Tag Archives: Genuss

Ran an den Speck

Über globale Zusammenhänge von Fleischproduktion und -konsum

Das Convivium Altmühlfranken von Slow Food lädt herzlich zu der Eröffnung der Ausstellung „Ran an den Speck“ in die Senefelder-Schule nach Treuchtlingen am Montag 12. Oktober 2015 um 11:45 im Bereich der „Sitzmulde“ ein.
Der Genuss von Fleisch ist in Verruf geraten, obwohl dies ein sehr wertvolles Nahrungsmittel für die Menschen seit eh und je gewesen ist. Die Tierhaltung ist unzertrennlich mit der Landwirtschaft verbunden, dabei bedarf es einer bewussten Entscheidung, wie oft und mit welcher Qualität Fleisch unseren Speiseplan anreichern soll. Aber unser durchschnittlicher Fleischkonsum von 55 kg pro Kopf stellt auch ein Vielfaches dessen dar, was dem größten Teil der Erdbevölkerung zur Verfügung steht.
Und da Deutschland in Europa gleichzeitig zu den Ländern mit den geringsten Ausgaben für die tägliche Nahrungsmittelversorgung zählt, wächst der Druck auf die Bereitstellung von möglichst billigem Fleisch und natürlich Lebensmitteln insgesamt. Mit der dadurch verursachten Überproduktion ist eine verhängnisvolle Spirale ausgelöst worden.
Slow Food möchte auf dieses Thema und die damit im Zusammenhang stehenden Fragen aufmerksam machen. Diesem Zweck dient die Ausstellung, die in Kooperation mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und gefördert von der Europäischen Kommission, erstellt worden ist.
Die Ausstellung nur vom 12, bis 15. Oktober 2015 in der Senefelder-Schule zu sehen sein.
Slow Food Altmühlfranken
Dieter Popp, 91729 Haundorf, Vogelherdweg 1
altmuehlfranken@slowfood.de; Tel. 09837-975708

Ein spritziger Sommergenuss

Fränkische Secco aus regionalem Apfelmost

Spätestens seit der Fernsehserie „Kir Royal“ von Helmut Dietl im Jahr 1986 kennen die Meisten den Begriff „Kir“. Was aber die Wenigsten wissen, ist die Geschichte hinter diesem Begriff . Seinen Ursprung hat der Begriff nämlich im Namen von Félix Kir (1876-1968), der nach 1946 als Bürgermeisters der Stadt Dijon in der Region Côte d’Or (Burgund, Frankreich) wirkte. Er hatte in seiner Amtszeit zu allen öffentlichen Anlässen der Stadt ein Mischgetränk aus trockenem Weißwein und Crème de Cassis, einem Johannisbeerlikör, anbieten lassen. Damit machte er das bei den Weinbauern in der Region beliebte Getränk Blanc-Cassis (Weißwein-Johannisbeerlikör) zum offiziellen Getränk der Region. Ihm zu Ehren nannte man diese Mischung später „Kir“. Als der Weißwein in Paris später durch Champagner ersetzt wurde, war der „Kir Royal“ geboren.Kir Hesselberg
In Erinnerung an den weitsichtigen Bürgermeister hat nun die Regionalsaftinitiative ihren neuen Secco aus regionalem Apfelmost und Johannisbeersaft „hesselberger Kir“ genannt. „Félix Kir hat als weitsichtiger Bürgermeister bereits im letzten Jahrhundert erkannt, dass man die eigene Region stärken kann, wenn man deren besonderen Potentiale herausstellt. Mit seinem Engagement und seiner Beharrlichkeit hat er eine regionaltypische Besonderheit seiner Heimat über die Grenzen hinweg bekannt und beliebt gemacht. Somit ist Félix Kir für unsere Initiative „hesselberger“ ein Vorbild in den Belangen der Regionalvermarktung und –entwicklung“, so Jutta Grießer, Mitgeschäftsführerin von hesselberger. Den fein ausgebauten Apfelmost aus Streuobst und den Saft der schwarzen Johannisbeere (18%) hat die Manufaktur Geiger im Auftrag von hesselberger mit Kohlensäure zu einem spritzigen Secco veredelt Mit nur 3 Vol% Alkohol ist dieser neue Secco das ideale Getränk für den leichten fruchtigen Genuss im Sommer. „In der Geschichte des „Kir“ steckt das große Selbstbewusstsein einer starken (Region)/Person, die stolz ist auf ihre hochwertigen Produkte“, ergänzt Norbert Metz.

Gesunde Ernährung kann so einfach sein

Food- und Reisejournalistin berichtet von eigenen Erfahrungen

Low-Carb mit Genuss_webTori Haschka liebt gutes Essen über alles. Bis vor einigen Jahren ernährte sich die Food- und Reisejournalistin fast ausschließlich von Kohlen-hydraten wie Brot, Kartoffeln, Pasta und Reis. Als Konsequenz fühlte sie sich schlapp, aufgebläht und oft hungrig. Inzwischen hat sie eine gesunde Alternative gefunden und teilt ihre liebsten Rezepte in „Low Carb mit Genuss“ (Jan Thorbecke Verlag). Auf der Suche nach einer besseren, gesünderen Ernährung ließ sie sich auf ihren Reisen von Rezepten aus aller Welt inspirieren. Entstanden ist eine ganz eigene kreative Küche voller gesunder Rezepte, die fit und lange satt machen. Statt Nudeln und Reis kommen Quinoa, Chia oder Kichererbsen zum Einsatz. Heute ist Tori gesünder, hat schönere Haut und hat ohne jede Mühe trotz der Geburt ihres Babys mehrere Kilos abgenommen. Es erstaunt, wie einfach und köstlich eine gesunde Ernährung sein kann!

Tori Haschka ist Food- und Reisejournalistin. Sie entwickelt Rezepte und schreibt u.a. für The Vine, The Coop Magazine, The Huffington Post, The Sunday Times und Lovefood.com. Ihr Blog eatori.com wurde als einer der sechs besten kulinarischen Reiseblogs weltweit ausgezeichnet. »Low Carb mit Genuss« spiegelt ihre liebsten Rezepte, die sie genießt, wenn sie mal nicht auf Reisen ist.

Tori Haschka: „Low Carb mit Genuss“ (100 kreative Rezepte mit den richtigen Kohlenhydraten), Format 20 x 25 cm, 176 Seiten, Hardcover,  22,99 Euro, ISBN 978-3-7995-0662-5

„SeenLandMarkt“ am 23. August

 Entdecken Sie regionale Vielfalt – Kunst. Kultur. Kulinarik.

Bereits zum fünften Mal präsentieren sich Akteure und Partner aus den Bereichen Kunst, Kultur und Kulinarik. Am 22. und 23. August 2015 laden die Zukunftsinitiative altmühlfranken, die Marktgemeinde Absberg und der Zweckverband Brombachsee zum diesjährigen „SeenLandMarkt“ ein.IMG_6403-1
Über 100 Aussteller und Akteure auf der Badehalbinsel Absberg verwandeln die Badehalbinsel für ein Wochenende in eine Marktinsel. Erleben Sie einen Bummel der besonderen Art. Die Besucher können die erstaunliche Vielfalt an regionalen Produkten erleben und aufs Neue entdecken. Kunst, Handwerk, Naturprodukte, Kultur und Kulinarik sind die Stichworte, die für den SeenLandMarkt stehen und für zwei Tage an einem Ort erlebbar sind. Selbstgemacht heißt die Devise der Aussteller – so gibt es ganz besondere Produkte.
Der bewährte Sandspielbereich, das SAN-Shine-Camp mit spannenden Erlebnissen und Bastelaktionen an verschieden Ständen, wie Filzen oder Knopfarmketten Basteln, bieten ein tolles Programm für Kinder.
Nach einem Streifzug durch die Gassen rundet der Genuss kulinarischer Köstlichkeiten den Marktbesuch ab. Ein kräftiger Schluck des heimischen Bieres ergänzt das wundervolle Geschmackserlebnis. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Quiz und tollen Gewinnen, sowie gute musikalische Darbietungen sorgen für beste Unterhaltung. Zur
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geistlichen Einkehr unter freiem Himmel lädt der Seegottesdienst mit der Schäferwagenkirche am Sonntag, um 11 Uhr, ein.
Weitere Informationen zum SeenLandMarkt finden Sie unter
www.altmuehlfranken.de/seenlandmarkt

Öffnungszeiten am Samstag, 22. August, von 10 bis 19 Uhr und am Sonntag, 23. August, von 10 bis 18 Uhr. Eintritt frei!

Kulinarische Aktionen im Herbst

 Motto: „Karpfen und Wildschwein“ & „Scharfe Wochen“

Herbstzeit ist Wildzeit und der Monat September ist der Start für die Karpfensaison. Deshalb dreht sich beim kulinarischen Aktionswochenende vom 11. bis 13. September alles um „Karpfen und Wildschwein“. Sieben Gastronomiebetriebe in Altmühlfranken nehmen teil und begleiten mit ihrem kulinarischen Angebot die zeitgleich stattfindenden 2. Internationalen Jagd- und Fischereitage rund um die barocke Residenz in Ellingen.

Kulinarik Alt
Im Oktober wird es dann so richtig „scharf“. Denn während der Aktionswoche „Scharfe Woche mit Kren und Apfel“ vom 09. bis 18. Oktober werden sich 10 Gastronomiebetriebe in Altmühlfranken um ein feuriges Gaumenerlebnis ihrer Gäste kümmern. Doch keine Sorge: der Apfel mit seiner säuerlichen oder süßen Spritzigkeit wird für Milderung sorgen.

Den ausführlichen Flyer für beide Aktionen mit allen teilnehmenden Betrieben und angebotenen Gerichten gibt’s bei der Zukunftsinitiative altmühlfranken oder als Download im Internet unter www.altmuehlfranken.de/aktionswochen
3. Fränkisches Seenland Fischerfest
Wer gerne Fisch aus heimischen Gewässern isst, wird seine Freude am Fränkischen Seenland Fischerfest haben. Denn das Fest wird die einzigartige Vielfalt unserer heimischen Gewässer – der Seen, Teiche, Flüsse und Bäche – präsentieren. Nach zweijähriger Pause ist es nun wieder soweit. Am 17. und 18. Oktober findet das 3. Fränkische Seenland Fischerfest in Wald am Altmühlsee statt. Die Stadt Gunzenhausen ist mit Unterstützung des Heimatvereins Wald-Streudorf Organisator dieser dritten Auflage des Festes. Neben dem kulinarischen Genuss wird auch die Unterhaltung durch ein entsprechendes Rahmenprogramm nicht zu kurz kommen.

Weitere Informationen unter www.fraenkisches-fischerfest.de.

Sprachvermittlung für Flüchtlinge

Möglich macht sie eine Spende der Bürgerstiftung Altmühlfranken

Stiftungsvorstand Wilfried Wiedemann, Stiftungsrat Norbert Mattusch, Dorothee Bucka, Stiftungsräte Martin Ruffertshöfer, Dekan Konrad Bayerle (von links nach rechts).

Stiftungsvorstand Wilfried Wiedemann, Stiftungsrat Norbert Mattusch, Dorothee Bucka, Stiftungsräte Martin Ruffertshöfer, Dekan Konrad Bayerle (von links nach rechts).

Spende der Bürgerstiftung Altmühlfranken für die Qualifizierung von ehrenamtlichen Sprachvermittlern
„Fördern. Was gut tut.“ Unter diesem Motto unterstützt die Bürgerstiftung Altmühlfranken finanziell regelmäßig Projekte und Aktionen im Landkreis. In den Genuss dieser Förderung kam nun ein Projekt der Freiwilligenagentur in Kooperation mit dem Verein Flüchtlingshilfe Wald e.V. zur Qualifizierung von Ehrenamtlichen, die sich für die Sprachvermittlung für Flüchtlinge engagieren möchten. Dabei geht es im weitesten Sinne um eine Form der Willkommenskultur mit dem Ziel, Menschen aus fremden Ländern und Kulturen mit den Gegebenheiten und Eigenheiten in unserer Region bekannt zu machen. Das wichtigste Element dabei ist die Sprache. Der Zuschuss von 600 € wird dafür gerne entgegengenommen, um diese Workshops und Austauschtreffen für die Ehrenamtlichen unter Leitung einer ausgebildeten und erfahrenen Sprachvermittlerin durchführen zu können. Ein herzliches Dankeschön gilt den Stiftungsräten der Bürgerstiftung Altmühlfranken, die u.a. dieses Projekt als förderwürdig ausgewählt haben.

Und immer wieder das „DomRep-Dilemma“

Füllen Urlauber die Devisensäckel der Machthaber?

Jeder verantwortliche Deutsche, der in ein Urlaubsland reist, fragt sich, wie die politischen, wirtschaftlichen und vor allem die sozialen Verhältnisse dort sind. Müssen Textilarbeiter für einen Hungerlohn arbeiten, gelten einigermaßen demokratische Regeln, wie werden die Menschenrechte gehandhabt?
In der jüngsten Ausgabe des Magazins „liberal“ geht Autor Boris Eichler der Problematik nach und fragt: „Trage ich mit der Reise in ein autokratisches Land zu dessen Öffnung bei oder fülle ich nur den Devisensäckel der Machthaber?“
Beispiel Malediven: Während die Urlauber mit einem exotischen Cocktail in der Hand im 27 Grad warmen Meereswasser stehen und Genuss pur empfinden gehen die Sicherheitskräfte mit unverhältnismäßiger Gewalt gegen friedliche Demonstranten vor, setzen die Häftlinge der Folter und anderen Misshandlungen aus.
Beispiel Kuba: Spannenden Kulturerlebnissen steht die Unterdrückung unabhängiger Journalisten, Oppositionsführer und Menschenrechtsverteidiger entgegen. Es soll bis zu 400 kurzfristige Festnahmen im Monat geben. Die Anklagen gegen Oppositionsleute sind oftmals konstruiert.
Beispiel Venezuela: Natur in vollen Zügen genießen – das dürfen die Urlauber, daneben erleben sie atemberaubende Tiersafaris und den höchsten Wasserfall der Welt. Die langen Nächte von Caracas sind berühmt-berüchtigt. Der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (ai) sind Berichte über Folter und andere grausame, unmenschliche und erniedrigende Behandlungen von Gefangenen durch die Sicherheitskräfte bekannt. Gefährdet ist das Recht auf ein ordentliches Gerichtsverfahren.
Beispiel Südafrika: Für die meisten Urlauber ist die Reise an das Kap ein unvergessliches Erlebnis . Es gibt Sehenswürdigkeit en masse, eine gute internationale Küche, renommierte Weingüter und angenehme Temperaturen. Aber es gibt auch immer noch außergerichtliche Hinrichtungen und Folter. Und die Behörden gehen nur schleppend gegen systematische Hassverbrechen an Menschen vor, die eine andere sexuelle und geschlechtliche Identität haben.
Gar nicht selten sind die Devisen bringenden Unternehmen in den Händen von Generälen, die sich im Gegenzug loyal zu den undemokratischen Regimes verhalten. Es gibt unbestätigte Berichte, wonach sie sich die Taschen vollstopfen wie die Mafiapaten. Ob links- oder rechtsextrem orientierte Regime – die gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse in den Ländern werden von ihnen in der Touristikwerbung ausgeblendet.
Wer mehr wissen will über die Urlaubsländer mit einer fragwürdigen Gesellschaftsordnung, der findet im Internet (www.international.freiheit.org) viele Hinweise. In den Callcentern der großen Reiseanbieter wird wenig erzählt über die Bedingungen in den Gastländern, aber kleine und spezialisierte Veranstalter wissen mehr.
Das Magazin „liberal“ ist kostenlos zu abonnieren (abo@libmag.de)

Das Berliner Umland kennenlernen

Neues Reisebuch im Verlag   erschienen

Nicht nur unsere Hauptstadt bietet Besuchern einmalige Lokalitäten und besondere Orte, auch das Berliner
Umland lohnt einen Aufenthalt. Mit dem Reisebuch „Eine perfekte Woche im Berliner Umland“ sind die schönsten Ausflugsziele, die besten Übernachtungsmöglichkeiten und einmalig gute Restaurantempfehlungen auch schon gefunden – ganz nach dem Motto: Nicht lange suchen, sondern einfach einen Lieblingsplatz nach dem anderen in vollen Zügen genießen. Kleine Kanäle und romantische Seen? Dichte Wälder in der Nähe der Hauptstadt? Viele Jahre war der Großteil
der Berliner isoliert von der sie umgebenden Landschaft.

„Eine perfekte Woche im Berliner Umland“ zeigt, was es alles zu entdecken gibt. Der Reise-(Ver-) Führer bietet mehr als 30 Lieblingsadressen für ländliche Restaurants, ruhige Unterkünfte, gemütliche Cafés und Bars sowie viele Tipps zu weiteren Plätzen, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Das Antiquitätenparadies „Kornspeicher Neumühle“, einst tatsächlich Lagerort für Getreide, lässt mit alten Bauernschränken, Seeräubertruhen, antiken Flügeln und Kristall der 20er-Jahre die Herzen höher schlagen. Zur Stärkung sollte mananschließend im Gasthaus „Zum grünen Strand der Spree“ einkehren: Hier kommt man in den Genuss sorbischer Spezialitäten und des selbstgebrauten Biers, das im schönen Biergarten direkt am Wasser noch besser schmeckt. Ein barockes Wunderwerk bietet sich auf „Gut Rensow“: Wer sich einmal wie ein Adliger vergangener Jahrhunderte fühlen möchte, ist in den Gästeunterkünften des eleganten Gutshauses bestens aufgehoben. Wohltaten für die Seele kann man sich im „Hotel zur Bleiche“ gönnen – Saunen, Dampfbäder, Dufträume und Pools lassen den Alltag einfach abfallen.

Typisch für die Reisebuchreihe „Eine perfekte Woche“ sind die charmanten Texte, die stimmungsvollen Fotografien, typische Rezepte der Urlaubsregion, interessantes Hintergrundwissen zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten, Interviews von lokalen Persönlichkeiten und Platz für eigene Notizen. „Eine perfekte Woche im Berliner Umland“ ist mehr als nur ein Guide. Das Allround-Talent ist ein zuverlässiger Tipp-Geber und Foto- und Erinnerungsalbum in einem. Für alle, die das Besondere entdecken wollen!

Weitere Titel aus der Serie

Weitere perfekte Wochen – die Reihe, um genaudie Dinge zu finden, die das Flair einer Region ausmachen: Amalfiküste, Andalusien, Apulien, Mallorca, Sizilien, Bayerisches Alpenvorland, Cornwall, Côte d’Azur, Gardasee, Ibiza, Kalifornien, Marrakesch, Provence, Salzburger Land, Südtirol, Tessin, Toskana und Umbrien.
Bei der Süddeutschen Zeitung Edition erscheinen ausgewählte Bücher aus allen Themenfeldern, die für die Allgemeinheit von Belang sind und die Menschen bewegen. Das Verlagsprogramm reicht von Belletristik und besonderen Geschenkbüchern über Reisetitel und Kinder- und Jugendliteratur bis zu Ratgebern und Büchern für Sportliebhaber. Auch DVDs, Spiele und Geschenkartikel sind fester Bestandteil des Programms. So unterschiedlich die Inhalte der zahlreichen Publikationen auch sind, sie folgen doch einem gemeinsamen Leitgedanken: Entdecke das Besondere!

„Eine perfekte Woche im Berliner Umland“ ist im Buchhandel und im  sz-shop erhältlich (www.sz-shop.de), Klappenbroschur, 240 Seiten vierfarbig, Format: 12,5 x 18,5 cm,  16,90 Euro, ISBN 978-3-86497-285-0

Oettinger Bier: 2014 ausgeglichenes Ergebnis

Betriebsversammlung der Oettinger Brauerei GmbH

2015 Betriebsversammlung Oettingen 5669x3486

Zum Gruppenbild: Jubiläum 25 Jahre: Bruno Drohner; Achim Sebastian Eder; Hans-Jürgen Haas; Werner Müller; Gerhard Ortner; Klaus Schmid; Helmut Stark; Karl-Heinz Strempfl; Achim Welz; Sandra Schachner; Veronika Scheider; nicht abgebildet: Erwin Seefried; Martin Gruber; Thomas Hieb; Hubert Haf; Jubiläum 40 Jahre: Helmut Hertle; Friedrich Schürer; Günter Eberhardt; Edeltraut Dettmann Ebenso auf dem Foto: Gesellschafterin Pia Kollmar, die Geschäftsführer Michael Mayer, Jörg Dierig, Dr. Karl Liebl und der Betriebsratsvorsitzende Oliver Bosch.

Bei der Betriebsversammlung in Oettingen  wurden 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit der Silbernen IHK-Plakette für 25 Jahre und vier Mitarbeiter mit der Goldenen Plakette für 40 Jahre für die Tätigkeit im Unternehmen ausgezeichnet. Der Einladung des Betriebsrates waren 330 Mitarbeiter, die Geschäftsführung und die Gesellschafterfamilie gefolgt.

Der Betriebsratsvorsitzende Oliver Bosch widmete sich in seinem Tätigkeitsbericht der Entwicklung des Unternehmens. Als eine der großen Stärken konnte er dabei erneut das Wir-Gefühl herausstellen, das sich sowohl im großen Interesse an der Betriebsversammlung widerspiegelte als auch im Bewusstsein für gelebte Traditionen: So hat sich der im vergangenen Jahr neu ins Leben gerufene Brauereistammtisch innerhalb kurzer Zeit fest etabliert, auch die Betriebswanderung erfreute sich großen Zuspruchs.

Geschäftsführer Michael Mayer zog eine positive Bilanz aus den Ergebnissen der Jahre 2013 und 2014. Die Jahresplanung für 2015 am Standort Oettingen liegt dementsprechend auch auf Vorjahresniveau. „Daran haben Sie alle einen großen Anteil. Diese Zahlen verdeutlichen eindrucksvoll, welch großartigen Job Sie machen!“ lobte Mayer.

Obwohl die Situation auf dem deutschen Biermarkt nach wie vor angespannt ist, konnte ein ausgeglichenes Ergebnis, trotz eines leichten Rückgangs des Gesamtabsatzes, erzielt werden resümierte Geschäftsführer Jörg Dierig. Insgesamt konnte die Marke OETTINGER ihren Spitzenplatz in Deutschland, den sie seit 2004 inne hat, verteidigen.

Geschäftsführer Dierig stellte weiterhin das Kommunikationskonzept 2015 vor. Einen Meilenstein auf diesem Weg markiert die neue Internetseite des Unternehmens, die kurz vor Weihnachten präsentiert werden konnte.

Ein fester Programmpunkt auf der Tagesordnung war auch in diesem Jahr die Rede von Tim Lubecki. Der Regionalgeschäftsführer der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) in Schwaben thematisierte vor allem die bevorstehenden Tarifverhandlungen. Zugleich verwies er auf die Stärken der Oettinger Brauerei als traditionsreiches Familienunternehmen mit eigenem Fuhrpark, telefonischem Vorverkauf, sehr motivierten Mitarbeitern und geringer Fluktuation.

Für einen zusätzlichen Motivationsschub sorgt indes die Geschäftsführung. Denn seit diesem Jahr werden einmal pro Quartal Mitarbeiter prämiert, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich für einen Verein oder ein besonderes Projekt engagieren. Zum Auftakt wurden im Januar an allen vier Standorten jeweils 2.500 Euro vergeben. Mit dem Geld, das als Maximalsumme oder aufgeteilt in kleinere Beträge ausgeschüttet werden kann, werden die Aktivitäten für sportliche, kulturelle oder auch karitative Zwecke unterstützt.

Traditionell wurden zum Abschluss der Betriebsversammlung langjährige Mitarbeiter für ihre Treue geehrt – 50 Kolleginnen und Kollegen mit einer Jahreszahl von insgesamt 1015 Jahren.
Jubiläum 10 Jahre: Uwe Döderlein; Stefan Eichenberger jun.; Markus Feldmeier; Siegfried Häckel; Bernhard Haas; Johannes Lutz; Hans-Georg Meyer; Bernd Michel; Harald Metz; Alexander Pollithy; Kai Schreiber; Joachim Schmalisch; Lorenz Steinhardt; Thomas Hartmann; Marie Schuster; Stephan Nerger; Astrid Jauernig; Manuel Dietrich
Jubiläum 20 Jahre: Gerhard Bonn; Thomas Eberhardt; Harald Havlik; Gebhard Heinze; Rainer Masche; Boris Markovic; Werner Schmeisser; Michael Mayer; Markus Schneller
Jubiläum 30 Jahre: Alois Braun; Thomas Hirsch; Franz Linke; Elke Zellinger

Mit einem Ausstoß von rund 9,4 Mio. Hektoliter zählt die Oettinger Gruppe zu den größten Bierbrau-Unternehmen in Deutschland. Jährlich werden ca. 2 Milliarden Flaschen und Dosen mit Bier, Biermischgetränken und Erfrischungsgetränken abgefüllt. Das Familien-unternehmen mit Sitz im bayerischen Oettingen und ca. 1.100 Mitarbeitern existiert seit dem Jahr 1731. Neben einer lückenlosen Qualitätskontrolle, einer hochmodernen Produktion an vier Standorten, zwei Logistikzentren und einem großen Umweltbewusstsein legt das Unternehmen Wert auf eine attraktive Preisgestaltung – ermöglicht durch einen effizienten Direktvertrieb. Oettinger Produkte werden weltweit vertrieben. Seit März 2013 ist das gesamte Bier-Sortiment mit dem offiziellen Siegel „Ohne Gentechnik“ gekennzeichnet.

Super-Präsentation „Brot & Wein“

Veranstaltung in der Bäckerei Herzog in Muhr am See

Bäckermeister Alexander Herzog und Winzer Markus Meier sowie Stadtrat Werner Falk ("Falk-Report") mit der neuen Seenlandkönigin Miriam Seelig.

Bäckermeister Alexander Herzog und Winzer Markus Meier sowie Stadtrat Werner Falk („Falk-Report“) mit der neuen Seenlandkönigin Miriam Seelig. Foto: B. Dorr

Die Seenlandregion bedarf der innovativen Unternehmer. Einer von ihnen ist ganz gewiss Bäcker- und Konditormeister Alexander Herzog aus Absberg/Muhr am See. Er präsentierte sich erstmals mit dem Ulsenheimer Winzer Markus Meier. „Winzer trifft Bäcker“ war das Motto der Veranstaltung, zu der viele Geschäftspartner und Freunde beider Unternehmer gekommen waren. Sie durften ein siebengängiges Menü genießen.

Das Wasser lief den Gästen schon im Munde zusammen, als die Gastgeber die Menüfolge, gepaart mit der Vorstellung der dazu passenden Frankenweine, vorstellten: Secco Aperitif, dann Brotkarussell, Weinschausuppe im Brottopf, Brotsalat mit Schafskäse, Sorbet, Rinderrouladen nach Winzerart mit Herzoginkartoffeln (!) und Bohnen im Speckmantel, zuletzt Brombachseer Kirschrote mit Lebkuchen. Der „Frühfalter“ zum Auftakt der Weinprobe sowie der Riesling „Pur Steinbach“ gefiel den Freunden des trocken ausgebauten Weins, der „Reifenstein“-Traminer beglückte die Liebhaber eines fruchtigen und voluminösen Tropfens. Dass Winzer Meier (in seinen Diensten steht übrigens Kellermeister Karl-Heinz Brand, der in verdienstvoller Weise den „Muhrer Busenschlecker“ ausbaut) und seine fränkischen Kollegen auch einen tollen Rotwein machen können, das stellte Meier mit seinem „Steinbach“-Spätburgunder unter Beweis. Mit einem Genuss für den Gaumen (edelsüße Rieslander-Auslese) fand die Weinprobe ihren Abschluss.

Es gereicht den Gastgebern zur Ehre, dass sie am Ende der dreistündigen Veranstaltung ihre „dienstbaren Geister“ den Gästen vorstellten. Nicht nur Muhrs Altbürgermeister Roland Fitzner und sein Absberger Kollege Fritz Walter, sondern auch der verdienstvolle frühere Regionalmanager des Landkreises, Dieter Popp („Fotour“ in Haundorf) äußerten sich anerkennend zu den Leistungen der beiden Unternehmen. Wieder einmal war erlebbar, wie gut es ist, „Leuchttürme“ in der Region zu haben. Und die Bäckerei Herzog in Muhr am See gehört ganz gewiss dazu.

Wer sich für den Meier-Wein aus dem mittelfränkischen Ulsenheim interessiert, dem sei ein „Besuch“ empfohlen: entweder auf der Hompage (www.weingutmeier.de) oder eben in Ulsenheim, wo der Unternehmer eine stylische Vinothek gebaut hat.