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Radeln am Feierabend

Stadtradeln in Gunzenhausen wird am Sonntag eröffnet


Es gibt kaum was Schöneres, als nach einem stressigen Arbeitstag aufs Fahrrad zu steigen und ein paar erholsame Runden durch die Natur zu drehen. Wer nicht gerne alleine fährt, der sollte im Juli 2022 unbedingt an den Feierabendradeltouren der Gunzenhäuser Agenda 21-Gruppe teilnehmen, die im Rahmen des STADTRADELNs veranstaltet werden. Die entspannten Touren finden am 04.07., 11.07. und 18.07.2022, jeweils montags, um 19.00
Uhr statt. Treffpunkt ist vor dem Gunzenhäuser Rathaus.
„Unsere kostenlosen Feierabendtouren sind die optimale Möglichkeit um Kraft zu tanken, nette Leute kennen zu lernen und einen anstrengenden Tag Revue passieren zu lassen“, betont Ingrid Pappler von der Agenda 21-Gruppe der Stadt Gunzenhausen. „Wir haben uns tolle Strecken überlegt. Wir fahren gemütliche 20 bis 30 Kilometern auf stillen Wegen. Vielleicht entdeckt der ein oder andere eine schöne Ecke in und um Gunzenhausen, die er noch nicht
kennt. Die jeweiligen Routen sind eine Überraschung und werden erst kurz vor Beginn bekannt gegeben. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Einfach vorbeikommen und mitradeln“, so Ingrid Pappler weiter.
Die Feierabendradeltouren sind auch für nicht trainierte Radlerinnen und Radler geeignet. Die Touren enden mit einer Einkehr oder mit einem gemeinsamen Picknick. Übrigens: Auch die beliebten STADTRADELN-Brezenaktionen werden 2022 wieder stattfinden. In Kooperationmit der Bäckerei Kleeberger werden am Sonntag, 3. Juli 2022, Brezen vor der Filiale in der Nürnberger Straße verteilt und am Sonntag, 10. Juli 2022, ist das Geschäft in der
Weißenburger Straße Ort des Geschehens.
Für Fragen rund um die Aktion steht Ihnen die Agenda 21-Gruppe unter der E-Mail-Adresse agenda21@gunzenhausen.de gerne zur Verfügung. Für Informationen zum STADTRADELN in der Stadt Gunzenhausen wenden Sie sich bitte an Frau Sabine Sauer, Telefon 09831/508- 111 oder per E-Mail unter gunzenhausen@stadtradeln.de.

Kreis Ansbach radelt

21 Tage treten die Bürger in die Pedale

Freuen sich auf eine rege Beteiligung beim STADTRADELN im Landkreis Ansbach (von links): Ulrich Hausner vom Sachgebiet Öffentlicher Personennahverkehr, Klimaschutzmanagerin Lena Schwarzfischer, Landrat Dr. Jürgen Ludwig und Radverkehrsbeauftragte Maria Neundörfer Foto: Landratsamt Ansbach/Fabian Hähnlein

Der Landkreis Ansbach beteiligt sich erstmalig an der internationalen Fahrradkampagne STADTRADELN, an der Kommunen weltweit teilnehmen. Dabei geht es darum, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. „Wir wollen den Anteil an Radfahrern dauerhaft erhöhen und unterstützen die Bürgerinnen und Bürger nach besten Kräften beim Umstieg vom motorisierten Individualverkehr auf das Fahrrad“, sagte Landrat Dr. Jürgen Ludwig bei der Vorstellung der Aktion.

Das Themenfeld Mobilität hat das größte Potenzial zur Minderung der Treibhausgasemissionen im Landkreis Ansbach, da es für rund die Hälfte des Ausstoßes von Kohlendioxid ursächlich ist. Die Wahl des Fahrzeugtyps spielt dabei eine entscheidende Rolle, denn im Landkreis Ansbach – dem flächengrößten in ganz Bayern – werden rund 90 Prozent der Personenkilometer mit dem Pkw zurückgelegt.

Die Teilnahme am STADTRADELN ist vom 2. Juli bis 22. Juli 2022 möglich. Mitmachen können alle, die im Landkreis Ansbach wohnen, arbeiten, zur (Hoch-)Schule oder in einen Verein gehen. Die Anmeldung erfolgt im Internet unter der Adresse www.stadtradeln.de/landkreis-ansbach. Unter den Teilnehmern werden hochwertige Preise wie zum Beispiel Fahrradtaschen des Heilsbronner Herstellers Ortlieb verlost.

An Aktionen wie der Teilnahme am STADTRADELN wird deutlich, dass der Landkreis Ansbach seine Anstrengungen im Klimaschutz verstärkt. So wurde bereits das Integrierte Klimaschutzkonzept auf den Weg gebracht. Darin wurden Maßnahmen definiert, die zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen und zur Erreichung der nationalen Klimaschutzziele auf lokaler Ebene führen sollen (www.klimaschutz-landkreis-ansbach.de).

 

Aktionstag auf dem Marktplatz

Stadtradeln in Gunzenhausen vom 3. bis 24. Juli

Nicht mehr lange, dann beginnen in der Stadt Gunzenhausen wieder die STADTRADELN-Wochen. Vom 3. bis 24. Juli 2022 wird aufs Rad gestiegen und aktiver Klimaschutz betrieben. „Auch in diesem Jahr wollen wir als Stadtgemeinschaft wieder eindrucksvolle Zeichen für Umweltschutz und nachhaltige Mobilität setzen“, so Erster Bürgermeister Karl-Heinz Fitz. „Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass das Fahrrad Zukunft hat und für den Individualverkehr immer wichtiger wird. Ultraleichte Kinderfahrräder, E-Bikes, Lastenfahrräder – die Angebote werden stetig besser und für fast jedes Bedürfnis gibt es mittlerweile eine Antwort.“ Beim Fahrrad-Aktionstag auf dem Gunzenhäuser Marktplatz informiert die Agenda 21-Gruppe um Ingrid Pappler traditionell über Themen rund ums Rad. Das vielfältige Event findet in diesem Jahr am Samstag, 4. Juni 2022, von 10 bis 14.00 Uhr auf dem Marktplatz statt.

„Der Aktionstag ist immer ein Highlight für uns. Unter anderem können verschiedene Lastenfahrräder Probe gefahren werden und auf dem Boden wartet eine riesige Landkarte darauf, das Radwegenetz Bayern zu erkunden“, so Ingrid Pappler. „Als besonderes Highlight haben wir die Fahrschule Schneider eingeladen, welche über die Gefahren des sog. Toten Winkels informieren wird.“ Innerhalb kürzester Zeit hat sich das Fahrrad vom reinen Fortbewegungsmittel zum Lifestyleobjekt und Klimaschutzinstrument entwickelt. „Das Fahrrad bringt uns schnell, kostengünstig und klimaneutral von A nach B. Dazu muss man in den seltensten Fällen einen Parkplatz suchen“, ergänzt Ingrid Pappler.

Nähere Auskünfte zum Aktionstag der Agenda 21-Gruppe erhalten Sie von Frau Ingrid Pappler per E-Mail unter agenda21@gunzenhausen.de. Für Fragen rund um das STADTRADELN Gunzenhausen steht Ihnen Frau Sabine Sauer unter der Telefonnummer 09831/508-111 oder per E-Mail unter gunzenhausen@stadtradeln.de gerne zur Verfügung.

Stark machen für Radverkehr

Landkreis Ansbach will fahrradfreundlicher werden

Landrat Dr. Jürgen Ludwig (links) präsentierte bei der digitalen Veranstaltung stolz die Urkunde zur Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern (AGFK). Mit ihm freute sich der AGFK-Vorsitzende und Fürther Landrat Matthias Dießl. Foto: Tobias Hase

Der Landkreis Ansbach ist neu in die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern e.V. (AGFK) aufgenommen worden. Landrat Dr. Jürgen Ludwig erhielt die Auszeichnung im Rahmen einer Videokonferenz im Beisein des AGFK-Vorsitzenden und Fürther Landrats Matthias Dießl sowie der Bayerischen Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr Kerstin Schreyer. „Wir machen uns stark für den Radverkehr. Unsere bisherigen Anstrengungen sind mit der Aufnahme in die AGFK belohnt worden. Jetzt gilt es, nicht stehen zu bleiben. Wichtig wird sein, ein Radverkehrskonzept auf den Weg zu bringen und die Radwege sicherer und sichtbarer zu machen. Das Fahrrad hat einen festen Platz im Verkehrsmix der Zukunft“, sagte Landrat Dr. Jürgen Ludwig.

Um den Titel „fahrradfreundliche Kommune“ zu erhalten, musste ein anspruchsvolles Prüfverfahren absolviert werden. Die Bewerberkommunen wurden nach einem einheitlichen Kriterienkatalog auf ihre Fahrradfreundlichkeit getestet.

Aktuell verzeichnet die Arbeitsgemeinschaft insgesamt 93 Mitgliedskommunen mit mehr als 6,6 Millionen Einwohnern. Sie tauschen Erfahrungen aus und nutzen Synergieeffekte. „Es freut mich sehr, dass sich weiterhin so viele Kommunen für den Radverkehr engagieren“, erklärte Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer. „Für die Kommunen, aber vor allem für die Radfahrerinnen und Radfahrer hat das nur Vorteile. Denn so wird die Infrastruktur immer besser und der Anreiz für die Bürgerinnen und Bürger, das Fahrrad zu nutzen, immer größer.“

Elf Kommunen neu als Mitglieder

Das Netzwerk fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern wächst: Insgesamt 93 Mitgliedskommunen verzeichnet die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen e.V. (AGFK Bayern) aktuell. Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer und Landrat Matthias Dießl, 1. Vorsitzender der AGFK Bayern, haben heute die jüngsten Auszeichnungen verliehen. Auch die bayerischen Gewinnerinnen und Gewinner der Wettbewerbe STADTRADELN und Schulradeln in Bayern 2021 wurden ausgezeichnet.

Der Trend beweist: Das Fahrrad wird auch in den ländlichen Kommunen immer mehr als alternatives Verkehrsmittel anerkannt. 15 AGFK-Mitgliedskommunen haben sich dem anspruchsvollen Prüfverfahren, bei dem alle Bewerberkommunen nach einem einheitlichen Kriterienkatalog auf ihre Fahrradfreundlichkeit geprüft werden, mit Erfolg unterzogen und dürfen von 2022 bis 2028 offiziell den Titel „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“ tragen: Die Städte Baiersdorf, Donauwörth, Erding, Fürth, Hilpoltstein, Kempten, Kolbermoor, Moosburg an der Isar, Puchheim, Straubing sowie die Gemeinden Gräfelfing, Poing, Uttenreuth, der Markt Murnau und der Landkreis Ebersberg.

Die Auszeichnung ist eine Anerkennung der bisher geleisteten Radverkehrsaktivitäten, erfordert nach sieben Jahren jedoch eine Rezertifizierung, für die weitere Fortschritte erkennbar sein müssen. Die Landeshauptstadt München, die Stadt Herzogenaurach sowie die Gemeinde Ismaning und der Landkreis Starnberg durchliefen den Rezertifizierungsprozess 2021 erfolgreich und werden in den kommenden Jahren ebenfalls erneut das Siegel tragen.

Die neu hinzugekommenen Mitgliedskommunen wurden ebenfalls feierlich aufgenommen: Die Städte Alzenau, Burgau, Karlstadt, Neu-Ulm, Oberasbach, Traunstein und Zirndorf sowie die Landkreise Ansbach und Aschaffenburg, die Gemeinde Feldkirchen und der Markt Roßtal. „Es freut mich sehr, dass sich weiterhin so viele Kommunen für den Radverkehr engagieren“, erklärte Verkehrsministerin Kerstin Schreyer. „Für die Kommunen, aber vor allem für die Radfahrerinnen und Radfahrer hat das nur Vorteile. Denn so wird die Infrastruktur immer besser und der Anreiz für die Bürgerinnen und Bürger, das Fahrrad zu nutzen, immer größer.“

Erfolg für Gunzenhausen

726 nahmen heuer am Stadtradeln teil

Vom 4. bis zum 24. Juli 2021 feierte die Stadt Gunzenhausen zehnjähriges STADTRADELN-Jubiläum. 726 Radlerinnen und Radler nahmen in diesem Jahr an der bundesweiten Aktion des Klimabündnis e.V. teil. Mit 194.683 zurückgelegten Kilometern wurde wieder ein beachtliches Ergebnis erradelt, was in der CO²-Rechnung eine Einsparung von umgerechnet ca. 29 Tonnen ergab. Nun liegen die Ergebnisse für ganz Deutschland vor und unsere Altmühlstadt hat einen respektablen 268 Platz erreicht, bei 2.095 Teilnehmerkommunen. In Bayern lag Gunzenhausen am Ende sogar auf dem 50. Platz (bei 427 Teilnehmerkommunen) und damit weit vor Städten wie Ansbach, Bayreuth oder Weißenburg.

„Für unsere kleine Stadt mit nicht einmal 17.000 Einwohnern ist der 268 Platz im deutschlandweiten Vergleich ein sehr gutes Ergebnis“, so Bürgermeister Karl-Heinz Fitz. „Mit Städten wie Berlin, Hamburg oder München können wir uns nicht messen, denn da fahren tausende Radlerinnen und Radler für den guten Zweck. Richtet man den Fokus allerdings auf die geradelten Kilometer pro Einwohnerin oder Einwohner, so schneiden wir noch besser ab. Dann liegen wir in Bayern auf dem 19. und für ganz Deutschland auf dem 77. Platz. Darauf können wir zu Recht stolz sein.“

Die beiden STADTRADELN-Stars Markus Diepold und Tobias Reinhardt können ebenfalls mit ihrer Leistung zufrieden sein. Markus Diepold erreichte mit seinen fast 793 Kilometern den 105 Platz, Tobias Reinhardt folgte mit 324 Kilometern auf Rang 262. Insgesamt haben sich deutschlandweit 365 STADTRADELN-Stars angestrengt, das Auto im Zeitraum stehen lassen und kräftig in die Pedale getreten.       

Weiterführende Informationen zum STADTRADELN, zu den STADTRADELN-Stars und zu den Ergebnissen, erhalten Sie unter www.stadtradeln.de.

Jetzt wird gestrampelt

Startschuss für das Stadtradeln in Gunzenhausen

Bürgermeister Fitz führte die erste Tour an.

Nun ist er gefallen, der Startschuss für das diesjährige Stadtradeln in der Stadt Gunzenhausen. Bis zum 24. Juli 2021 heißt es wieder rauf auf den Sattel, kräftig in die Pedale treten und Gutes damit tun. Am vergangenen 4. Juli hat Bürgermeister Karl-Heinz Fitz zusammen mit Stadtradeln-Organisatorin Ingrid Pappler von der Gunzenhäuser Agenda 21-Gruppe das diesjährige Klimaevent offiziell eröffnet. Mit an den Start gingen mit Markus Diepold und Tobias Reinhardt auch die beiden Stadtradel-Stars. Diese dürfen nun 21 Tage lang kein Auto benutzen.

Aktuell erlebt das Fahrrad einen Boom, was sicher nicht nur an Corona liegt. So sind Aspekte wie Nachhaltigkeit und Klimaschutz längst prägende Themen unserer Zeit. Dabei hat die Stadt Gunzenhausen schon frühzeitig auf das Rad als zukunftsweisendes Verkehrs- und Transportmittel gesetzt. In der Vergangenheit wurden große Anstrengungen diesbezüglich unternommen, so wurde eine fahrradfreundliche Infrastruktur vorangetrieben, vielerorts Abstellmöglichkeiten geschaffen oder finanzielle Unterstützung beim Kauf von Lastenfahrrädern gewährt. „Unsere Bemühungen zeigen großen Erfolg. Gunzenhausen wurde vom AGFK als fahrradaktivste Kommune im Jahr 2020 ausgezeichnet. 2018 wurde unsere Stadt als fahrradfreundlich zertifiziert und seitdem wurden weitere Projekte umgesetzt und der Radverkehr gefördert“, so Erster Bürgermeister Karl-Heinz Fitz. „In Gunzenhausen haben wir die Bedeutung des Fahrrads als unverzichtbaren Bestandteil einer zukunftsfähigen Mobilität frühzeitig erkannt. Wir leben inmitten intakter Natur und die wollen wir schützen. Eine Förderung des Radverkehrs hilft uns dabei.“

In diesem Jahr nimmt Gunzenhausen bereits zum zehnten Mal an der bundesweiten Klimaschutzaktion teil. Trotz der andauernden Corona-Pandemie wurden einige tolle Aktionen geplant. So finden abhängig von den jeweils geltenden Pandemiebedingungen unter anderem eine Fahrradschnitzeljagd, Feierabendradltouren, eine Radellesung und ein Fun for Kids-Event auf der Pumptrack-Anlage statt. „Natürlich würden wir uns ein Stadtradeln-Jubiläumsjahr ohne Einschränkungen wünschen. Doch wir machen das Beste daraus und haben einige Highlights geplant. Wir wünschen uns, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt in den nächsten Wochen aufs Rad steigen. Es zählt jeder Kilometer, ob beruflich oder privat“, betont Ingrid Pappler von der Agenda 21-Gruppe.  

Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um das Stadtradeln in der Stadt Gunzenhausen ist Andrea Tschech. Sie steht unter der Telefonnummer 09831/508-111 oder per E-Mail unter gunzenhausen@stadtradeln.de gerne zur Verfügung. Ansprechpartnerin bei der Agenda 21 ist Ingrid Pappler, erreichbar unter der Telefonnummer 09831/3131. Informationen rund um die bundesweite Aktion erhalten Sie unter www.stadtradeln.de.

Spenden für WBR

Radler-Unterstützung für Menschen in ärmeren Ländern

Bereits zum zehnten Mal nimmt die Stadt Gunzenhausen an der Klimaaktion STADTRADELN teil. Das kommt nicht von ungefähr, denn die Gunzenhäuser Bürgerinnen und Bürger nutzen das Fahrrad im Alltag und in der Freizeit, als umweltfreundliches Verkehrsmittel, zuverlässiges Entspannungs- oder anspruchsvolles Sportgerät. Wirklich auf das Fahrrad angewiesen, sind allerdings die wenigsten, denn meistens steht noch mindestens ein Auto zur Verfügung, sei es um Einkäufe zu erledigen oder um weite Strecken zu fahren. In anderen Ecken dieser Erde ist ein Fahrrad allerdings mehr als ein Fortbewegungsmittel, es dient als Transporter oder ist gar der einzige Zugang zur Mobilität.

Die World Bicycle Relief ist eine internationale Hilfsorganisation, die seit mehr als 15 Jahren Menschen in ländlichen Gegenden dieser Welt mit Fahrrädern versorgt. Ziel ist es zu mobilisieren und dadurch existenzsichernde Entwicklungshilfe zu leisten. Die Stadt Gunzenhausen unterstützt diese Bemühungen und hat pünktlich zum Start des STADTRADELNs eine Spendenaktion für World Bicycle Relief ins Leben gerufen. „Für uns ist das Fahrrad zukunftsfähig, für andere sichert es die Zukunft. In ärmeren Ländern kann das Zweirad lebensnotwendig sein, beispielsweise um Menschen mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Es kann zudem die Bildungschancen verbessern, da Schul- oder Ausbildungswege einfacher und schneller zurückgelegt werden können“, so Erster Bürgermeister Karl-Heinz Fitz.

Die Spendenaktion für World Bicycle Relief wird von der Gunzenhäuser Agenda 21-Gruppe um Ingrid Pappler organisiert. „Für uns ist Fahrradfahren ein Stück Lebensqualität und wir entscheiden uns ganz bewusst für dessen Nutzung. Für andere ist es die Chance auf ein besseres Leben“, so Ingrid Pappler. „Auch weitere Strecken sind mit Fahrrädern kein Hindernis mehr.“ Mit Hilfe der Spenden produziert World Bicycle Relief besonders robuste und wartungsarme Fahrräder, die den Anforderungen der oft ländlich geprägten Entwicklungsregionen gerecht werden. Häufig gibt es vor Ort keine ausreichende Infrastruktur, weder asphaltierte Straßen noch andere ausgebaute Wege. „Mit jeder Spende verbessern wir die Lebensumstände der Menschen. Ich bin überzeugt, dass ein einfaches Fahrrad ein Leben für immer verändern kann“, ergänzt Ingrid Pappler.    

Wer sich an der Gunzenhäuser Aktion für World Bicycle Relief beteiligen möchte, der kann unter join.worldbicyclerelief.org/Gunzenhausenradeltundhilft ganz einfach eine Spende tätigen. Für Fragen rund um die Aktion steht Ihnen die Agenda 21-Gruppe unter der E-Mail-Adresse agenda21@gunzenhausen.de gerne zur Verfügung.

Für Informationen zum STADTRADELN in der Stadt Gunzenhausen wenden Sie sich bitte an Andrea Tschech, Telefon 09831/508-111 oder per E-Mail unter gunzenhausen@stadtradeln.de.  

Feierabendradeln ist angesagt

10 Jahre STADTRADELN Gunzenhausen der Agenda21

Es gibt kaum was Schöneres, als nach einem stressigen Arbeitstag aufs Fahrrad zu steigen, abzuschalten und ein paar erholsame Runden durch die Natur zu drehen. Wer nicht gerne alleine fährt, der sollte im Juli 2021 unbedingt an den Feierabendradeltouren der Gunzenhäuser Agenda 21-Gruppe teilnehmen, die im Rahmen des diesjährigen STADTRADELNs veranstaltet werden. Die entspannten Touren findet am 5.7., 12.7. und 19., jeweils montags, um 19 Uhr statt. Treffpunkt ist vor dem Gunzenhäuser Rathaus.

„Unsere kostenlosen Feierabendtouren sind die optimale Möglichkeit um Kraft zu tanken, nette Leute kennen zu lernen und einen anstrengenden Tag Revue passieren zu lassen“, betont Ingrid Pappler von der Agenda 21-Gruppe der Stadt Gunzenhausen. „Wir haben uns wieder tolle Strecken überlegt, hier vor allem unser Jürgen Huber. Wir fahren auf stillen Wegen und vielleicht entdeckt der ein oder andere eine schöne Ecke in und um Gunzenhausen, die er noch nicht kennt. Die jeweiligen Routen sind eine Überraschung und werden erst kurz vor Beginn bekannt gegeben. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Einfach vorbeikommen und mitradeln“, so Ingrid Pappler weiter.

Die Feierabendradeltouren werden corona-konform durchgeführt und sind auch für nicht trainierte Radlerinnen und Radler geeignet. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, Abstände einzuhalten und sich die geltenden Hygienevorgaben zu beachten. Eine jede Tour endet mit einer Einkehr oder mit einem gemeinsamen Picknick.     

Für Fragen rund um die Aktion steht Ihnen die Agenda 21-Gruppe unter der E-Mail-Adresse agenda21@gunzenhausen.de gerne zur Verfügung. Für Informationen zum STADTRADELN in der Stadt Gunzenhausen wenden Sie sich bitte an Andrea Tschech, Telefon 09831/508-111 oder per E-Mail unter gunzenhausen@stadtradeln.de.  

Stadtradeln ab 4. Juli

Es wird wieder in die Pedale getreten

Markus Diepold und Tobias Reinhardt treten als Stadtradelstars 2021 an. Foto: Heger

Die Aktion „Stadtradeln“ und die Stadt Gunzenhausen gehören
einfach zusammen. Bereits seit vielen Jahren treten Bürgerinnen und Bürger kräftig in die Pedale und unterstützen mit jedem zurückgelegten Kilometer die bundesweite Aktion des Klimabündnis e.V.. 2021 findet das STADTRADELN zum 10. Mal in Gunzenhausen statt, ein Jubiläum, dass es trotz aller Einschränkungen durch Corona zu feiern gilt. Grund genug also, dass vom 04. Juli bis zum 24. Juli wieder der Spaß am Fahrradfahren im Vordergrund steht. Abhängig von den dann geltenden Pandemiebedingungen sind einige tolle Aktionen geplant.
Worum es beim STADTRADELN geht zeigte die Organisatorin Ingrid Pappler mit Ihrer Agenda 21-Umweltgruppe am vergangenen Samstag bei einem Aktionstag auf dem Marktplatz in Gunzenhausen. 21 Tage lang sollen die Teilnehmer möglichst klimafreundlich unterwegs sein und so viele Wege wie möglich mit dem Fahrrad zurücklegen. Es zählt jeder Kilometer, insbesondere wenn dieser normalerweise mit dem PKW zurückgelegt werden würde. Kein Problem für Gunzenhausen, eine traditionell fahrradbegeisterte Stadt. So wurde Gunzenhausen erst vor kurzem als
fahrradaktivste AGFK-Kommune ausgezeichnet und damit als Kommune mit den meisten Radkilometern pro Einwohner. „Dieses Ergebnis macht uns sehr stolz und wir wollen auch beim diesjährigen STADTRADELN wieder beweisen, wie gern unsere Bürgerinnen und Bürger auf das Fahrrad steigen. Fahrradfahren schützt nicht nur das Klima, sondern macht Spaß und hält gesund“, so Bürgermeister Karl- Heinz Fitz. Die Hauptorganisatorin des Stadtradelns, Ingrid Pappler, stellte fest, dass es sich beim Stadtradeln um eine Klimaschutzkampagne handelt. Es freut sie sehr, dass es dieses Jahr wieder gelungen ist mit Markus Diepold aus Büchelberg und Tobias Reinhardt aus Gunzenhausen gleich zwei Stadtradelstars gewinnen zu können.
Ab sofort können sich alle Interessierten unter www.stadtradeln.de/gunzenhausen zum diesjährigen STADTRADELN in der Stadt Gunzenhausen anmelden. Teilnehmen kann jeder der in der Altmühlstadt wohnt, arbeitet, eine Schule besucht oder einem Verein angehört. Zig Radelnde haben sich schon registriert und sich
einem der Teams angeschlossen. Machen auch Sie mit bei der tollen Aktion. Es zählt jeder gefahrene Kilometer, ob beruflich oder privat.
Im Zeitraum 4. Juli bis 24. Juli sind mehrere Aktionen geplant, darunter eine Fahrradschnitzeljagd für Familien rund um Gunzenhausen, Feierabendtouren und vieles mehr. Die genauen Aktionen werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um das STADTRADELN in der Stadt
Gunzenhausen ist Andrea Tschech. Sie steht unter der Telefonnummer
09831/508-111 oder per E-Mail unter gunzenhausen@stadtradeln.de gerne zur Verfügung. Ansprechpartnerin bei der Agenda 21 ist Frau Ingrid Pappler, erreichbar unter der Telefonnummer 09831/3131. Informationen rund um die bundesweite Aktion STADTRADELN erhalten Sie unter www.stadtradeln.de. Der Aktionstag wurde von den Firmen Radsport-Gruber und Vanraam, die einige Lastenräder und weitere Transportvarianten zeigten, unterstützt. Ulrich Trojer von der
Firma Vanraam und Gabi Bayerlein von Radsport-Gruber freuten sich über das radsportliche und klimaschutzpolitische Engagement der Stadt Gunzenhausen und hofften auf eine rege Beteiligung im Jubiläumsjahr.
KLAUS HEGER

10 Jahre Stadtradeln

Agenda 21 veranstaltet Fahrrad-Aktionstag auf dem Marktplatz

Das Stadtradeln in Gunzenhausen ohne die Agenda 21-Gruppe? Undenkbar, stehen doch beide für Klimaschutz und Nachhaltigkeit, und damit für die vielleicht prägendsten und wichtigsten Themen unserer Zeit. In diesem Jahr feiert die Altmühlstadt ein kleines Jubiläum und freut sich über 10 Jahre Stadtradekb. Grund genug für die Agenda 21-Guppe um Ingrid Pappler, einen tollen Aktionstag rund um das Thema „Fahrrad“ auf dem Gunzenhäuser Marktplatz zu veranstalten. Das vielfältige Event findet am Samstag, 12. Juni 2021, von 10 bis 15.30 Uhr statt und wird – wie es aktuell hoffen lässt – auch nicht von der Corona-Pandemie ausgebremst.

„Wir freuen uns sehr auf den Aktionstag und haben uns ein vielfältiges Programm überlegt. Unter anderem können diverse Lastenfahrräder Probe gefahren werden und auf dem Boden wartet eine riesige Landkarte darauf, das Radwegenetz Bayern zu erkunden“, so Ingrid Pappler. „Als besonderes Highlight installieren wir auf dem Marktplatz eine Fahrradwaschanlage, in der die geliebten Zweiräder einfach und kostenlos gewaschen werden können.“ Gegenwärtig erfährt das Fahrrad einen richtigen Boom und hat sich innerhalb kürzester Zeit vom bloßen Fortbewegungsmittel zum Lifestyleobjekt und Klimaschutzinstrument entwickelt. „Das Fahrrad bringt uns schnell und einfach, kostengünstig und klimaneutral von A nach B. Dazu muss man in den seltensten Fällen einen Parkplatz suchen“, schmunzelt Ingrid Pappler.

Die Stadt Gunzenhausen ist traditionell eine zweiradbegeisterte Stadt. Die Auszeichnung „Fahrradfreundliche Stadt“ kam daher nicht von ungefähr und ist kein flüchtiger Ausdruck des Zeitgeists. „Unser schönes Gunzenhausen liegt inmitten intakter Natur und unsere Bürgerinnen und Bürger sind sich ihrer Verantwortung dieser gegenüber bewusst“, so Erster Bürgermeister Karl-Heinz Fitz. „Wenn es geht, lassen die Gunzenhäuser das Auto stehen und nutzen ihr Fahrrad. Wir sind eine fahrrad- und stadtradeln-verrückte Stadt und ich und freue mich sehr über den Aktionstag der Agenda 21-Gruppe.“