Schulhaus wird zur Wohngemeinschaft

Westphal besuchte die Gemeinde Burgsalach

MdL Manuel Westphal besichtigte während des Gemeindebesuchs in Burgsalach zusammen mit Bürgermeister Fritz Amler, Hans Popp, Martin Ruffertshöfer und einigen Vertretern des Gemeinderats die ambulante Seniorenwohngemeinschaft im ehemaligen Schulhaus. Foto: Büro Westphal

Auf die Spuren der Römer begab sich der Landtagsabgeordnete Manuel Westphal während seines Gemeindebesuchs in Burgsalach. Neben den verschiedenen Römerfunden auf dem Gemeindegebiet zeigte Bürgermeister Friedrich Amler dem Abgeordneten auch die ambulant betreute Seniorenwohngemeinschaft der Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen im ehemaligen Schulhaus. Auch einige Vertreter des Gemeinderates sowie der Bezirkstagskandidat Hans Popp aus Merkendorf begleiteten Westphal während des Gemeindebesuchs.

 Mit finanzieller Unterstützung des Freistaats Bayern im Rahmen der Dorferneuerung hat die Gemeinde Burgsalach das ehemalige Schulhaus zu einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft für Senioren umgebaut. Betreiber ist die Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen, weshalb auch der Geschäftsführer Martin Ruffertshöfer an der Besichtigung teilnahm und gemeinsam mit den Mitarbeitern vor Ort die Einrichtung vorstellte. Neben dem großzügigen Gemeinschaftsraum mit Küche sind auf drei Etagen zehn Einzelzimmer und ein Doppelzimmer für die Bewohner untergebracht. Die meisten Senioren kommen aus den Juragemeinden, da die Nähe zu der Familie so am besten genutzt werden kann und die Bewohner mit den Strukturen am Dorf bestens vertraut sind.

„Bereits bei der Einweihung der Einrichtung konnte ich mich davon überzeugen, dass die Fördermittel des Freistaats Bayern hier sehr gut eingesetzt sind. Die Wohngemeinschaft in Burgsalach nehme ich auch gern als Beispiel bei Gemeinden, die ein ähnliches Vorhaben planen“, erklärte Westphal.

In Burgsalach darf natürlich ein Besuch der Römerfunde nicht fehlen. Neben dem Nachbau eines Römerturms befindet sich auch der Burgus, die Reste einer römischen Truppenunterkunft am Limes, in einem Waldstück bei Burgsalach. Auf dem Weg zum Burgus zeigte der Bürgermeister auch den aktuell im Bau befindlichen Kernweg der Gemeinde. Mit Blick auf die Mauerreste diskutierte die Gruppe über Maßnahmen, wie der Limes beziehungsweise die Sehenswürdigkeiten entlang des Limes besser gekennzeichnet werden können. Westphal verdeutlichte: „Mit dem Limes und den vielen verschiedenen Funden wie hier in Burgsalach haben wir in unserer Region einen großen Schatz, den wir in verschiedenster Weise nutzen können. Das Projekt, den Limesverlauf in unserer Region zu verdeutlichen, verfolge ich schon seit Langem und bespreche mich dazu regelmäßig mit verschiedenen Beteiligten wie dem Limeskoordinator Dr. Markus Gschwind oder der Limesbeauftragten des Bezirks Andrea May. Bei einer Informationsveranstaltung für die Limes-Bürgermeister habe ich meine Ideen gemeinsam mit dem Tourismusverband Romantisches Franken kürzlich auch vorgestellt.“

Teile diesen Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Post Navigation