Jetzt sind auch die Quitten heiß

Brombachseer Quitten-Glühwein ergänzt die regionalen Winterspezialitäten

Die „Echt Brombachseer“-Winterspezialitäten sind um einen Quitten-Glühwein aus der diesjährigen Quitten-Ernte erweitert worden. Die regionalen  Glühweine aus dem Brombachseer Obstland sind mittlerweile fester Bestandteil der Adventszeit und auf vielen Weihnachtsmärkten. KirschFeuer, KirschTraum und ApfelFeuer sind angenehme Begleiter in dieser kalten Jahreszeit geworden. Die Glühweinpalette ist nun aber um das Brombachseer QuittenFeuer ergänzt worden.
Hergestellt aus den Quitten der Obstregion im Fränkischen Seenland und aus Äpfeln unserer zahlreihen Streuobstwiesen, wird dieser mit sechs Prozent Alkohol angesetzte Glühwein die bisherigen Winterspezialitäten aus der Produktion des Obst- und Gartenbauvereins Kalbensteinberg um eine weitere Facette anreichern.

Bereits seit einigen Jahren werden vermehrt Quitten aus der alljährlichen Ernte angeboten. Mit der Kalber Quitte, einem Quitten-Sherry wurde dazu bereits ein erstes Produkt auf den Markt gebracht, das auch sofort mit einem internationalen Preis ausgezeichnet wurde.

Die Quitten kommen ursprünglich aus dem Kaukasus und sind seit dem 9. Jahrhundert bei uns bekannt. Der Name leitet sich von dem griechischen Cydonium ab und wird in Verbindung zu der griechischen Stadt Kydonia – heute Chania auf Kreta –  gebracht. Die Quitte war mit ihrem portugiesischen Namen  Marmelo auch der Namenspatron für unsere Marmelade.

Das neue QuittenFeuer ist ab sofort auch überall im Handel erhältlich, wo auch bisher schon die Brombachseer Winterspezialitäten angeboten wurden. Die Glühwein-Palette ist damit abgerundet worden und präsentiert mit Apfel, Kirsche und Quitte drei wesentliche Komponenten aus unseren ökologisch wertvollen Streuobstbeständen und dem Brombachseer Wiesenobst.

Die Qualität dieser attraktiven  Landschaftsbestandteile und aufwendige Pflegearbeit der Hochstämme sind die Grundvoraussetzung dafür, dass daraus auch solch hochwertige Produkte hergestellt werden können. Die damit verbundene Wertschöpfung macht es möglich, dass sich der Erhalt dieser unseren Raum prägenden Kulturlandschaft auch ökonomisch rechnet. Schutz durch Nutzung ist allemal besser ein Schutz wertvoller Landschaften durch Verordnungen oder Subventionen.
Daher leisten die Obstwinzer – wer Weine herstellt ist schließlich auch ein Winzer – aus dem Brombachseer Obstland mit jedem neu auf den Markt gebrachten Produkt aktive Landschaftspflege und einen Beitrag zur Bewahrung und Weiterentwicklung der Erholungs- und Urlaubslandschaft im Fränkischen Seenland.
DIETER POPP, Regionalberater

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