Monthly Archives: Februar 2016

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Tag für Tag in aller Munde: Sprichwörter

Woher kommen sie, was bedeuten sie?

Redewendungen bringen Farbe in unser alltägliches Sprechen. Mit vielen bildhaften Vergleichen sorgen sie für mehr Anschaulichkeit und Pepp. Die renommierte Wissensautorin Christa Pöppelmann hat jede Menge spannende Fakten aus Sprachgeschichte und modernem Lebensalltag rund um das Thema Redensarten & Sprichwörter. Herkunft, Bedeutung, Verwendung zusammengestellt und ebenso unterhaltsam wie fundiert erklärt.

Auf dem Holzweg sein, einen Zahn zulegen und Perlen vor die Säue werfen: Tagtäglich hört man diese und ähnliche Redensarten. Doch woher kommenSprichwörter sie eigentlich und was bedeuten sie? Und vor allem: Wie werden sie richtig verwendet? Häufig sind uns Redensarten und Sprichwörter bereits so vertraut, dass wir gar nicht mehr wissen, was wir damit eigentlich sagen. Vielfach transportieren diese sprichwörtlich gewordenen Wendungen sogar kulturhistorische Hintergründe, die verblüffen.

Schwungvoll und mit vielen ansprechenden Illustrationen werden über 700 der spannendsten und interessantesten Redewendungen in dem neuen Wissensbuch Redensarten & Sprichwörter. Herkunft, Bedeutung, Verwendung präsentiert. Neben wissenswerten geschichtlichen und sprachhistorischen Hintergrundinformationen über gängige Idiome bietet dieses Buch auch die Möglichkeit, jede Menge ausgefallene Sprichwörter neu zu entdecken. Die alphabetisch angeordnete Auswahl reich von 08/15 über in der Tinte sitzen bis zur Minna machen. Auch moderne Worte und Wendungen der Jugendsprache werden hier erklärt.

“Redensarten & Sprichwörter!”, Herkunft, Bedeutung, Verwendung; Hardcover, vierfarbig, 208 Seiten, 16,3 x 21,5 cm; € 9,99 ,  ISBN 978-3-8174-9966-3, Compact-Verlag.

Landesausstellung 2016 „Bier in Bayern“

Luise Kinseher: Aus dem Leben einer Kellnerin

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Luise Kinshofer in ihrer Rolle.

Kennen Sie das Pariser System? Wenn nicht, sollten Sie Luise Kinseher zuhören: Die bayerische Kabarettistin ist für „Bier in Bayern“ in die Rolle einer Kellnerin geschlüpft und erzählt in vier kurzen Filmen aus deren Lebens- und Arbeitswelt Anfang des 20. Jahrhunderts. Und das war ziemlich hart. Ein 16-Stunden-Arbeitstag war die Regel, die Bezahlung gering und das Trinkgeld die wesentliche Einnahme-quelle. „Spätestens um halb acht in der Früh fang ich an mit dem Herrichten der Tische“, berichtet Luise Kinseher. Zeitungen holen, Speisekarten schreiben, Bierfass anzapfen – und schon beginnt das Frühschoppengeschäft mit Weißwürschten, das nahtlos übergeht ins Mittagessen. Die Kellnerin bedient, kassiert und säubert die Krüge. Abends kommen noch mehr Gäste, und manche bleiben sogar bis nach Mitternacht. Ein später Feierabend, denn Heimgehen kann die Kellnerin erst, wenn der letzte Gast gegangen ist. Kost und Logis sind meistens kostenlos, aber gegessen wird, wenn die Kellnerin Zeit hat: Mittags um vier und spätnachts nach Schichtende.

Sodom und Gomorrha – selten in Bayerischen Wirtshäusern
Das Wirtshaus war ein überwiegend männlich dominierter Raum: Zu bestimmten Anlässen wie Kirchweih, Hochzeit und Leichenschmaus oder bei Veranstaltungen im Tanzsaal waren auch Frauen und Kinder anwesend, im Alltag jedoch eher nicht. Der Männerort Wirtshaus kannte Frauen lange Zeit nur als Wirtinnen, Dienstmägde oder eben Kellnerinnen. Und diese waren dann gern das Ziel männlicher Flirtversuche, von doppeldeutigen Bemerkungen übers Anbandeln und Begrapschen bis zum Nachstellen der Kellnerin in ihre Kammer. Manche Wirte erlaubten ihrem Per-sonal, das unter dem Dach der Wirtschaft schlief, auch Männerbesuch. Doch, wie Luise Kinseher im Landesausstellungsfilm betont: „So a Sodom und Gomorrha hat hier in Bayern unterm Prinzregenten echt Seltenheitswert.“

Das Wirtshaus – typisch bayerische Gemütlichkeit
Das bayerische Wirtshaus ist der Inbegriff bayerischer Gemütlichkeit, die ihren Siegeszug über die ganze Welt angetreten hat. Deshalb werden Gaststätten welt-weit gern im „bayerischen Stil“ eingerichtet. Das Wirtshaus bildete jahrhundertelang neben der Kirche das Herzstück des Ortes, dort fand das soziale Leben statt. Man war in der Wirtschaft nicht zu Hause, aber fühlte sich dennoch irgendwie daheim. Die Leute trafen sich dort, es wurde getrunken, gegessen, gespielt, gehan¬delt, politisiert und gerauft. Die Bayerische Landesausstellung zeigt zahlreiche Exponate der Wirtshauskultur, von der Tischkegelbahn bis zum Kellnerinnengeldbeutel. Und was war nun gleich das Pariser System? Das erklärt Luise Kinseher in der Ausstellung, in einer typisch bayerischen Wirtsstubenkulisse und mit ihrem eigenen, bayerischen Humor, und vorab im Trailer unter www.hdbg.de/bier.

Bayerische Landesausstellung 2016 „Bier in Bayern“ im Kloster Aldersbach im Passauer Land dauert vom 29. April bis 30. Oktober 2016, geöffnet täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr

Veranstalter: Haus der Bayerischen Geschichte, Gemeinde Aldersbach und Landkreis Passau
in Zusammenarbeit mit der Brauerei Aldersbach

Eintrittspreise: Erwachsene 10,00 €, Ermäßigt (z. B. Senioren, Studenten, Gruppen ab 15 Personen) 8,00 €, Familienkarte 20,00 €, Kinder und Jugendliche von 6 – 18 Jahren 2 €, Schüler im Klassenverband 1,00 € (ohne Führung).

Eintrittskarten für die Bayerische Landesausstellung „Bier in Bayern“ können Sie ab sofort bestellen im Onlineshop des Hauses der Bayerischen Geschichte unter www.shop.hdbg.de und an weiteren Vorverkaufsstellen, mehr Informationen unter www.hdbg.de/bier

Führungen für Gruppen: Bis 15 Personen 60,00 € zzgl. Eintritt, ab 15 Personen 4,00 € pro Person zzgl. erm. Eintritt; Führungsanmeldung unter 0821 45057457, Kontakt Haus der Bayerischen Geschichte, Zeuggasse 7 – 86150 Augsburg. Telefon +49 (0) 821 3295-0, E-Mail pressestelle@hdbg.bayern.de ,www.hdbg.de

Josefibock gibt es jetzt schon

Fürstliche Brauerei Ellingen ist ihrer Zeit voraus

Mit dem Segen von Stadtpfarrer Dr. Thomas Stübinger gibt es den „Fürst Carl Josefibock 2016“ schon jetzt, also einige Wochen vor dem eigentlichen Gedenktag an den Heiligen Josef (19. März). Schon allein die Terminfestlegung signalisiert: die Ellinger Schlossbrauerei ist den anderen um eine Nasenlänge voraus. Nach der katholischen Lehre ist die 40-tägige Fastenzeit von Aschermittwoch bis Karfreitag eine Zeit der Buße (also der Umkehr).

Staatssekretärin Dorothee Bär, Braumeister Mützel, Fürst Christian Carl und Fürstin Katalin probierten als erste den Josefibock.

Staatssekretärin Dorothee Bär, Braumeister  Stefan Mützel, Fürst Carl Christian und Fürstin Katalin probierten als erste den Josefibock.

Die streng gläubigen Menschen verstehen diese Zeit als eine Phase des Verzichts. In Mode gekommen ist – weniger aus religiösen Gründen – die Fastenkur, in der die Menschen ihren inneren Schweinehund besiegen wollen, sich im täglichen Nahrungskonsum Zurückhaltung auferlegen und auf jegliche Form von Alkohol verzichten. Aber so ganz genau nehmen es die meisten Zeitgenossen nicht, die Regel ist oft der Beliebigkeit ausgesetzt. Kleine Ausnahmen kannten schon die Mönche des Mittelalters, die das Starkbier als Ersatz für die Mahlzeit werteten und somit die heutige Starkbierzeit begründeten.
„Sie sollen das Bier ja auch maßvoll genießen“, war der Wunsch von Stadtpfarrer Stübinger  und seines evangelischen Amtsbruders Roland Knöll anlässlich der Vorstellung des Josefibocks im historischen Schlossbräu-Gasthaus in Ellingen. Der Geistliche offenbarte sich als ein schlagfertiger und gewitzter Gottesmann, der in seiner kurzen „Andacht“ dem „Bruder Barnabas“ (Alexander Höhn) wenig nachstand, der später das öffentliche Leben im Land und im Städtchen Ellingen ganz vortrefflich glossierte.

Alexander Höhn glossierte als "Bruder Barnabas" das Geschehen.

Alexander Höhn glossierte als “Bruder Barnabas” das Geschehen.

Prominenter Gast war Dorothee Bär, die Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Die Lady aus Oberfranken, in deren Stab auch der Sohn des einstigen Ellinger „Rosenkönigs“ mitarbeitet, gab sich betont humorvoll. Sie widerlegte jedenfalls die nicht bestätigte These, wonach die Oberfranken zum Lachen in den Keller gehen. Sie präsentierte sich an diesem Abend als sympathische Markenbotschafterin der Fürstlichen Brauerei. Dem fürstlichen Haus ist sie ohnehin freundschaftlich verbunden.
Die Gäste, darunter viele Geschäftspartner und Freunde des Fürstenhauses und Kommunalpolitiker aus dem Landkreis durften bei süffigem Josefibock, einem kräftigen Brauergulasch, leckeren Fastenbrezen und vollmundigem „Obatzten“ einige Stunden der Geselligkeit erleben. Bestens unterhalten wurden sie dabei von den Stopfenheimer Musikanten. Nicht nur für Fürstin Katalin und Fürst Carl Christian von Wrede war der Bieranstich eine „pfundige Sache“, der Ellinger Braumeister Stefan Mützel konnte sich entspannt zurücklehnen und mit den Gästen parlieren. Er hatte seine Arbeit getan – und war ausgezeichnet!

WERNER FALK

Eine Liebeserklärung: “Rosen-Liebe”

Ideen für Sträuße, Kränze und Gestecke

RosenliebeRosen gehören unzweifelhaft zu den schönsten Blumen überhaupt. Und sie sind der Star jedes Floristik-Arrangements. Von einfach bis etwas anspruchsvoller, von romantischverträumt bis zu sommerlich-bunt finden Sie in diesem Buch für jeden Anlass das Richtige. Wunderschöne Tischdekorationen, kleine Arrangements oder hübsche Gartenideen – verschönern Sie Ihr Zuhause mit Blumen und zaubern Sie gemütliches Flair!

Mit den Tipps der Expertin gelingen auch Laien wunderschöne Tischdekorationen, kleine Arrangements oder hübsche Gartenideen. Alle Arbeiten werden Schritt für Schritt erklärt, damit alles auch garantiert gelingt. So läst sich das eigene Zuhause auf einfache, aber wundervolle Weise verschönern und im Nu herrscht ein gemütliches Flair.

Traumhaft schöne Fotos von Martin Staffler machen das Werk auch optisch zu einem echten Highlight. Die Autorin ist Floristin und liebt Rosen über alles. Vor einigen Jahren hat sice sich ihren Traum erfüllt und einen eigenen Laden eröffnet: den “Rosenladen” in Waiblingen bei Stuttgart.

“Rosen-Liebe” von Elke Bachorz, Format 19 x 24 cm, 136 Seiten, Hardcover, ISBN: 978-3-7995-0694-6, Verlag Thorbecke.

Das Junior Fußball-Quiz

Die Fußball-EM kommt bestimmt

FußballDie ideale Vorbereitung auf die EM in Frankreich: Wer ist der beste Torschütze der WM-Geschichte? Und wie heißt das größte Stadion der Welt? Wer kennt die berühmtesten Kicker und die besten Mannschaften aller Zeiten? Das perfekte Quiz für alle, die das runde Leder lieben und die unglaublichen Geschichten, die nur der Fußball schreibt.

So wird’s gespielt: Jeder Spieler zieht je eine Karte aus jeder Kategorie und deckt die Karten nacheinander auf.  Bei einer “Solo Karte” rät jeder alleine, bei einer “Chance Karte” alle gemeinsam. Der Spieler mit der richtigen Antwort darf die Karte neben sich ablegen. Wer zuerst alle seine Karten abgelegt hat und die meisten Karten auf seinem Ablagestapel hat, gewinnt.

Autor: Valentin Verthé, Illustration: Patrick Chenot; ab 8 Jahren; Mit 100 spannenden Fragen zu Spielern, Mannschaften, Trainern, Rekorden und verrückten Fußball-Geschichten; 14,6 cm x 7,8 cm x 8,9 cm; Artikelnummer: 090233.

Nähen für kleine Prinzessinnen

20 bezaubernde Projekte für das Kinderzimmer

STV_Naehen_fuer_kleine_Prinzessinnen_Cover.inddDie Projekte des Buches aus dem Stocker-Verlag (Graz) spannen den Bogen von einer Patchwork-Decke, Kissen, Bettwäsche, einem Vorhang und einem Lampenschirm über Röcke und Kleider bis hin zu Handtasche, Turnbeutel, Blumengürtel, Puppen und poppigen Accessoires. Die Stoffmuster entsprechen dem Geschmack der meisten Mädchen, doch lässt sich auch jeder andere bedruckte Baumwollstoff verwenden. Die meisten Werkstücke werden mit den richtigen Stoffen auch ein kindgerechtes Jungenzimmer verschönern!

“Nähen für kleine Prinzessinnen” von Alice Caroline; 20 bezaubernde Projekte für das Kinderzimmer;
Aus dem Englischen übersetzt von Nina Schön, ISBN 978-3-7020-1584-8; 128 Seiten, durchgehend farbig bebildert, Großformat, 21 x 27,5 cm, broschiert; 14,95 Euro.

„Unsere Wert sind nicht verhandelbar“

Heinz Buschkowsky äußert sich in „liberal“ zum Thema Nummer 1

„liberal“ nennt sich das Monatsmagazin der FDP-nahen „Friedrich-Naumannstiftung für die Freiheit“. Der Name ist der Redaktion zugleich Auftrag. Sie kennt keine politischen Scheuklappen. Wäre es so, dann könnte „liberal“ in die Kategorie „Parteiblättchen“ eingestuft werden. Aber die Zeitschrift, die übrigens kostenlos zu beziehen ist (www.libmag.de), hat den Anspruch, ein nationales Diskussionsforum zu sein – ein liberales natürlich.

Heinz Buschkowsky (68)

Heinz Buschkowsky (68). Foto: Focus

So verwundert es nicht, dass in der Ausgabe 2/2016 mit dem bekannten ehemaligen Berliner SPD-Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky ein Autor zu Wort kommt, der nicht im Ruf steht, ein Parteigänger der FDP zu sein. Er hat sich über viele Jahre mit der Integration von Migranten beschäftigt, ja man kann sagen, dass diese Aufgabe sein Programm war. Er beleuchtet die aktuelle Integrationspolitik und verlangt eine radikale Neuausrichtung.
„Konservativ gerechnet“ geht er davon aus, dass Deutschland in fünf Jahren rund zehn Millionen Menschen mehr haben wird. Integration ist für ihn harte Arbeit, mit Sprechblasen und Sprüchen sei nichts zu erreichen, sagt er, aber ebenso wenig mit „überbordendem Gutmenschentum und alles verzeihender Nächstenliebe“. Seine klare Position: „Ein Rechtsstaat darf seine Normen nicht auf dem Altar der Beliebigkeit preisgeben!“ Einwanderer stünden in der Pflicht, die Gesetze und Rechtsvorschriften zu beachten. Das stehe so schon in der Genfer Flüchtlingskonvention. Buschkowsky ist für konsequentes Handeln: „Wer den Sprachkurs nicht besucht, hat ein dünneres Portemonnaie.“ Die Grundfesten der Gesellschaft dürften von ihnen nicht infrage gestellt werden. Die Werte einer pluralistischen demokratischen Gesellschaft seien nicht verhandelbar. Nicht das Land müsse sich der tradierten Kultur der Einwanderer anpassen, sondern die Einwanderer an die Lebensregeln der neuen Heimat. Mehr als fünf Jahre fehlgeschlagener Integrationspolitik gingen auf die Kultur der „Political Correctness“ zurück.
Buschkowsky, der 14 Jahre Bezirksbürgermeister in Neukölln war, nennt die Integration von zehn Millionen Menschen eine „Herkulesaufgabe“, mithin die größte seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Er fordert, die Integration zum Staatsziel zu erklären und folglich das Grundgesetz zu ändern. Der Berliner hält die Entwicklung für irreversibel und stellt fest, dass schon heute der Anteil der Kinder aus Migrantenfamilien bei den Fünfjährigen 35 Prozent ausmacht. Buschkowsky fordert die Bundeskompetenz für die Integration, denn nur so ließen sich die „ideologischen Spielereien in der Provinz“ ausbremsen. Er warnt davor, jetzt auch in Deutschland Ghettos für Ausländer zu schaffen. Die Beispiele anderer europäischer Städte seien abstoßend. Geschlossene Siedlungen mit Billigwohnraum würden zu ethnischen Clustern und Problemgebieten führen. Ein Leben in geschlossenen Milieus sei integrationsfeindlich. Es entstünden soziale Brennpunke. Die Verteilung auf die Fläche sei besser, die Integration dauere vielleicht länger und das ganze Verfahren sei widerstandsbelasteter, aber insgesamt zukunftsträchtiger.
Nach Erkenntnissen von Buschkowsky haben höchstens 50 Prozent der Flüchtlinge eine ausbaubare Grundqualifikation. Dass sie die Basis seien für ein „zweites deutsches Wirtschaftswunder“, wie es manche Wirtschaftsmanager prophezeihten, hält er für substanzloses Gerede. Der Mittelstand werde seine liebe Not mit den minderqualifizierten Arbeitskräften haben. Die Mitarbeiter der Arbeitsbehörden müssten in die Unterkünfte gehen, um die Menschen anzusprechen. Mit der Verteilung von Vorladekärtchen sei es nicht getan. Unverzüglich müssten die Kinder in die Kindergärten und in „Willkommensklassen“ der Grundschulen.
Die Kosten für die Integration schätzt der streitbare Sozialdemokrat in Deutschland auf jährlich zwischen 17 und 20 Milliarden Euro. Er warnt: „Nennen Sie es Grenzsicherung, nennen Sie es Quote, das ist mir egal. Ohne innere Stabilität werden wir zum Spielball fremder Interessen.“

WERNER FALK

Nachtflugerlaubnis für “Christoph 65”

CSU-Kreistagsfraktion Ansbach macht Vorstoß

Horndasch

Fraktionschef Stefan Horndasch

Der Kreistag des Landkreises Ansbach befürwortet, dass unser Rettungshubschrauber Christoph 65 auch nachts für die Menschen der Region im Einsatz ist. Hierzu bitten wir das zuständige Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr, den Nachteinsatz so schnell wie möglich anzuordnen.
Als Gründe werden genannt: Seit seinem Start im September 2015 konnte Christoph 65 in unserem Landkreis und in unserer Region vielfach schnelle und wertvolle Hilfe für Menschen in Not leisten.
Die bisher geflogen Einsätze bestätigen die Notwendigkeit, die Einsatzzeiten auch auf die Nacht auszudehnen. Örtlich und räumlich würde dies keine Probleme bedeuten, denn die Station bei Sinbronn wurde schon so erstellt, dass diese Ausdehnung umgesetzt werden kann. Dies wäre im Sinne einer schnellen Hilfe auch zur Nachtzeit eine gute Erweiterung des Versorgungsangebotes.
Eine möglichst einhellige Resolution des Kreistages könnte für die Einführung des Nachtflugs hilfreich sein.
Aufgrund eines Antrags der CSU-Kreistagfraktion hatte der Kreistag bereits am 4. Mai 2012 einstimmig eine Resolution für die Stationierung eines Rettungshubschraubers in Westmittelfranken verabschiedet, die schließlich zum Erfolg geführt hat.

Mein Garten – Ein Traum

Ein tolles Ideen- und Inspirationsbuch

GartenWie kreiert man einen Garten, der einen wie Musik direkt ins Herz trifft? Eine ganz eigene Welt, in der man gerne verweilen mag? Solch ein Garten ist alles andere als perfekt. Er ist einfach und anspruchslos, eins mit der ihn umgebenden Natur. In seiner dicht verwobenen Vegetation nehmen die Blumen sich Freiheiten heraus und sind selbst ausgesäte Pflanzen willkommen. Dieser Garten verbreitet eine ganz besondere Stimmung – es fühlt sich an, als sei die Zeit stehen geblieben. Ein solches Kleinod anzulegen, ist nicht aufwendig. Mit ein wenig Fingerspitzengefühl wird man mit einem Garten zum Leben und Wohlfühlen belohnt.
Ellen Forsström und Angélique Ohlin zeigen in ihren wunderschönen Fotos, Gartenbeschreibungen, Ideen und Skizzen, wie man Stück für Stück seinen Traumgarten verwirklichen kann.
Zu den Autorinnen: Ellen Forsström ist Gartenjournalistin. Sie hat zahlreiche Gärten besucht auf der Suche nach dem Besonderen, das jeden Garten so einzigartig macht. Angélique Ohlin ist Gärtnerin und Gartendesignerin. Sie hat zahlreiche Gärten besucht auf der Suche nach dem Besonderen, das jeden Garten so einzigartig macht.
Ellen Forsström/Angélique Ohlin: “Mein Garten – Ein Traum” (Inspirationen für naturnahe Gärten), 1. Auflage 2016; Hardcover mit Halbleinen; 144 Seiten; Format 21 x 26 cm; ISBN: 978-3-7995-0637-3;
24,99 Euro, Verlag Thorbecke.

 

Digitaler Wandel im Unternehmen

 Gemeinsame „Roadshow“ der IHK und der  Landkreise am 16. März

Auch dieses Jahr leitet ein bestimmtes Thema eine Veranstaltungsreihe durch die Landkreise Ansbach, Neustadt a. d. Aisch – Bad-Windsheim, Weißenburg-Gunzenhausen und die Stadt Ansbach. Diese sogenannte „Roadshow“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der IHK Nürnberg für Mittelfranken und den Wirtschaftsförderern der Region Westmittelfranken, die jährlich zu aktuellen Themen aus der Wirtschaft durchgeführt wird.
Das Thema „Digitalisierung“ spielt eine immer größer werdende Rolle innerhalb der Unternehmen, nicht zuletzt seit der Begriff „Industrie 4.0“ in aller Munde ist. Dabei sind jedoch nicht alleine die großen Industriebetriebe der Region betroffen, sondern den digitalen Wandel bekommen auch viele Kleinbetriebe zu spüren. Ohne eigene Webseiten im Internet wird man heutzutage kaum noch wahrgenommen, auch die Auffindbarkeit bei Suchmaschinen spielt bei der Kundenakquise eine nicht zu unterschätzende Rolle. Gleichzeitig entstehen durch die immer digitalere Ausrichtung der verschiedenen Geschäftsprozesse auch neue Herausforderungen beim Thema Sicherheit.
Hier setzt die Veranstaltungsreihe „Digitaler Wandel im Unternehmen“ an, welche sich mit drei grundsätzlichen Themenschwerpunkten beschäftigt. Zum einen geht es um die angesprochene „Sichtbarkeit im Netz“, also die eigene Homepage, die Sichtbarkeit auf Google oder anderen Portalen und Kartendiensten. Zum anderen sollen mit dem Thema „Digitale Geschäftsprozesse“ Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie durch den Einsatz digitaler Lösungen Mehraufwand oder Redundanz vermieden werden kann. Das erwähnte Thema „IT-Sicherheit“ beleuchtet nicht nur den Schutz vor Cyber-Angriffen, sondern geht auch auf die Sicherung der Daten sowie auf den richtigen Umgang mit sensiblen Dokumenten ein.
Das Format der Veranstaltung basiert auf dem „Best-Practice“ – Ansatz, sodass in jedem Bereich regionale Unternehmer von ihren Erfahrungen berichten und ihre Lösungen darstellen. Das Gasthaus „Zum Hirschen“ in Muhr am See erhielt im vergangenen Jahr den „IHK Website Award“ für die ausgezeichnete Homepage und ist auch sonst mit wenigen Suchbegriffen schnell im Netz auffindbar. Die Firma Linsenmeier & Schwimmer GmbH & Co.KG aus Holzingen, welche mit Arbeitskleidung handelt, führt eine völlig digitale Warenwirtschaft und hat diese mit allen Onlinekanälen verknüpft, um so eine doppelte Erfassung zu vermeiden. Zum Thema Sicherheit wird mit der Firma Etschel netkey GmbH ein zertifiziertes Expertenunternehmen Lösungen präsentieren. Am Beispiel der Stadtwerke Weißenburg GmbH, welche unter anderem hoch sensible Kundendaten verwaltet, werden Erfahrungen aus der Praxis vorgestellt. Die Gesprächsrunde wird von einem Moderator geleitet, außerdem wird es für das Publikum die Gelegenheit zur Diskussion mit den Unternehmen geben. Im Anschluss gibt es bei einem kleinen Imbiss noch Zeit zu Netzwerken.
Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, 16. März 2016, von 9 bis 10.30 Uhr, in der Stadthalle Gunzenhausen, Isle-Platz 1, 91710 Gunzenhausen.
Anmeldungen werden ab sofort unter folgendem Link entgegengenommen:
www.ihk-nuernberg.de/de/Veranstaltungen/Digitaler-Wandel-im-Unternehmen-Praxisbeispiele-aus-der-Region/4467