Mit dem Segway um den Altmühlsee

Touristisches Angebot von „More-4-fun“

Die einen joggen schon morgens um Sechs um den Altmühlsee, andere steigen aufs Rad oder in die Rikscha, um die zwölf Kilometer auf den geteerten Wegen unterwegs zu sein. Jetzt ist ein neues Angebot dazu gekommen: Segway. Das elektrisch angetriebene Fahrzeug erreicht immerhin 20 km/h und ist besonders wendig.  „More-4-Fun“ hat seinen Stützpunkt am Altmühlsee-Westufer bei Wald, aber das Unternehmen aus Weihenzell bei Ansbach ist auch in Rothenburg, am Hesselberg und am Limes (Pfofeld) mit einem Tourenangebot präsent. Am schönsten ist es, in der Gruppe mit dem Segway zu fahren. Am Altmühlsee besteht von April bis Oktober an sieben Tagen in der Woche die Gelegenheit. Allerdings ist eine Reservierung (Telefon 0160/964-179-40) notwendig. Jeden Montag geht es mit der Tourist-Information Gunzenhausen auf zu einer Altmühlseetour.
Wer nur einmal schnuppern möchte, der kann es in einer halben Stunde machen (20 Euro). Vermietet werden die Segways stundenweise bis zu einem ganzen Tag. Foto: Falk

Der Einzelhandel darf nicht abtauchen

Wie kann der Handel den Online-Konkurrenten Paroli bieten?

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Bezirksgeschäftsführer Uwe Werner (links) mit Erika Gruber, der IHK-Vizepräsidentin, und ihrem Mann Herbert. Beide betreiben das führende Zweiradgeschäft in Gunzenhausen.

Der mittelfränkischen Einzelhandel hat im letzten Jahr um 1,4 Prozent mehr umgesetzt. Das schreibt Uwe Werner, der Geschäftsführer des mittelfränkischen Bezirks des Handelsverbands Bayern (HBE), in der neuesten Ausgabe von „WiM“, dem Magazin der Industrie- und Handelskammer Nürnberg. Er stellt eine leichte Entspannung bei der Ertragslage der 7900 Verkaufsstellen des mittelfränkischen Einzelhandels fest, der immerhin 47800 Beschäftigte zählt, darunter 2600 Auszubildende.
Er sagt, es gebe einen Trend, immer mehr in den größeren Städten einzukaufen, während es den Geschäften in Kleinzentren (bis zu 30000 Einwohner) tendenziell schlechter gehe. Zwar berichteten 40 Prozent der Geschäfte von einem Umsatzwachstum, aber mehr als ein Drittel habe ein Minus verbucht.
Ein Drittel der Kunden kaufe per Mausklick ein. Wie Uwe Werner erklärt, habe der Umsatz im Online-Handel um neun Prozent zugelegt und seinen Marktanteil auf knapp acht Prozent erreicht. Der Experte rechnet damit, dass in zehn Jahren ein Viertel der Einkäufe vom heimischen Sofa aus gemacht werden. Für die stationären Geschäfte ergebe das einen Umsatzeinbruch um 30 Prozent.
„Der Handel muss seine individuellen Stärken noch mehr herausstellen“, sagt Werner und meint damit den persönlichen Kontakt zu den Käufern. Er empfiehlt den Geschäftsleuten, flankierend ebenfalls in den Online-Handel einzusteigen, sofern das branchenspezifisch geht. „Wir müssen die Online-Anbieter mit ihren eigenen Waffen schlagen“, erklärt der Bezirksgeschäftsführer des Verbands.
Für Erika Gruber, die IHK-Vizepräsidentin aus Gunzenhausen, sind die großen Online-Handelsunternehmen die größten Konkurrenten für den ortsansässigen Handel. Unternehmen wie Amazon zahlten in Deutschland kaum Steuern, sie beteiligten sich auch nicht an Straßenausbauprojekten, an Kindergärten oder Schulen und sie unterstützten nicht die gesellschaftlichen und karitativen Einrichtungen in den Gemeinden. Deshalb ihre Forderung: „Es müssen für den Internethandel die gleichen Rahmenbedingungen gelten wie für den klassischen Handel.“
In das gleiche Horn stößt Jürgen Oriold, der Bezirksvorsitzende des HBE in Mittelfranken: „Der Kunde, de nicht mehr in die Innenstadt kommt, geht auch nicht ins Cafe oder ins Kino. Die gesellschaftliche Kommunikation verarmt.“
Bezirksgeschäftsführer Uwe Werner (links) im Gespräch mit IHK-Vizepräsidentin Erika Gruber und deren Mann Herbert, die in Gunzenhausen das führende Radsportgeschäft betreiben. Foto: Falk

Kunstsommer in Absberg eröffnet

Großformatige Kunst auf dem Müßighof

RW Absberg Vernissage

Überdimensional und deshalb eindrucksvoll.

Die Eröffnung des Kunstsommers von Regens Wagner Absberg fand in diesem Jahr in ungewöhnlicher Umgebung statt. Unter dem Titel „Topographie des Möglichen – Was ist ein Körper/eine Person?“ stellt die Künstlergruppe SHARED INC. aus Wien ein wahrhaft großes Kunstwerk in einer Halle auf dem Müßighof aus. Auf einer vier Meter hohen „Pinnwand“, die in einer Endlosschleife von fünfzig Metern angeordnet ist, sind Skizzen, Zeichnungen, Fotografien und Texte präsentiert, die sich mit Thema Pflege in beeindruckender Weise auseinandersetzen und die keinen Betrachter unberührt lassen. Ein Besucherin drückte es so aus: „Es ist alles perfekt arrangiert, nur eines fehlt, die Taschentücher“.
Der Gesamtleiter von Regens Wagner Absberg, Dr. Huber Soyer, beschrieb in seinem Grußwort die Herausforderung Kunst, Wissenschaft und Pflege in Verbindung zu bringen, dabei neue Erkenntnisse zu gewinnen und dabei den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.
Die anwesenden Künstler von SHARED INC., Bernd Kräftner und Isabel Warner, erläuterten in ihrer Begrüßung ihre Bewegründe für die Entstehung des Kunstwerkes. Der studierte Mediziner, Künstler und Forscher Bernd Kräftner berichtete, dass es sich bei diesem Projekt um eine eineinhalbjährige ethnographische Arbeit in einer Pflegestation handelt, die sich mit der Langzeitrehabilitation von schwerstbehinderten Menschen nach einem Schädel-Hirn-Trauma beschäftigt. Die betroffenen Menschen seien „legally incompetent“, das heißt, die dargestellten Personen sind nicht geschäftsfähig und von Entscheidungen anderer abhängig. Entscheidungsfindungsprozesse jenseits des „informierten Einverständnisses“ darzustellen und eine so genannte „Topographie des Möglichen“ aufzuzeigen, war das Ziel von SHARED INC. (Forschungszentrum für geteilte Inkompetenz).
Isabel Warner machte anschließend auf die ergänzende Ausstellung im Kunstbesetzten Haus in Gunzenhausen in der Gartenstraße aufmerksam. Zugleich stellte Warner klar: „Das Kunstprojekt ist noch keineswegs abgeschlossen und wird von SHARED INC. weitergeführt.“
Bevor sich das Tor zu Ausstellunghalle öffnete, präsentierten Bewohner von Regens Wagner Absberg zusammen mit Berliner Künstlern (Anklam & Gatscha) sowie Ergotherapie-Schülern und Schülern der FOS Weißenburg eine Musikperformance mit dem Titel „ÜberBrücken“.

„Deutscher Mühlentag“ ist am 9. Juni

Beste Garantie für handwerklich erzeugte Mehlqualität

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Der Ziegelmüller (bei Wettelsheim)

Da die Nachfrage nach handwerklich hergestellten Lebensmitteln kontinuierlich steigt, erleben kleinere Metzgereien und Bäckereien ebenso eine Renaissance wie Käsereien oder Molkereien. „Authentisches“ ist wieder gefragt und die Verbraucher wollen im Detail erfahren, wie ihre Lebensmittel gemacht und aus welcher Region deren Zutaten geliefert werden. „Für solche transparent erzeugten Lebensmittel sin die Kunden auch bereit, deutlich höhere Preise zu zahlen. Und sie leisten damit auch einen eigenverantwortlichen Beitrag zur Sicherung eines handwerklichen Wissens, das der Gefahr unterliegt der industriellen Lebensmittelproduktion zum Opfer zu fallen,“ erläutert Dieter Popp als Sprecher der Slow Food-Gruppe Altmühlfranken aus Anlass des am 9.Juni begangenen „Deutschen Mühlentags“. Dieser bietet eine willkommene Gelegenheit, um die Aufmerksamkeit auf eine für unser täglich Brot wichtige handwerkliche Veredelungsstufe zu lenken.
Noch vor 150 Jahren gab es in Deutschland 60.000 Getreidemühlen, vor 75 Jahren hatte sich deren Zahl auf 30.000 halbiert und heute sind gerade einmal 1.800 übrig geblieben. In Altmühlfranken kann man die noch vorhandenen und im Betrieb befindlichen Mühlen an den Händen abzählen! Im öffentlichen Fokus stehen dabei meist die Getreidemühlen, obwohl es auch Ölmühlen, Papiermühlen oder Hammermühlen gibt. Der Begriff der Mühle hatte sich nämlich von ihrer Antriebstechnik – früher ausschließlich über das Wasser mit einem Mühlrad –abgeleitet.
Es wird in diesem Zusammenhang immer deutlicher, dass die zunehmende Zahl wieder handwerklich arbeitender Bäckereien ihre erwünschte Backqualität nur dann gewährleisten können, wenn sie dabei auch auf die Vielfalt entsprechend produzierter Mehlsorten zurückgreifen können. Daher werden auch die handwerklich arbeitenden Mühlen für die Endkonsumenten immer wichtiger. Diese haben zudem den Trend der Individualisierung und Regionalisierung erkannt und bieten eine Bandbreite von regionalen Spezialprodukten über ihre Mühlenläden an.

Wie in vielen anderen Bereichen auch, verfügt gerade Altmühlfranken noch über eine stattliche Anzahl an aktiven Mühlen. Sie sind damit auch ein wichtiger Garant dafür, dass den Bäckern in Altmühlfranken noch eine vor Ort handwerklich erzeugte Mehlqualität angeboten werden kann.
Für Dieter Popp wird es aber im Sinne der Slow-Food-Philosophie noch wichtiger sein, dass in diesen Mühlen künftig wieder verstärkt regionales Qualitäts-Getreide angenommen und gesondert gemahlen sowie vertrieben wird. Denn es steigt bei den Bäckern nicht nur die Nachfrage nach Brot und Backwaren ohne Hilfsmittel und Zusatzstoffe, sondern auch nach einem regionalen Ausgangsprodukt, also nach authentischen altmühlfränkischen Mehlsorten. Slow Food wird die Mühlen und Bäcker, welche diesen Weg beschreiten wollen, konstruktiv und unterstützend begleiten.

Slow Food ist eine weltweite Bewegung, die sich für eine lebendige und nachhaltige Kultur des Essens und Trinkens einsetzt. Der Verein tritt für die biologische Vielfalt ein, fördert eine nachhaltige und umweltfreundliche Lebensmittelproduktion, betreibt Geschmacksbildung und bringt Erzeuger von handwerklich hergestellten Lebensmitteln auf Veranstaltungen sowie durch Initiativen mit Ko-Produzenten (Verbrauchern) zusammen.
Slow Food Deutschland wurde 1992 gegründet und ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin. Die Slow Food Bewegung zählt in Deutschland etwa 13.000 Mitglieder in über 80 Convivien (lokale Gruppen),weltweit engagieren sich mehr als 100.000 Menschen in über 150 Ländern (www.slowfood.de).
Slow Food Altmühlfranken wurde 2012 gegründet und widmet sich dem Bewusstsein für die vor Ort noch vorhandenen bäuerlichen Erzeuger sowie das Lebensmittel verarbeitende Handwerk. Die höchste Zahl selbst schlachtender Metzgereien in einem bayerischen Landkreis, eine Vielzahl an Mühlen und noch selbst backende Bäckereien oder die 15 handwerklichen Brauereien zeugen von dieser Qualität, die es zu erhalten gilt. Damit all diese Produkte eine erlebbare Bühne erhalten und um zu unterstreichen, dass sie ihren Preis wert sind, bemüht sich Slow Food um die Sicherung dieser Lebensqualität.

DIETER POPP, Slow Food Altmühlfranken

Günther Beckstein kommt ins Kloster

Besuch des Ex-Ministerpräsidenten in Heidenheim

Dr. Günther Beckstein, der ehemalige bayerische Ministerpräsident, kommt als Gastredner ins Kloster Heidenheim. Zum Politischen Stammtisch-Sonntag, der am Sonntag, 29. Juni 2014, bayernweit in vielen evangelischen Kirchengemeinden stattfindet, spricht er über ein „heißes“ Thema: die Verflechtung von Religion und Politik. Zu diesem Vortrag laden Sie der Zweckverband Kloster Heidenheim und das Europäische Haus Pappenheim (als Veranstalter) recht herzlich ein!

Der Vortrag von Dr. Beckstein beginnt um 17 Uhr im Klosterinnenhof (bei Regen im Münster). Im Anschluß kann und soll bei einem „Dämmerschoppen“ diskutiert werden. Der Eintritt von 5 Euro enthält einen Gutschein für Bratwurst und Bier (bzw. vegetarische und alkoholfreie Alternativen).

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um baldige Anmeldung über anne.mueller@elkb.de oder das Dekanant, Tel. 09833 – 275.

Hinweis: Am 29. Juni lädt Dekan Klaus Kuhn zu einem besonderen Sonntagsgottesdienst um 10 Uhr ins Heidenheimer Münster ein. Er wird eingehen auf das 1526 von Albrecht Dürer geschaffene Tafelbild „Vier Apostel“. Dieses Kunstwerk war in der Reformationszeit ein Paradebeispiel für die Verquickung von Religion und Politik.

Fischsterben im Überleiter-West hält an

Situation kann sich verschlimmern, wenn Temperaturen steigen

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Sechs Tonnen von Weißfischen, aber auch anderen Arten sind bisher leblos dem Gewässer entnommen worden.

Das Fischsterben im Altmühlüberleiter West macht nicht nur den Sportfischern aus Absberg und Pfofeld Sorge, sondern auch dem Wasserwirtschaftsamt Ansbach und dem Gesundheitsamt. Bisher sind nach Berichten der Sportfischer rund sechs Tonnen Brachsen, aber auch Zander und Hechte dem Gewässer leblos entnommen worden.
Der Gewässerwart Erwin Schwab aus Frickenfelden hat das Fischsterben dokumentiert, der Altmühl-Bote hat darüber berichtet und ein Krisengespräch ausgelöst. Sollte sich das Fischsterben fortsetzen, will das WWA nach Mitteilung von Thomas Liepold, dem Betriebsleiter Altmühl, aus dem Altmühlsee Wasser in den Überleiter ableiten, um dort die Wasserqualität zu verbessern. Es kann sein, dass der Altmühlsee dann um 15 Zentimeter Wasserstand einbüßt, was allerdings nach der Rede von Liepold problemlos möglich ist.
Außerdem lässt das Wasserwirtschaftsamt seine mechanische Belüftungsanlage kurz vor dem Stolleneinflauf weiterhin laufen. Das hat aber nur einen beschränkten Radius und kann somit nicht umfassend helfen. Deshalb ist geplant, in den nächsten Tagen eine Schlauchleitung in den Überleiter zu legen, die Sauerstoff ins Gewässer pumpt. Zudem ist geplant, Sediment aus der Sohle des Überleiters zu entnehmen. Es wird angenommen, dass sch am Grund viele abgestorbene kleine Weißfische befinden, deren Verwesung viel Sauerstoff dem Wasser entzieht und somit ursächlich für das Fischsterben ist.
Nach einem Bericht von Erwin Schwab sind nicht nur Brachsen verendet, sondern auch andere Arten, beispielsweise ist ein 1,17 Meter langer Hecht herausgefischt worden.

Unser Bild zeigt einen drei Kilogramm schweren Rapfen, den die Sportfischer als „Hinweis“ für die Passanten für alle Besucher sichtbar angebracht haben.

Was tun, damit die Biotonne nicht stinkt?

Tipps für den Umgang mit der Biotonne im Sommer

Sobald die Temperaturen wieder ansteigen, können Geruchsbelästigung und Madenbildung in der Biotonne zum Problem werden. Beides lässt sich bei Beachtung einiger Tipps vermeiden.

Für die Biotonne sollte ein schattiger und kühler Platz gesucht werden. Zudem sollten zur Vorbeugung der Ungezieferbildung, Essensreste nicht lose in die Biotonne hineingegeben, sondern vorher in Zeitungspapier oder Küchenkrepp gewickelt werden.

Weitere Tipps sind:

· Das Vorsortiergefäß/Bioabfalleimer im Haushalt sollte dicht schließen und mit Papier ausgelegt werden

· Das Vorsortiergefäß/Bioabfalleimer sollte mindestens alle zwei bis drei Tage geleert und gereinigt werden

· Die feuchten Küchenabfälle abtropfen lassen, in Zeitungspapier oder Papiertüten einwickeln und

locker in die Tonne geben

· Die Biotonne hin und wieder mit Wasser reinigen

· Zur Verhinderung von eintretenden Fäulnisprozessen bei nassen Bioabfällen sollte die letzte Schicht mit Strukturmaterial

(Strauchgut, Grünschnitt, Zeitungspapier) abgedeckt werden

Wer diese Tipps befolgt, kann die Biotonne auch im Sommer ohne Angst vor unangenehmen Gerüchen öffnen. Sollten trotz der befolgten Tipps Fliegenmaden in der Biotonne zu finden sein, hilft die Zugabe von etwas Gesteinsmehl oder gelöschtem Kalk aus dem Baumarkt oder dem Gartenfachhandel.

Weitere Informationen und Tipps finden Sie unter www.ab-in-die-biotonne.de.

Abenteuer in Wald und Wiese erleben

Erlebniszeltlager wird vom Kreis Ansbach angeboten

Für die Erlebniszeltlager des Landkreises Ansbach für Kinder und Jugendliche sind noch Plätze frei. Bei den Zeltlagern, die in Haslach bei Dürrwangen stattfinden, dreht sich diesmal alles um das Thema „Abenteuer in Wald und Wiese“. „Wir beschäftigen uns in diesem Jahr mit dem Leben in den Wäldern und auf der Wiese und erforschen beide Lebensräume. Dazu zählen beispielsweise Bilder aus Naturmaterialien basteln, Schnitzeljagden sowie die Herstellung von T-Shirts“, so der Kreisjugendpfleger Paul Seltner. Die Kinder und Jugendlichen erwartet zudem ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Spielen, einer Lesenacht, einer Nachtwanderung sowie geselliges Beisammensein am Lagerfeuer.

Das Erlebniszeltlager I für Kinder von 8 bis 11 Jahren findet vom 17. bis 22. August in Haslach bei Dürrwangen statt und kostet 110 Euro. Das Erlebniszeltlager II für Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren findet ebenfalls in Haslach vom 24. bis 28. August statt und kostet 115 Euro. Bei beiden Preisen sind Verpflegung, Unterkunft sowie Zelte inbegriffen. Ein Preisnachlass für Geschwister ist möglich.

Wer Interesse hat kann sich bei der Kommunalen Jugendarbeit des Landkreises unter der Nummer (0981) 468 5482 oder -5480 anmelden.

Günter Ströbel neuer Chef des Gemeindetags

Ströbel Gemeindetag

Von links: Manfred Schneider, Markus Dirsch, Günter Ströbel, Helmut Schmaußer, Karl Hertlein und Josef Dengler.

Der Dittenheimer Bürgermeister Günter Ströbel (CSU) ist von den Bürgermeistern des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen zum neuen Vorsitzenden des Bayerischen Gemeindetags gewählt worden. Sein Vorgänger war Werner Mößner aus Langenaltheim, der zwölf Jahre amtiert hatte.
Der Wechsel an der Spitze wird komplettiert durch die Wahl von Manfred Schneider aus Solnhofen (SPD), der nach zwölf Jahren den Platz von Fritz Walter aus Absberg einnimmt. Neu gewählt wurden als weitere Vorstandsmitglieder zwei Amtsträger, die seit Frühjahr 2014 tätig sind:  der Pleinfelder Bürgermeister Markus Dirsch und der Absberger Helmut Schmaußer. Bestätigt wurden in ihren Funktionen Schriftführer Karl Hertlein aus Haundorf und Kassier Josef Dengler aus Raitenbuch.
Wie Werner Mößner ankündigte, wird er weiterhin als Berater für Strom- und Gaslieferverträge den Landesverband unterstützen.

Witziges und Nachdenkliches von Diethelm

SchoenDFundstück aus einem Friedhof in  der Oberpfalz:

„Hier ruht die ehrbare und tugendhafte Jungfrau Kreszentia Hummel, betrauert von ihrem einzigen Sohn“.

„Wanderer, stehe still! Betrachte die Zergänglichkeit. Bete vor die Abgeleibte und folge ihr nach“ (Salzburg, Maria-Zell Kapelle)

„Vivat der Barmherzigkeit Gottes, der immer suchet, die Menschen an sich zu ziehen“ (Lanerbach im Truxertal).

„Hier ruht Michael Wiesner, aber nur bis zum Tag der Auferstehung“

„Er starb zum größen Leidwesen seiner Gemeinde eines seligen Todes“ (Grabsteinspruch des Pfarrers von Kemnaten).

Der Witz der Juden ist bekannt. Hier eine Kostprobe:

„Der alte Salomon Wunder hat noch einmal geheiratet: eine junge, temperamentvolle, hübsche, junge Frau. Eines Tages steht er vor der Wiege seines kleinen Sohnes und denkt laut vor sich hin: „Ist es ein Wunder, ist es ein Wunder. Ist es kein Wunder, ist es kein Wunder!?“