Kaufverhalten wird erfragt

Regionaler Online-Marktplatz soll entstehen

„Aus der Region für die Region“: So lautet das Leitbild beim Aufbau des regionalen Online-Markplatzes. Auf dem Bild ist die neu gegründete Lenkungsgruppe zu sehen. Die Federführung bei der Umsetzung liegt bei der Zukunftsinitiative altmühlfranken. Bildnachweis: Felix Oeder/Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen

Derzeit wird mit Hochdruck an der Realisierung eines landkreisweiten Online-Marktplatzes gearbeitet. Kooperation wird dabei groß geschrieben. Bereits Ende des Jahres soll es eine Beta-Version geben. In den kommenden Tagen werden in den drei großen Städten Weißenburg, Treuchtlingen und Gunzenhausen Bürgerinnen und Bürger zu ihrem Kaufverhalten befragt. Ergänzend wurde eine Online-Umfrage gestartet.

Einzelhändler haben es zunehmend schwerer, denn die Konkurrenz und die Auswahl im Internet sind groß. Mit dem Online-Portal www.in-altmuehlfranken.de will der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen gegensteuern und den Einzelhandel stärken. Neben der reinen Information soll der Einkauf von Produkten und Dienstleistungen realisiert werden. In einem späteren Schritt sollen auch die Bestellung und Lieferung nach Hause über den regionalen Online-Marktplatz möglich werden.

Ein entscheidendes Gremium ist die neu gegründete Lenkungsgruppe. Anfang Juli fand im Sitzungssaal des Landratsamtes ein erstes Treffen statt. Rund 25 Vertreter aus insgesamt 15 Institutionen, Kammern, Verbänden, Städten und Gewerbevereinen sind der Einladung gefolgt. Im Landkreis arbeiten Sabine Unterlandstaettner und Andreas Scharrer von der Zukunftsinitiative altmühlfranken bereits seit 2017 an der Realisierung des regionalen Online-Marktplatzes. Dabei spielen die Warenverfügbarkeit in den lokalen Geschäften und die vertriebs- und werbeorientierte Kommunikationsplattform für handwerksunternehmen, Dienstleister und das Gastgewerbe eine tragende Rolle.

Für die Umsetzungsbegleitung sind der Projektleiter Andreas Haderlein und die Projektmanagerinnen des Forchheimer Kommunalberaterunternehmens CIMA verantwortlich. Diese informierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über das Vorgehen und den technisch-konzeptionellen Hintergrund der regionalen Digitalisierungsmaßnahme für Gewerbetreibende.

„Das Internet ist immer die 1A-Bestlage, wenn Städte, Kommunen und Gewerbe Hand in Hand den lokalen Online-Raum bespielen“, unterstrich Projektleiter Haderlein in seinem Vortrag. Bis zu ein Drittel aller Abfragen in Suchmaschinen haben bereits lokalen Charakter – vor allem durch die Nutzung des Smartphones. „Der Brückenbau zwischen On- und Offline-Welt hat deshalb oberste Priorität“, so Haderlein weiter. „Geschäfte und Nahversorgung sollen digitale Werkzeuge an die Hand bekommen, sich damit weiterentwickeln, anstatt deren stationäre Präsenz mit Online-Angeboten überflüssig zu machen“, so der studierte Medienanthropologe.

Mehr und mehr nämlich werden Kaufentscheidungen im Netz vorbereitet. In diesem „Vorhof des stationären Einzelhandels“ müssen die Kundinnen und Kunden mit ansprechenden Hilfsmitteln abgeholt werden. Auch die Etablierung eines Gutscheinsystems und eines landkreisweiten Kundenbindungsprogramms trägt dazu bei und ist im Projekt als Meilenstein vorgesehen.

„Viele Händler werden im Rahmen des Projektes Neuland betreten, aber vor allem auch die Chancen des Internets für ihr stationäres Geschäft erkennen“, betonte Eva Gancarz, die als CIMA-Mitarbeiterin insbesondere für die Qualifizierungsangebote im Rahmen des Prozesses verantwortlich ist. Dies fängt bei der Online-Präsenz in Google-Maps und auf den Social-Media-Plattformen wie Facebook an, geht über Online-Sichtbarkeitsmodelle des eigenen Gewerbevereins hinaus und endet idealerweise in Online-Umsätzen und Frequenzgewinnen – vorausgesetzt, der Händler nutzt das geplante Online-Portal als Vertriebswege für seine Waren.

Bayern- und deutschlandweit Leuchtturmcharakter

Das Online-Einzelhandelsportal ist bis 2021 über Landesmittel gefördert. Es soll vor allem schlüssige Antworten auf den Wandel im Konsum- und Informationsverhalten von Bürgern, Kunden, Touristen und Verbrauchern geben. In seiner personellen, fachlichen und konzeptionellen Ausrichtung hat es bayern- und sogar deutschlandweit Leuchtturmcharakter. Dies wurde auch in der Begrüßung der Kreis-Wirtschaftsförderin Sabine Unterlandstaettner deutlich: „Wir haben mit unserer Netzwerkarbeit und der Einsetzung der Lenkungsgruppe die Voraussetzungen geschaffen, um regionale Wertschöpfung auf ein digitales Fundament zu stellen“, so Unterlandstaettner. „Die digitale Transformation macht auch vor einem Landkreis in Mittelfranken keinen Bogen und zwingt sowohl Gewerbetreibende und deren Interessensvertreter als auch Verantwortliche in Kommunen, Städten sowie uns als Landkreis substantielle Antworten auf den Kaufkraftabfluss in den reinen Online-Handel zu finden.“

Dass bei der technisch-konzeptionellen Umsetzung vor allem ein stabiles und engagiertes Netzwerk aus Vertreterinnen und Vertretern der regionalen Wirtschaft Grundvoraussetzung für den Erfolg eines regionalen Online-Marktplatzes sind, betonte auch Andreas Haderlein. „Nicht nur die ‚Online City Wuppertal‘, sondern zahlreiche weitere Städte, die an der Umsetzung und Etablierung von vertrieblich orientierten Online-Infrastrukturen für Gewerbetreibende arbeiten, lehren uns, dass vor allem der Kooperationsgedanke großgeschrieben werden muss“, so der 45-Jährige. „Um sich auf einem lokalen bzw. regionalen Online-Marktplatz kooperativ entfalten zu können, bedarf es nicht nur eines validen Geschäftsmodells, sondern eines stringenten und auf den jeweiligen Standort angepassten Veränderungsmanagements. Schulungen, Infoveranstaltungen, Gremienarbeit und größtmögliche Transparenz im Umsetzungsprozess werden deshalb auch im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen maßgebend für die Akzeptanz der zu installierenden Technologie sein.“

Der Partner für die Umsetzung der technischen Infrastruktur, einem sog. „Multi-Vendor Online-Shop“, steht indes noch nicht fest. Es ist nicht zuletzt Aufgabe der Lenkungsgruppe und des Projektmanagements, ein Lastenheft zur Ausschreibung an technische Infrastrukturgeber zu erstellen. Noch im August wird die Ausschreibung platziert.

„Aus der Region für die Region“ ist ein zentrales Leitbild der Projektverantwortlichen. Insofern sollen auch Unterstützungsleistungen für die gewerblichen Akteure möglichst durch regional ansässige Web-Dienstleister und Agenturen erbracht werden. Darunter fallen zum Beispiel die Gestaltung von Webseiten, Fotoarbeiten, Fragen der Suchmaschinenwerbung und -optimierung oder Angelegenheiten des Warenwirtschaftssystems Auch hierzu wird es eine gesonderte Informationsveranstaltung nach den bayerischen Sommerferien geben.

„Digitalen Leerstand“ vermeiden

CIMA-Mitarbeiterin Magdalena Relle gewährte den Lenkungsgruppenmitgliedern bereits einen Einblick in den sog. Online-Präsenz-Check. Dieser dient nicht zuletzt als Bewertungsgrundlage für den Erfolg der Initiative am Ende der Umsetzungsbegleitung im Dezember 2020. Nach Auswertung von etwa 50 Prozent der rund 900 Unternehmensadressen kann davon ausgegangen werden, dass der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen in Sachen Online-Sichtbarkeit nicht vehement schlechter dasteht als andere Regionen, aber noch deutlich Luft nach oben hat: seien es mobil-optimierte Unternehmenswebseiten, Social-Media-Angebote oder ein gepflegter Google-Maps-Eintrag. CIMA-Geschäftsführer Roland Wölfel, der ebenfalls der Veranstaltung beiwohnte, fand dafür klare Worte: „Keine Stadt würde über 10 Prozent Leerstand in den Geschäftsstraßen tatenlos zusehen, im Netz aber sind drei von zehn Unternehmen nicht mit eigener Website präsent, 20 Prozent weisen noch nicht einmal einen Google-Maps-Eintrag auf – das ist ‚digitaler Leerstand‘, der mit adäquaten Mitteln bekämpft werden muss.“

Auch Regionalmanager Andreas Scharrer betonte nochmals, wie wichtig jedes einzelne Mitglied der Lenkungsgruppe als Korrektiv, aber auch als Multiplikator für das umzusetzende Online-Portal ist. Schließlich gelte es, die Idee nicht nur in einem Konzeptpapier festzuhalten, sondern den adressierten Akteuren schmackhaft zu machen. Hierzu wird es auch bald eine Infobroschüre mit entsprechenden Informationen geben.

Die Lenkungsgruppenmitglieder wurden am Ende der Veranstaltung noch mit dem aktuellen Fachbuch von Andreas Haderlein für ihr außerordentliches Engagement und die konstruktive Mitarbeit ‚belohnt‘, allerdings damit auch in die Pflicht genommen. Schließlich dient die Lektüre des Handbuchs „Local Commerce: Wie Städte und Innenstadthandel die digitale Transformation meistern“ auch als Vorbereitung auf die kommenden Treffen.

Alleine in diesem Jahr kommt das Gremium noch dreimal zusammen, um die strategische und inhaltliche Richtung des Online-Portals mitzubestimmen. Am 10. Oktober 2019 wird es zudem ein öffentliches Netzwerktreffen im kunststoffcampus bayern geben, das allen interessierten Akteuren rund um den (Einzel-)Handel in Altmühlfranken offen steht.

Am Samstag, 20. Juli, und am Mittwoch, 24. Juli, finden im Rahmen des Projekts in Weißenburg, Gunzenhausen und Treuchtlingen Bürgerbefragungen statt. An der Umfrage können sich Interessierte auch online über die Projektseite unter www.in-altmuehlfranken.de beteiligen.

Umsetzungsbegleitung mit Erfahrung

Die Verantwortlichen der Umsetzungsbegleitung greifen auf eine fundierte Expertise zurück. Andreas Haderlein ist Fachbuchautor und Innovationsberater. Er hat bereits von 2013 bis 2016 ein nationales Pilotprojekt in der Schwebebahnstadt Wuppertal als Impulsgeber, Berater und Co-Projektmanager begleitet. Er gilt seither hierzulande als profiliertester Experte für Digitalisierungsansätze von Gewerbestandorten.

Eva Gancarz war als Wirtschaftsförderin von 2014 bis 2015 Projektmanagerin von „mg.retail2020“. Aus der Untersuchung, die in Kooperation zwischen der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach und dem eWeb Research Center der Hochschule Niederrhein entstand, ging u. a. das Pilotprojekt „Mönchengladbach bei eBay“ hervor – neben der „Online City Wuppertal“ die wohl bekannteste digitale City-Initiative in Deutschland.

Weitere Informationen

Mehr zu allen Aktivitäten und zum Projektstand findet sich auf: www.in-altmuehlfranken.de

Die Mitglieder der Lenkungsgruppe sind im Einzelnen:

 Desiree Moden

  • HAM Hochschule für angewandtes Management)
  • Foto-Atelier Braun
  • Vereinigte Sparkassen Gunzenhausen
  • Degenhart Eisenhandel GmbH & Co. KG
  • Große Kreisstadt Weißenburg i. Bay.
  • CIMA Beratung + Management GmbH
  • Zweirad Gruber GmbH
  • Sparkasse Mittelfranken-Süd
  • Möbel Rachinger GmbH & Co. KG
  • Local Commerce Alliance
  • Gasthaus “Zum Hirschen”
  • Ansichtssache
  • Bäckerei Herzog
  • Stadtmarketing Gunzenhausen e.V.
  • Pico bello Atelier
  • Wäsche + Mode Gress
  • Studios Höttingen / Studio Treuchtlingen
  • Leinweber GmbH u. Co. KG
  • Raiffeisenbank Weißenburg-Gunzenhausen e.G.
  • Buchhandlung Karl Meyer Buch + Papier
  • Mory GmbH & Co. KG
  • Hotel Adlerbräu Gmbh & Co. KG
  • Raum Design Näpflein
  • Goldschmiede Norys
  • Zukunftsinitiative altmühlfranken
  • Echt Brombachseer eG
  • Wohnwiese Jette Schlund
  • Schreibwaren Windisch
  • Autohaus Strobl GmbH
  • Stadt Treuchtlingen
  • Handwerkskammer für Mittelfranken
  • Fürst Carl Erleben GmbH / Schlossbrauerei Ellingen
  • Stadt Gunzenhausen

See in Flammen

Das Sommerhighlight am Altmühlsee

„See in Flammen“ bietet einen wunderschönen Lichterzauber am Altmühlsee. Beleuchtete Segelboote, Fackelschwimmer, die illuminierte MS Altmühlsee und der Höhepunkt, ein großes Barock-Feuerwerk mit Musik, verzaubern den Altmühlsee an diesem Abend zu einem Lichtermeer. Neu in diesem Jahr ist eine Lasershow.

 Am Samstag, 27. Juli, ab 18 Uhr ist in den Seezentren Schlungenhof, Wald  und dem Surfzentrum Schlungenhof richtig was los. Auf der Seebühne im Seezentrum Schlungenhof gibt es für Tanz-Begeisterte Live-Musik von und mit Michael Fischer.

Im Seezentrum Wald  gibt es Rock‘n Roll vom Feinsten. DJ Bocke spielt Hits von den 70ern bis in die Neuzeit. Eine Cocktail-Bar rundet diesen unvergesslichen Abend ab.

Verträumt und romantisch präsentiert sich das Surfcenter Altmühlsee am Surfzentrum Schlungenhof. Ruhig und gefühlvoll kann auch in dieser Location das Feuerwerk genossen werden.

Keller und Küche in allen Seezentren bieten kulinarische Genüsse. Ergänzt wird das Angebot im Seezentrum Schlungenhof mit Food Trucks, die keine Wünsche offen lassen.

Um 22 Uhr startet der erste Teil der Lasershow, ab 22.30 Uhr zeigen die Fackelschwimmer ihre Kunst und um 22.45 wird das Braock-Höhenfeuerwerk mit Musik die Gäste begeistern. Der zweite Teil der Lasershow ab 23.30 Uhr rundet den Lichterzauber ab.

 Der Eintritt ist frei. Bitte beachten Sie die Parkgebühren an diesem Abend in Höhe von 5 Euro.

Foto: ZV Altmühlsee

 

Kleinere Dorferneuerungsprojekte

MdL Westphal: Neue Auswahlrunde beginnt

Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hat die Antragsrunde für das Jahr 2019 für kleinere Dorferneuerungs- und Infrastrukturprojekte, die aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) gefördert werden, gestartet. „Eine Antragstellung ist ab sofort bis zum 27. September 2019 möglich“, teilt der Stimmkreisabgeordnete für den Bayerischen Landtag Manuel Westphal mit.

Kommunen erhalten über die Förderung Zuschüsse, um kleinere Dorferneuerungs- oder Infrastrukturprojekte umzusetzen, wie zum Beispiel die Errichtung von Gemeinschaftshäusern oder der Bau von Dorfplätzen und Wegen. Mit diesem Förderprogramm können Investitionen zwischen 25.000 und 1,5 Millionen Euro mit einem Fördersatz von 60 Prozent bezuschusst werden.

„18 Millionen Euro stehen für den aktuellen Antragszeitraum zur Verfügung. Anträge können ab jetzt beim Amt für Ländliche Entwicklung in Ansbach gestellt werden“, erklärt der Abgeordnete.

„Auch in unserer Region kommt die ELER-Förderung gut an. So konnte zum Beispiel der Bau des Dorfgemeinschaftshauses in Theilenhofen durch ELER-Mittel bezuschusst werden“, verdeutlicht Westphal.

Gemeindeteile mit bis zu 2000 Einwohnern können von der Dorferneuerung profitieren, außer es ist eine Städtebauförderung anhängig. Sollen Infrastrukturprojekte in der Flur gefördert werden, muss der aus dem Projekt Nutzen ziehende Gemeindeteil kleiner 10.000 Einwohner sein. Wichtig ist, dass mit den Projekten erst nach der Bewilligung begonnen wird.

Abendfahrt mit Live-Musik

Mit der Walder Dorfmusik

Die Walder Dorfmusik ist ein Garant für Blasmusik vom Feinsten. Die sieben Musiker lassen nichts aus, was gute Blasmusik ausmacht – fränkisch, böhmisch oder auch mal klassisch. 

Am Freitag, 26. Juli laden die Musiker auf die MS Altmühlsee ein. Lassen Sie sich von den Musikern musikalisch verwöhnen.

Die weit über die Grenzen Altmühlfrankens hinaus bekannte Gruppe besteht aus Erika Schuler, Marita Gulden, Maria Stark, Martin Linck, Bettina Reulein, Markus Sixtbauer und Markus Eff.

Abfahrt ist um 19.30 Uhr am Seezentrum Schlungenhof. Der Eintrittspreis beträgt 12 Euro pro Person

Foto: Angela Schuler

 

Lesung & Meer & Liede

Auf dem Schiff: The brigth side of life

Auf einen ganz besonderen Abend auf der MS Altmühlsee dürfen sich die Gäste am Montag, 22. Juli, freuen. Lustige Begebenheiten, düstere Liebesgeschichten aus Cornwall und mehr werden zu hören sein.

Lisa Zimmerer, Hartmut Röhl und Kerstin Zels lesen Geschichten von Autoren aus dem Vereinigten Königreich. Die Geschichten und Erzählungen sind allesamt „very british“.

Umrahmt wird der Abend wieder vom herrlichen Sonnenuntergang über dem Westufer des Altmühlsees, fränkisch-englischer Musik und gelöster Sommerabendstimmung.

Beginn der Veranstaltung ist um 19.30 Uhr  an der Schiffsanlegestelle Schlungenhof. Der Eintritt beträgt 10 Euro pro Person.

Urlaubsstimmung bei Shoppen

Superstimmung auf dem Marktplatz

Im Rahmen der Sommerkonzerte am Marktplatz die in den Abendstunden von
Bistro Adebar, Eiscafé Paradiso und der Pizzeria Pepperoncini beteiligten sich am vergangen
Donnerstag unter der Federführung des Stadtmarketingvereins auch die Einzelhandelsgeschäfte in
großer Zahl und ließen ihre Läden bis 20 Uhr geöffnet. Für die musikalische Unterhaltung sorgte
die Band EKS aus Dittenheim Michael Gabler der mit ihrer Musik zusammen mit dem Wetter für
eine sommerliche Urlaubsstimmung auf dem Marktplatz sorgte.


Mit dieser neuen Aktion finden die im letzten Jahr von Günther Neubauer (Bistro Adebar) und
Amedeo Saltelli (Eiscafé Paradiso) ins Leben gerufenen Sommerabendkonzerte am Marktplatz
eine Fortsetzung und gleichzeitig Weiterentwicklung.
Auf Initiative der beiden Gastronomen – zu denen in diesem Jahr noch die Pizzeria Peperoncino
gestoßen ist – finden unter dem Dach der KulturMacherei Gunzenhausen wieder fünf
Sommerabendkonzerte am Marktplatz statt. In Ergänzung dazu luden zahlreiche Gunzenhäuser
Einzelhändler am 13.06. und am 18.07. zum gemütlichen Einkaufen bis 20.00 Uhr in die
Gunzenhäuser Innenstadt ein. Die Idee hierzu kam von Erika Gruber, der Vorsitzenden des
örtlichen Einzelhandelsverbandes Gunzenhausen. Der Vorschlag wurde vom Stadtmarketingverein
Gunzenhausen und der städtischen Wirtschaftsförderung aufgegriffen und im Juni und Juli dieses
Jahres umgesetzt. Wer also gute Live-Musik liebt und vielleicht schon seit Langem mit Freunden,
Partner oder Familie mal entspannt Shoppen gehen wollte war beim Feierabend-Shoppen in
Gunzenhausen genau richtig.
Die teilnehmenden Einzelhändler waren ganz im Gegensatz zur örtlichen Gastronomie von der
Resonanz der verlängerten Öffnungszeiten in ihren Geschäften etwas enttäuscht. Dies war aber in
der sommerlichen Witterung begründet die die zahlreichen Besucher lieber auf dem Marktplatz das
Urlaubsflair genießen ließ als sie in die Geschäfte führte. Es zeigte sich dabei,dass die Geschäfte
in der Weißenburger Straße schlechter frequentiert wurden als die Einzelhändler direkt am
Marktplatz. Die Gastronomen waren dagegen wieder begeistert von ihren vollen Biergärten und die
Metzgerei Storchenfischer sorgte mit ihrem Bratwurstturm dafür dass alle zeitnah mit Speisen
versorgt werden konnten und auch für den kleinen Hunger etwas angeboten wurde.
An der Aktion des Einzelhandelsverbandes beteiligten sich am vergangenen Donnerstag die
Parfümerie Neidhardt, das Modehaus Steingass, s.Oliver Store, Street One Store, CECIL Store,
Bags and More, Schreibwaren Glaser GmbH, S-Kultur, Äni´s Fashion, Buchhandlung am
Färberturm, G&B Bekleidung, Brillen Dernerth, Desirée Moden, das Foto-Atelier Braun und
Kaffetechnik Piesche. Sie hatten sich auch zahlreiche Aktionen ausgedacht. So konnte man vor
dem Foto-Atelier Braun am Glücksrad drehen, sich von Melena Renner ein Freibier ausgeben
lassen oder sich im kleinsten Kaffee der Stadt bei Kaffetechnik Piesche vom Einkaufsstress ohne
Musikbeschallung erholen.
Auch für Wirtschaftsförderer Andreas Zuber war die Veranstaltung wieder ein Erfolg. Es war die
richtige Entscheidung mit dem Einzelhandelsverband die Geschäfte rund um den Marktplatz bei
den Sommerkonzerten an zwei Abenden mit ins Boot zu holen.
Mehr Bilder vom Sommerkonzert mit Feierabendshoppen auf dem Marktplatz finden Sie auf
unserer Facebookseite altmuehlfranken.online.
KLAUS HEGER

Biodiversität wird gefördert

Westphal: Beitrag für die Artenvielfalt

Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hat eine erweiterte Förderkulisse für das Anlegen von Struktur- und Landschaftselemente bekannt gegeben. Darunter fallen beispielsweise Hecken, Feldgehölze oder Wasserstellen. „Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag für die Artenvielfalt und für unser Landschaftsbild“, freut sich Manuel Westphal, Stimmkreisabgeordneter für den Bayerischen Landtag.

Das Förderspektrum unter dem Motto „FlurNatur“ wurde dazu entsprechend erweitert und hat das Ziel, für mehr Ressourcenschutz und biologische Vielfalt im ländlichen Raum zu sorgen. Wer Hecken, Feldgehölze oder Wasserstellen anlegt, kann ab sofort – auch außerhalb von Flurneuordnungen – gefördert werden. Solche Struktur- und Landschaftselemente prägen unser Landschaftsbild und bieten Insekten und Tieren Unterschlupf und Lebensraum.

„Gemeinden, die solche Strukturen anlegen wollen und keine Flurneuordnung benötigen, können beim Amt für Ländliche Entwicklung in Ansbach einen Antrag stellen“, beschreibt Westphal und ergänzt: „In den vergangenen Jahren haben wir im Rahmen der Flurneuordnung bereits mehr als 10.000 Hektar natürliche Lebensräume geschaffen. Auch in der Dorferneuerung spielt die biologische Vielfalt eine wichtige Rolle, zum Beispiel durch die Aufwertung kommunaler Flächen oder durch gemeinsame Vermarktungsinitiativen für lokale Streuobstprodukte. Auch über die Initiative ‚boden:ständig‘ können Landwirte und Gemeinden beim Boden- und Gewässerschutz unterstützt werden. Die nun erweiterte Förderinitiative begünstigt das Engagement unserer Gemeinden in diesem Bereich noch weiter.“

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.landwirtschaft.bayern.de/foerderwegweiser (Aktuelles).

Christkind gesucht

Schon jetzt sind Anmeldungen erwünscht

Gunzenhausen sucht ein neues Christkind. Das Gunzenhäuser Christkind sollte mindestens 16 Jahre alt sein, eine positive Ausstrahlung haben und aus dem Raum Gunzenhausen kommen. Es wird für die Jahre 2019 und 2020 amtieren.

Für das Christkind stehen zahlreiche Auftritte bei Veranstaltungen und natürlich beim Gunzenhäuser Weihnachtsmarkt auf dem Programm. Die Auftritte erfolgen alleine oder zusammen mit dem Nikolaus und den beiden kleinen Weihnachtsengeln. Die Bewerberin sollte gut mit Kindern umgehen können, sich gerne mit anderen Menschen unterhalten und keine Scheu davor haben, Geschichten vorzulesen.

Die Bewerberinnen werden gebeten, sich bis zum 8. August mit einer kurzen Beschreibung und einem Foto bei der Stadt Gunzenhausen, Tourist-Information, Vanessa Schwarzer zu bewerben. Die Bewerbung kann auch per E-Mail an touristik@gunzenhausen.de erfolgen. Telefonische Auskunft erteilt Vanessa Schwarzer unter Tel. 09831/508-302 oder 303.

„Farbenrausch mit Sommerblumen“

Neues Motto bei der Blumenschau in Wassertrüdingen

Sommerliche Pflanzen halten Einzug in die Blumenhalle der Gartenschau in Wassertrüdingen. Vom 19. Juli bis zum 01. August ist das Motto „Farbenrausch mit Sommerblumen“. Zudem wird am letzten Juli-Wochenende wieder ein Verkaufsmarkt stattfinden. Der saisonale Höhepunkt vieler Pflanzen und ihrer Blütenpracht wird ab Freitag in der Blumenhalle in Wassertrüdingen zelebriert. Zu keiner anderen Zeit haben viele Pflanzen, Schnittstauden und Einjährige so ein Blütenmeer zu bieten wie jetzt. Die Gärtnereien Blattwerk Bauer aus Wassertrüdingen und 1A Garten Ensslin Nördlingen präsentieren dieses vielfältige Erscheinungsbild der Blumen mit rustikalen Arbeiten in Holz- und Korbgefäßen, in Form von
Tischdekorationen, aber auch in ganz klassischen Straußvarianten. Am letzten Juli-Wochenende, dem 27. und 28., findet zudem wieder ein Verkaufsmarkt im Wörnitzpark auf der Freifläche zwischen Gastronomie und Bühne statt. Diesmal können sich die Besucher Stauden und Kräuter mit nach Hause nehmen, aber auch Gräser, Gartenaccessoires oder besondere Gehölze.
Beteiligt sind die Firmen Grünes Zentrum Schopf aus Nürnberg, 1A GartenEnsslin aus Nördlingen, Baumschule Engelhardt aus Dinkelsbühl und dieGärtnerei Höhn aus Bechhofen.

Mittelalter trifft Fantasy

Im Gespräch mit den Ausstellungsmacherinnen

Die Mitmachausstellung „Mittelalter trifft Fantasy“ geht auf Burg Abenberg ganz neue Wege: Besucher können Teile der Schau umgestalten und an etlichen Stellen selbst Hand anlegen. Partizipation ist hier das Schlagwort. Der Besucher selbst wird zum Macher der Ausstellung. Welche Chancen bietet das – und welche Grenzen sind dem gesetzt? In einem ca. einstündigen Dialog informiert am 28. Juli um 16 Uhr Museumsmitarbeiterin Julia Uehlein über die neuen Wege, die man in Abenberg gehen will.

Und dann das Thema: Mittelalter oder Fantasy? Oft gibt es Überschneidungen. So kann man ein Drachenei a la Game of Thrones in der Ausstellung bestaunen, das freilich von einem Dinosaurier stammt. Ist die dem Mittelalter nachempfundene Kleidung, die zum Anziehen und Ausprobieren bereit liegt, wirklich authentisch oder mit einiger Fantasie auf „echt gemacht“? Zum Gespräch sind Interessierte sehr herzlich eingeladen.

Termine: 28. Juli 2019, 16 Uhr und 25. August 2019, 16 Uhr, Eintritt: 3 Euro einschl. Ausstellungsbesuch

Falk Report jeden Monat per E-Mail bekommen

Der "Falk Report" berichtet  monatlich aus dem Leben im Fränkischen Seenland (Altmühlfranken).

Die Beiträge kommen vom Herausgeber und von Gastautoren. Im Mittelpunkt stehen kommunalpolitische und gesellschaftspolitische Themen. In meiner Eigenschaft als Vorsitzender des Vereins für Heimatkunde Gunzenhausen ist es mir wichtig, historische Beiträge zu veröffentlichen.

Es würde mich freuen, wenn wir auf diese Weise im Kontakt bleiben könnten.

Wir senden keinen Spam! Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.