Monthly Archives: Oktober 2019

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Der Hotzenplotz ist los

Ausstellung mit Farbdrucken zu Otfried Preußlers Büchern

Der Räuber Hotzenplotz ist los – und er ist jetzt farbig! Der Thienemann-Verlag hat nun die Kinderbuch-Klassiker von Otfried Preußler mit kolorierten Illustrationen herausgebracht, die als Leihgabe bis zum 19. Dezember 2019 in der Stadt- und Schulbücherei zu sehen sind. Verantwortlich für den kräftigen und farbenfrohen Stil ist der Grafikkünstler Mathias Weber, der die Originalzeichnungen von Franz Josef Tripp aus den 1960er Jahren beibehalten und darauf geachtet hat, die Strichführung nicht durch die Farben zu beeinträchtigen.

Insgesamt 250 Illustrationen umfasst die Neubearbeitung, darunter ganzseitige Bildpanoramen, kleinere Bilder und Vignetten. Mit dabei sind Illustrationen aus den drei Bänden, in denen sich Kasperl und Seppel an die Fersen des Räuber Hotzenplotz heften. Weitere Drucke gibt es zu den Otfried-Preußler-Kinderbüchern „Der kleine Wassermann“, „Die kleine Hexe“ und „Das kleine Gespenst“.

Das Team der Stadt- und Schulbücherei bietet für Kindergartengruppen eine Führung an, in der ein Abenteuer von Kasperl und Seppel erzählt wird, die Bilder aber die Hauptrolle spielen. Besucht werden kann die Ausstellung zu den Öffnungszeiten der Stadtverwaltung. Foto: B. Guthmann

Glühweinzeit kommt

Echt Brombachseer Winterspezialitäten
ab sofort verfügbar

Die „Brombachseer“ wärmen in der kalten Jahreszeit von innen auf.

Die „Echt Brombachseer Glühweinspezialitäten“ sind wieder verfügbar. Mit der Verfärbung unserer Obstbäume ist unverkennbar, dass nach dem Herbst n nun auch die kälteren Jahreszeiten folgen werden.
Auch wenn den Konsumenten schon seit Wochen die die klassischen Winterangebote wie Lebkuchen, Spekulatius und natürlich auch die Glühweine angeboten werden, beginnt die Brombachseer Glühweinzeit erst jetzt. Denn nun erst stehen die Produkte aus frischer Ernte zur Verfügung .


Die Manufaktur Echt Brombachseer kann das äußerst beliebte „Brombachseer KirschFeuer“, den Kirschglühwein mit 8 % vol. Alkohol gleichermaßen wie auch den alkoholfreien „Brombachseer KirschTraum“, das „ApfelFeuer“ aus altmühlfränkischen Streuobstäpfeln mit ebenfalls 8 % vol. Alkohol sowie das „Brombachseer QuittenFeuer“ mit 6 % vol Alkohol nun wieder anbieten

Die Kirschen und Quitten aus der Ernte der Hochstämme unserer Obstwiesen rund um den Brombachsee liefern – wie auch die erntefrischen Äpfel aus altmühlfränksichen Streuobstwiesen – die Grundlage für die Brombachseer Glühweinspezialitäten. Nur über diese nachhaltige Nutzung werden am Brombachsee diese wertvollen und das Landschaftsbild prägenden Hochstämme dauerhaft erhalten
Diese Produkte sind nun auch wieder im gut sortierten regionalen Handel und auch auf den kommenden Advents- und Weihnachtsmärkten, z.B. in Nürnberg, Roßtal, Spalt, Gunzenhausen, Pleinfeld, Treuchtlingen, am Kleinen Brombachsee, in Roth und in München-Obermenzing zu beziehen bzw. zu verkosten. Die Echt Brombachseer Glühweine heben sich dabei als „heiße Botschafter“ des Fränkischen Seenlands etabliert.
Es beginnt nun also wieder die Echt Brombachseer Glühweinzeit, die uns daran erinnert, dass die im Sommer geernteten Kirschen jetzt in einer besonders angenehm veredelten Form auch in der kühleren Jahreszeit zur Verfügung stehen.

Schönes Drachenfest

Diesmal herrschte optimale Bedingungen

Wie bei Sport-Heinrich gab es auch bei den anderen Geschäften Markt-Schnäppchen. Foto: Heger

Dieses Jahr hielt der Wettergott wieder seine schützende Hand über das
Drachenfestes und den Simon- und Judäimarkt. Nachdem vor zwei Jahren wegen der orkanartigen Stürme beide Veranstaltungen abgesagt werden mussten und auch im vergangenen Jahr wegen der starken Regenfälle der Besuch sehr übersichtlich war, drängten sich dieses Jahr bei sonnigem Herbstwetter die Besucher bereits um 11 Uhr durch die Stände am Marktplatz und ließen am Seezentrum Schlungenhof mit ihren Kindern die Drachen steigen.
Bei Windgeschwindigkeiten zwischen 7 und 12 km/h konnten die zahlreichen Besucher am Altmühlsee beim Drachenfest ihre Fluggeräte problemlos in den Himmel steigen lassen und die Drachen bildeten ein wunderbares, buntes Bild am Himmel über dem See. Der Heimatverein
Schlungenhof und die Wasserwacht versorgten in den Hütten die Besucher mit Getränken, Bratwürsten und selbst gebackenen Waffeln. Die Zirkusschule Windspiel bot für die Kinder zusammen mit dem Team von Stadtjugendpfleger Helmar Zilcher ein abwechslungsreiches und lustiges Mitmachprogramm an und die Gruppe „Spaßkoffer“ zeigte am Nachmittag lustige Comedy-Jonglagen.
Am Marktplatz bauten die Händler im sommerlichen Herbstwetter beim Simon- und Judäimarkt bereits vor 11 Uhr ihre Stände auf, um ihre Angebote den zahlreichen Besuchern aus der ganzen Region anzubieten.
Über 30 Einzelhändler rund um den Marktplatz und der Weißenburger Straße beteiligten sich an dem verkaufsoffenen Sonntag. Viele Einzelhändler hatten auch extra für diesen Sonntag verschiedene Aktionen geplant, um die potentiellen Kunden an die Geschäft zu binden und zu informieren. Bonita am Marktplatz bot beim Kauf von drei Einzelteilen einen Rabatt von 20 % an, der BayW- Baumarkt in der Weißenburger Straße bot für Inhaber der BayWa-Card und für Neukunden einen Rabatt von 15 % an, Optik-Matt am Hafnermarkt bot seinen Kunden 50 % auf alle Brillengläser und 30 % auf AKKU-Hörgeräte an, die „Welt der Tracht“ im Zuber-Haus gab 10 % Preisnachlass auf ein Teil nach Wahl der Kunden, beim Bastelfachgeschäft Ideen-Reich gab es wegen der bevorstehenden Geschäftsauflösung Ausverkaufsangebote und die großen und kleinen Kunde konnten selbst basteln und das Optikhaus Gunzenhausen bot 30 % Rabatt auf alle Fassungen und Sonnenbrillen an.
So waren die Einzelhändler auch bei diesem Markt wieder mit der Resonanz der Kunden auf den verkaufsoffenen Sonntag zufrieden. Die Firanten und die Organisatoren des Drachenfestes freuten sich über den guten Besuch.
KLAUS HEGER

Mehr Selbstbewusstsein

Workshop wird für 13- bis 16-Jährige angeboten

Für Mädchen im Alter zwischen 13 und 16 Jahren gibt es in den Herbstferien, am Mittwochvormittag, 30. Oktober, in Haardt einen Workshop zur Stärkung des Selbstbewusstseins. Interessierte Mädchen können sich anmelden.

Unter dem Titel „Pferde machen Mädchen stark“ bietet der Reit- und Therapiehof „artgerecht“ aus Haardt in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle des Landkreises eine speziell ausgearbeitete Tagesfreizeit für Mädchen an. Mit dem Workshop soll das eigene Selbstvertrauen gestärkt werden.

Besonders Pferde strahlen Stärke, Kraft und Energie aus, was sich wiederum positiv auf das menschliche Gegenüber auswirkt. Und darauf basiert auch die Tagesfreizeit. Das Angebot ist darauf ausgelegt, den Mädchen einen sicheren Rahmen zu bieten und für Wohlbefinden und Harmonie im eigenen Körper zu sorgen.

Der Workshop ist am Mittwoch, 30. Oktober von 9 bis 13 Uhr auf dem Gelände des Reit- und Therapiehofes „artgerecht“ in Haardt. Er ist Teil des Programms rund um den Internationalen Mädchentag, der weltweit am 11. Oktober stattgefunden hat. Anmeldungen und Fragen zum Workshop nimmt die Gleichstellungsstelle am Landratsamt per Mail an gleichstellung.lra@landkreis-wug.de oder telefonisch unter 09141 902-129 entgegen. Die Tagesfreizeit ist kostenfrei.

Größeres Bezirksrathaus

21 Millionen Euro investiert

Unser Foto zeigt von links nach rechts: Projektleiterin Charlotte Niedermeyer, Gesamtpersonalratsvorsitzende Irmgard Graf, Architekt Andreas Schulte, Christa Naaß, Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten, Bezirkstagspräsident Armin Kroder, die Direktorin der Bezirksverwaltung, Manuela Eppe-Sturm sowie Stefan Korinski, Leiter des Liegenschaftsreferats.
 

Nach rund zwei Jahren Bauzeit ist der Erweiterungsbau des Bezirksrathauses an der Danziger Straße 5 fertiggestellt und wurde feierlich seiner Bestimmung übergeben. Die Mitglieder des Bezirkstages und geladene Ehrengäste feierten dieses Ereignis gemeinsam mit den Mit-arbeiterinnen und Mitarbeitern der Bezirksverwaltung. Bezirkstagspräsident Armin Kroder dankte allen am Bau Beteiligten für die hervorragende Arbeit. Er betonte den sozialen Auftrag des Bezirks gegenüber Menschen, denen es nicht so gut gehe. Wegen der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes für Menschen mit Behinderungen sei weiteres Personal notwendig. 42 zusätzliche Stellen seien 2019 bereits geschaffen worden. Die Vorsitzende des Gesamtpersonalrats, Irmgard Graf, sprach in ihrer Rede davon, dass die offenen Arbeitsplätze anfangs keine Begeisterungsstürme ausgelöst hätten, sich zwischenzeitlich die Wogen aber wieder geglättet hätten. Dr. Christian Schoen nahm in Vertretung von Oberbürgermeisterin Carda Sei-del an der Veranstaltung teil. In seiner Rede dankte er dem Bezirk Mitte-franken für das „bedeutsame Bauwerk, das unsere Stadt bereichert“. Nach den Grußworten segnete Pfarrer Jens Porep von der evangelischen Friedenskirche Ansbach das Gebäude. Die symbolische Schlüsselübergabe übernahm Architekt Andreas Schulte von Henning Larsen Architects München.
Der Erweiterungsbau, dessen Grundstein im Oktober 2017 gelegt wurde, ist auf 196 Arbeitsplätze ausgelegt, die Gesamtkosten betragen rund 21 Millionen Euro. Die drei gefächerten Baukörper sind an das bisherige Be-zirksrathaus, das 2001 bezogen wurde, angedockt und verfügen über eine Hauptnutzfläche von über 4000 Quadratmetern. Die Arbeitsplätze sind in den sogenannten Nutzungseinheiten überwiegend offen angelegt.
Nach einer Prüfung zur Reduzierung der laufenden Verwaltungskosten hat der Bezirkstag in seiner Sitzung 24. Juli 2014 beschlossen, selbst zu bau-en. Diese Lösung wurde als wirtschaftlicher errechnet, als die Anmietung von Büroräumen. Trotz des neuen Erweiterungsbaus können diese Räume heute nur zum Teil aufgegeben werden. Verantwortlich dafür sind weitere
gesetzliche Änderungen, die in der Sozialverwaltung zu einem wachsenden Personalbedarf führen.

Das neue Radlergefühl

Pumptrackanlage wird eingeweiht

Am Sonntag, 10. November, um 11 Uhr wird die neue Pumptrackanlage zwischen FC-Sportgelände und Recyclinghof eingeweiht. Die als Rundkurs angelegte Anlage ist mit Wellen und weiteren Elementen versehen und kann mit allem befahren werden, das Räder hat.

Ob Skateboard, Bmx, Scooter, Inliner, Longboard, Laufrad oder Rollstuhl: Die Anlage dient als gute Möglichkeit zur Bewegungsförderung für Jung und Alt. Fahrräder können auf der Anlage aufgrund des Abstandes der einzelnen Wellen und spezieller Kurvenradien durch pumpendes Drücken ohne Treten bewegt werden. Es dauerte nur wenige Monate von der Idee bis zur Fertigstellung der Anlage.

Am Eröffnungstag stehen kostenfreihe Leihbikes, Leihskateboards, Bmx Bikes, Scooter und Helme zur Verfügung. Ein Trainer gibt vor Ort Tipps zur Fahrtechnik. Der Red Bull Truck hat kostenfreies Red Bull für alle an Bord. Natürlich gibt es auch Gewinnspiele und Give Aways für die Besucher.

Der Profisportler, Youtube Star und Social Medial Influecer Lukas Knopf ist auf der Bahn bei Showfahrten zu bestaunen und an der Bahn gibt es eine Signing Session mit kostenlosen Autogrammkarten für alle Besucher.

Für Essen und Trinken ist bestens gesorgt. An der Eröffnungsveranstaltung ist die Pumptrackanlage von 11 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.

Solidarisch mit Bauern

Junge Union verlangt mehr Respekt


Die Junge Union Weißenburg-Gunzenhausen steht an der Seite der Bäuerinnen und Bauern und fordert mehr Solidarität und Respekt gegenüber der Urproduktion/Agrarbranche.
Landwirte aus ganz Bayern beteiligten sich am vergangenen Dienstag an den Demonstrationen gegen die aktuelle Agrarpolitik der Bundesregierung. In den vergangenen Monaten hatte sich in der Bauernschaft viel Unmut aufgestaut: die Verschärfung der Düngeverordnung, der Glyphosat-Ausstieg, der neue Agrarpakt als Folge des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ samt Begleitgesetz, die Einführung des von vielen Seiten kritisierten Tierwohllabels und dazu überbordende Bürokratie, welche den Landwirten kaum noch Zeit für die eigentliche Arbeit lässt; die Gründe für die Proteste sind vielfältig. Die Bäuerinnen und Bauern beklagten außerdem die mangelnde Wertschätzung in der Gesellschaft und die permanenten Schuldzuweisungen.
Die Junge Union Weißenburg-Gunzenhausen stellt sich klar auf die Seite der Landwirte. Die Geschwindigkeit, mit der die Gesetze für mehr Umwelt- und Naturschutz derzeit auf die Branche einstürzen, bedrohen immer mehr landwirtschaftliche Betriebe in ihrer Existenz. Die Bauernschaft sollte zukünftig besser in die Entwicklung alltagstauglicher Vorgaben mit eingebunden werden. Gleichzeitig gebührt den Landwirten mehr Respekt und Anerkennung. Jeder Bürger sollte sich ins Bewusstsein rufen, woher die Lebensmittel kommen, die täglich in vollgefüllten Regalen in den Supermärkten zu finden sind. Die Junge Union Weißenburg-Gunzenhausen fordert mehr Solidarität mit den Bäuerinnen und Bauern, denn es liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen, regional einzukaufen und damit auch kleinere Landwirte aus der Region zu unterstützen.
Auch der JU-Kreisvorsitzende Manuel Blenk zeigte Verständnis für die Proteste: „Auch die Landwirte in unserem Umkreis sind durch die zahlreichen Verordnungen unter großen Druck geraten und sehen sich gleichzeitig von vielen Seiten Anfeindungen ausgesetzt. Wir stehen hinter unseren Bauern und wünschen uns, dass die Leute beim Einkauf noch gezielter regionale Produkte achten. Für uns ist ganz klar: Eine Zukunft ohne Bauern ist nicht vorstellbar!“
Passend zu diesem Thema findet am Dienstag, 29.Oktober, um 19 Uhr eine Betriebsbesichtigung der Landwirtschaft Dippmann (landwirtschaftlicher Betrieb der CSU- & JU-Kreistagskandidatin Maren Dippmann), in der Flederwischgasse 6 in 91801 Markt Berolzheim mit dem Stimmkreisabgeordneten und Vorsitzenden des Arbeitskreises für Ernährung und Landwirtschaft, Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag Artur Auernhammer MdB sowie dem Landtagsabgeordneten und Landratskandidaten Manuel Westphal MdL statt.

15 Autoren schreiben

„Alt-Gunzenhausen“ erscheint im Dezember

An die fünfzehn Beiträge zur regionalen Historie wird das nächste Jahrbuch „Alt-Gunzenhausen“ enthalten. Das kündigte Vorsitzender Werner Falk auf der Vorstandssitzung des Verein  für Heimatkunde im Gasthaus „Zur Altmühlbrücke“ an.

Schriftleiter und 2. Vorsitzender Werner Mühlhäußer, der hauptamtlich als Stadtarchivar tätig ist, hat die Arbeiten von 15 Autoren vorliegen, darunter etliche Verfasser, die das erste Mal  für die Publikation des Vereins schreiben. Werner Somplatzki, der Kreisheimatpfleger für Archäologie, befasst sich mit einem frühgeschichtlichen Siedlungsplatz bei Unterasbach, Sieglinde Buchner, die Kreisarchivpflegerin, schreibt zu Epitaphien als Informationsquellen und geht konkret der Frage nach, wer unter der abgetretenen Grabplatte im Heidenheimer Münster bestattet ist. Ferner widmet sie sich der Geschichte von Nordstetten.

Die konfessionellen Verhältnisse und Sprengelstrukturen der Pfarreien im Kalbensteinberger Land beleuchtet Dr. Daniel Schönwald, der stellvertretende Chef des Landeskirchlichen Archivs in Nürnberg. Über den Dreißigjährigen Krieg in Gunzenhausen und Wolframs-Eschenbach schreiben Stadtarchivar Werner Mühlhäußer bzw. Stadtheimatpfleger Oskar Geidner. „Die Familie Motzel in Arberg“ stellt Karl Rieger vor, während sich Wolfgang Pfahler mit dem Gunzenhäuser Oberkaplan Paul Dayb und seinen Leichenpredigten für Sibylla Maria Rosa (1712s) und Christoph Lorenz Meelführer (1717) befasst. „Der ansbachische Baudirektor Leopoldo Retti und seine Tätigkeit in Gunzenhausen“ stellt Werner Mühlhäußer in einem weiteren Beitrag vor.

Werner Kugler, der vormalige Dekan von Heidenheim, hat unter der Überschrift „Sitzplätze 1., 2. und 3. Klasse und kostenfreie Notsitze“ einen Beitrag zu den Kirchenständen in der Martinskirche von Degersheim (1788) verfasst. Auf die „Orgeln in der Spitalkirche zu Gunzenhausen im  18. bis 20. Jahrhundert“ gehen Tobias Kleemann und Max Pfahler ein und Werner Neumann beschäftigt sich in einem weiteren Beitrag mit dem Armenwesen in Gunzenhausen im 19. Jahrhundert.

Der Begründer des Missionsfests in Gunzenhausen war Pfarrer Johann Friedrich Wucherer in Aha. Über seine Werke schreibt Dr. Joachim Schnürle, stellvertretender Chefarzt des Kurheims Hensoltshöhe, während sich Christian Breit über die Feier „50 Jahre Liederkranz“ im Jahr 1884 auslässt.   In Aussicht stehen noch Beiträge „Ein Abriss der  katholische Volksschule in Gunzenhausen“ von Günter Dischinger und  die „Mühlen in Muhr“ von Günther L. Niekel.

Wie Vorsitzender Werner Falk mitteilte, wird der Verein auch im Winterhalbjahr die Reihe von historischen Vorträgen fortsetzen und im neuen Jahr wieder die bewährten „Samstagsexkursionen“ abhalten.

Schwammspinner auf Null

Im nächsten Jahr gibt es im Burgstall keinen Befall mehr

So schlimm war der Befall. Nun ist die Population zusammengebrochen, sagen die Fachleute von der Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft. Foto: FR-Presse

Das ist ja tröstlich und die Nachricht wird von den Grundstückseigentümern am Burgstallwald mit Zufriedenheit aufgenommen: 2020 wird es keinen Schwammspinner –Befall mehr geben, die Population ist nach Aussagen von Dr. Hannes Lemme von der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft zusammengebrochen.

Der Experte äußerte sich in der letzten Stadtratssitzung zur Lage. Wie die LWF-Fachleute festgestellt haben, war die Population im Frühsommer 2019 am stärksten, und zwar mit 100 Gelegen auf zwei Meter Stammhöhe. Der jetzt festgestellte Wert: unter einem Gelege. Eine Massenvermehrung wie im letzten Jahr wird es deshalb heuer nicht geben. Allerdings kann es in zehn oder zwölf Jahren nach Einschätzung der Wissenschaftler zu einem erneuten Befall kommen.

Die LWF wird nach Dr. Lemmes Erklärung die Entwicklung in den nächsten zwei Jahren aufmerksam verfolgen. In der Sitzung des Stadtrats hat Stadtrat Werner Falk (FDP) daran erinnert, dass eine Zusage vorliegt, wonach der Burgstallwald fünf Jahre lang wissenschaftlich begleitet wird.  „Können wir uns auf das Wort verlassen?“, war deshalb seine Frage. Er votierte für ein weiteres Drängen der Drängen, um eine Entschädigung der privaten Grundstückseigentümer zu erreichen, die im letzten Jahr vom Schwammspinner schlimm betroffen waren. Zudem hat die Stadt Leistungen im Wert von rund 60000 Euro erbracht, um dem Problem Herr zu werden.

Nach den Angaben der Fachleute sind im Landkreis rund 360 Hektar vom Schwammspinner befallen, u.a. Wälder bei Pfofeld und Theilenhofen. Für diesen Bereich gibt das LWF noch keine Entwarnung.

Breitbandforum in Gunzenhausen

Fachtagung „Smart Regions Bayern“ am 14. November

Die Bayerische Gemeindezeitung veranstaltet am Donnerstag, 14. November, um 9 Uhr in der Gunzenhäuser Stadthalle ihr „7. Bayerisches Breitband-Forum“ mit dem Themenraum „Smart Regions Bayern“. Bürgermeister Karl-Heinz Fitz und Anne-Marie von Hassel, die Herausgeberin der Bayerischen Gemeindezeitung, sprechen zur Eröffnung der landesweiten Fachtagung.  Eine Videobotschaft von Staatsministerin Judith Gerlach (Digitales) wird zugeschaltet.

Zu den Referenten gehört  Regierungsdirektor Bernd Geisler vom Staatsministerium für Finanzen, Landesentwicklung und Heimat. Er gibt einen Bericht zum Stand der Breitbandförderung in Bayern. 13 weitere Referenten befassen sich mit dem Fördermodell, der Netzinfrastruktur, der Messtechnik, und dem Glasfaserausbau in den Kommunen. Fachleute berichten zudem über konkrete Anwendungsbeispiele aus verschiedenen Handlungsfeldern.