Herz und Verstand für Europa

Jeder profitiert von Europa, deshalb zur Wahl gehen!

In wenigen Wochen wählen wir das Europäische Parlament. Diese Wahl wird eine Schicksalswahl für unseren Kontinent, denn es steht viel auf dem Spiel. Der in Europa um sich greifende Nationalismus stellt uns ebenso vor große Herausforderungen, wie die Regulierungswut der politischen Linken. Autoritäre Tendenzen in Polen und Ungarn erschüttern die Grundfeste unserer Demokratie und das Brexit-Chaos führt uns deutlich vor Augen, dass viele unserer gemeinsamen europäischen Errungenschaften heute wieder verhandelbar geworden sind. Europa steckt in einer Krise und die europäischen Werte verlieren zunehmend an Strahlkraft.

Ich kann Parteichef Christian Lindner nur beipflichten: Wir Freie Demokraten stellen uns dem entgegen. Wir wollen Europa wieder zum Leuchten bringen. Gemeinsam mit unseren liberalen Schwesterparteien kämpfen wir für ein starkes, weltoffenes und handlungsfähiges Europa. Wo andere nur Risiken sehen, erkennen wir Chancen. Wir wollen Europas Chancen nutzen!

Wir brauchen wieder Mut zu echten Reformen – in der Bildungspolitik, bei Forschung und Innovation, in der Klima- und Umweltpolitik. Die Welt um uns herum bleibt nicht stehen. Wir dürfen uns nicht länger damit begnügen gut zu sein, wenn wir unseren Wohlstand auch für zukünftige Generationen sichern wollen. Sorgen wir gemeinsam dafür, dass aus unseren Garagen wieder Zukunft kommt.

Viele haben zu Europa ein eher distanziertes Verhältnis. Das ist eigentlich nicht zu verstehen, denn wir werden täglich mit diesem Europa konfrontiert. Und nicht immer in negativer Weise, wie dies von den Kritikern vielfach suggeriert wird. Europa ist für uns Selbstverständlichkeit geworden und deshalb ist die Motivation für die Teilnahme an der Europawahl auch nicht als stark zu empfinden. Was aber wäre ohne dieses Europa, dessen Errungenschaften wir täglich genießen dürfen? Wir müssen unseren Blick freimachen  für die Vorzüge eines Europas, das uns vieles erleichtert und bequem macht. Das ist nicht nur die absolute Reisefreiheit. Studenten schätzen beispielsweise das Erasmus-Programm, das ihnen zeitweise das Studium an europäischen Universitäten ermöglicht. Jeder Verbraucher profitiert jeden Tag von den vereinheitlichen Standards im Handel. Wir sollten also nicht nur nörgeln und am Stammtisch auf „Brüssel“ eindreschen, sondern kühlen Kopf bewahren und differenzieren. Oder wollen wir das Geschaffene vergessen und denen das Feld überlassen, die offen gegen Europa kämpfen, dafür aber kurioserweise noch belohnt werden und im Europaparlament  noch Diäten kassieren. Diesen Widerspruch sollten wir ihnen nicht durchgehen lassen.

Dieses Europa verdient es, geschätzt zu werden. Was jeder dafür tun kann, das ist die Teilnahme an der Wahl des Europaparlaments am 26. Mai.

Bitte sagen Sie nicht: Europa liegt mir fern! Gerne können wir ins Gespräch kommen. Ich lade Sie ein, an die Informationsstand zu kommen, den die Gunzenhäuser Freien Demokraten am Donnerstag, 16. Mai, und am Donnerstag, 23. Mai (jeweils Markttag) vor der Eisdiele „La Piazza“ aufstellen.

Werner Falk, Stadtrat der FDP in Gunzenhausen

3 Thoughts on “Herz und Verstand für Europa

  1. Karlheinz Schilder on 1. Mai 2019 at 0:33 said:

    Hallo Werner,
    finde Deinen Artikel über Europa gut. Was ich nicht gut finde, ist Euer Spitzenkanditat
    für Bayern. Ein 23 Jähriger, der in London studiert ?
    Habt ihr den keine kompetenten, erfahrenen Bewerber mehr.
    Das erinnert doch sehr an eure Boys-Group aus vergangenen Jahren.
    Habt ihr nichts daraus gelernt ?
    Sorry, ich kann solche Kanditaten nicht wählen.
    mfg
    Karlheinz Schilder

  2. Heinz Rahm on 6. Mai 2019 at 20:55 said:

    Der Mittelstand bricht uns weg, die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich immer weiter – nicht nur auf anderen Kontinenten, sondern in dieser Europäischen Union! Freunde aus Spanien erzählen mir, dass „normale“ junge Leute in reicheren Vierteln zuhauf zum Betteln kommen, weil sie es völlig hoffnungslos aufgegeben haben, einen Job zu finden. Im Fernsehen konnte man neulich elende Slums sehen – nein, nicht in Kalkutta oder Nairobi, sondern im EU-Staat Rumänien. Wenn dieses Europa nur noch für zwei Gruppen interessant ist, nämlich die Reichen und die Stinkreichen, dann sehe ich eine dramatische Zukunft kommen. Denn den Armen interessiert es herzlich wenig, dass er in einem vereinten Europa arm ist, sondern wie er seinen Geldbeutel voll bekommt. Nicht mehr und nicht weniger!

  3. Michel Deutscher on 16. Mai 2019 at 17:41 said:

    Die Grundidee zu Europa ist gut, jedoch scheitert alles an der Realität, und dies ist die inhomogene gesellschaftl. Struktur der Euroländer! Daher wird die EU niemals richtig funktionieren!
    (dies würde sie schon seit Jahren nicht, wenn nicht wir ständig die meisten anderen Länder subventionieren würden!). Dies kann man auch nicht durch wirtschaftl. Zwang herbeiführen!
    Ich wette 100 €, daß es die EU in 10 Jahren nicht mehr gibt!!!

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