Tag Archives: Gesundheit

Demenz geht alle an

Alzheimergesellschaft unterstützt das Burkhard-von-Seckendorff-Heim

Von links nach rechts: Martha Rothfuß, 1. Vorsitzende Alzheimergesellschaft Gunzenhausen und Umgebung e.V., Tanja Fischer, Therapieleitung BvSH, Christine Genzler, Schriftführerin Alzheimergesellschaft Gunzenhausen und Umgebung e.V., Rolf Siebentritt, Heimleitung)
 

Demenz und Alzheimer geht alle an. Besonders im gehobenen Alter tritt diese Erkrankung gehäuft auf und erschwert nicht nur das Leben der Betroffenen, sondern auch das der Angehörigen. Wichtige Aufklärungsarbeit leistet hierbei die Alzheimergesellschaft Gunzenhausen und Umgebung e.V. „Wir möchten gemeinsam etwas bewirken und ein menschenwürdiges Leben für Betroffene und Angehörige ermöglichen“, so die Erste Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins, Frau Martha Rothfuß. Aus diesem Grund bietet der Verein in regelmäßigen Abständen Fortbildungen für Therapiepersonal im Burkhard-von-Seckendorff-Heim an. Eine Kooperation, von der beide Parteien profitieren: Die Alzheimergesellschaft nutzt die Räumlichkeiten des Heims, die Betreuungskräfte müssen keine weiten Wege auf sich nehmen, um fachlich auf dem aktuellen Stand zu sein.

Für diese gute Zusammenarbeit bedankte sich nun der Verein, vertreten durch die Erste Vorsitzende Frau Martha Rothfuß sowie die Schriftführerin Christine Genzler bei der Heimleitung, Herrn Rolf Siebentritt und Frau Tanja Fischer, der Therapieleitung des Pflegeheims. Um die Arbeit mit betroffenen Bewohnern zu unterstützen und bisherige Behandlungen zu ergänzen, spendete der Verein insgesamt fünf Sitztanz-CDs des in Fachkreisen sehr bekannten und anerkannten Autors Ralf Glück.

Bei der „Glücks Bewegungsmusik“ handelt es sich um ein Bewegungskonzept für Senioren, Menschen mit Demenz und Menschen mit Behinderung. Es ist selbsterklärend, sofort umsetzbar und fachlich fundiert. In Zusammenarbeit mit dem Sportwissenschaftler Stefan Wels entstanden so Sitztänze, Sitzgymnastik und Sitzübungen, die hochaltrige Menschen zu sportlich sinnvollen körperlichen Bewegungen motivieren.

Der Leiter des Burkhard-von-Seckendorff-Heims Rolf Siebentritt sowie seine Mitarbeiterin Tanja Fischer nahmen das großzügige Geschenk gerne entgegen. „Wir sind sehr froh, in Ihnen einen Partner gefunden zu haben, auf den man sich verlassen kann. Im Namen all meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedanke auch ich mich bei Ihnen für die hervorragende Zusammenarbeit und freue mich auf ein weiteres gutes Miteinander. Dass Musik eine positive und belebende Wirkung hat, ist unumstritten. Die Koppelung mit fachlich abgesicherten Bewegungsabläufen, die vor allem zur Sturzprävention beitragen sollen, empfinde ich als höchst interessant“, so Rolf Siebentritt.

Die musikalischen Übungen, die durch das Bundesministerium für Soziales und Gesundheit ausgezeichnet wurden, werden ab sofort in den Tagesablauf der Bewohnerinnen und Bewohner eingebaut. „Wichtig ist für unsere Bewohnerinnen und Bewohner nicht nur die Teilnahme, sondern allem voran auch die Teilhabe“, ergänzte Frau Fischer abschließend.

Dekane reden miteinander

Austauschgespräch mit dem Landratsamt

Landrat Manuel Westphal, Stellvertreter des Landrats Günter Obermeyer, Dekanin Ingrid Gottwald-Weber, Dekan Wolfgang Popp, Konrad Bayerle und Dekan Klaus Mendel. Foto: LRA

Zum 13. Mal konnten sich die Dekanate des Landkreises mit Landrat Manuel Westphal und dem stellvertretenden Landrat Günter Obermeyer austauschen. Nachdem der persönliche Austausch im vorherigen Jahr coronabedingt ausfallen musste, beantwortete Landrat Westphal zum ersten Mal in seiner Amtszeit persönlich die Fragen der Dekane und der Dekanin und hörte ihren Anliegen zu. Der Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf der Corona-Situation im Landkreis und der Zukunftsreise Altmühlfranken 2030.

Die steigenden Infektionszahlen im Landkreis, stellten das Thema Corona auch bei dem 13. Treffen des Landrats mit den Kirchenvertretern des Landkreises in den Mittelpunkt. Dekan Klaus Mendel aus dem Dekanat Gunzenhausen, Dekan Wolfgang Popp aus dem Dekanat Pappenheim, Dekanin Ingrid Gottwald-Weber aus dem Dekanat Weißenburg sowie Dekan Konrad Bayerle aus dem katholischen Dekanat Weißenburg-Wemding hatten dabei die Möglichkeit, im direkten Austausch mit Landrat Westphal und dem stellvertretenden Landrat Günter Obermeyer eigene Fragen zu stellen und Anliegen einzubringen.

So berichteten die Kirchenvertreter bei dem Treffen von ihren Erfahrungen im Umgang mit der Pandemie und gaben Einblicke in die Auswirkungen, die die Corona-Regelungen auf den kirchlichen Alltag haben. Während der gesamten Pandemie stand das Landratsamt im engen Austausch mit den Kirchen, um die negativen Folgen für das kirchliche Leben innerhalb der vorgeschriebenen Regelungen möglichst gering zu halten.

Weitaus erfreulicher war der Austausch zum Zukunftskonzept des Landkreises Almühlfranken 2030. Dabei wurden für verschiedene Themenbereiche Ideen für den Landkreis ausgearbeitet. Neben der Zukunftsreise, in der Landrat Westphal alle 27 Gemeinden des Landreises besuchte, beteiligten sich rund 1.800 Bürgerinnen und Bürger des Landkreises an vier digitalen Zukunftstalks, zwei Fachgesprächen, einer Online-Bürgerbefragung und im Rahmen der Postkartenaktion. Dabei entstanden elf Themenschwerpunkte: Klimaregion Altmühlfranken, Wohnen, Wirtschaft und Infrastruktur, Tourismus, Regional Identität und Produkte, Mobilität, Bildung und Familie, Bürgerschaftliches Engagement, Freizeit und Kultur, Landwirtschaft sowie Gesundheit. Die dabei eingebrachten Ideen werden aktuell zu einem Zukunftskonzept ausgearbeitet, das im Kreistag am 13. Dezember 2021 verabschiedet werden soll.

Schließlich tauschten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch zu aktuellen Themen in den Dekanatsbezirken aus. Neben Pfarrstellenbesetzungen und geplanten Zusammenlegungen ging es auch hier um die Zukunft der Dekanate.

„Der gegenseitige Austausch mit den Dekanaten ist für alle Seiten gewinnbringend, denn aus dem Blickwinkel eines Seelsorgers oder einer Seelsorgerin zeigen sich oft neue Facetten. Nicht zuletzt geben die Kirchen und der Glaube vielen unserer Bürgerinnen und Bürgern Halt. Schon alleine deshalb ist es wichtig sich regelmäßig auszutauschen“, lobt Landrat Westphal.

Es regiert der Geist der Freundschaft

Bezirk Mittelfranken und Pommern feierten Regionalpartnerschaft

Die Partner aus Mittelfranken und Pommern feierten die Partnerschaft. Foto: BezMfr

Die Regionalpartnerschaft zwischen dem Bezirk Mittelfranken
und der Woiwodschaft Pommern wurde am 5. April 2000 besiegelt. Jetzt
holte man die Feier zum 20-jährigen Bestehen der Partnerschaft in Danzig
nach. Die Bedeutung für Europa und die der einzelnen Menschen, die die Beziehungen lebendig halten, stand dabei im Mittelpunkt.
Mit einer kleinen Delegation reisten Bezirkstagspräsident Armin Kroder und seine Stellvertreterin Christa Naaß, die auch Beauftragte des Bezirkstages für die Regionalpartnerschaft mit der Woiwodschaft Pommern ist, auf Einladung von Marschall Mieczysław Struk nach Danzig. Beim offiziellen Festakt im Marschallamt der Woiwodschaft empfingen Vize-Marschall Józef Sarnowski und Jan Kleinszmidt, Vorsitzender des Sejmiks (Regionalparlament), die Gäste, zu denen sich auch eine Gruppe ehemaliger und aktiver Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen gesellte.
Józef Sarnowski zählte die Bereiche der Zusammenarbeit auf und würdigte die in den 20 Jahren entstandenen fünf Kommunalpartnerschaften zwischen Wendelstein und Żukowo (2000), Stein und Puck (2004), Uffenheim und Kolbudy (2006), Burghaslach und Przywidz (2007) sowie Uehlfeld und Trąbki Wielkie (2012). Das Marschallamt habe oft nur die Rolle des Initiators, des Unterstützers gehabt. Die Lebendigkeit der Partnerschaft hänge von den Einzelnen ab. Diese brächten sie zum Blühen. Eine gute Nachbarschaft müsse stets gepflegt werden, betonte Józef Sarnowski. Die Zusammenarbeit führe Völker zusammen.
Bezirkstagspräsident Armin Kroder erinnerte an die Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde durch den damaligen Bezirkstagspräsidenten Gerd Lohwasser und den Marschall Jan Zarębski und würdigte das weitere Gedeihen der Verbindung unter seinem Vorgänger im Amt Richard Bartsch. Mittlerweile können der Bezirk Mittelfranken und die Woiwodschaft Pommern auf 20 erfolgreiche, von Aktivität gefüllte Partnerschaftsjahre zurückbli-cken. Säulen der Partnerschaft seien Projekte und Veranstaltungen aus den Bereichen Jugend, Kultur, Gesundheit, Soziales und ländliche Entwicklung. „Kommunale und regionale Partnerschaften sind ein wirksames Mittel zur Verständigung von Völkern und zum Abbau von Vorurteilen untereinander“, betonte Armin Kroder. Sie seien das Mittel zum Erhalt des Friedens. Kroder wünscht sich weitere mittelfränkisch-pommersche Partnerschaften.
Fritz Körber, ehemaliger Vertreter des Bezirkstagspräsidenten, ging als einer, der am 1. September 1939 geboren wurde, und sich von Anfang an für die Völkerverständigung stark gemacht hatte, in seiner bewegenden Rede auf das europäische Regionalbündnis zwischen den drei Regionen Pommern (Polen), Limousin (Frankreich) und Mittelfranken ein, auch als das „Kleine Weimarer Dreieck“ bezeichnet, das ein Vorbild für die Versöhnung sei. Er bat wie Kroder, den Geist der Freundschaft weiterzugeben und daran zu arbeiten, dass er überall im täglichen Leben spürbar werde.
Grzegorz Grzelak, stellvertretender Vorsitzender des Sejmiks, der Körbers Gedanken des „Kleinen Weimarer Dreiecks“ aufgriff, sagte, dass die internationale Zusammenarbeit durch die Menschen vor Ort erfolge. Viele weitere Redner, darunter auch der deutsche Vizekonsul Sebastian Ortner, würdigten die Bedeutung der Partnerschaft für Europa. Uehlfelds Bürgermeister Werner Stöcker stellte ein beispielhaftes Projekt der Schulpartnerschaft vor. Auf die Jugend setzt auch Wojciech Kankowski, Bürgermeister von Żukowo. „Jugendliche sind das beste Beispiel dafür, dass es keine Grenzen gibt.“
Die Delegation aus Mittelfranken absolvierte ein großes Programm. Unter anderem ging es auch ins Freilichtmuseum von Kluki, mit dem das Fränkische Freilandmuseum in Bad Windsheim verbunden ist.

Mehr Corona-Infektionen

Anstieg im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

Am 14. September hat das Gesundheitsamt am Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen 41 positiv getestete Personen gemeldet. Dadurch ist die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern im Landkreis laut RKI auf 104,1 angestiegen. Ein „Infektionshotspot“ ist dabei nicht ersichtlich.

Die im Landkreis am gestrigen Tage gemeldeten 41 Corona-Infektionen verteilen sich auf alle Altersgruppen und im gesamten Landkreis. Dazu beigetragen haben möglicherweise vermehrte Testungen zum Ferienende und Schulbeginn. Es handelt sich bei den positiv getesteten Personen teilweise noch um Reiserückkehrer. Zum Teil sind auch Familien betroffen mit mehreren positiv getesteten Familienmitgliedern.

Von den 41 Neuinfektionen sind 25 Personen nicht oder nicht vollständig geimpft. Alle betroffenen Personen und deren Kontaktpersonen, soweit diese ungeimpft sind, befinden sich in Quarantäne.

Leider sind auch drei Alten- und Pflegeeinrichtungen im Landkreis von Corona-Infektionen mit positiv getesteten Bewohnern und Mitarbeitern betroffen. Dabei liegen die Fallzahlen jeweils noch im einstelligen Bereich. Die betroffenen Einrichtungen werden streng kontrolliert, zum Teil wurden Besuchs- und Aufnahmestopp angeordnet. Alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Mitarbeitenden wurden und werden regelmäßig getestet.

Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen befinden sich derzeit drei Patientinnen bzw. Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Altmühlfranken, darunter befindet sich ein Fall in intensivmedizinischer Behandlung. Bei den derzeitigen stationären Fällen im Klinikum Altmühlfranken liegen keine Impfdurchbrüche vor.

Die Überschreitung des Wertes 100 hat auf die gültigen Corona-Regeln keine Auswirkungen mehr. Lediglich für die Anwendung der 3G-Regel (ab Inzidenz 35 als Startpunkt) bleibt die 7-Tage-Inzidenz relevant. Weitere Beschränkungen hinsichtlich der Corona-Pandemie richten sich laut der aktuell gültigen 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung nach der sogenannten Krankenhausampel. Informationen dazu finden Sie auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege unter www.stmgp.bayern.

Um die Ausbreitung des Virus weiter einzudämmen, sind die Impfungen unerlässlich. Alle Informationen zu den Imfpungen gegen das Coronavirus sowie einen Überblick über die Sonderimpfaktionen gibt es unter www.impfzentrum-altmuehlfranken.de.

Neuer Service für Senioren

Seniorenbeirat ist am Wochenmarkt präsent

Erna Hohenstein, Franz Graf, Marianne Wiesinger und Sigrid Held sind auf dem Wochenmarkt präsent, um die Senioren zu informieren. Foto: StGun
 

Nicht nur seit Auftreten des demografischen Wandels ist die Arbeit eines Seniorenbeirats für Kommunen immens wichtig. Als Interessensvertretung berät und unterstützt er Verwaltung und Politik. Er übernimmt vielfältige Aufgaben um die Belange älterer Menschen zu fördern und zu verbessern. Wichtige Themen wie Barrierefreiheit, Gesundheit oder Rente werden durch die Arbeit des Seniorenbeirats zu regelmäßig diskutierten Aspekten einer gesellschaftlichen und politischen Weiterentwicklung. Der Seniorenbeirat der Stadt Gunzenhausen wurde Ende März 2021 durch den Stadtrat für die Jahre 2021 bis 2024 neu bestellt.

In den letzten Monaten konnte das Gremium aufgrund der andauernden Corona-Pandemie nicht persönlich in Erscheinung treten. Mit sinkenden Infektionszahlen startet der Seniorenbeirat aber nun wieder mit seinem Beratungs- und Informationsangebot. Unter anderem werden die Interessensvertreter einmal im Monat am Gunzenhäuser Wochenmarkt für Fragen zu rund um Pflege, Rente oder Wohnen zur Verfügung stehen.

Die Termine für den Wochenmarkt sind der 29. Juli, der 26. August, der 30. September, der 28. Oktober und der 25. November 2021, jeweils von 9 bis 12 Uhr auf dem Marktplatz auf Höhe Glockenturm. Für Fragen rund um den Seniorenbeirat stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung unter der Telefonnummer 09831/508-123 gerne zur Verfügung.

FOS erhalten!

Landrat setzt sich für Standort Weißenburg ein

Landrat Manuel Westphal setzt sich weiterhin für eine Stärkung des Standortes der Fachoberschule in Weißenburg ein. Durch die Einrichtung einer Fachoberschule in Schwabach besteht im Landkreis die Befürchtung, dass der Standort in Weißenburg geschwächt werden kann. Nach Vorliegen der aktuellen Schülerzahlen für das kommende Schuljahr 2021/22 hat sich Landrat Manuel Westphal nochmal mit einem Schreiben an das Kultusministerium gewandt.

Für das Schuljahr 2021/22 haben sich rund 50 Schülerinnen und Schüler weniger an der Fachoberschule in Weißenburg eingeschrieben als noch im Vorjahr. Im kommenden Schuljahr wird es also zwei bis drei Eingangsklassen weniger geben. Darüber hinaus hat sich die Gesamtschülerzahl drastisch verändert. Waren es im Schuljahr 2019/20 noch um die 600 Schülerinnen und Schüler in Weißenburg, sind es im Schuljahr 2021/22 wohl nur noch circa 450 Schülerinnen und Schüler.

Landrat Manuel Westphal hat sich auf Grundlage dieser Zahlen im Mai erneut an das Kultusministerium gewandt. Bereits bisher hat sich der Landrat auch in persönlichen Gesprächen mit Staatssekretärin Anna Stolz für den Schulstandort in Weißenburg eingesetzt und sich auch vehement gegen die Gründung einer eigenen Fachoberschule in Schwabach ausgesprochen. 

Da die Zweizügigkeit bei den Eingangsklassen in den Ausbildungsrichtungen Wirtschaft und Verwaltung sowie Sozialwesen am Standort Weißenburg weiterhin gewährleistet ist, sieht das Kultusministerium derzeit keinen weiteren Handlungsbedarf. Dies geht aus dem Antwortschreiben an den Landrat hervor.

Die Zweizügigkeit in den Ausbildungsrichtungen ist Grundlage für den Erhalt der beiden Schulstandorte.

„Ich werde die Schülerzahlen unserer Fachoberschule in Weißenburg weiterhin genau beobachten. Bereits jetzt ist der Rückgang im Vergleich zum Schuljahr 2019/20 alarmierend. Unser Ziel muss es sein, den Schulstandort weiterhin zu erhalten und damit die Möglichkeit bereitzustellen, die komplette Schullaufbahn bis zur 13. Klasse im Landkreis zu absolvieren. Eine wichtige Maßnahme dazu war auf jeden Fall die Einrichtung der Ausbildungsrichtung Gesundheit an der Fachoberschule in Weißenburg, was weiterhin ein Alleinstellungsmerkmal für den Schulstandort bedeutet“, bekräftigt Landrat Manuel Westphal.  

Keine Stallpflicht mehr

Verordnung für Geflügel wird aufgehoben

Da das Geflügelpestgeschehen in ganz Bayern in den vergangenen Wochen rückläufig war, kann die bayernweite Aufstallungspflicht für Geflügel aufgehoben werden. Auch der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen hebt die entsprechenden Teile der Allgemeinverfügung vom 11.02.2021 auf. Dies wird im Amtsblatt am 30. April 2021 bekannt gemacht und gilt ab dem 1. Mai 2021.

Die Aufstallungspflicht für Geflügel galt in ganz Bayern zum Schutz der Haus- und Nutzgeflügelbestände vor einem Ausbruch der Geflügelpest, die auch Vogelgrippe genannt wird. Die aktuelle Risikobewertung des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) macht eine Aufstallungspflicht nun nicht länger erforderlich, worauf das Umweltministerium hingewiesen hat.

Das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen wird das Ende der Aufstallungspflicht im Amtsblatt am 30. April 2021 bekannt machen. Ab dem 1. Mai 2021 muss das Geflügel nicht mehr aufgestallt werden. Damit sind auch Ausstellungen und Märkte wieder möglich.

Die erhöhten Biosicherheitsmaßnahmen, die ebenfalls durch eine Allgemeinverfügung angeordnet wurden, sind weiterhin gültig.

Auch im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen wurden zwei Fälle der Geflügelpest nachgewiesen. Im Februar war ein Hausgeflügelbestand betroffen, im März wurde das Virus bei einem toten Wildvogel nachgewiesen.

Der aktuelle Corona-Stand

Corona-Situation im Landkreis sowie aktueller Stand der Impfungen

Auch im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen gewinnt das Corona-Infektionsgeschehen zunehmend an Dynamik. Die Fallzahlen sind in den vergangenen Tagen weiter stark angestiegen. Die Impfungen gegen das Coronavirus im Impfzentrum Altmühlfranken sowie in den Hausarztpraxen setzen sich weiter fort. Auch in der nächsten Woche wird im Impfzentrum in Gunzenhausen an sieben Tagen in der Woche geimpft.

Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen handelt es sich weiterhin um ein diffuses Infektionsgeschehen mit insgesamt ansteigenden Fallzahlen. Am 14. April 2021 wurde erstmals seit dem 18. Dezember 2020 die 7-Tage-Inzidenz von 200 überschritten und liegt aktuell bei 203,7. Eine Trendumkehr jenseits von gewissen Tagesschwankungen ist derzeit nicht erkennbar.

Inzwischen liegt in fast allen Fällen die britische Variante (B 1.1.7) vor und gilt nun als Normalfall. Es gab bisher keine Hinweise auf das Auftreten von besorgniserregenden Varianten aus Brasilien oder Südafrika im Landkreis. Die steigenden Fallzahlen zeigen, dass die britische Variante deutlich ansteckender ist als die bisherige Virusform. Das Gesundheitsamt bittet die Bevölkerung daher, sich weiterhin an die bestehenden Kontaktbeschränkungen sowie Hygienemaßnahmen zu halten. Insbesondere das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, bestenfalls eine FFP2-Maske, schützt vor einer Ansteckung.

Die in den letzten Wochen geschaffenen Schnelltestmöglichkeiten werden von der Bevölkerung gut angenommen und kontinuierlich ausgebaut. Das Medizinische Versorgungszentrum hat mittlerweile noch zwei Schnelltestzentren in den Zentren der Städte Weißenburg und Gunzenhausen eingerichtet. Um die Pandemie weiter eingrenzen zu können, ist es neben dem Impfen sehr wichtig, so schnell wie möglich mit dem Coronavirus infizierte Personen zu identifizieren. Die Bürgertestzentren sind dabei ein wichtiger Baustein! Natürlich müssen auch bei einem negativen Schnelltest alle Schutz- und Hygienemaßnahmen weiterhin beachtet werden. Eine Übersicht über alle Testmöglichkeiten ist auf der Homepage des Landratsamtes unter www.landkreis-wug.de/corona-testmoeglichkeiten/ zu finden.

Derzeit werden um die 20 Patienten im Klinikum Altmühlfranken mit oder wegen einer COVID-Infektion behandelt. Die Zahl der intensivpflichtigen COVID-Patienten nimmt zu. Eine Absteuerung in andere Kliniken ist derzeit nicht möglich, da diese ausgelastet sind. Derzeit kann das Regelprogramm im Klinikum aber noch aufrechterhalten werden

Impfungen gegen das Coronavirus

Mittlerweile konnten im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen 13.236 Erstimpfungen und 5.895 Zweitimpfungen am Impfzentrum Altmühlfranken in Gunzenhausen durchgeführt werden (Stand: 14.04.2021). 1.629 Personen wurden in den Hausarztpraxen geimpft (Stand: 14.04.2021).

Dem Impfzentrum steht derzeit ausreichend Impfstoff zur Verfügung, so dass von 8.00 Uhr bis 21.00 Uhr an sieben Tagen in der Woche geimpft werden kann.       

Ab dem 19. April 2021 wird in den bayerischen Impfzentren kein Impfstoff von AstraZeneca mehr für Erstimpfungen eingesetzt. Noch ist von Seiten des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege nicht abschließend festgelegt worden, wie mit den Zweitimpfungen von Impflingen umgegangen wird, welche die Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben. „Wir gehen aber davon aus, dass alle Personen, welche eine Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben, bei der Zweitimpfung auswählen können, ob sie auch die Zweitimpfung mit AstraZenca erhalten wollen oder mit dem Impfstoff von BionTech oder Moderna. Eine konkrete ärztliche Aufklärung wird im Impfzentrum im Rahmen der Zweitimpfung erfolgen,“ stellt Christoph Schneidewin vom Impfzentrum Altmühlfranken dar.

Mittlerweile haben nahezu alle registrierten Bürgerinnen und Bürger im Landkreis, welche 70 Jahre oder älter sind, eine Einladung zur Impfung erhalten.

Aktuelle Initiativen

Maßnahmen des Landkreises zur Eindämmung der Corona-Pandemie

In den letzten Tagen waren im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen leider deutlich steigende Inzidenzzahlen zu verzeichnen. Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis liegt heute bei 155,2. Auf Grund des Überschreitens des Inzidenzwerts von 100 gelten für den Landkreis seit dem 30. März 2021 strengere Kontaktbeschränkungen. Zudem ergeben sich daraus erhebliche Einschränkungen für den Einzelhandel, für die Gastronomie sowie für den Kultur- und Freizeitbereich.

Trotz der geltenden Einschränkungen ist es aus der Sicht von Landrat Manuel Westphal jedoch unabdingbar, dass sich der gesamte Landkreis frühzeitig auf Lockerungen von Corona-Schutzmaßnahmen sowie auf Öffnungen im Einzelhandel sowie bei Gastronomie, Kultur- und Freizeiteinrichtungen vorbereitet.

Es ist davon auszugehen, dass derartige Öffnungsmaßnahmen frühestens nach den Osterferien möglich werden, wenn auch ggf. zunächst nur für Modellregionen. Spätestens dürften diese jedoch relevant werden, wenn die dritte Corona-Welle abklingt. Um hinsichtlich der Nutzung etwaiger Öffnungsspielräume keine Zeit zu verlieren, ist es aus der Sicht von Landrat Westphal wichtig, bis dahin alle vorbereitenden bzw. die für eine Öffnung notwendigen flankierenden Maßnahmen getroffen zu haben. Zum Teil sind diese Maßnahmen auch unabhängig von etwaigen Lockerungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie von grundlegender Bedeutung.

Vor diesem Hintergrund spielen aus der Sicht von Landrat Westphal die Vorbereitung bzw. Umsetzung der folgenden Maßnahmen eine besondere Rolle:

  1. In den Schulen ist ein umfassendes Testkonzept unter Einbindung von alternativen Testmöglichkeiten von Bedeutung. Die Lehrer müssen – wenn es bei der aktuellen Testdurchführung bleibt – in der Anwendung von Selbsttests entsprechend eingewiesen sein. Neben Hinweisen zur Durchführung der Tests sowohl auf der Homepage des Kultusministeriums, auf der neben Anwendungshinweisen u.a. auch Erklärvideos der Testhersteller zu finden sind, als auch auf der Homepage des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege bemüht sich das Landratsamt derzeit, hier weitere Hilfestellungen zu geben. Insbesondere wurde landkreisweit eine entsprechende Abfrage wegen eines bestehenden Schulungs- und Beratungsbedarfs durchgeführt. Entsprechende Schulungsmaßnahmen durch niedergelassene Ärzte befinden sich bereits in Planung. Auch stehen mittlerweile in ausreichender Anzahl Testkits zur Durchführung der Selbsttests an den Schulen zur Verfügung.
  2. Beim Impfen ist nach wie vor die gelieferte Impfstoffmenge der relevante Engpass. Sollten die Zusagen der Bundesregierung eintreten, so wird der Landkreis jedoch bereits in der nächsten Woche deutlich mehr Impfstoff erhalten. In dem Zusammenhang ist es wichtig, dass Impfwillige und Impfärzte/das Impfzentrum möglichst unkompliziert zusammenfinden und Termine wahrnehmen können. Dies kann (zumindest auch) digital geschehen. Das Landratsamt plant deshalb in Absprache mit den Impfärzten die „Impf-Finder-App“ der Firma Randstadt einzuführen, um auf diese Weise einfach und unkompliziert die Vereinbarung von Impfterminen zu ermöglichen. Der Betrieb des Impfzentrums in Gunzenhausen soll entsprechend der staatlichen Vorgabe auf jeden Fall über den 30.06.2021 hinaus fortgeführt werden. Es ist davon auszugehen, dass die Impfzentren in Bayern bis 30.09.2021 betrieben werden sollen.
  3. Ein weiteres wichtiges Thema ist das Testen. Dabei wird es so sein, dieses im Bildungs- und Arbeitsbereich, aber auch im Freizeitbereich regelmäßig erfolgt. Der Landkreis selbst wird nach Ostern Tests für die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes und seiner Dienststellen anbieten. Zudem müssen laut Landrat Westphal auch die PCR-Testmöglichkeiten im Landkreis noch weiter ausgebaut werden. Für die Durchführung von Schnelltests stehen derzeit im Landkreis folgende Möglichkeiten zur Verfügung: das Testzentrum in Gunzenhausen, die Teststation im MVZ im Klinikum in Weißenburg, die Teststation in der Altmühltherme in Treuchtlingen sowie 31 Ärzte und 6 Apotheken im Landkreis. Da die bereits vorhandenen Testkapazitäten in den Apotheken und bei den Ärzten im Regelfall begrenzt sind, ist es aus der Sicht von Landrat Westphal wichtig, weitere Testmöglichkeiten in den Städten anzubieten.

Auch seitens der Unternehmen im Landkreis besteht auch der Wunsch, wohl auch bald die gesetzliche Pflicht, dass den eigenen Mitarbeitern ausreichend Testmöglichkeiten angeboten werden. Um die Testbereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Unternehmen zu erhöhen, wäre es sinnvoll, wenn ausgestellte Testzertifikate dann auch im Zuge einer Öffnungsstrategie in der Gastronomie bzw. im Freizeit- und Kulturbereich etc. genutzt werden könnten. Derzeit bemühe sich die Landkreisverwaltung hier, Angebot und Nachfrage zusammenzubringen, damit auch innerhalb der Unternehmen zukünftig ausreichend Testmöglichkeiten zur Verfügung stehen werden.

Landrat Westphal zieht zur Steigerung der Testbereitschaft in der Bevölkerung auch die Option eines öffentlichkeitswirksamen „Altmühlfranken-Testwochenendes“ in Betracht, an dem möglichst viele Menschen aus dem Landkreis getestet werden können.

  1. Weiterhin strebt der Landkreis die zeitnahe Einführung einer technischen Lösung zur Kontaktnachverfolgung an. Dazu steht die Landkreisverwaltung derzeit bereits in Verhandlungen mit den beiden Marktführern, der „Luca-App“ und der Web-Anwendung „Darfichrein“, mit dem Ziel, diese technische Lösung an das SORMAS-Programm des Gesundheitsamtes zu koppeln, welches ebenfalls bald vollständig einsatzbereit sein sollte. Der Freistaat Bayern hat letzte Woche angekündigt, dass man bayernweit eine einheitliche technische Lösung zur Kontaktnachverfolgung einführen möchte. Soweit diese Entscheidung zur Einführung einer landesweiten Lösung zur Kontaktnachverfolgung bereits in der nächsten Woche fallen wird, hat sich Landrat Westphal dazu entschlossen, diese Entscheidung zunächst noch abzuwarten. Sollte sich diese Entscheidung jedoch länger hinziehen, wäre aus seiner Sicht auch die Einführung einer landkreiseigenen Lösung prüfenswert.
  2. Auch im Bereich der Kultur leistet der Landkreis bereits aktive Hilfestellung. Ein erster Ansatz war hier gemeinsam mit der Stadt Weißenburg die geplante Veranstaltung „BergWaldGarten“ im Bergwaldtheater in Weißenburg. Zur Durchführung dieser Veranstaltung wurde von Landrat Manuel Westphal und Oberbürgermeister Jürgen Schröppel ein gemeinsamer Antrag bei der Bayerischen Staatsregierung auf Anerkennung als Modellprojekt gestellt. Auch hier gilt es, flankierend Test- sowie Kontaktnachverfolgunskonzepte anzubieten, die seitens der Veranstalter umgesetzt werden können.
  3. Letztendlich werden in der Landkreisverwaltung auch Überlegungen angestellt, ein Corona-Tagesticket einzuführen, welches man nach einem negativen Schnelltest erhält. Mit einem solchen Ticket könnte dann ggf. im Rahmen der geltenden Regelungen der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung oder auf der Grundlage eines Modellversuchs der Besuch der Gastronomie, des Einzelhandels etc. ermöglicht werden. Voraussetzung dafür wäre, dass die Geschäfte und Lokale dementsprechend auch eine technische Lösung zur Kontaktnachverfolgung nutzen und ein entsprechendes Hygienekonzept vorweisen können.

Landrat Westphal hat in den letzten Tagen in Form von Videokonferenzen mehrere Gespräche mit Vertretern des IHK-Gremiums und des DEHOGA-Kreisverbandes geführt und dabei die aufgezeigten Maßnahmen erörtert, die bei den Vertretern dieser Gremien auf große Zustimmung gestoßen sind.

Um möglichst frühzeitig derartige Maßnahmen angehen und umsetzen zu können, wurde von Landrat Westphal bereits in der letzten Woche ein Antrag beim Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege auf Anerkennung als Modellregion für die Umsetzung einer Öffnungsstrategie gestellt. Zudem wirbt Landrat Westphal in einem aktuellen Anschreiben der Bürgermeister im Landkreis um die Unterstützung der Gemeinden bei der Vorbereitung und Umsetzung dieser Maßnahmen, die dem Landkreis insgesamt möglichst schnell wieder ein „normales“ wirtschaftliches, gesellschaftliches sowie kulturelles Leben ermöglichen sollen.

Programm des Klosters

Freundeskreis „Kloster Heidenheim“ legt Jahresplanung vor

Die Malerin Sigrid Heyer hat dieses Gemälde vom Heidenheimer Kloster geschaffen.

Noch wissen auch die Verantwortlichen des Freundeskreises „Kloster Heidenheim“ nicht, wie sich das Jahr 2021 darstellen wird. Schlimmstenfalls können keine Präsenzveranstaltungen stattfinden, aber wenn es gut geht, dann ist die Aufnahme der Vortragsveranstaltungen unter Coronabedingungen möglich. Darauf setzen Vorsitzender Reinhold Seefried und seine Mitstreiter.

Das neue Programmheft bezieht sich auf den Zeitraum von Mai bis Dezember. Geplant sind viele Vorträge, Seminare und Konzerte im Kloster und im Münster. Die Schwerpunkte liegen bei den Themen „Geistliches Leben“, „Klostergeschichte“, „Kunst und Kultur am Kloster“, „Lebensthemen“, „Natur und Gesundheit im Jahreskreis“ sowie „Pilgern“.

Wie Vorsitzender Reinhold Seefried in seinem Geleitwort schreibt, steht das Kloster Heidenheim heute für spirituelles Leben und ökumenische Begegnung, für ein vielseitiges Kultur- und Bildungsangebot, für Gastfreundschaft und Genuss. Um die Angebote aufrecht erhalten zu können, ist der Freundeskreis auf die finanzielle Unterstützung von Freunden angewiesen. Deshalb hier das Konto: DE 37 7655 1540 0000 7328 59 (Sparkasse Gunzenhausen) und DE 82 7606 9468 0005 8420 00 (Raiffeisenbank Weißenburg-Gunzenhausen).

Es wird versucht, die benediktinisch-klösterlichen Wurzeln und die evangelische Prägung seit der Reformation  in ökumenischen Formen von Gebet und Goöttesdienst zusammen zu führen. In den „beseelten“ Räumen sowie in den Gärten und in der Natur rund um das Kloster  sollen die Menschen zu innerer Einkehr finden, um neue Kraft für den Alltag schöpfen zu können. Das Kloster Heidenheim sieht sich als „Ideenschmiede für gelebte Ökumene“. Darauf ist das geistlich-spirituelle Angebot aufgebaut.

Erhältlich ist das Programm im Kloster (Ringstraße 8). Über das Angebot wird auch im Internet (www.kloster-heidenheim.eu) informiert.