Es geht wieder los!

Tanznachmittage für Senioren in der Stadthalle Gunzenhausen


Tanzbegeisterte und die, die es noch werden wollen aufgepasst: Am 6. April starten die beliebten Gunzenhäuser Tanznachmittage für Senioren mit Live-Musik in die neue Saison. Nach zwei schwierigen Corona-Jahren soll 2022 in der Stadthalle wieder durchgestartet werden.
Wer das Tanzbein schwingen möchte, der sollte sich neben dem 6. April auch den 4. Mai sowie den 1. und 15. Juni in den Kalender schreiben. Beginn ist jeweils um 14 Uhr und um 18 Uhr soll Schluss sein. Eintrittskarten sind zum Unkostenbeitrag von 5 Euro an der Tageskasse erhältlich.
Nähere Informationen zu den Tanznachmittagen erhalten Sie auf der Internetseite der Stadthalle Gunzenhausen unter www.stadthalle-gunzenhausen.de oder per Telefon unter der Nummer 09831/508 346

Event fällt aus

Gunzenhäuser Skater & Pumptrack Opener wird abgesagt

Witterungsbedingt muss das für diesen Freitag, 1. April 2022, geplante Event „Skater & Pumptrack Opener“ auf der Gunzenhäuser Pumptrackanlage und am angrenzenden Skaterpark leider abgesagt werden. Der Wetterfrosch meldet Regen und Schnee, daher ist eine Durchführung zu gefährlich.

Für den 8. April 2022 hofft die Stadtjugendpflege Gunzenhausen auf schönes Wetter. Biker, Inliner und Skater werden dann ab 16 Uhr ihre Runden am Sportplatz drehen, Freunde und Gleichgesinnte treffen und ein paar tolle, gemeinsame Stunden erleben. Für Verpflegung ist gesorgt und Musik ist auch am Start.

Für Fragen zum Skater- und Pumptrack-Event steht Stadtjugendpfleger Helmar Zilcher unter Tel.: 09831/508 122 oder E-Mail unter stadtjugendpflege@gunzenhausen.de gerne zur Verfügung.

Bescheide werden verschickt

MdL Hauber (FW) begrüßt Abschluss des Verfahrens

MdL Hauber gehörte zu den Initiatoren der Anti-STABS-Bewegung.

Die Härtefallkommission für Straßenausbaubeiträge hat noch im ersten Quartal 2022 alle der rund 20.000 Bescheide verschickt und beendet damit ihre Arbeit. „Für uns FREIE WÄHLER ist dies ein großer Erfolg. Ich persönlich habe mich jahrelang, für die Abschaffung der STABS aktiv eingesetzt. Daher freue ich mich auch besonders, dass nun an tausende Bürgerinnen und Bürger, die durch die Erhebung dieser Beiträge eine besondere Härte erleiden mussten, endlich die Bescheide versendet wurden. Außerdem konnte damit wieder ein Punkt in unserem Koalitionsvertrag erfolgreich umgesetzt werden“, erläutert der Weißenburger Landtagsabgeordnete Wolfgang Hauber.
Die FREIEN WÄHLER setzten sich intensiv für die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge ein und riefen sogar das Volksbegehren „Rote Karte für die Strabs!“ ins Leben. Gerne erinnert Hauber an die Aktionen der FREIEN WÄHLER gegen die Erhebung der Beiträge: „Mit vielen Unterstützerinnen und Unterstützern aus meinem Landkreis konnte ich selbst über 20.000 Stimmen für unser Anliegen gewinnen. Besonders gefreut hat es mich dann, im März 2018 die insgesamt 189.893 Stimmen mit meinen Kolleginnen und Kollegen an das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr übergeben zu dürfen.“
Bereits im Mai 2019 wurde das Verfahren „Härteausgleich Straßenausbaubeitrag auf den Weg gebracht und damit einen Härtefallfonds in Höhe von 50 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Damit sollen besondere Härten durch Straßenausbaubeiträge anteilig ausgeglichen werden, welche zwischen dem 1. Januar 2014 und dem 31. Dezember 2017 entstanden sind. Der Landtagsabgeordnete fügt hinzu: „Leider hat sich die Bearbeitung sehr hingezogen und es gab immer wieder Verzögerungen. Umso mehr freut es mich nun, dass die Menschen, die von den Zahlungen der Straßenausbaubeiträgen besonders hart getroffen waren, nun endlich etwas Linderung erfahren.“

Mit Davidstern und Lederhose

Ausstellung zum Judentum in Bayern am 3. April in der Berufsschule

Die Europäische Janusz Korczak Akademie (EJKA e.V.) in München veranstaltet am 3. April 2022, ab 11 Uhr in Gunzenhausen in der Aula der Berufsschule Gunzenhausen in der Bismarckstraße 24 eine bemerkenswerte Ausstellung zum Judentum in Bayern.
Das ist interessant insofern, als das Thema Juden in Deutschland leider auch heutzutage wieder stark
mit antisemitischen Tendenzen verbunden ist. Ob am 1. Oktober 2021 Fans der israelischen Mannschaft Maccabi Haifa beim Fußballspiel gegen Union Berlin im Berliner Olympiastadion von Anhängern des deutschen Vereins mit Bier beworfen und als „Scheißjuden“ beschimpft wurden. Ob in Köln am 20. August 2021 ein wegen seiner Kippa als Jude kenntlicher 18-Jähriger von zehn jungen Männern zunächst antisemitisch beleidigt und dann zusammengeschlagen wird. Ob am 5. Juni 2021 ein Unbekannter auf die neue Synagoge der Jüdischen Gemeinde Ulm am
Schabbatmorgen einen Brandanschlag verübte. Ob im Mai 2021 in Heusenstamm zwölf Grabsteine auf dem jüdischen Friedhof mit Hakenkreuzen, Judenstern, Schmähungen und Genitalsymbolen beschmiert wurden– die Feindseligkeiten gegen Juden sind auch in Deutschland leider wieder gegenwärtig.
Der Bundesverband der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (Rias) hatte für das Jahr 2020 bundesweit insgesamt 1909 antisemitische Vorfälle erfasst – mehr als fünf Vorfälle pro Tag. Im Jahr 2019 waren es rund 450 weniger gewesen – zu ihnen zählte der Anschlag auf die Synagoge in Halle. So weit, so traurig.
„Wir können auch lustig und Bier“ – oder: Einstein und das Oktoberfest. Dem will die EJKA-Wanderausstellung durch Bayern „Mit Davidstern und Lederhose – Jüdische G ́schichtn on Tour“ ein Zeichen entgegensetzen. Sie steht unter der Schirmherrschaft des 1. Bürgermeisters von Gunzenhausen, Karl-Heinz Fitz. Sie wird vom Bayerischen Sozialministerium für Familie, Arbeit und Soziales im Rahmen der Radikalisierungsprävention gefördert. Hier werden unbekannte, überraschende, lustige und traurige Geschichten zu jüdischem Leben in Bayern sichtbar gemacht. Den Gunzenhäuser Bürgern dürfte die Familie des Hopfenhändlers Salomon Bernhard Bing und dessen Sohn Ignaz ein Begriff sein. Sie unterhielt nämlich lange einen Kurz- und Manufakturwarengroßhandel am Ort (danach: Hering AG in der Nürnberger Straße). Später wechselte sie nach Nürnberg, um dort einen Konzern mit 1000 Mitarbeitern aufzuziehen.
Dass Albert Einsteins Familie etwas mit dem Oktoberfest zu tun hatte, das können sie in der Ausstellung „Mit Davidstern und Lederhose – Jüdische G ́ schichtn on Tour“ lernen. Und dass zwei jüdische Brüder mit der Wallach-Trachtenmode quasi per Du waren, ebenfalls. Und natürlich ist Bier in Bayern ein Thema. Bayerische Bierkultur, auf die Juden ebenfalls erheblichen Einfluss hatten.
All das gibt es am Sonntag, 3. April 2022, zu sehen in Führungen um 11, 14, 15 und 16 Uhr in der Aula der Berufsschule Gunzenhausen in der Bismarckstraße 24.
Von wegen dröger Ausstellungsbesuch: Es sind im Übrigen nicht einfach Führungen. Geleitet werden die Besucher nämlich von zwei Schauspielern, die mit viel Witz und Spaß das Thema vermitteln.
Also von wegen dröger Ausstellungsbesuch am Sonntag!! Wegen der noch geltenden Corona-Regeln müssen Ausstellungsinteressierte sich bitte voranmelden (anmeldung@ejka.org).

blabla

Einfaches Verfahren

Registrierung für Geflüchtete aus der Ukraine

Das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen macht darauf aufmerksam, dass sich aus der Ukraine geflüchtete Menschen schnellstmöglich nach Ankunft im Landkreis bei der Ausländerbehörde registrieren sollten. Das ist über ein vereinfachtes Verfahren möglich, so dass eine persönliche Vorstellung vor Ort erstmal nicht notwendig ist.

Benötigt werden lediglich ein Foto des Passes, die Anschrift der Unterkunft im Landkreis sowie Telefonnummer einer Kontaktperson im Landkreis. Diese Unterlagen sollten schnellstmöglich nach der Ankunft an ausland@landkreis-wug.de geschickt werden. Die Mitarbeitenden der Ausländerbehörde melden sich dann wegen eines Termins zur Beantragung der Aufenthaltserlaubnis. Eine persönliche Vorsprache zur Abgabe dieser Unterlagen ist nicht notwendig. Die Übermittlung per E-Mail reicht als ersten Schritt völlig aus. 

Zweck der ersten Kontaktaufnahme ist nur die Registrierung und die Klärung, wo die Unterkunft erfolgt. Außerdem kann so der Anspruch auf Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz registriert werden. In den Notunterkünften beziehungsweise den dezentralen Unterkünften im Landkreis erfolgt dies vor Ort.

Ukrainerinnen und Ukrainer können sich mit einem biometrischen Pass ohne Visum 90 Tage in Deutschland und den anderen europäischen Schengenstaaten aufhalten. Wenn keine Weiterreise in einen anderen Staat beabsichtigt ist, sollten die oben beschriebenen Unterlagen aber schon jetzt an die Ausländerbehörde gesandt werden, damit eine Registrierung erfolgen kann.

Wer schon in Zirndorf registriert wurde oder bereits bei der Ausländerbehörde im Landkreis registriert ist, muss sich nicht erneut melden.

Die Registrierung ist auch notwendig, um gegebenenfalls Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz zu erhalten. Der Antrag hierfür kann nach Registrierung bei der Ausländerbehörde im Sozialamt gestellt werden. Nach Abschluss der Antragsbearbeitung erhalten die Leistungsberechtigten auf dem Postweg einen Bescheid bezüglich der Leistungsgewährung. Die Geldleistungen für den laufenden Kalendermonat stehen zum Zeitpunkt des Zugangs des positiven Bescheides zur Abholung bereit. Die Leistungen in Geld oder Geldeswert werden der oder dem Leistungsberechtigten bzw. dem leistungsberechtigten Haushaltsvorstand persönlich ausgehändigt. Diesbezüglich ist bei der Abholung der Leistungen die Vorlage eines Ausweisdokuments mit Lichtbild erforderlich.

Die Auszahlung der Leistungen erfolgt in der Kreiskasse des Landratsamtes Weißenburg-Gunzenhausen (Bahnhofstr. 2, 2. Stock, 91781 Weißenburg i. Bay.).

Das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen hat alle wichtigen Informationen unter www.landkreis-wug.de/ukraine-hilfe zusammengefasst. Derzeit wird an einer Übersetzung in das Ukrainische gearbeitet, so dass diese Informationen auch mehrsprachig zur Verfügung stehen werden.

Selbstbestimmung bis zuletzt

Vortragsreihe Gesundheit im Dialog digital des Klinikums
Altmühlfranken

Dr. Christian Maune informiert über Palliativmedizin.

Chefarzt Dr. Christian Maune, Palliativmediziner am Klinikum Altmühlfranken Weißenburg und Ärztlicher Leiter SAPV Südfranken, informiert am Dienstag, 5.4.2022 um 19 Uhr über die Palliativmedizin.
Gut versorgt am Lebensende – das wünschen wir uns alle. Natürlich wird der Hausarzt immer der erste Ansprechpartner sein, oft auch ein mitbehandelnder Facharzt, die Apotheke, ein Pflegedienst. Doch in den letzten Lebenswochen reicht das in manchen Fällen nicht aus, um bei belastenden Symptomen, aber auch Sorgen und Fragen jederzeit Unterstützung und Sicherheit zur erhalten. Aber welche weiteren Angebote gibt es in unserer Region? Wie kann Palliativmedizin helfen? Was gibt es hier für Möglichkeiten und wo und wie kann ich sie nutzen? Was ist SAPV? Wann kann ich mich an die ambulanten Hospizdienste wenden und wie können diese helfen? Wann ist ein Hospiz die richtige Wahl? Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten Sie beim Vortrag „Palliativmedizin – Lebensqualität und Selbstbestimmung bis zuletzt“ im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Gesundheit im Dialog“ des Klinikums Altmühlfranken.
Der Vortrag findet am Dienstag, dem 5.4.2022, ab 19 Uhr (bis ca. 20:30 Uhr) online statt. Den Anmeldelink sowie eine Kurzanleitung für die Anmeldung finden Sie am Tag des Vortrags auf der Seite der
Vortragsankündigung im Internet unter www.klinikum- altmuehlfranken.de. Alle Interessierten

Auf dem richtigen (Rad)weg

Altmühltal-Radweg unter den beliebtesten deutschen Fernradwegen

Der Altmühltal-Radweg ist wiederholt ausgezeichnet worden. Er gehört zu den beliebtesten Fernradtouren Deutschlands.

Eine der zehn beliebtesten Fernradrouten Deutschlands führt quer durch den Naturpark Altmühltal: In der Radreiseanlayse 2021 des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), die am 16. März 2022 veröffentlicht wurde, wählten die Befragten den Altmühltal-Radweg auf Platz sechs. Damit verbesserte sich die Route im Vergleich zum Vorjahr um drei Plätze, was umso erfreulicher ist, da diesmal auch noch mehr Radreisende befragt wurden – 10.300 im Vergleich zu 8.000 im Vorjahr.

Entsprechend stolz ist Christoph Würflein, der Geschäftsführer des Tourismusverbands Naturpark Altmühltal, auf das Ergebnis: „Wir freuen uns sehr über diese positive Bewertung – und auch darüber, dass mit dem Donau-Radweg auf Platz sieben und dem Fünf-Flüsse-Radweg auf Platz zehn zwei weitere Routen aus dem Naturpark-Gebiet unter den Top 10 gelandet sind.“ Das Ergebnis sei eine wichtige Bestätigung für die gemeinsame Arbeit des Naturparks und seiner Partner, betont Würflein: „Neben den Landkreisen und Orten spielen hier auch unsere Gastgeber eine besondere Rolle, denn sie machen das positive Raderlebnis für unsere Gäste erst komplett.“

Rundtouren liegen im Trend

Rund um den Altmühltal-Radweg als touristischen Leuchtturm hat der Naturpark Altmühltal in den vergangenen Jahren im Rahmen einer Qualitätsoffensive einiges getan, um das Angebot in Sachen Radreisen weiter zu verbessern. So wurde unter anderem die durchgängige Beschilderung der Wege nach FGSV-Kriterien vorangetrieben. Bei den Trends, die die Radreiseanalyse aufzeigt, haben die Verantwortlichen deshalb ganz genau hingesehen. Zum einen steigt die Zahl der E-Bike-Fahrer weiter deutlich an: Während noch 2018 nur 23 Prozent der Radler mit Tretkraftunterstützung unterwegs waren, waren es 2021 bereits 42 Prozent. Dadurch ändern sich auch die Kriterien, nach denen die Radler ihre Touren aussuchen.

„Der ADFC hat festgesellt, dass Radreisende immer öfter nach Angeboten für Sterntouren suchen“, erklärt Würflein. „Das bedeutet, sie möchten an einem Urlaubsort bleiben und von dort aus verschiedene Tagestouren unternehmen.“ In diesem Bereich der (Tages-)Rundtouren, die für E-Bikes gut geeignet sind, habe der Naturpark sein Angebot in jüngster Zeit erweitert. Eine Radkarte mit 15 Tourvorschlägen ist 2021 erschienen, online gibt es noch weitere Angebote für Tourenradler, aber auch speziell für Gravel-Biker und Rennradler. Zum neuen Geo-Radweg Altmühltal, der im Sommer offiziell eröffnet wird, soll es ebenfalls mehrere Rundtourenvorschläge geben. Die Ergebnisse der Radreiseanalyse sieht der Geschäftsführer als Bestätigung: „Das zeigt uns: Wir sind eindeutig auf dem richtigen Radweg.“

Kleider für Ukraine-Flüchtlinge

Lions Club Altmühltal ruft zur Kleiderspende für Flüchtende aus der Ukraine auf

Die Kleidung kann während der Öffnungszeiten des Sozialkaufhauses abgegeben werden (Industriestraße 10, 91757 Treuchtlingen, Mittwoch, Freitag, Samstag: 9.00 bis 12.30 Uhr, Dienstag und Donnerstag 9.00 bis 18.00 Uhr)..

Momentan kommen täglich zwischen 50 und 100 Menschen aus der Ukraine in Treuchtlingen an. Sie sind vorübergehend in der Sporthalle an der Senefelder Schule untergebracht. Es sind v.a. Frauen mit Kindern, die aus den Bussen nach Treuchtlingen aussteigen. Ein Helferkreis nimmt sich der Menschen an.

Erfolgreiche Benefizaktion an Fasching

Der Lions Club Altmühltal wird deshalb den diesjährigen Erlös aus der Krapfen-Schmaus-Aktion über die Faschingstage für die Unterstützung dieser Menschen aus der Ukraine einsetzen. „Ich danke allen Firmen und Organisationen, die durch den Ankauf frischer Faschings-Krapfen dazu beigetragen haben, dass wir was 2.000€ an Spenden einbringen können. Niemand hat damit gerechnet, dass es aus aktuellem Anlass so schnell notwendig sein wird, humanitäre Hilfe zu leisten.“ So beschreibt Präsident Uwe Linss die Situation. Insgesamt wurden über 2500 Krapfen verkauft, ein Kraftakt für die Organisatoren und v.a. das Team in der die Aktion unterstützenden Bäckerei Lehner.

Den Menschen fehlt es an Kleidung

Ein Teil der Spenden wird aktuell dafür verwendet, dass sich Menschen mit neuer Kleidung versorgen können. Viele von ihnen kommen nur mit dem Nötigsten an Kleidung an, haben in der Reisetasche nur wenig zum Wechseln mitnehmen können. Der Lions Club und das Sozialkaufhaus der Diakonie rufen deshalb zur Kleiderspende für Kinder, Jugendliche und Frauen auf. Im Sozialkaufhaus können sich dann die Menschen mit neuer Kleidung versorgen. Maria Schmoll, Leiterin des Sozialkaufhauses ist auf den zusätzlichen Ansturm auf ihre zum Verkauf vorgesehen Kleidungsstücke zwar gut vorbereitet vorbereitet, sieht aber bereits die ersten Engpässe aufgrund der hohen Nachfrage. Kleidungsstücke sollten gut erhalten und tragbar sein, sie dürfen gerne auch modisch aktuell sein. 

Die Lions werden darüber hinaus in enger Abstimmung mit den in Treuchtlingen beteiligten Helfereinrichtungen vor allem weitere Einzelfallhilfen leisten. Kinder und Familien stehen dabei im Mittelpunkt.

Jeder ist wichtig!

Die Rolle der Hauswirtschafterinnen am Krankenhaus

So sieht die Osterdeko am Klinikum Altmühlfranken aus – eine wahrhaft geschmackvolle Präsentation der Hauswirtschafterinnen.


Der „Tag der Hauswirtschaft“ am 21. März stellt einen Beruf ins Rampenlicht, der normalerweise im Verborgenen liegt. Unsere Wertschätzung gilt den Hauswirtschafterinnen und Hauswirtschaftern, die jeden Tag im Hintergrund alles dafür tun, den reibungslosen Ablauf für unser aller Gesundheit am Klinikum Altmühlfranken zu gewährleisten.

Hauswirtschaft, wie wir sie von zuhause kennen ,entspricht nur zu einem sehr geringen Teil dem, was die Hauswirtschaft in einem großen Unternehmen wie dem Klinikum Altmühlfranken leistet. Zu den Aufgaben der 24 Mitarbeitenden an den beiden Klinikstandorten Weißenburg und Gunzenhausen gehört die Mitarbeit in der Küche, das Reinigen und Pflegen von Wäsche und Betten, das Beliefern der Stationen mit Verbrauchsmaterialien sowie das Übermitteln von Proben und Laborberichten oder der Service in der Cafeteria und bei Veranstaltungen.
Auch für die Versorgung der Wahlleistungspatientinnen und -patienten und die jahreszeitlichen Dekorationen in den beiden Häusern trägt die Hauswirtschaft die Verantwortung. „Jeden Tag fallen an jedem unserer beiden Häuser zwischen 400 und 700 Kilogramm Wäsche an. In einem Privathaushalt wären dies etwa 57 bis 88 Waschmaschinenladungen.“ erklärt Jennifer Biermann, Hauswirtschaftsleiterin am Klinikum Altmühlfranken Gunzenhausen. Auf Grund der großen Mengen übernimmt das Waschen und Bügeln heute ein Dienstleister. Die Aufgabe derMitarbeitenden in der Hauswirtschaft ist es die Bettwäsche, Patientenhemden, Handtücher, u.v.m. sowie die individuell gekennzeichnete Dienstkleidung und OP-Wäsche einzeln zu sortieren und jeden Tag in die Schränke der etwa 1000 Mitarbeitenden und auf die Stationen und Fachbereiche zu verteilen. Darüber hinaus werden Wäschestücke mit Blick auf Nachhaltigkeit und Umwelt auf Maß geändert und repariert.
Ebenfalls zur Hauswirtschaftsabteilung gehört der Hol- und Bringdienst des Klinikums Altmühlfranken. Bei der Erledigung seiner Aufträge legt er lange Wegstrecken zurück – Betten werden von den Stationen abgeholt, frische Betten geliefert und Frühstück, Mittag- und Abendessen für diePatienten zu festgesetzten Zeiten auf die Stationen gebracht. Pünktlich und routiniert wird die Wäsche verteilt, Material aufgefüllt und Testergebnisse des Labors übergeben, um die Tagesabläufe der Fachbereiche, Stationen und Patienten ohne Verzögerungen zu gewährleisten. Fest steht, kaum einer kennt sich besser am Klinikum aus, als die Mitarbeitenden des Hol- und Bringdienstes.
Darüber hinaus ist bei der Mitarbeit der Hauswirtschaft in der Großküche viel Organisationsgeschick in Einkauf, Produktvergleich und Lagerhaltung wichtig und auch Kochen und Backen sind gefragt. Und speziell bei der Zubereitung von Speisen ist zu bedenken, dass Kochen nicht gleich Kochen ist, sondern vieles bei unterschiedlichen Kostformen beachtet werden muss.
Die jahreszeitlichen Dekorationen, bei denen Kreativität und gute Ideen gefragt sind, bereiten vor allem den 4 Auszubildenden viel Freude. Und auch dabei ist es immer wichtig die Grundlagen der Raumpflege und der Hygiene im Hinterkopf zu behalten. Für die beiden Hauswirtschaftsleiterinnen Jennifer Biermann in Gunzenhausen und Betti Eckerlein in Weißenburg ist die Betreuung und Ausbildung ein Thema von großer Bedeutung. „Wir engagieren uns mit viel Herzblut und Überzeugung bei der Ausbildung und Förderung der angehenden Hauswirtschafterinnen und Hauswirtschafter, denn sie sind unsere Zukunft und an dieser sind wir beteiligt.“ Und einen Punkt betonen beide Hauswirtschaftsleiterinnen: “Jeder ist wichtig!“.
JULIA KAMANN