Gast war SpVgg-Boss Helmut Hack

Der Präsident von Greuther Fürth  war beim Unternehmerfrühstück

Von links nach rechts: Dr. Karl-Friedrich Ossberger, Lukas Sörgel, Stephan Harlander, Prof. Dr. Manuel Sand, Präsident Helmut Hack.

Der langjährige Präsident der SpVgg Greuther Fürth bereicherte vergangene Woche das Unternehmerfrühstück in Altmühlfranken. Passend zum Thema „Motivation im Spitzensport“ fand die Veranstaltung am Adventure Campus der Hochschule für angewandtes Management  in Treuchtlingen statt.
Es war bereits die achte Ausgabe der Veranstaltung „Unternehmerfrühstück altmühlfranken“, die zweimal im Jahr an verschiedenen Orten im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen stattfindet. Dieses Mal wählten die Veranstalter, die IHK Nürnberg für Mittelfranken mit dem örtlichen Gremium sowie die Wirtschaftsförderung des Landkreises, das Thema „Motivation im Spitzensport – übertragbar auf die Wirtschaft?“. Da an der in Treuchtlingen ansässigen Hochschule für angewandtes Management, dem sogenannten Adventure Campus, zahlreiche herausragende Sportler studieren, dienten die Räumlichkeiten als passender Veranstaltungsort.

Während der Vorbereitungen wurde schnell deutlich, dass wieder einmal ein hochkarätiges Podium für spannende Beiträge sorgen wird. Neben den regionalen Sportgrößen Lukas Sörgel und Stephan Harlander beteiligte sich auch Prof. Dr. Manuel Sand an der Diskussionsrunde, der als Deutschlands erster und einziger Professor für Outdoorsport und Adventuremanagement gilt. Für das Impulsreferat war es weiterhin gelungen, mit Helmut Hack einen ausgewiesenen Fachmann im Sportbereich sowie einen überaus erfolgreichen Unternehmer zu gewinnen. In seiner 22-jährigen Amtszeit als Präsident der SpVgg Greuther Fürth hat er sämtliche Höhen und Tiefen eines Profivereins durchlebt, außerdem war er 50 Jahre lang unter anderem als Geschäftsführer der Martin Bauer Group tätig.

So war es kein Wunder, dass die rund 50 Besucher des Unternehmerfrühstücks den Worten von Helmut Hack gebannt lauschten. Im ersten Teil seines Vortrags ging Hack auf seinen beruflichen Werdegang ein. Bereits mit 13 Jahren begann er eine Kaufmannslehre im Unternehmen Martin Bauer, die ihn aufgrund einiger Zufälle in die Buchhaltung führte. Dort angekommen machte er seine Sache so gut, dass er mit jungen 20 Jahren Einzelprokura erhielt. Immer wieder blitzten in seinen Worten die Werte auf, für die er sowie sein Unternehmen stehen: Respekt, Ehrlichkeit und Authentizität. Im November 2013 trat Hack aus seiner Firma, die von anfangs 20 auf heute weltweit 4.000 Mitarbeiter anwuchs, aus und beendete so seine langjährige Karriere als erfolgreicher Unternehmer.

Doch auch abseits des Unternehmertums machte sich Hack einen Namen. Als amtierender Präsident des TSV Vestenbergsgreuth war er maßgeblich an der Fusion mit der „in Trümmern liegenden“ SpVgg Fürth beteiligt, sodass er ab 1996 Präsident des Proficlubs SpVgg Greuther Fürth war. Durch diesen Schritt verhalf er dem Fürther Fußball zu neuer Stärke und etablierte die Spielvereinigung in der zweiten Bundesliga. Interessant machten Hacks Referat vor allem die zahlreichen Anekdoten, zum Beispiel wie es zur Freundschaft mit dem aus Fürth stammenden ehemaligen US-Außenminister Henry Kissinger kam. Im Mai dieses Jahres erklärte Helmut Hack seinen Rückzug aus dem Verein, sodass auch das Thema Nachfolge zur Sprache kam.

Traditionell folgt nach dem Impulsvortrag eine Diskussionsrunde, welche vom IHKG-Ehrenvorsitzenden Dr. Karl-Friedrich Ossberger moderiert wird. Auch hier konnten erfahrene Sportler aus dem Nähkästchen plaudern. Mit Lukas Sörgel stand ein absoluter Spitzensportler Rede und Antwort, der derzeit im etablierten Running Team von Salomon extreme Laufsportwettbewerbe absolviert. Weiterhin konnte Ossberger den Basketball Lokalmatador Stephan Harlander begrüßen, welcher aktuell die Basketballabteilung des VfL Treuchtlingen entscheidend prägt. Auch er konnte bereits als Bundesligatrainer im Basketball Erfahrungen im Hochleistungssport sammeln. Das Podium wurde von Prof. Dr. Manuel Sand komplettiert, welcher als Sportwissenschaftler und Hochschullehrer im Sportmanagement seine akademischen Aspekte in die Diskussion einbringen konnte.

Die Tatsache, dass die geplante Zeitvorgabe überzogen wurde, störte an diesem Morgen niemanden, denn Impulsvortrag sowie Diskussionsrunde ergänzten sich zu einer mitreißenden Unternehmerveranstaltung. Wie immer wurde diese im Anschluss durch die Möglichkeit komplettiert, bei einem Weißwurstfrühstück das eigene Netzwerk zu erweitern. So konnte noch der ein oder andere neue Kontakt geknüpft oder Ideen entwickelt werden. Die nächste Veranstaltung dieser Reihe ist bereits in Planung.

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