Technische See-Anlagen werden überprüft

Hauptuntersuchung des Betriebsauslasses an der Brombachhauptsperre

Derzeit überprüft das  Wasserwirtschaftsamt Ansbach die technischen Anlagen am Betriebs- auslass der Brombachhauptsperre. Das Wasser aus der Brombachhauptsperre wird über zwei  im See stehende Betontürme entnommen. Zwei einbetonierte Stahlrohrleitungen mit einem Durchmesser von 1,20 Metern leiten das Wasser unter dem Damm zur Luftseite. Das Wasser wird dann in den Brombach abgegeben.
Für die Arbeiten an den Betriebsorganen war es notwendig, das Arbeitsfloß des Wasserwirt- schaftsamtes aus transportablen Einzelteilen vor Ort zusammenzubauen und mit einem Autokran in das Gewässer zu heben, um den Notverschluss an einem der beiden Entnahmetürme der Betriebsauslassleitungen zu setzen. Dazu musste zuerst unter Zuhilfenahme einer  Tauchergruppe der auf dem Entnahmeturm sitzende Rechenkorb (Durchmesser 3,49 m, Höhe 2,20 m) gehoben werden, damit danach der Notverschlussdeckel gesetzt werden konnte. Da aufgrund von Voruntersuchungen durch Taucher festgestellt wurde, dass der gesamte Re- chenkorb mit Dreikantmuscheln besetzt ist, wurde der Rechenkorb m it Hilfe eines Autokrans aus dem Wasser gehoben und zur Reinigung und Neukonservierung zu einer Fachfirma nach Regensburg transportiert. Nun werden Revisionsarbeiten an den Verschlussorganen der rechten Betriebsauslassleitung durchgeführt. Nach einer sorgfältigen Reinigung prüfen die Fachleute des Wasserwirtschaftsamts alle Teile und nehmen eventuell  notwendige Reparaturen vor oder erneuern den Korrosionsschutz der Stahlteile. Da die Wasserabgabe aus dem Brombachsee nicht unterbrochen werden darf, werden die Arbeiten an den technischen Anlagen im Wechsel durchgeführt. Wenn alle Arbeiten erledigt sind, kann auch das Floß wieder aus dem Wasser gehoben, zerlegt und zum nächsten Einsatzort transportiert werden.
Die Arbeiten werden  10 Wochen dauern. Das Floß darf  während dieser Maßnahmen  nicht betreten werden.

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