Der „Jagdkünstler“ wird 70

Dr. Jörg Mangold ist ein gebürtiger Pappenheimer

Er zählt zu den bekanntesten Jagdmalern unserer Zeit und hat sich auch als Autor sowie als Streiter für eine bodenständige, der Ethik und der Waidgerechtigkeit verpflichtete Jagd einen Namen gemacht. Die Bezeichnung „Jagdkünstler“ passt in ihrem besten Sinne kaum für jemanden so gut wie für ihn: Dr. Jörg Mangold.

Der Arzt ist ein Sohn des in Altmühlfranken unvergessenen Pädagogen, Kunsterziehers, Malers und Patrioten Heinrich W. Mangold.  Das „Multitalent“ ist seit etlichen Jahrzehnten in Niederbayern ansässig. In diesen Tagen feiert Jörg Mangold seinen 70. Geburtstag. Eine gute Gelegenheit, sein Schaffen zu würdigen.

Was hat der Mann nicht schon alles gemacht: Unzählige Bilder gemalt, Bücher und Artikel geschrieben, Kalender gestaltet, Vorträge gehalten, im Fernsehen und bei Veranstaltungen moderiert, bei Malseminaren sein Wissen weitergegeben und, und, und… Sogar als ein die Prominenz „derbleckender“ Kabarettist war er auf Bühnenbrettern zu sehen.

Und dennoch ist er vor allem auch eines: Jäger. Nicht zuletzt auch daraus bezieht seine Kunst ihre Kraft. Das Geheimnis dahinter hat er selbst einmal so formuliert: „Zu den eifrigsten Lesern im (…) Buch der Natur gehören zweifellos wir Jäger“.

Was er selbst dabei „erschaut“ und „erahnt“, versucht er durch sein Schaffen anderen zu vermitteln. Viele Menschen hat er damit erfreut und wird dies hoffentlich noch lange tun. Im letzten Jahr hat er es beispielsweise getan, als Werke seines Vaters in der Pappenheimer Kunstscheune präsentiert wurden – und zwar zusammen mit seiner Schwester, der Weißenburger Apothekerin und früheren Zweiten Bürgermeisterin Almut Binkert.

JOSEF M. BLOCH von der Redaktion “ jagderleben.de“

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