Archiv: Falk-report

Sie stehen treu zum Frankenbund

Ehrung bei der Gruppe Ansbach durch Vorsitzenden Alexander Biernoth

a12dna1nIm Rahmen der Mitgliederversammlung der Ansbacher Gruppe des Frankenbundes wurden langjährige Mitglieder für ihre Treue zu dem Geschichtsverein  von Vorsitzendem Alexander Biernoth geehrt: Für ihre 25-jährige Mitgliedschaft wurde Irene Merz geehrt und der Verein für Heimatkunde Gunzenhausen, der vom Vorsitzenden Werner Falk  vertreten wurde. Nachgeholt wird die Ehrung von Karl Wagner und Heinz Woitas, die ebenfalls seit 25 Jahren Mitglieder sind, aber nicht an der Versammlung teilgenommen haben. Für seine 30-jährige Mitgliedschaft wurde Friedrich Schmidt geehrt. Für 35-jährige Mitgliedschaft wurden Werner Falk aus Gunzenhausen, Freiherr Tassilo von Falkenhausen (Gunzenhausen-Wald/er konnte nicht anwesend sein) und Ilse Lunt sowie für 40-jährige Mitgliedschaft Dr. Manfred Keßler und Werner Holzer geehrt. Nachgeholt wird die Ehrung von Karl Blättler. Für über 40-jährige Mitgliedschaft wurde Ilse Zumach mit einer Urkunde ausgezeichnet. Die Ansbacher Gruppe des Frankenbundes hat derzeit 115 Mitglieder. Beschlossen wurde von den Mitgliedern, die Mitgliedsbeiträge um fünf Euro pro Jahr zu erhöhen. Unser Foto zeigt Werner Holzer, Friedrich Schmidt, Irene Merz, Ilse Lunt, Ilse Zumach, Dr. Manfred Keßler und Werner Falk (von links). Foto: privat

“Alte Vogtei”-Sanierung für 7,3 Millionen Euro

Wolframs-Eschenbach investierte in Traditionshotel

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Anfang März wird die “Alte Vogtei” eröffnet. Rathauschef Michael Dörr (rechts) und Geschäftsführer Siegfried Blank (links) können es kaum erwarten.

Wolframs-Eschenbach, die Stadt des mittelalterlichen Epikers, gilt bis heute als ein städtebauliches Juwel längst vergangener Zeiten. Mit ihrem geschichtlichen Erbe ist die Stadt immer sorgsam umgegangen. So gibt es heute noch Gebäude, die einst dem Deutschen Orden  (1220 bis 1806) gehörten.  Die „Alte Vogtei“ gehört dazu.  Sie war über viele Jahrzehnte eine herausragende gastronomische Adresse. Nach vierjährigem Umbau  mit einem Kostenvolumen von 7,3 Millionen Euro wird sie anfangs März als 3-Sterne-Hotel Superior wieder eröffnet.

Die Stadt ist die Eigentümerin des stattlichen Gasthofes. Sie hat ihn im Januar 2013 von einer regionalen Bank erworben. Im Eigentum der Familie Dörr war das Haus von 1933 bis 2010. „Auf der Suche nach einem privaten Investor, der das geschichtsträchtige und renommierte Haus weiterführen sollte, habe ich seriöse Bauunternehmer, aber auch dubiose Typen kennen gelernt“, sagt Bürgermeister Michael Dörr. Also hat die Stadt die Revitalisierung des Hauses selbst in die Hand genommen – und dazu jede Menge Geld. Mit Gastronomiefachleuten ist bereits im September 2012 ein Konzept entstanden, das der Nürnberger Architekt Wolfgang Albert unter Berücksichtigung hoher denkmalpflegerischer Auflagen umgesetzt hat. Er hatte seine Visitenkarte diesbezüglich schon bei der Sanierung der „Fuchs-Bräu“-Gastronomie in Beilngries hinterlegt.

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Bürgermeister Dörr und Geschäftsführer Blank im Rittersaal

„Wir wollten schon frühzeitig die Betreiber in die Planung mit einbeziehen“, sagt der Rathauschef. Deshalb hat er die erfahrenen Gastronomen Jürgen und Heike Knöchel (sie bewirtschaften Häuser in Ansbach und Rothenburg), die Hoteliers Jens und Emma Fuchs (Hotel „Frankenhöhe“ in Aurach) sowie Siegfried und Renate Blank (sie leiten die „Fantasie“  und das „Bürger-Palais“ in Ansbach) mit ihrem Sohn Jens vom ersten Tag eingebunden, weshalb er von einem „Unternehmenskonzept aus einer Hand“ spricht. Dahinter verbirgt sich der Sachverstand und die Erfahrung von drei Generationen.

Im Frühjahr 2013 begannen die Abbrucharbeiten mit dem Ziel einer vollständigen Entkernung des Gebäudes. „Wir haben an die hundert Container Bauschutt abgefahren“, berichtet der Bauherr, der im nebenstehenden Deutschordensschloss die Stadt regiert. Bis zu acht Meter musste aufgegraben werden, um die neuen Fundamente legen zu können. Dabei sind die Archäologen auf neue Erkenntnisse zur Stadtgeschichte gestoßen.  Sie gewannen die Erkenntnis, dass es schon drei Vorgängerbauten gegeben hat. Die Arbeiten waren schwierig, denn es konnte nur Meter für Meter betoniert werden, um das alte Konstrukt zu unterfangen. „Uns war es wichtig, die Substanz zu wahren, schließlich ist unsere ganze Altstadt seit 2010 ein einziges Bodendenkmal“, versichert Michale Dörr.

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Im hinteren Teil ist vieles neu entstanden.

Maurer und Zimmerer waren von Februar 2014 an ein komplettes Jahr auf der Baustelle. Danach haben sich andere Handwerker der Baustelle bemächtigt. Sie realisieren das Raumkonzept. Und das sieht so aus:

Im Keller ist die ganze Haustechnik konzentriert. Dort steht auch eine Trafostation der N-ERGIE, die ihren Platz bisher an anderer Stelle der Stadt hatte. Von hier aus kommt nicht nur die Energie für das Hotel, sondern auch das benachbarte Rathaus kann künftig  vom Blockheizkraftwerk versorgt werden. Die Gäste finden im Keller einen großzügigen Wellness-Bereich vor. Der Keller unter der Zehentscheune bietet Platz für 100 Gäste, im Biergarten (Schlosshof) können 90 Gäste bewirtet werden.

Die „Vogtstube“  ist der zentrale Gastronomiebereich. Ihr angegliedert sind  das „Tafelzimmer“, die vergrößerte Küche, der „Wolframsaal“ und die Toilettenanlage. Ein Erschließungstrakt verbindet barrierefrei und mit zwei Treppenhäusern (selbstverständlich mit einem Personen- und zwei Lastenaufzügen)  den vorderen und den rückwärtigen Gebäudeteil.

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Der Kellerraum unterhalb der Zehentscheune

Im 1. Obergeschoß  erstrahlt der „Rittersaal“ als Prunkraum und mit modernster Tagungstechnik, ergänzt wird er von der „Tafelrunde“ (kleiner Konferenzraum) und Lobbyräumen für Stehempfänge. Im rückwärtigen Bereich sind 22 Zimmer mit 45 Betten. Weitere Gästezimmer sind in den drei Dachgeschoßen, darunter drei Suiten, eine Dachterrasse mit Aussichtsplattform und Personal-Sozialräumen.

Als die Stadt noch von einer Sanierung mit geringerem Umfang ausging, da standen 2009 schon Kosten von 5,5 Millionen Euro in Rede. Als sich die Pläne konkretisierten summierten sich die reinen Baukosten auf 7,3 Millionen Euro, dazu kommen noch die 700000 Euro an Einrichtungskosten. Allein der Brandschutz bedingte Kosten von rund einer Million Euro.  Die Zwischenrechnung des Rathauschefs: „Wir haben bisher schon mehr als 100000 Arbeitsstunden. Und wir können sagen, dass das Raumvolumen 25 Einfamilienhäusern entspricht.“ Die Stadt erhält 4,6 Millionen Euro an Zuwendungen aus verschiedenen Fördertöpfen des Bundes, des Landes und auch einen Zuschuss der Stiftung Deutsche Denkmalpflege.  Dennoch bleiben der Kleinstadt  3,5 Millionen Euro, die sie an Eigenmittel aufbringen muss.

Betrieben wird die Restauration von der „Alte Vogtei  GmbH“. Sie tritt gegenüber einem städtischen Eigenbetrieb als Pächterin auf.  Die Firma ist der geballte Sachverstand der drei Familien mit großer gastronomischer und touristischer Erfahrung. Siegfried Blank, der Geschäftsführer, war beispielsweise 30 Jahre Referent der Stadt Ansbach für Tourismus und Kultur. Er ist in der ganze Region bestens vernetzt. Er schwärmt von der Stadt: „Wolframs-Eschenbach ist es wert, weiter erschlossen zu werden.“  Das Engagement der drei Familien ist generationenüberreifend und das gibt der Stadt auch Sicherheit.

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Geschäftsführer  Blank im Modellzimmer

Von der Zusammenarbeit mit den Betreibern ist Bürgermeister Michael Dörr regelrecht beglückt:  „Alle sitzen seit 2013 mit am Tisch. Aus den vierzehntägigen Fachgesprächen ist ein tolles Team erwachsen. Selten hat ein Pächter diese Möglichkeit, auf die Dinge Einfluss zu nehmen.“   In der langen Planungs- und Bauzeit habe es nie Konflikte gegeben, immer nur konstruktive Gespräche.  Zu denen, die für das geschmackvolle Interieur des Hauses zuständig sind, gehört auch die Wassermungenauer Innenarchitektin Heidi Frank.

Bis zur offiziellen Eröffnung am 3./4. März 2017 haben die Handwerker noch viel zu tun. Viele von ihnen kommen aus der Region. Zum Festakt  am 24. März wird auch der aus Franken stammende Heimatminister erwartet.  Das Hotel „Alte Vogtei“ bietet zehn Vollzeit-Arbeitskräften eine berufliche Position, dazu kommen etwas 20 Aushilfskräfte im Servicebereich.

Werner Falk (falk-report.de)

 

Die Klöster und ihre Brauereien

Neues Buch ist im Hans Carl-Verlag, Nürnberg, erschienen

kloesterbuchEinst gab es in Bayern rund 300 Klöster, die über eine eigene Brauerei verfügten. Dann kam in den Jahren 1802/03 die Säkularisation und mit ihr die Auflösung der allermeisten Klöster. Auch für die Brauereien bedeutete dies in der Regel das Aus. Heute gibt es nur noch ganz wenige Klosterbrauereien, die trotz aller regionalen Unterschiede zwei Dinge gemeinsam haben: eine faszinierende Geschichte und hervorragendes Bier. Eine Reise zu den bayerischen Klosterbrauereien ist deshalb ein ebenso inspirierendes wie genussvolles Erlebnis. Das sagt Reinhard Heydenreuter in seinem Vorwort. Er ist Jurist, Historiker und leidenschaftliche Biertrinker und war Archivdirektor am Bayerischen Hauptstaatsarchiv und Leiter des Archivs der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Heydenreuter  ist Professor für Neuere Geschichte und Bayerische Landesgeschichte an der Katholischen Universität Eichstätt.

Das Buch liefert einen kulturhistorischen Streifzug durch die Geschichte der Klosterbrauereien bis zu ihrem Sterben im Zuge der Säkularisation am Ende des 18. Jahrhunderts.  In der Hauptsache aber widmen sich die Autoren den zwölf klösterlichen Brauereien, die es heute noch gibt. Sie befinden sich entweder in klösterlichem Besitz oder sind in Privateigentum.  Dabei erfährt der Leser auch etwas von den Bierspezialitäten, den jeweiligen Brauereiinhabern oder den Ordensgemeinschaften.

“Bayerns Klöster und ihre Brauereien” von André Liebe und Monika Uhl, 208 Seiten, 21 x 14 cm, ISBN 978-3-418-00133-3, 14.90 Euro, Verlag Hans Carl in Nürnberg. Erhältlich im örtlichen Buchhandel oder beim Verlag (www.hanscarl.com)

FDP trauert um Hildegard Hamm-Brücher

Große liberale Persönlichkeit ist 95-jährig gestorben

hammbruecher-002Hildegard Hamm-Brücher ist im Alter von 95 Jahren verstorben. „Mit ihr verliert Deutschland eine große liberale Persönlichkeit“, sagte FDP-Landeschef Albert Duin.
Ob im Münchner Stadtrat, im Landtag oder im Bundestag, als Staatssekretärin oder Staatsministerin: In jedem ihrer Ämter habe sie sich für die Demokratie und die Chancen des Einzelnen stark gemacht. „Vor allem als Bildungspolitikerin hat sie sich große Verdienste erworben“, so Duin: „Ihrem Ziel, Verkrustungen im Schulsystem aufzubrechen und die beste Bildung für alle, unabhängig von ihrer Herkunft, zu ermöglichen, fühlen wir uns auch heute verpflichtet.“

hammbruecher-001Bayerns FDP-Chef würdigte Hildegard Hamm-Brücher als Politikerin mit festen Überzeugungen und der Kraft, unbequem zu sein – auch für ihre Partei. „Wir behalten sie als unabhängigen Geist und leidenschaftliche Liberale in Erinnerung“, so Duin.

Hildegard Hamm-Brücher wurde 1921 in Essen geboren. Als Halbjüdin von den Nazis diskriminiert, pflegte sie als junge Studentin Kontakt zum Widerstandskämpfer der „Weißen Rose“. 1948 trat sie der FDP bei und wurde im selben Jahr als jüngste Abgeordnete in den Münchner Stadtrat gewählt. Dort machte sie sich als Bildungspolitikerin einen Namen und blieb diesem Politikfeld später auch im Bayerischen Landtag und im Deutschen Bundestag treu. 1696 wurde sie  Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft, 1976  Staatsministerin im Auswärtigen Amt. 1994 schlug die FDP sie für das Amt des Bundespräsidenten vor. Aus Protest gegen die antiisraelischen Äußerungen von Jürgen Möllemann verließ Hamm-Brücher 2002 die FDP, äußerte sich aber bis zuletzt als „freischaffende Liberale“ regelmäßig zu politischen Fragen.

hammbruecher“HB” war auch etliche Male im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen zu Gast. Zu ihren persönlichen Freunden gehörte der langjährige und verdienstvolle Liberale  Dr. Fritz Flath aus Muhr am See (Foto mit dem verstorbenen Merkendorfer Bürgermeister Heinrich Helmreich). Im Landtagswahlkampf unseres früheren Kreisvorsitzenden, Bürgermeister  Albert Reidelshöfer aus Haundorf, engagierte sie sich (Foto vor der Plakatwand). Bei einem Besuch der angesehenen Politikerin in den siebziger Jahren in Haundorf entstand unser drittes Foto.

Gespräch über Glaubensfragen

Vortrag von Prof. Dr. Dr. Wolfgang Huber in Buchhandlung Rupprecht

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Ehemals EKD-Vorsitzender: Wolfgang Huber. Foto: epd

Wolfgang Huber ist einer der profiliertesten Theologen Deutschlands und betätigt sich als Vordenker in ethischen Fragen. Von 2003 bis 2009 war er Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland und hat sich in wichtigen gesellschaftlichen Debatten als Vertreter der evangelischen Kirche zu Wort gemeldet. Heute widmet er sich vor allem der Wertevermittlung in Wirtschaft und Gesellschaft. In seinem neuen Buch „Glaubensfragen“ beschäftigt er sich mit der Frage, was den Kern des christlichen Glaubens ausmacht. Er zeigt, was die zentralen Inhaltedes Christentums sind und wie sich rätselhaft gewordene Konzepte wie Sünde, Auferstehung, Heiliger Geist oder ewiges Leben heute verstehen lassen.

Datum: Dienstag, 25. April 2017.

Veranstaltungsort: Buchhandlung Rupprecht GmbH, Uzstr. 18, 91522 Ansbach, Tel. 0981 9508780
Beginn: 20 Uhr, Einlass 19:30 Uhr
Eintrittskarten: 8,00 € – Vorverkauf in unserer Buchhandlung

Kostenloser Nahverkehr für Senioren?

„Ü70“ bedürfen keiner  generellen Alimentierung

In den Nürnberger Nachrichten vom 6. Dezember 2016 lesen wir von einer Forderung des SPD-Bundestagsabgeordneten (und Vorsitzenden des Verkehrsausschusses des Bundestags) Martin Burkert, den Senioren (also den Menschen über 70 Jahre) den Öffentlichen Personennahverkehr (Nutzung von Bus und Bahn) kostenlos anzubieten – und zwar nicht nur regional, sondern bundeseinheitlich überall dort, wo es einen ÖPNV gibt.

Einmal abgesehen von der Ungerechtigkeit gegenüber den Senioren, die dort leben, wo es keinen ÖPNV gibt, ist der Vorschlag  eher das, was der CSU-Fraktionsvorsitzende Sebastian Brehm sagt: Reiner Wahlkampf!  Und OB Ulrich Maly ordnet die Dinge richtig ein: „Wir haben die reichsten Rentner aller Zeiten!“

Bedürftige (also Empfänger von Arbeitslosengeld II, Sozialgeld oder Sozialhilfe) sollen meiner Meinung nach neben Schülern, Studenten und Behinderten in den Genuss eines  ermäßigten Fahrpreises im Nahverkehr kommen.  Das ist aber heute schon gesetzlich geregelt.

Länder wie Tschechien oder die Slowakei als Beispiele heranzuziehen, halte ich für falsch, denn dort ist die Zahl der alten Menschen, die in absoluter Armut leben, größer als bei uns.

Der Sozialdemokrat Burkert verlangt,  der VAG solle ausrechnen, welche Mehrkosten entstehen. Dass  diese gravierend ausfallen, das sollte ihm schon jetzt bewusst sein. Die Forderung nach kostenloser Nutzung des ÖPNV für Menschen über 70 Jahre halte ich für falsch, denn es gibt in unserer Gesellschaft genügend Rentner, die mit ihrem Einkommen gut auskommen, vielen geht es glänzend. Sie können ihr Fahrgeld locker bezahlen. Die Forderung Burkerts, die Mehrkosten auf den Steuerzahler pauschal zu übertragen, würde eine grandiose und für einen Sozialisten  unvorstellbare Ungerechtigkeit schaffen: Soll etwa der Steuerzahler mit niedrigem Einkommen für den reichen ÖPNV-Nutzer aufkommen? Das kann wohl nicht sein und müsste eigentlich einen Sozialisten auf die Palme bringen.

Es wäre wohl ein hoher Aufwand für die Kontrolle notwendig, um die Regelung zu überwachen, schließlich soll sich ja niemand die Leistung in betrügerischer Manier ungestraft erschleichen können.

Für realistischer halte ich eine Praxis, die dem Zeitungsbericht zufolge in Ansbach, Schwabach und Fürth gilt, wo Senioren (ob arm oder reich)  Tickets für kostenlose Einzelfahrten bekommen, die bereit sind, ihren Führerschein abzugeben.

Meine Meinung: Nur weil Menschen 70 und älter sind bedürfen sie keiner Alimentierung!

Werner Falk, Stadtrat der FDP in Gunzenhausen

Tristan und Isolde am Valentinstag

Feuchtwangen: KunstKlang startet mit  Konzert im alten Kino

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Foto: Ansi Verwey © privat

Inzwischen ist der 14. Februar, also der Valentinstag, ein fester Termin im Konzertkalender des Festivals KunstKlang, das die Sopranistin Christiane Karg seit 2014 künstlerisch leitet. Auch am 14. Februar 2017 wird wieder ein Konzert stattfinden. In den nostalgischen Regina Lichtspielen in Feuchtwangen widmet sich die Pianistin Ansi Verwey ab 20 Uhr einem der berühmtesten tragischen Liebespaare der Literatur- und Musikgeschichte.
Die Liebesgeschichte von Tristan und Isolde ist von Beginn an zum Scheitern verurteilt: Das Paar ist ohne Frage füreinander bestimmt. Doch dann tritt Tristan nicht selbst als Bewerber um die Hand der schönen irischen Königstochter Isolde auf, sondern lediglich als Brautwerber für seinen Herrn und Onkel König Marke. Auf dem Schiff, das die zukünftige Braut zu Marke bringt, versucht Tristan zunächst, Isolde aus dem Weg zu gehen. Doch die Anziehung ist stärker als die Vernunft, und wenn dann noch ein Liebestrank seine Wirkung entfaltet, ist die Katastrophe nicht mehr abzuwenden: Tristan und Isolde gestehen sich gegenseitig ihre Liebe während das Schiff in Cornwall anlegt. Die Folgen sind heimliche Treffen der Liebenden, die Entdeckung durch den gehörnten Ehemann und zuletzt der Tod der Liebenden, der sie für immer vereint. Richard Wagner (1813 – 1893) hat diesen mittelalterlichen Stoff aus dem Sagenkreis um König Artus im 19. Jahrhundert für die Opernbühne verarbeitet. Ansi Verwey, die sich selbst als „Wagnersüchtige“ bezeichnet, führt am Klavier durch die Geschichte, spielt, kommentiert und gibt geistreiche, kurzweilige Einblicke in ihr Wagner-Verständnis.
Ansi Verwey, in Südafrika geboren, studierte Klavier, Orgel und Cembalo an der Stellenbosch University. Das Opernhaus in Durban verpflichtete sie direkt nach Abschluss des Studiums 1985 als Repetitorin für ein vielseitiges Repertoire. Es folgten Engagements am Nico Malan Theatre in Kapstadt, am Südafrikanischen Staatstheater in Pretoria und am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. 1995-2009 war sie Repetitorin und Dirigentin am Niedersächsischen Staatstheater in Hannover, an dem sie u.a. L’Orfeo und L’incoronazione di Poppea (Monteverdi), Zaide (Mozart) und Giulio Cesare in Egitto (Händel) leitete. 2001-2005 moderierte und leitete sie eine Bach-Kammerkonzertreihe und 2007-2009 war sie Leiterin einer Wagner-Werkstatt. Von 2010-2012 war Ansi Verwey Repetitorin an der Oper Frankfurt. Zudem war und ist sie als Opernparodistin mit dem Programm Verwegenes von Verwey unterwegs. Im Dezember 2003 wurde sie Guinness Weltrekordhalterin im Dauerklavierspielen, indem sie insgesamt 52 Stunden und 59 Minuten lang Musik vor allem von Bach und Wagner spielte. Als gefragte Kammermusikpartnerin u.a. von Gail Gilmore, Carola Guber oder Caroline Stein tritt sie in Deutschland, Österreich, Spanien, Italien und Südafrika auf. Von 2012 bis 2015 war Ansi Verwey Studienleiterin an der Oper Stuttgart. Ihre musikalisch-humoristischen Werkeinführungen vor ausgesuchten Opernvorstellungen erfreuten sich beim Publikum großer Beliebtheit. Ansi Verwey verließ mit Ende der Spielzeit die Oper Stuttgart um ab August 2015 ein Engagement als Studienleiterin des Theater Basel anzutreten. Dort setzt sie ihre musikalische Operneinführungen und opernparodistische Auftritte fort und dirigiert unter anderem die Vorstellungen von Jesus Christ Superstar.
Christiane Karg hat die Konzertreihe KunstKlang initiiert und ist zugleich ihre Künstlerische Leiterin. 2010 und 2016 wurde sie mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet. Träger von KunstKlang ist die Stadt Feuchtwangen. Medienpartner ist der Bayerische Rundfunk. Bayern Klassik schneidet einen Teil der Konzerte mit.
Informationen zu dieser Konzertreihe sind über die Internetseite www.kunstklang-feuchtwangen.de abrufbar. Zusätzlich steht das Kulturbüro Feuchtwangen bei Fragen und Kartenbestellungen zur Seite: Marktplatz 2, 91555 Feuchtwangen, Tel. 09852 904 44, kulturamt@feuchtwangen.de. Informationen und Karten gibt es auch auf reservix.de sowie auf der facebook-Seite von KunstKlang.

N-ERGIE engagiert sich für das Ehrenamt

40.000 Euro für junge Menschen in Nürnberg und der Region

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Die musikalischen Flummis in Hellmitzheim konnten sich 2016 über eine Spende der N-ERGIE freuen.

Das Ehrenamt ist eine wichtige Säule unserer Gesellschaft. Die N-ERGIE Aktiengesellschaft hat sich deshalb entschieden, auch 2017 wieder Ehrenamtliche bei ihrem Engagement mit insgesamt 40.000 Euro zu unterstützen. Dabei soll die Förderung speziell jenen Aktionen und Initiativen zugutekommen, die sich der jungen Generation widmen.

Bereits zum vierten Mal ruft der regionale Energieversorger im Rahmen seiner Spendenaktion „N-ERGIE für junge Menschen“ Projekte in der Region dazu auf, sich für eine Unterstützung zu bewerben. Wichtig ist, dass die Projekte soziale und karitative Ziele sowie eine nachhaltige Wirkung haben.
Auf der Internetseite www.n-ergie.de/junge-menschen sind alle Informationen dazu zusammengestellt. Dort können Interessierte ihr Engagement über einen Bewerbungsbogen näher vorstellen. Alle Projektvorschläge, die bis zum 31. März 2017 eingehen, werden von einer Jury geprüft. Die Jurymitglieder werden am 23. Mai 2017 um 17 Uhr über die Verteilung der Fördergelder entscheiden.

Jurymitglieder gesucht
Für die Jury sucht die N-ERGIE Kunden, die ehrenamtlich die Projekte für „N-ERGIE für junge Menschen“ auswählen. Wer sich als Jury-Mitglied bewerben möchte, kann ab Dezember 2016 das Bewerbungsformular im Internet nutzen oder eine E-Mail mit Name, Vorname, Adresse, Geburtsjahr und einer kurzen Begründung an folgende Adresse schicken: junge-menschen@n-ergie.de.

Wichtig ist, dass die Jurymitglieder nicht selbst in einem der beworbenen Projekte aktiv sind, damit eine faire Entscheidung gefällt werden kann.

Förderung von Ehrenamt
Seit 2008 verzichtet die N-ERGIE auf Weihnachtsgeschenke für Kunden und Partner. Stattdessen spendet der regionale Energieversorger den Gegenwert der Geschenke im Rahmen von Aktionen, um ehrenamtliche Projekte zu unterstützen.

Adventszeit inGunzenhausen

 Der erste Adventskalender von “ingunzenhausen”

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Sie haben den Online-Adventskalender maßgeblich gestaltet: Tobias Pfenninger, Tomas Engelhardt, Gabi Bayerlein-Gruber und Julia Braun.

Es ist bekanntermaßen – insbesondere bei Kindern – ein beliebter Brauch, im Dezember jeden Tag bis zum Heiligen Abend jeweils ein Türchen eines Adventskalenders zu öffnen. Neugierig und mit großer Spannung wird jeder Morgen erwartet, weiß man doch nie, was sich hinter dem nächsten Türchen verbirgt. Oft ist allerdings der Adventskalender bereits am 5. oder 6. Dezember leergeräumt, mangelt es doch mitunter an der erforderlichen Selbstdisziplin.

Wirtschaftsreferent Andreas Zuber von der Stadt stellt den digitalen Adventskalender vor: Auch wir auf  “ingunzenhausen.de” wollen Ihnen mit Unterstützung des örtlichen Einzelhandels die Vorweihnachtszeit versüßen und präsentieren Ihnen unseren digitalen Adventskalender. Hinter jedem Türchen versteckt sich ein Angebot eines Unternehmens, welches an diesem einen aktuellen Kalendertag Gültigkeit besitzt. Die Türchen der bereits zurückliegenden Tage bleiben geöffnet und sie können immer nur die Tür des aktuellen Tages öffnen, nie die eines zukünftigen. Die Türchen werden jeweils gegen 8 Uhr morgens zu öffnen sein. Machen Sie von den Angeboten unserer teilnehmenden Unternehmen regen Gebrauch und – wenn es Ihre Zeit zulässt – schicken Sie uns ein kurzes Feedback zu dieser Aktion an die info@ingunzenhausen.de.”

Handwerk geht in die Offensive

Einblicke in die Welt des Radsports bei “Radsport Gruber”

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Mitglieder des Netzwerks „HandwerkErLeben altmühlfranken“ bei Radsport Gruber in Gunzenhausen. Von links: Patrick Beyerlein, Herbert Gruber, Erika Gruber, Wolfgang Klisch (Uhren–Juwelen–Service Klisch), Harald Braun (Foto Atelier Braun), Manuel Philipp (Uhren–Juwelen–Service Klisch), Thomas Obel (Natursteine Obel), Walter Gloßner (Felsenbräu), Klaus Hüttinger (Grönharts Schreiner), Stefanie Hoffmann (Marme-Lädle), Christian Wendt (Grönharts Schreiner), Stefan Renner (Renner Raumausstattung), Uwe Maier (Töpferei am Färberturm), Eva Satzinger (Gold- und Silberschmiede Satzinger), Christian Wiedmann (Schreinerei Wiedmann), Gerhard Hertlein (AWO Therapiezentrum und Museum Schloss Cronheim)

Mitglieder des Netzwerks „Handwerk ErLeben altmühlfranken“ erlebten bei Radsport Gruber rasante Einblicke in die Welt des Radsports. 2017 präsentiert sich das Handwerkernetzwerk auf der Messe Altmühlfranken in Weißenburg.
Diesmal startete das Netzwerktreffen mit einer Betriebsbesichtigung des Zweiradfachgeschäfts Radsport Gruber in Gunzenhausen. Das Unternehmen wurde 1959 vom Vater der heutigen Geschäftsführerin Erika Gruber gegründet. Unterstützt wird sie tatkräftig von Ihrem Mann Herbert Gruber. „Besonders stolz bin ich, dass mittlerweile auch mein Enkel Patrick mit Freude und Begeisterung in unserer Firma mitarbeitet“ sagt sie. In den Anfängen stand lediglich eine Fläche von 12m² für die Arbeit zur Verfügung. Der heutige Firmenstandort in der Weißenburger Straße, der 2008 bezogen wurde, ist nun auf 1000m² angewachsen und es stehen dort über 1000 Fahrräder auf Lager. Mittlerweile kümmern sich 25 Mitarbeiter darum, dass die unterschiedlichen Wünsche der Kunden rund um das Rad zufrieden gestellt werden.
Neben einem Blick in die Werkstatt und zahlreichen Fragen zu den Besonderheiten des Fahrradgeschäfts nutzten die Netzwerk-Mitglieder die Chance, um verschiedene Fahrradtypen zu testen: ob aufgemotztes „Fat-Bike“ mit dicken Reifen für den Off-Road-Einsatz oder rasantes E-Bike für das flotte, aber kraftsparende Vorankommen auf der Straße.
Im Anschluss führte Regionalmanager Andreas Scharrer von der Zukunftsinitiative altmühlfranken im Hotel-Gasthof-Adler durch das Arbeitstreffen der Gruppe. Im Mittelpunkt der Planung stand der Gemeinschaftsauftritt der Handwerksbetriebe auf der Messe Altmühlfranken im April 2017 in Weißenburg. Dort möchte man die Qualität der altmühlfränkischen Handwerksprodukte und –arbeit besonders ansprechend und anschaulich präsentieren. Bis dahin wird auch die neue Imagebroschüre fertiggestellt sein, die alle 23 Netzwerkmitglieder portraitiert.
Unternehmen, die an einer Netzwerkteilnahme interessiert sind, erhalten Informationen unter www.handwerkerleben-altmuehlfranken.de oder direkt bei der Zukunftsinitiative altmühlfranken (Ansprechpartner: Andreas Scharrer Tel: 09141/902-196, andreas.scharrer@altmuehlfranken.de).