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Kostenloser Nahverkehr für Senioren?

„Ü70“ bedürfen keiner  generellen Alimentierung

In den Nürnberger Nachrichten vom 6. Dezember 2016 lesen wir von einer Forderung des SPD-Bundestagsabgeordneten (und Vorsitzenden des Verkehrsausschusses des Bundestags) Martin Burkert, den Senioren (also den Menschen über 70 Jahre) den Öffentlichen Personennahverkehr (Nutzung von Bus und Bahn) kostenlos anzubieten – und zwar nicht nur regional, sondern bundeseinheitlich überall dort, wo es einen ÖPNV gibt.

Einmal abgesehen von der Ungerechtigkeit gegenüber den Senioren, die dort leben, wo es keinen ÖPNV gibt, ist der Vorschlag  eher das, was der CSU-Fraktionsvorsitzende Sebastian Brehm sagt: Reiner Wahlkampf!  Und OB Ulrich Maly ordnet die Dinge richtig ein: „Wir haben die reichsten Rentner aller Zeiten!“

Bedürftige (also Empfänger von Arbeitslosengeld II, Sozialgeld oder Sozialhilfe) sollen meiner Meinung nach neben Schülern, Studenten und Behinderten in den Genuss eines  ermäßigten Fahrpreises im Nahverkehr kommen.  Das ist aber heute schon gesetzlich geregelt.

Länder wie Tschechien oder die Slowakei als Beispiele heranzuziehen, halte ich für falsch, denn dort ist die Zahl der alten Menschen, die in absoluter Armut leben, größer als bei uns.

Der Sozialdemokrat Burkert verlangt,  der VAG solle ausrechnen, welche Mehrkosten entstehen. Dass  diese gravierend ausfallen, das sollte ihm schon jetzt bewusst sein. Die Forderung nach kostenloser Nutzung des ÖPNV für Menschen über 70 Jahre halte ich für falsch, denn es gibt in unserer Gesellschaft genügend Rentner, die mit ihrem Einkommen gut auskommen, vielen geht es glänzend. Sie können ihr Fahrgeld locker bezahlen. Die Forderung Burkerts, die Mehrkosten auf den Steuerzahler pauschal zu übertragen, würde eine grandiose und für einen Sozialisten  unvorstellbare Ungerechtigkeit schaffen: Soll etwa der Steuerzahler mit niedrigem Einkommen für den reichen ÖPNV-Nutzer aufkommen? Das kann wohl nicht sein und müsste eigentlich einen Sozialisten auf die Palme bringen.

Es wäre wohl ein hoher Aufwand für die Kontrolle notwendig, um die Regelung zu überwachen, schließlich soll sich ja niemand die Leistung in betrügerischer Manier ungestraft erschleichen können.

Für realistischer halte ich eine Praxis, die dem Zeitungsbericht zufolge in Ansbach, Schwabach und Fürth gilt, wo Senioren (ob arm oder reich)  Tickets für kostenlose Einzelfahrten bekommen, die bereit sind, ihren Führerschein abzugeben.

Meine Meinung: Nur weil Menschen 70 und älter sind bedürfen sie keiner Alimentierung!

Werner Falk, Stadtrat der FDP in Gunzenhausen

Neue Impulse für die Wanderqualität vor Ort

Naturpark Altmühltal setzt Qualitätsoffensive  fort

Der Altmühltal-Panoramaweg, vor elf Jahren als Leuchtturmprojekt ins Leben gerufen, steht heute mit seinen Schlaufenwegen stellvertretend für die hohe Wanderqualität im Naturpark Altmühltal. Aber geht die Wanderqualität der Region auch wirklich in die Fläche, halten örtliche Wegenetze, was der Vorzeigeweg verspricht? Diesen Fragen gingen Tourismusverantwortliche und Wanderwegewarte auf einem Workshop des Tourismusverbandes nach.neue-impulse-fuer-wanderqualitaet-2

„Nach über zehn Jahren ist es an der Zeit, einmal zu schauen, wo wir stehen – was hat die Qualitätsoffensive Wandern im Naturpark Altmühltal gebracht, was liegt noch im Argen, wie geht es weiter“, erklärt Naturparkgeschäftsführer Christoph Würflein. Seit dem Start der Qualitätsoffensive Wandern im Jahr 2004 hat sich viel getan: die Zertifizierung des Altmühltal-Panoramaweges zum Qualitätsweg Wanderbares Deutschland, die Umsetzung eines einheitlichen Beschilderungskonzepts und die Aktion „Wandern mit Profil“, die prüfbare Qualitätsstandards für Schlaufenwege am Altmühltal-Panoramaweg entwickelte.

16 dieser Schlaufenwege – allesamt örtliche Rundwege, die zu (Halb-)Tagestouren abseits der Hauptroute des Altmühltal-Panoramawegs einladen – haben erfolgreich an „Wandern mit Profil“ teilgenommen. Manch andere Ortswanderwege jedoch hinken bei der Qualität noch hinterher, so das Fazit der Naturparktouristiker: Sei es bei der Darstellung der Wege und ihrer touristischen Infrastruktur im Internet, bei der Beschilderung oder durch mangelnde Wegepflege und fehlende Rastmöglichkeiten. „Hier ist es ganz wichtig, eine Systematik reinzubringen“, betont Christoph Würflein: „Wie oft werden die örtlichen Wege überprüft? Wer ist für die Pflege zuständig? Und vor allem: Wie viele lokalen Wege braucht ein Ort?“

Hier setze nun die Fortführung der Qualitätsoffensive Wandern an, so der Naturparkgeschäftsführer. Ein erster Schritt sollte in den Orten und Gemeinden ein kritisches Hinterfragen des eigenen Wegenetzes sein – das Motto: Reduzieren, was der Wanderer nicht braucht und optimieren, was der Wanderer schätzt. „Hier wird oft noch zu gemeindezentriert gedacht“, sagt Christoph Würflein. Eine zwingende Voraussetzung für die Optimierung der Wegenetze sei die Wegekenntnis der Verantwortlichen: „Eine Qualitätsverbesserung – wo bieten sich Ruhezonen an, muss der Verlauf optimiert werden, welcher Weg ist wirklich wichtig – kann nur funktionieren, wenn man seine Wege auch einmal selber abgelaufen ist.“ Der Naturpark könne hier lediglich beratend tätig werden – „die Zusammenarbeit zwischen dem Tourismusverband und den Orten ist aber sehr positiv“, so Würlein. Er betont, dass das Engagement in den Gemeinden und auch der vielen Ehrenamtlichen vor Ort von großer Bedeutung für die ganze Tourismusregion ist.

Zudem beschäftigte sich der Wanderworkshop mit einer neue Initiative des Deutschen Wanderverbandes: Beim Wanderverband können nun kurze Wanderwege als Themenwege (Traumtour, Regionaler Genuss, Familienspaß, Komfortwandern, Kulturerlebnis, Naturvergnügen, Winterglück oder Stadtwanderung) zertifiziert werden. „Auch wenn man sich nicht für eine Zertifizierung entscheidet, können solche Themen als Denkanstoß für die Zukunft und für die Optimierung der örtlichen Wegenetze dienen“, ist sich Christoph Würflein sicher. „Schließlich ist im Naturpark Altmühltal alles vorhanden, was der Wanderer sucht, vom Spazierweg bis zum Klettersteig. Eine thematische Zuordnung der schönsten Ortswanderwege erleichtert den Touristikern die Konzentration auf das Wesentliche – und dem Wanderer die Auswahl.“

 

Jahrbuch ist Gedenken an Dr. Gerhard Rechter

Historischer Verein für Mittelfranken hat sein 104. Jahrbuch vorgestellt

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Witwe Adelheid Rechter bekam von den Historikern Daniel Burger, Herbert Schott, Peter Fleischmann, Graf Rainer von Seckendorff-Aderbar und 2. Vorsitzendem und Schriftleiter Georg Seiderer (von links) das erste Exemplar des 104. Jahrbuchs. Foto: Falk

746 Seiten eines Buches, das 1,8 Kilogramm wiegt, sind viel  – und doch nicht alles. Der Historische Verein für Mittelfranken hat sein 104. Jahrbuch  Dr. Gerhard Rechter, seinem langjährigen Schriftleiter, 2. Vorsitzenden und Leiter des Staatsarchivs Nürnberg (1999 bis 2012) gewidmet und das Buch an dem Tag der Öffentlichkeit vorgestellt, an dem der anerkannte Historiker 65 Jahre alt geworden wäre. Er ist am 22. Juni 2012 gestorben. In dem umfangreichen Band befassen sich 22 Beiträge mit der fränkischen Geschichte, die Dr. Rechters Leben war. Schwerpunktthemen sind der höhere und niedere Reichsadel, der Deutsche Orden, das Seckendorff-Geschlecht, das Markgrafentum Brandenburg-Ansbach und die Grafschaft Schwarzenberg. Daneben finden sich die Nachrufe von Freunden, Weggefährten und Wissenschaftlern.

Es hätte wohl keinen schöneren Rahmen als das Blaue Schloss in Obernzenn geben können, um des Verstorbenen und seiner wissenschaftlichen Arbeit zu gedenken. Das fand auch Rainer Graf von Seckendorff-Aberdar, der Schlossherr. Er erinnerte an die weniger schönen Jahre, als 1945 das Schloss für die amerikanischen Besatzer geräumt werden musste. Immerhin: „Off Limit“ war für sie der Bildersaal und somit auch das gräfliche Archiv. Nach dem Krieg (bis 1948)  waren zwangsausgesiedelte Menschen aus der Ukraine im Schloss, ebenso deutsche Flüchtlingsfamilien.

„Das Seckendorff-Archiv muss gesichtet, geordnet und der Forschung zugänglich gemacht werden.“  Graf Rainer erinnerte an die resolute Forderung von Dr. Gerhard Rechter, die dem Schlossherrn natürlich sehr zupass kam, denn bis dato waren die Archivalien weit verstreut gewesen. Im weiteren Verlauf wurde sogar eine Sicherheitsverfilmung des Archivmaterials angeordnet, das sich seither in einem Stollen im Schwarzwald befindet. Eine Kopie  ging natürlich an den Eigentümer des Schlosses. Allein acht Bände aus der Feder Rechters sind über die Geschichte des Seckendorff-Geschlechts und ihrer Besitzungen erschienen. „Was Dr. Rechter für das Seckendorff-Archiv getan hat, werden wir nie vergessen“, so Graf Rainer.

„Die Erde, die mich nährt, hat ein Recht  auf meine Arbeit und meine Kraft.“ An diesen Spruch von Dietrich Bonhoeffer, den Dr. Rechter wiederholt zitierte, wenn er über seine Arbeit sprach, erinnerte Dr. Peter Fleischmann, der jetzige Leiter des Staatsarchivs Nürnberg.  Er ging auf die wissenschaftliche Ausbildung des Historikers Dr. Gerhard Rechter ein, der einst  von dem fränkischen Landeskundler Prof. Stephan Wendehorst  „wissenschaftliche und ethische Orientierung“ erhalten hatte. Mit tränenerstickter Stimme würdige Fleischmann seinen Freund und Weggefährten, der  allein acht Bände zum Seckendorff-Geschlecht veröffentlichte. „Er hatte immer die Vielfalt der fränkischen Territorialität im Blick“ sagte der Amtschef und erinnerte an die Häusergeschichten  von Uffenheim (2003) und Lichtenau (2010) sowie an die unzähligen historischen Abhandlungen aus der Feder von Dr. Rechter. Er nannte auch seine Bemühungen um das Archiv der Herrschaft Scheinfeld der Grafschaft Schwarzenberg, das 2011 zum Staatsarchiv Nürnberg gekommen ist.

Dr. Fleischmann („Beruf und Berufung waren eins“) erinnerte in Anwesenheit der Witwe und der Hinterbliebenen an die Wärme und Herzlichkeit, mit der Dr. Rechter den Menschen frei von akademischer Selbstüberschätzung begegnete und er nannte auch dessen Freude und den Genuss an der Geselligkeit.  Als „Kulturmanager“ habe er sich stets verstanden, zudem sei er von 1994 bis zu seinem Tod 2. Vorsitzender des Historischen Vereins für Mittelfranken gewesen. Vielen Vereinen, wie beispielsweise der Gesellschaft für Familienforschung in Franken, sei er hilfreich beigestanden.

Die Beiträge der 22 Autoren zur fränkischen Landesgeschichte gehören zur Gedenkschrift genauso wie die acht Nachrufe zum Tode von Dr. Gerhard Rechter. Sie stellte im Schloss Obernzenn Prof. Georg Seiderer, der Schriftleiter des Historischen Vereins vor.  Zusammen mit Dr. Daniel Burger und Dr. Herbert Schott ist er der Herausgeber des 104. Jahrbuches.

„Vielfalt fränkischer Geschichte“ von Georg Seiderer, Herbert Schott, Daniel Burger (Hrsg.), 746 Seiten;  Selbstverlag des Historischen Vereins/Verlagsdruckerei Schmidt, Neustadt;  44,90 Euro (erhältlich im regionalen Buchhandel).

 

Brombachsee mit klarem Profil

Authentisch ehrlich und regionale Wertschöpfung

Nur wenige andere Regionen Deutschlands sind so reich an Spezialitäten wie Franken. Und unter diesen hat sich der Brombachsee ein einzigartiges Profil mit seiner Kirschen- und Obstkultur erworben. Es zeigt sich immer mehr, dass und wie wichtig es war, neben dem Spalter Hopfenland auch das Brombachseer Kirschenland hier eindeutig zu positionieren., erläuterte Fritz Walter als Vorsitzender der Manufaktur „Echt Brombachseer eG“. Cover_WebWährend sich die meisten Darstellungen in Franken hier aber vornehmlich den Klassikern – wie Sauerbraten, Altmühlfränkischen Bratwürsten und Lebkuchen – widmen, eröffnet das neue Buch-Magazin „Lebensart genießen“ einen sehr viel größeren Blickwinkel. Auf über 200 Seiten stellt der opulent aufgemachte Band Spezialitätengebiete aus ganz Franken vor, angefangen von der Genussregion Oberfranken über die Bio-Metropole Nürnberg und das Fränkische Weinland bis hin zum Spalter Hopfenland und eben der Brombachseer Kirschenregion. Denn längst haben sich Authentizität und Regionalität als kaum zu überbietende Schwergewichte von Imageprofilen verschiedener Landschaften entwickelt. Und neben dem Brombachsee mit seinen Kirschen hat Franken ja in der Tat Erstaunliches zu bieten.Einen Schwerpunkt des Bandesaus dem Bamberger Selejt-Verlag bilden Spezialitäten mit Alleinstellungsmerkmal, darunter viele Sorten und Rassen, die von Liebhabern und Feinschmeckern in jüngster Zeit neu entdeckt wurden. Dazu gehören im Weinbau z.B. der Alte Gemischte Satz, der Tauberschwarz und der Blaue Silvaner, bei den Gärtnern Gemüsesorten für Gourmets, bei den Brennereien alte Obstsorten, bei den Tierzüchtern alte Landrassen. Und auch bei den Kirschenbauern setzt sich langsam wieder die Erkenntnis durch, dass die alten Hochstämme und die auf ihnen noch wachsenden regionaltypischen Sorten eine Besonderheit darstellen und vor allem von den Kunden zunehmend gezielt nachgefragt werden. Ein Blick über die Grenze zeigt zudem, dass dies ein Trend überall in Europa ist. Der Spezialitätenhandel fragt mittlerweile gezielt nach Produkte aus Hochstämmen, aus alten regionaltypischen Sorten und garantiert aus Streuobst-Herkunft.

Und gerade all diese Spezialitäten geben Frankens kulinarischer Landkarte ein Gesicht. Mit ihnen ist nicht nur ein einzigartiger Geschmack, sondern in vielen Fällen auch eine gewachsene Kulturlandschaft verbunden, die es zu erhalten lohnt; am besten, indem man die Produkte isst. Genau dies soll der Band „Lebensart genießen“, der sich auch als Einkaufsführer versteht, unterstützen. Aussagekräftige Karten zu jedem Spezialitätengebiet, Rezepte und Genuss-Tipps runden die Zusammenschau ab.

In der Buchreihe „Lebensart genießen“ hat der Herausgeber Dr. Oliver van Essenberg seit 2009 unter anderem bereits fränkische Spezialitäten vorgestellt. Bislang wurden die Regionen Bamberg, Nürnberg, Würzburg, Bayreuth und Fichtelgebirge in Einzelbänden beleuchtet, mit einem breiten Themenspektrum, das von Kulinarik über Handwerk bis zu Kunst und Kultur reicht. „Lebensart genießen – Spezialitäten in Franken“ ist der erste Band, der sich beinahe ausschließlich dem Thema Essen und Trinken widmet, eine Frucht aus mehreren Jahren Recherche und der Auftakt zu einem neuen Format in der populären Reihe.
Das Buch ist über den einschlägigen Buchhandel und in der Region auch natürlich über die umfassend aufgeführten Standorte, der Brombachseer Prunothek und dem ausgewählten Landgasthof Jägerhof in Absberg zu erwerben.

Fischwoche in Altmühlfranken startet

Vom 19. bis 18. Februar gibt es ein Superangebot in  vier Gaststätten

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Küchenchef Michael Lutz und Chefin Berta Jäger vom „Jägerhof“ zusammen mit „Chefkoch“ Landrat Gerhard Wägemann und dem Landtagsabgeordneten Manuel Westphal. Foto: Falk

Die Spezialitäten unserer Seen und Teiche, der Flüsse und Bäche sind gefragt wie nie! Die Gastronomie in Altmühlfranken setzt hierbei neben dem Wildfang auf professionell und umweltschonend arbeitende Zuchtbetriebe in der Region. Heimische Fische spielen eine wichtige Rolle zum Funktionieren des empfindlichen Ökosystems unserer altmühlfränkischen Gewässer. Gleichzeitig sind sie Garant für eine abwechslungsreiche Speisekarte in der regionalen Gastronomie und wertvoller Lieferant von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Schmackhaft zubereitet von der Gastronomie in Altmühlfranken sind Forelle, Karpfen, Brachse und Co. immer ein Genuss. „Probieren Sie es aus!“, sagt Andreas Scharrer, der Regionalmanager der Zukunftsinitiative „altmühlfranken“.

Landrat Gerhard Wägemann gab im Rahmen eines Presseempfangs  den Startschuss für die kuliniarische Woche „Heimischer Fisch aus Altmühlfranken“ vom 19. bis 28. Februar.  Schade, dass der Landrat nicht alles verkosten konnte, schließlich begann für ihn die Fastenzeit. Schon im 36. Jahr hält er sich an die Vorgaben des christlichen Kalenders und verzichtet auf Schäufele und dergleichen. Schauplatz war die Küche des Gasthofes „Jägerhof“. Mit der Chefin Berta Jäger (zugleich Vorsitzende des Hotel- und Gaststättenverbands) bruzzelte der Landrat ein Brachsenfilet „Brachsenthaler“ (Fischküchle aus der Altmühlbrachse auf Bärlauchrisotto mit sautiertem Wintergemüse).

Mit dabei waren MdL Manuel Westphal,  Absbergs Bürgermeister Helmut Schmaußer, Altbürgermeister Fritz Walter, Kreisbäuerin Helga Horrer,   Wilhelm Baier von der Fischereiberatung Mittelfranken, die Fischzüchter Rudolf Uebler aus Heidenheim und Susanne Hemmeter aus Ettenstatt sowie Ines Wieland-Heinz vom Gasthaus „Zum Hirschen“ in Muhr am See.

Wer die Restaurants besucht, der kann an einer Preisverlosung teilnehmen. Für drei Stempel und jeweils eine Bewertung gibt es die Chance, ansehnliche Preise gewinnen zu können. Erhältlich  ist das „Genießer-Heftla“ in den teilnehmenden Betrieben. Diese sind:

 

Gasthaus „zum Hirschen“ – www.restaurant-altmuehlsee.de Ansbacher Straße 4, 91735 Muhr a. See, Tel. 09831 3940.
• Karpfen gebacken mit Kartoffelsalat und Salat
• Karpfenfilet gebacken mit Kartoffelsalat und Salat
• Saiblingsfilet an Bandnudeln mit Petersilienpesto und Grilltomaten
• Heißgeräucherter Saibling an Meerrettichschaum und Petersilienkartoffeln
Landgasthaus „Jägerhof“ – www.jaegerhof-absberg.de, Deutschordenstraße 4, 91720 Absberg, Tel. 09175 865.
• Kartoffel-Meerrettich-Rahmsuppe mit gebeizter Lachsforelle und
Croutons
• Tranchen von der Graved-Lachsforelle mit Apfel-Meerrettichmousse
an knusprigem Kartoffelrösti und mariniertem Portulak
• „Brachsenthaler“– Fischküchle aus der Altmühlbrachse auf Bärlauchrisotto
mit sautiertem Wintergemüse
• Im Ganzen gebratene Forelle nach Müllerin Art, mit Mandelbutter,
Petersilienkartoffeln und gemischtem Blattsalaten
• Gegrilltes Saiblingsfilet auf rahmigem Steckrübengemüse, Brokkoli,
Rote Bete und Zitronenreis
• Gebackenes Karpfenfilet mit hausgemachtem Kartoffelsalat und
mariniertem Feldsalat
LandGasthof „zum Schnapsbrenner“– www.schnapsbrennerei.com, Dorfstraße 67, 91174 Spalt-Großweingarten, Tel. 09175 79780.
• Gebackene Karpfensticks auf Feldsalat mit Balsamicodressing und
Speck/Zwiebeln, dazu Baguette
• Räucherfischsuppe
• Saibling „Müllerin“ im Ganzen gebraten auf Mandelbutter serviert, dazu
Salzkartoffeln und Salat der Saison
• Lachsforellenfilet auf Senfsoße dazu Bandnudeln und Rote Bete-Stampf
• Karpfenfilet gebacken, mit Kartoffel-/Endiviensalat, selbstgemachter
Remoulade und Salat der Saison
• Regenbogenforellenfilet auf Rahmspinat mit gebackenen Grieshalbmonden
Gasthof „Zum goldenen Lamm“ – www.goldeneslamm-wettelsheim.de
Marktstraße 16, 91757 Treuchtlingen-Wettelsheim, Tel. 09142 9689-0.
• Forellenmousse mit Preiselbeer-Meerrettich und kleiner Salatgarnitur
• Cross auf der Haut gebratenes Zanderfilet auf Tomaten-Kräuterragout mit
Röstkartoffeln
• Gebackener ½ Karpfen mit saftigem Speckkartoffelsalat
• In Mandelbutter gebratener Saibling, gefüllt mit Gemüse, dazu Kräuterkartoffeln
• Bunter Salatteller mit gebackenen Karpfenfiletstreifen.

Hotel Adlerbräu (www.hotel-adlerbraeu.de), Marktplatz 10/12, 91710 Gunzenhausen, Tel. 09831 8867-0.
• Saibling im Wurzelsud, dazu Sesamkartoffeln
• Regenbogenforelle blau oder gebacken mit Petersilienkartoffeln
• Gedünstetes Regenbogenforellenfilet auf Weißweinsoße, dazu Reis
• Fränkischer Karpfen gebacken, dazu Kartoffelsalat und Blattsalate
• Lachsforellenfilet mit Tomaten-Basilikum-Kruste, dazu hausgemachte
Rahmnudeln
Gasthof Zur Sonne – www.zur-sonne-pappenheim.de, Deisingerstraße 20, 91788 Pappenheim, Tel. 09143 837837
• Topinambur-Birnensalat mit Haselnuss und gebackenem Karpfen-Stick
• Bouillabaisse von heimischen Fischen mit Meerrettich
• Lachsforelle & Forelle im Curry-Strudelteig mit Reiscreme, Tandoori und
gerösteter Ananas
• Frische Forelle in aromatischer Kräuterbutter gebraten mit frischem
Marktgemüse und Butterkartoffeln

2. Kulinarische Aktionswoche startet

Durch die Fastenzeit mit heimischem Fisch aus Altmühlfranken

Fisch ist eine feine Sache gerade jetzt zur Fastenzeit und besonders wenn er aus Seen, Flüssen und Bächen der Region kommt. Deshalb setzt die zweite kulinarische Aktionswoche in diesem Jahr vom 19. bis 28. Februar auf „Heimischen Fisch aus Altmühlfranken“.
Heimischer Fisch ist lecker, das wussten schon die Römer, die mit dem Limes ja bekanntlich eine lange und breite Spur in Altmühlfranken hinterlassenFischwoche haben. So nennt der römische Autor Varro die Fischhaltung von Süßwasserfischen bereits im ersten vorchristlichen Jahrhundert als „eine der landwirtschaftlichen Traditionen unserer Ahnen“. Und so wird den Römern auch nachgesagt, dass sie den Karpfen aus Asien nach Europa brachten.

Fisch und Fasten

Heimischer Fisch spielt aber auch während des Fastens eine besondere Rolle. Alle Weltreligionen kennen eine Fastenzeit und im 4. Jahrhundert wurde eine Fastenzeit für die christliche Kirche eingeführt. Es sollte eine Vorbereitung auf das höchste Fest der Christenheit – das Osterfest – sein. Die Fastenzeit wurde auf 40 Tage vor Ostern von Aschermittwoch bis Karsamstag festgelegt, denn genau so lange fastete Jesus in der Wüste. Diese Fastenzeit wurde in früheren Jahrhunderten streng geachtet – zumindest mehr oder weniger. Fasten in diesem zeitlichen Ausmaß kann man nicht ohne Nahrungsaufnahme überstehen, so mussten erlaubte Speisen, die Fastenspeisen, festgelegt werden. So war der Verzehr von Fleisch verboten, aber Fische durften gegessen werden. Darum wurden kurioserweise mancherorts Enten zu Fischen erklärt, denn sie tauchten ja unter Wasser, um auch sie essen zu dürfen.

Heimische Fischvielfalt in sechs Gastronomiebetrieben

Heimische Fische tragen aber auch zum Funktionieren des empfindlichen Ökosystems unserer altmühlfränkischen Gewässer bei und sind Garant für eine abwechslungsreiche Speisekarte in der regionalen Gastronomie. Zusätzlich sind sie wertvoller Lieferant von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Es gibt also ausreichend Gründe, dass sich sechs Gastronomiebetriebe in Altmühlfranken dem Thema „Heimischer Fisch“ widmen und 30 köstliche Gerichte auf ihren Speisekarten präsentieren. Denn mit dieser kulinarischen Aktionswoche „Heimischer Fisch aus Altmühlfranken“ möchten Zukunftsinitiative altmühlfranken und Gastronomiebetriebe durch raffinierte Zubereitungsformen gerade heimischer Fischarten Lust auf unsere Seen- und Fischregion wecken. Mit Schleie, Brachse, Barsch, Karpfen, Saibling, Bach- oder Regenbogenforelle soll das breite Angebot regionaler Fischspezialitäten verdeutlicht und die Vielfalt der Seen- und Gewässerlandschaft in die Küche und auf die Teller getragen werden. Die Genussregion Altmühlfranken setzt dabei auf professionell und umweltschonend arbeitende Zuchtbetriebe. Und wer selbst einmal Lust hat heimischen Fisch zuzubereiten, der findet im aktuellen Aktionsflyer auch eine Karte mit regionalen Bezugsquellen.

Neu – das „Genießer-Heftla“

Neu bei den kulinarischen Aktionswochen 2016 ist das „Genießer-Heftla“. In diesem scheckkartengroßen „Heftla“ kann man sich Besuch und Genuss eines Aktionsgerichtes im jeweiligen Gastronomiebetrieb mit einem Stempel bestätigen lassen. Gleichzeitig kann der Gast angeben, wie Ihm die Aktion „gemundet“ hat. In den Kategorien „Atmosphäre“, „Qualität & Geschmack“ sowie „Service“ kann man über die Vergabe von Schulnoten seine Meinung äußern. Und dieses „kulinarische Engagement“ wird auch belohnt: denn nach der letzten kulinarischen Aktion 2016 schickt man das Genießer-Heftla an die Zukunftsinitiative altmühlfranken des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen. Sind dort mindestens 3 Stempel von teilnehmenden Gastronomiebetrieben zu finden, nimmt man an der Verlosung attraktiver Preise teil. Diese reichen von Essensgutscheinen bis zu einer Übernachtung für 2 Personen inklusive Regionalmenü in Altmühlfranken. Das Genießer-Heftla ist bei der Zukunftsinitiative altmühlfranken und in allen teilnehmenden Gastronomiebetrieben erhältlich.
Weitere Informationen zur Aktionswoche sowie eine Auflistung aller teilnehmenden Betriebe und aller angebotenen Gerichte finden sich im aktuellen Aktionsflyer „Heimischer Fisch aus Altmühlfranken“ und unter www.altmuehlfranken.de/heimischerfisch oder bei der Zukunftsinitiative altmühlfranken des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen unter Tel. 09141 902-196.

„Essen wie bei Muttern“

Traditionelle Küche kehrt zurück nach Altmühlfranken

Mit dem neuen Jahr 2016 starten auch die kulinarischen Aktionswochen Altmühlfrankens in eine neue Runde. Den Auftakt macht die Aktion „Essen wie bei Muttern – traditionelle Küche aus Altmühlfranken“ vom 15. bis 24. Januar.
„Essen bei Muttern“ – damit verbinden wir immer Heimat, Geborgenheit und Gemütlichkeit. Und natürlich schmeckt‘s bei Muttern immer am besten! An ihrer Kochkunst wissen wir einiges zu schätzen. Traditionelle fränkische Gerichte deren Rezepte von Generation zu Generation weitergegeben und stets weiter verbessert wurden, haben sich zu kulinarischen Höhepunkten für Zunge und Gaumen entwickelt. Diese „Hausmannskost“, wie man gerne sagt, überzeugt durch ihre Einfachheit. Nicht immer sind exotische Zutaten oder komplizierte Techniken notwendig, um eine ausgezeichnete Mahlzeit zu kreieren. Viele Rezepte orientieren sich an regionalen Saisonprodukten. Die Generationen unserer Mütter und Großmütter verwendeten zum Kochen das, was die Felder gerade hergaben.Woche
Wenn wir heute an regionale kulinarische „Klassiker“ denken wie Krautwickel, Sauerbraten, Reiberdatschi, Schobberli, Tellersülze oder Bratapfel kommen bei vielen Erinnerungen an die Kindheit auf, als man Mutter oder Großmutter voller Vorfreude auf das Lieblingsessen beim Gemüse schneiden oder Kartoffeln putzen geholfen hat. Ein Stück dieses Gefühls, der Heimat, der Geborgenheit und der Gemütlichkeit wollen wir mit den kulinarischen Aktionswochen zurückholen. Genießen Sie in den acht teilnehmenden Gaststätten die Gerichte, die seit Generationen schmecken und lassen Sie sich gleichzeitig von den raffinierten Ideen und originellen Interpretationen der traditionellen Rezepte überraschen. 43 Gerichte zum Thema „Essen wie bei Muttern – traditionelle Küche aus Altmühlfranken“ warten auf den Speisekarten der teilnehmenden Gastronomiebetriebe auf Verkostung und Wiederentdeckung.

Neu – das „Genießer-Heftla“

Neu bei den kulinarischen Aktionswochen 2016 ist das „Genießer-Heftla“. In diesem scheckkartengroßen „Heftla“ kann man sich Besuch und Genuss eines Aktionsgerichtes im jeweiligen Gastronomiebetrieb mit einem Stempel bestätigen lassen. Gleichzeitig kann der Gast angeben, wie Ihm die Aktion „gemundet“ hat. In den Kategorien „Atmosphäre“, „Qualität & Geschmack“ sowie „Service“ kann man über die Vergabe von Schulnoten seine Meinung äußern. Und dieses „kulinarische Engagement“ wird auch belohnt: denn nach der letzten kulinarischen Aktion 2016 schickt man das Genießer-Heftla an die Zukunftsinitiative altmühlfranken des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen. Sind dort mindestens 3 Stempel von teilnehmenden Gastronomiebetrieben zu finden, nimmt man an der Verlosung attraktiver Preise teil. Diese reichen von Essensgutscheinen bis zu einer Übernachtung für 2 Personen inklusive Regionalmenü in Altmühlfranken. Das Genießer-Heftla ist bei der Zukunftsinitiative altmühlfranken und in allen teilnehmenden Gastronomiebetrieben erhältlich.
Weitere Informationen zur Aktionswoche sowie eine Auflistung der beteiligten Betriebe und aller angebotenen Gerichte finden sich im aktuellen Aktionsflyer „Essen wie bei Muttern – traditionelle Küche aus Altmühlfranken“ und unter www.altmuehlfranken.de/essen-wie-bei-muttern.

Teilnehmende Betriebe

GASTHAUS „ZUM HIRSCHEN“ – www.zumhirschen-muhr.de
Ansbacher Straße 4, 91735 Muhr a. See, Tel. 09831 3940
• Fränkische Kartoffelsuppe
• Krustenbraten an Dunkelbiersoße mit Klöße und bayrisch Kraut
• Leber mit Apfelringen an Stopfer und Salat
• Tellersülze vom Schweinskopf mit Bratkartoffeln
• Schobberli (Kartoffelnudeln) mit Apfelmus
• Bratapfel mit Vanilleeis
LANDGASTHAUS „JÄGERHOF“ – www.jaegerhof-absberg.de
Deutschordenstraße 4, 91720 Absberg, Tel. 09175 865
• Rinderbrühe mit hausgemachten Griesnockerln
• Fränkischer Kartoffeleintopf mit gebratenen Speckstreifen in der
Terrine serviert
• Geschmorte Rinderroulade mit Rosenkohl und Semmelkloß
• Fränkische Krautwickel mit Specksoße und Kartoffel-Pastinakenstopfer
• Hausgemachte Zwetschgenknödel mit Bröselbutter und Vanillesoße
PARKHOTEL ALTMÜHLTAL – www.aktiv-parkhotel.de
Zum Schießwasen 15, 91710 Gunzenhausen, Tel. 09831 5040
• Fränkische Kartoffelsuppe
• Rinderroulade mit Kartoffelpüree und glasierten Karotten
• Fleischküchle mit Kartoffel-Endiviensalat
LANDGASTHOF „ZUM SCHNAPSBRENNER“–
www.schnapsbrennerei.com
Dorfstraße 67, 91174 Spalt-Großweingarten, Tel. 09175 79780
• Fränkische Bratwurstsuppe
• Geröstete Grießsuppe
• Krustenbraten mit fränkischen Mehlknödeln, dazu Krautsalat mit Speck
• Sauerbraten vom fränkischen Weiderind mit Lebkuchensoße, dazu
Bandnudeln mit Semmelbrösel und Salat der Saison
• Krautwickerl mit Kartoffelstampf, braunen Zwiebeln und Gemüsegarnitur
• Paniertes Schweinekotelett mit Kartoffel-Gurkensalat
• Apfelstrudel mit Vanillesoße
• Reisbrei mit Apfelmus und Zimt-Zucker
GASTHOF „ZUM GOLDENEN LAMM“ –
www.gasthof-zum-goldenen-lamm.de
Marktstraße 16, 91757 Treuchtlingen-Wettelsheim, Tel. 09142 9689-0
• Apfelspalten im Schinkenmantel gebraten auf winterlichen Blattsalaten
mit Preiselbeer-Dressing und Baguette
• Geschmorte Rinderroulade „Hausfrauen Art“ mit Speck, Zwiebel und
Gurke gefüllt auf Senfrahmsoße, dazu hausgemachte Eierspätzle
• Krautwickel auf Kümmelsoße mit Kräuterkartoffeln und gemischtem Salat
• Gesurte Schweinebäckchen auf Spitzkohl und gebratenem Brezenknödel
• Hausgemachte Reiberdatschi mit Apfelmus oder Preiselbeerschmand
HOTEL-GASTHOF SAMMETH-BRÄU –
www.sammeth-braeu.de
Marktplatz 1, 91746 Weidenbach, Tel. 09826 6240 0
• Fränkische Hochzeitssuppe
• Rinderroulade mit Semmelklößen und Blaukraut
• Hausgemachte Sülze mit Bratkartoffeln
• Fränk. Krustenschäufele mit Klößen und Salatteller
• Weincreme vom fränkischen Riesling
Essen wie bei Muttern – traditionelle Küche
aus Altmühlfranken
Kulinarische Aktionswoche
15. bis 24. Januar 2016
GASTHOF „ZUM GÜLDENEN RITTER“ –
www.zum-gueldenen-ritter.de
Burggasse 1, 91757 Schambach, Tel. 09142 9689-0
• Fränkische Kartoffelsuppe mit Würstchen
• Rahmspinat mit Spiegelei und Salzkartoffeln
• Rinderroulade „Hausfrauenart“, roher Kloß und Apfelblaukraut
• Kassler mit Sauerkraut und Kartoffelstampfer
• Karthäuser Klöße mit Vanillesoße

BRANDENBURGER HOF –
www.brandenburger-hof-weissenburg.de
Niederhofener Straße 18, 91781 Weißenburg, Tel. 09141 974100
• Kartoffelsuppe
• Krautwickel mit Stopfer
• Gulasch mit Salzkartoffeln
• Baunzer mit Apfelmus
• Blutwurstgröstl
• Apfelschmarrn mit Zimtzucker

Cara – Mitreißender Irish Folk

Konzert am 22. Januar in der Stadthalle Kasten

Cara schreibt mittlerweile seit 13 Jahren Erfolgsgeschichte. Was als „Deutsche Irish-Folk-Band“ begann hat sich zu einer der gefragtesten und modernsten Gruppen des Genres mit überwiegend selbst geschriebenem Material, internationalem Line-Up und internationalem Renommée entwickelt. Zweimal wurde Cara mit dem Irish Music Award ausgezeichnet, 2010 für „Best New Irish Artist“ und 2011 für „Top Group“, sieben Mal tourte die Band schon durch die USA, war Top-Act beim Milwaukee Irish Fest 2009 (130.000 Besucher), beim Kansas City Irish Festival 2009 und 2010, und beim Dublin Irish Fest 2014. Auch in Irland ist die Band regelmäßig zu Gast, zuletzt im Oktober 2014 beim Cork Folk Festival, zur Prime Time am Festivalsamstag! Daneben standen und stehen Tourneen und Festivals in Schottland, England, Dänemark, Holland, Frankreich, Belgien, der Schweiz, Italien, Österreich und Deutschland im Tourkalender.
Nun legt das deutsch-schottische Quintett mit „Yet We Sing“ sein fünftes Studioalbum vor und lädt zur CD-Release-Tournee, die mit 25 Konzerten in Deutschland, der Schweiz und Schottland im Januar, Februar und April 2016 stattfindet, darunter auch das Konzert am Freitag, den 22. Januar, um 20 Uhr in der Stadthalle Kasten in Feuchtwangen.
Cara steht für die gelungene Verbindung von Gesang gleich zweier herausragender Sängerinnen und Songwriterinnen mit den rasanten irischen Instrumentalstücken auf allerhöchstem Niveau. Darüber hinaus haben sie durch ihre Eigenkompositionen und Arrangements einen eigenen Stil geschaffen. Virtuose Soli auf dem irischen Dudelsack, rasante Geigenpassagen, ergreifende traditionelle Balladen, Singer-Songwriter, meisterhaftes Spiel auf Gitarre und Bodhrán – die Liste könnte noch lange weitergehen. Abgerundet durch die charismatische Bühnenausstrahlung und die charmant-humorvolle Präsentation garantiert ein Abend mit Cara höchsten musikalischen Genuss und beste Unterhaltung.

Winterlicher Kirschenduft vom Brombachsee

„Echt Brombachseer“: Die Kirschen vor dem Frost gerettet

Die Manufaktur „Echt Brombachseer“ bietet nun auch einen besonderen Wintergenuss aus unseren heimischen Kirschen an. Ab sofort stehen mit einem „Echt Brombachseer KirschFeuer“ ein Kirschglühwein und mit dem „Echt Brombachseer KirschTraum“ ein alkoholfreier Kirschpunsch zur Verfügung. Damit wird die stetig wachsende Echt Brombachseer Produktpalette um zwei weitere regionale Spezialitäten erweitert, erläuterte Fritz Walter als Vorsitzender der Genossenschaft „Echt Brombachseer eG“.

Aus einem Brombachseer Kirschwein und einem Brombachseer Apfelwein aus frischer 2015er Ernte wurde dieses Regionalprodukt erntefrisch und herbstvergoren hergestellt. Mit 8 vol % ist ohne jegliche künstlichen Aromen oder Konzentrate der Wein entstanden, aus dem dann unter Zugabe von aromatischen Würzstoffen dieses KirschFeuer aus original Brombachseer Kirschen gereift ist. Das passende Getränk für anstehende Winterabende, Advents- oder Weihnachtsmärkte.
Und mit dem „Echt Brombachseer KirschTraum“ steht nun auch eine Ergänzung für alle jene Kirsch-Genießer zur Verfügung, die keinen Alkohol trinken möchten oder dürfen. Mit Süßkirschensaft, Apfel-.und Pflaumensaft vom Brombachsee sowie einem Schuss Hilpoltsteiner Johannisbeersaft – alle aus diesjähriger Ernte und aus Direktsaft steht ein naturreiner Genuss zur Verfügung. Hier wurde kein Konzentrat verwendet, hier kamen keine zusätzlichen Aromastoffe zum Einsatz.
Und da der Reifeprozess aus diesjähriger Ernte abgewartet werden musste, stehen diese beiden Brombachseer Regionalprodukte auch erst jetzt – kurz vor der Adventszeit – zur Verfügung. Da bewusst auf Konzentrat verzichtet wird, können diese Brombachseer Originale auch nicht bereits im Sommer produziert werden, um bereits ab Oktober in den Regalen des Handels zu stehen.
Mit diesen beiden Wintergetränken wurde die bisherige „Echt Brombachseer-Linie“ konsequent fortgeführt und erweitert. Damit konnte ein weiterer wichtiger Schritt zur hochwertigen Verwertung der für unsere Kulturlandschaft so bedeutsamen Hochstämmen und Streuobstwiesen vorgenommen werden. Dieses mit „Echt Brombachseer-Kirschqualität“ hergestellte neue Regionalprodukt zeigt, welche interessanten Wege demnächst noch beschritten werden, um noch mehr Aufmerksamkeit interessierter Verbraucher und Besucher auf das Brombachseer Obstland zu lenken.

 

Georg Tscheuschner braut das stärkste Bier der Welt

„Schorschbräu“ aus Gunzenhausen hat  Nische gefunden

Die Branchenriesen bestimmen die Schlagzeilen. Anheuser Busch InBev, die weltweit größte Braugruppe mit einem Marktanteil von 30 Prozent, will die Nummer 2, die britische SAB Miller, für rund 100 Milliarden Euro übernehmen.
Dem Gigantismus auf der einen steht der weltweite Trend gegenüber, wonach sich handwerklich gebraute Biere mit einem unverwechselbaren Charakter bei den Bierkennern durchsetzen. Beispiel: die „Schorschbräu“ in Gunzenhausen. In einer Zeit des sinkenden Bierkonsums und der starken Konzentration auf dem Biermarkt hat sich Diplom-Braumeister Georg („Schorsch“) Tscheuschner (47) im Jahr 1996 entschlossen, eine kleine, aber feine Brauerei zu gründen.
Heute hält der Gunzenhäuser den Weltrekord: sein „Schorschbock“ hat einen Alkoholgehalt von sage und schreibe 57,5 Prozent. Damit hat er den jahrelangen Wettstreit mit der schottischen „Brewdog“ für sich entschieden. Die internationale Fachwelt ist auf ihn aufmerksam geworden.

 Georg "Schorsch" Tscheuschner mit einem hellem Eisbock. Foto:


  „Schorsch“ Tscheuschner mit einem hellem Eisbock. Foto: Jürgen Holzenleuchter (BEEF)

Georg Tscheuschner hat von 1991 bis 1994 an der TU München-Weihenstephan studiert und sich 1996 seine eigene Handwerksbrauerei geschaffen. In einem Gasthaus in Gunzenhausen-Oberasbach produzierte er zunächst Helles, Dunkles und auch Weißbier. Letzteres mit Dinkelmalz, was bereits den Beginn der Spezialisierung andeutete. Seinen würzigen Gerstensaft bot er in 1-Liter-Flaschen und im Fass ausgewählten Gaststätten und Märkten in der Region des Fränkischen Seenlands an. Der Aussstoß damals: 150000 Liter im Jahr. Sogar auf der Gunzenhäuser Kirchweih war er sechs Jahre lang mit einem eigenen Festzelt vertreten. Das letzte „Normalbier“ floss 2005 aus den Zapfhähnen.
Die konventionellen Marktmechanismen gaben ihm jedoch wenig Chancen, sich gegen die starke Konkurrenz und gegen die eingefahrenen Vertriebswege zu behaupten. Er wusste: „Will ich ein Bier mit langer Haltbarkeit brauen, dann geht das nur über einen höheren Alkoholgehalt.“ So begann seine Neuausrichtung mit einem Nischenprodukt, das die Chance bot, deutschlandweit und international seinen Absatz zu finden. Und genau so ist es gekommen.
Tscheuschner braut natürlich nach dem Deutschen Reinheitsgebot von 1516. Durch die Verwendung von speziellen Bierhefen, viel Malz und einer mindestens viermonatigen Lagerung erreicht er sehr hohe Alkoholgehalte. Es reduzieren sich Kohlensäuregehalt und Schaumhaltbarkeit, das Aromaprofil der dunklen Biere wird gestärkt. Seine Eisböcke reifen nach einem uralten Eisbockverfahren, indem die Biere heruntergekühlt und das entstehende Eis abfiltriert wird, so dass sich ein aromareicher Eisbock herausbildet.
Bierkenner weltwelt rühmen den feurig-dunklen und fruchtig-malzigen Genuss aus den kleinen bauchigen Sherrygläsern. Der Rat des Braumeisters: „Bei fünf Grad trinken, das Glas nur zur Hälfte einschänken und dann zwei Minuten atmen lassen.“ Wer sich auskennt, der nimmt den Genuss zunächst durch intensives Riechen auf und verwöhnt erst dann seinen Gaumen mit einem komplexen Aromenerlebnis.
Natürlich sind Tscheuschners Biere nicht zum Discounterpreis zu bekommen. Die Spannweite reicht von 3,99 Euro (für das 13-prozentige Lagerbier in der 0,33-Liter-Flasche) bis zu 200 Euro (für das handnummerierte und signierte Weltrekordbier mit 57,5 Prozent/0,33). Das aber gibt es auch in kleinen Einheiten, beispielsweise in den 0,2, 0,1-Fläschchen oder im 0,04-Liter-„Reagenzgläschen“ (rund 20 Euro). In der geschmackvollen Holzkiste wird das Bier im Dreierpakt angeboten. Sein Portfolio reicht vom 13-prozentigen Weizenbock bis zum 57,5-prozentigen Weltrekord-Schorschbock, wobei er auch viele Zwischenstufen anbietet, die von 16 bis 43 Prozent gehen. Der Wettstreit mit den Schotten hat ihn zu immer neuen Höchstleistungen getrieben bis endlich feststand: das stärkste Bier der Welt kommt aus Gunzenhausen!
Der Gunzenhäuser Braumeister setzt ganz auf den weltweiten Nischenbetrieb. Mit einem fest angestellten Helfer („Ein Bierkenner per Excellence“) und zwei  Aushilfen meistert er den Betrieb. Schon plant er einen Neubau im Gunzenhäuser Gewerbegebiet „Scheupeleinsmühle“. Ende Juni 2016 soll die neue Brauerei betriebsbereit sein. Tscheuschner vertreibt zwar seine Produkte im regionalen Getränkehandel und in Edeka-Märkten, aber das meiste Geschäft läuft über die großen Onlinehändler und Spezialversender, von denen alle namhaften (darunter „bierpost.com“) „Schorschbräu“ im Angebot haben.
Der Brauunternehmer verkauft inzwischen seine Biere, die er selbst konfektioniert und versandfertig macht, inzwischen auch in Japan, Frankreich, Polen, Irland, Österreich, Dänemark, Kanada und in den USA. Als größter und hoffnungsvollster Auslandsmarkt hat sich China erwiesen.
„So bauen wir kontinuierlich unsere Starkbiernische aus und trotzen dem harten Verdrängungswettbewerb“, sagt Georg Tscheuschner nicht ohne Stolz über sein junges Unternehmen.
WERNER FALK

Die Kontaktdaten: „Schorschbräu“ Gunzenhausen, Inhaber: Georg Tscheuschner, Oberasbach 16a, 91710 Gunzenhausen
E-Mail: schorschbraeu@web.de, Internet: schorschbraeu.de, mobil 0049-(0)178-1431868, Telefon: 09831/883250