Problemlöser mit Sitz in Haundorf

Landrat besuchte die Firma REMA Fügetechnik GmbH

Bei der Besichtigung von links nach rechts: Andreas Pitsch, Beate Steinweg-Pitsch, Landrat Gerhard Wägemann, Rainer Pitsch

Ein mittlerweile weltweit aktives Unternehmen steuert seine Geschäfte aus der Firmenzentrale im beschaulichen Haundorf heraus. Wie ein altes Bauernhaus Firmensitz der REMA Fügetechnik GmbH wurde, die Mitarbeiter Herausforderungen innerhalb der Automobilbranche meistern und stetiges Wachstum einen Neubau in Gunzenhausen nötig machte, diese Fragen wurden Landrat Gerhard Wägemann während eines Unternehmensbesuchs beantwortet.
Eigentlich war das Unternehmen bei seiner Gründung vor über 30 Jahren eine reine Handelsvertretung. Spätestens mit einer entscheidenden Erweiterung des Kundenstamms am damaligen Firmensitz in Altdorf gelang jedoch der Einstieg ins eigene Warengeschäft. Seither können die Geschäftsführer auf ein andauerndes Wachstum ihres Unternehmens zurückblicken. Mittlerweile werden insgesamt 40 Mitarbeiter beschäftigt, davon zehn im eigenen REMA Kompetenzzentrum in Österreich. Und dass REMA einiges an Kompetenzen vorzuweisen hat, davon zeugt nicht zuletzt die Referenzliste renommierter Automobilhersteller.
Das Familienunternehmen, neben den beiden Brüdern Andreas und Rainer Pitsch ist auch Andreas‘ Ehefrau Beate innerhalb der Geschäftsleitung aktiv, versteht sich als Problemlöser rund um das Thema Fügetechnik. Neben der langjährigen Vertriebserfahrung im Bereich Schweiß- und Klebetechnik gehören nämlich auch kompetente Dienstleistungen zum Firmenportfolio. „Unsere Geschäftspartner kommen mit einer Idee im Kopf auf uns zu und unsere Fachleute setzen diese als Full-Service-Systempartner um.“, beschreibt Andreas Pitsch das Vorgehen. So werden die Auftraggeber von der Projektierung bis hin zur erfolgreichen Endabnahme und Inbetriebnahme von Maschinen umfassend betreut. Die Ersatzteilversorgung, die technische Wartung und ein umfassendes Schulungsangebot runden das Portfolio ab.
Dabei ist die REMA Fügetechnik GmbH kein produzierendes Gewerbe. Das Unternehmen verfügt vielmehr über ein im Laufe der Jahre entstandenes Firmennetzwerk aus Komponentenherstellern, die die verschiedenen Bauteile für REMA anfertigen. So kann der Betrieb z.B. komplette Schweißzellen an seine Kunden ausliefern, die wiederum größtenteils aus der Automobilbranche kommen. „Der entscheidende Vorteil für unsere Auftraggeber liegt dabei darin, dass diese nur noch mit einem einzigen Ansprechpartner kommunizieren müssen. Das spart Zeit und manchmal auch Nerven!“, erklärte Rainer Pitsch das Geschäftsmodell. Der Qualitätsanspruch der Branche ist dabei sehr hoch, weshalb der Betrieb die Qualitätskontrolle bewusst selbst übernimmt und so für eine geringe Reklamationsquote und hohe Kundenzufriedenheit sorgt.
Wie sich eine Unternehmerfamilie mit hessischem Ursprung einen bayerischen Standort in Haundorf aussucht? „Es war der Charme eines alten fränkischen Bauernhauses, der letztlich den Ausschlag dazu gab. Nach liebevoller Renovierung entstand genau darin unsere neue Firmenzentrale.“, erklärten die Familienmitglieder ihre Entscheidung, die auf den ersten Blick außergewöhnlich erscheinen mag. Für die Unternehmer ist zudem die hohe Lebensqualität im Landkreis, das Seenland sowie die gute Lage in Europa ein entscheidender Standortvorteil, sodass dieser Schritt bisher nie bereut wurde. Im Gegenteil, der mit jährlich ca. zwei Azubis ausgestattete Ausbildungsbetrieb errichtete aufgrund der wachsenden Betriebsgröße eine neue, 1250 Quadratmeter große Lagerhalle im Gunzenhausener Industriegebiet. Durch diese Investition sieht sich das Unternehmen für die weitere Zukunft sehr gut aufgestellt. Entscheidend für den Erfolg als Dienstleister ist für REMA jedoch eine kompetente und hochmotivierte Mannschaft. Das Unternehmen bildet deshalb gezielt aus, fördert Weiterbildung und setzt als Familienunternehmen aus Überzeugung auf kollegialen Zusammenhalt während und neben der Arbeit.
Während des Betriebsrundgangs und des anschließenden interessanten Gesprächs zeigte sich Landrat Wägemann und die Wirtschaftsförderung angetan von den Eindrücken. „Wir freuen uns, dass die Vorzüge unseres Standortes erkannt wurden und ein aufstrebendes Unternehmen seinen Platz in Altmühlfranken gefunden hat!“, lautete das Resümee des Landrats. Für die sicherlich aufregende Zukunft, die im Zusammenspiel mit der Automobilbranche unweigerlich zu erwarten ist, wünschte Wägemann alles Gute und bedankte sich für die Gastfreundschaft.

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