Neue Stadthallen-Chefin

Heidrun Stegner leitet das Amt 7

Die neue Stadthallenleiterin Heidrun Stegner. Foto: Heger

Bürgermeister Karl-Heinz Fitz hat mit Heidrun Stegner die neue
Chefin in der Stadthalle und Leiterin des neu geschaffenen Amtes 7 der Presse vorgestellt. Die Frau ist Nachfolgerin von Holger Syhre, der in der Umbauphase und der Neukonzeptionierung sehr gute Arbeit geleistet hat, aber danach auf eigenen Wunsch hin nach Zürich gewechselt ist.

Mit Heidrun Stegner hat die Stadt einen sehr guten Griff getan, findet Karl-Heinz Fitz. Sie bringt trotz ihres jugendlichen Alters von 31 Jahren sehr viel Erfahrung im Bereich Eventmanagement aus ihrer vorhergehenden Tätigkeit als Geschäftsführerin der Mainfranken-Säle in Veitshöchheim mit.

Heidrun Stegner hat ihre Ausbildung in Hauswirtschaft in Augsburg absolviert und in Triesdorf sich zur hauswirtschaftlichen Betriebsleiterin weitergebildet. Während ihres Eventmanagementstudiums führte sie ihr Praktikumsweg nach Heidelberg zu dem dortigen Basketballverein. Nach einer weiteren Spezialisierung im Bereich der Veranstaltungssicherung arbeitete sie für die Landesgartenschau in Eutin bevor sie als Eventmanagerin 2017 nach Veitshöchheim in die Mainfranken-Säle wechselte. Dort stieg sie dann sehr schnell zur Geschäftsführerin auf bevor sie sich 2019 für den Posten de Leiterin der Stadthalle bewarb, um wieder näher an ihrer Heimat Altmühlfranken zu sein. Sie hat ihr Büro direkt in der Stadthalle eingerichtet und ist jetzt ausschließlich für die Vermarktung der Halle und das Eventmanagement mit ihrem vierköpfigen Team aus Bürokräften und zwei Technikern zuständig.

Den Bereich Kultur hat Wolfgang Eckerlein wieder im Amt 6 (Touristik und Kultur) mit übernommen. Für externe Veranstalter in der Stadthalle ist jetzt Heidrun Stegner die zuständige und kompetente Ansprechpartnerin. Das städtische Kulturprogramm mit den Theater-Abo-Veranstaltungen wird weiterhin von Astrid Stieglitz und Wolfgang Eckerlein organisiert und durchgeführt.
Heidrun Stegner hat auch erste Gespräche mit der Stadtbaumeisterin Simone Teufel über die Umgestaltung des Foyers mit bequemeren Sitzmöglichkeiten und farbigen Wänden geführt und möchte nach der Neugestaltung der Altmühlaue auch Außenveranstaltungenauf der Terrasse der Stadthalle mit anbieten.

Das erste Halbjahr des Betriebs der neu renovierten Stadthalle zeigte bereits, dass die Entscheidung für diese Investition für die Stadt Gunzenhausen richtig war, stellte der Bürgermeister gegenüber der Presse fest. Bereits im ersten Halbjahr nach Inbetriebnahm der neu gestalteten Stadthalle konnte mit 160 Umsatztagen und einem Bruttoumsatz von
111.285,92 Euro eine sehr erfreuliche Bilanz vermeldet werden. Für 2020 sind bereits 251 Veranstaltungstage belegt und von den bisher 73 durchgeführten Veranstaltungen konnte die Stadthalle einen Umsatz von 15.500 Euro erwirtschaften. Bei der alten Stadthalle waren die Jahreseinnahmen rund 36.000 Euro pro Jahr bei insgesamt 160 Veranstaltungen, berichtet Karl-Heinz Fitz nicht ganz ohne Stolz auf die neu geschaffene Location.

Positive Halbjahresstatistik für die Stadthalle


Das erste Halbjahr zeigte, wie wichtig die Investition in die Sanierung der Stadthalle für Gunzenhausen war. Man darf sich schon jetzt auf ein vielfältiges Kultur- und Messeangebot in dieser neuen Mehrzweckhalle freuen, deren akustische und technische Ausstattung von allen Nutzern sehr gelobt wird. Gunzenhausen und die ganze Region kann stolz auf diese Veranstaltungsmöglichkeit sein, die einzigartig und ein Alleinstellungsmerkmal für die ganze Region ist.

Durch die Stadthalle ergeben sich auch sehr viel positive Synergieeffekte für die Stadt, denn aus der wachsenden Anzahl an mehrtägigen Tagungen in der Stadthalle resultiert auch ein zunehmender Bedarf an Übernachtungen in Gunzenhausen. Die neu geschaffene Kostenstruktur ermöglicht es auch, die Stadthalle zu marktüblichen Preisen, die sich noch im unteren Drittel belaufen, wirtschaftlicher zu betreiben und den örtlichen Veranstaltern mit der Tarifstufe 2 ein verbilligtes Angebot zu unterbreiten, das noch mit städtischen Zuschüssen verbilligt werden kann. Die externen und privaten Veranstalter haben die Möglichkeit, das Cateringangebot des angrenzenden Parkhotels zu nutzen oder aber ihre eigenen Caterer mit zu ihren Veranstaltungen zu bringen.

KLAUS HEGER

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