Das Naturstein-Netzwerk hilft

Altmühlfranken unterstützt den Bau des Info-Pavillons im Dinosaurierpark

Blickfang für Besucher des Dinosaurier-Parks Pavillon – Info-Pavillon mit Fassade aus Naturstein der Region

Ein neuer, mit regionalen Materialien erbauter Info-Pavillon auf dem Gelände des Denkendorfer Dinosaurierparks demonstriert beispielhaft die Einsatzmöglichkeiten des international begehrten Natursteins aus der Region Altmühlfranken. Das „Netzwerk Naturstein Altmühlfranken“ unter dem Management des bayerischen Clusters Neue Werkstoffe und seine sechs heimischen Steinunternehmen unterstützten das Projekt tatkräftig.

In der Form eines Ammoniten erbaut greift der neue Pavillon mit der Fassade aus regionalem Naturstein die Themen des Dinosaurierparks auf und ergänzt die spannenden Einblicke und Informationen rund um die Region und die Dinosaurierzeit. Diese reichen von der erdgeschichtlichen Entwicklung, der Geologie, über die Entwicklung von Pflanzen und Tieren in der Jura-Zeit und bis hin zu den Dinosauriern selber, die in beeindruckenden Exponaten im Park zu bestaunen sind und Groß und Klein faszinieren.

Für das Pavillon-Gebäude, das mit Fördermitteln der EU sowie mit Mitteln des Landratsamtes Eichstätt und des Naturparks Altmühltal realisiert wurde, fanden in weitem Umfang regionale Materialien Verwendung. Die sechs Mitgliedsunternehmen des Netzwerks Naturstein Altmühlfranken, die Franken-Schotter GmbH & Co. KG, Max Balz GmbH & Co., Johann Stiegler KG, SSW Schotter- und Steinwerk Weißenburg GmbH & Co. KG, Vereinigte Marmorwerke Kaldorf GmbH und SSG Solnhofen Stone Group GmbH wie auch die Gemeinden und zwei Landkreise, die das vom Cluster Neue Werkstoffe Innovativ koordinierte Netzwerk als assoziierte Partner unterstützen, waren sich einig, dass zum Bau dieses zentralen Elementes Naturstein aus der Region genutzt werden sollte. Die Idee dabei war, den Gedanken der regionalen Produkte mit der Geschichte der Region zu verknüpfen.

Die Mitgliedsunternehmen des Naturstein-Netzwerks erarbeiteten in Gesprächen mit den Vertretern des Naturparks Altmühltal, des Landratsamtes und den Architekten Konzepte zur Realisierung einer Naturstein-Fassade. Um diese möglich zu machen, unterstützten die Netzwerkunternehmen durch eine kostenfreie Bereitstellung des erforderlichen Materials die Umsetzung der Konzeptidee.

So fällt der Blick der zahlreichen Besucher jetzt beim Betreten des Dinosaurierpark-Geländes nicht mehr nur auf den See mit seinen frühen Wasserbewohnern sondern auch auf den Pavillon, in dessen Fassade auch gleich Versteinerungen aus der Jura-Zeit zu entdecken sind.

Abgeschlossen wurde das Projekt „Pavillon im Dinosaurierpark“ für das Stein-Netzwerk nun mit der Aufstellung einer Informationstafel, die ebenfalls mit Unterstützung der Netzwerk-Unternehmen realisiert wurde. Diese gibt dem Besucher einen kurzen Einblick über den Hintergrund und die Einzigartigkeit des Pavillons und seiner Fassade.

Im Sommer 2016 wurde der Dinosaurierpark in Denkendorf als neue touristische Attraktion in der Region eröffnet. Die Lage im Naturpark und die Nähe zur Autobahn A9 machen den Park sowohl für Bewohner der Region als auch für Reisende hinsichtlich der guten Erreichbarkeit attraktiv.

Netzwerk Naturstein Altmühlfranken bündelt Kompetenzen

Mit dem sogenannten „Netzwerk Naturstein Altmühlfranken“ wollen die Natursteinbetriebe der Region, die Landkreise Weißenburg-Gunzenhausen und Eichstätt sowie die Kommunen der „STEINreichen5“ – Langenaltheim, Mörnsheim, Pappenheim, Solnhofen und Treuchtlingen –  die vorhandenen Kompetenzen in der Natursteinindustrie bündeln und durch Vernetzung eine verbesserte Zusammenarbeit erreichen. Seit seiner Gründung 2015 wird das auf Initiative der Landkreise Weißenburg-Gunzenhausen und Eichstätt gegründete Netzwerk vom Cluster Neue Werkstoffe gemanagt.

Naturstein aus Bayern war und ist als beliebtes Baumaterial ein Exportschlager. Gerade in Altmühlfranken sind mit den beiden Natursteinwerkstoffen Jurakalkstein und Solnhofer Plattenkalk weltweit bekannte Materialien beheimatet. Eine „steinreiche“ Industrieregion also, deren Potenziale professionell vernetzt werden sollen. Kooperation, Technologietransfer, öffentliche Wahrnehmung und Fachkräftegewinnung sind die wesentlichen  Ziele der sechs Gründungs-Unternehmen Franken-Schotter GmbH & Co. KG, Max Balz GmbH & Co., Johann Stiegler KG, Schotter- und Steinwerk Weißenburg GmbH & Co. KG, Vereinigte Marmorwerke Kaldorf GmbH und die Solnhofen Stonegroup GmbH.

Weitere Informationen und Aktuelles unter: http://www.bayern-innovativ.de/cnw/projekte; http://www.altmuehlfranken.de/wirtschaft/steinindustrie/netzwerk/

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