Entscheidung rückt immer näher

Nur noch  zwei Wochen bis zur Landtagswahl

Er trägt seine Frauen auf Händen: Werner Falk, Bezirkstags-Listenbewerber (letzter Platz) empfiehlt Gabriele Bartram (Landtag) und Elisabeth Hilbel (Bezirkstag).

Landespolitik findet kaum noch statt in diesen Wochen, denn alles Handeln der Regierenden und auch der Opposition in München ist dem Wahlkampf untergeordnet. Es waren in den letzten Wochen und Monaten ohnehin  nicht die landespolitischen Themen, die das öffentliche Interesse gefunden haben.  Das miserable Bild, das die Berliner Koalition aus Union und SPD seit Monaten liefert, ist nicht nur entstanden durch die unterschiedliche Positionen in Sachen Migration, obgleich dieses Thema die Regierenden fast bis ans frühe Ende geführt hat. Es ist die Personalie Seehofer, die für die Instabilität der Regierung verantwortlich ist. Inzwischen wollen sogar die meisten CSU-Leute den einstigen Ministerpräsidenten los haben, denn sie haben erkannt, dass es nicht die richtige Strategie ist, die Parolen der AfD zu übernehmen und deshalb von den bayerischen Wählern bevorzugt zu werden. Manche in der CSU haben diesen Irrweg erkannt, unter ihnen Ministerpräsident Markus Söder.

Die Personalie Maaßen hat die Zweitracht unter den Regierungsparteien zum wiederholten Mal offenbart. Seehofer hat die Realitäten total verkannt. Einen  Verfassungsschutzpräsidenten, den man entlassen will, mit einer Gehaltserhöhung auf einen ranghohen Posten zu hieven, das konnte nicht gut gehen. Ich sage: Jeder bayerische Wähler hat mehr Sensibilität als die Regierenden in Berlin. Die „Notlösung“, der die SPD noch zugestimmt hat, ist für die meisten Menschen, die ein Gespür für Anstand haben, ebenfalls nicht hinnehmbar. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass die Regierenden in einem Elfenbeinturm leben und jeden Bezug zur Realität des Lebens verloren haben.

CSU und SPD werden in zwei Wochen dafür vom Wähler abgestraft. Das lässt sich heute schon vorher sagen. Die forsch und durchaus kompetent  erscheinende Spitzenkandidatin Kohnen mag einem leidtun, denn sie wird in einem Atemzug mit dem Niedergang der Sozialdemokraten in Bayern genannt werden. Wer hätte vor fünf Jahren geglaubt, dass es mit der SPD noch weiter nach unten gehen könnte?

Die Konstellation ist heute so, dass sich die Stimmen der enttäuschten Wähler auf mehrere andere Mitgewerber aufteilen werden. Nutznießer sind nach derzeitigen Umfragen die Grünen – und natürlich auch die AfD. Aber auch Freie Wähler, FDP und Linke können sich in der Erwartung wiegen, etwas vom Kuchen abzubekommen.

Wer in den letzten Tagen den FDP-Spitzenkandidaten Martin Hagen beim Streitgespräch des BR erlebt hat, der hat einen Mann gesehen und gehört, der Format besitzt und offenbar gut auf seine Herausforderungen vorbereitet ist. Er ist Hoffnungsträger der Freiheitlichen im Lande. Es war ein toller Auftritt von Martin Hagen, der dem Land frischen Wind verheißt.

WERNER FALK

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