FDP kann glücklich sein

Die landesweiten 5,1 Prozent wurden in Altmühlfranken aber nicht erreicht

Ich möchte gern Helmut Kohl zitieren: „Es zählt, was hinten rauskommt!“  Es sind für die FDP in Bayern 5,1 Prozent geworden, die sie bei der Landtagswahl erreicht hat. Das ist knapp, aber auch gewonnen.

Zwei weitere Faktoren stellen mich zufrieden: die Wahlbeteiligung ist allgemein um fünf Prozent gestiegen, im Stimmkreis Ansbach-Süd/Weißenburg-Gunzenhausen (506) lag sie bei 70,7 Prozent; zum anderen ist der Anteil der AfD-Stimmen mit 10,2 Prozent  (landesweit) und 9,5 (Stimmkreis) nicht so hoch ausgefallen, wie zu befürchten war.

Für den CSU-Kandidaten Manuel Westphal  ist die Wahl gut gelaufen (43,5), die CSU hat im Vergleich zum Landesdurchschnitt mit rund zehn Prozent im Stimmkreis ihre Verluste mit -5,4 Prozent noch im Rahmen halten können. Arg gebeutelt hat es die SPD, die 10,3 Prozent verloren und mit einem Stimmkreisergebnis von 8,2 Prozent einen Minusrekord aufgestellt hat. Die Grünen sind auch im Stimmkreis die zweite Kraft geworden (14,4 Prozent, das ist ein Plus von 6,6 Prozent), fast so gut haben die Freien Wähler (13, plus 3,1 Prozent) abgeschnitten. Die Linke ist auf 2,9 gekommen (ein Plus von 0,7), die FDP musste sich mit 2,7 Prozent (plus 0,2) begnügen (Erststimmen 2,7, Zweitstimmen 2,6 Prozent). Für die ÖDP haben 1,5 Prozent gestimmt.

Der 37-jährige Spitzenkandidat der FDP, Martin Hagen, hat offenbar die jungen Wähler ansprechen können, denn nach den Analysen hat die FDP ihre stärksten Bataillone in der jungen Generation.  Es ist festzustellen, dass die Partei  am ehesten ihre Klientel in den Großstädten hat, auf dem Land sind die Resultate eher bescheiden. Beispiel: In München-Lehel (Altstadt) hat die FDP  15 Prozent geholt, in der Landeshauptstadt 9,2 Prozent.

Die Bezirkstagswahl

Die Ergebnisse der Bezirkstagswahl im Stimmkreis Ansbach-Süd/Weißenburg-Gunzenhausen (Erst- und Zweitstimmen): CSU 37,2/41, SPD 14,8/9,9, FW 13,5/14, Grüne 12,7/12,6, AfD 9,7/9,7, Linke 3,3/3,3, ÖDP 2,7/2,1, FDP 2,5/3,3 (2231/2900 Stimmen).  Ich bin glücklich, dass ich durch meine Kandidatur auf dem 24. und letzten Platz den Zweitstimmenanteil erhöhen konnte. Vor allem im Altlandkreis Gunzenhausen waren die Resultate ganz ordentlich, in Gunzenhausen mit 5,99 Prozent (496 Stimmen) am besten (im Vergleich: Erststimmen 2,6 Prozent oder 223 Stimmen). Auf den Landkreis entfallen 3,6 Prozent Zweitstimmen (1798) und 2,4 Prozent Erststimmen (1221). Einige Ergebnisse in den Gemeinden fallen auf: Absberg  1,9 Erst- und 3,5 Zweitstimmen, Dittenheim 1,6/2,9, Haundorf 3,1/5,5, Meinheim 1,7/4,0, Muhr 3,8/5,7, Theilenhofen 1,7/3,7, Westheim 1,6/3,7, Pfofeld 2,1/3,8, Burgsalach 2,2/3,5, Merkendorf 1,4/3,0, Wolframs-Eschenbach 2,6/4,3.

WERNER FALK

 

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Die Beiträge kommen vom Herausgeber und von Gastautoren. Im Mittelpunkt stehen kommunalpolitische und gesellschaftspolitische Themen. In meiner Eigenschaft als Vorsitzender des Vereins für Heimatkunde Gunzenhausen ist es mir wichtig, historische Beiträge zu veröffentlichen.

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