Erste Art-Night-Ausstellung

Eröffnet am 11. Dezember in der Galerie von korridor.art

Die Künstlerin Christiane Gaebert stellt in Gunzenhausen aus.


Die Gunzenhäuser Galerie korridor.art präsentiert am 10. Dezember, 18:00 Uhr ihre nächste Ausstellung „Risiko“ der Künstlerin Christiane Gaebert. Die klassische Ausstellungseröffnung bzw. Vernissage wird ab sofort durch das neue Event-Format „Art- Night“ abgelöst und am Sonntag, den 11. Dezember, 11:00 Uhr, um den „Art-Brunch“ ergänzt.
Die Kunstgalerie korridor.art und die Künstlerin Christiane Gaebert laden alle Kunstinteressenten zur kommenden Ausstellung „Risiko“ ein. Ihre zeichnerisch-malerischen Werke sind zumeist als One-Liner konzipiert, wobei Bildelemente und Figuren aus zusammenhängenden Linien entstehen. Eines der Hauptwerke, welches 4 Meter misst, zeigt in beeindruckender Weise diese Technik. Ergänzt wird die Ausstellung durch „PaperArt“, fragile, metamorphe Papierarbeiten gefertigt und geschnitten aus einen Papierstück.
Christiane Gaebert zur Ausstellung: „In der Kunst wie im Leben ist vieles wie ein Drahtseilakt ohne Netz und das Risiko möglichen Scheiterns ist allgegenwärtig. Menschen wollen Sicherheit – ich behaupte, es gibt keine, also spiele ich mit dem Augenblick und widme ihm unbedingte Aufmerksamkeit. Es erfordert Mut zur Leichtigkeit!“

Art-Night und Live-Painting-Performance

Um den Event-Charakter weiter zu stärken, werden zukünftig die klassischen Vernissagen durch die „Art-Night“ präsentiert von korridor.art abgelöst. Zwar steht die Kunstausstellung weiterhin im Fokus, wird jedoch um Event-Komponenten und Highlights ergänzt. So möchte die Galerie die Annäherung an die Kunst erleichtern und ein breiteres Publikum anlocken, ganz nach dem Motto: „Wer Interesse an Kunst hat, braucht keine Vorkenntnisse“. Neben der gewohnt entspannten Atmosphäre mit Erfrischungen, erwartet die Gäste auf der ersten ART-Night am
10.12. um 18:00 Uhr eine Live-Painting-Performance der Künstlerin Christiane Gaebert.

Art-Brunch am Sonntag

Als besonderes Schmankerl gibt es am Sonntag, den 11.12. um 11:00 Uhr einen gemeinsamen ART-Brunch mit der Künstlerin. Wie bei allen Veranstaltungen und Ausstellungen der Gunzenhäuser Kunstgalerie sind der Eintritt und Erfrischungen frei. Jeder ist willkommen, die Sitzplätze der Galerie korridor.art, Dr.-Martin-Luther-Platz 13 in Gunzenhausen, sind jedoch begrenzt. Wer nicht stehen möchte, sollte also pünktlich sein.© Christiane Gaebert Die Künstlerin Christiane Gaebert bei anfertigen eines One-Liners auf Leinwand im Großformat.

Für notleidende Familien

Hilterhaus-Stiftung spendet für Hilfsbedürftige im Kreis Ansbach

Landrat Dr. Jürgen Ludwig (links) und Elisabeth Sonntag, die Leiterin des Amtes für Jugend und Familie, freuten sich über eine Spende der Hilterhaus-Stiftung in Höhe von 3.000 Euro. Förderer Friedrich Hilterhaus unterstützt damit notleidende Kinder im Landkreis Ansbach.

Nach dem plötzlichen Tod der Mutter kümmert sich die volljährige Schwester allein um ihren achtjährigen Bruder. Sie bezahlt Beerdigung, Miete und das tägliche Essen. Doch dadurch wächst ihr Schuldenberg immer weiter. „Niemand möchte in eine derartige Situation kommen. Und jeder ist dankbar, wenn er Hilfe bekommt“, sagt Landrat Dr. Jürgen Ludwig. Umso mehr freute sich der Landrat, als der Ansbacher Förderer Friedrich Hilterhaus eine Spende in Höhe von 3.000 Euro an das Amt für Jugend und Familie am Landratsamt Ansbach übergab.

Es sei „bedrückend“, wie unerbittlich die Armut auch Kinder im Landkreis Ansbach betreffe, sagte Hilterhaus bei der Spendenübergabe. Es fehlten oft ganz essentielle Dinge, für die es trotz der Hilfen durch das Amt für Jugend und Familie unbürokratische Unterstützung brauche. Spendenmittel ermöglichten es der Behörde, Familien und Kindern in Einzelfällen unter die Arme zu greifen, erklärte Leiterin Elisabeth Sonntag. „Die unterstützten Familien sind den vor Ort eingesetzten Fachkräften sehr gut bekannt. So kann sichergestellt werden, dass wir verantwortungsvoll mit den Spendenmitteln umgehen. Darüber hinaus findet zuvor eine Prüfung statt, ob nicht andere soziale Leistungen auch möglich sind. Oft besteht jedoch akuter Bedarf und das Geld muss schnell zur Verfügung stehen“, sagte sie.

Mit seiner Hilterhaus-Stiftung bedenkt Friedrich Hilterhaus seit vielen Jahren verschiedene Institutionen im Landkreis Ansbach und in der Stadt Ansbach mit Spenden. Unter dem Motto „Vorangehen – Gutes tun“ werden vor allem Kinder, Kultur und gemeinschaftliche Projekte gefördert. So wurden beispielsweise allein in diesem Jahr bereits 45.000 Euro für soziale Zwecke gespendet. Zwei sehr gut besuchte Benefizkonzerte in der Ansbacher Kirche St. Gumbertus brachten im Oktober rund 17.500 Euro ein.

 

Geld für Glasfaserausbau

MdL Alfons Brandl: 940.000 Euro für Westheim und Gerolfingen

Für den Glasfaserausbau in der Gemeinde Westheim. Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen und in der Gemeinde Gerolfingen, Landkreis Ansbach stellt der Freistaat Bayern über 940.000 Euro zur Verfügung. Darauf hat jetzt der Landtagsabgeordnete Alfons Brandl hingewiesen: „Die Unterstützung erfolgt im Rahmen der Bayerischen Gigabitrichtlinie. Westheim erhält für den Ausbau 814.378 Euro, die Gemeinde Gerolfingen 129.380 Euro. Erneut investiert der Freistaat damit in die wichtige digitale Infrastruktur in der Region.“

Mit der Gigabitrichtlinie fördert Bayern die Beschleunigung von Anschlüssen an grauen NGA-Flecken, also Orten wo bereits schnelles Internet mit mind. 30 Mbit/s verfügbar ist. So entstehen die zukunftsfähigen Gigabitnetze nun auch in der breiten Fläche.

„Home-Office, Coworking-Spaces und die heimischen Betriebe benötigen immer mehr eine leistungsfähige Gigabitversorgung, um am Markt erfolgreich bestehen zu können. Der Freistaat gibt hier hohe Beträge in die ländlichen Räume, damit diese entsprechend in die digitale Infrastruktur investieren können“, freut sich Brandl. 

Auf 17281 Einwohner angewachsen

Gunzenhausen wächst und wächst

Die Einwohnerentwicklung der letzten zehn Jahre offenbart: Gunzenhausen ist eine wachsende Stadt. Die Einwohnerzahl liegt jetzt bei 17281 und damit um 5,8 Prozent höher als 2012. Bürgermeister Karl-Heinz Fitz nannte diese Bilanz auf der Bürgerversammlung in der Stadthalle vor einem großen Kreis von interessierten Bürgerinnen und Bürgern.

Genau aufgeschlüsselt sind es etwas mehr weibliche Einwohner (8882) als männliche (8390).  32 Prozent sind über 60 Jahre alt, 19 Prozent sind 19 Jahre und jünger, 27 Prozent gehören der Altersgruppe 40-59 an und 22 Prozent der Altersgruppe 20-39. Die Gewichte haben sich nach Darstellung des Rathauschefs nicht verändert.

In der Stadt gibt es heute mehr Kindertageseinrichtungen als je zuvor, nämlich 7 Kindergärten mit 518 anerkannten Plätzen. Von ihnen sind 391 Kindergartenplätze und 127  U-3-Plätze (Kinder unter drei Jahren). Besucht werden die Einrichtungen von 449 Kindern, davon 154 U-3-Kinder. Im Kernstadtgebiet gibt es zwei Kinderhorte mit 68 Plätzen (belegt 69). In den ländlichen Stadtteilen stehen sechs Kindertageseinrichtungen mit 224 Plätzen zur Verfügung, davon sind 200 Kindergartenplätze und 24 U-3-Plätze. Derzeit gibt es keine freien Kapazitäten. Die Gesamtausgaben für diese Einrichtungen liegen bei 6,1 Millionen Euro im Jahr, der Staat zahlt 3,5 Millionen Euro und der Anteil der Stadt liegt bei 2,4 Millionen Euro, die freiwillig noch 200000 Euro zuwendet, u.a. für die Sprachförderung an den Kindergärten.

Neu geplant oder derzeit im Bau sind die Kita der Lebenshilfe im Hollerfeld mit zwei Krippengruppen und vier Kindergartengruppen. Im Jahr 2023 soll mit dem Bau des BRK-Kindergartens in Frickenfelden (2 Krippen- und zwei Kindergartengruppen sowie eine Hortgruppe) begonnen werden. Der Kindergarten in Wald wird um eine Krippengruppe erweitert, ebenso der Katholische Kindergarten. Für beide Projekte hat die Planung begonnen

Gunzenhausen hat zwei Volksschulen: die Grundschule Süd mit 246 Schülern, davon 243 aus dem Gemeindegebiet Gunzenhausen, sowie die Stephani-Grundschule mit 302 Schülern. Die Astrid-Lindgren-Grundschule in Gnotzheim (47) wird von 28 Schülern aus Gunzenhäuser Ortsteilen besucht. Die Stephani-Mittelschule zählt 415 Schüler, von denen 326 oder 78 Prozent aus dem Stadtgebiet kommen. 42 von 122 Schülern der Grundschule Muhr am See werden von Schülern aus dem Stadtteil Wald besucht.

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FDP-Team auf Platz 2

Feierlicher Abschluss des Stadtradelns in Gunzenhausen

Die Einradfahrerinnern (plus einem männlichen Vertreter) bezauberten mit ihren Vorführungen. Foto: Grosser StGun

Als fahrradaktive Kommune hat Gunzenhausen eine große STADTRADELN-Tradition. 2022 nahm die Altmühlstadt bereits zum elften Mal an der Klimaschutzaktion teil. 42 Teams mit 821 Radlerinnen und Radler legten die eindrucksvolle Strecke von 215.773 Kilometer zurück. Dazu belegte das Kommunalparlament deutschlandweit den 1. Platz unter den Kommunen mit 10.000 bis 49.999 Einwohnerinnen und Einwohnern. Vor kurzem fand in der Stadthalle die diesjährige STADTRADELN-Abschlussveranstaltung statt.

Fast fünfeinhalb Mal um den Äquator oder rund 215.000 Kilometer, so lang ist die Strecke, die allein in diesem Jahr von Gunzenhäuser STADTRADELN-Teilnehmerinnen und –teilnehmern zurückgelegt wurde. Wie auch 2021 hatten Die WormerRadler mit 41.055 geradelten Kilometern die Nase im stadtinternen Ranking vorn. Gefolgt vom Team FDP mit 20.883 Kilometern und den Rathausmitarbeiterinnen und –mitarbeitern mit 19.426 Kilometern. Fachlich und organisatorisch begleitet wurde das STADTRADELN 2022 in gewohnter Weise von der Agenda 21-Gruppe, die u.a. Feierabendradeltouren und einen Fahrradaktionstag durchführten.

Vor kurzem fand nun die Abschlussveranstaltung statt, wie immer ein buntes Potpourri und gewürzt mit den Highlights aus dem diesjährigen Gunzenhäuser Fahrradjahr. Musikalisch begleitet wurde das Event von Heinz Horst am Flügel, die Einradfahrerinnen und Einradfahrer des TV 1860 Gunzenhausen begeisterten mit einer tollen Showeinlage. Zahlreiche Preise gab es auch zu gewinnen, darunter Taschen, Helme und Gutscheine. Gewinnchancen hatten alle, die am Abend der Abschlussveranstaltung anwesend waren. Bei einem großen „regionalen“ Buffet klang das kurzweilige Event aus.

Wer mehr über die Radlstadt Gunzenhausen erfahren möchte, der kann sich unter www.gunzenhausen.de/radlstadt-gunzenhausen.html ausführlich informieren. 

Früher ein Adelssitz

Aus der Geschichte des Schlosses Cronheim

Von 1670 stammt diese Zeichnung des Schlosses. Das Original befindet sich im Eichstätter Bistumsarchiv. Links die Kirche St. Maria Magdalena.

Das Schloss in Cronheim hat eine wechselvolle Geschichte, die bis in das Jahr 1564 reicht. Damals wurde es erbaut, aber schon kurz vorher war die Hans Georg von Cronheim gestorben, ist also die männliche Linie erloschen. Seine Tochter Barbara und deren Mann Matthias von Leonrod, ein bischöflich-eichstättischer Pfleger von Herrieden,  verkauften es aber schon 1580 an Sebastian Neustetter (gen. Stürmer).

Weitere Besitzer waren danach Friedrich  von Eyb zu Eybburg und Johann Philiipp Fuchs von Bimbach zu Möhren (1626). Nach einem zwischenzeitlichen Verkauf an den Grafen Nikolaus Fugger und dem Eichstätter Bischof Johann Christoph von Westerstetten kam es an den Reichshofrat Graf Johann Heinrich Nothaft, der den Besitz 1661 wiederum an das Hochstift Eichstätt verkaufte. Dann kam das Schloss im Zuge der Säkularisatin an den Kurfürsten Max Josef von Bayern, der im seinem treuen und tüchtigen Minister Montgelas zum Geschenk machte.  Später ging das Areal in den Privatbesitz von Pfarrer Schad über, der es ersteigerte, um es „ungeeigneter Verwendung“ zu entziehen. Weitere private Eigentümer waren danach der Handschuhfabrikant Eugen Wild aus Erlangen und der Schmiedemeister Rachinger. Einen Teil erwarb später Johann Goppelt, dem Max Müller nachfolgte. Dieser konnte den Besitz aber nicht halten, so dass er erneut zwangsversteigert wurde, und zwar an Karl Böhringer (1906).

Im 19. Jahrhundert wurden Teile des Schlosses und des Mauerrings beseitigt. Erhalten geblieben sind die Ringmauer im Osten und Süden sowie einige der einstigen Gebäude und Türme. Sie werden seit Jahrzehnten von der AWO als Therapiezentrum für alkoholkranke Menschen genutzt.

Neues Christkind

lAnnika Heindel tritt mit dem Nikolaus auf

Das Christkind gehört zu den schönsten weihnachtlichen Symbolen. Es steht für Brauchtum, Glaube und unvergessliche Erinnerungen. Wenn Kinder vom Christkind erzählt bekommen, strahlen die Augen und es wird konzentriert den Worten gelauscht. Dem Christkind wohnt ein Zauber inne, und mancher Fan möchte einmal im Leben in die Rolle des Himmelswesens schlüpfen. Für Annika Heindel geht dieser Wunsch nun in Erfüllung, ist sie doch das neue Gunzenhäuser Christkind.

Annika Heindel ist 20 Jahre jung und freut sich auf die Adventszeit, in der sie gemeinsam mit dem Nikolaus in Gunzenhausen für besinnliche Vorfreude bei Kindern und Erwachsenen sorgen wird. Wenn sie nicht gerade als Himmelswesen unterwegs ist, arbeitet sie als Sachbearbeiterin im Personalamt der Stadt Gunzenhausen. Bereits ihre Schwester durfte das Christkind verkörpern, sie weiß also, worauf es bei der geheimnisvollen Arbeit ankommt. „Als ich Kind war, waren Weihnachtsmarktbesuche und das Christkind dort das Allergrößte“, betont Annika Heindel. „Ich freue mich riesig auf meine Aufgabe und möchte den Menschen in schwierigen Zeiten ein wenig Freude schenken.“

Das Gunzenhäuser Christkind wird vom 8. bis 11. Dezember 2022 täglich auf dem Weihnachtsmarkt im Falkengarten anzutreffen sein. Es wird den Eröffnungsprolog am Donnerstag, 8. Dezember, um ca. 16 Uhr sprechen und im Anschluss kleine Geschenke an Kinder verteilen.

„Es grün so grün…“

… bei den Kreuzgangspielen Feuchtwangen 2023

Der Kostümbildner Werner Brenner hat wieder eine grüne Bühne für alle Aufführungen entworfen.


Das grüne und lebendige Bühnenbild im Kreuzgang hat schon im Sommer 2022 begeistert. Auch in der kommenden Jubiläumsspielzeit bleiben die Kreuzgangspiele ihrem eigenen nachhaltigen Anspruch treu: Der Bühnen- und
Kostümbildner Werner Brenner hat wieder eine grüne Grundbühne entworfen, die für alle im Kreuzgang geplanten Inszenierungen Verwendung finden soll.

Der Kreuzgang wird zu einem lebendigen Theatergarten, in dem die Szenen vielfältig-bunten Blüten gleich erblühen können. Das grüne Bühnenbild aus lebendiger Bepflanzung ist Teil des ressourcenschonenden Konzeptes der Kreuzgangspiele – schon seit 2022 werden beispielsweise alle Printprodukte nur noch auf 100% Recyclingpapier gedruckt.

Auf der „grünen Bühne“ im Kreuzgang sind vom 13. Mai bis zum 13. August 2023 Hugo von Hofmannsthals Freilicht-Klassiker „Jedermann“, die bissige und unterhaltsame Molière-Komödie „Der Geizige“ und das Kinder- und
Familienstück „Das Dschungelbuch“ zu erleben. Zudem findet im Kreuzgang wieder die legendäre Mitternachtsrevue statt, im nächsten Sommer unter dem Titel „Friday Night Fever“ am 14. und am 28. Juli, jeweils um 23.30 Uhr. Ein Konzert der Reihe KunstKlang mit Christiane Karg am 26. Juli 2023 ist außerdem geplant.

Informationen zu allen Stücken und Veranstaltungen sowie Karten gibt es unter www.kreuzgangspiele.de

Tanz-klar-EIS

Gunzenhäuser Stadtjugendpflege präsentiert „Tanz-klar – EIS“


Die von der Stadtjugendpflege Gunzenhausen organisierte Eventreihe „Tanz-klar“ feiert am Freitag, 25. November, nach zwei Jahren Corona-Pause ein fulminantes Comeback auf der Eisfläche. Von 18 bis 21 Uhr wird die Eisbahn am Marktplatz ausschließlich für Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren reserviert sein. Alkohol und Rauch sind tabu, Schlittschuh, Spaß und Entspannung dagegen angesagt!
Angeheizt von der Musik von DJ Mellixx wird nicht nur Schlittschuh gefahren, sondern die Eisbahn verwandelt sich kurzzeitig in ein Outdoor-Tanz- und Sportcenter. Wer keine Schlittschuhe hat, muss nicht traurig sein, sondern kann sich welche direkt vor Ort leihen und ein paar Stunden ausgiebig feiern, Freunde treffen und die schönen Seiten des Lebens genießen. Besonders toll: Die Eisfläche wird in Licht und Nebel getaucht, dazu gibt’s kostenlosen Punch und alkoholfreien Glühwein. Unterstützt wird „Tanz-klar – EIS“ in diesem Jahr von den Sparkassen Gunzenhausen.
Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung unter Einhaltung der dann aktuell gültigen Corona- Regelungen stattfindet. Für Fragen zum Tanz-klar-Event steht der Stadtjugendpfleger unter Tel. 09831/508122 oder E-Mail an stadtjugendpflege@gunzenhausen.de gerne zur Verfügung.

Ökologische Umgestaltung

Maßnahme in der Gunzenhäuser Altmühlpromenade läuft

Die Baumaßnahme kommt gut voran. Ende 2023 soll die Altmühlpromenade in neuer Gestalt fertig sein. Foto: WWA Ansbach


Seit Mitte September dieses Jahres laufen die Arbeiten an der Altmühlpromenade in Gun- zenhausen zur Herstellung eines neuen naturnahen Gewässerverlaufs. Jetzt nach rund zwei Monaten Bauzeit, zieht das Wasserwirtschaftsamt Ansbach zum Baufortschritt eine positive Zwischenbilanz.
Das beständige Wetter spielte der beauftragten Baufirma RK Landschaftsbau Neuen- markt in die Karten. Der Erdaushub des etwa 730 Meter langen neuen Gewässerverlaufs konnte damit zügig abgefahren werden. Sollte das Wetter mitspielen, ist der Aushub des neuen Gewässerverlaufs von der Altmühlaue in drei Wochen größtenteils abgefahren.

Nach diesem Plan erfolgt die Neugestaltung.

Der Aushub wird dabei von RK Landschaftsbau Neuenmarkt auf Zwischenlagerflächen an den Sedimentbecken in Gunzenhausen gefahren. Unterschiedliche Schichten des anstehenden Bodens werden dort voneinander getrennt aufgetürmt. Dadurch erleichtert sich die Entsorgung des Materials. Für eine Einschätzung der Bodenwerte beprobt und bewertet das örtliche Ingenieurbüro KP Ingenieurgesellschaft die einzelnen Bodenmieten. Damit der Aushub schnellstmöglich auch wieder abgefahren werden kann muss die Anlieferung, die Beprobung und Abfuhr des Materials gut koordiniert werden. Die Zwischenlagerflächen würden bei weitem nicht für den gesamten Aushub ausreichen. Folglich herrscht an den Sedimentbecken wegen der Anlieferung und Abfuhr des Bodenmaterials ein reger Baustellenverkehr. Die Zu- und Abfahrtswege an den Sedimentbecken können dabei von unvermeidbaren Verunreinigungen schlecht freigehalten werden. Das Wasserwirtschaftsamt Ansbach bittet daher um Verständnis für die derzeitigen Einschränkungen für Fußgänger und Radfahrer. Nach der Abfuhr des kompletten Aushubmaterials, in voraussichtlich zwei Monaten, werden die Wege an den Zwischenlagerflächen selbstverständlich wieder
gereinigt und instandgesetzt.
Abgeschlossen ist die Baustelle mit der Abfuhr des Bodenmaterials jedoch noch nicht. Im neu geschaffenen Gewässerlauf wird noch eine Fischaufstiegsanlage sowie ein Kneippbecken errichtet. Zudem baut die Baufirma als Ersatz für das bestehende Reitstegwehr in der jetzigen Altmühl eine Überlaufschwelle ein. Abschließend werden eine Brücke, ein Rundweg und eine Aussichtsplattform gebaut. Die gesamte Baustelle wird voraussichtlich im Zeitraum Mai/Juni 2023 abgeschlossen.

KERSTIN SEITZ