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„Noch´n Gedicht“ im AIZ

Hans-Joachim Heist alias Gernot Hassknecht in Muhr

Wenn Hans-Joachim Heist die Erhardt-Brille aufsetzt, die Haltung von Heinz Erhardt annimmt und in seiner unverwechselbaren Art spricht, meint man, Heinz Erhardt selbst steht auf der Bühne. Im fast ausverkauften Saal des AIZ in Muhr am See präsentierte Hans-Joachim Heist den über 170 Zuschauern mit seinem Programm „Noch´n Gedicht“ einen unvergessenen Abend mit dem unvergessenen Kultkomiker Heinz Erhardt.

Der Schauspieler Hans-Joachim Heist spiel die Rolle von Heinz Erhardt meisterhaft. Populär geworden ist er als Dauergrantler Gernot Hassknecht in der ZDF-„heute show“ . Hildegard Bickel und Renate Schneider empfingen ihn und konfrontierten ihn am AIZ mit seinem  „Original“ Heinz Erhardt.

Wie Hans-Joachim Heist uns in einem Gespräch vor der Veranstaltung erklärte, war er bereits in seiner Kindheit ein großer Heinz Erhardt-Fan und brachte die kleinen Vierzeiler aus dem großen Heinz Erhardt-Buch seiner Eltern schon in der Schule auf die Bühne. Während seines Schauspielstudiums erwachte in ihm dann die Idee ein komplettes Abendprogramm mit den Sketchen, Gedichten, Liedern und Anekdoten von Heinz Erhardt zu gestalten. Er beschränkt sich auf der Bühne nicht auf sein parodistisches Können, sonder er spielt und lebt den beliebten Komiker in sehr authentischer Weise. Diese authentische Gestaltung seiner Bühnenfiguren begründen auch seinen großen Erfolg in den Rollen von Heinz Erhardt und dem cholerischen Wutbürger und Dauergrantler Gernot Hassknecht den er in der „heute-Show“ im Fernsehen zu einem gewissen Kultstatus verhalf.

Hans-Joachim Heist beschränkt sich in seiner Bühnendarstellung des Komikers Heinz Erhardt nicht nur auf die traditionellen Lieder und Gedichte, sondern nimmt diese auch als Grundlage für Ausflüge in die aktuelle politische und gesellschaftliche Situation. Dabei nimmt der sein Publikum, dass sich aus allen Altersstrukturen zusammensetzt, mit auf seine gedanklichen Reisen und geht auf die Reaktionen der Zuschauer gekonnt ein und versucht diese spontan in das Programm mit einzubauen.

Baron Andreas von Le Suire freute sich in seiner Begrüßung als Vorsitzender des Freundeskreises der Altmühlseefestspiele über das zweite Gastspiel von „HaJo“ Heist in Muhr am See. Bereits vor vier Jahren gastierte er mit dem Stück „ Die Sternstunde des Josef Bieder“ im Rahmen der Altmühlseefestspiele im AIZ und dem Schlossgarten in Muhr am See. Er fühlte sich dabei am Altmühlsee sehr wohl und hing an seinen Gastspielaufenthalt direkt noch einige Urlaubstage zusammen mit seiner Ehefrau daran. Er kann sich auch einen längeren Urlaubsaufenthalt am Altmühlsee durchaus gut vorstellen, erklärte er im Pressegespräch.

Sein künstlerisches Rentenalter hat der jetzt 69-jährige Künstler noch lange nicht erreicht, sagt er. Solange das Publikum ihn sehen will und seine Gesundheit es erlaubt,  wird er mit den Bühnenfiguren Gernot Hassknecht und Heinz Erhardt noch weitere Jahre auf den Bühnen im deutschsprachigen Raum stehen. Er ist bereits jetzt für das gesamte Jahr 2018 und weit in das Jahr 2019 hinein mit seinen beiden Bühnenstücken als cholerischer Dauernörgler Hassknecht und als Heinz Erhardt ausgebucht. Das aktuelle Programm, das er so erfolgreich in Muhr am See präsentierte, wird am 7. April vom Fernsehsender rbb live in Brandenburg an der Havel im Audimax der dortigen Technischen Universität aufgezeichnet und im rbb Fernsehprogramm im Laufe des Jahres gesendet.

Hans-Joachim Heist ist aber nicht nur als Künstler im TV und auf der Bühne sehr aktiv unterwegs. Er engagiert sich seit rund sechs Jahren als Botschafter für die Deutsche Nierenstiftung und ist seit 2017 auch im Vorstand der Stiftung vertreten und versucht den Problemen der Nierenkrankheiten und der Dialyse einen breiten Raum der Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu verschaffen. Die Nieren sind das Klärwerk des Körpers und eine der überlebensnotwendigsten Organe stellte er uns gegenüber fest. Wer sich näher mit den Aktivitäten der Deutschen Nierenstiftung beschäftigen und diese unterstützen möchte kann weitere Informationen darüber im Internet unter www.nierenstiftung.de erhalten.

KLAUS HEGER

Die Zukunft mitgestalten

Einladung zur LEADER-Bilanzkonferenz

Vor fast 4 Jahren wurde die Bewerbung für das EU-Förderprogramm LEADER unter Beteiligung zahlreicher Akteure erarbeitet, nun ist es an der Zeit eine erste Bilanz zu ziehen. (Im Bild der Ideenworkshop vom 26.07.2014 in Pleinfeld.)

In der aktuellen LEADER-Förderperiode ist Halbzeit. Daher zieht die Lokale Aktionsgruppe Altmühlfranken nun eine erste Bilanz. Was geschah bisher? Wie geht es weiter? Um diese Fragen wird es sich am Freitag, 16. März, von 16 Uhr bis etwa 19.30 Uhr in der Aula des Beruflichen Schulzentrums Gunzenhausen drehen.
Mit der Anerkennung als LEADER-Region Anfang 2015 wurde für Altmühlfranken ein Fördermittelbudget in Höhe von 1,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Die ersten LEADER-Projekte wurden im vergangenen Jahr bereits eröffnet und sind in Betrieb – der Musikbahnhof Weißenburg, in dem die Sing- und Musikschule ihre Rock- und Popabteilung eingerichtet hat sowie das Café im Weißenburger Bahnhof, das die Lebenshilfe Weißenburg betreibt.
Eine Vielzahl weiterer Projekte befinden sich derzeit in der Umsetzung, so z. B. die MAP Ferienakademie altmühlfranken der HERMANN GUTMANN STIFTUNG, die Brombachseer Kirschenausstellung des Marktes Absberg oder die Erlebnismosterei des Obst- und Gartenbauvereins Nennslingen.
Rund 600.000 Euro Fördermittel sind derzeit noch verfügbar. Deswegen sind bei der Bilanzkonferenz auch neue Projektideen gefragt. Im zweiten Teil der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, sich an Thementischen auszutauschen. Ob Umwelt, Klima und Energie, Bildung, Gesundheit, Soziales und Demografie, Wirtschaft, Landwirtschaft und Infrastruktur oder Tourismus, Kultur und Regionale Identität – die Themenbereiche sind breit gefächert, genauso wie die Fördermöglichkeiten über LEADER.
Auch das neueste Projekt der LAG Altmühlfranken wird kurz vorgestellt. Dank „Unterstützung Bürgerengagement“ können nun auch kleinere ehrenamtliche Maßnahmen über LEADER gefördert werden.
Für Anmeldungen und weitere Informationen ist LAG-Managerin Carolin Tischner unter der Telefonnummer 09141 902-193 erreichbar.

25 Jahre in Gunzenhausen

Feier bei Physiotherapeutin Imke Götz

Imke Götz und Wolfgang Zuber im Kreis der Mitarbeiterinnen, denen für ihre Treue zur Praxis mit einem Blumenstrauß gedankt wurde.

In den kleinen Räumen eines Geschäftshauses in der Krankenhausstraße (ehemals Rechtsanwalt Fürst) hat sie vor einem Vierteljahrhundert mit ihrer physiotherapeutischen Praxis begonnen: Imke Götz. Später ist sie in die Schlesierstraße gewechselt, vor 13 Jahren in die Räume des Zuber-Hauses am Marktplatz. Hier hat sie auch ihr privates Glück gefunden: Lebenspartner Wolfgang Zuber begleitet sie und ihr ganzes Team im privaten und geschäftlichen Alltag.

Es ist beachtlich, wie sich die Praxis entwickelt hat. Der treue Mitarbeiterinnen-Stamm sorgt für Kontinuität, denn der Klient möchte gut aufgenommen sein. Und dafür sorgen die freundlichen Damen beim Empfang. Über die vielen Jahre hinweg hat sich der Mitarbeiterkreis vergrößert und immer sind neue Geräte dazu gekommen, die dazu dienen, die Gesundheit der Kunden wieder herzustellen. Beim Tag der offenen Tür anlässlich des 25-jährigen Bestehens bekräftigte Imke Götz ihr Bestreben, sich selbst und die Mitarbeiterinnen kontinuierlich weiterzubilden.

Zu den ersten Gratulanten gehörte u.a. Hans-Georg Degenhart, der stellvertretende Vorsitzende des Industrie- und Handelsgremiums Weißenburg-Gunzenhausen, Vorsitzender Alexander Herzog von den Wirtschaftsjunioren Gunzenhausen und die Geschäftführerin des Stadtmarketingvereins Gunzenhausen, Jeanette Kittel. Aus dem Kreis der Stadträte war Werner Falk (FDP) zugegen.

Der Mondkalender 2018 ist erschienen

Leben und Arbeiten in Harmonie mit Mond und Planeten

Nur ein Mondkalender mit astronomisch korrekten Daten führt zum Erfolg! Jedoch beruhen fast alle am Markt erhältlichen Mondkalender auf den astrologischen Sternzeichen, die allerdings längst nicht mehr gültig sind. Heute durchläuft die Sonne diese Sternzeichen im Laufe eines Jahres zu anderen Zeiten, als dies in der Antike der Fall war. Da sich die Erde nicht gleichmäßig, sondern wie ein Kreisel dreht, verändert sich unser Blick auf den Himmel und auf die Gestirne, wodurch mittlerweile die Sonne zu Frühlingsbeginn im Zeichen der Fische steht und nicht, wie noch zu Christi Geburt, im Zeichen des Widders. In den letzten 2000 Jahren hat sich der Sternbildhintergrund vor dem Lauf der Sonne also um fast ein ganzes Sternzeichen verschoben!

„Mit dem Mond durchs Gartenjahr“  (um 16 Seiten erweitert) basiert im Gegensatz zu nahezu allen anderen im Handel erhältlichen Mondkalendern auf den astronomisch korrekten Sternbildern und nur diese haben Einfluss auf Pflanzen und Gesundheit! Es gibt Tipps für die besten Tage der Aussaat, Pflege und Ernte, Hinweise auf den Einfluss des Mondes auf Heilpflanzen, Haarschnitt, Warzen sowie Ernährungstipps. Der Mondkalender liefert Erkenntnisse für die erfolgreiche Behandlung des Bodens und der Holzgewinnung. Er  hilft, den Mond zu verstehen (zunehmender und abnehmender Mond, auf- und absteigender Mond, der Mond in den Sternzeichen).
„Mit dem Mond durchs Gartenjahr 2018“  von Michel Gros (Leben und Arbeiten in Harmonie mit Mond und Planeten), 128 Seiten, durchgehend farbig bebildert, broschiert, SBN 978-3-7020-1674-6,  9,95 Euro. Verlag Leopold Stocker, Graz.

 

Beruf der Hebammen weiter unterstützen

GKV-Anforderungen lehnt MdL Westphal ab

MdL Manuel Westphal.

Der Landtagsabgeordnete Manuel Westphal setzt sich für die Situation der Hebammen in unserer Region ein. Bereits im Oktober hat die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag einen Dringlichkeitsantrag gestellt, mit dem der Erhalt der flächendeckenden Geburtshilfe in Bayern weiter unterstützt werden soll.

In letzter Zeit werden zunehmend die Anforderungen des GKV-Spitzenverbandes im Bereich der Arbeitsorganisation von Beleghebammen diskutiert. Diese nicht praktikablen Anforderungen erschweren die Abrechnung der Leistungen an den Schwangeren für Beleghebammen erheblich und gefährden insbesondere die Standorte für Geburtshilfe im ländlichen Raum.

Beleghebammen sind freiberuflich tätige Hebammen, die ihre Leistungen entweder in einer 1:1-Betreuung einer Schwangeren oder in einem sogenannten Belegteam in einer Klinik anbieten.

„Ich bin ständig im Austausch mit Hebammen bei uns in der Region, um mich über aktuelle Entwicklungen in diesem Bereich zu informieren. Auch jetzt habe ich die Information zu den Forderungen des GKV-Spitzenverbandes erhalten. Ich werde mich weiterhin dafür einsetzen, dass die Arbeitsbedingungen der Hebammen, besonders der Beleghebammen, weiter verbessert werden. Die Anforderungen der GKV sind dabei vehement abzulehnen“, bekräftigt Westphal.

Der Dringlichkeitsantrag der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag unterstützt dabei ebenfalls das Berufsbild der Hebammen. Die Staatsregierung wird in diesem Antrag aufgefordert, besonders auf Bundesebene die Unterstützung, vor allem auch für die freiberuflichen Hebammen, zu verstärken. Derzeit wird im Staatsministerium für Gesundheit und Pflege außerdem eine umfassende Studie zur Hebammenversorgung in Bayern vorbereitet.

Während der aktuellen Legislaturperiode konnte bereits die Erhöhung der Entgelte oder die Einführung von Sicherstellungszuschlägen zur Finanzierung der gestiegenen Haftpflichtprämien umgesetzt werden.

Westphal erklärt weiter: „Gerade die Hebammen, Ärzte und Krankenhäuser in Bayern leisten eine sehr wichtige Arbeit in der Geburtshilfe. Eine wohnortnahe Versorgung ist dabei unerlässlich. Gerade die wieder steigenden Geburtenzahlen machen eine qualitativ hochwertige Betreuung der Schwangeren flächendeckend erforderlich. Keine Schwangere sollte zur Geburt mehrere Kilometer zurücklegen müssen. Deswegen werde ich mich auch für den Erhalt unserer Geburtshilfe einsetzen. Erst kürzlich habe ich dazu unsere Staatsministerin für Gesundheit und Pflege Melanie Huml angeschrieben und dies nachdrücklich betont.“

Altmühltal-Radweg wieder in den „Top 10“

ADFC-Radreiseanalyse 2017 / Erweiterte aktualisierte Radwanderkarte

Radreisende lieben das Wasser – die Top 10 der diesjährigen Radreiseanalyse des Allgemeinen Deutsche Fahrradclubs (ADFC) werden von den deutschen Flussradwegen dominiert. Auf Platz 8 von 157 Radrouten steht in diesem Jahr der Altmühltal-Radweg.

Freuen sich über die neue Radwanderkarte und über das gute Abschneiden des Altmühltal-Radweges bei der ADFC-Radreiseanalyse: Benjamin Hübel vom Informationszentrum Naturpark Altmühltal (l.) und Christoph Würflein, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Naturpark Altmühltal (2.v.l.) im Gespräch mit Vertretern des ADFC in Berlin.

Die ADFC-Radreiseanalyse ist eine repräsentative Online-Befragung unter 7.000 Bundesbürgern. Die Befragung wurde im Winter 2016/2017 bereits zum 18. Mal durchgeführt – im vergangenen Jahr war der Altmühltal-Radweg auf dem elften Platz gelandet und ist somit in der Gunst der Radtouristen um drei Plätze gestiegen. „Schön zu sehen, dass sich Investitionen in eine hohe Wegequalität und in die Vermarktung auszahlen“, freut sich der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Naturpark Altmühltal, Christoph Würflein.

Kaum ein Urlaubssegment wächst so dynamisch, wie der Radtourismus in Deutschland. 5,2 Millionen Bundesbürger haben 2016 einen Radurlaub unternommen, das sind 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Besonders gerne nach Bayern – der Freistaat ist laut der Radreiseanalyse 2017 ist zum sechsten Mal in Folge die beliebteste Radreiseregion im Inland. Auch davon profitiere der Altmühltal-Radweg, so Würflein. Außerdem passe der Vorzeigeradweg im Naturpark Altmühltal perfekt zu den Wünschen von Radurlaubern: 88 Prozent der Befragten nannten „Natur erleben“ als Motivation für ihre Radreise, gefolgt von „aktiv Sport treiben“ und „etwas für Gesundheit tun“.

Knapp 59 Prozent der Radurlauber suchen laut ADFC auf ihrer Tour zudem „Entschleunigung“ und einen „Ausgleich zum Alltag“ – und in diesem Bereich wird der Altmühltal-Radweg zukünftig noch mehr punkten: „Den Empfehlungen des 2016 überarbeiteten Tourismusgutachtens entsprechend arbeiten wir unter anderem gerade an der Einrichtung von Ruhestationen, sogenannten Entschleunigungszonen, am Altmühltal-Radweg“, erklärt Christoph Würflein.

Jeder zweite Radreisende nutzt das Smartphone zur Navigation, essentiell für die Orientierung vor Ort ist aber nach wie vor die klassische Karte, heißt es in der Radreiseanalyse weiter. Auch hier ist der Naturpark Altmühltal gut aufgestellt: Gerade erst ist in Zusammenarbeit mit dem Bielefelder Verlag (BVA) und dem ADFC die vierte, erweiterte Auflage der Radwanderkarte „Altmühltal/Ingolstadt“ erschienen, die den kompletten Naturpark Altmühltal mit dem Altmühltal- und dem Donauradweg im Maßstab 1:75.000 darstellt. Die aktualisierte Radwanderkarte ist ab sofort über das Informationszentrum Naturpark Altmühltal in Eichstätt erhältlich (Telefon 08421/98760, www.naturpark-altmuehltal.de/infozentrum).

Betriebe sprechen Abiturienten an

 Unternehmer und Studenten plaudern aus dem Nähkästchen

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Paul Habbel im lockeren Dialog mit den Abiturienten. So soll es auch diesmal sein.

Seit zwei Jahren ist das Abiturienten-Programm der BAM ein fester Bestandteil der BAM in der Karmeliterkirche in Weißenburg. Auch in diesem Jahr finden die Gesprächskreise für die Zielgruppe der Abiturienten an der diesjährigen Berufsausbildungsmesse am 26. November statt.
„Warum haben Sie Betriebswirtschaft studiert?“, „Weshalb haben Sie sich für eine Karriere im Landkreis entschieden?“ oder „Wie organisierst du deinen Studentenalltag?“ – das sind nur einige Beispiele für Fragen, welche während der verschiedenen Gesprächsrunden des Abiturientenprogramms aufkommen könnten. Die Antworten werden von berufserfahrenen Akademikern sowie von aktuellen Studenten in drei verschiedenen Fachbereichen geliefert.
Zu diesen Fachbereichen gehören die Themengebiete „Wirtschaft & Recht“, „Gesundheit & Soziales“ und „MINT – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft & Technik“.
Die Gesprächsrunden beginnen jeweils um 9 Uhr, 11 Uhr und 13 Uhr in der Karmeliterkirche. Hier erzählen berufserfahrene Akademiker sowie aktuelle Studenten während einer moderierten Gesprächsrunde von ihrem Werdegang sowie aus ihrem Alltag. Dabei soll es nicht um detaillierte Studieninhalte der einzelnen Fachbereiche gehen, sondern um „Geschichten und Erfahrungen“, welche während des Karrierewegs oder während des Studentenlebens gesammelt wurden. „Der Landkreis bietet durchaus Chancen für Akademiker, die oftmals nicht sehr deutlich nach außen dringen. Anhand der prägnanten Geschichten und der Lebenserfahrung der teilnehmenden Personen wollen wir die vorhandenen  Möglichkeiten verdeutlichen.“, erklärt Paul Habbel, der als Geschäftsführer der GUTMANN ALUMINIUM DRAHT GMBH an der Organisation der Gesprächskreise beteiligt ist. Die Moderatoren, in diesem Jahr Paul Habbel und Alexander Höhn, sorgen während des Dialogs mit den Zuhörern für Impulse und führen durch das Gespräch.
Erfreulicherweise konnten auch dieses Jahr wieder zahlreiche Unternehmer, Mediziner und weitere Führungskräfte für das Format gewonnen werden. So wird beispielsweise Thomas Becker, Inhaber der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie Weißenburg, seine Erfahrungen im Fachbereich „Gesundheit & Soziales“ mit den Besuchern teilen. Im Panel für „Wirtschaft & Recht“ wird Bernd Körzendörfer, Partner bei SWR Dürr Albrecht Körzendörfer Partnerschaft in Weißenburg, sowie Christine Krieg, Partnerin bei Meyerhuber Rechtsanwälte Partnerschaft in Gunzenhausen, Rede und Antwort stehen.
„Die Berufswahl- oder Studienwahl nach dem Abitur gestaltet sich für immer mehr Jugendliche als eine gewisse Hürde. Mit unserem Angebot versuchen wir, ein wenig Hilfe bei der Entscheidungsfindung zu bieten. “, erläutert Paul Habbel.
Ein weiteres Ziel, welches mit dem Programm in der Karmeliterkirche verfolgt wird, ist das Werben für den Landkreis als attraktiven Arbeitsort. Nach dem Abitur verlassen viele Jugendliche zwangsweise den Landkreis für ihr Studium und kehren nicht mehr zurück. Durch die teilweise einzigartigen Lebensläufe und durch den breiten Erfahrungsschatz einheimischer Unternehmer soll aufgezeigt werden, dass die Region Altmühlfranken ebenfalls ein interessanter Arbeitsort ist.
Die Zeitleiste der einzelnen Gesprächsrunden mit Fachbereich:
09.00 Uhr: Wirtschaft & Recht
11.00 Uhr: Gesundheit & Soziales
13.00 Uhr: MINT – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft & Technik
Weitere Infos zur BAM unter www.bam.altmuehlfranken.de!

Zentrales Bayerisches Krebsregister stoppen!

Patientenorientierte Infrastruktur wird zerstört

Die FDP Bayern lehnt das geplante zentrale Krebsregister strickt ab. Der Kabinettsbeschluss der Bayerischen Staatsregierung zerstört die funktionierende, patientenorientierte Infrastruktur bei der Krebsregistrierung. Außerdem wird durch die Meldepflicht der Datenschutz und das Selbstbestimmungsrecht der Patienten ausgehöhlt. Es bleibt eine neue bürokratische Datenkrake, die nichts bringt und bereits funktionierende Strukturen zerstört!

Daniel FÖST, Generalsekretär der FDP Bayern: „ich will, dass dieses Gesetz gestoppt wird! Die neue zentrale Behörde sammelt unter Zwang hochsensible Daten ohne Mehrwert für die Patienten und Ärzte. Die Patienten können dem nicht mal widersprechen! Das ist eine neue Datenkrake und hebelt den Schutz der Patientendaten aus.“

„Mich ärgert vor allem, dass die CSU nicht einmal bei den Ärzten nachgefragt hat, was sie denn von dem Kabinettsentwurf halten. Das ist doch absurd! Die Krebsexperten, die jeden Tag in der Praxis mit diesem Thema beschäftigt sind werden ignoriert.“ sagt Professor Andrew Ullmann, Mitglied im Landesvorstand der FDP Bayern und Gesundheitsexperte.

Ullmann weiter: „Das CSU-Krebsregister bringt den Patienten und Ärzten gar nichts. Beiden helfen wir viel besser, indem wir die Strukturen vor Ort und in den Regionen stärken. Da wo die Experten sitzen und was von der Krebsbehandlung verstehen! Dort ist das Geld besser aufgehoben.“

Föst abschließend: „Der Kabinettsentwurf ist eine Todgeburt. Die Umsetzung des Bundesgesetzes in Bayerisches Landesrecht geht ohne die Zentralisierung des Registers. Ich will, dass die CSU auf die Experten, also die Ärzte, hört. Und die bewährten Strukturen der bayerischen Krebsregistrierung so belässt wie sie sind. Denn mehr Bürokratie schafft keine bessere Medizin.“

Hintergrund: Die Bayerische Staatsregierung ist derzeit dabei die Vorgaben des Bundeskrebsfrüherkennungs- und -registergesetzes in Bayerisches Landesrecht umzusetzen. Dabei steht im Mittelpunkt, dass die sechs bisher dezentralen bayerischen Krebsregister in ein zentrales umgewandelt werden sollen. Dies soll organisatorisch dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit unterstellt werden. Damit verbunden ist auch eine Meldepflicht, die vorsieht, dass Ärzte die Patientendaten an diese zentrale Stelle melden müssen. Dies widerspricht dem Grundsatz der Verschwiegenheitspflicht der Ärzte gegenüber ihren Patienten, was aus Patientensicht als gravierende Verletzung des Vertrauensverhältnisses zwischen Arzt und Patient gewertet werden muss. Vor allem durch die geplante namentliche Erfassung mit personenbezogene lückenloser Verlaufsdokumentation der  Krebspatienten. Dabei herrscht bei der staatlichen Erfassungsstelle kein Klinikbezug vor. Dies würde dazu führen, dass den Ärzten die Hoheit über die sensiblen personenbezogenen Daten der bayerischen Krebsregistrierung entzogen würde.

Konzentriert: Familienportal altmühlfranken

Informationen rund um die Familie jetzt online zusammengefasst

Für Familien relevante Informationen im Internet zu finden, ist nicht neu. Bisher mussten aber alle Bereiche, die von Interesse waren, mühsam einzeln zusammengesucht werden. Mit dem Familienportal altmühlfranken gibt es nun eine Plattform, die die verschiedene Informationen und Angebote übersichtlich bündelt.

Wochenende heißt bei vielen Familienzeit, doch wo kann ich in der Region als Familie etwas erleben? Wo kann ich mich bei einem medizinischen Notfall hinwenden? Welche finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten gibt es? Wie kann ich wieder im Berufsleben Fuß fassen, wenn meine Kinder älter sind? Antworten auf diese und weitere Fragen sind unter anderem auf dem Familienportal altmühlfranken zu finden.

Auch Informationen und Angebote für die Zeit vor der Geburt eines Kindes beinhaltet das Portal, beispielsweise Kontaktadressen der Schwangerenberatung, des Bettenverleihs oder Informationsmaterial rund um die Geburt.

Doch „Familie“ umfasst nicht nur Eltern und Kinder, auch die Großeltern zählen als wichtige Familienmitglieder dazu. Deswegen gibt es im Familienportal auch die Rubrik „Älter werden, alt sein“, welche Informationen rund um Wohnen, Gesundheit, finanzielle Unterstützung etc. umfasst.

Entdecken Sie das Familienportal altmühlfranken ganz einfach und bequem von zuhause oder unterwegs unter www.familie.altmuehlfranken.de.

Für weitere Informationen steht Ihnen Frau Greta Weisenseel von der Zukunftsinitiative altmühlfranken jederzeit gerne zur Verfügung, per Telefon unter 09141 902-289 oder per E-Mail unter greta.weisenseel@altmuehlfranken.de.

81 Radler des „Teams FDP“

Jeden Montag gemeinschaftliches Stadtradeln

Radeln-1Das Stadtradeln 2016 hat begonnen. Bürgermeister Karl-Heinz Fitz radelte an der Spitze einer Abordnung rund um den Altmühlsee. Natürlich war das „Team FDP“ mit seinem Mannschaftskapitän Werner Falk dabei. Immerhin stellt das Team 81 Teilnehmer und ist damit zahlenmäßig das größte im Feld der 27 Mannschaften. Es kann aber gut sein, dass noch Teams dazu kommen und möglich ist auch, dass andere Teams personell noch aufstocken. Darauf kommt es auch gar nicht an. Wichtig ist, dass die Mitbürger Gunzenhausen motiviert werden, aufs Rad zu steigen und durch den Verzicht auf das Auto einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Obendrein tut jeder etwas für seine Fitness und seine Gesundheit.

Wer will, kann an jedem Montag um 19 Uhr an einer gemeinschaftlichen Radtour teilnehmen. Dabei ist es gleichgültig, welchem Team er angehört. Gezählt werden die Kilometer ohnehin individuell.