Radverkehr stärken

Ansbacher Treffen „Mobilitätsforum Radverkehr“

Bei einer Bereisung des Landkreises zur Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern fiel der Startschuss zu einer noch stärkeren Förderung des Radverkehrs Foto: Landratsamt Ansbach/Ulrich Hausner

Den Radverkehr im Landkreis Ansbach weiter voranbringen: Mit dieser Zielsetzung haben sich auf Einladung des Landratsamtes Ansbach und der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern (AGFK) erstmals rund 40 Vertreter von Städten und Gemeinden im Landkreis Ansbach, Mitarbeiter des Landratsamtes Ansbach und externe Experten digital zu einem „Mobilitätsforum Radverkehr“ getroffen. In zweieinhalb Stunden wurde erörtert, wie das Fahrrad als Verkehrsmittel der Wahl gestärkt und was auf kommunaler Ebene dazu unternommen werden kann.

„Immer mehr Menschen entdecken das Fahrrad für sich als umweltfreundliche, gesundheitsfördernde und noch dazu kostengünstige Form der Fortbewegung. Am Ziel, diesen Anteil weiter zu erhöhen, wollen wir weiterarbeiten und sind dabei in guter Gesellschaft. Danke an alle Bürgermeister und Fachleute, die am Mobilitätsforum teilgenommen haben“, sagte Landrat Dr. Jürgen Ludwig.

Zum Auftakt stellten Radverkehrsbeauftragte Maria Neundörfer und Markus Leisner, Leiter des Sachgebiets „Verkehrswesen“ am Landratsamt Ansbach, Ansatzpunkte vor, den Radverkehr weiter zu fördern. Neben Fördermitteln des Landkreises für den Bau von Radwegen zeigten sie gelungene Beispiele umgesetzter Radwege aus Städten und Gemeinden. Ein Ziel des Forums: Gute Ideen bekannter machen, Erfahrungen austauschen und voneinander lernen. „Die Kommunen waren mit Begeisterung dabei – es gab viele Nachfragen und rege Diskussionen“, berichtet Maria Neundörfer. Um Begeisterung für den Radverkehr zu wecken, seien auch unkonventionelle Mittel bei der Kommunikation willkommen, meinte beispielsweise Georg Tinnefeld von der Agentur „Green City Experience“, die sich auf nachhaltige Mobilität und Stadtentwicklung spezialisiert hat. Detlev Gündel von der Planungsgemeinschaft Verkehr „PGV-Alrutz“ schilderte einfach umsetzbare Maßnahmen zur Radverkehrsförderung, beispielsweise die Freigabe von Einbahnstraßen für Radfahrer oder das Aufstellen von passenden Radabstellanlagen.

Nach der großen Runde wurden in verschiedenen Gruppen spezielle Themen wie die Förderung beim Bau und die stärkere Bewerbung von Radwegen sowie einfach umsetzbare Maßnahmen zur Radverkehrsförderung vertieft.

Hintergrund: Der Landkreis Ansbach ist seit 1. November 2021 Mitglied bei der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern (AGFK) und hat sich damit klar für mehr Fahrradfreundlichkeit positioniert. Nun gilt es, den Radverkehr weiter zu stärken, um nach einem Zeitraum von vier Jahren die Auszeichnung als „Fahrradfreundliche Kommune“ zu erhalten. Mitglieder der AGFK profitieren von einem bayernweiten Netzwerk und ständigem Erfahrungs- und Informationsaustausch.

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