Förderung für Geburtshilfestationen

Flächendeckende Geburtshilfe soll möglich sein

Der Landtagsabgeordnete Manuel Westphal setzt sich für eine Unterstützung der Geburtshilfestationen im ländlichen Raum ein. Aus Sicht des Abgeordneten ist es unabdingbar, dass auch zukünftig eine flächendeckende Geburtshilfe in Bayern sichergestellt werden kann. Mehrfach hat sich der Landtagsabgeordnete deswegen bereits an die Gesundheitsministerin Melanie Huml gewandt und um Unterstützung bei dieser Herausforderung gebeten.

„Als zweifacher Vater habe ich persönlich bereits die Erfahrung gemacht, wie wichtig eine wohnortnahe Versorgung in diesem Bereich ist. Gleichwertige Lebensverhältnisse zwischen Stadt und Land zu schaffen, bedeutet auch, dass wir hier im ländlichen Raum ein entsprechendes Angebot vorhalten. Wir müssen also dafür sorgen, dass die vorhandenen Geburtshilfestationen auch zukünftig erhalten bleiben“, verdeutlicht Westphal.

In manchen Regionen ist bereits heute eine Konzentration der Geburtshilfe auf große Klinikstandorte zu erkennen. Zum 01.01.2016 waren bayernweit bei 112 Krankenhäusern geburtshilfliche Leistungen vorgesehen, damit hat sich die Zahl innerhalb von 5 Jahren um 16 verringert. Dies führt dazu, dass die verbleibenden Stationen durch das überhöhte Aufkommen bereits derzeit teilweise überfordert sind, regelmäßig aber wächst die Entfernung, die zur Geburtshilfestation zurückzulegen ist. Diese Entwicklung ist teilweise auf Schwierigkeiten bei der Nachwuchsgewinnung zurückzuführen, aber auch auf stark steigende Kosten gerade im Bereich der Haftpflichtversicherung.

„Diese Entwicklung kann so nicht hingenommen werden, es muss frühzeitig gegengesteuert werden. Solange sich hier auf Bundesebene keine Verbesserung der Vergütung ergibt, halte ich es für sinnvoll und notwendig, dass auch der Freistaat Bayern im Rahmen einer gesonderten Förderung kleine Geburtshilfestationen im ländlichen Raum unterstützt, worum ich Frau Staatsministerin Huml bereits gebeten habe. Die Geburtshilfe muss als bedeutender Bestandteil der Grund- und Regelversorgung eingestuft werden“, erklärt der Abgeordnete.

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