Silber für OB Dr. Hammer

Kommunale Verdienstmedaille in Silber für Dinkelsbühls Oberbürgermeister

Landrat Dr. Jürgen Ludwig (links) und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (rechts) gratulierten Dr. Christoph Hammer (Zweiter von links) und Hans Rummel zur Kommunalen Verdienstmedaille in Silber. Foto: Landratsamt Ansbach

In Würdigung ihrer Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung haben der amtierende Dinkelsbühler Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer und der langjährige Stadtrat und Kreisrat Hans Rummel aus Leutershausen die Kommunale Verdienstmedaille in Silber erhalten. Die Auszeichnung übergab Innenminister Joachim Herrmann in Erlangen im Beisein von Landrat Dr. Jürgen Ludwig.

Dr. Christoph Hammer ist seit 2003 Oberbürgermeister der Stadt Dinkelsbühl und „leistet seitdem hervorragende kommunalpolitische Arbeit“, so der Minister in seiner Laudatio. In Hammers Amtszeit habe Dinkelsbühl einen rasanten wirtschaftlichen Aufschwung erlebt und könne als dessen Ursache und Wirkung zugleich ein stetig steigendes Anwachsen der Einwohnerzahl verzeichnen. Mit unermüdlicher Schaffenskraft und hohem persönlichem Einsatz habe Dr. Christoph Hammer durch eine Vielzahl zukunftsweisender Projekte hierfür den Grundstein gelegt. Wohnen und Leben, vor allem auch mit Kindern, seien in Dinkelsbühl durch die Ausweisung mehrerer Neubaugebiete, den Neu- und Ausbau von Kindertagesstätten, die Schaffung eines Jugendzentrums sowie Gewerbeansiedlungen immer attraktiver geworden. Als wichtiger überregionaler Schulstandort könne Dinkelsbühl mit sämtlichen allgemeinbildenden Schulen, fünf beruflichen Schulen, Musik- und Volkshochschule aufwarten, unterstrich Herrmann Hammers Akzente in der Bildungspolitik. Auch wurden die beiden barrierefrei zu erreichenden Spielstätten des Landestheaters Dinkelsbühl – das Theater im Spitalhof und die festinstallierte Freilichtbühne am Wehrgang – geschaffen; es entstanden das Museum und Kulturzentrum „Haus der Geschichte“, das Kinderzechzeughaus und in der umgebauten ehemaligen Stadtmühle fand die Knabenkapelle ein dauerhaftes Domizil. Im Hinblick auf die verkehrspolitischen Herausforderungen strebe Dr. Hammer eine Verbesserung der Infrastruktur an, die sowohl der Dinkelsbühler Bürgerschaft als auch dem Tourismus als wichtigem Wirtschaftsfaktor zu Gute komme. Nachdrücklich verfolge der Oberbürgermeister den Bau der Ortsumgehungsstraße und die Reaktivierung der Schienenanbindung Dinkelbühls. Im Kreistag Ansbach ist Dr. Christoph Hammer seit 2008 vertreten, wo er unter anderem für eine wohnortnahe stationäre Gesundheitsversorgung im Landkreis eintrete.

Hans Rummel habe über vierzig Jahre auf Gemeinde- und Kreisebene kommunale Selbstverwaltung nicht nur praktiziert, sondern beispielhaft gelebt, fuhr Innenminister Joachim Herrmann fort. Als Mitglied des Stadtrats Leutershausen habe er seit 1978 42 Jahre lang mit Wort und Tat unverzichtbar die positive Entwicklung der Stadt Leutershausen mitgestaltet. Im Jahr 1984 wurde Hans Rummel zum zweiten Bürgermeister gewählt. „Er erwies sich als geschätzte Führungskraft und füllte dieses Amt bis 2008 verlässlich und mit fundiertem Fachwissen aus. Überdies übernahm er in den Jahren 1984 bis 2020 auch als Fraktionsvorsitzender besondere Verantwortung, bis er schließlich als dienstältestes Mitglied 2020 aus dem Stadtrat ausschied“, so die Laudatio. Im Fremdenverkehr und in der Jugendpflege, bei Industrieansiedlungen und in Finanzangelegenheiten sowie als sachkundiger Unterstützer in der Ausschussarbeit auf den vielzähligen Feldern der Kommunalpolitik habe Hans Rummel maßgeblich über die Geschicke der Stadt Leutershausen mitentschieden. Federführend koordinierte er zahlreiche Baumaßnamen, wie die Errichtung des städtischen Wertstoffhofs, den Umbau des Rathauses und den Bau der Doppelturnhalle. Auch an der Verwirklichung des „Wohnparks am Weiher“ für Senioren habe Rummel besonderen Anteil gehabt. Seit 1996 habe sich diese Einrichtung unter dem Motto „Hilfe zu Selbsthilfe“ der Betreuung und Pflege alter Menschen verschrieben. Als stellvertretender Vorstand des Gründungsgesellschafters „Diakonieverein St. Peter Leutershausen“ übernehme der Geehrte nach wie vor Verantwortung für die ambulanten und stationären Dienstleistungen des Wohnparks. Im Jahr 2000 konnte die 1000-Jahr-Feier der Stadt Leutershausen begangen werden, zu deren jahrelanger Vorbereitung und Organisation Hans Rummel einen wesentlichen Beitrag geleistet habe. 36 Jahre vertrat Hans Rummel zudem die Interessen seiner Heimatstadt als Mitglied des Kreistags.

„In der Kommunalpolitik werden dicke Bretter gebohrt. Dr. Christoph Hammer und Hans Rummel haben gezeigt, wie langer Atem, Durchsetzungskraft, gute Ideen und Zugehen auf die Bürger langfristig zum Erfolg führen. Das verdient zurecht Dank, Lob und Anerkennung“, gratulierte Landrat Dr. Jürgen Ludwig bei der Feierstunde in Erlangen.

 
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