Ein Gewinn für Cronheim

Ortssprecherin Schlicker erläuterte Maßnahmen

Ortssprecherin Beate Schlicker (Zweite von rechts) führte die Besucher von der SPD durch Cronheim. Foto: Heger

Im Rahmen der Besuchsreihe „SPD vor Ort“ besuchte eine Abordnung der SPD Gunzenhausen unter der Leitung der Ortsverbandsvorsitzenden und Stadträtin Bianca Bauer den Ortsteil Cronheim und lies sich die Ergebnisse der dieses Jahr abgeschlossenen Dorferneuerung von Ortssprecherin Beate Schlicker zeigen. Vor dem Feuerwehrhaus begrüßte Beate Schlicker die SPD-Abordnung in dem rund 500 Einwohner zählenden Ortsteil. Die Dorferneuerung war für alle Beteiligten ein hartes Stück Arbeit und es waren auch nicht alle Einwohner des Ortsteils zum Start der Maßnahmeplanungen 2006 mit dem Projekt einverstanden, berichtete Beate Schlicker. Es waren sehr viele persönliche Gespräche nötig, um die Mehrheit der Bevölkerung hinter das Vorhaben zu bringen.

Als Erstes besichtigten die Besucher das neue gestaltete Feuerwehrhaus mit dem Einsatzfahrzeug und dem Schulungs- und Mehrzweckraum. Der Raum steht nicht nur den 36 Aktiven und 9 Jugendlichen der Feuerwehr zur Ausbildung zur Verfügung sondern ist auch ein Veranstaltungsraum für die örtlichen Vereine und private Familienfeiern der Bürger des Ortsteils berichtete die Ortssprecherin. Die alte Ölheizung wurde durch eine moderne Biogasnahwärmeversorgung ersetzt und im Herbst wird am Feuerwehrhaus ein aus Spenden finanzierter Defibrillator zur Verfügung stehen. Eine Spende von Landrat Wägemann hat die Ortssprecherin anlässlich des Abschlusses der Dorferneuerung erhalten.
Die alten Häuser im Kerngebiet der Ortschaft wurden mit der Unterstützung der Dorferneuerung wieder modernisiert und hergerichtet. Dabei sind richtige Schmuckstücke entstanden, die einen Besuch der Ortsteils mit einem Spaziergang für jeden interessant machen. Ein Musterbeispiel hierfür stellt das alte Pfarrhaus der Gemeinde dar, das von einer Familie aus Costa Rica gekauft wurde und jetzt schrittweise modernisiert und saniert wird. Besonders stolz ist Ortssprecherin Beate Schlicker auf die katholische Kirche, die ein richtiges Schmuckstück neben dem Sclhoss darstellt und von den Gläubigen der Gemeinde immer gut besucht wird. Auch der Friedhof der Gemeinde wurde zusammen mit dem Kriegerdenkmal neu gestaltet und hergerichtet. Er ist im Besitz der katholischen Kirchengemeinde, aber es werden auch evangelische Ortsteilbürger dort beigesetzt. Die fünf landwirtschaftlichen Betriebe des Ortsteils, darunter ein Milchviehbetrieb und ein Schweinemastbetrieb mit Biogasanlage, tragen ebenso zum Dorfleben bei wie die verschiedenen Vereine.

Zum Abschluss bedankte Sich Stadträtin Monika Wopperer bei Beate Schlicker für die sehr informative und abwechslungsreiche Führung mit einem süßen Geschenk. Die politische Besuchergruppe verließ Cronheim im Bewusstsein, dass hier mit der Dorferneuerung sehr viel Gutes geschaffen wurde. Sie nahmen aber auch die Bitte der Ortssprecherin mit, dass im Ortsteil dringend ein Dorfladen benötigt wird. Hier laufen bereits Gespräche mit dem AWO-Therapiezentrum, ob eine solche Einrichtung als Therapiearbeit durch das Therapiezentrum angeboten werden kann. Ebenso nahmen sie auch von der Ortssprecherin die Bitte mit, dass in Cronheim die Bauplätze ausgehen und dringend ein neues Baugebiet benötigt wird. Nachdem erst vor kurzen drei Bauplätze verkauft wurden, steht nur noch ein größerer und drei kleine Bauplätze zum Verkauf zur Verfügung. Der Bedarf und die Nachfrage von zuzugswilligen Neubürgern ist aber wesentlich größer und es wollen immer mehr Menschen sich in dem schmucken Ortsteil ansiedeln, berichtete Beate Schlicker zum Abschluss den kommunalpolitischen Besuchern.
KLAUS HEGER

 

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