Tag Archives: Stadtradeln

Sie strampeln für die Stadt

Liebe Teilnehmer am Stadtradeln!

In wenigen Tagen (am Bürgerfest-Sonntag, 8. Juli) beginnt das Stadtradeln 2018 mit einer gemeinsamen Tour um den Altmühlsee (14 Uhr, Marktplatz). Wer Lust hat, der kann daran teilnehmen.

Drei Touren werden von der Agende 21-Chefin Ingrid Pappler angeboten: 9. Juli, 16. Juli und 23. Juli (Start jeweils um 19 Uhr am Rathaus). Die Strecke ist etwa 20 Kilometer lang.

Am 11. Juli ist eine Lesung bei Fahrrad-Gruber mit Kerstin Zels und Ingrid Pappler

Mit einer Brezenaktion wartet die Bäckerei Kleeberger auf. Wer am 15. Juli im Geschäft in der Industriestraße einkauft, der erhält eine Breze gratis, das gleiche gilt für den 22. Juli im Geschäft in der Weißenburger Straße 72.

Zum Abschluss wird eine Busfahrt nach Bad Brückenau angeboten, wo das Fahrradmuseum und eine gemeinsame Radtour auf dem Programm stehen. Termin: 28. Juli. Anmeldungen sind bei Ingrid Pappler vorzunehmen (Telefon 09831/3131).

Es freut mich, dass das „Team FDP“ wieder eine starke Truppe stellt (knapp 100 Teilnehmer). Ich wünsche allen eine gute Radelzeit.

 

Euer Teamkapitän

Werner Falk

Stadtradeln startet

Beginn ist am Bürgerfest-Sonntag

Teamkapitän Werner Falk natürlich in den neuen FDP-Farben, also im Magenda-Shirt (mit Ingrid Pappler von der Agenda 21).

Am Sonntag, 8. Juli startet Gunzenhausen in die nächste Stadtradel-Saison. Der Startschuss fällt um 14 Uhr auf der Bürgerfest-Bühne am unteren Marktplatz. Gleich im Anschluss wird zu einer gemeinsamen Radtour um den Altmühlsee eingeladen.

Wer sich noch nicht angemeldet hat, kann dies noch unter www.stadtradeln.de tun. Teilnehmen können Radler, die in Gunzenhausen wohnen, arbeiten, zur Schule gehen oder Mitglied in einem Gunzenhäuser Verein sind. Alle Teilnehmer erhalten ein Stadtradel-Band. Die Bänder sind entweder beim Start des Stadtradelns an der Bürgerfest-Bühne oder im Rathaus, Zimmer 17 erhältlich.

Die Zertifizierung als fahrradfreundliche Stadt sollte Ansporn sein, noch mehr als in den letzten Jahren aufs Rad umzusteigen und für Gunzenhausen wieder eine tolle Platzierung im Vergleich mit den anderen Städten zu erreichen.

Stadtradeln auch in diesem Jahr

„Team FDP“ ist wieder dabei

Bürgermeister Karl-Heinz Fitz hat die Gunzenhäuser zur Teilnahme am Stadtradeln 2018 aufgerufen.  Damit die Stadt ihr neues Prädikat „Fahrradfreundliche Stadt in Bayern“ (als eine von 14 hat sie es kürzlich bekommen)  unter Beweis stellen kann, wäre es natürlich gut, wenn es heuer noch mehr Teilnehmer und noch mehr gefahrene Kilometer gäbe.

Im letzten Jahr war das „Team FDP“  mit 107 Teilnehmern  (und geradelten 28829 Kilometern) die zweitstärkste Gruppe beim Stadtradeln (hinter den Wormer Radlern mit 141 Teilnehmern und 36458 Kilometern).

Ingrid Pappler, die Leiterin der Agenda 21-Gruppe in Gunzenhausen,  und Rathauschef Karl-Heinz Fitz haben folgende Appell an die Gunzenhäuser gerichtet:

„Auf dem Rad begegnen sich Menschen statt Maschinen. Gesichter sind erkennbar, ein Small-Talk möglich. Das schafft Vertrauen und sorgt für ein gutes Klima, nicht nur untereinander. Wir in Gunzenhausen möchten dazu beitragen, dass Jung und Alt sich bei uns wohlfühlen und mit Spaß bewegen. Deshalb rufen wir Sie auf, für eine lebenswerte Stadt in die Pedale zu treten.“

Das Stadtradeln ist vom 8. Bis 28. Juli. Es kommt nicht auf extreme sportliche Leistungen an. Jeder Kilometer, der auf dem Weg zur Arbeit oder in der Freizeit gefahren wird, zählt. Die Idee des Stadtradeln ist es ja schließlich, öfter mal vom Auto auf das Rad umzusteigen. Damit leisten wir einen Beitrag zum Klimaschutz und auch für unsere Fitness.

Wer beim „Team FDP“ mitmachen will (und nicht im letzten Jahr schon dabei war), der kann sich gleich anmelden (stadtradeln.de/Gunzenhausen/Team FDP).  Die Teilnahme verlangt nicht viel ab, lediglich die gefahrenen Kilometer sind in eine Online-Liste einzutragen.  Wer nicht zurechtkommt, für den kann ich gerne die Anmeldung vornehmen und dem bringe ich auch gern die Wochenzettel vorbei.  Zu den Teilnahmebedingungen gehört der Wohnsitz in Gunzenhausen,  auswärtige Radler können mitmachen, wenn sie in einem Gunzenhäuser Betrieb arbeiten oder einem Gunzenhäuser Verein angehören.

Der Startschuss fällt am Bürgerfest-Sonntag, 8. Juli, und zwar mit einer gemeinsamen Radtour um den Altmühlsee. Die Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig, niemand wird gezwungen.

Werner Falk, Stadtrat und „Kapitän“ des Teams FDP

Fahrrad-Aktionstag am Marktplatz

Stadtradeln vom 8. bis 28. Juli

Die Agenda21, veranstaltet am Samstag, 16. Juni 2018 von 10 bis 14 Uhr am Marktplatz einen Fahrrad-Aktionstag.

Am Aktionstag geht es in erster Linie um das Radeln allgemein und in zweiter Linie um die Aktion „Stadtradeln“, die dieses Jahr in Gunzenhausen vom 8. bis 28. Juli stattfindet. Der Startschuss für das Stadtradeln fällt am Bürgerfestsonntag Nachmittag auf dem Marktplatz

Rund um das Thema Stadtradeln gibt es umfangreiche Informationen. Wer sich gleich vor Ort zum Stadtradeln anmelden möchte, kann das am Stand der Agenda 21 tun und kann auch gleich das Radlband für 2018 mitnehmen.

Die Bayernnetz-Radelkarte wird als 4 x 4 m große, begehbare Bodenplatte auf dem Marktplatz zu bewundern sein.

Vorgestellt wird bei dieser Gelegenheit die neue Gunzenhäuser Radlkarte. Die Radlkarte wurde für Einheimische und Urlaubsgäste entwickelt. Neben einer übersichtlichen Karte mit allen Radwegen und für Radler wichtigen Piktogrammen gibt es umfangreiche Informationen zum Thema Radfahren wie z.B. zur Sicherheit, Beschilderung, Radabstellanlagen, zum ÖPNV-Angebot und vielem mehr.

Gunzenhausen hat vor wenigen Tagen die Zertifizierung als fahrradfreundliche Stadt erreicht. Beim Aktionstag nehmen die Verantwortlichen aber sehr gerne Anregungen auf, die Gunzenhausen noch fahrradfreundlicher machen.

Gedanken zum neuen Jahr

Von Werner Falk, Stadtrat der FDP in Gunzenhausen

„Zwischen den Jahren“ lassen die Menschen die verflossenen zwölf Monate noch einmal Revue passieren. Dazu gibt es reichlich Gelegenheit, denn allein die Vielzahl der Jahresrückblicke in den Medien lädt dazu ein. Wir in Altmühlfranken, speziell in Gunzenhausen, können unter politischen Gesichtspunkten mehr als zufrieden sein mit 2017.

Die Stadt hat sich – natürlich aufgrund der sprudelnden Steuerquellen von Bund, Land und Gemeinden – sehr gut entwickelt. Wir haben große Projekte zu Ende geplant und schon begonnen: die Sanierung der Stadthalle und auch die Binnenentwässerung mit Hochwasserschutz.  Das sind zugleich die größten Brocken, die uns in den nächsten Jahren noch begleiten werden. Damit die Stadt wachsen kann wurde das neue Baugebiet „Sonnenwiese“ erschlossen, andere Planungen auf den Weg gebracht und somit die Voraussetzungen für neue Wohnquartiere geschaffen (Östliche Nürnberger Straße, Albert-Schweitzer-Straße, Osianderstraße, Weißenburger Straße).  Die Ansiedlung des Landesamts für Schule bedeutet für Gunzenhausen einen „großen Wurf“. Schon jetzt sind rund 40 Mitarbeiter vor Ort (Interimsquartier: ehemalige SEL) und im nächsten Jahr will der Freistaat an die Planung des Neubaus (anstelle des Hauses „Silo“) gehen. Diese Entwicklung eröffnet für Gunzenhausen neue Perspektiven. Und das ist gut für die Stadt im Zentrum des Fränkischen Seenlands. Sie kann damit ihre Zentralität und Attraktivität weiter stärken. Gäste, die am Samstagfrüh über den Marktplatz schlendern und sich von der Musik zum Verweilen einladen lassen,  schwärmen: „Bei Euch ist es herrlich, so etwas gibt es bei uns nicht!“

Wenn ich auch mit meinen Vorschlägen zur Erweiterung des Stadtnamens („Gunzenhausen am See“) und einem Namensfindungswettbewerb für die sanierte Stadthalle  (eventuell: „AltmühlCentrum“) erwartungsgemäß nicht durchgedrungen bin, so habe ich doch damit markante Positionen eingenommen. Unser FDP-Vorschlag aus dem Wahlprogramm 2014, eine „Seepromenade“ zu gestalten, ist im Ansatz realisiert worden.

Dankbar und auch stolz bin ich, dass das von mir organisierte „Team FDP“ beim Stadtradeln mit 107 Teilnehmern den 2. Platz belegt hat. Auch für das traditionsreiche Kirchweihschießen der HSG konnte die FDP zwei Mannschaften melden. Die Umweltaktion „Saubere Stadt“ habe ich als Einzelkämpfer tatkräftig unterstützt und in idealistischer Manier war ich als „Max, der Radler“ unterwegs, um das Radwegenetz im Fränkischen Seenland neu zu beschildern.

Als kommunikativen Typen können mich die Leute bei meinem „FalkTalk“ kennenlernen, den ich alle acht Wochen als Wirtshausgespräch mit zufriedenstellender Resonanz anbiete. Auch im neuen Jahr will  ich so weiter machen: Offen und ansprechbar sein für alle Gunzenhäuser (und Altmühlfranken)! Die Begegnung mit den Menschen ist für mich ein „Brunnquell des Lebens“. Deshalb nehme ich auch gern an allen öffentlichen Veranstaltungen teil. „Flagge zeigen!“ ist für mich als FDP-Mann selbstverständlich.

Mir kommt es im Stadtrat auf ein unverkrampftes Miteinander an. In der F5-Runde der Fraktionsvorsitzenden haben wir hoffnungsvoll begonnen, uns zu verständigen. Dass es auch im Ratsausschuss ein gutes Klima gibt, macht mich zufrieden.  Es ist ein offenes Geheimnis, dass die „Chemie“ zwischen dem Bürgermeister und seinem Stellvertreter nicht stimmt. Daran wird sich so schnell auch nichts ändern. Ich jedoch komme mit allen Kollegen gut aus und pflege mit ihnen ein kollegial-kameradschaftliches Verhältnis.

Im Rückblick kann ich feststellen, dass die FDP bei den Bundestagswahlen erfreulicherweise wieder den Sprung in das Parlament geschafft hat. Ganz entschieden bin  ich dafür, dass die „neue FDP“ sich von der alten unterscheidet und nicht über jedes Stöckchen springt, das ihr hingehalten wird. Christian Lindner hat ganz richtig gehandelt und die FDP davor bewahrt, ihre programmatischen Leitlinien um der Ministerposten willen aufzugeben. Das war ehrenhaft! Nicht nur Lindner, sondern auch andere politische Akteure  sehen inzwischen die Kanzlerin als das eigentliche Problem. In der Union regt sich Unmut, die SPD ziert sich – eigentlich sind nur die Grünen Merkel-resistent. Sascha Lehnartz hat in der „ZEIT“ daher zutreffend geschrieben: „Merkel ist im Entmüdungsbecken ihrer Laufbahn“. Wir dürfen interessante Wochen und Monaten erwarten. Untergehen wird Deutschland nicht! Das zeigen uns die Beispiele anderer Staaten.

Dass wir uns im neuen Jahr in angenehmer Weise begegnen können, das wünsche ich mir von allen.

Dank an das Stadtradel-Team FDP

Abschlussveranstaltung im Bethelsaal mit Tombola

Bürgermeister Fitz (rechts) mit den Preisträgern der Tombola.

Das Stadtradeln in Gunzenhausen wird immer populärer und hat Jahr für Jahr mehr Teilnehmer. Heuer waren 744 Radler (36 Teams) dabei, die  in drei Juli-Wochen 185556 Kilometer zurücklegten. Das ist der 4,6-fache Umfang des Äquators. Auf der Abschlussveranstaltung im Bethelsaal der Stiftung Hensoltshöhe nannte Bürgermeister Karl-Heinz Fitz die erfolgreichsten Teams: 1. Platz „Wormer Radler“  (141 Radler erstrampelten 36458 Kilometer), 2. Platz Team FDP (107 Radler fuhren 28829 Kilometer) und 3. Platz „Rathaus – Wir strampeln uns für Sie ab“ (65 Radler mit 17216 Kilometer).  Bei den Teilnehmern rangieren die „Wormer“ (141) vor der FDP (107) und der CSU (71).

An die 280 Teilnehmer labten sich an Brezen und Häppchen, Bier, Wein und Wasser – allerdings erst nach dem offiziellen Teil. Der aber war kurz und prägnant. Bürgermeister Karl-Heinz Fitz („Wir sind eine fahrradverrückte Stadt“)  meinte, Einheimische wie Urlauber schätzten die hervorragenden Bedingungen. „Wir tun viel, damit wir die Radfahrfreundlichkeit noch steigern können“, sagte der Rathauschef und verwies  auf die fahrradfreundliche Gestaltung der Theodor-Heuss-Straße,  den Ausbau der Oettinger Straße mit einem breiten kombinierten Geh- und Radweg, dem Ausbau der „Seepromenade“ zwischen der Altmühlaue und dem Radler-Kreisverkehr (Beleuchtung, Ruhezone, Tunnelausleuchtung),  die neuen Fahrradabstellanlagen auf dem Marktplatz, die Verbesserung der Ladestationen und die BR-Radltour („ein unvergeßliches Erlebnis“).  Die 1100 Teilnehmer hätten Gunzenhausen äußerst positiv erlebt, an dem Showabend mit Marc Forster nahmen an die 20000 Menschen teil.

Wie Ingrid Pappler, die Vorsitzende der „Agenda 21“, mitteilte,  haben die Teilnehmer an den 21 Tagen im Juli nicht nur einen Beitrag für den Klimaschutz geleistet, sondern auch für ihre eigene Lebensqualität.  Bundesweit strampelten sich 222097 Radler von 620 Gemeinden ab (41 Millionen Kilometer, das ist 1048 mal um den Äquator).   Die Radler des „Biergartenteams TV Gunzenhausen“  fuhren 918 Kilometer pro Teilnehmer (13. Platz FDP-Team).

Klaus Stephan, der Leiter des Hauptamts der Stadtverwaltung, ging auf die einzelnen Maßnahmen ein, die heuer für die Fahrradfreundlichkeit realisiert wurden.  20 der geplanten 39 Fahrradbügel wurden bereits auf dem Marktplatz aufgestellt. Sie haben ein ansprechendes Design und sollen die alten Fahrradständer ersetzen. Die weiteren Positivpunkte: Vollständige Teerung des Radwegs Aha-Windsfeld, Anschaffung von zwei neuen E-Bikes für die Mitarbeiter der Stadtverwaltung, Neugestaltung der Oettinger Straße (der kombinierte Geh- und Radweg ist 4-4,60 m breit), Radweg von Aha nach Pflaumfeld (in der Regie des Landkreises).  Stephan nannte aber auch die Schattenseite: „Gescheitert sind wir mit der Absicht, durch Unterasbach einen kombinierten Geh- und Radweg zu bauen.“ Die Breite von minimal 2,50 Meter lässt sich nicht erreichen und somit ist das Projekt gestorben. Für das nächste Jahr stehen diese Maßnahmen an: Radweg von Steinacker nach Unterwurmbach (3,3 km), Beleuchtung der „Seepromenade“ bis zum  Seegasthof Schlungenhof, Anschaffung eines Lastenfahrrads (mit Ausleihe von die Bürger), Neuauflage eines Fahrradprospekts und Zertifizierung (die Hauptbereisung ist 2018). Wohl in das Jahr 2019 muss der Bau des Radwegs entlang der Staatssstraße von Frickenfelden nach Rehenbühl (zwei Kiometer) hinausgeschoben werden.

Die Stadtverwaltung will künftig die Neubürger zu einer Fahrradtour einladen, damit diese die Stadt kennenlernen können. Zu den perspektiven Projekten zählen auch der Radwegausbau von der Industriestraße-Weinstraße-Frickenfelden, ein Fahrradabstellplatz am Bahnhof und die Neugestaltung der Weißenburger Straße. Diesbezüglich legte Stephan einige Varianten vor, über die die reden sein wird. Irgendwie muss es aber möglich sein, die Radler von der Weißenburger Straße einigermaßen sicher in den Marktplatz zu lotsen. Stephan sprach von einem „Gedankenspiel“.

Den 1. Preis der Tombola mit ihren 27 Preisen (Wert: 1600 Euro) gewann Klaus Hattendorf vom Team „Schnelle Kette“ (ein Fahrradschloss für 130 Euro). Zu den Preisträgern zählten auch Anita Penza, Wilfried Wolff, Monika Venzke, Gerhard Wunder und Sieglinde Jenniches vom „Team FDP“. Viele der Preise hatte die Gunzenhäuser Firma Radsport-Gruber gestiftet (Wert: 460 Euro).

Stadtradeln: „Team FDP“ auf Rang 2

Die stärkste Gruppe hinter den „Wormer Radlern“

Das Stadtradeln 2017 ist am Sonntag, 22. Juli, zu Ende gegangen. Fest steht, dass das „Team FDP“ hinsichtlich der Teilnehmer unter den 36 Mannschaften den 2. Platz einnimmt.

Nach dem endgültigen Stand sieht das Ergebnis so aus:

Gestartet sind 36 Teams mit 744 Teilnehmern, darunter 22 Kommunalpolitiker, für die eine extra Wertung vorgenommen wird. Alle zusammen sind in drei Wochen 185189 Kilometer geradelt, das ist das 4,4-fache der Länge des Äquators.

Die meisten Radler stellte das Team „Die Wormer Radler“ mit 141 Aktiven und 36458 gefahrenen Kilometern, gefolgt vom „Team FDP“ mit 107 Teilnehmern und 28645 Kilometern vor dem Team    der CSU Gunzenhausen mit 71 Radlern, die 13472 Kilometer gestrampelt sind. Dahinter rangieren 65 Radler aus dem Rathaus Gunzenhausen (17216 km) und vom FC Gunzenhausen mit 55 Teilnehmer (7464 km).   Gemessen an der Kilometerleistung ergibt sich folgendes Bild: 1. Wormer Radler, 2. Team FDP, 3. Rathaus, 4. CSU Gunzenhausen, 5. ReCycling.

Unser Team hat sich gegenüber dem letzten Jahr erheblich steigern können (2016: 83 Radler).  Die Kilometerleistung aller entspricht einer Kohlendioxid-Einsparung von 4067 Kilogramm. Im Durchschnitt sind die Teilnehmer 267,7 Kilometer gefahren (12. Platz). Besser waren die „Biergartenradler“ des TV Gunzenhausen, die einen Schnitt von 918 Kilometern erzielten.

Eine literarische Fahrradtour

Liebe Literaturfreunde,

im Sommer gehören ein gutes Buch und ein schattiges Plätzchen einfach zusammen. Noch entspannter wird es, wenn man in besagtem Buch die Seiten nicht selbst umblättern muss, sondern begeisterte Vorleser einem diesen Part abnehmen. Im Juli ist nun zweimal Gelegenheit, in solcherlei Lesegenuss zu kommen, und passend zur Jahreszeit dreht sich dabei alles um das Sommergefährt schlechthin sowie um „das Land, wo die Zitronen blü’hn“:

Geschichten rund um das Fahrrad

Vom 2. bis 22. Juli nimmt Gunzenhausen wieder an der Aktion „Stadtradeln“ des Klima-Bündnisses teil. Im Rahmen dessen gibt es, wie im letzten Jahr, eine Lesung in den Räumlichkeiten der Firma Zweirad Gruber. Lasst Euch und lassen Sie sich von Ingrid Pappler (Agenda 21), Kerstin Zels (Bündnis 90/Die Grünen) und mir auf eine literarische Fahrradtour entführen, bei der natürlich auch das leibliche Wohl (mit Radler und mehr) nicht zu kurz kommt!

Donnerstag, 6. Juli, 19.30 Uhr
Zweirad Gruber, Weißenburger Str. 49, Gunzenhausen
Eintritt frei!

 

Dolce Vita an der fränkischen Riviera

Ciao Ragazzi! Heuer steuert der Literaturkreis „Lesen und lesen lassen“ eines der liebsten Urlaubsreiseziele an: Italien. Und wo ließe sich Geschichten über den sonnigen Süden auch besser lauschen als an unserer „fränkischen Riviera“, das heißt auf dem Altmühlsee? Genießt und genießen Sie an Bord einen mediterranen Sommerabend mit Büchern und Vino, mit Italo-Schlagern, azurblauem Wasser und süßem Müßiggang!
Donnerstag, 13. Juli, 19 Uhr
Abfahrt im Seezentrum Gunzenhausen-Schlungenhof
Eintritt: 7,50 € für die Schifffahrt

 

Gemeinsam mit allen beteiligten Vorlesern freue ich mich auf zwei schöne Veranstaltungen mit hoffentlich vielen netten Gästen!

Literarische Grüße
Kristy Husz

Wer macht mit beim Stadtradeln?

„Team FDP“ ist mit starkem Team wieder dabei

Sie rühren die Werbetrommel für das Stadtradeln 2017: Gabi Bayerlein von Radsport-Gruber, Agende 21-Chefin Ingrid Pappler und FDP-Stadtrat Werner Falk (Team FDP).

Das Stadtradeln geht in eine neue Runde. Auch 2017 werden die Gunzenhäuser  aufgerufen, sich vom 2. bis 22. Juli   zu beteiligen. Ich gehe davon aus, dass die Teilnehmer von 2016 auch heuer wieder mit von der Partie sind. Ich bitte alle, die ihre Kilometer online eingetragen haben, das wieder so zu machen. Allen anderen, die ihre Kilometer-Leistungen lieber händisch eintragen, bringe ich die Listen demnächst vorbei.

Meine Bitte geht an alle, die in Gunzenhausen leben, hier arbeiten oder  – als Auswärtige – einem Gunzenhäuser Verein angehören, beim Stadtradeln mitzumachen, um damit auch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.  Daneben ist das Radeln ja gesund und erhält körperlich fit.

Wir haben in und um Gunzenhausen ein ansehnliches Netz von Radwegen. Gegenwärtig sind Eva Kraft vom Zweckverband Altmühlsee und ich dabei, die Radwege neu zu beschildern. Aus Blau wird Grün, außerdem wird mancher Schilderwald ausgelichtet.  Dieser  ehrenamtliche (und unentgeldliche) Job macht mir riesigen Spaß, denn ich bin glücklich, wenn die Radler eine zuverlässige Radwegführung vorfinden.

Wer mitmachen will, der kann sich unter „stadtradeln.de“ im Internet anmelden („Team FDP“). Ich möchte niemanden parteipolitisch vereinnahmen. Mit geht es nur darum, möglichst viele Radler zur Mitwirkung zu animieren. Es ist ja auch keine wirkliche Mühe, die täglich mit dem Rad zurück gelegten Kilometer zu notieren und die Zettel wöchentlich in den Rathaus-Briefkasten zu werfen (oder eben die Meldung online zu machen). Wer Probleme mit der Anmeldung hat, dem helfe ich gern.

Gerne weise ich auf einige Aktivitäten der Agenda 21 hin. Die Startveranstaltung ist am 2. Juli im Rahmen des Bürgerfests. Der Freiluft-Gottesdienst ist um 9.30 Uhr, danach ist Startschuss zur ersten gemeinsamen Radtour um den Altmühlsee. Jeweils eine 20 Kilometer lange Strecke wartet auf die Teilnehmer am Montag, 3. Juli, Montag, 10. Juli und Montag, 17. Juli auf die Radler. Die Agenda 21-Chefin Ingrid Pappler führt an diesen drei Tagen jeweils ein Feierabendradeln durch. Treffpunkt ist jeweils um 19 Uhr am Rathaus.

Eine Adel-Lesung gibt es am Donnerstag, 6. Juli, um 19.30 Uhr bei Zweirad-Gruber, eine Brezenaktion am Sonntag, 9. Juli, von 9 bis 11 Uhr an der Bäckerei Kleeberger in der Industriestraße 17 und am Sonntag, 16. Juli, am Bäckerei-Cafe Kleeberger in der Weißenburger Straße 72. Die Abschlussveranstaltung ist am 24. Oktober.

Werner Falk, Teamkapitän

In zweieinhalb Jahren ist viel getan worden

Gunzenhäuser Zwischenbilanz kann sich sehen lassen

FalkWe (2)Noch nicht einmal die Hälfte der Stadtrats-Legislaturperiode (bis 2020) ist vorüber, aber geschehen ist in dieser kurzen Zeit der „Ära Fitz“ schon sehr viel. Einige Fakten möchte ich nennen:

Landesamt für Schule: Ein großartiger Erfolg für Gunzenhausen ist die Ansiedlung des Landesamts für Schule.  Rund 145 Stellen werden für diese staatliche Einrichtung geschaffen. Bereits jetzt liegen Bewerbungen vor.  Vermutlich wird das „Haus Silo“, das die Stadt erworben hat, abgerissen und darauf ein repräsentativer neuer Verwaltungsbau errichtet. Von ihm erwarte ich, dass er eine städtebauliche Dominante sein wird. Vielleicht ist es möglich, in diesem Zusammenhang auch das Sanierungsgebiet an der Bahnhofstraße (bis zum Loygässchen) neu zu gestalten. Das Aufbauteam wird in Räumen der ehemaligen SEL mit seiner Arbeit beginnen.

Bauland für alle: Es ist zu erwarten, dass sich durch das Landesamt für Schule auch der Druck auf die Grundstücke und Wohnungen erhöht. Schon jetzt fehlt es  an Wohnraum. Mit der Bebauung in der Weißenburger Straße 39 ist durch die Bauträgergesellschaft Patrick Bosch begonnen worden, das benachbarte ehemalige BGU-Gelände kann mit 30 Wohneinheiten durch den gleichen Bauträger bebaut werden. Dazu sind die planungsrechtlichen Vorgaben für die Bebauung an der Osiander-Straße (neun Einheiten) geschaffen worden, zudem hat der Stadtrat das neue Frickenfelder Baugebiet  (Eisenreich II)  mit 58 Bauplätzen geschlossen. Jüngst hat der Stadtrat den Beschluss gefasst, an der  östlichen Nürnberger Straße (zwischen dem neuen Aldi und der Eißfeld-Villa) ein neues Baugebiet mit rund 100 Wohneinheiten auszuweisen.

Seepromenade begonnen:  Der Vorschlag der FDP, zwischen der Altmühlbrücke und dem Seezentrum in Schlungenhof eine „Seepromenade“  als attraktiven Fuß- und Radweg zu gestalten, ist angenommen worden. Schon jetzt wurden die Leuchten montiert, die Verweilzone für Radler  wurde angelegt sowie etliche Wegeverbesserungen vorgenommen. Auf meinen Vorschlag hin ist auch der erste „Radler-Kreisel“ Deutschlands realisiert worden. Weitere Maßnahmen solen folgen: Ruhebänke, eventuell Kunstwerke oder zusätzliche Bäume.

Stadthalle: Die rund vierzig Jahre alte Stadthalle wird für 15,3 Millionen Euro (derzeitiger Kostenstand) so saniert und erweitert, dass sie ein modernes Veranstaltungszentrum mit einer Supertechnik darstellt. Begonnen wird 2017.

Hochwasserschutz und Binnenentwässerung: Mit einem Millionenaufwand stehen zwei Projekte in den nächsten Jahren ins Haus, für die der Stadtrat per Beschluss schon die Grundlagen gelegt hat.  Um das Regenwasser bei Starkregen aus der Stadt aufnehmen zu können, wird ein Sammler mit einem Durchmesser von zwei Metern an der Altmühlpromenade gebaut.  Parallel dazu wird der Hochwasserschutz in Angriff genommen. Er sieht vor, der Altmühl den früheren Verlauf zurückzugeben, das heißt, sie an näher an die Westbebauung heranzuführen. Der technische Hochwasserschutz wird so realisiert, dass er die Altmühlpromenade völlig neu konzipiert. So kann der Westen der Stadt zu einer attraktiven Erholungszone werden. Vom Zeitplan her soll die sehr ansprechende Planung  2018 bis 20120 umgesetzt werden.

Flüchtlinge: Die Stadt hat sich nicht gedrückt, als das Heer von Flüchtlingen nach  Deutschland gekommen ist.  Eine Erstaufnahmestation ist in der Industriestraße errichtet und auf 18 Monate an den Freistaat vermietet worden. Sie steht aber seit dem ersten Tag leer, da gegenwärtig kein Bedarf besteht. Unter dem Strich ist das Vorhaben für die Stadt kein schlechtes Geschäft, denn nach der Frist kann sie frei über die Immobilie verfügen.

Stadtradeln:  Ein großer „Publikumserfolg“ für die FDP war die Teilnahme am Stadtradeln mit 83 Teilnehmer (3. Platz unter 30 Teams), die in drei Wochen rund 25000 Kilometer zurücklegten (2. Platz). Bürgermeister und die Presse würdigten das starke FDP-Engagement wiederholt.

Gesplittete Abwasserabgabe: Auf den Weg gebracht hat der Stadtrat die gesplittete Abwasserabgabe, die für die privaten „Häuslebauer“ eine finanzielle Entlastung mit sich bringen wird, dafür aber die Eigentümer von großen versiegelten Flächen stärker zur Kasse bittet.  Sonderregelungen gibt es für die Landwirte und die Grundstückseigentümer, die das Oberflächenwasser in Regentonnen sammeln. Das umfangreiche Daten-Erhebungsverfahren  läuft, bald wird es zur Anhörung der Grundstückseigentümer kommen.

Resümee der Stadtratsarbeit: In allen Belangen pflegt Bürgermeister Karl-Heinz Fitz mit als einzigen FDP-Stadtrat gegenüber einen äußerst kooperativen Stil. Im Ratsausschuss bekomme ich  auch vertrauliche Informationen, die für meine Arbeit wichtig sind. Wenn die Legislaturperiode so weitergeht und die geplanten großen Brocken ordentlich finanziert werden können, dann kann die „Ära Fitz“ zu einem grandiosen Erfolgserlebnis werden.

Werner Falk, Stadtrat der FDP, Gunzenhausen