Fichtelgebirge einen Preisnachlass von 50 Prozent. Auch die Seilbahnen am Ochsenkopf und der Neunkirchener Krippenweg zählen zu den Partnern. Für den EntdeckerPass zahlen Erwachsene 29,50 Euro, Kinder ab 6 Jahren 14,50 Euro. Kauft man den Pass bis zum 6. Januar 2017 online, werden 20 Prozent vom regulären Preis abgezogen (www.entdeckerpass.com). Foto: Tourismusverband Franken

Finanzhilfe für Landkreis-Gemeinden

MdL Westphal: Schlüsselzuweisungen in Höhe von über 39 Millionen Euro

Westphal Manuel Pressefoto1

MdL Manuel Westphal aus Meinheim.

„Im kommenden Jahr fließen über 39 Millionen Euro an Schlüsselzuweisungen in den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen“, erklärt der Landtagsabgeordneter Manuel Westphal. Das stellt ein deutliches Plus im Vergleich zum vergangenen Jahr dar. Die kreisangehörigen Gemeinden erhalten davon zusammen 23.796.528 Euro, der Landkreis 16.082.984 Euro. Zwei Drittel der Kommunen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen erhalten dieses Jahr mehr Schlüsselzuweisungen als im Vorjahr.

Die Schlüsselzuweisungen sind die wichtigste staatliche Zahlung im Rahmen des kommunalen Finanzausgleiches. Sie ergänzen die eigenen Steuereinnahmen der Kommunen und haben die Aufgabe, die Finanzkraft der Kommunen zu stärken und Unterschiede in der Steuerkraft der Kommunen abzumildern. Dabei wird auch die unterschiedliche Aufgabenlast der Kommunen berücksichtigt. Mit den Schlüsselzuweisungen werden die Kommunen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen an den Steuereinnahmen des Freistaats beteiligt. Grundlage für die Zuweisung sind die Steuereinnahmen der betreffenden Kommunen aus dem Jahr 2015.

Im Vergleich zum Vorjahr steigen die Schlüsselzuweisungen um über 4 Prozent. Die kreisfreien Städte erhalten 2017 insgesamt rund 745 Millionen Euro, die kreisangehörigen Gemeinden über 1,4 Milliarden Euro und die Landkreise über 1,2 Milliarden Euro.

Westphal weiter: „Der Freistaat Bayern sorgt für seine Kommunen und ermöglicht so wichtige Projekte vor Ort. Davon profitiert die gesamte Bevölkerung. Die Gemeinden und Landkreise können frei über die Verwendung der Schlüsselzuweisungen entscheiden. Damit haben die Zuweisungen eine sehr hohe Bedeutung für die Kommunen in unserer Region. Die zugewiesenen Gelder werden einen wichtigen Beitrag zur Förderung unserer ländlichen Heimat leisten und die betroffenen Gemeinden weiter stärken.“

Kulinarische Winterlandschaft

Die “Winterküche” im Landkreis stellt sich vor

wintergemueseIn der kalten Jahreszeit kann man den Charme winterlicher Landschaften, stimmungsvoller kleiner Städtchen und stiller Dörfer genießen. Knisterndes Kaminfeuer nach einem ausgedehnten Spaziergang mit dem Duft von Bratäpfeln, gerösteten Kastanien oder dampfenden Tellergerichten rundet diese Jahreszeit erst so richtig ab. Man genießt die Geselligkeit in gemütlicher Runde und in warmer Stube. Die altmühlfränkische Wirtshauskultur bietet hier ausreichend Gelegenheit, wärmt die Seele, spendet Kraft und verbreitet gute Laune. Wintergenüsse aus altmühlfränkischer Küche Die Winterküche mit ihrem hohen Anteil an Kohl, Rüben, Knollen und Wurzeln ist fester Bestandteil des altmühlfränkischen Küchenjahres. Die kalte Jahreszeit ist geradezu prädestiniert, sich auf die Vielfalt an Wintergemüse einzulassen und geschmacklich neue Wege zu beschreiten.
Zum Wintergemüse zählen vor allem Kohlsorten wie Weißkohl, Rotkohl, Blumenkohl, Rosenkohl, Grünkohl oder Kohlrabi, aber auch Wurzelpetersilie, Pastinake, Möhren, Schwarzwurzeln, Lauch, Kohl- oder Steckrübe, Rote Beete, Topinambur, sowie Wintersalate wie Feldsalat, Chicorée oder Postelein. Allein diese Aufzählung macht deutlich, dass man auch kulinarisch sehr abwechslungsreich durch die kalten Tage kommen kann. Und die altmühlfränkische Gastronomie bietet auf dieser Grundlage eine breite Palette an winterlichen Genüssen und schmackhafter Gerichte: seien es Suppen, Eintöpfe, Schmor- oder Ofengerichte.

Qualität & Regionalität sind Trumpf!

Nicht nur unsere altmühlfränkischen Regionalprodukte sind von TOP-Qualität, sondern auch unsere Gastronomiebetriebe arbeiten ständig daran, ihren Gästen einen ausgezeichneten Service, kulinarischen Genuss und einzigartige Wohlfühlatmosphäre zu bieten. Einige unserer Gastronomiebetriebe haben sich bereits
erfolgreich auf den Weg gemacht, das begehrte Zertifikat ServiceQualität Deutschland zu erhalten. Andere haben erfolgreich an Wettbewerben wie „Bayerische Küche“ teilgenommen oder sind Mitglied eines regionalen Qualitätszirkels wie dem Regionalbuffet, in dem festgelegte Kriterien die Qualität und nachvollziehbare Herkunft der Produkte garantieren.

Nicht nur das Haus hat 40-jähriges Jubiläum

Das Klinikum Altmühlfranken Gunzenhausen ehrte langjährige Mitarbeiter

klinikumaltmuehlfranken_ehrenabend_gun_2016

Jubilare des Klinikums Altmühlfranken Gunzenhausen und Gratulanten am Ehrenabend zur Feier der langjährigen Mitarbeiter. © Klinikum Altmühlfranken

Nicht nur das Klinikum am Reutberg feierte dieses Jahr ein 40-jähriges Jubiläum, auch Margit Frank, Gesundheits- und Krankenpflegerin und Klaus Leitloff, Gesundheits- und Krankenpfleger auf der Intensivstation begannen vor 40 Jahren ihre Tätigkeit am neugebauten Klinikum. Das alte Krankenhaus in der Stadt und den Umzug ins neue Haus hat Gisela Bast miterlebt, die sich dieses Jahr in den Ruhestand verabschiedete.
Mit einem feierlichen Ehrenabend würdigte das Klinikum Altmühlfranken Gunzenhausen seine langjährigen Mitarbeiter. Landrat Gerhard Wägemann sprach in einem Grußwort den Jubilaren seine herzlichen Glückwünsche aus und bedankte sich für die langjährige treue Verbundenheit zum Haus, denn neben der hohen medizinischen Qualität der Versorgung sind es auch immer wieder die freundlichen und kompetenten Mitarbeiter, die den guten Ruf des Klinikums Altmühlfranken begründen.
Klinikvorstand Jürgen Winter blickte in seiner Rede auf das Jahr 2016 zurück, in dem das Klinikum sein 40-jähriges Jubiläum feierte. Nach 4 Jahren Bauzeit wurde im November 1976 das hochmoderne Krankenhaus fertig gestellt. 40 Jahre später konnte der erste Erweiterungsanbau und die Modulpflegestation, die für die Zeit der Sanierung des südlichen Bettentraktes genutzt wird, bezogen werden. 2018 wird auf dem Reutberg, nach 10 Jahren Bauzeit während des laufenden Betriebs, wieder ein hochmodernes Klinikum für die Menschen der Region zur Verfügung stehen. Darüberhinaus
wird im Rahmen der Weichenstellungen für die neue Klinikstruktur im Landkreis das Zentrum für Altersmedizin des Gesundheitszentrums Treuchtlingen ab 2019 ein Teil des Klinikums Altmühlfranken sein. Winter bedankte sich bei den Mitarbeitern für Ihre Unterstützung, ihr Engagement und ihre Geduld – gerade in der Bauphase – und ehrte jeden Einzelnen der Jubilare mit ganz persönlichen Worten. Dann überreichte er Geschenke, Blumen und eine Urkunde.
Zehn Jahre dabei sind Andreas Doppelhammer, Dr. Andrea Greiner, Simone Heinzmann, Ramona Maurer, Kerstin Schreitmüller und Sabrina Schulten-Wörl. Die 25-jährige Betriebszugehörigkeit feierten Andrea Edel, Marion Engelhardt, Adelheid Göllinger, Dr. Harald Hönle, Reinhold Kraft, Christine Lober, Verena Seidel und Kathrin Teufel. Nicht zuletzt sind Margit Frank und Klaus Leitloff genannt, die 40 Jahre im Haus sind. In den Ruhestand verabschiedet wurden Gertraud Bast, die seit 1969 im Hause tätig war, Marianne Dering, seit 1996 im Haus und Helga Ehrentreich, die seit 1992 am Klinikum Altmühlfranken tätig war.
Es gratulierten auch Personalrätin Inge Huber, Pflegedirektorin Cornelia Kerschbaum und kaufmännische Direktorin Andrea Kramp. Heiko Priesmeier, ärztlicher Direktor, war verhindert und konnte leider nicht dabei sein. Fotografisch dokumentierte Hans-Jürgen Schweininger den Abend.
Bei einem festlichen Abendessen in der Cafeteria erzählte man sich die eine oder andere Anekdote aus den letzten Jahren und ließ den schönen Abend feierlich ausklingen.                                                                                                JULIA KAMANN

Kanaljubiläum und Geotourismus im Fokus

Mitgliederversammlung des Tourismusverbandes Naturpark Altmühltal

Der Naturpark Altmühltal konnte sich in der diesjährigen Sommersaison, also von Mai bis Oktober 2016 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum über gutes Plus (3 Prozent) bei den Gästeankünften und ein kleines Plus von 1 Prozent bei den Übernachtungen freuen. „Damit konnte der Naturpark Altmühltal nach 2014 und 2015 erneut die höchste Zahl von Übernachtungen seit Führung der Statistik im gewerblichen Bereich registrieren“, betonte Geschäftsführer Christoph Würflein auf der Mitgliederversammlung des Tourismusverbandes Naturpark Altmühltal in Neuburg an der Donau.

Das Kanaljubiläum wird 2017 begangen.

Das Kanaljubiläum wird 2017 begangen.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzendes des Tourismusverbandes, Landrat Anton Knapp, Grußworten von Neuburgs Oberbürgermeister Dr. Bernhard Gmehling und Angelika Schäffer, stellvertretende Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Franken sowie der Vorstellung des vorläufigen Saisonberichtes 2016 durch Naturparkgeschäftsführer Christoph Würflein stand der Ausblick auf das kommende Tourismusjahr im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung.

Das erste große und naturparkweite Thema 2017, das über das Jahr hinaus Bestand haben wird, ist der Naturpark als Georegion, Motto „Erdgeschichte erleben“. Das überarbeitete Tourismuskonzept für den Landkreis Eichstätt bezeichnet den Themenkomplex Jura/Steine/Fossilien als das zentrale Alleinstellungsmerkmal für die Tourismusregion. Mit dem Dinosaurier Freiluftmuseum Denkendorf haben der Landkreis und der Naturpark Altmühltal in diesem Angebotsbereich zudem eine neue zentrale Attraktion. „Mit dem Marketingschwerpunkt sollen die positiven Impulse, die vom Dinosaurier Freiluftmuseum Denkendorf ausgehen, für den gesamten Naturpark Altmühltal nutzbar gemacht und die geotouristischen Angebote im Naturpark Altmühltal besser vernetzt werden“, erläuterte Christoph Würflein. Zur Planung und Umsetzung wurde eine Arbeitsgruppe (Netzwerk Geotourismus Naturpark Altmühltal) ins Leben gerufen, die die bedeutendsten Geoeinrichtungen der Region umfasst: neben dem Informationszentrum Naturpark Altmühltal sind der Fossiliensteinbruch Schamhaupten, die Tourist-Information und das Jura-Museum Eichstätt, das Museum Bergér mit dem Steinbruch am Blumenberg, der Besuchersteinbruch Mühlheim, die Weltenburger Enge (Landschaftspflegeverband VöF e. V.), die Tropfsteinhöhle Schulerloch, das Museum Solnhofen und der Geopark Ries Mitglieder des Netzwerkes.

Außerdem wird 2017 das Jubiläum „25 Jahre Main-Donau-Kanal“ im Fokus stehen. Im kommenden Jahr jährt sich die offizielle Eröffnung des Main-Donau-Kanals zum 25. Mal: Am 25. Sept. 1992 nahm diese der damalige bayerische Ministerpräsident Max Streibl vor. Dieses Ereignis nimmt der Tourismusverband Naturpark Altmühltal zum Anlass, mit seinen Mitgliedsgemeinden am Kanal (Berching, Beilngries, Dietfurt, Riedenburg, Essing und Kelheim) und weiteren Partnern am Main-Donau-Kanal ein Jubiläumsjahr zu organisieren.

„Geplant ist unter anderem, Veranstaltungen auf und am Kanal gezielt zu bewerben und damit die touristische Bedeutung des Kanalbaues im Jubiläumsjahr in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken“, so Würflein. Als Beispiele nannte er die Auftaktveranstaltung in Kelheim am 30. April 2017 mit der Eröffnung einer Wanderausstellung zum Kanalbau, die Eröffnung eines Informationszentrums zum Thema Kanal in der Gösseltalmühle bei Beilngries durch das Wasserstraßen und Schifffahrtsamt Nürnberg/Regensburg, einen Sonderlinienverkehr zwischen Berching, Beilngries und Dietfurt (21-23. Juli 2017) und die Jubiläumsschifffahrt zwischen Berching, Beilngries und Dietfurt mit Schleusenkonzert.

Außerdem soll das Kanaljubiläum im Marketing um den Themenaspekt „Wasser im Naturpark Altmühltal“ ergänzt werden. Christoph Würflein erklärte: „Damit kann der Marketingschwerpunkt für den gesamten Naturpark – nicht nur für die Kanalanliegergemeinden – nutzbar gemacht werden.“

Umsetzung des Tourismuskonzepts beginnt

Das überarbeitete Tourismuskonzept für den Landkreis Eichstätt/Naturpark Altmühltal zählt das Angebot Radwandern („Genussradeln“) mit Wandern zu den Ankerprodukten für den Naturpark Altmühltal mit hoher wirtschaftlicher Bedeutung. Um die Empfehlungen des Tourismusgutachtens umzusetzen und das Basisprodukt Radwandern mit regionaltypischer Angeboten und Alleinstellungsmerkmalen sowie  Markenwerten zu verknüpfen und so das Angebot Radwandern wettbewerbsfähiger zu machen, sind für die kommenden Monate mehrere Maßnahmen geplant, die Naturpark Geschäftsführer Christoph Würflein auf der Mitgliederversammmlung vorstellte. Er nannte unter anderem die Einrichtung von Ruhestationen, sogenannten “Entschleunigungszonen“, am Altmühltal Radweg und die Planung eines Geo-Radweges im Rahmen eines Leader-Kooperatioinsprojekts.

Das Tourismuskonzept empfiehlt dem Naturpark Altmühltal außerdem zur Stärkung der Wettbewerbsposition einen überarbeiteten Markenauftritt, der die Tourismusregion noch unverwechselbarer positioniert und Orientierung in der Vielzahl touristischer Angebote bietet. Hier soll vor allem mit Emotionen gearbeitet werden. Derzeit arbeitet der Tourismusverband deswegen am Aufbau eines Bilderpools und plant verschiedene neue Marketingprojekte zu Naturpark-Profilthemen wie Wasser, Juralandschaft, Schäferkultur, Spiritualität und Entschleunigung oder dem Komplex „Erdgeschichte erleben“.

Zeigten sich bei der Mitgliederversammlung im Neuburger Schloss zufrieden mit der Bilanz 2016 und hoffnungsfroh für die Urlaubssaison 2017 im Naturpark Altmühltal: Der NPA-Vorstand um Vorsitzenden Landrat Anton Knapp (3. v. r.), die Vorstandsmitglieder Bürgermeister Werner Baum (Mitte), Bürgermeister Manfred Preischl (2. v. l.) und Bürgermeister Alexander Anetsberger (r.), NPA-Geschäftsführer Christoph Würflein (links), Ingrid Laux, Landkreis Neuburg-Schrobenhausen (3.v.l), und Angelika Schäffer, stellvertretende Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Franken. Fotos: Tourismusverband Naturpark Altmühltal

Zeigten sich bei der Mitgliederversammlung im Neuburger Schloss zufrieden mit der Bilanz 2016 und hoffnungsfroh für die Urlaubssaison 2017 im Naturpark Altmühltal: Der NPA-Vorstand um Vorsitzenden Landrat Anton Knapp (3. v. r.), die Vorstandsmitglieder Bürgermeister Werner Baum (Mitte), Bürgermeister Manfred Preischl (2. v. l.) und Bürgermeister Alexander Anetsberger (r.), NPA-Geschäftsführer Christoph Würflein (links), Ingrid Laux, Landkreis Neuburg-Schrobenhausen (3.v.l), und Angelika Schäffer, stellvertretende Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Franken. Foto: Tourismusverband Naturpark Altmühltal

Die Häuslebauer unterstützen!

 Zur Umsetzung der EU- Wohnimmobilienkreditrichtlinie

Sebastian Körber, der stellvertretende Landesvorsitzender und Immobilienexperte der FDP Bayern, hat die Wohnimmobileinkreditrichtlinie kritisiert, vor allem die Tatsache, dass der Bund auf die EU-Vorlage noch eine Schippe draufgelegt hat. Seine Erklärung:

„Wohneigentum ist der beste Schutz vor Altersarmut und ein wichtiger Baustein der Altersversorgung der Bürger, den es zu unterstützen gilt. Die überflüssigen Beschränkungen bei der Umsetzung der EU- Wohnimmobilienkreditrichtlinie müssen umgehend rückgängig gemacht werden.

Die nationale Gestaltung der Richtlinie muss novelliert werden, etwa Nutzung der Ausnahmetatbestände bei der Anrechnung des Bestandsobjektes bei der Besicherung zu ermöglichen.

Es darf nicht sein, dass nun die jungen Familien und Häuslebauer, die im Alter mietfrei wohnen wollen, sowie die ältere Generation, die ihre Häuser etwa altersgerecht und barrierefrei umbauen will, um dort weiter selbstbestimmt leben zu können, für den Regulierungswahn der Bundesregierung bezahlen muss.”

Hintergrund: Die Bundesregierung hat die EU- Wohnimmobilienkreditrichtlinie in diesem Jahr in nationales Recht umgesetzt und hierbei insbesondere junge Familien und ältere Hauseigentümer deutlich benachteiligt, da hier zusätzliche überflüssige Beschränkungen eingeführt worden sind. Dies betrifft nun auch Anschlussfinanzierungen und insbesondere die Personengruppen ab 40 Jahren, besonders stark zwischen 60 und 70 Jahren.