Diakoneo baut Wohnheim

Projekt in Gunzenhausen kostet 7,1 Millionen Euro

Eine moderne Architektursprache zeichnet das Projekt aus. Zeichnung: Diakoneo

Mit dem Rohbau des neuen Wohnheims für Menschen mit Behinderung von Diakoneo (früher: Diakonisches Werk) haben die Firmen bereits Ende April begonnen. Inzwischen sind die Mauern im Erdgeschoss hochgezogen und der Bau geht gut voran.

Der Rohbau am Eckgründstück an der Berliner Straße geht voran. Foto: Falk

Auf dem 5000 Quadratmeter großen Gelände an der Berliner Straße in Gunzenhausen entsteht ein Gebäude mit 1400 Quadratmetern Nutzfläche. Wie Diakoneo mitteilt, sieht der Neubau 24 Wohneinheiten in vier Wohngruppen mit jeweils sechs Bewohnern vor. Das zentrale Planungssziel besteht darin, weder von außen noch im Innenbereich den Charakter eines Wohnheims entstehen zu lassen, sondern stattdessen durch die vorhandene Untergliederung in Gruppen, Vorräume und Einzelzimmer mit Bad ein Höchstmaß an Privatsphäre zu ermöglichen. Der Bau verfügt ausschließlich über Einzelzimmer, davon sind 14 Zimmer rollstuhlgerecht. In den Wohngruppen steht jeweils eine großzügige Wohnküche mit Aufenthaltsbereich zur Verfügung.

Mit der Fertigstellung rechnet Diakoneo im Juni oder Juli 2022. Der Eigenanteil beläuft sich auf 2,5 Millionen Euro, der Rest wird durch Fördergelder des Freistaats und des Bezirks Mittelfranken abgedeckt.

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