Die neuen Lehrer im Kreis

Zur Situation der Volksschulen im neuen Schuljahr

Die neuen Lehrkräfte im Landkreis. Links Landratsvize Günter Obermeyer, rechts Schulamtsdirektor Salomon. Foto: Scharrer

Am Montag, 12. September 2022, wurden in Weißenburg 23 junge Lehrkräfte, die im vergangenen Schuljahr das Zweite Staatsexamen erfolgreich abgelegt hatten, in das Beamtenverhältnis auf Probe eingeführt. Neu in den Lehrberuf starteten 21 Lehramts- und Fachlehramtsanwärter mit bestandener Erster Lehramtsprüfung.
Bei der Begrüßung hieß der fachliche Leiter, Schulamtsdirektor Ulrich Salomon, auch im Namen seines Kollegen Franz-Josef Heller sowie des gesamten Schulamtsteams die neuen Lehrkräfte herzlich willkommen und betonte, dass sich Schulamt, Schulleitungen, Kollegien und nicht zuletzt die Schülerinnen und Schüler sehr auf die neuen, jungen Lehrkräfte freuen.
Als Stellvertreter des Landrats begrüßte Günter Obermeyer die neuen Lehrkräfte und stellte den Landkreis vor. Er erläuterte die Vielfalt der Schulsituation im Flächenlandkreis und hob die besonderen Anstrengungen aller Gemeinden
hervor, für die schulische Ausbildung der Kinder ideale Voraussetzungen zu schaffen. Zum Schluss seiner Rede wünschte der Stellvertreter des Landrats vielGlück und Freude bei ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit als Lehrerinnen und Lehrer.
Personalratsvorsitzender Rektor Markus Scharrer bot den jungen Kolleginnen und Kollegen die Unterstützung und den Rat der Personalvertretung an. Als kleines Willkommensgeschenk überreichte er eine Brotzeitbox mit Schokolade für die Nerven, einem Tee für Energie und einem Tee für Gelassenheit. Neben der Einsatzschule stellt das Seminar den wichtigsten Bezugspunkt im Rahmen des Referendariats dar. Die Seminarrektorinnen Waltraud Ziegler, Corinna Kohlert, Bub-Schnütgen sowie die neu ernannte Seminarleiterin für den Fachbereich Ernährung und Gestaltung, Doris Weiß-Hofmann, stellten sich vor, begrüßten die neuen Anwärterinnen und Anwärter und machten auf einige Schwerpunkte der künftigen Arbeit aufmerksam.
Ulrich Salomon zeigte die Rolle des Schulamtes für die alltägliche schulische Arbeit auf, erklärte die Zuständigkeiten im Schulamt und machte insbesondere den Lehramtsanwärtern Mut, sich den Aufgaben und Anforderungen mit Engagement und Neugierde zu stellen. Er betonte, dass der Fokus aller Arbeit in den Schulen immer auf den Menschen, das Kind und den Jugendlichen gerichtet sein muss.
Die neuen Lehrkräfte mit erfolgreichem Zweiten Staatsexamen wurden zu Beamten auf Probe ernannt, anschließend erhielten sie ihre Zeugnisse zum Staatsexamen.
Im Anschluss an die feierliche Vereidigung auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und die Verfassung des Freistaates Bayern wurden die neuen Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter zu Beamten auf Widerruf ernannt.

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One Thought on “Die neuen Lehrer im Kreis

  1. Heinz Rahm on 27. September 2022 at 9:35 said:

    Schon Jahre, bevor ich in Bayern die Prüfung für das gymnasiale Lehramt abgelegt habe, gab es Schönrednerei und Schönfärberei im Schulbetrieb. 1969 warb eine Broschüre des bayerischen Kultusministeriums für den Lehrerberuf, mit hochtrabenden und „philosophietriefenden“ Worten. Die Broschüre habe ich heute noch in Händen, ein signifikantes Zeichen von absolutem Versagen. Als ich 1972 mit dem Studium anfing, wurde bereits vor dem Lehramtsstudium gewarnt! Ein alter Kollege titulierte die Verfasser als „Flaschen“, da kann ich mich noch gut erinnern. Nachdem ich in Bayern keinerlei Chance mehr hatte (heute sage ich, dem Himmel sei es gedankt!), fand ich nach 2 jahren Arbeit in Frankreich erst eine Anstellung an einer Privatschule in Hessen und schließlich beim Land Hessen selbst, leider zu spät für eine Verbeamtung. Das System der Gesamtschulen hier, das uns in Bayern immer so madig gemacht wurde, empfand ich schließlich als sehr vorteilhaft und schülerfreundlich. Wie gesagt, diese Sonntagsreden im Schulbetrieb, die gibt es leider auch hier in Hessen von „oben“, lassen mich schon lange kalt, und jetzt im Ruhestand erst recht. In den letzten 15 Jahren meiner „Laufbahn“ habe ich an einer ganz tollen Schule unterrichten dürfen, der Weibelfeldschule in Dreieich, Kreis Offenbach. Das war ein wahrer Glücksfall, und dafür bin ich heute noch dankbar. (Heinz Rahm, Reinheim bei Darmstadt, stammend aus dem Altlandkreis Sulzbach-Rosenberg in der Oberpfalz)

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