Monthly Archives: Oktober 2019

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Aktiv und gut beraten

Gesundheitsmarkt in Gunzenhausen

MdL Hauber, Dr. Hinterleitner, Bezirksrat Popp, Landrat Wägemann, MdL Westphal und Bürgermeister Fitz beim Rundgang. Foto: Klaus Heger

Zum 24. Gesundheitsmarkt der Region Altmühlfranken konnte der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Carl-Heinrich Hinterleitner, nicht nur rund 30 regionale Aussteller aus dem Gesundheitsbereich im Landkreis begrüßen, sondern auch zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft und dem öffentlichen Leben. Er ging bei seiner Begrüßungsansprache auch kurz auf die kommende Impfpflicht gegen Masern für alle Schüler, Lehrer und Erzieher im Gesundheitsbereich ein, die nach 1960 geboren wurden.
Auch Landrat Gerhard Wägemann freute sich in seinem Grußwort über die vielfältigen Informationsmöglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger im Gesundheitsbereich, die dieser Markt in der neu gestalteten Stadthalle in Gunzenhausen bietet. Dabei soll die ganze Familie angesprochen werden. Gesundheit betrifft alle, vom Säugling bis zu den älteren Menschen, stellte
der Landrat fest. Er lobte dabei auch die Leistungen aller Einrichtungen und ehrenamtlichen Institutionen im Gesundheitsbereich im Landkreis und machte auf die vielen unterschiedlichen Vorträge in den Seminarräumen der Stadthalle aufmerksam.
Auch für Bürgermeister Karl-Heinz Fitz ist Gesundheit keine Selbstverständlichkeit. Die Menschen können sich bei dieser Veranstaltung über Hilfs- und Präventionsmaßnahmen informieren. In der neu gestalteten Stadthalle haben die Aussteller genügend Raum, sich in tageslichtdurchfluteten Räumlichkeiten mit ihren Leistungen und Angeboten zu präsentieren, stellte er erfreut fest. Dabei zeigt sich auch, dass die Stadthalle kein reiner Konzertsaal ist, sondern eine moderne Multifunktionshalle, die für all Veranstaltungsarten ihre Möglichkeiten anbietet.
Die zahlreichen Anbieter informierten nicht nur über Hilfsangebote, sondern auch über die praktische Anwendung eines Defibrillators. Die Vertreter des BRK-Mittelfranken Süd stellten dabei fest, dass alle drei Tage im Landkreis eine Reanimation durch Sanitätskräfte oder den Einsatz dieser Defibrillatoren gemeldet wird.
Der Cartoonist Peter Gaymann setzte sich in humoristischer Weise mit dem Problem der Demen auseinander und stellte am Gesundheitsmarkt in der Stadthalle einige seiner Cartoons zu diese Thematik aus.

KLAUS HEGER

Kandidaten gesucht

Liste Weidenbach-Triesdorf informiert

In Weidenbach wurde die Ausstellung zu 70 Jahren Grundgesetz vom Bürgermeister und dem  Liebenzeller Gemeinschaftsverband im Rahmen einer Vernissage eröffnet (bis 23. Oktober).

Tatsächlich lebt die Demokratie aber vom Mitmachen. Marktgemeinderat Carl-Alexander Mavridis: „Es reicht nicht aus, in gewissen Zeitabständen sein Kreuzchen zu machen, sondern der Einzelne muss sich auch selbst aktiv einbringen und sich zur Wahl stellen. Denn jeder Demokrat ist Repräsentant des ganzen Staates – zumindest nach antiker Vorstellung. „

Zur Kommunalwahl im nächsten Jahr werden noch Kandidaten für Bürgermeister und Gemeinderat gesucht. Deshalb veranstaltet die Liste Weidenbach-Triesdorf am Sonntag, 27. Oktober, um 10.30 Uhr im Gasthaus Eder einen Politischen Frühschoppen mit Weißwurstessen, um nach Kandidaten Ausschau zu halten. Eingeladen sind alle, die sich für den Markt Weidenbach interessieren und sich als Bürgermeister und Gemeinderat einbringen möchten.

Fischerfest ist ein Hit

Hunderte von Besuchern am Altmühlsee

Vorsitzende Marion Schwarz (links) vom Heimatverein Wald-Streudorf und ihre Helferinnen begrüßten die Gäste mit einem Fisch-Büfett. Foto: FR Presse

Das Fischerfest am Altmühlsee, das die Stadt Gunzenhausern in enger Kooperation mit dem der Zweckverband Altmühlsee und dem Heimatverein Wald-Streudorf seit sieben Jahren veranstaltet, ist zu einem „Hit“ geworden. Bereits am Eröffnungstag kamen Hunderte von Besuchern bei allerschönstem Herbstwetter an den See.

Schon am Eröffnungstag kamen Hunderte von Gästen an den See.

Bürgermeister und  Zweckverbandsvorsitzender Karl-Heinz Fitz, der am Vortag seinen 58. Geburtstag feiern durfte, konnte dazu neben  Landrat Gerhard Wägemann auch den Thomas Keller, den Chef des Wasserwirtschaftsamts Ansbach, und Jörg Zitzmann, den Präsidenten des mittelfränkischen Fischereiverbands, begrüßen. Die „Walder Gmabüschsänger“ wirkten an der Eröffnungsveranstaltung mit.

An beiden Tagen dominierte natürlich das Thema „Binnenfisch“. Das Wasserwirtschaftsamt und auch der Fischereiverein Gunzenhausen hatten Infostände aufgebaut. Sie informierten über alle Maßnahmen, die  ergriffen werden, um die Gewässerqualität zu erhalten.

Von Jahr zu Jahr steigert sich die Zahl der Fieranten, unter ihnen etliche Anbieter von kulinarischen Köstlichkeiten rund um den Fisch. Es herrschte geradezu Volksfeststimmung am Altmühlsee.

Gedenken auf dem Marktplatz

Thomas Thill hatte dazu aufgerufen

Gedenken an die Opfer des Anschlags von Halle auf dem Marktplatz. Foto: R.

Ihr Mitgefühl mit den Hinterbliebenen der ermordeten und verletzten Menschen in Halle demonstrierten am Samstag an die vierzig Gunzenhäuserinnen und Gunzenhäuser, die einem Aufruf von Thomas Thill gefolgt waren. Er appellierte an die Öffentlichkeit: „Aufrecht Gehen für die Freiheit und den Erhalt der demokratischen Rechtsordnung. Nicht zusehen, sondern mit aufrechtem Blick ausdrücken, dass der Hass gegenüber dem Fremden keine Alternative in unserem Alltagshandeln einnehmen darf und aufrecht Stehen gegenüber der bedrohlichen Entwicklung Andersgläugiger, die bis zum Mord geht.“ Und  er fügte hinzu: „Wir wollen Haltung zeigen und wir entscheiden uns für das demokratische Miteinander.“

Die Teilnehmer, darunter Sigi Atzmon, die Vorsitzende des Freundeskreises Synagoge Hainsfarth,  gedachten – brennende Kerzen in den Händen haltend –  15 Minuten in Stille der beiden Menschen, die beim Anschlag in Halle getötet wurden.

Dem möchte ich hinzufügen:

Wir dürfen antisemitisches Gerede nicht zulassen und müssen ihm forsch entgegnen –zumal in einer Stadt, in der einst reichsweit das erste Hitler-Denkmal gebaut stand und  sich das erste Judenpogrom ereignet hat.

Ich meine, nicht alle AfD-Wähler sind Neonazis, sondern Protestler gegen das herkömmliche Parteiensystem. Sie haben die Schnauze voll vom Polit-Sprech einer abgehobenen Politikerklasse. Sie wollen gehört und ernst genommen werden.

Die Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen-Anhalt haben gezeigt, dass Rechtspopulisten Mehrheiten erreichen können. Wer weiß, was die Landtagswahl Ende Oktober in Thüringen bringen?

Die Geschichte darf sich nicht wiederholen! Weimarer Verhältnisse dürfen nicht wiederkehren. Aus einer „Strafaktion“ des Wählers gegenüber den etablierten Parteien darf keine Renaissance des Nationalismus erwachsen. Ich möchte jedenfalls nicht erleben,  dass auf dem Gunzenhäuser Marktplatz je wieder paramilitärische Einheiten in Knobelbechern und mit Glatzköpfen patroullieren.

Deshalb begrüße ich auch die Initiative von Thomas Thill,  gegen den aufkeimenden Rechtsradikalismus öffentlich zu demonstrieren. Wo immer wir Menschen begegnen, die antisemitische Reden halten und rassistische Parolen verbreiten, müssen wir ihnen couragiert entgegentreten – jeder von uns! Auch am Stammtisch dürfen sie nicht stillschweigend hingenommen werden. Wir müssen uns ihnen in den Weg stellen. Rechtsradikale Phrasen dürfen nicht gesellschaftsfähig werden.

WERNER FALK, Stadtrat der FDP  in Gunzenhausen

12.10.2019

RW-Projekt in Langlau fertig

8,7 Millionen Euro investiert

Ehrengäste vor dem Wohnheimtrakt. Fotos: FR Report

Das „Haus Langlau“ der Regens-Wagner-Stiftung, das jetzt offiziell in Betrieb genommen wurde, ist mit seinen knapp 6000 Quadratmetern und seinen drei großen Gebäudeteilen  ein Ortsteil für sich. Das gilt aber nur für die räumliche Ausdehnung. Konzeptionell ist der Komplex mit einem Wohnheim für 24 behinderte Menschen und einer Förderstätte mit ebenso vielen Plätzen ein integraler Bestandteil von „Langlau-Ost“, wie das frühere Militärgelände heute genannt wird.

Der Gemeinschaftsraum.

Die Realisierung hat elf Jahre gedauert, wie Dr. Hubert Soyer, der Gesamtleiter von RW in Absberg, bei der feierlichen Inbetriebnahme  erklärte. Und der Pfofelder Bürgermeister Willi Renner bestätigte, dass die Verhandlungen mit dem Bundesamt für Immobilienaufgaben (BImA) anfangs sehr schleppend verlaufen sind.  Auf dem ursprünglich von der Wehrmacht und dann von der Bundeswehr genutzte Gebäudeareal war zuletzt ein Wohnheim für Spätaussiedler, das diese aber arg heruntergewirtschaftet hinterließen.  Die Bundesimmobilienverwaltung, die zunächst einen viel höheren Kaufpreis forderte, gab schließlich nach. In Dr. Hubert Soyer fand Bürgermeister Renner einen Interessenten, der ihm auf Anhieb beeindruckte, denn: „Wenn Regens Wagner baut, dann wird etwas daraus“. Der Rathauschef räumte aber auch ein, dass es in der Anfangsphase durchaus Befürchtungen in der Nachbarschaft gab, heute aber entstehe eine gutes Miteinander mit der Dorfgemeinschaft von Langlau.

Der weitere Wohnheimtrakt.

Dr. Rainer Remmele, der Vorsitzende des Stiftungsvorstands und Geistliche Direktor von RW, war in Begleitung von Vorstandsmitglied Gerhard Reile (Baureferent) gekommen, um die Inbetriebnahme unter das Motto „Ein festes Dach über dem Kopf und ein guter Platz zum Leben“ zu stellen.  Er griff das Problem der Menschen von heute auf, die oftmals nicht mehr zur Ruhe kämen und antwortete ihnen mit dem Gotteswort „Habt doch keine Angst, ich bin bei Euch!“

„Eine Gesellschaft erkennt man an ihrem Umgang mit behinderten Menschen“, sagte Bezirksrätin  Cornelia Griesbeck aus Wendelstein. Sie war in Vertretung von Bezirkstagspräsident Armin Kroder gekommen, um den Anteil des Bezirks an der Finanzierung des Projekts herauszustellen. 419000 Euro hat dieser für das Wohnheim und 219000 Euro für die Förderstätte an Zuschüssen gewährt.

Die Förderstätte

Landrat Gerhard Wägemann („Ich habe allerhöchsten Respekt vor Regens Wagner und allen Mitarbeitern“)  sagte, die Menschen mit Behinderung bekämen in Langlau eine Heimat mit guter Lebensqualität, in der sie sich wohlfühlen könnten. Die Inklusion habe seit dem Inkrafttreten  der Konvention für Behinderte im Jahr 2008 viel bewirkt:  „Akzeptanz, Verständnis, Anerkennung und Respekt ihnen gegenüber haben sich verbessert und heute gibt es eine gelebte Inklusion.“ Dem Landrat gefällt vor allem die Idee, in Langlau mit den anderen Bewohnern der ständig wachsenden Siedlung Ost ein gemeinsames Fest zu veranstalten, um so das gegenseitige Vertrauen zu fördern.

Der Raum für Begegnungen und Entspannung in der „Dorfmitte“

Die offene und transparente Planung des Projekts kostet nicht zuletzt wegen vieler Auflagen eine Menge Geld: 8,7 Millionen Euro.  Der Freistaat trägt davon 3,8 Millionen, der Bezirk Mittelfranken steuert 638000 Euro bei, von der „Aktion Mensch“ kommen 220000 Euro und nicht zuletzt wendet Regens Wagner selbst 4,1 Millionen Euro auf.

Wie Architekt Michael Weinbrenner vom Münchner Büro Haindl & Kollegen mitteilte, waren am Projekt acht Planungsbüros und 41 Firmen beteiligt.  Die Bauzeit von 38 Monaten ist auch für ihn außergewöhnlich. Die Wohnheimplätze sind in zwei Siebner- und zwei Fünfereinheiten aufgeteilt.  Um das ganze Gelände gibt es keinen Zaun, was die Transparenz unterstreichen soll. Stattdessen sind die Behinderten mit einem Armband ausgestattet, das dem Betreuer meldet, wenn sich sein Schützling außerhalb des Grundstücks bewegt.

WERNER FALK

Für und Wider

Zur Problematik der Umgehung Schlungenhof

Der Prozess der Entscheidungsfindung des Straßenbauamts Ansbach hinsichtlich der Umgehung von Schlungenhof dauert schon lange, aber er ist einer, der die vielfältigen Interessen abwägen muss. Die Stadt ist nicht Herr des Verfahrens, denn die B13 ist eine Bundesstraße und folglich hat der Bund das Sagen und die Stadt wird angehört wie jeder andere Verfahrensbeteiligte auch.

Noch in diesem Jahr wird mit einer Erklärung des Straßenbauamts gerechnet, welche von den vielen Varianten, die geprüft werden, die meisten Chancen hat, realisiert zu werden. Der Stadtrat hat sich mit ihnen mehrmals beschäftigt, hat sich aber wegen der noch ausstehenden Entscheidung des Straßenbauamts noch nicht festgelegt.

Inzwischen hat die ÖDP ein Bürgerbegehren in dieser Sache in Gang gesetzt. Alle Bürger der Stadt, also nicht nur die Schlungenhöfer oder die  von der Umgehungsplanung betroffenen Laubenzedeler, können sich durch Eintrag in die Unterschriftenlisten äußern. Die ÖDP verficht die sogenannte Nulllösung, d. h. die B 13 soll weiterhin durch Schlungenhof führen, ferner zusätzlich der Verkehr von der Kreissstraße WUG 22 aus Richtung Haundorf und Mitteleschenbach. Alternative Trassen, die viel Land in Anspruch nehmen und auch erheblich mehr Geld kosten würden, werden abgelehnt.

Ich denke, es sind einige wichtige Aspekte zu beachten, die ich kurz zusammenfassen möchte:

Bei der Null-Lösung ergäbe sich kein kausaler Zusammenhang zwischen Bahnverkehr und Straßenverkehr. Die Bahn AG möchte den Übergang an der Kreisstraße WUG 22 realisieren (Brückenbauwerk über die Bahnlinie Treuchtlingen-Würzburg), der Kreistag hat sich im Gegensatz für eine Unterführung des Straßenverkehrs ausgesprochen.

Auch die Null-Lösung schafft den Verkehr  nicht vollständig aus Schlungenhof, denn es gibt weiterhin im Dorf die Anbindung an den Altmühlsee und auch der Nahverkehr in Richtung Gunzenhausen bliebe erhalten. Dabei handelt es sich etwa um die Hälfte des gesamten Verkehrsaufkommens.

Die Null-Lösung verzichtet auf eine weitere Versiegelung von Naturflächen und landwirtschaftlich genutzten Grundstücken. Das wird beispielsweise als Ergebnis des Volksbegehrens gefordert und ist inzwischen weitgehend Gegenstand der Politik der Staatsregierung.

Für die bestehenden Betriebe entlang der Ansbacher Straße in Schlungenhof ist die B 13 von Bedeutung. Es wäre interessant, die Stellungnahmen der Betriebseigentümer zu  hören.

Wichtig wäre eine zuverlässige Feststellung, wie die bebauten Grundstücke entlang der B 13 heute genutzt werden und welche Perspektiven es gibt.  Eine Befragung der Eigentümer wäre  diesbezüglich für den Entscheidungsprozess hilfreich.

Es erhebt sich die Frage, ob die Grundstücke links und rechts der B 13 als eingeschränktes Gewerbegebiet ausgewiesen werden können. Der Staat könnte die bisher wohnlich genutzten Grundstücke entlang der B 13 erwerben und den Eignern ein Aussiedlungsangebot machen. Der Schwerpunkt der künftigen Nutzung läge auf dem gewerblichen Gebiet. Nützlich wäre in der Folge ein Dorfentwicklungsplan für Schlungenhof, der die verschiedenen Nutzungsbereiche schwerpunktmäßig festlegt.

Ganz klar für die Umgehung von Schlungenhof spricht die Belastung durch den Schwerlastverkehr und den Durchgangsverkehr. Möglich wäre nach der Auslagerung des Durchgangsverkehrs ein Rückbau der Straße mit Umwidmung als Gemeindestraße (eventuell Tempo 30) und es gäbe bessere Chancen für die Dorfentwicklung (Stichwort:  das gewünschte Gemeinschaftshaus).  Die Anlieger wären im Falle einer Umgehung nicht mehr der Gefährdung ihrer Gesundheit ausgesetzt, die amtlicherseits bereits ins Feld geführt wird.

Ein Trassenvorschlag sieht vor, die neue Bundesstraße 13 südlich der Bahnlinie bei Laubenzedel mit Anschluss an die B 466 zu bauen.  Ein erheblicher landwirtschaftlicher Flächenverlust ginge damit einher. Das würde aber einen Rückbau der alten Bundessstraße durch Schlungenhof sowie bessere Dorfentwicklung ermögliche, z.B.  durch Tempo 30-Regelung ermöglichen.

Eine weitere Variante ist die Neutrassierung der B 13 ab einem neu zu bauenden Kreisverkehr an der Abzweigung zum Surfzentrum Schlungenhof in einem Bogen quer durch die landwirtschaftlich genutzten Flächen zwischen Laubenzedel und Schlungenhof mit Anschluss an die B 466. Auch in diesem Fall wäre ein Rückbau in Schlungenhof möglich. Der Flächenverbrauch wäre jedoch erheblich. Ungeklärt ist, ob die privaten Grundstücksbesitzer zum Verkauf bereit sind.  Eine Zwangseinweisung der Grundstücke wird der Staat als Maßnahmenträger wohl nicht riskieren wollen. Die Entscheidung ist die kommunalpolitisch Verantwortlichen nicht leicht. Ich möchte mich derzeit auch nicht festlegen, zumal auch rechtliche Fragen in der Sache zu berücksichtigen sind, außerdem ist über die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens noch nicht entschieden.

WERNER FALK, Stadtrat der FDP

Profil für Absberger Schule

Verleihung des Schulprofils Inklusion

„In meinem Stimmkreis wurde der Grundschule Absberg-Haundorf zum Schuljahr 2019/2020 das Schulprofil Inklusion verliehen. Der Inklusionsgedanke wird in der Grundschule optimal verwirklicht und die Kinder erhalten vielfältige Förderangebote nach ihren individuellen Bedürfnissen“, so der Landtagsabgeordnete Manuel Westphal.
Inklusion kann nur in Kooperation mit der gesamten Gesellschaft gelingen. „Deswegen engagiere ich mich in diesem Bereich und habe beispielsweise mit der Inklusionsrunde eine Plattform geschaffen, bei der sich alle Beteiligten abstimmen und ihre Erfahrungen austauschen können“, erklärt der Abgeordnete.
Für die Verwirklichung inklusiver Bildung ist ein multiprofessionelles Zusammenwirken unabdingbar. Der Freistaat unterstützt Inklusion im schulischen Bereich mit zusätzlichen Lehrerstellen an Regel- und Förderschulen. Auch Schulpsychologen und Schulsozialpädagogen werden gefördert.
„In Schulen mit Inklusionsprofil erleben Kinder mit und ohne besonderen Förderbedarf gemeinsam den Unterricht und den Schulalltag. Bei meinen Schulbesuchen vor Ort konnte ich mich bereits mehrmals von diesem Konzept überzeugen. Das Engagement zeigt: Inklusion bereichert das Schulleben insgesamt“, ist Westphal überzeugt.

Piesche feierte Zehnjähriges

Kompenter Ansprechpartner für Kaffeetechnik

Christian Piesche und seine Frau Simone können stolz sein auf die zehnjährige erfolgreiche Existenz ihres Kaffeetechnik-Fachgeschäfts. Foto: Heger


Seit 2009 ist Kaffetechnik Piesche der kompetente Ansprechpartner in der
Region für Kaffee und Kaffeemaschinentechnik. Vor 10 Jahren gründete Christian Piesche mit seiner Ehefrau Simone die Firma Kaffetechnik Piesche in der Nürnberger Straße in Gunzenhausen.
Zum 10jährigen Firmenjubiläum hatte sich das junge Unternehmerehepaar für den Kulturherbst wieder etwas Besonderes einfallen lassen. Neben einem kleinen Gewinnspiel, kleinen Häppchen zur Verköstigung und 10 Prozent Einkaufsrabatt auf alle Porzellanangebot gab es bei allen Einkäufen auch noch kleine Geschenke für die Kunden. Als besonderes Highlight verpflichtete Christian Piesche den Foodtruck von „Bernd liebt Burger“ aus Theilenhofen direkt gegenüber des Ladens. Die Besucher waren begeistert von dem neuen Speisenangebot mit verschiedenen Burgern beim Kulturherbst und die Burgerbrater hatte ab 11 Uhr bis 21 Uhr, bis sie restlos ausverkauft waren, alle Hände voll zu tun, um die vielen Bestellungen der hungrigen Besucher abzuarbeiten.
Seit 2012 befindet sich das Geschäft von Simone und Christian Piesche in der Weißenburger Straße in Gunzenhausen. Mit dem neuen Standort konnte die Angebotspalette um Geschirr und Porzellanartikel erweitert werden. Im September 2018 wurde dann das Geschäft um einen weiteren Ausstellungsraum und eine Werkstatt für Reparaturarbeiten an Kaffeemaschinen ergänzt.

In der alten kleinen Werkstatt entstand das kleinste Café der Stadt mit acht Sitzplätzen an zwei Tischen. Kaffeetechnik Piesche kann nach 10 Jahren auf viele Stammkunden wie zum Beispiel die Firma Huber & Riedel, das Café Flair, The Room oder die Bar Bärlin blicken und ist im Bereich der Kaffetechnik ein etablierter und kompetenter Ansprechpartner für die ganze Region.

Aktuell besteht Kaffeetechnik Piesche aus insgesamt vier Mitarbeitern. Christian Piesche sucht aber noch dringend Verstärkung durch weitere Mechaniker für die Werkstatt, um das anstehende Auftragsvolumen bewältigen zu können. Interessenten können sich direkt im Geschäft, telefonisch unter 09831/6869 463 oder per
Mail unter kaffeetechnik.piesche@online.de bzw. über https://www.facebook.com/Kaffeetechnik-Piesche-661368580576474/ melden.
KLAUS HEGER

Seit 50 Jahren in der FDP

Dr. Axel Peiffer trägt Heuss-Medaille in Gold

Winni Rathsmann, Thomas Geilhardt und Werner Falk gratulierten Dr. Axel Peiffer zur Verleihung der Theodor-Heuss-Medaille in Gold.

Es waren die stürmischen Jahre der deutschen Nachkriegspolitik: die 68er bewirkten mit ihren Protesten („Unter den Talaren der Muff von tausend Jahren“) einen wichtigen Schritt hin zur Demokratisierung der Gesellschaft. Dr. Axel Peiffer gehörte als Student zu den jungen Menschen, die aufbegehrten gegen die Etablierten. Er ging aber einen anderen Weg als die meisten der seinerzeitigen Studentenbewegung, denn er wollte nicht gegen den Staat Stunk machen, sondern ihn von innen her reformieren. So schloss er sich 1969 den Liberalen an, die damals von den Gedanken des großen Liberalen Denkers Ralf Dahrendorf inspiriert waren. Und noch einen Grund fand er, um sich der FDP anzuschließen: es war das Vorbild von Dr. Fritz Flath, dem Muhrer Arzt und langjährigen Landtagsabgeordneten. Ihm folgte Axel Peiffer auch beruflich, denn 1978 übernahm er dessen Landarztpraxis und führte sie bis 2010.  Noch heute ist er in verschiedenen Landarztpraxen tätig, um die Kollegen zu unterstützen. In Muhr am See engagiert er sich seit 1984 im Gemeinderat. Dem Kreistag gehört er seit 1978 an. Seine Berufs- und Lebenserfahrung bringt er im Krankenhausausschuss ein. Zur 50-jährigen Mitgliedschaft in der FDP beglückwünschten ihn Kreisvorsitzender Thomas Geilhardt und sein Stellvertreter Werner Falk sowie Vorstandsmitglied Winni Rathsmann, die Tochter des unvergessenen Dr. Fritz Flath, und überreichten ihm die Theodor-Heuss-Medaille in Gold. Foto: FR Presse

Das „Porto Pino“ ist neu

Italienisches Restaurant am Gunzenhäuser Marktplatz

Daniel Cougin führt das neue „Porto Pino“. Foto: FR Presse

„Es ist mir eine Ehre, Sie in meine sardische Heimat entführen zu dürfen“. Das sagt Daniel Cougin, der Betreiber des italienischen Restaurants „Porto Pino“ am Marktplatz 36. Er verbindet sein Angebot mit einer kulinarischen Auswahl  an tagesaktuellen  Menüs neben den „Klassikern“ der italienischen Küche wie Pizzas und Antipasti.

Der Weinfreund aus dem Südzipfel Sardiniens – er hat sein Restaurant nach seinem Heimatort Porto Pino  benannt – empfiehlt seinen Gäste 25 regionale Weine, dazu Biere der Strauß-Brauerei aus Wettelsheim, der Tittinger Weizenbierbrauerei  Gutmann und der Spalter Stadtbrauerei.

Das kleine Restaurant mit gepflegter Einrichtung bietet Platz für 50 Gäste, außerdem ist vor dem Haus noch eine Betischung für 25 Gäste.

Geöffnet ist das Lokal täglich von 10-23 Uhr (Ruhetag ist am Montag).

Italienisches Restaurant, Marktplatz 36, 91710 Gunzenhausen, Telefon 09831/8823488, Marktplatz 36, 91710 Gunzenhausen, Internet: www.porto-pino.de, E-Mail: info@porto-pino.de